Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Konsumentenschutz über den Zusatz von Farbstoffen zu Lebensmitteln und Verzehrprodukten (Farbstoffverordnung) (CELEX-Nr.: 394L036, 395L045 und 395L002)
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund der §§ 10 Abs. 1, 12 Abs. 1, 13 und 19 Abs. 1 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 1105/1994, wird hinsichtlich der §§ 9 und 10 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten verordnet:
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund der §§ 10 Abs. 1, 12 Abs. 1, 13 und 19 Abs. 1 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 1105/1994, wird hinsichtlich der §§ 9 und 10 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten verordnet:
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund der §§ 10 Abs. 1, 12 Abs. 1, 13 und 19 Abs. 1 des Lebensmittelgesetzes 1975, BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 1105/1994, wird hinsichtlich der §§ 9 und 10 im Einvernehmen mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten verordnet:
§ 1. (1) Farbstoffe sind Stoffe, die einer Ware gemäß den §§ 2 und 3 LMG 1975 (Lebensmittel und Verzehrprodukte) Farbe geben oder die Farbe in einer Ware wiederherstellen; hiezu gehören auch natürliche Bestandteile von Lebensmitteln sowie von natürlichen Ausgangsstoffen, die normalerweise weder als Lebensmittel oder Verzehrprodukt noch als deren charakteristische Zutat verwendet werden.
(2) Zubereitungen, gewonnen aus Waren und anderen natürlichen Ausgangsstoffen, die durch physikalische und/oder chemische Extraktion gewonnen werden, durch die - im Vergleich zu ernährungsphysiologischen oder aromatisierenden Bestandteilen - Pigmente selektiv extrahiert werden, gelten als Farbstoffe.
(3) Nicht als Farbstoffe gelten Lebensmittel, getrocknet oder in konzentrierter Form, und aromatische Stoffe, die bei der Herstellung von Zubereitungen wegen ihrer aromatisierenden, geschmacklichen oder ernährungsphysiologischen Eigenschaften beigegeben werden und eine färbende Nebenwirkung haben, wie Paprika, Kurkuma und Safran.
§ 1. (1) Farbstoffe sind Stoffe, die einer Ware gemäß den §§ 2 und 3 LMG 1975 (Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel) Farbe geben oder die Farbe in einer Ware wiederherstellen; hiezu gehören auch natürliche Bestandteile von Lebensmitteln sowie von natürlichen Ausgangsstoffen, die normalerweise weder als Lebensmittel oder Verzehrprodukt noch als deren charakteristische Zutat verwendet werden.
(2) Zubereitungen, gewonnen aus Waren und anderen natürlichen Ausgangsstoffen, die durch physikalische und/oder chemische Extraktion gewonnen werden, durch die - im Vergleich zu ernährungsphysiologischen oder aromatisierenden Bestandteilen - Pigmente selektiv extrahiert werden, gelten als Farbstoffe.
(3) Nicht als Farbstoffe gelten Lebensmittel, getrocknet oder in konzentrierter Form, und aromatische Stoffe, die bei der Herstellung von Zubereitungen wegen ihrer aromatisierenden, geschmacklichen oder ernährungsphysiologischen Eigenschaften beigegeben werden und eine färbende Nebenwirkung haben, wie Paprika, Kurkuma und Safran.
§ 1. (1) Farbstoffe sind Stoffe, die einer Ware gemäß den §§ 2 und 3 LMG 1975 (Lebensmittel) Farbe geben oder die Farbe in einer Ware wiederherstellen; hiezu gehören auch natürliche Bestandteile von Lebensmitteln sowie von natürlichen Ausgangsstoffen, die normalerweise weder als Lebensmittel oder Verzehrprodukt noch als deren charakteristische Zutat verwendet werden.
(2) Zubereitungen, gewonnen aus Waren und anderen natürlichen Ausgangsstoffen, die durch physikalische und/oder chemische Extraktion gewonnen werden, durch die - im Vergleich zu ernährungsphysiologischen oder aromatisierenden Bestandteilen - Pigmente selektiv extrahiert werden, gelten als Farbstoffe.
(3) Nicht als Farbstoffe gelten Lebensmittel, getrocknet oder in konzentrierter Form, und aromatische Stoffe, die bei der Herstellung von Zubereitungen wegen ihrer aromatisierenden, geschmacklichen oder ernährungsphysiologischen Eigenschaften beigegeben werden und eine färbende Nebenwirkung haben, wie Paprika, Kurkuma und Safran.
§ 1. Diese Verordnung regelt die Verwendung von Lebensmittelfarbstoffen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 über Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. Nr. L 354 vom 31. Dezember 2008, S. 16, in Lebensmitteln gemäß Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit, ABl. Nr. L 31 vom 1. Februar 2002, S. 1.
§ 2. (1) Zum Färben von Waren sind die im Anhang I genannten Farbstoffe, die den im Anhang VI angeführten Reinheitskriterien zu entsprechen haben, zugelassen.
(2) Den im Anhang II genannten Waren dürfen keine Farbstoffe zugesetzt werden, es sei denn, dies ist gemäß den Anhängen III, IV und V zulässig.
(3) Den im Anhang III genannten Waren dürfen nur die in diesem Anhang genannten Farbstoffe unter den dort festgelegten Bedingungen zugesetzt werden.
(4) Die im Anhang IV genannten Farbstoffe dürfen nur den in diesem Anhang genannten Waren unter den dort festgelegten Bedingungen zugesetzt werden.
(5) Die im Anhang V Teil 1 genannten Farbstoffe dürfen allen Waren, mit Ausnahme den in den Anhängen II und III genannten, in einer dem Grundsatz „quantum satis'' entsprechenden Menge zugesetzt werden.
(6) Die im Anhang V Teil 2 genannten Farbstoffe dürfen bei den in diesem Teil genannten Waren einzeln oder gemeinsam bis zu der festgelegten Höchstmenge verwendet werden. Bei nichtalkoholischen, mit Aromastoffen versehenen Getränken, Speiseeis, Dessertspeisen, Fein- und Dauerbackwaren und Zuckerwaren darf von den Farbstoffen E 110, E 122, E 124 und E 155 die verwendete Menge jedoch 50 mg/kg oder 50 mg/l je Farbstoff nicht überschreiten.
§ 2. (1) Es dürfen ausschließlich die im Anhang I genannten Farbstoffe, die den im Anhang VI angeführten Reinheitskriterien zu entsprechen haben, verwendet oder in Verkehr gebracht werden.
(2) Den im Anhang II genannten Waren dürfen keine Farbstoffe zugesetzt werden, es sei denn, dies ist gemäß den Anhängen III, IV und V zulässig.
(3) Den im Anhang III genannten Waren dürfen nur die in diesem Anhang genannten Farbstoffe unter den dort festgelegten Bedingungen zugesetzt werden.
(4) Die im Anhang IV genannten Farbstoffe dürfen nur den in diesem Anhang genannten Waren unter den dort festgelegten Bedingungen zugesetzt werden.
(5) Die im Anhang V Teil 1 genannten Farbstoffe dürfen allen Waren, mit Ausnahme den in den Anhängen II und III genannten, in einer dem Grundsatz „quantum satis” entsprechenden Menge zugesetzt werden.
(6) Die im Anhang V Teil 2 genannten Farbstoffe dürfen bei den in diesem Teil genannten Waren einzeln oder gemeinsam bis zu der festgelegten Höchstmenge verwendet werden. Bei nichtalkoholischen, mit Aromastoffen versehenen Getränken, Speiseeis, Dessertspeisen, Fein- und Dauerbackwaren und Zuckerwaren darf von den Farbstoffen E 110, E 122, E 124 und E 155 die verwendete Menge jedoch 50 mg/kg oder 50 mg/l je Farbstoff nicht überschreiten.
§ 2. (1) Es dürfen ausschließlich die im Anhang 1 genannten Farbstoffe, die der im Anhang VI angeführten Richtlinie zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe (kodifizierte Fassung) zu entsprechen haben, verwendet oder in Verkehr gebracht werden.
(2) Den im Anhang II genannten Waren dürfen keine Farbstoffe zugesetzt werden, es sei denn, dies ist gemäß den Anhängen III, IV und V zulässig.
(3) Den im Anhang III genannten Waren dürfen nur die in diesem Anhang genannten Farbstoffe unter den dort festgelegten Bedingungen zugesetzt werden.
(4) Die im Anhang IV genannten Farbstoffe dürfen nur den in diesem Anhang genannten Waren unter den dort festgelegten Bedingungen zugesetzt werden.
(5) Die im Anhang V Teil 1 genannten Farbstoffe dürfen allen Waren, mit Ausnahme den in den Anhängen II und III genannten, in einer dem Grundsatz „quantum satis” entsprechenden Menge zugesetzt werden.
(6) Die im Anhang V Teil 2 genannten Farbstoffe dürfen bei den in diesem Teil genannten Waren einzeln oder gemeinsam bis zu der festgelegten Höchstmenge verwendet werden. Bei nichtalkoholischen, mit Aromastoffen versehenen Getränken, Speiseeis, Dessertspeisen, Fein- und Dauerbackwaren und Zuckerwaren darf von den Farbstoffen E 110, E 122, E 124 und E 155 die verwendete Menge jedoch 50 mg/kg oder 50 mg/l je Farbstoff nicht überschreiten.
§. 3. Farbstoffe sind auch zulässig:
in zusammengesetzten Waren, die nicht im Anhang II angeführt sind, wenn der Farbstoff in einer der Zutaten der zusammengesetzten Ware zugelassen ist, oder
wenn die Ware ausschließlich für die Zubereitung einer zusammengesetzten Ware bestimmt ist und diese zusammengesetzte Ware dieser Verordnung entspricht.
§ 4. (1) Die in den Anhängen festgelegten Höchstmengen beziehen sich auf
- gebrauchsfertige Waren, die gemäß Gebrauchsanleitung zubereitet werden;
- die Mengen des färbenden Grundbestandteiles in der färbenden Zubereitung.
(2) Ist in den Anhängen keine Höchstmenge („quantum satis“) genannt, darf der Farbstoff gemäß der guten Herstellungspraxis und, sofern der Verbraucher dadurch nicht irregeführt wird, nur in der Menge verwendet werden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
(3) Gemäß dieser Verordnung sind „unbehandelte Waren“ solche, die keinerlei Behandlung unterzogen worden sind, die zu einer wesentlichen Änderung des Originalzustands der Ware führt. Sie können jedoch beispielsweise geteilt, ausgelöst, getrennt, ausgebeint, fein zerkleinert, enthäutet, geschält, gemahlen, geschnitten, gesäubert, garniert, tiefgefroren, gefroren, gekühlt, geschliffen oder enthülst, verpackt oder ausgepackt worden sein.
§ 4. Die in den Anhängen festgelegten Höchstmengen beziehen sich auf
gebrauchsfertige Lebensmittel, die gemäß Gebrauchsanleitung zubereitet werden;
die Mengen des färbenden Grundbestandteiles in der färbenden Zubereitung.
§ 5. (1) Zur Kennzeichnung gemäß Fleischuntersuchungsgesetz, BGBl. Nr. 522/1982, in der jeweils geltenden Fassung, und für sonstige Kennzeichnungen, die für Fleisch und Fleischerzeugnisse vorgeschrieben sind, dürfen nur E 155, E 133 oder E 129 oder eine entsprechende Mischung von E 133 oder E 129 verwendet werden.
(2) Zum Färben der Schale oder für Stempelaufdrucke auf den Schalen von Eiern gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1274/91 dürfen nur die im Anhang I angeführten Farbstoffe verwendet werden.
§ 6. Nur die im Anhang I angeführten Farbstoffe, mit Ausnahme von E 123, E 127, E 128, E 154, E 160b, E 161g, E 173 und E 180, dürfen direkt an den Verbraucher abgegeben werden.
Sie dürfen nur in Originalpackungen, deren Beschaffenheit ein Ausfließen oder Verstäuben des Inhalts verhindert, in Verkehr gebracht werden.
§ 7. Werden gefärbte Waren zur industriellen oder gewerblichen Weiterverarbeitung in Verkehr gebracht, ist auf den verwendeten Farbstoff hinzuweisen; bei Farbstoffen, für die Höchstmengen festgelegt sind, hat darüber hinaus ein Hinweis, der es dem Verwender ermöglicht, die diesbezüglichen Bestimmungen der Verordnung einzuhalten, zu erfolgen.
§ 8. Für Farbstoffe dürfen nur die in Anhang V der Richtlinie Nr. 95/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Februar 1995 über andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ABl. Nr. L 61/1 vom 18. 3. 1995) genannten Trägerstoffe und Trägerlösungsmittel unter den in dieser Richtlinie angeführten Bedingungen verwendet werden.
§ 9. (1) Bei Waren, ausgenommen solchen, die gemäß der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung 1993, BGBl. Nr. 72, in der jeweils geltenden Fassung, zu kennzeichnen sind, ist der Zusatz von Farbstoffen durch die Angabe „mit Farbstoff“ oder „mit Lebensmittelfarbstoff“ bzw. „mit Farbstoffen“ oder „mit Lebensmittelfarbstoffen“ kenntlich zu machen; dies gilt nicht für die in § 5 angeführten Anwendungen von Farbstoffen sowie für Waren, die von Einrichtungen der Gemeinschaftsversorgung abgegeben werden.
(2) Die Angabe gemäß Abs. 1 ist an gut sichtbarer Stelle deutlich lesbar und dauerhaft auf einem Schild, auch Preisverzeichnis, auf oder nahe bei der Ware oder in sonstigen Fällen auf einem Aushang, den der Letztverbraucher einsehen kann, anzubringen.
§ 9. (1) Bei Waren, ausgenommen solchen, die gemäß der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung 1993, BGBl. Nr. 72, in der jeweils geltenden Fassung, zu kennzeichnen sind, ist der Zusatz von Farbstoffen durch die Angabe „mit Farbstoff“ oder „mit Lebensmittelfarbstoff“ bzw. „mit Farbstoffen“ oder „mit Lebensmittelfarbstoffen“ kenntlich zu machen; dies gilt nicht für die in § 5 angeführten Anwendungen von Farbstoffen sowie für Waren, die von Einrichtungen der Gemeinschaftsversorgung abgegeben werden. Zusätzlich sind die gemäß Art. 24 in Verbindung mit Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 über Lebensmittelzusatzstoffe genannten Angaben kenntlich zu machen.
(2) Die Angabe gemäß Abs. 1 ist an gut sichtbarer Stelle deutlich lesbar und dauerhaft auf einem Schild, auch Preisverzeichnis, auf oder nahe bei der Ware oder in sonstigen Fällen auf einem Aushang, den der Letztverbraucher einsehen kann, anzubringen.
§ 10. (1) Waren, die nicht den Anforderungen dieser Verordnung, aber den der Lebensmittelfarbstoffverordnung, BGBl. Nr. 279/1979, in der Fassung BGBl. Nr. 311/1983 entsprechen, dürfen bis 31. Dezember 1996 in Verkehr gebracht und bis zum vollständigen Abbau der Bestände in Verkehr belassen werden.
(2) Die Lebensmittelfarbstoffverordnung, BGBl. Nr. 279/1979, in der Fassung BGBl. Nr. 311/1983 tritt außer Kraft.
§ 10. (1) Waren, die nicht den Anforderungen der Verordnung BGBl. II Nr. 211/2005 entsprechen, aber vor deren In-Kraft-Treten entsprechend den Bestimmungen der Farbstoffverordnung BGBl. Nr. 541/1996, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 465/2002, in Verkehr gebracht oder etikettiert wurden, dürfen bis zum vollständigen Abbau der Bestände in Verkehr belassen werden.
(2) Die Lebensmittelfarbstoffverordnung, BGBl. Nr. 279/1979, in der Fassung BGBl. Nr. 311/1983 tritt außer Kraft.
§ 11. Durch diese Verordnung sind nachstehende Richtlinien in österreichisches Recht umgesetzt:
- 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmittel verwendet werden dürfen, ABl. Nr. L 237 vom 10. September 1994 - 95/45/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 zur Festlegung
spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. Nr. L 226 vom 22. September 1995 - 99/75/EG der Kommission vom 22. Juli 1999 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe, ABl. Nr. L 206 vom 5. August 1999.
§ 11. Durch diese Verordnung sind nachstehende Richtlinien in österreichisches Recht umgesetzt:
- 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmittel verwendet werden dürfen, ABl. Nr. L 237 vom 10. September 1994 - 95/45/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 zur Festlegung
- 2001/50/EG der Kommission vom 3. Juli 2001 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe, ABl. Nr. L 190 vom 12. Juli 2001
§ 11. Durch diese Verordnung sind nachstehende Richtlinien in österreichisches Recht umgesetzt:
- 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmittel verwendet werden dürfen, ABl. Nr. L 237 vom 10. September 1994 - 95/45/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 zur Festlegung
- 2001/50/EG der Kommission vom 3. Juli 2001 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe, ABl. Nr. L 190 vom 12. Juli 2001
- Richtlinie 2004/47/EG vom 16. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG hinsichtlich gemischter Carotine (E160 a (i)) und Beta-Carotin (E 160 a (ii)), ABl. Nr. L 113 vom 20. April 2004.
§ 11. Durch diese Verordnung sind nachstehende Richtlinien in österreichisches Recht umgesetzt:
- 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmittel verwendet werden dürfen, ABl. Nr. L 237 vom 10. September 1994 - 95/45/EG der Kommission vom 26. Juli 1995 zur Festlegung
- 2001/50/EG der Kommission vom 3. Juli 2001 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe, ABl. Nr. L 190 vom 12. Juli 2001
- Richtlinie 2004/47/EG vom 16. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG hinsichtlich gemischter Carotine (E160 a (i)) und Beta-Carotin (E 160 a (ii)), ABl. Nr. L 113 vom 20. April 2004.
- Richtlinie 2006/33/EG der Kommission vom 20. März 2006 zur Änderung der Richtlinie 95/45/EG hinsichtlich Gelborange S (E 110) und Titandioxid (E 171), ABl. Nr. L 82 vom 21. März 2006.
§ 11. Durch diese Verordnung sind nachstehende Richtlinien in österreichisches Recht umgesetzt:
- Richtlinie 94/36/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen, ABl. Nr. L 237 vom 10. September 1994;
- Richtlinie 2008/128/EG der Kommission vom 22. Dezember 2008 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe (kodifizierte Fassung), ABl. Nr. 6 vom 10. Jänner 2009.
§ 11. Durch diese Verordnung sind nachstehende Richtlinien in österreichisches Recht umgesetzt:
- Richtlinie 94/36/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 30. Juni 1994 über Farbstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen, ABl. Nr. L 237 vom 10. September 1994;
- Richtlinie 2008/128/EG der Kommission vom 22. Dezember 2008 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe (kodifizierte Fassung), ABl. Nr. 6 vom 10. Jänner 2009.
- Richtlinie 2011/3/EU der Kommission vom 17. Jänner 2011 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Lebensmittelfarbstoffe, ABl. Nr. L 13 vom 18. Jänner 2011.
ANHANG I
| Anmerkung: Aluminiumlacke aus Farbstoffen, die in diesem Anhang genannt werden, sind erlaubt. | ||
|---|---|---|
| EG-Nr. | Übliche Bezeichnung | CI-Nr. 1) oder Beschreibung |
| E 100 | Kurkumin | 75300 |
| E 101 | i) Riboflavin | |
| ii) Riboflavin-5'-Phosphat | ||
| E 102 | Tartrazin | 19140 |
| E 104 | Chinolingelb | 47005 |
| E 110 | Sunsetgelb FCF, Gelborange S | 15985 |
| E 120 | Cochenille, Karminsäure, Karmin | 75470 |
| E 122 | Azorubin, Carmoisin | 14720 |
| E 123 | Amaranth | 16185 |
| E 124 | Ponceau 4R, Cochenillerot A | 16255 |
| E 127 | Erythrosin | 45430 |
| E 128 | Rot 2G | 18050 |
| E 129 | Allurarot AC | 16035 |
| E 131 | Patentblau V | 42051 |
| E 132 | Indigotin, Indigokarmin | 73015 |
| E 133 | Brillantblau FCF | 42090 |
| E 140 | Chlorophylle und75810 | |
| Chlorophylline: | 75815 | |
| i) Chlorophylle | ||
| ii) Chlorophylline | ||
| E 141 | Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle | |
| und Chlorophylline: | 75815 | |
| i) kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle | ||
| ii) kupferhaltige Komplexe der Chlorophylline | ||
| E 142 | Grün S | 44090 |
| E 150a | Einfaches Zuckerkulör 2) | |
| E 150b | Sulfitlaugen-Zuckerkulör | |
| E 150c | Ammoniak-Zuckerkulör | |
| E 150d | Ammonsulfit-Zuckerkulör | |
| E 151 | Brillantschwarz BN, Schwarz PN | 28440 |
| E 153 | Pflanzenkohle | |
| E 154 | Braun FK | |
| E 155 | Braun HAT | 20285 |
| E 160a | Carotine: | |
| i) gemischte Carotine | 75130 | |
| ii) Beta-Carotin | 40800 | |
| E 160b | Annatto, Bixin, Norbixin | 75120 |
| E 160c | Paprikaextrakt | |
| Capsanthin, Capsorubin | ||
| E 160d | Lycopin | |
| E 160e | Beta-apo-8'-Carotinal (C 30) | 40820 |
| E 160f | Beta-apo-8'-Carotinsäure (C 30) | 40825 |
| Ethylester | ||
| E 161b | Lutein | |
| E 161g | Canthaxanthin | |
| E 162 | Beetenrot, Betanin | |
| E 163 | Anthocyane | Mit physikalischen Methoden aus Obst und Gemüse |
| hergestellt | ||
| E 170 | Calciumcarbonat | 77220 |
| E 171 | Titandioxid | 77891 |
| E 172 | Eisenoxide und –hydroxide | 77491 |
| 77492 | ||
| 77499 | ||
| E 173 | Aluminium | |
| E 174 | Silber | |
| E 175 | Gold | |
| E 180 | Litholrubin BK |
ANHANG II
WAREN, DIE KEINE FARBSTOFFZUSÄTZE ENTHALTEN DÜRFEN, ES SEI DENN,
DIES IST GEMÄSS ANHANG III, ANHANG IV ODER ANHANG V ZULÄSSIG
(Die in Anhang II verwendeten Bezeichnungen beeinträchtigen nicht den „carry over'' Grundsatz in den Fällen, in denen Erzeugnisse Bestandteile mit Farbstoffen enthalten, die für sich genommen zulässig sind)
Unbehandelte Waren
Jegliches in Flaschen abgefülltes oder verpacktes Wasser
Milch, teilentrahmte und entrahmte Milch, pasteurisiert oder sterilisiert (einschließlich Sterilisation durch Ultrahocherhitzung) (nicht aromatisiert)
Schokoladenmilch
Fermentierte Milch (nicht aromatisiert)
Haltbar gemachte Milchsorten gemäß der Richtlinie 76/118/EWG (nicht aromatisiert)
Buttermilch (nicht aromatisiert)
Obers/Sahne und Obers-/Sahnepulver (nicht aromatisiert)
Öle und Fette tierischen und pflanzlichen Ursprungs
Eier und Eiprodukte im Sinne des Artikels 2 Absatz 1 der Richtlinie 89/437/EWG
Mehl und andere Müllereierzeugnisse sowie Stärkeerzeugnisse
Brot und ähnliche Erzeugnisse
Teigwaren und Gnocchi
Zucker, einschließlich sämtlicher Mono- und Disaccharide
Tomatenmark und Tomatenkonserven
Saucen auf Tomatenbasis
Fruchtsaft und Fruchtnektar gemäß der Richtlinie 93/77/EWG sowie Gemüsesaft
Obst, Gemüse (einschließlich Kartoffeln) und Pilze, konserviert oder getrocknet; Obst, Gemüse (einschließlich Kartoffeln) und Pilze, behandelt
Konfitüre extra, Gelee extra und Maronenkrem gemäß der Richtlinie 79/693/EWG, Creme de pruneaux
Fisch, Weichtiere und Krebstiere, Fleisch, Geflügel und Wild sowie deren Zubereitungen, ausgenommen zubereitete Mahlzeiten, die diese Zutaten enthalten
Kakaoerzeugnisse und Schokoladenbestandteile in Schokoladeerzeugnissen gemäß der Richtlinie 73/241/EWG
Röstkaffee, Tee, Zichorie; Tee- und Zichorienextrakte; Tee-, Pflanzen-, Frucht- und Getreideaufgußzubereitungen sowie Mischungen und tassenfertige Mischungen dieser Erzeugnisse
Salz, Salzsubstitute, Gewürze und Gewürzmischungen
Korn, Kornbrand, Obstspirituosen, Obstbrände, Ouzo, Grappa, Tsikoudia aus Kreta, Tsipouro aus Mazedonien, Tsipouro aus Thessalien, Tsipouro aus Tyrnavos, Eau-de-vie de marc Marque nationale luxembourgeoise, Eau de vie de seigle Marque nationale luxembourgeoise, und London Gin gemäß der Begriffsbestimmung in der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89
Sambuca, Maraschino und Mistra gemäß der Begriffsbestimmung in der Verordnung (EWG) Nr. 1180/91
Weinessig
Säuglings- und Kleinkindernahrung gemäß der Richtlinie 89/398/EWG, auch für kranke Säuglinge und Kleinkinder
Honig
Malz- und Malzerzeugnisse
Gereifter und ungereifter Käse (nicht aromatisiert)
Butter aus Schaf- und Ziegenmilch
ANHANG II
WAREN, DIE KEINE FARBSTOFFZUSÄTZE ENTHALTEN DÜRFEN, ES SEI DENN, DIES IST GEMÄSS ANHANG III, ANHANG IV ODER ANHANG V ZULÄSSIG
(Die in Anhang II verwendeten Bezeichnungen beeinträchtigen nicht den „carry over” Grundsatz in den Fällen, in denen Erzeugnisse Bestandteile mit Farbstoffen enthalten, die für sich genommen zulässig sind)
Unbehandelte Waren
Jegliches in Flaschen abgefülltes oder verpacktes Wasser
Milch, teilentrahmte und entrahmte Milch, pasteurisiert oder sterilisiert (einschließlich Sterilisation durch Ultrahocherhitzung) (nicht aromatisiert)
Schokoladenmilch
Fermentierte Milch (nicht aromatisiert)
Haltbar gemachte Milchsorten gemäß der Verordnung über bestimmte Sorten eingedickter Milch und Trockenmilch, BGBl. II Nr. 45/2004, in der geltenden Fassung
Buttermilch (nicht aromatisiert)
Obers/Sahne und Obers-/Sahnepulver (nicht aromatisiert)
Öle und Fette tierischen und pflanzlichen Ursprungs
Eier und Eiprodukte gemäß der Eiprodukteverordnung, BGBl. Nr. 527/1996, in der geltenden Fassung
Mehl und andere Müllereierzeugnisse sowie Stärkeerzeugnisse
Brot und ähnliche Erzeugnisse
Teigwaren und Gnocchi
Zucker, einschließlich sämtlicher Mono- und Disaccharide
Tomatenmark und Tomatenkonserven
Saucen auf Tomatenbasis
Fruchtsaft und Fruchtnektar gemäß der Richtlinie 93/77/EWG sowie Gemüsesaft
Obst, Gemüse (einschließlich Kartoffeln) und Pilze, konserviert oder getrocknet; Obst, Gemüse (einschließlich Kartoffeln) und Pilze, behandelt
Konfitüre extra, Gelee extra und Maronenkrem gemäß der Konfitürenverordnung 2004, BGBl. II Nr. 367/2004, in der geltenden Fassung, Creme de pruneaux
Fisch, Weichtiere und Krebstiere, Fleisch, Geflügel und Wild sowie deren Zubereitungen, ausgenommen zubereitete Mahlzeiten, die diese Zutaten enthalten
Kakaoerzeugnisse und Schokoladenbestandteile in Schokoladeerzeugnissen gemäß der Richtlinie 73/241/EWG
Röstkaffee, Tee, Zichorie; Tee- und Zichorienextrakte; Tee-, Pflanzen-, Frucht- und Getreideaufgußzubereitungen sowie Mischungen und tassenfertige Mischungen dieser Erzeugnisse
Salz, Salzsubstitute, Gewürze und Gewürzmischungen
Korn, Kornbrand, Obstspirituosen, Obstbrände, Ouzo, Grappa, Tsikoudia aus Kreta, Tsipouro aus Mazedonien, Tsipouro aus Thessalien, Tsipouro aus Tyrnavos, Eau-de-vie de marc Marque nationale luxembourgeoise, Eau de vie de seigle Marque nationale luxembourgeoise, und London Gin gemäß der Begriffsbestimmung in der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89
Sambuca, Maraschino und Mistra gemäß der Begriffsbestimmung in der Verordnung (EWG) Nr. 1180/91
Weinessig
Säuglings- und Kleinkindernahrung gemäß der Richtlinie 89/398/EWG, auch für kranke Säuglinge und Kleinkinder
Honig
Malz- und Malzerzeugnisse
Gereifter und ungereifter Käse (nicht aromatisiert)
Butter aus Schaf- und Ziegenmilch
ANHANG III
```
```
WAREN, DENEN NUR BESTIMMTE ZULÄSSIGE FARBSTOFFE ZUGESETZT WERDEN
DÜRFEN
Waren Zulässiger Farbstoff Höchstzulässige Menge
Malt Bread E 150a Einfaches Quantum satis
Zuckerkulör
E 150b Sulfitlaugen-
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak-
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit-
Zuckerkulör
```
```
Bier E 150a Einfache Quantum satis
Cidre bouche Zuckerkulör
E 150b Sulfitlaugen-
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak-
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit-
Zuckerkulör
```
```
Butter E 160a Carotine Quantum satis
(einschließlich
Butter mit
reduziertem
Fettgehalt sowie
Butterschmalz)
```
```
Margarine, E 160a Carotine Quantum satis
Halbfettmargarine, E 100 Kurkumin Quantum satis
andere E 160b Annatto, Bixin, 10 mg/kg
Fettemulsionen und Norbixin
wasserfreie Fette
```
```
Sage-Derby-Käse E 140 Chlorophylle Quantum satis
Chlorophylline
E 141 Kupferhaltige
Komplexe der Chlorophylle
und Chlorophylline
```
```
gereifter E 160a Carotine Quantum satis
orangefarbener, E 160c Paprika-Extrakt Quantum satis
gelber und E 160b Annatto, Bixin, 15 mg/kg
perlweißer Käse; Norbixin
nichtaroma-
tisierter
Schmelzkäse
```
```
Red-Leicester-Käse E 160b Annatto, Bixin, 50 mg/kg
Norbixin
```
```
Mimolette-Käse E 160b Annatto, Bixin, 35 mg/kg
Norbixin
```
```
Morbier-Käse E 153 Pflanzenkohle Quantum satis
```
```
Rot geäderter Käse E 120 Cochenille, 125 mg/kg
Karminsäure, Karmin
E 163 Anthocyane Quantum satis
```
```
Essig E 150a Einfaches Quantum satis
Zuckerkulör
E 150b Sulfitlaugen-
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak-
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit-
Zuckerkulör
```
```
Whisky, Whiskey, E 150a Einfaches Quantum satis
Getreide- Zuckerkulör
spirituosen E 150b Sulfitlaugen-
(mit Ausnahme von Zuckerkulör
Korn oder E 150c Ammoniak-
Kornbrand oder Zuckerkulör
Eau-de-vie de E 150d Ammonsulfit-
seigle Marque Zuckerkulör
nationale
luxembourgeoise)
Branntwein, Rum,
Brandy, Weinbrand,
Trester,
Tresterbrand
(außer Tsikoudia
Tsipouro und
Eau-de-vie de marc
Marque nationale
luxembourgeoise),
Grappa invecchiata
und Bagaceira
velha gemäß der
Verordnung (EWG)
Nr. 1576/89
```
```
In Essig, Salzlake E 101 i) Riboflavin Quantum satis
oder Speiseöl ii) Riboflavin-5'-
eingelegtes Phosphat
Gemüse (außer E 140 Chlorophylle und
Oliven) Chlorophylline
E 141 Kupferhaltige
Komplexe von
Chlorophyllen und
Chlorophyllinen
E 150a Einfaches
Zuckerkulör
E 150b Sulfitlaugen-
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak-
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit-
Zuckerkulör
E 160a Carotine
E 162 Beetenrot, Betanin
E 163 Anthocyane
```
```
Extrudierte, E 150c Ammoniak- Quantum satis
gepuffte und/oder Zuckerkulör Quantum satis
mit E 160a Carotine Quantum satis
Fruchtgeschmack E 160b Annatto, Bixin, 25 mg/kg
aromatisierte Norbixin
Frühstücksge- E 160c Paprikaextrakt, Quantum satis
treideprodukte Capsanthin, Capsorubin
```
```
Mit E 120 Cochenille, 200 mg/kg
Fruchtgeschmack Karminsäure, Karmin (einzeln oder in
aromatisierte E 162 Beetenrot, Betanin Verbindungen)
Frühstücksge- E 163 Anthocyane
treideprodukte
```
```
Konfitüre, Gelees E 100 Kurkumin Quantum satis
und Marmeladen E 140 Chlorophylle und
gemäß der Chlorophylline
Richtlinie E 141 Kupferhaltige
79/693/EWG und Komplexe von
ähnliche Chlorophyllen und
Obstzubereitungen Chlorophyllinen
einschließlich E 150a Einfaches
kalorienverminder- Zuckerkulör
ter Produkte E 150b Sulfitlaugen-
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak-
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit-
Zuckerkulör
E 160a Carotine
E 160c Paprika-Extrakt,
Capsanthin, Capsorubin
E 162 Beetenrot, Betanin
E 163 Anthocyane
```
```
E 104 Chinolingelb 100 mg/kg
E 110 Gelborange S, (einzeln oder in
Sunsetgelb FCF Verbindungen)
E 120 Cochenille,
Karminsäure, Karmin
E 124 Ponceau 4R,
Cochenillerot A
E 142 Grün S
E 160d Lycopin
E 161b Lutein
```
```
Wurst, Pate und E 100 Kurkumin 20 mg/kg
Schüssel-Pasteten E 120 Cochenille, 100 mg/kg
Karminsäure, Karmin
E 150a Einfaches Quantum satis
Zuckerkulör
E 150b Sulfitlaugen Quantum satis
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak- Quantum satis
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit- Quantum satis
Zuckerkulör
E 160a Carotine 20 mg/kg
E 160c Paprika-Extrakt, 10 mg/kg
Capsanthin, Capsorubin
E 162 Beetenrot, Betanin Quantum satis
```
```
Luncheon Meat E 129 Allurarot AC 25 mg/kg
```
```
Breakfast Sausages E 128 Rot 2G 20 mg/kg
mit einem E 129 Allurarot AC 25 mg/kg
Getreideanteil von
mindestens 6%
Faschiertes mit E 120 Cochenille, 100 mg/kg
einem pflanzlichen Karminsäure, Karmin
und/oder E 150a Einfaches Quantum satis
Getreideanteil Zuckerkulör
von mindestens 4% E 150b Sulfitlaugen- Quantum satis
Zuckerkulör
E 150c Ammoniak- Quantum satis
Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit- Quantum satis
Zuckerkulör
```
```
Chorizo-Wurst E 120 Cochenille, 200 mg/kg
Salchichon Karminsäure, Karmin
E 124 Ponceau 4R, 250 mg/kg
Cochenillerot A
```
```
Sobrasada E 110 Gelborange S, 135 mg/kg
Sunsetgelb FCF
E 124 Ponceau 4R, 200 mg/kg
Cochenillerot A
```
```
Pasturmas (eßbarer E 100 Kurkumin Quantum satis
Überzug) E 101 i) Riboflavin
ii) Riboflavin-5'-
Phosphat
E 120 Cochenille,
Karminsäure, Karmin
```
```
Kartoffelflocken E 100 Kurkumin Quantum satis
```
```
Processed Mushy E 102 Tartrazin 100 mg/kg
and Garden Peas E 133 Brillantblau FCF 20 mg/kg
(Konserven) E 142 Grün S 10 mg/kg
ANHANG III
WAREN, DENEN NUR BESTIMMTE ZULÄSSIGE FARBSTOFFE ZUGESETZT WERDEN DÜRFEN
| Waren | Zulässiger Farbstoff | Höchstzulässige Menge |
|---|---|---|
| Malt Bread | E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör | Quantum satis |
| Bier Cidre bouche | E 150a Einfache Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör | Quantum satis |
| Butter (einschließlich Butter mit reduziertem Fettgehalt sowie Butterschmalz) | E 160a Carotine | Quantum satis |
| Margarine, Halbfettmargarine, andere Fettemulsionen und wasserfreie Fette | E 160a Carotine E 100 Kurkumin E 160b Annatto, Bixin, Norbixin | Quantum satis Quantum satis 10 mg/kg |
| Sage-Derby-Käse | E 140 Chlorophylle Chlorophylline E 141 Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline | Quantum satis |
| gereifter orangefarbener, gelber und perlweißer Käse; nichtaromatisierter Schmelzkäse | E 160a Carotine E 160c Paprika-Extrakt E 160b Annatto, Bixin, Norbixin | Quantum satis Quantum satis 15 mg/kg |
| Red-Leicester-Käse | E 160b Annatto, Bixin, Norbixin | 50 mg/kg |
| Mimolette-Käse | E 160b Annatto, Bixin, Norbixin | 35 mg/kg |
| Morbier-Käse | E 153 Pflanzenkohle | Quantum satis |
| Rot geäderter Käse | E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin E 163 Anthocyane | 125 mg/kg Quantum satis |
| Essig | E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör | Quantum satis |
| Whisky, Whiskey, Getreidespirituosen (mit Ausnahme von Korn oder Kornbrand oder Eau-de-vie de seigle Marque nationale luxembourgeoise) Branntwein, Rum, Brandy, Weinbrand, Trester, Tresterbrand (außer Tsikoudia Tsipouro und Eau-de-vie de marc Marque nationale luxembourgeoise), Grappa invecchiata und Bagaceira velha gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1576/89 | E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör | Quantum satis |
| In Essig, Salzlake oder Speiseöl eingelegtes Gemüse (außer Oliven) | E 101 i) Riboflavin ii) Riboflavin-5`- Phosphat E 140 Chlorophylle und Chlorophylline E 141 Kupferhaltige Komplexe von Chlorophyllen und Chlorophyllinen E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör E 160a Carotine E 162 Beetenrot, Betanin E 163 Anthocyane | Quantum satis |
| Extrudierte, gepuffte und/oder mit Fruchtgeschmack aromatisierte Frühstücksgetreideprodukte | E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 160a Carotine E 160b Annatto, Bixin, Norbixin E 160c Paprikaextrakt, Capsanthin, Capsorubin | Quantum satis Quantum satis 25 mg/kg Quantum satis |
| Mit Fruchtgeschmack aromatisierte Frühstücksgetreideprodukte | E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin E 162 Beetenrot, Betanin E 163 Anthocyane | 200 mg/kg (einzeln oder in Verbindungen) |
| Konfitüre, Gelees und Marmeladen gemäß der Konfitürenverordnung 2004;BGBl. II Nr. 367/2004,in der geltenden Fassung und ähnliche Obstzubereitungen einschließlich kalorienverminderter Produkte | E 100 Kurkumin E 140 Chlorophylle und Chlorophylline E 141 Kupferhaltige Komplexe von Chlorophyllen und Chlorophyllinen E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör E 160a Carotine E 160c Paprika-Extrakt, Capsanthin, Capsorubin E 162 Beetenrot, Betanin E 163 Anthocyane E 104 Chinolingelb E 110 Gelborange S, Sunsetgelb FCF E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin E 124 Ponceau 4R, Cochenillerot A E 142 Grün S E 160d Lycopin E 161b Lutein | Quantum satis 100 mg/kg (einzeln oder in Verbindungen) |
| Wurst, Pate und Schüssel-Pasteten | E 100 Kurkumin E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör E 160a Carotine E 160c Paprika-Extrakt, Capsanthin, Capsorubin E 162 Beetenrot, Betanin | 20 mg/kg 100 mg/kg Quantum satis Quantum satis Quantum satis Quantum satis 20 mg/kg 10 mg/kg Quantum satis |
| Luncheon Meat | E 129 Allurarot AC | 25 mg/kg |
| Breakfast Sausages mit einem Getreideanteil von mindestens 6% Faschiertes mit einem pflanzlichen und/oder Getreideanteil von mindestens 4% | E 128 Rot 2G E 129 Allurarot AC E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin E 150a Einfaches Zuckerkulör E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150c Ammoniak-Zuckerkulör E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör | 20 mg/kg 25 mg/kg 100 mg/kg Quantum satis Quantum satis Quantum satis Quantum satis |
| Chorizo-Wurst Salchichon | E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin E 124 Ponceau 4R, Cochenillerot A | 200 mg/kg 250 mg/kg |
| Sobrasada | E 110 Gelborange S, Sunsetgelb FCF E 124 Ponceau 4R, Cochenillerot A | 135 mg/kg 200 mg/kg |
| Pasternaks (essbarer Überzug) | E 100 Kurkumin E 101 i) Riboflavin ii) Riboflavin-5`-Phosphat E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin | Quantum satis |
| Kartoffelflocken | E 100 Kurkumin | Quantum satis |
| Processed Mushy and Garden Peas (Konserven) | E 102 Tartrazin E 133 Brillantblau FCF E 142 Grün S | 100 mg/kg 20 mg/kg 10 mg/kg |
ANHANG IV
NUR FÜR BESTIMMTE ZWECKE ZULÄSSIGE FARBSTOFFE
| Farbstoff | Waren | Höchstzulässige Menge |
|---|---|---|
| E 123 Amaranth | Sprirituosen sowie Erzeugnisse mit einem Alkoholgehalt von weniger als 15% | 30 mg/l |
| Fischrogen | 30 mg/kg | |
| E 127 Erythrosin | Cocktailkirschen | 200 mg/kg |
| kandierte Kirschen | ||
| Bigarreaux-Kirschen | 150 mg/kg | |
| Kaiser-Kirschen in Sirup oder in Obstcocktails | ||
| E 128 Rot 2G | Breakfast Sausages mit einem Getreideanteil von mindestens 6% | 20 mg/kg |
| Faschiertes mit einem pflanzlichen und/oder Getreideanteil von mindestens 4% | ||
| E 154 Braun FK | Kippers | 20 mg/kg |
| E 161g Canthaxanthin | Saucisses de Strasbourg | 15 mg/kg |
| E 173 Aluminium | Überzüge von Zuckerwaren zur Dekoration von Fein- und Dauerbackwaren sowie Konditorwaren | Quantum satis |
| E 174 Silber | Überzüge von Süßwaren | Quantum satis |
| Verzierung von Pralinen | ||
| Liköre | ||
| E 175 Gold | Überzüge von Süßwaren | Quantum satis |
| Verzierung von Pralinen | ||
| Liköre | ||
| E 180 Litholrubin BK | Eßbare Käserinde | Quantum satis |
| E 160b Annatto, Bixin, Norbixin | Margarine, Halbfettmargarine, andere Fettemulsionen und wasserfreie Fette | 10 mg/kg |
| Dekorationen und Überzüge | 20 mg/kg | |
| Fein- und Dauerbackwaren | 10 mg/kg | |
| Speiseeis | 20 mg/kg | |
| Liköre sowie zugesetzten Alkohol enthaltende Getränke mit weniger als 15 Volumenprozent Alkohol | 10 mg/l | |
| Gereifter orangefarbener, gelber und perlweißer Käse; nichtaromatisierter oder aromatisierter Schmelzkäse | 15 mg/kg | |
| Dessertspeisen | 10 mg/kg | |
| „Snacks“ : gesalzene und trockene Knabbererzeugnisse auf der Basis von Kartoffeln, Getreide oder Stärke: | ||
| - extrudierte oder expandierte gesalzene Knabbererzeugnisse | 20 mg/kg | |
| - sonstige gesalzene Knabbererzeugnisse auf der Basis von Nüssen und Haselnüssen | 10 mg/kg | |
| Räucherfisch | 10 mg/kg | |
| Eßbare Käserinde und eßbare Wursthäute | 20 mg/kg | |
| Red-Leicester-Käse | 50 mg/kg | |
| Mimolette-Käse | 35 mg/kg | |
| Extrudierte, gepuffte und/oder mit Fruchtgeschmack aromatisierte Frühstücksgetreideprodukte | 25 mg/kg |
ANHANG V
```
```
ZUGELASSENE FARBSTOFFE IN WAREN, DIE IN DEN ANHÄNGEN II UND III NICHT
ANGEFÜHRT SIND
Teil 1
(siehe § 2 Abs. 5)
E 101 i) Riboflavin
ii) Riboflavin-5'-phosphat
E 140 Chlorophylle und Chlorophylline
E 141 Kupferhaltige Komplexe von Chlorophyllen und Chlorophyllinen
E 150a Einfaches Zuckerkulör
E 150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör
E 150c Ammoniak-Zuckerkulör
E 150d Ammonsulfit-Zuckerkulör
E 153 Pflanzenkohle
E 160a Carotine
E 160c Paprika-Extrakt, Capsanthin, Capsorubin
E 162 Beetenrot, Betanin
E 163 Anthocyane
E 170 Calciumcarbonat
E 171 Titandioxid
E 172 Eisenoxide und -hydroxide
Teil 2
(siehe § 2 Abs. 6)
E 100 Kurkumin
E 102 Tartrazin
E 104 Chinolingelb
E 110 Sunsetgelb FCF, Gelborange S
E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin
E 122 Azorubin, Carmoisin
E 124 Ponceau 4R, Cochenillerot A
E 129 Allurarot AC
E 131 Patentblau V
E 132 Indigotin, Indigokarmin
E 133 Brillantblau FCF
E 142 Grün S
E 151 Brillantschwarz BN, Schwarz PN
E 155 Braun HT
E 160d Lycopin
E 160e Beta-apo-8'-Carotinal (C 30)
E 160f Beta-apo-8'-Carotinsäure(C 30)-Ethylester
E 161b Lutein
Waren Höchstzulässige
Menge
Nichtalkoholische, mit Aromastoffen versehene
Getränke ..................................... 100 mg/l
Kandierte Früchte und Gemüse; Mostarda di
frutta ....................................... 200 mg/kg
Rote Obstkonserven ........................... 200 mg/kg
Zuckerwaren .................................. 300 mg/kg
Dekorationen und Überzüge .................... 500 mg/kg
Fein- und Dauerbackwaren (zB Kekse, Kuchen und
Waffeln) ..................................... 200 mg/kg
Speiseeis .................................... 150 mg/kg
Aromatisierter Schmelzkäse ................... 100 mg/kg
Dessertspeisen einschließlich aromatisierter
Milcherzeugnisse ............................. 150 mg/kg
Saucen, Würzmittel (zB Currypulver, Tandoori),
Pickles, Appetithappen, Chutney und Piccalilli 500 mg/kg
Senf ......................................... 300 mg/kg
Fisch- und Krustentierpasten ................. 100 mg/kg
Vorgekochte Krustentiere ..................... 250 mg/kg
Lachsersatz .................................. 500 mg/kg
Surimi ....................................... 500 mg/kg
Fischrogen ................................... 300 mg/kg
Räucherfisch ................................. 100 mg/kg
„Snacks'': gesalzene und trockene
Knabbererzeugnisse auf Basis von Kartoffeln,
Getreide oder Stärke:
- extrudierte oder expandierte gesalzene
Knabbererzeugnisse ......................... 200 mg/kg
- sonstige gesalzene Knabbererzeugnisse sowie
gesalzene Knabbererzeugnisse auf der Basis
von Nüssen und Haselnüssen ................. 100 mg/kg
Eßbare Käserinde und eßbare Wursthäute ....... Quantum satis
Vollständige Zubereitungen, die als Mahlzeit
oder Tagesration für Übergewichtige bestimmt
sind ......................................... 50 mg/kg
Vollständige Zubereitungen und
Ernährungszusätze, die unter ärztlicher
Kontrolle eingenommen werden ................. 50 mg/kg
Verzehrprodukte/Nahrungsergänzungsmittel/
Diätergänzungsstoffe
- in flüssiger Form .......................... 100 mg/l
- fester Form ................................ 300 mg/kg
Suppen ....................................... 50 mg/kg
Fleisch- und Fischersatz auf
Pflanzeneiweißbasis .......................... 100 mg/kg
Spirituosen sowie Erzeugnisse mit einem
Alkoholgehalt von weniger als 15% vol, mit
Ausnahme der in Anhang II oder Anhang III
aufgeführten Spirituosen ..................... 200 mg/l
ANHANG V
ZUGELASSENE FARBSTOFFE IN WAREN, DIE IN DEN ANHÄNGEN II UND III NICHT ANGEFÜHRT SIND
Teil 1
(siehe § 2 Abs. 5)
E 101 i) Riboflavin
ii) Riboflavin-5`-phosphat
Teil 2
(siehe § 2 Abs. 6)
E 100 Kurkumin
E 102 Tartrazin
E 104 Chinolingelb
E 110 Sunsetgelb FCF, Gelborange S
E 120 Cochenille, Karminsäure, Karmin
E 122 Azorubin, Carmoisin
E 124 Ponceau 4R, Cochenillerot A
E 129 Allurarot AC
E 131 Patentblau V
E 132 Indigotin, Indigokarmin
E 133 Brillantblau FCF
E 142 Grün S
E 151 Brillantschwarz BN, Schwarz PN
E 155 Braun HT
E 160d Lycopin
E 160e Beta-apo-8`-Carotinal (C 30)
E 160f Beta-apo-8`-Carotinsäure(C 30)-Ethylester
E 161b Lutein
| Waren | Höchstzulässige Menge |
|---|---|
| Nichtalkoholische, mit Aromastoffen versehene Getränke………………….. | 100 mg/l |
| Kandierte Früchte und Gemüse; Mostarda di frutta………………………….. | 200 mg/kg |
| Rote Obstkonserven………………………………………………………….. | 200 mg/kg |
| Zuckerwaren………………………………………………………………….. | 300 mg/kg |
| Dekorationen und Überzüge…………………………………………………. | 500 mg/kg |
| Fein- und Dauerbackwaren (zB Kekse, Kuchen und Waffeln)……………… | 200 mg/kg |
| Speiseeis……………………………………………………………………… | 150 mg/kg |
| Aromatisierter Schmelzkäse…………………………………………………. | 100 mg/kg |
| Dessertspeisen einschließlich aromatisierter Milcherzeugnisse…………….. | 150 mg/kg |
| Saucen, Würzmittel (zB Currypulver, Tandoori), Pickles, Appetithappen, Chutney und Piccalilli………………………………………………………. | 500 mg/kg |
| Senf…………………………………………………………………………… | 300 mg/kg |
| Fisch- und Krustentierpasten…………………………………………………. | 100 mg/kg |
| Vorgekochte Krustentiere……………………………………………………. | 250 mg/kg |
| Lachsersatz…………………………………………………………………… | 500 mg/kg |
| Surimi………………………………………………………………………… | 500 mg/kg |
| Fischrogen……………………………………………………………………. | 300 mg/kg |
| Räucherfisch………………………………………………………………….. | 100 mg/kg |
| „Snacks”: gesalzene und trockene Knabbererzeugnisse auf Basis von Kartoffeln, Getreide oder Stärke: | |
| - extrudierte oder expandierte gesalzene Knabbererzeugnisse………………. | 200 mg/kg |
| - sonstige gesalzene Knabbererzeugnisse sowie gesalzene Knabbererzeugnisse auf der Basis von Nüssen und Haselnüssen…………… | 100 mg/kg |
| Eßbare Käserinde und eßbare Wursthäute…………………………………… | Quantum satis |
| Vollständige Zubereitungen, die als Mahlzeit oder Tagesration für Übergewichtige bestimmt sind………………………………………………. | 50 mg/kg |
| Vollständige Zubereitungen und Ernährungszusätze, die unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden…………………………………………….. | 50 mg/kg |
| Nahrungsergänzungsmittel/Diätergänzungsstoffe | |
| - in flüssiger Form…………………………………………………………… | 100 mg/l |
| - fester Form………………………………………………………………….. | 300 mg/kg |
| Suppen……………………………………………………………………….. | 50 mg/kg |
| Fleisch- und Fischersatz auf Pflanzeneiweißbasis…………………………… | 100 mg/kg |
| Spirituosen sowie Erzeugnisse mit einem Alkoholgehalt von weniger als 15% vol, mit Ausnahme der in Anhang II oder Anhang III aufgeführten Spirituosen…………………………………………………………………… | 200 mg/l |
ANHANG VI
A. Allgemeine Spezifikationen für Aluminiumfarblacke
Definition: Aluminiumlacke entstehen durch Reaktion
von Farbstoffen, die den
Reinheitskriterien der einschlägigen
Spezifikationen entsprechen, mit
Aluminiumhydroxid unter wäßrigen
Bedingungen. Das Aluminiumhydroxid ist
normalerweise durch Reaktion von
Aluminiumsulfat oder -chlorid mit
Natrium- oder Calciumkarbonat bzw.
-bikarbonat oder Ammoniak frisch
hergestellt und ungetrocknet. Nach der
Lackbildung wird das Produkt gefiltert,
mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das
Endprodukt kann nicht ungesetztes
Aluminiumhydroxid enthalten.
In HCl unlösliche
Bestandteile höchstens 0,5%
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% (unter neutralen
Bedingungen)
Für die entsprechenden Farben gelten die
spezifischen Reinheitskriterien.
B. Spezifische Reinheitskriterien
E 100 KURKUMIN
Synonyme CI Natural Yellow 3
Definition Kurkumin wird durch
Lösungsmittel-Extraktion aus Kurkuma,
d. h. gemahlenen Wurzeln natürlicher
Curcuma longa L.-Arten, gewonnen.
Konzentriertes Kurkuminpulver erhält man
durch die Reinigung des Extraktes durch
Kristallisierung. Das Produkt besteht im
wesentlichen aus Kurkuminen, d. h. dem
färbenden Bestandteil (1,7-bis(4-Hydroxy-
3-methoxyphenyl)hepta-1,6-dien-3,5-dion)
und seinen beiden Desmethoxy-Derivaten in
unterschiedlichen Proportionen. Geringe
Mengen an Öl bzw. Harz, die in Kurkuma
von Natur aus vorhanden sind, können in
dem Produkt enthalten sein.
Zur Extraktion dürfen ausschließlich
folgende Lösungsmittel verwendet werden:
Ethylacetat, Aceton, Kohlendioxid,
Dichlormethan, n-Butanol, Methanol,
Ethanol, Hexan.
Klasse Dicinnamoylmethan
CI-Nr. 75300
EINECS 207-280-5
Chemische I 1,7-bis(4-Hydroxy-3-methoxyphenyl)-
Bezeichnungen hepta-1,6-dien-3,5-dion
II 1-(4-Hydroxyphenyl)-7-(4-hydroxy-3-
methoxy-phenyl-hepta-1,6-dien-3,5-
dion)
III 1,7-bis(4-Hydroxyphenyl)hepta-1,6-
dien-3,5-dion
Chemische Formeln I C tief 21 H tief 20 O tief 6
II C tief 20 H tief 18 O tief 5
III C tief 19 H tief 16 O tief 4
Molekulargewicht I: 368,39 II: 338,39 III: 308,39
Gehalt mindestens 90% Farbstoffe
1%
E 1 607 bei ca. 426 nm in Ethanol
1 cm
Beschreibung orange-gelbes kristallines Pulver
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Ethanol bei ca. 426 nm
B. Schmelzbereich 179 Grad C-182 Grad C
Reinheit
Lösungsmittelrückstände Ethylacetat )
Aceton )
Methanol ) einzeln oder
Ethanol ) zusammengenommen
Hexan ) höchstens 30 mg/kg
n-Butanol )
Dichlormethan höchstens 10 mg/kg
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 101 (i) RIBOFLAVIN
Synonyme Lactoflavin
Klasse Isoalloxazin
EINECS 201-507-1
Chemische Bezeichnungen 7,8-Dimethyl-10-(D-ribo-2,3,4,5-
tetrahydroxypentyl)benzo(g)pteridin-
2,4(3H,10H)-dion 7,8-Dimethyl-10-(1'-D-
ribityl)isoalloxazin
Chemische Formel C tief 17 H tief 20 N tief 4 O tief 6
Molekulargewicht 376,37
Gehalt mindestens 98% i.T.
1%
E 328 bei ca. 444 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung gelbes bis orange-gelbes kristallines
Pulver, leichter Geruch
Merkmale
A. Spektrometrie Das Verhältnis )
A tief 375/A tief 267 )
beträgt zwischen 0,31 )
und 0,33 ) in wäßriger
Das Verhältnis ) Lösung
A tief 444/A tief 267 )
beträgt zwischen 0,36 )
und 0,39 )
Maximum in Wasser bei ca. 444 nm
20
B. Spezifische Drehung (Alpha) -115 Grad bis -140 Grad in einer
D
0,05 N Natronlauge
Reinheit
Trocknungsverlust höchstens 1,5% (4 h, 105 Grad C)
Sulfatasche höchstens 0,1%
Primäre aromatische
Amine höchstens 100 mg/kg (als Anilin)
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 101 (ii) RIBOFLAVIN-5'-PHOSPHAT
Synonyme Riboflavin-5'-phosphatnatrium
Definition Diese Spezifikationen gelten für
Riboflavin-5'-phosphat mit geringeren
Mengen von freiem Riboflavin und
Riboflavindiphosphat.
Klasse Isoalloxazin
EINECS 204-988-6
Chemische Bezeichnungen Mononatrium(2R,3R,4S)-5-(3')10'-dihydro-
7',8'-dimethyl-2',4'-dioxo-10'-benzo-(g)-
pteridinyl)-2'3'4-trihydroxypentyl-
phosphat;
Mononatriumsalz des 5'-Monophosphatesters
von Riboflavin
Chemische Formel als Dihydrat C tief 17 H tief 20 N
tief 4 NaO tief 9
P.2H tief 2 O
im Trockenzustand C tief 17 H tief 20 N
tief 4 NaO tief 9 P
Molekulargewicht 541,36
Gehalt mindestens 95% Farbstoffe (als
C tief 17 H tief 20 N tief 4 NaO tief 9
P.2H tief 2 O)
1%
E 250 bei ca. 375 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung gelbes bis orangefarbenes kristallines
hygroskopisches Pulver mit leichtem
Geruch und bitterem Geschmack
Merkmale
A. Spektrometrie Das Verhältnis )
A tief 375/A tief 267 )
beträgt zwischen 0,30 )
und 0,34 ) in wäßriger
Das Verhältnis ) Lösung
A tief 444/A tief 267 )
beträgt zwischen 0,35 )
und 0,40 )
Maximum in Wasser bei ca. 444 nm
20
B. Spezifische Drehung (Alpha) +38 Grad bis +42 Grad in
D
5 molarer HCI
Reinheit
Trocknungsverlust beim Dihydrat höchstens 8% (100 Grad C,
fünf Stunden im Vakuum über P tief 2 O
tief 5)
Sulfatasche höchstens 25%
Anorganische Phosphate höchstens 1,0% (als PO tief 4 i.T.)
Nebenfarbstoffe Riboflavin (frei) höchstens 6,0%
Riboflavindiphosphat höchstens 6,0%
Primäre aromatische
Amine höchstens 70 mg/kg (als Anilin)
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 102 TARTRAZIN
Synonyme CI Food Yellow 4, FDC Yellow Nr. 5
Definition Tartrazin besteht im wesentlichen aus
Trinatrium-5-hydroxy-1-(4-sulfophenyl)-
4-(4-sulfophenylazo)-H-pyrazol-3-
carboxylat und sonstigen Farbstoffen
sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat als den wichtigsten
farblosen Bestandteilen.
Unter Tartrazin versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 19140
EINECS 217-699-5
Chemische Bezeichnungen Trinatrium-5-hydroxy-1-(4-sulfophenyl)-4-
(4-sulfophenylazo)-H-pyrazol-3-carboxylat
Chemische Formel C tief 16 H tief 9 N tief 4 Na tief 3 O
tief 9 S tief 2
Molekulargewicht 534,37
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 530 bei ca. 426 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung hellorangefarbenes Pulver oder Granulat,
gelbe Lösung in Wasser
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 426 nm
B. Gelbe Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 1,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Hydrazinbenzol- )
Sulfonsäure )
4-Aminobenzol-1- )
Sulfonsäure )
5-Oxo-1-(4-sulfophe- )
nyl)-2-pyrazolin-3- ) zusammen höchstens 0,5%
carbonsäure )
4,4'-Diazoaminodi(ben- )
zolsulfonsäure) )
Tetrahydroxybernstein- )
säure
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 104 CHINOLINGELB
Synonyme CI Food Yellow 13
Definition Chinolingelb entsteht durch Sulfonieren
von 2-(2Chinolyl)indan-1,3-dion.
Chinolingelb besteht im wesentlichen aus
Natriumsalzen einer Mischung von
Disulfonaten (in der Hauptsache),
Monosulfonaten und Trisulfonaten der
obengenannten Verbindung und
Nebenfarbstoffen sowie Natriumchlorid
und/oder Natriumsulfat als den
wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Chinolingelb versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Klasse Chinophthalon
CI-Nr. 47005
EINECS 305-897-5
Chemische Bezeichnungen Dinatriumsalze der Disulfonate von
2-(2-Chinolyl)indan-1,3-dion
(Hauptbestandteil)
Chemische Formel C tief 18 H tief 9 N Na tief 2 O tief 8
S tief 2 (Hauptbestandteil)
Molekulargewicht 477,38 (Hauptbestandteil)
Gehalt mindestens 70% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
Chinolingelb setzt sich wie folgt
zusammen:
Von den Farbstoffen insgesamt sind
- mindestens 80% Dinatrium-2-(2-
Chinolyl)indan-1,3-diondisulfonate
- höchstens 15% Natrium-2-(2-Chinolyl)-
indan-1,3-dionmonosulfonate
- höchstens 7% Trinatrium-2-(2-Chinolyl)-
indan-1,3-diontrisulfonat
1%
E 865 (Hauptbestandteil) bei ca.
1 cm
411 nm in wäßriger Essigsäurelösung
Beschreibung gelbes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in wäßriger Essigsäurelösung
(pH 5) bei 411 nm
B. Gelbe Lösung in
Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 4,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
2-Methylchinolin )
2-Methylchinolin- )
sulfonsäure )
Phthalsäure ) zusammen höchstens 0,5%
2,6-Dimethylchinolin )
2,6-Dimethylchinolin- )
sulfonsäure )
2-(2-Chinolyl)indan-
1,3-dion höchstens 4 mg/kg
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 110 GELBORANGE S
Synonyme CI Food Yellow 3, FDC Yellow Nr. 6,
Sunset Yellow
Definition Gelborange S besteht im wesentlichen aus
Dinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfophenylazo)-
naphthalin-6-sulfonat und sonstigen
Farbstoffen sowie Natriumchlorid und/oder
Natriumsulfat als den wichtigsten
farblosen Bestandteilen.
Unter Gelborange S versteht man
Natriumsalz. Calcium- und Kaliumsalz sind
ebenfalls zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 15985
EINECS 220-491-7
Chemische Bezeichnung Dinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfophenylazo)-
naphthalin-6-sulfonat
Chemische Formel C tief 16 H tief 10 N tief 2 Na tief 2
O tief 7 S tief 2
Molekulargewicht 452,37
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 555 bei ca. 485 nm in wäßriger
1 cm
Lösung bei pH 7
Beschreibung orange-rotes Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 485 nm bei pH 7
B. Orangefarbene
Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 5%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminobenzol-1- )
sulfonsäure )
3-Hydroxynaphthalin- )
2,7-disulfonsäure )
6-Hydroxynaphthalin-2- )
sulfonsäure )
7-Hydroxynaphthalin- )
1,3-disulfonsäure ) zusammen höchstens 0,5%
4,4'-Diazoaminodi(ben- )
zolsulfonsäure) )
6,6'-Oxydi(naphthalin- )
2-sulfonsäure) )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 120 ECHTES KARMIN
Definition Karmin und Karminsäure werden aus
wäßrigen, wäßrig-alkoholischen bzw.
alkoholischen Extrakten der getrockneten
weiblichen Exemplare von Dactylopius
coccus Costa gewonnen.
Färbender Bestandteil ist die
Karminsäure.
Es können Aluminiumlacke der Karminsäure
(Karmin) hergestellt werden, bei denen
das angenommene molare Verhältnis von
Aluminium- und Karminsäure 1:2 beträgt.
In den im Handel erhältlichen Produkten
ist der färbende Bestandteil gemeinsam
mit Ammonium-, Calcium-, Kalium- oder
Natriumkationen (oder mit Kombinationen
hiervon) enthalten. Diese Kationen können
auch im Übermaß vorhanden sein.
Die im Handel erhältlichen Produkte
enthalten auch Proteinmaterial des
obengenannten Insekts und können freies
Karminat bzw. geringe Rückstände
ungebundener Aluminiumkationen enthalten.
Klasse Anthrachinon
CI-Nr. 75470
EINECS Cochinealrot 215-680-6, Karminsäure
215-023-3, Karmine 215-724-4
Chemische Bezeichnungen 7-Beta-D-Glucopyranosyl-3.5,6,8-tetrahy-
droxy-1-methyl-9,10-dioxoanthracen-2-
carbonsäure (Karminsäure); Karmin ist das
hydrierte Aluminiumchelat dieser Säure.
Chemische Formel C tief 22 H tief 20 O tief 13
(Karminsäure)
Molekulargewicht 492,39 (Karminsäure)
Gehalt mindestens 2,0% Karminsäure in Extrakten
und mindestens 50% Karminsäure in
Chelaten
Beschreibung rot bis dunkelrot, bröckelig, fest oder
pulverförmig. Cochenille-Extrakt ist in
der Regel eine dunkelrote Flüssigkeit,
kann jedoch auch als Pulver getrocknet
werden.
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in wäßriger Ammoniaklösung bei
ca. 518 nm
Maximum in verdünnter Hydrochlorlösung
bei ca. 494 nm für Karminsäure
Reinheit
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 122 AZORUBIN
Synonyme CI Food Red 3, Carmoisin
Definition Azorubin besteht im wesentlichen aus
Dinatrium-4-hydroxy-3-(4-sulfo-1-naph-
thylazo)naphthalin-1-sulfonat und
sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Azorubin versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 14720
EINECS 222-657-4
Chemische Bezeichnung Dinatrium-4-hydroxy-3-(4-sulfo-1-naphthy-
lazo)naphthalin-1-sulfonat
Chemische Formel C tief 20 H tief 12 N tief 2 Na tief 2 O
tief 7 S tief 2
Molekulargewicht 502,44
Gehalt mindestens 85% Farbstoffe insgesamt,
angegeben als Natriumsalz
1%
E 510 bei ca. 516 nm in wäßriger
1 cm
Lösung
Beschreibung rotes bis kastanienbraunes Pulver oder
Granulat
Merkmale
A. Spektrometrie Maximum in Wasser bei ca. 516 nm
B. Rote Lösung in Wasser
Reinheit
Wasserunlösliche
Bestandteile höchstens 0,2%
Nebenfarbstoffe höchstens 2,0%
Organische Verbindungen,
außer Farbstoffe:
4-Aminonaphthalin-1- )
sulfonsäure )
4-Hydroxynaphthalin-1- ) zusammen höchstens 0,5%
sulfonsäure )
Unsulfonierte primäre
aromatische Amine höchstens 0,01% (als Anilin)
Durch Ether
extrahierbare
Bestandteile höchstens 0,2% unter neutralen
Bedingungen
Arsen höchstens 3 mg/kg
Blei höchstens 10 mg/kg
Quecksilber höchstens 1 mg/kg
Cadmium höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) höchstens 40 mg/kg
E 123 AMARANTH
Synonyme CI Food Red 9, Naphtholrot S
Definition Amaranth besteht im wesentlichen aus
Trinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-naph-
thylazo)naphthalin-3,6-disulfonat und
sonstigen Farbstoffen sowie
Natriumchlorid und/oder Natriumsulfat als
den wichtigsten farblosen Bestandteilen.
Unter Amaranth versteht man Natriumsalz.
Calcium- und Kaliumsalz sind ebenfalls
zugelassen.
Es gelten die allgemeinen Spezifikationen
für Aluminiumfarblacke.
Klasse Monoazo
CI-Nr. 16185
EINECS 213-022-2
Chemische Bezeichnung Trinatrium-2-hydroxy-1-(4-sulfo-1-naph-
thylazo)naphthalin-3,6-disulfonat
Chemische Formel C tief 20 H tief 11 N tief 2 Na tief 3 O
tief 10 S tief 3
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