Verordnung 25 vom 27. November 2024 über Teuerungszulagen an Rentnerinnen und Rentner der obligatorischen Unfallversicherung
Der Schweizerische Bundesrat,
gestützt auf Artikel 34 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981[^1] über die Unfallversicherung,
verordnet:
Art. 1
1 Die Bezügerinnen und Bezüger von Renten der obligatorischen Unfallversicherung erhalten eine Teuerungszulage, die sich auf 2,5 Prozent der bisherigen Rente beläuft; vorbehalten bleibt Absatz 2.
2 Die Teuerungszulagen auf Renten, die seit dem 1. Januar 2023 entstanden sind und auf Unfälle nach dem 1. Januar 2020 zurückgehen, werden nach der folgenden Tabelle festgesetzt:
| Unfalljahr | Teuerungszulagen in Prozent der Rente |
|---|---|
| 2020 | 6,8 |
| 2021 | 5,8 |
| 2022 | 2,5 |
| 2023 | 0,8 |
| 2024 | 0,0 |
Art. 2
Als Unfalljahr im Sinne von Artikel 1 Absatz 2 gilt:
- a. bei Renten nach Artikel 24 Absatz 2 der Verordnung vom 20. Dezember 1982[^2] über die Unfallversicherung (UVV): das Vorjahr des Rentenbeginns;
- b. bei Renten nach Artikel 31 Absatz 2 UVV: das Jahr vor dem Beginn der Komplementärrente.
Art. 3
Die Verordnung 23 vom 16. November 2022[^3] über Teuerungszulagen an Rentnerinnen und Rentner der obligaatorischen Unfallversicherung wird aufgehoben.
Art. 4
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.
Fussnoten
[^1]: SR 832.20
[^2]: SR 832.202
[^3]: [AS 2022 694]