Verordnung des Bundesministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten über die Lehrpläne für Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an diesen Schulen
IV. Jahrgang:
Pyrometallurgie:
Direktreduktion, carbothermische Verfahren, Sauerstofffrischen bei der Herstellung von Eisen- und Nichteisenmetallen.
Röstreaktionsverfahren bei der Verarbeitung sulfidischer Erze, bzw. Konzentrate von Kupfer, Nickel und Blei. Metallurgie des Schachtofenprozesses, Konvertermetallurgie.
Hydrometallurgie:
Herstellen von Metallsalzlösungen, Laugenreinigung, Fällung des Metalles durch Änderung des Redoxpotenzials. Fällung aus wässrigen Lösungen und im Schmelzfluss. Anforderungen an den Elektrolyten. Elektrochemische Vorgänge bei der Gewinnungselektrolyse.
V. Jahrgang:
Bildsame Formgebung:
Struktur des gegossenen Stahles, Spannungstheorien, Kenngrößen der plastischen Verformung, Plastizitätsbedingungen, Grundbegriffe des Walzens, Formänderungsmechanismen.
Feinungs- und Raffinationsverfahren:
Raffination von Eisen- und Nichteisenmetalle auf pyro- und hydrometallurgischem Weg. Grundlagen und elektrochemische Vorgänge bei der Raffinationselektrolyse in wässrigen und schmelzflüssigen Elektrolyten, Vakuummetallurgie.
Metallrecycling:
Bewertung und Eigenschaften der Sekundärrohstoffe und -produkte. Energetische und wirtschaftliche Betrachtung der Sekundärmetallurgie. Verarbeitung von metallischen und oxidischen Altstoffen zur Gewinnung von Sekundärprodukten.
Verformungstechnik:
Vorgänge im Walzspalt, Kalibrieren von Walzen, Thermomechanisches Walzen, Freiformschmieden, Gesenkschmieden, Vorgänge im Gesenk, Gestaltung von Gesenkschmiedestücken, Qualitätsanforderungen bei Walzwerks- und Schmiedeerzeugnissen.
6.4 MASCHINEN UND ANLAGEN IN HÜTTENWERKEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- mit den wichtigsten Anlagen und Maschinen bei der Aufbereitung vertraut sein;
- die Anlagen und Maschinen bei der Herstellung und Verarbeitung von Roheisen, Stahl und Nichteisenmetalle kennen;
- über die Maschinen für den Transport der Rohstoffe und Produkte, sowie über die Anlagen für die Energieversorgung Bescheid wissen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Aufbereitungsanlagen:
Prinzip und Einsatz der wichtigsten Aggregate der Zerkleinerung, Klassierung und Sortierung, Anlagen für das Entwässern, Stückigmachen und Entstauben.
Anlagen bei der Reduktionsmetallurgie:
Ofenkonstruktion, Ausmauerung, Energieversorgung, Kühlung und Rohstoffzufuhr bei der Roheisenerzeugung.
Fördertechnik:
Hebe- und Förderanlagen (Unstetig- und Stetig-Förderer), sowie
Anlagen für die Abgasreinigung in Hüttenwerken.
IV. Jahrgang:
Anlagen beim Formguss:
Anlagen zum Prüfen und für die Aufbereitung von Formstoffen, Modellbau und Kernherstellung. Maschinen zur Formherstellung und Anlagen des Formgießens.
Anlagen bei der Verformungstechnik:
Walzgerüste, Walzen, Walzenkühlung, Hilfseinrichtungen der Walzwerke, Kühlanlagen, Schneid- und Kanteinrichtungen, Rollgänge, Walzwerks- und Schmiedeöfen, Schmiedewerkzeuge, Gestaltung der Schmiedewerkzeuge.
Energietechnik:
Pumpen, Hydraulikanlagen, Verdichter, Dampferzeugung und Wärmetauscher.
V. Jahrgang:
Schmelz- und Gusstechnik:
Die wichtigsten Aggregate zur Schmelz- und Legierungstechnik der Gussmetalle und -legierungen; Kupolofen, Induktionstiegelofen, Herd- und Trommelöfen. Anlagen zur Raffination und Entgasung von Aluminiumschmelzen. Anlagen und Schmelzaggregate zur Schmelz- und Legierungstechnik der wichtigsten Gussmetalle und -legierungen,
Stranggussanlagen
Schmiede- und Walzwerksanlagen:
Halbzeugstraßen, Blech- und Bandstraßen sowie Profilwalzanlagen (Draht-, Schienen-, Rohrwalzwerk) zur Stahl- und Nichteisen-Metallformgebung. Schmiedemaschinen für das Freiform- und Gesenkschmieden.
6.5 KERAMIK UND FEUERFESTE WERKSTOFFE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- aus den Gebieten der keramischen und hydraulischen Konstruktionswerkstoffe Grundlagen und Anwendungsbereiche kennen;
- Produktentwicklung, Verfahrenstechnik und Qualitätskontrolle bei der Herstellung dieser Werkstoffe kennen;
- die Bereiche Bau- und Gebrauchskeramik, Konstruktionskeramik, Feuerfestprodukte sowie Zementbaustoffe überblicken können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Grundlagen:
Wesen und Struktur kristalliner und glasiger keramischer Werkstoffe; Ionenbindung, Atombindung; thermische Eigenschaften, elektrische Eigenschaften, Festigkeitseigenschaften; keramische Ein- und Mehrphasensysteme; mechanische und thermoanalytische Prüfverfahren; röntgenographische und lichtoptische Struktur- und Eigenschaftsuntersuchungen.
Bau- und Gebrauchskeramik:
Ziegelbaustoffe; Fliesen und Sanitärkeramik; keramische Katalysatoren und Isolatoren; Porzellan und Geschirrkeramik; Hochleistungs- und Konstruktionskeramik im Anlagen- und Maschinenbau.
Feuerfestprodukte:
Begriffsbestimmung und Systematik geformter und ungeformter Feuerfestprodukte und deren natürliche und synthetische Rohstoffe.
Zementbaustoffe:
Zement, Kalk, Gips; Konstruktionswerkstoff Beton; Grundzüge der Herstellung; Produkteigenschaften, Anwendung und Prüfung in der neuzeitlichen Baustofftechnik; Rohstoffauswahl.
V. Jahrgang:
Feuerfestprodukte:
Produktentwicklung, Verfahrens- und Sintertechnologie;
Konstruktionsbeispiele, Einsatz und Produktauswahl in Wärme- und Schmelzaggregaten insbesondere der Eisen- und Stahlindustrie;
Verschleißmechanismen und Beständigkeit feuerfester Werkstoffe unter dem Einfluss von Hochtemperaturbeanspruchung und korrosiven Medien dargelegt anhand von ausgewählten Beispielen aus der Betriebspraxis.
6.6 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Verfahren der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie die Bauarten und die Wirkungsweise der in der Praxis verwendeten Geräte kennen;
- die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Messgeräte:
Kenngrößen von Messgeräten. Messwertaufnehmer, Messwertumformung
und -übertragung.
Analoge Messverfahren:
Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen. Sensoren und Messwertumformer. Messwertübertragung. Anzeigegeräte.
Digitaltechnik:
Kenngrößen. Logische Verknüpfungen. Codierung. Digitale Messverfahren (Messverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler). Mikrocomputertechnik.
Steuerungstechnik:
Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Bauelemente von Steuerungen.
V. Jahrgang:
Steuerungstechnik:
Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische
Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.
Regelungstechnik:
Begriffe in der Regelungstechnik. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen.
Mehrpunktregelungen. Fuzzylogik und Fuzzycontrol.
Stelltechnik:
Übersicht. Stellantriebe, Stellglieder.
Leittechnik und Bussysteme.
6.7 BETRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Entscheidung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
- die Managementfunktionen Organisation, Kommunikation, Motivation, Mitarbeiterführung und Konfliktlösung kennen lernen;
- dem Einsatz der Produktionsfaktoren aufeinander abstimmen und optimieren können;
- elementare kaufmännische und betriebstechnische Aufgaben lösen können;
- die Strategien, Methoden und Techniken des Qualitätsmanagements kennen und umsetzen können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Arbeitswissenschaft und Personalwirtschaft:
Grundlagen der Arbeitswirtschaft (REFA, MTM);
Arbeitsplatzgestaltung; Grundlagen der Planung und Steuerung.
Logistik. Personalauswahl und Entlohnungssysteme.
Unternehmensführung und Betriebsorganisation:
Betriebliche Personalwirtschaft, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Mitarbeitermotivation und Leistungsanreize, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement, Beteiligungssysteme, Arbeitszeitmodelle. Betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation. Kommunkationssysteme; Projektorganisation (Projektmanagement, Projektplanung, Netzplantechnik). Produktionsfaktoren.
Rechnungswesen:
Begriffe. Ausgaben. Aufwand, Kosten, Kostenarten, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Voll- und Teilkostenrechnung. Grundlagen der Investitionsrechnung (statisch, dynamisch).
Qualitätsmanagement:
Qualitätssysteme, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung,
Qualitätsprüfung. TQM-Prinzipien.
6.8 LABORATORIUM
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Weitere Übungen aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Technologie der Werkstoffe”, „Metallurgie”, „Maschinen und Anlagen in Hüttenwerken”, „Keramik und feuerfeste Werkstoffe” sowie „Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik”.
6.9 WERKSTÄTTE
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Mechanische Werkstätte:
Fräs- und Bohrarbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Verzahnungen mit Teilapparat. Fräsen und Bohren nach Koordinatensystem. Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Formdrehen, Außermittedrehen, Kegeldrehen, Gewindesonderformen, mehrgängige Innen- und Außengewinde, Arbeiten an numerisch gesteuerten Maschinen. Erstellen von CNC-Programmen.
Werkzeug- und Vorrichtungsbau:
Herstellen von Vorrichtungen, Schnitt-, Spritz- und Druckgusswerkzeugen. Wärmebehandlung des Stahles, Härteprüfung. Schleifen und Abziehen von Schneidewerkzeugen. Rund-, Form- und Flachschleifen.
Blechbearbeitung und Stahlbau:
Arbeiten an Blechbearbeitungsmaschinen und pneumatischen und hydraulischen Arbeitsgeräten. Punktschweißen. Ausführung von Stahlbauarbeiten in branchenüblicher schweißtechnischer Ausführung (Schweißkantenvorbereitung, Heft- und Schweißfolge nach Schweißplan). Anwendung der im Stahlbau verwendeten Verbindungs- und Befestigungssysteme. Oberflächentechnik (Korrosionsschutz durch Anstrich; Anwendung von Beschichtungswerkstoffen).
Arbeitsvorbereitung:
Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung. Arbeitsaufträge. Vor- und Nachkalkulation. Werkstattzeichnungen. Beschaffungswesen. Berechnung der Produktionskosten aller Aufträge der Schulwerkstätte.
B.7 TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG UND ENERGIEPLANUNG
7.1 BAUTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für den Ausbildungsschwerpunkt bedeutsamen Baustoffe und Verfahren der Bautechnik kennen;
- eine Übersicht über die Baustoffe und ihre Anwendung erlangen und einfache Vermessungsarbeiten beschreiben können.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Hochbau:
Baustoffe. Bauweisen; konstruktive Systeme, konstruktive Elemente. Bauplanung. Bauabwicklung. Baurechtliche Vorschriften.
Vermessungswesen:
Aufmaß, Nivellierinstrument (Aufbau, Anwendung), Absteckung.
Gebäudeausrüstung:
Technische Räume; Anordnung, Gestaltung (Heizraum, Fang, Brennstofflager, Schutzräume, Versorgungsräume). Bauliche Einrichtungen für Wasser, elektrische Energie und Lüftung.
IV. Jahrgang:
Bauphysik:
Wärmeschutz. Wärmespeicherung. Feuchteschutz. Dampfdiffusion. Schallschutz (Grundlagen des Schalls, bauliche Schutzmaßnahmen, Schallschutz an Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen).
Gebäudeausrüstung:
Vorplanung für die Verlegung von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen; Installationsschächte, Vormauerung und Schlitzpläne. Brandschutz. Solararchitektur. Passive sonnentechnische Systeme.
7.2 MECHANIK
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Mechanik” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Wärmeerzeugung und -übertragung:
Verbrennung. Leitung, Konvektion, Strahlung; Wärmedurchgang.
7.3 MASCHINEN DER GEBÄUDETECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- den Aufbau, die Arbeitsweise und das Betriebsverhalten der für den Ausbildungsschwerpunkt bedeutsamen Kraft- und Arbeitsmaschinen kennen;
- die Hauptabmessungen der wichtigsten Teile dieser Maschinen berechnen können.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Angewandte Hydromechanik.
Kreiselpumpen und Ventilatoren:
Berechnung, Konstruktion, Betriebsverhalten und Regelung.
Fördertechnik:
Förderanlagen der Gebäudetechnik, Aufzüge.
Kolbenmaschinen:
Arten. Berechnung von Kolben- und Drehkolbenverdichtern.
7.4 HEIZUNGS-, KLIMA- UND KÄLTETECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- Heizungs-, Klima- und Kälteanlagen planen und berechnen können;
- die Wirkungsweise und das Betriebsverhalten aller facheinschlägigen Systeme und Anlagenteile kennen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Berechnungsgrundlagen:
Meteorologische, physiologische, hygienische und wärmetechnische
Parameter, Heizlast- und Wärmebedarfsberechnung.
Wärmeverteilung:
Raumheizkörper und Strahlungsheizflächen, Heizungssysteme und Sicherheitseinrichtungen.
Wärmebereitstellung:
Energieumwandlung und Brennertechnologie, Wirkungs- und Nutzungsgrade, Heizkessel.
IV. Jahrgang:
Wärmebereitstellung:
Gasgeräte und Gasversorgung. Großkessel, Heißwasser- und Dampfkessel. Wärmetauscher. Dampfkesselwesen. Kraft-Wärme-Kopplung. Abgasreinigung.
Anlagenkonzeption:
Entwurf und Berechnung von Anlagensystemen (Öl- und Gasfeuerungsanlagen, Fernheizanlagen, Dampfheizungen); gesetzliche
Vorschriften, Normen und Richtlinien.
Anlagenkonzeption für erneuerbare Energien:
Grundlagen; Systeme (Solar-, Wärmepumpen- und Biomasseanlagen);
Dimensionierung.
V. Jahrgang:
Lüftungs- und Klimatechnik:
Kühllastberechnung und Energiebedarf, Systeme und Bauteile. Entwurf und Berechnung von Lüftungs- und Klimaanlagen, Wärmerückgewinnung.
Kältetechnik:
Aufbau und Funktion von Kälte- und Wärmepumpenanlagen, Ausführung
von Luftkühlanlagen.
7.5 SANITÄRTECHNIK UND WASSERVERSORGUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die Voraussetzungen, die Verfahren und die Anlagen der Wasserversorgung und Wasserableitung, insbesondere in Wohn- und Industriebauten, gründlich kennen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Verwendung des Wassers:
Wasserqualität, Schutz des Wassers.
Planung von Sanitäranlagen:
Grundsätze, Darstellung in Plänen; Schemazeichnungen;
Montagezeichnungen.
Wasserversorgung von Objekten:
Einrichtungsgegenstände, Wasserbedarfsgrößen, Versorgungssysteme,
Rohrweitenbestimmung.
IV. Jahrgang:
Trinkwasser und Nutzwassererwärmung:
Systeme, Wärmeverluste, Bedarfsgrößen, Auslegung.
Wasserentsorgung von Grundstücken:
Systeme, Anlagenteile, Bedarfsgrößen, Auslegung, Kotierung von
Abwassergrundleitungen.
Wassererschließungen:
Quellen, Brunnen.
Eigenwasserversorgung:
Systeme und Komponenten.
V. Jahrgang:
Feuerlöschleitungen und -anlagen.
Drucksteigerungsanlagen:
Systeme, Komponenten.
Regenwasserspeicherung und -nutzung:
Systeme, Komponenten, Berechnung.
Öffentliche Wasserversorgung:
Anlagenteile, Wasserverteilung.
Pumpwerke im Ortsnetz:
Systeme, Komponenten, Auslegung.
Grundsätzliches über Wasserspeicherung.
Öffentliche Abwasserentsorgung:
Systeme, Komponenten.
7.6 ENERGIEPLANUNG
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- für eine gegebene Problemstellung des Ausbildungsschwerpunktes ein nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten orientiertes Energiekonzept entwickeln können;
- regenerative Energietechnologien technisch und wirtschaftlich optimal einsetzen können.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Optimierung des Energiekonzeptes:
Auswahl des Bausystems, der Wärmeschutzmaßnahmen, der Energieträger und des Heizungssystems. Energetische Bewertung, Energiekennzahlen, Energiebedarf, Systeme der Energieaufbringung.
Berücksichtigung von Förderungen. Möglichkeiten zur Wärmerückgewinnung im Wohnhaus, im Gewerbe und in der Landwirtschaft; Energiebuchhaltung.
Energieberatung:
Fallbeispiele.
7.7 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Verfahren der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie die Bauarten und die Wirkungsweise der in der Praxis verwendeten Geräte kennen;
- die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Messgeräte:
Kenngrößen von Messgeräten. Messwertaufnehmer, Messwertumformung
und -übertragung.
Analoge Messverfahren:
Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen. Sensoren und Messwertumformer. Messwertübertragung. Anzeigegeräte.
Digitaltechnik:
Kenngrößen. Logische Verknüpfungen. Codierung. Digitale Messverfahren (Messverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler). Mikrocomputertechnik.
Steuerungstechnik:
Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Bauelemente von Steuerungen.
V. Jahrgang:
Steuerungstechnik:
Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische
Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.
Regelungstechnik:
Begriffe in der Regelungstechnik. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen.
Mehrpunktregelungen. Fuzzylogik und Fuzzycontrol.
Stelltechnik:
Übersicht. Stellantriebe, Stellglieder.
Leittechnik und Bussysteme.
7.8 BETRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Entscheidung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
- die Managementfunktionen Organisation, Kommunikation, Motivation, Mitarbeiterführung und Konfliktlösung kennen lernen;
- dem Einsatz der Produktionsfaktoren aufeinander abstimmen und optimieren können;
- elementare kaufmännische und betriebstechnische Aufgaben lösen können;
- die Strategien, Methoden und Techniken des Qualitätsmanagements kennen und umsetzen können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Arbeitswissenschaft und Personalwirtschaft:
Grundlagen der Arbeitswirtschaft (REFA, MTM);
Arbeitsplatzgestaltung; Grundlagen der Planung und Steuerung.
Logistik. Personalauswahl und Entlohnungssysteme.
Unternehmensführung und Betriebsorganisation:
Betriebliche Personalwirtschaft, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Mitarbeitermotivation und Leistungsanreize, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement, Beteiligungssysteme, Arbeitszeitmodelle. Betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation. Kommunkationssysteme; Projektorganisation (Projektmanagement, Projektplanung, Netzplantechnik). Produktionsfaktoren.
Rechnungswesen:
Begriffe. Ausgaben. Aufwand, Kosten, Kostenarten, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Voll- und Teilkostenrechnung. Grundlagen der Investitionsrechnung (statisch, dynamisch).
Qualitätsmanagement:
Qualitätssysteme, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung,
Qualitätsprüfung. TQM-Prinzipien.
7.9 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen und Produktentwicklung” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Projekte aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Maschinen der Gebäudetechnik”, „Heizungs-, Klima- und Kältetechnik” oder „Sanitärtechnik und Wasserversorgung”.
7.10 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die in der Praxis des Fachgebietes anfallenden Mess- und Prüfaufgaben sowie Sonderprobleme der Fertigung, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, lösen und dokumentieren können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:
CNC-Programme.
Elektrotechnik:
Anschließen von elektrischen Maschinen. Inbetriebsetzen von Stromverbrauchern, Mess-, Schalt- und Steuergeräten.
Steuerungs- und Regelungstechnik:
Elemente der Steuerungstechnik, Bausteine, logische Grundfunktionen, Schaltplanentwurf, zeitabhängige Steuerungen. Regelungen der Heizungstechnik.
Arbeitsvorbereitung:
Rechnerunterstützte Arbeitsplanung, Arbeitssteuerung, Arbeitsauftragserstellung und Produktionskostenberechnung, statistische Auswertung. Führung von praxisüblichen Dateien; Lagerhaltung.
Technische Gebäudeausrüstung:
Inbetriebnahme von Anlagen der Sanitärtechnik und Wasserversorgung, von Heizungsanlagen, Wärmepumpen und Gasgeräten. Arbeiten am Kältekreis. Pflege und Wartung von Messgeräten.
V. Jahrgang:
Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:
Manuelle und rechnerunterstützte Programmierung; Einsatz
verschiedener Werkzeuge an der Maschine.
Steuerungs- und Regelungstechnik:
Signalaufnahme und Signalverarbeitung, fest verdrahtete und freiprogrammierbare Steuerungen. Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten komplexer industrieller Steuerungsaufgaben. Typische Anwendungen in der technischen Gebäudeausrüstung.
Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung:
Messen mit mechanischen und elektrischen Längenmessgeräten und Lehren; Qualitätsdaten, Aufbereitung, Prüfungsablauf, Fehlerbeseitigung und -verhütung; Qualitätsberichterstattung.
Technische Gebäudeausrüstung:
Einstellung und Störungsbehebung an Pumpen, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen.
7.11 WERKSTÄTTE
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Mechanische Werkstätte:
Fräs- und Bohrarbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Fräsen und Bohren nach Koordinatensystem. Wärmebehandlung des Stahls, Härteprüfung. Schleifen. Manuelle Programmierung numerisch gesteuerter Fräs- und Drehmaschinen. CNC-Programme. NC-Fertigung.
Arbeitsvorbereitung:
Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung. Arbeitsaufträge. Vor- und Nachkalkulation. Beschaffungswesen. Führung praxisüblicher Dateien; Lagerhaltung. Logistik der Abfallwirtschaft (Abfallwirtschaftskonzept).
Werkstätte für Elektrotechnik:
Niederspannungsinstallation. Inbetriebnahme und Wartung von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Anschließen von elektrischen Maschinen. Inbetriebsetzung elektrischer Geräte. Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen.
Installationstechnik:
Installationsarbeiten an Ortswasserversorgungsanlagen und Rohrnetzen. Montage und Inbetriebnahme von Pumpenanlagen. Rohrsysteme für Trinkwasser und Nutzwasser, Brauchwassererwärmung und -bereitung mit ergänzenden Armaturen und Bauteilen. Montage von Sanitärgegenständen und Feinarmaturen. Verlegen von Abwasserrohrsystemen. Verlegung von Gasleitungen; Dichtheitsprüfung. Gasgeräte, Abgasanlagen.
Heizungs-, Klima- und Kältetechnik:
Heizungsanlagen (Rohrauswahl, Rohrverlegung, Armaturen), Anschließen von Wärmeerzeugern (Heizkessel, Kollektoren), Wärmeverteilern (Balken- und Rundverteiler) und Wärmeverbrauchern (Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandheizung, Konvektoren, Warmwasserbereiter). Anschließen und Inbetriebnehmen von lüftungstechnischen Anlagen. Aufbau eines Kältemittelkreislaufes.
B.8 UMWELTTECHNIK
8.1 ANGEWANDTE CHEMIE, BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für den Lebensraum und die Berufspraxis bedeutsamen Gesetzmäßigkeiten und Methoden der Chemie kennen und bedeutsame chemischen Produktions- und Entsorgungstechniken kennen;
- die Möglichkeiten und Grenzen der technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Bewertung von Produkten erkennen;
- Grundkenntnisse der Mikro- und Makrobiologie besitzen;
- die notwendige naturwissenschaftliche Methodik zur Beobachtung und Untersuchung von Organismen kennen und den Evolutionsprozess verstehen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Biologie:
Zelle (Struktur, Funktionen), Stoffwechsel. Mikroorganismen
(Bakterien, Viren, Pilze).
Ökologie:
Systematik. Anpassung der Organismen an die Umwelt. Ökosysteme
(Gleichgewichte, Wechselwirkungen, anthropogene Eingriffe;
Naturlandschaft; Kulturlandschaft).
Biochemie:
Kohlenhydrate, Fette, Eiweißstoffe, Hormone, Enzyme, Photosynthese. Nucleinsäuren; Genetik und der genetische Code;
Transkription, Translation; Reproduktion. Biotechnologie;
Gentechnik.
8.2 FERTIGUNGTECHNIK UND MASCHINENELEMENTE
Ergänzung bzw. Fortführung der Pflichtgegenstände „Fertigungstechnik” und „Maschinenelemente” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Blechbearbeitung:
Schneiden; Biegen, Tiefziehen. Werkzeuge, Maschinen.
Trennen und Spanen:
Schneidverfahren; Schneidengeometrie. Span. Schnittkräfte,
Werkstoffe.
Werkstoffe:
Sonderwerkstoffe (metallische und nichtmetallische) und Verbundwerkstoffe.
Hydraulik und Pneumatik:
Druck; Betriebsmittel. Hydraulische und pneumatische Antriebe.
Bauelemente.
8.3 ANLAGENBAU UND HAUSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die maschinenbauliche Komponenten eines industriellen Anlagenbaues und der Haus- und Versorgungstechnik kennen und einfache Aufgaben lösen können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Komponenten des Anlagenbaus:
Rohrleitungsbau (Rohrleitungskennlinie, Rohrleitungsnetze). Apparatebau (Wärmetauscher, Behälter). Maschinen (Pumpen, Verdichter, Stetigförderer). Korrosion, Korrosionsschutz.
V. Jahrgang:
Heizungstechnik:
Grundlagen, Heizlast von Gebäuden, Jahresenergieverbrauch. Konventionelle und alternative Heizsysteme, Entwurf und Berechnung.
Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik:
Hygienische Grundlagen, Lüftungsregeln, Kühllastberechnung, Systeme und Komponenten der Lüftungs- und Klimaanlagen, Wärmerückgewinnung, Optimierung von haustechnischen Anlagen und Bauwerken als Gesamtsystem.
8.4 VERFAHRENSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die Grundlagen der Verfahrenstechnik sowie die wichtigsten Apparate und Maschinen zur mechanischen, thermischen und chemischen Stoffumwandlung kennen;
- Anlagen zur Verringerung von Schadstoffemissionen und der Rückgewinnung von Werkstoffen kennen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Grundoperationen der mechanischen Verfahrenstechnik:
Behandeln von Feststoffen (Zerkleinern, Sortieren, Kompaktieren). Mechanische Abtrennung von Partikeln aus Flüssigkeiten und Gasen (Filter, Abscheider, Zentrifugieren, Zyklone).
Grundoperationen der thermischen Verfahrenstechnik:
Behandlung von flüssigen und gasförmigen Stoffen und Stoffgemischen. Physikalische Möglichkeiten der Stofftrennung fluider Stoffe (Adsorption, Absorption, Destillation, Extraktion), Berechnungsverfahren.
V. Jahrgang:
Chemische und biochemische Reaktoren:
Reaktionskinetik, Thermodynamik chemischer Prozesse, Verbrennung, Stoff- und Wärmebilanzen. Aufbau der Apparate. Biotechnologische Verfahren. Kombination verfahrenstechnischer Operationen und deren Darstellung in Fließbildern.
Spezielle verfahrenstechnische Anlagen.
8.5 ENERGIE- UND UMWELTTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- grundlegende Kenntnisse über Aufbau, Arbeitsweise und Betriebsverhalten moderner Anlagen zu Energieumwandlung und -versorgung besitzen und deren Auswirkungen auf die Umwelt erkennen;
- soll die Verfahren der Umwelttechnik kennen und einfache Anlagenkonzepte selbst erstellen können.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Müllbewirtschaftung:
Haus-, Gewerbe-, Industriemüll, Sonderabfall, Müllanfall, Müllvermeidung, Recycling, Verbrennung, Kompostierung, Deponierung des Mülls, Müll als Rohstoff, Sonderabfallbehandlung. Anlagen und Transportsysteme. Wirtschaftlicher Einsatzbereich der einzelnen Technologien, emissionstechnische Betrachtung. Aufbearbeitung kontaminierter Böden.
Lärm:
Physikalische Grundlagen, Berechnungsverfahren. Schall (Entstehung, Ausbreitung, Messung und Berechnung). Maßnahmen zur Lärmbekämpfung.
IV. Jahrgang:
Luftreinhaltung:
Meteorologische Grundlagen, meteorologische Messungen; gasförmige, flüssige, staubförmige Luftverunreinigung. Geruchstoffe (Ausarbeitung und Bewertung). Emissions-Imissions-Kataster in nationaler und internationaler Betrachtung; Abscheiden von Verunreinigungen (Filter, Zyklone, Adsorber, Wäscher).
Brauch- und Abwasser:
Anfall, Zusammensetzung, Aufbereitungstechnik. Behandlung kommunaler und industrieller Abwässer, Kreislaufsysteme, Kläranlagen (Auslegung, Berechnung, Planung). Schlammanfall, Schlammbehandlung. Kleinkläranlagen, Pflanzenkläranlagen. Systemvergleich und Projektoren in funktionaler und wirtschaftlicher Hinsicht. Emissionstechnische Betrachtung.
V. Jahrgang:
Energietechnik:
Kraftwerksanlagen; Kraft-Wärme-Kupplung; Fernheizanlagen. Alternative und additive Energien aus Sonne, Wind, Wasserstoff, Biogas, Biomasse, Geothermie, Gezeiten, Brennstoffzelle. Energiesparmaßnahmen. Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung, Wärmepumpen.
Energieplanung:
Energiebedarf, Energieverteilung, Energietransport, Energiespeicherung, Energiekosten, betriebs- und volkswirtschaftliche Betrachtung für den Einzelabnehmer wie auch für die Volkswirtschaft. Organisation der Energiewirtschaft. Energietechnik aus ökonomischer und ökologischer Sicht (Wirtschaftlichkeitsvergleiche). Energieaufbringung und Umwandlung, Stoff- und Energiebilanzen.
8.6 BETRIEBS- UND SICHERHEITSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Entscheidung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
- Managementfunktionen wie Organisation, Kommunikation, Motivation, Mitarbeiterführung und Konfliktlösung kennen lernen;
- die sicherheitstechnischen Anforderungen an den Betrieb kennen und bei der Planung und Überwachung anwenden können.
- dem Einsatz der Produktionsfaktoren aufeinander abstimmen und optimieren können;
- elementare kaufmännische und betriebstechnische Aufgaben lösen können;
- die Strategien, Methoden und Techniken des Qualitätsmanagements kennen und umsetzen können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Arbeitswissenschaft und Personalwirtschaft:
Grundlagen der Arbeitswirtschaft (REFA, MTM);
Arbeitsplatzgestaltung; Grundlagen der Planung und Steuerung.
Logistik. Personalauswahl und Entlohnungssysteme.
Unternehmensführung und Betriebsorganisation:
Betriebliche Personalwirtschaft, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Mitarbeitermotivation und Leistungsanreize, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement, Beteiligungssysteme, Arbeitszeitmodelle. Betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation. Kommunkationssysteme; Projektorganisation (Projektmanagement, Projektplanung, Netzplantechnik). Produktionsfaktoren.
Rechnungswesen:
Begriffe. Ausgaben. Aufwand, Kosten, Kostenarten, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Voll- und Teilkostenrechnung. Grundlagen der Investitionsrechnung (Statisch, dynamisch).
V. Jahrgang:
Controlling:
Taktische Planung und Kontrolle. Formalziele (Erfolg, Wirtschaftlichkeit, Liquidität). Systemorientierte Unternehmensführung. Strategisches und operatives Controlling.
Qualitätsmanagement:
Qualitätssysteme, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätsprüfung. Kosten und Controlling. TQM-Prinzipien. Computerunterstützte Qualitätssicherung.
Sicherheitstechnik:
Rechtliche Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes, Zivilschutz, Strahlenschutz, vorbeugender Brandschutz, Explosionsschutz, genehmigungspflichtige Betriebsanlagen, MAK-Werte, Grenzwerte, Umgang mit gefährlichen Gütern, Aufgaben der Sicherheitsvertrauensperson, Berufskrankheiten.
8.7 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Verfahren der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie die Bauarten und die Wirkungsweise der in der Praxis verwendeten Geräte kennen;
- die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Messgeräte:
Kenngrößen von Messgeräten. Messwertaufnehmer, Messwertumformung
und -übertragung.
Analoge Messverfahren:
Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen. Sensoren und Messwertumformer. Messwertübertragung. Anzeigegeräte.
Digitaltechnik:
Kenngrößen. Logische Verknüpfungen. Codierung. Digitale Messverfahren (Messverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler). Mikrocomputertechnik.
Steuerungstechnik:
Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Bauelemente von Steuerungen.
V. Jahrgang:
Steuerungstechnik:
Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische
Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.
Regelungstechnik:
Begriffe in der Regelungstechnik. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen.
Mehrpunktregelungen. Fuzzylogik und Fuzzycontrol.
Stelltechnik:
Übersicht. Stellantriebe, Stellglieder.
Leittechnik und Bussysteme.
8.8 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen und Produktentwicklung” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Projekte aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Anlagenbau und Haustechnik” oder „Energie- und Umwelttechnik”.
8.9 LABORATORIUM
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Laboratorium” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Übungen aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Fertigungstechnik und Maschinenelemente”, „Anlagenbau und Haustechnik”, „Verfahrenstechnik”, „Energie- und Umwelttechnik” und „Betriebs- und Sicherheitstechnik”.
8.10 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die in der Praxis des Fachgebietes anfallenden Mess- und Prüfaufgaben sowie Sonderprobleme der Fertigung, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, lösen und dokumentieren können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:
CNC-Programme.
Elektrotechnik und Regelungstechnik:
Anschließen von elektrischen Maschinen. Inbetriebsetzen von Stromverbrauchern sowie Mess-, Schalt- und Steuergeräten. Elemente der Steuerungstechnik, Schaltplanentwurf, zeitabhängige Steuerungen. Regelungen der Heizungstechnik.
Arbeitsvorbereitung:
Rechnerunterstützte Arbeitsplanung, Arbeitssteuerung, Arbeitsauftragserstellung und Produktionskostenberechnung, statistische Auswertung. Führung von praxisüblichen Dateien; Lagerhaltung.
Umwelt- und Gebäudetechnik:
Arbeiten an Heizungsanlagen, an Anlagen zu alternativen Energieerzeugung, an Gasgeräten und am Kältekreis. Einstellung und Störungsbehebung an Pumpen, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimaanlagen.
8.11 WERKSTÄTTE
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Mechanische Werkstätte:
Arbeiten an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen, Programmierung numerisch gesteuerter Fräs- und Drehmaschinen.
Blechbearbeitung und Stahlbau:
Arbeiten an Blechbearbeitungsmaschinen und pneumatischen und hydraulischen Arbeitsgeräten. Punktschweißen. Ausführung von Stahlbauarbeiten in branchenüblicher schweißtechnischer Ausführung (Schweißkantenvorbereitung, Heft- und Schweißfolge nach Schweißplan). Anwendung der im Stahlbau verwendeten Verbindungs- und Befestigungssysteme. Korrosionsschutz durch Anstrich; Anwendung von Beschichtungswerkstoffen. Bauelemente der Lüftungstechnik.
Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation :
Anschließen von Wasserversorgungseinrichtungen, Heizungen und sanitären Anlagen. Dichtheitsprüfung. Verlegen von Versorgungs-, Abfluss- und Abgasleitungen. Feststellen und Beheben von Fehlern an Leitungen und Anlagen. Anlagen für Alternativenergien und Solartechnik.
Elektroinstallation:
Elektrotechnische Grundfertigkeiten. Niederspannungsinstallation. Montage, Inbetriebnahme und Reparatur unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen. Anschluss, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung von Stromverbrauchern; Mess-, Schalt- und Steuergeräten. Abschirmung und Abschaltung elektrischer Anlagen sowie Überwachung im Ruhezustand. Feststellen und Beheben von elektrischen Störungen. Aufbau, Prüfen, Inbetriebnahme und Warten von Steuerungen. Fehlersuche und Fehlerbehebung.
Arbeitsvorbereitung :
Rechnerunterstützte Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung. Arbeitsaufträge. CAD-CAM-Kopplung. Vor- und Nachkalkulation. Beschaffungswesen. Führung praxisüblicher Dateien; Lagerhaltung.
B.9 WAFFENTECHNIK
9.1 MECHANIK
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Mechanik” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Festigkeit von Werkstoffen:
Ebener Spannungszustand. Knickung.
Dynamik:
Elastische und inelastische Stoßprozesse.
9.2 FERTIGUNGSTECHNIK
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Fertigungstechnik” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Blechbearbeitung:
Schneiden; Biegen, Tiefziehen. Werkzeuge, Maschinen.
Trennen:
Autogenes Brennschneiden, Plasmaschneiden, Laserschneiden,
Flüssigkeitsschneiden.
Abtragen:
Funkenerosion. Elektrochemisches Abtragen.
Spanende Fertigung:
Schneidengeometrie, Spanbildung, Spanformen, Schnittkräfte,
Schneidwerkstoffe.
IV. Jahrgang:
Spanende Fertigung:
Verfahren, Einsatzgebiete.
Maschinen:
Bauformen, Gestelle, Führungen, Antriebe, Linearachsen,
Wegmesssysteme, Getriebe; Werkzeugträger (feste, schaltbare).
Werkzeugmagazine, Werkzeugwechsler, Spannmittel.
Werkzeuge:
Formen spanender Werkzeuge (Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifwerkzeuge); verfahrensspezifische Ausprägungen (Leistung, Stabilität, Spanabfuhr, Kosten).
Steuerungen:
Steuerungsarten; Programmierung. Computergestützte Methoden der Programmerstellung.
V. Jahrgang:
Datenerfassung und -verarbeitung:
Maschinen- und Betriebsdaten. Technologie-, Werkzeug- und Maschinendatenbanken. DNC-Technik.
Auswahl der Fertigungsverfahren:
Leistungs- und Qualitätsoptimierung. Stückkosten (Einflussgrößen. Serien- und Losgrößen); Werkzeugart und Zahl (Universal-, Form-, mehrschneidige und aktive Werkzeuge). Standzeit; Instandsetzung; Reservehaltung.
Bearbeitungsverfahren:
Feinstbearbeitung. Anwendung von Laser-, Elektronen- und Flüssigkeitsstrahlen; Ultraschall; Feinschmieden, Ätzverfahren. Druck-, Schleuder- und Spritzguss.
9.3 WAFFENTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die Funktionsweise der Schusswaffen und Schießgeräten kennen;
- die in Waffensystemen auftretenden Bewegungsabläufe erfassen und beschreiben können.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Handfeuerwaffen:
Geschichtliche Entwicklung, Einteilung.
Kipplaufwaffen:
Bauarten, Verschlussarten, Schlossarten, Gewehrläufe, Laufeinrichtungen, Einsteckläufe, Visiereinrichtungen.
Gesetzliche Bestimmungen:
Waffengesetz, Begriffsbestimmungen (nach ÖNORM), Beschusssystem.
Revolver:
Einteilung, Merkmale und Funktionen, Bauarten.
IV. Jahrgang:
Schusswaffen:
Einzellader mit Zylinder- und Blockverschluss. Mehrlader oder Repetierer mit Zylinderverschluss, Unterhebelrepetierer, Vorderschaftsrepetierer. Sportwaffen, Schusswaffen mit Druckluft oder Kohlendioxid als Treibmittel.
Federelemente:
Biege- und Torsionsfeder.
V. Jahrgang:
Schusswaffen:
Halbautomatische Schusswaffen, Kurzwaffen, Langwaffen,
vollautomatische Schusswaffen mit Fremdantrieb.
Baugruppen:
Lauf, Verschlusssystem, Abzugssystem mit Sicherungssystem,
Ladeeinrichtungen, Gehäuse, Waffenlagerung.
Federelemente:
Magazinfedern, Gasfedern.
9.4 MUNITION, BALLISTIK UND TECHNISCHE WAFFENOPTIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die Komponenten und den Aufbau von Munition kennen;
- ballistische Vorgänge beschreiben und berechnen können;
- Trefferbilder unter Einbeziehung statistischer Methoden auswerten können;
- den Aufbau und die Funktion von mechanischen und optischen Zielgeräten kennen.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Äußere Ballistik:
Geschoßbewegung ohne Luftwiderstand (Bahnkurve, Scheitelpunkt, Momentangeschwindigkeit, Richtungswinkel, Flugzeit, Hauptsche Formel). Flugbahnen mit konstantem Abgangswinkel. Schuss auf geneigter Ebene. Geschoßbewegung in Luft (Luftwiderstand, Luftwiderstandsgesetze).
Außerballistische Messverfahren.
IV. Jahrgang:
Waffenoptik:
Elektromagnetische Wellen (Spektrum, Interferenz, Beugung, Polarisation). Fotometrie. Terrestrisches Fernrohr. Lichtverstärker. Radar. Infrarotgeräte.
V. Jahrgang:
Munitionstechnik:
Aufbau; Anwendungsbereiche. Schallerscheinungen beim Schuss.
Stabilisierung von Geschoßen.
Zielballistik:
Geschoßstreuung (Theorie, Wahrscheinlichkeit des Treffens).
Auswertung von Trefferbildern.
9.5 MASCHINEN UND ANLAGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- den Aufbau, die Arbeitsweise und das Betriebsverhalten der gebräuchlichen Kraft- und Arbeitsmaschinen und wichtige Entscheidungsmerkmale für ihren wirtschaftlichen Einsatz kennen;
- ihre Hauptabmessungen berechnen können.
Lehrstoff:
V. Jahrgang:
Hebe- und Fördermaschinen:
Arten; Hauptabmessungen, Betriebsverhalten.
Strömungsmaschinen:
Arten; Pumpen, Verdichter, Wasserturbinen, Dampf- und Gasturbinen
(Hauptabmessungen, Betriebsverhalten).
Anlagen zur Erzeugung konventioneller und Nutzung alternativer Energie.
9.6 MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Verfahren der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie die Bauarten und die Wirkungsweise der in der Praxis verwendeten Geräte kennen;
- die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und beachten.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Messgeräte:
Kenngrößen von Messgeräten. Messwertaufnehmer, Messwertumformung
und -übertragung.
Analoge Messverfahren:
Verfahren für elektrische und nichtelektrische Größen. Sensoren und Messwertumformer. Messwertübertragung. Anzeigegeräte.
Digitaltechnik:
Kenngrößen. Logische Verknüpfungen. Codierung. Digitale Messverfahren (Messverfahren für Zählgrößen, Analog-Digital-Wandler, Digital-Analog-Wandler). Mikrocomputertechnik.
Steuerungstechnik:
Unterscheidungsmerkmale und Grundstrukturen von Steuerungen. Gesetzmäßiges Erfassen von Steuerungsaufgaben. Bauelemente von Steuerungen.
V. Jahrgang:
Steuerungstechnik:
Elektromechanische, elektronische, pneumatische und hydraulische
Steuerungssysteme. Programmierbare Steuerungen.
Regelungstechnik:
Begriffe in der Regelungstechnik. Regelkreisglieder (Arten, Zeitverhalten, Kennlinien). Stabilitätskriterien und Optimierung von Regelkreisen.
Mehrpunktregelungen. Fuzzylogik und Fuzzycontrol.
Stelltechnik:
Übersicht. Stellantriebe, Stellglieder.
Leittechnik und Bussysteme.
9.7 BETRIEBSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Entscheidung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
- die Managementfunktionen Organisation, Kommunikation, Motivation, Mitarbeiterführung und Konfliktlösung kennen lernen;
- dem Einsatz der Produktionsfaktoren aufeinander abstimmen und optimieren können;
- elementare kaufmännische und betriebstechnische Aufgaben lösen können;
- die Strategien, Methoden und Techniken des Qualitätsmanagements kennen und umsetzen können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Arbeitswissenschaft und Personalwirtschaft:
Grundlagen der Arbeitswirtschaft (REFA, MTM);
Arbeitsplatzgestaltung; Grundlagen der Planung und Steuerung.
Logistik. Personalauswahl und Entlohnungssysteme.
Unternehmensführung und Betriebsorganisation:
Betriebliche Personalwirtschaft, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Mitarbeitermotivation und Leistungsanreize, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement, Beteiligungssysteme, Arbeitszeitmodelle. Betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation. Kommunikationssysteme; Projektorganisation (Projektmanagement, Projektplanung, Netzplantechnik). Produktionsfaktoren.
Rechnungswesen:
Begriffe. Ausgaben. Aufwand, Kosten, Kostenarten, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Voll- und Teilkostenrechnung. Grundlagen der Investitionsrechnung (statisch, dynamisch).
Qualitätsmanagement:
Qualitätssysteme, Qualitätsplanung, Qualitätslenkung,
Qualitätsprüfung. TQM-Prinzipien.
9.8 KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Konstruktionsübungen und Produktentwicklung” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
IV. und V. Jahrgang:
Siehe Abschnitt A., und weiters:
Projekte aus den Lehrstoffbereichen der Pflichtgegenstände „Fertigungstechnik”, „Waffentechnik” und „Munition, Ballistik und technische Waffenoptik”.
9.9 WERKSTÄTTENLABORATORIUM
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die in der Praxis des Fachgebietes anfallenden Mess- und Prüfaufgaben sowie Sonderprobleme der Fertigung, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinausgehen, lösen und dokumentieren können;
- praxisnahe Projekte mit den Instrumenten der Planung, Kostenrechnung, Fertigung und Qualitätssicherung abwickeln können.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:
CNC-Programme. Sonderprobleme der Zerspanungstechnik.
Elektrotechnik und Elektronik:
Anschließen von elektrischen Maschinen. Inbetriebsetzen von Stromverbrauchern, Mess-, Schalt- und Steuergeräten. Fehlersuche an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen.
Steuerungstechnik:
Elemente der Steuerungstechnik, Bausteine, logische Grundfunktionen, Schaltplanentwurf, Darstellung von Bewegungsabläufen, weg- und zeitabhängige Steuerungen.
Arbeitsvorbereitung:
Rechnerunterstützte Arbeitsplanung, Arbeitsteuerung und Arbeitsauftragserstellung und Produktionskostenberechnung, statistische Auswertung. Führung von praxisüblichen Dateien; Lagerhaltung.
V. Jahrgang:
Programmgesteuerte Werkzeugmaschinen:
Manuelle und rechnerunterstützte Programmierung; Einsatz
verschiedener Werkzeuge an der Maschine.
Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung:
Messen mit mechanischen und elektrischen Längenmessgeräten, Lehren, Mess- und Profilprojektoren, Oberflächenrauigkeitsmessungen; Qualitätsdaten; Aufbereitung, Prüfungsablauf, Fehlerbeseitigung und -verhütung; Qualitätsberichterstattung.
Arbeitsvorbereitung:
Rechnergestützte Planungs- und Steuerungsaufgaben,
rechnerunterstützte Zeichnungserstellung, rechnerunterstützte
Fertigung.
Ballistik und Waffentechnik:
Wiederladen, Gasdruck- und Geschwindigkeitsmessung; Auswertung von
Trefferbildern.
9.10 WERKSTÄTTE
Fortführung des Pflichtgegenstandes „Werkstätte” im Abschnitt A.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Mechanische Werkstätte:
Fräs- und Bohrarbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Verzahnungen mit Teilapparat. Fräsen und Bohren nach Koordinatensystem. Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Formdrehen, Außermittedrehen, Kegeldrehen, Gewindesonderformen, mehrgängige Innen- und Außengewinde.
CNC-Werkstätte:
Arbeiten an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen.
Jagd- und Sportwaffenbau:
Baskulieren, Anfertigen des Verschlusses, Einpassen und Montieren der Spann-, Abzugs- und Zündungseinrichtungen. Regulieren des Waffensystems. Schäften. Laufinnenbearbeitung.
Schießstand:
Montage von mechanischen und optischen Zieleinrichtungen.
Arbeitsvorbereitung:
Ausstellen von Fertigungsplänen; Ausstellen von Arbeitspapieren,
Abrechnen von Werkstättenaufträgen.
Werkstätte für Elektrotechnik:
Niederspannungsinstallation, Zurichten und Verlegen von Leitungen, Herstellen von Verbindungen. Installationsschaltungen. Inbetriebnahme und Wartung von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen.
PFLICHTPRAKTIKUM
Siehe Anlage 1.
C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT
C.1 FREIGEGENSTÄNDE
KOMMUNIKATION UND PRÄSENTATIONSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- Sprache und nonverbale Signale gezielt einsetzen, Emotionen in der Diskussion kontrollieren sowie Gespräche, Vorträge und Präsentationen in deutscher und englischer Sprache führen können;
- seine eigene Persönlichkeit sowie Inhalte mit technischen Hilfsmitteln wirksam präsentieren können;
- Diskussionen, Arbeitsbesprechungen und Konferenzen gezielt leiten und koordinieren können.
Lehrstoff:
I. bis V. Jahrgang:
Kommunikation, Rhetorik und Redetechnik:
Rede- und Referatsvorbereitung, Sprachformulierungen,
Präsentationshilfen.
Präsentation:
Technischer und strategischer Aufbau, Gestaltung von
Präsentationsmitteln, technische Hilfsmittel.
Moderation:
Diskussionsführung, Zusammenfassen von Statements, Zeit- und Konfliktmanagement.
ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE
Siehe Anlage 1.
C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN
BEWEGUNG UND SPORT
Siehe Anlage 1.
C.3 FÖRDERUNTERRICHT
Siehe Anlage 1.
Jahrgangsweise gestaffeltes Inkrafttreten vgl. § 4 idF BGBl. II
Nr. 382/1998.
Anlage 1.1.6
LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR MECHATRONIK
I. STUNDENTAFEL *1)
(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen
Unterrichtsgegenstände)
```
```
Wochenstunden Lehrver-
A. Pflichtgegenstände pflich-
Jahrgang Summe tungs-
I. II. III. IV. V. gruppe
```
```
```
Religion ............. 2 2 2 2 2 10 (III)
```
```
Deutsch .............. 3 2 2 2 2 11 (I)
```
```
Englisch ............. 2 2 2 2 3 11 (I)
```
```
Geschichte und
```
politische Bildung ... - - - 2 2 4 III
```
Leibesübungen ........ 2 2 2 1 1 8 (IVa)
```
```
Geographie und
```
Wirtschaftskunde ..... 2 2 - - - 4 (III)
```
Wirtschaft und Recht . - - - 2 3 5 III
```
```
Angewandte Mathematik 4 3 3 2 2 14 (I)
```
```
Darstellende Geometrie 2 - - - - 2 (I)
```
```
Angewandte Physik .... 2 2 2 - - 6 (II)
```
```
Angewandte Chemie und
```
Ökologie ............. 3 2 - - - 5 II
```
Angewandte Informatik - 2 2 - - 4 I
```
```
Mechanik und Elemente
```
der Mechatronik ...... 3 2 - - - 5 I
```
Fertigungstechnik .... 2 2 - - - 4 I
```
```
Elektrotechnik *2) ... - 4 2 - - 6 (I)
```
```
Betriebstechnik und
```
Qualitätsmanagement .. - - - 2 2 4 I
```
Konstruktionsübungen . 3 3 3 4 4 17 I
```
```
Werkstätte ........... 9 9 8 - - 26 (Va)
```
Pflichtgegenstände der
schulautonomen
Ausbildungsschwerpunkte
gemäß Abschnitt B ........ - - 11 20 18 49
```
```
Gesamtwochenstundenzahl .. 39 39 39 39 39 195
```
```
Wochenstunden Lehrver-
B. Pflichtgegenstände pflich-
der schulautonomen Jahrgang Summe tungs-
Ausbildungsschwerpunkte III. IV. V. gruppe
```
```
B.1 Präzisionstechnik
1.1 Mechanik ............... 2 2 2 6 (I)
1.2 Fertigungstechnik ...... 2 2 2 6 I
1.3 Feinwerk- und
Mikrostrukturtechnik ... 3 3 2 8 I
1.4 Angewandte Elektronik .. 2 2 2 6 I
1.5 Mess-, Steuerungs- und
Regelungstechnik ....... 2 2 2 6 I
1.6 Technische Optik ....... - 3 2 5 I
1.7 Laboratorium ........... - 3 3 6 I
1.8 Werkstättenlaboratorium - 3 3 6 III
Wochenstundenzahl B.1 .. 11 20 18 49
B.2 Automatisierung
2.1 Elektronik und
Digitaltechnik ......... 3 3 3 9 I
2.2 Mess-, Steuerungs- und
Regelungstechnik ....... 3 3 3 9 I
2.3 Mechanik und Automation 2 4 2 8 I
2.4 Prozessrechentechnik *3) - 2 2 4 I
2.5 Laboratorium ........... 3 4 4 11 I
2.6 Werkstättenlaboratorium - 4 4 8 III
Wochenstundenzahl B.2 .. 11 20 18 49
```
```
Wochenstunden Lehrver-
B. Pflichtgegenstände pflich-
der schulautonomen Jahrgang Summe tungs-
Ausbildungsschwerpunkte III. IV. V. gruppe
```
```
Pflichtpraktikum ....... mindestens 8 Wochen in der
unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt
in den V. Jahrgang
```
```
Wochenstunden Lehrver-
C. Freigegenstände, pflich-
Unverbindliche Übungen Jahrgang tungs-
Förderunterricht I. II. III. IV. V. gruppe
```
```
C.1 Freigegenstände
Kommunikation und
Präsentationstechnik 2 2 2 2 2 II
Zweite lebende
Fremdsprache *4) ..... 2 2 2 2 2 (I)
C.2 Unverbindliche
Übungen
Leibesübungen ........ 2 2 2 2 2 (IVa)
C.3 Förderunterricht *5)
Deutsch
Englisch
Angewandte Mathematik
Fachtheoretische
Pflichtgegenstände
```
```
1) Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von dieser Stundentafel im Rahmen des Abschnittes III abgewichen werden. 2) Mit Übungen im Ausmaß von durchschnittlich einer Wochenstunde im II. Jahrgang.
*3) Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von einer Wochenstunden pro Jahrgang.
4) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen. 5) Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.
II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL
Siehe Anlage 1.
Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:
Die höhere Lehranstalt für Mechatronik vermittelt einen interdisziplinären Zugang zu den Fachgebieten der Mechanik, Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Computertechnik. Mechatronik umfasst Schwerpunktausbildungen, die beispielhaft angeführt, von durch Mikroprozessoren „intelligent'' gesteuerten Produkten über die Robotik bis zur Fertigungsautomation reicht. Im Umfeld des Profils der Fachrichtung kommt der Fertigungstechnik und Betriebstechnik, aber auch dem Design von mechatronischen Geräten und Baugruppen Bedeutung zu.
Die allgemeine Fachausbildung wird durch zwei alternative Ausbildungsschwerpunkte vertieft:
- Im Ausbildungsschwerpunkt „Präzisionstechnik'' wird besonderer Wert auf die Feinwerk- und Mikrostrukturtechnik sowie technische Optik gelegt, wobei der Fertigung von Geräten und Baugruppen feinmechanischer Art und der Verbindung von Mechanik, Elektronik und Optik in diesen Geräten besondere Bedeutung zukommt.
- Im Ausbildungsschwerpunkt „Automatisierung'' liegt die Betonung auf der Verbindung von Mechanik und Automation, wobei Fragestellungen der Mess- Steuerungs- und Regelungstechnik, der Sensorik und Aktorik sowie der Prozessrechentechnik behandelt werden. Im Prozess der Automatisierung kommt den Verfahren und Methoden des Qualitätsmanagements besondere Bedeutung zu.
V. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE; AUFTEILUNG
DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN
A. PFLICHTGEGENSTÄNDE
„Deutsch'', „Englisch'', „Geschichte und politische Bildung'', „Leibesübungen'', „Geographie und Wirtschaftskunde'' und „Wirtschaft und Recht'':
Siehe Anlage 1.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Siehe Anlage 1.
Lehrstoff:
I. und II. Jahrgang:
Siehe Anlage 1.
III. bis V. Jahrgang:
Siehe Anlage 1.1.5, aufgeteilt auf den III. bis V. Jahrgang.
DARSTELLENDE GEOMETRIE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- aus Rissen eines Objektes dessen Aufbau ablesen und die in der Zeichnung enthaltenen Informationen deuten, konstruktiv verwerten und räumliche Gegebenheiten in Handskizzen darstellen können;
- geometrische Formen an technischen Objekten gemäß den Erfordernissen der einzelnen Fachrichtungen erkennen und mit Hilfe einer Konstruktionszeichnung erfassen sowie eigenständiges technisch-konstruktives Denken unter Anwendung geeigneter Abbildungsmethoden zeichnerisch umsetzen können;
- durch Modellbildungen konstruktive Sachverhalte in Teilprobleme zerlegen und Lösungsalgorithmen entwickeln können;
- mit der Erzeugung und den Gesetzmäßigkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Kurven, Flächen und Körper vertraut sein.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:
Räumliches Koordinatensystem.
Abbildungsmethoden (Projektionsarten).
Hauptrisse einfacher geometrischer und technischer Körper sowie
Axonometrie zur Übung im Erfassen der Gestalt eines Objekts aus
gegebenen Rissen.
Konstruieren in zugeordneten Normalrissen:
Strecke und Gerade, ebene Figur und Ebene in Hauptlage, in projizierender und allgemeiner Lage; Länge einer Strecke, Größe und Gestalt einer projizierenden Figur, Projizierendmachen einer Geraden und einer Ebene; orthogonale Lage einer Geraden und einer Ebene;
Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte mit projizierenden Ebenen;
Kreis in Hauptlage und in projizierender Lage.
Normale Axonometrie eben- und krummflächig begrenzter Objekte. Drehflächen. Ebene Schnitte von Drehflächen.
ANGEWANDTE PHYSIK
Siehe Anlage 1.
ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE
ANGEWANDTE INFORMATIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten elektronischer Informationsverarbeitungsanlagen kennen und diese Geräte bedienen können;
- Standardsoftware zur Lösung von Aufgaben der Berufspraxis auswählen und einsetzen können;
- mit Hilfe einer höheren Programmiersprache einfache Probleme der Berufspraxis lösen können;
- Informationen auf elektronischem Weg beschaffen und weitergeben können;
- die gesellschaftlichen Auswirkungen des Einsatzes der elektronischen Informationsverarbeitung kennen.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:
Informationsverarbeitungssysteme:
Aufbau, Funktion, Zusammenwirken der Komponenten. Betriebssysteme.
Bedienung.
Standardsoftware:
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation.
Programmieren:
Lösung einfacher Probleme durch Algorithmen. Umsetzung in Programme.
III. Jahrgang:
Programmentwicklung:
Methoden des Softwareentwurfes. Strukturierte Programmierung,
Strukturelemente; Datenstrukturen; Objekte.
Kommunikationstechnik:
Netzwerke; Informationsbeschaffung.
Standardsoftware:
Datenbankanwendungen; Graphik; Zusammenwirken von Softwarepaketen.
Informatik und Gesellschaft:
Auswirkungen der Informatik; Datenschutz.
MECHANIK UND ELEMENTE DER MECHATRONIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die theoeretischen Grundlagen für die technische Berechnung von Problemen der Fachrichtung beherrschen;
- die gebräuchlichen Maschinenelemente und Baugruppen der Elektronik unter Berücksichtigung technischer Erfordernisse, einschlägiger Normen, der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes berechnen und gestalten können.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:
Statik:
Kraft, Drehmoment. Freimachen von Bauteilen. Ebene Kräftesysteme, resultierende Kraft und resultierendes Moment. Zerlegung von Kräften in Komponenten, statisches Gleichgewicht. Bestimmung von Lagerkräften. Schwerpunkt.
Festigkeit:
Beanspruchungsarten, Spannungsarten, Belastungsfälle und Festigkeitswerte.
Verbindungstechnik:
Kraft- und formschlüssige Elemente. Mechanische und elektrische
Verbindungselemente.
II. Jahrgang:
Statik:
Schnittgrößen und deren Verlauf.
Reibung:
Haft- und Gleitreibung, Seilreibung, Rollwiderstand.
Festigkeit:
Biegung, Abscherung, Torsion (bei kreisförmigen Querschnitt).
Formänderung.
Führungselemente:
Achsen und Wellen, Gleitlager, Wälzlager, Führungen.
FERTIGUNGSTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die Eigenschaften, die Verwendung und die Bearbeitung der im jeweiligen Ausbildungsschwerpunkt gebräuchlichen Werk- und Hilfsstoffe sowie die Fertigungsverfahren kennen;
- die Auswahl dieser Verfahren nach der Wirtschaftlichkeit ihres Einsatzes beurteilen können;
- den Einsatz von Werkzeugen, Vorrichtungen und Maschinen der Fertigung planen können;
Lehrstoff:
I. Jahrgang:
Begriffe:
Spanlose und spanende Bearbeitungsverfahren, Maschinen und Geräte.
Werkstoffe:
Einteilung (Eisenwerkstoffe, Nichteisenmetalle und ihre Legierungen, nichtmetallische Werkstoffe, Pulvermetallurgie, Kunststoffe, Isolierstoffe, Gläser, Keramik, Halbleiterwerkstoffe. Pulvermetallurgie). Normgemäße Bezeichnung, Aufbau und Herstellung, Eigenschaften und Verwendung. Wärmebehandlung. Werkstoffprüfung und Prüfverfahren.
Fügeverfahren:
Stoff- und formschlüssige Verfahren.
II. Jahrgang:
Spanlose Fertigung:
Urformen. Umformen. Trennen.
Abtragende Verfahren:
Erodieren. Strahlbearbeitung.
Spanende Fertigung:
Fertigungsverfahren, Fertigungswerkzeuge. Schneidwerkstoffe.
Elemente der CNC-Verfahren.
Beschichten:
Oberflächen- und Beschichtungstechnik.
Leiterplatten:
Arten, Materialien, Fertigungsverfahren.
ELEKTROTECHNIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für die Fachrichtung bedeutsamen Gesetze der Elektrotechnik kennen;
- elektrotechnische Probleme selbständig lösen können;
- die einschlägigen Vorschriften, Normen und Sicherheitsmaßnahmen kennen und beachten.
Lehrstoff:
II. Jahrgang:
Begriffe:
Größen und Einheiten. Größen- und Einheitengleichungen.
Stromkreis:
Elektrische Ladung, Widerstände, Ohm'sches Gesetz, Kirchhoffsche Gesetze, Schaltung von Widerständen; Spannungs- und Stromquellen, Ersatzschaltbilder. Stromleitung in Metallen, Halbleitern, Elektrolyten und Gasen. Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad. Anpassung.
Elektrisches Feld:
Größen und Gesetze, Energie und Kraftwirkung.
Magnetisches Feld:
Größen und Gesetze, Energie und Kraftwirkung.
Zeitlich veränderliche Größen:
Zeitlich veränderliche elektrische und magnetische Felder;
Zeitverhalten elektrischer Bauelemente.
III. Jahrgang:
Wechselstrom:
Analytische und graphische Darstellung von sinusförmigen Größen. Mittelwerte. Wechselstromwiderstände. Wechselstromleistung. Resonanz; Ortskurve, Bodediagramm, Zeit- und Zeigerdiagramm. Frequenzgang einfacher Zweipole, einfache Übertragungsfunktionen.
Dreiphasensystem:
Dreileiter- und Vierleitersysteme. Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Drehfeld.
Elektrische Maschinen:
Funktionsprinzip, Betriebsverhalten, Auswahlkriterien.
Elektrische Antriebe:
Kennlinien und Kenndaten von Antriebsaggregaten, Drehzahlsteuerung und -regelung; Einsatzbereiche; Zusammenwirken mit Arbeitsmaschinen.
BETRIEBSTECHNIK UND QUALITÄTSMANAGEMENT
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- einzelne und vernetzte Aufgaben der betrieblichen Planung, Entscheidung und Kontrolle analysieren, beurteilen und lösen können;
- die Managementfunktionen, Organisation, Kommunikation, Motivation, Mitarbeiterführung und Konfliktlösung kennen lernen;
- statistische Gesetzmäßigkeiten des Qualitätsmanagement erfassen und interpretieren können;
- den betriebswirtschaftlichen Einsatz des Qualitäts- und Umweltmanagements kennen;
- die für die Berufspraxis notwendige Sicherheit in der Anwendung von Techniken des Qualitäts- und Umweltmanagements besitzen.
Lehrstoff:
IV. Jahrgang:
Arbeitswissenschaft und Personalwirtschaft:
Grundlagen der Arbeitswirtschaft; Personalauswahl und Entlohnungssysteme; Arbeitszeitmodelle. Mitarbeiterführung.
Betriebsorganisation:
Betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation.
Kommunikationssysteme; Projektorganisation (Projektmanagement,
Projektplanung, Netzplantechnik, EDV-Unterstützung, Projektsteuerung
und -überwachung).
Betriebsabrechnung:
Kostenrechnung, Kalkulation, einfache Methoden der Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Qualitätsmanagement:
Qualitätskennzahlen, Verteilungen und Auswertung in der
betrieblichen Praxis.
V. Jahrgang:
Qualitätsmanagement:
Zuverlässigkeitsprüfung (Zuverlässigkeit von Geräten und Baugruppen, Lebensdauer, Versuchsmethodik). Produktentwicklung und Fertigung (Vorlaufparameter, Prozesskontrolle, Prozessfähigkeit, Zulieferqualität). Erfassen von Qualitätsdaten (Methodik, Auswertung, Präsentation).
KONSTRUKTIONSÜBUNGEN
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- Entwurfs-, Konstruktions- und Entwicklungsaufgaben des jeweiligen Ausbildungsschwerpunktes mit und ohne Rechnerunterstützung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und ökologischen Gegebenheiten sowie der Fertigung auf Grund praxisüblicher Konstruktionsunterlagen lösen, dokumentieren und präsentieren können;
- selbständig sowie in Gruppen unter Einhaltung der gültigen Vorschriften und Normen arbeiten können.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:
Grundlagen:
Zeichengeräte, Zeichentechniken mit Hand und Rechnerunterstützung, Normen, Bemaßung und Beschriftung, Toleranzen, ISO-Passungssystem; Form und Lagetoleranzen, Bezeichnung technischer Oberflächen.
Methoden:
Herstellung von Skizzen und normgerechten Werkzeichnungen mit der Hand und mit Rechnerunterstützung.
Konstruktion:
Werkzeichnungen von Bauteilen und einfachen Baugruppen nach
Zeichnungsvorlage und Modell; Stücklisten.
II. Jahrgang:
Methoden:
Aufgabenanalyse, Entwurf, Berechnung und Konstruktion.
Konstruktion:
Werkzeichnungen von Bauteilen und einfachen Baugruppen grundlegender Verbindungselemente.
III. Jahrgang:
Methoden:
Aufgaben- und Funktionsanalyse. Arbeiten mit Norm- und Herstellerdatenblättern sowie Katalogen. Vertiefung der CAD-Kenntnisse. Einführung in die Teamarbeit.
Konstruktion:
Konstruktionen von Baugruppen und einfachen Geräten.
IV. Jahrgang:
Methoden:
Teamarbeit und Vertiefung der methodischen Konstruktionslehre. Kreativitätsmethoden als Grundlage für Entwurf, Berechnung und Konstruktion. Technische Beschreibung und Dokumentation. Verwendung von computergestützten Arbeitshilfen.
Konstruktion:
Komplexe Baugruppen oder Geräte aus den jeweiligen Fachgebieten.
V. Jahrgang:
Methoden:
Pflichtenheft; Termin- und Zeitplan; Variantenkonstruktion;
eventuell Detailausarbeitung der ausgewählten Variante;
Kostenberechnungen; Dokumentation.
Konstruktion:
Mindestens ein komplexes Projekt, das die wesentlichen typenbildenden Fächer aus dem Ausbildungsschwerpunkt mit einschließt.
WERKSTÄTTE
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe wirtschaftlich handhaben und instandhalten können;
- die Eigenschaften sowie die Bearbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe kennen;
- facheinschlägige Erzeugnisse nach normgerechten Zeichnungen und Schaltplänen herstellen sowie facheinschlägige praktische Tätigkeiten ausführen können;
- die Arbeitsgänge und Arbeitsergebnisse in exakter Fachsprache analysieren können;
- die einschlägigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften und umweltrelevante Bestimmungen kennen und beachten.
Lehrstoff:
I. Jahrgang:
Arbeitsmethoden:
Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung, Unfallverhütung; Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen. Führung von Aufzeichnungen und Arbeitsprotokollen.
Mechanische Grundausbildung:
Manuelle und mechanische Bearbeitung von verschiedenen Werkstoffen. Maschinenbauliche Fertigkeiten (Messen, Anreißen, Körnen, Feilen, Meißeln, Sägen, Schneiden, Bohren, Senken, Reiben, Passen, Schleifen, Schärfen, Gewindeschneiden von Hand).
Elektrotechnische Grundausbildung:
Zurichten und Verlegen von blanken und isolierten Leitungen, Herstellen von Verbindungen (Klemm-, Schraub- und Lötverbindungen; Anschluss von SMT-Bauteilen). Anfertigen von Draht- und Kabelformen. Isolieren und einfache Installationsschaltungen. Visuelles Erkennen verschiedener elektrischer und elektronischer Bauteile.
Mechanische Werkstätte:
Drehen (Längs-, Plan- und Innendrehen, Einstechen, Abstechen). Hobeln von Flächen und Nuten. Fräsen verschiedener Werkstoffe nach Anriss und Maß unter Einhaltung vorgegebener Toleranzen.
Kunststofftechnik:
Manuelle und maschinelle Be- und Verarbeitung von Kunststoffen. Oberflächenbearbeitung, Gießharz- und Klebetechniken. Wiederverwertung von Kunststoffen.
Blechbearbeitung:
Zuschneiden, Bohren, Biegen, Richten, Stanzen, Verschrauben und Vernieten von Blechteilen. Arbeiten mit Blechbearbeitungsmaschinen. Verformen und Herstellen von Blechteilen. Gehäusebau aus vorgefertigten Materialien (inklusive EMV- und Sicherheitsvorschriften).
II. Jahrgang:
Niederspannungsinstallation:
Inbetriebnahme, Funktionsprüfung und Reparatur von Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen.
Herstellung von Transformatoren und Spulen. Wickeln, Isolieren,
Schichten, Vergießen, Überprüfen.
Montage und Wartung:
Zerlegen und Zusammenbau, Feststellen und Beheben von mechanischen und elektrischen Störungen an Maschinen, Baugruppen und Geräten (insbesondere der Automatisierungstechnik). Justieren, Prüfen, Instandsetzen und Warten von Automatisierungseinrichtungen. Zurichten, Verlegen und Prüfen von druckmittelführenden Leitungen.
Mechanische Werkstätte:
Stirn- und Umfangfräsen. Einfache Teilkopfarbeiten. Dreharbeiten nach vorgegebenen Toleranzen. Dreharbeiten zwischen Spitzen, mit Setzstöcken, Planscheiben und Drehdornen. Herstellen von Innen- und Außengewinden. Einfache Arbeiten an programmgesteuerten Maschinen.
Oberflächentechnik:
Vorbereiten der Ware (Entfetten, Beizen, Schleifen, Polieren). Herstellen von Metallüberzügen und Eloxieren. Herstellen von nichtmetallischen Überzügen. Nachbehandlung der Ware. Sicherheitsvorschriften und Entsorgung der Abwässer.
Schweißen:
Sicherheitsvorschriften für die Durchführung von Schweißarbeiten. Gasschmelz-, Elektro- und Schutzgasschweißen. Hartlöten, Brennschneiden.
III. Jahrgang:
Arbeitsvorbereitung:
Arbeitsplanung und Arbeitssteuerung. Arbeitsaufträge. Vor- und Nachkalkulation. Werkstattzeichnungen. Beschaffungswesen. Berechnung der Produktionskosten aller Aufträge der Schulwerkstätte. Bearbeitung von Fertigungsunterlagen mittels CAD.
Werkstätte für Elektronik:
Fertigung, Programmierung und Inbetriebnahme digitaler und analoger Baugruppen und Geräte. Fehlersuche und Fehlerbehebung an Geräten der industriellen Elektronik. Zusammenbau, Wartung und Vernetzung von Computersystemen und Peripheriegeräten.
Werkstätte für Steuerungstechnik:
Elemente der Steuerungstechnik. Bausteine, logische Grundfunktionen. Schaltplanentwurf, Darstellung von Bewegungsabläufen. Weg- und zeitabhängige Steuerungen. Aufbau, Programmierung, Prüfung und Fehlersuche an speicherprogrammierbaren Steuerungen. Aufbau einfacher pneumatischer und hydraulischer Steuerungen.
Werkzeug- und Vorrichtungsbau:
Fräs-, Bohr- Schleif- und Dreharbeiten mit steigendem Schwierigkeitsgrad; auch unter Anwendung von Hartmetallwerkzeugen. Arbeiten an numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Erosives Bearbeiten von Metallen. Wärmebehandlung des Stahls. Bau und Erprobung von Spritzguss- und Extrusionswerkzeugen.
Werkstätte für Leiterplattentechnik:
Grundbegriffe der Leiterplattenherstellung. Erstellen von Layouts. Siebdruck zur Erstellung von Ätzmasken und Frontplatten. Aufbringen von Ätzmasken. Herstellen von gedruckten Schaltungen. Ätzen. Mechanisches Herstellen von Leiterplatten (Fräsen). Entsorgung.
B. PFLICHTGEGENSTÄNDE DER SCHULAUTONOMEN AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE
B.1 PRÄZISIONSTECHNIK
1.1 MECHANIK
Bildungs- und Lehraufgabe:
Der Schüler soll
- die für das Fachgebiet bedeutsamen mechanischen Grundlagen beherrschen;
- Zusammenhänge zwischen mechanischen Gesetzen und technischen Gegebenheiten erkennen und auf Probleme des Fachgebietes anwenden können.
Lehrstoff:
III. Jahrgang:
Festigkeitslehre:
Schiefe Biegung, Abscherung, zusammengesetzte Beanspruchung,
Knickung.
Hydromechnik:
Hydrostatik. Kontinuitätsgleichung, Bernoulli'sche Gleichung.
Flüssigkeitsreibung, Ähnlichkeitsgesetze.
IV. Jahrgang:
Kinematik:
Kinematik des Massenpunktes und des starren Körpers.
Dynamik:
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.
Dieser Text wird zu den eigenen Weiterverwendungsbedingungen von RIS veröffentlicht, nicht unter einer Legalize-Lizenz oder einer Public-Domain-Lizenz.
RIS
CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International)
Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/). Lizenziert unter CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International). Aus den Daten können keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden.