Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)
langkettigen Fettalkohole einen
Schmelzbereich zwischen 49 Grad C und
55 Grad C
Reinheit
Hydroxylzahl Zwischen 200 und 220
Säurezahl Höchstens 5,6
Gesamtweinsäure Zwischen 18% und 35%
Sulfatasche Höchstens 0,5% nach Glühen bei 800 ±
25 Grad C
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
Unverseifbare Zwischen 77% und 83%
Bestandteile
Jodzahl Höchstens 4 (Wijs)
E 491 SORBITANMONOSTEARAT
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Anhydriden mit genießbarer,
handelsüblicher Stearinsäure
Einecs 215-664-9
Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,
Sorbitan und Isosorbidestern
Beschreibung Helle, cremefarbene bis gelbbraune
Pastillen oder Schuppen oder harter,
wachsartiger Stoff mit leichtem
charakteristischem Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Toluol, Dioxan,
Tetrachlorkohlenstoff, Ether, Methanol,
Ethanol und Anilin bei Temperaturen
oberhalb seines Schmelzpunktes
Unlöslich in Petrolether und Aceton
Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar
in warmem Wasser
Löslich mit Trübung in Mineralöl und
Ethylacetat bei Temperaturen über
50 Grad C
B. Erstarrungs- 50-52 Grad C
temperatur
C. Infrarot- Charakteristisch für ein
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)
Sulfatasche Höchstens 0,5%
Säurezahl Höchstens 10
Verseifungszahl Mindestens 147 und höchstens 157
Hydroxylzahl Mindestens 235 und höchstens 260
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 492 SORBITANTRISTEARAT
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Anhydriden mit genießbarer,
handelsüblicher Stearinsäure
Einecs 247-891-4
Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,
Sorbitan und Isosorbidestern
Beschreibung Helle, cremefarbene bis gelbbraune
Pastillen oder Schuppen oder harter,
wachsartiger Stoff mit leichtem Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Schwach löslich in Toluol, Ether,
Terrachlorkohlenstoff und Ethylacetat
Dispergierbar in Petrolether, Mineralöl,
Pflanzenöl, Aceton und Dioxan
Unlöslich in Wasser, Methanol und Ethanol
B. Erstarrungs- 47-50 Grad C
temperatur
C. Infrarot- Charakteristisch für ein
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)
Sulfatasche Höchstens 0,5%
Säurezahl Höchstens 15
Verseifungszahl Mindestens 176 und höchstens 188
Hydroxylzahl Mindestens 66 und höchstens 80
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 493 SORBITANMONOLAURAT
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Anhydriden mit genießbarer,
handelsüblicher Laurinsäure
Einecs 215-663-3
Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,
Sorbitan und Isosorbidestern
Beschreibung Bernsteinfarbene, ölige, viskose
Flüssigkeit, helle cremefarbene bis
gelbbraune Perlen oder Flocken oder
harter, wachsartiger Stoff mit leichtem
Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Dispergierbar in heißem und kaltem Wasser
B. Infrarot- Charakteristisch für ein
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)
Sulfatasche Höchstens 0,5%
Säurezahl Höchstens 7
Verseifungszahl Mindestens 155 und höchstens 170
Hydroxylzahl Mindestens 330 und höchstens 358
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 494 SORBITANMONOOLEAT
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Anhydriden mit genießbarer,
handelsüblicher Ölsäure; Hauptbestandteil
ist 1,4-Sorbitanmonooleat;
Isosorbidmonooleat, Sorbitandioleat und
Sorbitantrioleat sind weitere Bestandteile
Einecs 215-665-4
Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,
Sorbitan und Isosorbidestern
Beschreibung Bernsteinfarbene viskose Flüssigkeit,
helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen
oder Flocken oder harter, wachsartiger
Stoff mit leichtem charakteristischem
Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Ethanol, Ether, Ethylacetat,
Anilin, Toluol, Dioxan, Petrolether und
Tetrachlorkohlenstoff bei Temperaturen
oberhalb seines Schmelzpunktes
Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar
in warmem Wasser
B. Jodzahl Der Rückstand von Ölsäure, gewonnen durch
Verseifung des obengenannten
Sorbitanmonooleats, hat eine Jodzahl
zwischen 80 und 100
Reinheit
Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)
Sulfatasche Höchstens 0,5%
Säurezahl Höchstens 8
Verseifungszahl Mindestens 145 und höchstens 160
Hydroxylzahl Mindestens 193 und höchstens 210
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 495 SORBITANMONOPALMITAT
Synonyme Sorbitanpalmitat
Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und
seinen Anhydriden mit genießbarer,
handelsüblicher Palmitinsäure
Einecs 247-568-8
Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,
Sorbitan und Isosorbidestern
Beschreibung Leichte cremefarbene bis gelbbraune
Pastillen oder Schuppen oder harter,
wachsartiger Stoff mit leichtem
charakteristischem Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Ethanol, Methanol, Ether,
Ethylacetat, Anilin, Toluol, Dioxan,
Petrolether und Tetrachlorkohlenstoff bei
Temperaturen oberhalb seines
Schmelzpunktes
Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar
in warmem Wasser
B. Erstarrungs- 45-47 Grad C
temperatur
C. Infrarot- Charakteristisch für ein
Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols
Reinheit
Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)
Sulfatasche Höchstens 0,5%
Säurezahl Höchstens 7,5
Verseifungszahl Mindestens 140 und höchstens 150
Hydroxylzahl Mindestens 270 und höchstens 305
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 508 KALIUMCHLORID
Synonyme Sylvin
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumchlorid
Einecs 231-211-8
Chemische Formel KCl
Molekulargewicht 74,56
Gehalt Mindestens 99% bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung Farblose, längliche, prismatische oder
würfelförmige Kristalle oder weißes,
körniges Pulver; geruchlos
Merkmale
A. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser
Unlöslich in Ethanol
B. Positive Prüfung
auf Kalium und
Chlorid
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 1% (105 Grad C, 2 Std.)
Natrium Negative Prüfung
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg
E 579 EISENGLUCONAT
Definition
Chemische Bezeichnung Eisen-di-D-gluconatdihydrat
Eisen(II)-D-gluconatdihydrat
Einecs 206-076-3
Chemische Formel C tief 12 H tief 22 FeO tief 14.
2H tief 2 O
Molekulargewicht 482,17
Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung Schwach grünlichgelbes bis gelblichgraues
Pulver oder Granulat, kann einen schwachen
Geruch von verbranntem Zucker aufweisen
Merkmale
A. Löslichkeit Bei leichter Erwärmung wasserlöslich
Praktisch unlöslich in Ethanol
B. Positive Prüfung
auf
Eisen-(II)-ionen
C. Prüfung auf
Gluconsäure mit
Phenylhydrazin:
positiv
D. pH-Wert einer Zwischen 4 und 5,5
10%igen Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 10% (105 Grad C, 16 Std.)
Oxalsäure Nicht nachweisbar
Eisen (Fe III) Höchstens 2%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
Reduzierende Höchstens 0,5%, ausgedrückt als Glucose
Substanzen
E 585 EISENLACTAT
Synonyme Eisen-(II)-Lactat
Eisen-(III)-2-Hydroxypropionat
Eisen(II)salz der Milchsäuren
Definition
Chemische Bezeichnung Eisen-2-Hydroxypropanoat
Einecs 227-608-0
Chemische Formel C tief 6 H tief 10 FeO tief 6.xH tief 2 O
(x = 2 oder 3)
Molekulargewicht 270,02 (Dihydrat)
288,03 (Trihydrat)
Gehalt Mindestens 96%, bezogen auf die
Trockenmasse
Beschreibung Grünlich-weiße Kristalle oder schwach
grünes Pulver mit einem charakteristischen
Geruch
Merkmale
A. Löslichkeit Löslich in Wasser
Praktisch unlöslich in Ethanol
B. Positive Prüfung
auf
Eisen-(II)-ionen
und Lactat
C. pH-Wert einer Zwischen 4 und 6
2%igen Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Höchstens 18% (100 Grad C, in einem
Vakuum, etwa 700 mm Hg)
Eisen (Fe III) Höchstens 0,6%
Arsen Höchstens 3 mg/kg
Blei Höchstens 5 mg/kg
Quecksilber Höchstens 1 mg/kg
Cadmium Höchstens 1 mg/kg
*1) Kobaltchlorid TSC: Etwa 65 g Kobaltchlorid CoCl tief 2 .
6H tief 2 O in einer ausreichenden Menge Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCl zu 975 ml H tief 2O lösen und zu 1 l auffüllen. Genau 5 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen, nacheinander 5 ml 3prozentiges Wasserstoffperoxyd und 15 ml einer 20prozentigen Natriumhydroxydlösung hinzugeben. 10 Minuten lang sieden, abkühlen lassen. 2 g Kaliumjodid und 20 ml 25prozentige Schwefelsäure hinzugeben. Nach völliger Auflösung der Ausfällung das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST **1) titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 23,80 mg CoCl tief 2 . 6H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 59,5 mg CoCl tief 2 . 6H tief 2 O je ml enthält.
2) Eisen(III)chlorid TSC: Etwa 55 g Eisen(III)chlorid in Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCL zu 975 ml H tief 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 15 ml Wasser und 3 g Kaliumjodid hinzugeben; die Mischung dann 15 Minuten stehen lassen. Mit 100 ml Wasser verdünnen und das freigewordene Jod dann mit Natriumthiosulfat (0,1 N) in Gegenwart von Stärke ST *1 titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat (0,1 N) entspricht 27,03 mg FeCl tief 3 . 6H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 45,0 mg FeCl tief 3 . 6H tief 2 O je ml enthält.
*3) Kupfersulfat TSC: Etwa 65 g Kupfersulfat CuSO tief 4 .
5H tief 2 O in Chlorwasserstoffsäure (25 ml HCl zu 975 ml H tief 2 O) lösen und zu 1 l auffüllen. 10 ml dieser Lösung in einen Kolben mit 250 ml Jodlösung einfüllen und 40 ml Wasser, 4 ml Essigsäure und 3 g Kaliumjodid hinzugeben. Das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat 0,1 N in Gegenwart von Stärke ST **1 titrieren. 1 ml Natriumthiosulfat entspricht 24,97 mg CuSO tief 4 . 5H tief 2 O. Chlorwasserstoffsäure hinzugeben, bis die Lösung 62,4 mg CuSO tief 4 . 5H tief 2 O je ml enthält.
*4) Wenn mit „für Lebensmittel” gekennzeichnet, darf Nitrit nur
als Mischung mit Kochsalz oder -ersatz verkauft werden.
**1 Stärke ST: 0,5 g Stärke (Kartoffelstärke, Maisstärke oder lösliche Stärke) mit 5 ml Wasser zerreiben und den erhaltenen Kleister bei fortwährendem Schütteln mit Wasser zu 100 ml Lösung auffüllen. Einige Minuten lang sieden lassen, dann abkühlen lassen und filtrieren. Die Stärke muß frisch sein.
Anhang VII
E 200 SORBINSÄURE
Definition
Chemische Bezeichnung Sorbinsäure
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 203-768-7
Chemische Formel C tief 6 H tief 8 O tief 2
Molekulargewicht 112,12
Gehalt Nicht weniger als 99% in der
Trockensubstanz
Beschreibung Farblose Kristallnadeln oder weißes
rieselfähiges Pulver mir leichtem
charakteristischem Geruch; bei
Erhitzen auf 105 Grad C während
90 Minuten keine farbliche
Veränderung
Merkmale
A. Schmelzbereich 133 Grad C bis 135 Grad C nach
vierstündigem Vakuumtrocknen in
einem Schwefelsäureexsikkator
B. Spektrometrie In Isopropanollösung (1 zu 4 000 000
Absorptionsmaximum bei 254 +- 2 nm
C. Positive Prüfung auf
Doppelbindungen
D. Sublimationspunkt 80 Grad C
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,2%
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 202 KALIUMSORBAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumsorbat
Kalium(E,E)-2,4,-hexadienat
Kalisalz der
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 246-376-1
Chemische Formel C tief 6 H tief 7 O tief 2 K
Molekulargewicht 150,22
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver, das
sich beim Erhitzen auf 105 Grad C
während 90 Minuten farblich nicht
verändert
Merkmale
A. Schmelzbereich von der
durch Ansäuern isolierten
und nicht
umkristallisierten
Sorbinsäure nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
133 Grad C bis 135 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Kalium und auf
Doppelbindungen
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,0% (105 Grad C,
3 Std.)
Acidität oder Alkalinität Nicht mehr als etwa 1,0% (als
Sorbinsäure oder K tief 2 CO tief 3)
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als PB) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 203 CALCIUMSORBAT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumsorbat
Calciumsalze der
trans-trans-Hexa-2,4-diensäure
EINECS 231-321-6
Chemische Formel C tief 12 H tief 14 O tief 4 Ca
Molekulargewicht 262,32
Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Feines, weißes, kristallines Pulver,
das sich beim Erhitzen auf
105 Grad C während 90 Minuten
farblich nicht verändert
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Sorbinsäure nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
133 Grad C bis 135 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Calcium und auf
Doppelbindungen
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 2,0% (4 Stunden),
bestimmt durch Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Aldehyde Nicht mehr als 0,1% (als
Formaldehyd)
Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 210 BENZOESÄURE
Definition
Chemische Bezeichnung Benzoesäure
Benzolcarbonsäure
Phenylcarbonsäure
EINECS 200-618-2
Chemische Formel C tief 7 H tief 6 O tief 2
Molekulargewicht 122,12
Gehalt Nicht weniger als 99,5% in der
Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C
B. Positive Prüfungen auf
Sublimation und auf
Benzoat
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
dreistündigem Trocknen über
Schwefelsäure
pH Etwa 4 (Lösung in Wasser)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,07%, ausgedrückt
Verbindungen als Chlorid, was in
Monochlorbenzoesäure ausgedrückt
0,3% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g
der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in
der erhitzten Lösung auflösen und
mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g
Stoffe Benzoesäure in 5 ml
94,5-95,5prozentiger Schwefelsäure
darf keine stärkere Färbung
aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC *1), 0,3 ml
Eisen(III)chlorid TSC *2), 0,1 ml
Kupfersulfat TSC *3) und 4,4 ml
Wasser enthält
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 211 NATRIUMBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumbenzoat
Natriumsalz der Benzolcarbonsäure
Natriumsalz der Phenylcarbonsäure
EINECS 208-534-8
Chemische Formel C tief 7 H tief 5 O tief 2 Na
Molekulargewicht 144,11
Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7
H tief 5 O tief 2 Na nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Beschreibung Weißes, fast geruchloses,
kristallines Pulver oder Granulat
Merkmale
A. Löslichkeit In Wasser sehr gut löslich, in
Ethanol schwer löslich
B. Schmelzbereich für 121,5 Grad C bis 123,5 Grad C für
Benzoesäure die durch Säurebehandlung isolierte,
nicht umkristallisierte und im
Exsikkator über Schwefelsäure
getrocknete Benzoesäure
C. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1,5% nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang zu sehen ist; 1 g
der Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in
der erhitzten Lösung auflösen und
mit 0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Natriumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure
ausgedrückt 0,25% entspricht
Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g
Natriumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötigt werden
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 212 KALIUMBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumbenzoat
Kalisalz der Benzolcarbensäure
Kalisalz der Phenylcarbonsäure
EINECS 209-481-3
Chemische Formel C tief 7 H tief 5 KO tief 2 .
3H tief 2 O
Molekulargewicht 214,27
Gehalt Nicht weniger als 99% C tief 7
H tief 5 KO tief 2 nach Trocknen bei
105 Grad C bis zum konstanten
Gewicht
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten,
nicht umkristallisierten
Benzoesäure 121,5 Grad C
bis 123,5 Grad C in der
im Vakuumexsikkator über
Schwefelsäure
getrockneten Probe
B. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Kalium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 26,5%, bestimmt durch
Trocknen bei 105 Grad C
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in Monochlorbenzoesäure
ausgedrückt 0,25% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser gehen, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang auftritt; 1 g der
Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der
erhitzten Lösung auflösen und mit
0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 ml
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g
Stoffe Benzoesäure in 5 ml
94,5-95,5-prozentiger Schwefelsäure
darf keine stärkere Färbung
aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisenchlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Kaliumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder Alkalität Für die Neutralisierung von 1 g
Kaliumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötig werden
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 213 CALCIUMBENZOAT
Synonyme Monocalciumbenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumbenzoat
Calciumdibenzoat
EINECS 218-235-4
Chemische Formel Anhydrat: C tief 14 H tief 10
O tief 4 Ca
Monohydrat: C tief 14 H tief 10
O tief Ca . H tief 2 O
Trihydrat: C tief 14H tief 10
O tief 4 CA . 3H
tief 2 O
Molekulargewicht Anhydrat: 282,31
Monohydrat: 300,32
Trihydrat: 336,36
Gehalt Nicht weniger als 99% nach Trocknen
bei 105 Grad C
Beschreibung Weiße oder farblose Kristalle bzw.
weißes Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich der durch
Ansäuern isolierten,
nicht umkristallisierten
Benzoesäure 121,5 Grad C
bis 123,5 Grad C in der
im Vakuumexsikkator über
Schwefelsäure
getrockneten Probe
B. Positive Prüfungen auf
Benzoat und auf Calcium
Reinheit
Tocknungsverlust Nicht mehr als 17,5%, bestimmt durch
Trocknen bei 105 Grad C bis zur
Gewichtskonstanz
Wasserunlösliche Stoffe Nicht mehr als 0,3%
Chlorierte organische Nicht mehr als 0,06% ausgedrückt als
Verbindungen Chlorid, was in
Monochlorbenzoesäuren ausgedrückt
0,25% entspricht
Leicht oxidierbare Stoffe 1,5 ml Schwefelsäure in 100 ml
Wasser geben, zum Sieden bringen und
0,1 N KMnO tief 4 tropfenweise
hinzufügen, bis Rosafärbung
30 Sekunden lang auftritt; 1 g der
Probe (Meßgenauigkeit 1 mg) in der
erhitzten Lösung auflösen und mit
0,1 N KMnO tief 4 titrieren, bis
Rosafärbung 15 Sekunden lang zu
sehen ist; nicht mehr als 0,5 mol
sollten nötig sein
Leicht carbonisierbare Kalte Lösung von 0,5 g Benzoesäure
Stoffe in 5 ml 94,5-95,5prozentiger
Schwefelsäure darf keine stärkere
Färbung aufweisen als eine
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisenchlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Polyzyklische Säuren Beim fraktionierten Ansäuern einer
(neutralisierten)
Calciumbenzoatlösung darf die erste
Ausfällung keinen anderen
Schmelzbereich haben als Benzoesäure
Acidität oder Alkalität Zur Neutralisierung von 1 g
Calciumbenzoat in Gegenwart von
Phenolphthalein darf nicht mehr als
0,25 ml 0,1 N NaOH oder 0,1 N HCl
benötigt werden
Fluorid Nicht mehr als 10 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 214 ETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Ethylparaben
Ethyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Ethyl-p-hydroxybenzoat
Ethylester der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 204-399-4
Chemische Formel C tief 9 H tief 10 O tief 3
Molekulargewicht 166,8
Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der durch Ansäuern
p-Hydroxybenzoat isolierten, nicht umkristallisierten
p-Hydroxybenzoesäure 213 Grad C bis
217 Grad C nach Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
C. Positive Prüfung auf
Alkohol
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 215 NATRIUMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumethyl-p-hydroxybenzoesäure
Natriumsalz des Ethylesters der
p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 252-487-6
Chemische Formel C tief 9 H tief 9 O tief 3 Na
Molekulargewicht 188,8
Gehalt Nicht weniger als 83% Ethylester der
p-Hydroxybenzoesäure, berechnet auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, kristallines,
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 115 Grad C bis 118 Grad C nach
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
C. Positive Prüfung auf
Natrium
D. pH der 0,1prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
9,9 und 10,3
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche 37 bis 39%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 216 PROPYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Propylparaben
Propyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Propyl-p-hydroxybenzoat
n-Propyl-p-hydroxybenzoesäure
EINECS 202-307-7
Chemische Formel C tief 10 H tief 12 O tief 3
Molekulargewicht 180,21
Gehalt Nicht weniger als 99,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 95 Grad C bis 97 Grad C nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35% ausgedrückt als
Salicylsäure p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 217 NATRIUMPROPYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natrium-n-propyl-p-hydroxybenzoat
Natriumverbindung des n-Propylesters
der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 252-488-1
Chemische Formel C tief 10 H tief 11 O tief 3 Na
Molekulargewicht 202,21
Gehalt Nicht weniger als 85% Propylester
der p-Hydroxybenzoesäure in der
Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bzw. fast weißes,
kristallines, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich des durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Esters 94 bis 97 Grad C
nach Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
B. Positive Prüfung auf
Natrium
C. pH einer 0,1prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
9,8 und 10,2
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 5%, bestimmt durch
Vakuumtrocknen im
Schwefelsäureexsikkator
Sulfatasche 34 bis 36%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 218 METHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Synonyme Methylparaben
Methyl-p-oxybenzoat
Definition
Chemische Bezeichnung Methyl-p-hydroxybenzoat
Methylester der p-Hydroxybenzoesäure
EINECS 243-171-5
Chemische Formel C tief 8 H tief 8 O tief 3
Molekulargewicht 152,15
Gehalt Nicht weniger als 99% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Beschreibung Fast geruchlose, kleine, farblose
Kristalle bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 125 Grad C bis 128 Grad C
B. Positive Prüfung auf Schmelzbereich der
p-Hydroxybenzoat p-Hydroxybenzoesäure aus der Probe
213 Grad C bis 217 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Trocknen bei 80 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 219 NATRIUMMETHYL-p-HYDROXYBENZOAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriummethyl-p-hydroxybenzoat
Natriumsalz des Methylesters der
p-Hydroxybenzoesäure
Chemische Formel C tief 8 H tief 7 O tief 3 Na
Molekulargewicht 174,15
Gehalt Nicht weniger als 99,5%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes, hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Die Ausfällung, die sich
beim Ansäuern einer
10prozentigen (G/V)
wäßrigen Lösung des
Natriumderivats von
Methyl-p-hydroxybenzoats
(Litmuspapier als
Indikator verwenden)
bildet, soll bei Spülen
mit Wasser und nach
zweistündigem Trocknen
bei 80 Grad C einen
Schmelzbereich von
125 Grad C bis 128 Grad C
haben
B. Positive Prüfung auf
Natrium
C. pH einer 0,1prozentigen
Lösung in
kohlendioxidfreiem Wasser
zwischen 9,7 und 10,3
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche 40% bis 44,5%, bezogen auf die
Trockenmasse
p-Hydroxybenzoesäure und Nicht mehr als 0,35%, ausgedrückt
Salicylsäure als p-Hydroxybenzoesäure
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 220 SCHWEFELDIOXID
Definition
Chemische Bezeichnung Schwefeldioxid
Schwefelsäureanhydrid
EINECS 231-195-2
Chemische Formel SO tief 2
Molekurgewicht 64,07
Gehalt Nicht weniger als 99%
Beschreibung Farbloses, nicht entzündbares Gas
mit stark ätzendem, atemhemmendem
Geruch
Merkmale
A. Positive Prüfung auf
schweflige Stoffe
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,05%
Nichtflüchtige Rückstande Nicht mehr als 0,01%
Schwefeltrioxid Nicht mehr als 0,1%
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg
Sonstige normalerweise in Frei von Spuren
der Luft nicht vorkommende
Gase
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 221 NATRIUMSULFIT
Synonyme Dinatriumsulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumsulfit (Anhydrat bzw.
Heptahydrat
EINECS 231-821-4
Chemische Formel Anhydrat: Na tief 2 SO tief 3
Heptahydrat: Na tief 2 SO tief 3
7H2 tief O
Molekulargewicht Anhydrat: 126,04
Heptahydrat: 252,16
Gehalt Anhydrat: Nicht weniger als 95%
Na tief 2 SO tief 3 und
nicht weniger als 48%
SO tief 2
Heptahydrat: Nicht weniger als 48%
Na tief 2 SO tief 3 und
nicht weniger als 24%
SO tief 2
Beschreibung Weißes kristallines Pulver bzw.
farblose Kristalle
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
Lösung (Anhydrat) bzw.
der 20prozentigen Lösung
(Heptahydrat) zwischen
8,5 und 11,5
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 222 NATRIUMHYDROGENSULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumbisulfit
Natriumhydrogensulfit
Mononatriumsulfit
EINECS 231-921-4
Chemische Formel NaHSO tief 3 in wäßriger Lösung
Molekulargewicht 104,06
Gehalt Nicht weniger als 32% NaHSO tief 3
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
2,5 und 5,5
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg NaSO tief 3,
bezogen auf den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 223 NATRIUMMETABISULFIT
Synonyme Pyrosulfit
Natriumpyrosulfit
Dinatriumdisulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumdisulfit
EINECS 231-673-0
Chemische Formel Na tief 2 S tief 2 O tief 5
Molekulargewicht 190,11
Gehalt Nicht weniger als 95% Na tief 2
S tief 2 O tief 5 und nicht weniger
als 64% SO tief 2
Beschreibung Weiße Kristalle bzw. kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Natrium
B. pH der 10prozentigen
Lösung zwischen 4,0 und
5,5
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2- Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 224 KALIUMMETABISULFIT
Synonyme Kaliumpyrosulfit
Dikaliumdisulfit
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumdisulfit
EINECS 240-795-3
Chemische Formel K tief 2 S tief 2 O tief 5
Molekulargewicht 222,33
Gehalt Nicht weniger als 90% K tief 2
S tief 2 O tief 5 und nicht weniger
als 51,8% SO tief 2; der Rest
besteht fast ausschließlich aus
Kaliumsulfat
Beschreibung Farblose Kristalle bzw. weißes
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Kalium
Reinheit
Thiosulfat Nicht mehr als 0,1%, bezogen auf den
SO tief 2-Gehalt
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 226 CALCIUMSULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumsulfit
EINECS 218-235-4
Chemische Formel CaSO tief 3 . 2H tief 2 O
Molekulargewicht 156,17
Gehalt Nicht weniger als 95% CaSO
tief 3 . 2H tief 2 O und nicht
weniger als 39% SO tief 2
Beschreibung Weiße Kristalle bzw. weißes
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Calcium
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 227 CALCIUMBISULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumbisulfit
Calciumhydrogensulfit
EINECS 237-423-7
Chemische Formel Ca(HSO tief 3) tief 2
Molekulargewicht 202,22
Gehalt 6 bis 8% (G/V) Schwefeldioxid und
2,5 bis 3,5% (G/V) Calciumdioxid
bzw. 10 bis 14% (G/V)
Calciumbisulfit (Ca(HSO tief 3)
tief 2)
Beschreibung Klare grün-gelbe wäßrige Lösung mit
markantem Schwefeldioxidgeruch
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Calcium
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 223 KALIUMBISULFIT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumbisulfit
Kaliumhydrogensulfit
EINECS 231-870-1
Chemische Formel KHSO tief 3 in wäßriger Lösung
Molekulargewicht 120,17
Gehalt Nicht weniger als 280 g KHSO tief 3
pro Liter (bzw. 150 g SO tief 2 pro
Liter)
Beschreibung Klare, farblose wäßrige Lösung
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Sulfit und auf Kalium
Reinheit
Eisen Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Selen Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf
den SO tief 2-Gehalt
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 230 BIPHENYL
Synonyme Diphenyl
Definition
Chemische Bezeichnung 1,1`-Biphenyl
Phenylbenzol
EINECS 202-163-5
Chemische Formel C tief 12 H tief 10
Molekulargewicht 154,20
Gehalt Nicht weniger als 99,8%
Beschreibung Weißer bzw. hellgelber bis
gelbbrauner kristalliner Festkörper
mit charakteristischem Geruch
Merkmale
A. Schmelzbereich 68,5 Grad C bis 70,5 Grad C
B. Siedebereich Destilliert völlig im Bereich von
2,5 Grad C zwischen 252,5 Grad C und
257,5 Grad C
Reinheit
Benzol Nicht mehr als 10 mg/kg
Aromatische Amine Nicht mehr als 2 mg/kg (als Anilin)
Phenolderivate Nicht mehr als 5 mg/kg (als Phenol)
Leicht carbonisierbare Eine kalte Lösung von 0,5 g Biphenyl
Stoffe in 5 ml 94,5 bis 95,5prozentiger
Schwefelsäure darf keine stärkere
Färbung aufweisen als
Referenzflüssigkeit, die 0,2 ml
Kobaltchlorid TSC, 0,3 ml
Eisen(III)chlorid TSC, 0,1 ml
Kupfersulfat TSC und 4,4 ml Wasser
enthält
Terphenyl- und höhere Nicht mehr als 0,2%
Polyphenylderivate
Polyzyklische aromatische Nicht vorhanden
Kohlenwasserstoffe
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 231 ORTHOPHENYLPHENOL
Definition
Chemische Bezeichnung (1,1`-Biphenyl)-2-ol
2-Hydroxydiphenyl
o-Hydroxydiphenyl
EINECS 201-993-5
Chemische Formel C tief 12 H tief 10 O
Molekulargewicht 170,20
Gehalt Nicht weniger als 99%
Beschreibung Weißes bzw. leicht gelbliches,
kristallines Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 56 Grad C bis 58 Grad C
B. Positive Prüfung auf Ethanollösung (1 g in 10 ml) färbt
Phenolat sich bei Zugabe von
10% Eisenchloridlösung grün
Reinheit
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Diphenylether Nicht mehr als 0,3%
p-Phenylphenol Nicht mehr als 0,1%
1-Naphthol Nicht mehr als 0,01%
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 232 NATRIUMORTHOPHENYLPHENOL
Synonyme Natriumorthophenylphenolat
Natriumsalz von o-Phenylphenol
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumorthophenylphenol
EINECS 205-055-6
Chemische Formel C tief 12 H tief 9 ONa . 4H tief 2 O
Molekulargewicht 264,26
Gehalt Nicht weniger als 97% C tief 12
H tief 9 ONa . 4H tief 2 O
Beschreibung Weißes bzw. leicht gelbliches,
kristallines Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Phenolat und auf Natrium
B. Schmelzbereich des durch
Ansäuern isolierten und
nicht umkristallisierten
Orthophenylphenols aus
der Probe 56 Grad C bis
58 Grad C nach Trocknen
im
Schwefelsäureexsikkator
C. pH einer 2prozentigen
wäßrigen Lösung zwischen
11,1 und 11,8
Reinheit
Diphenylether Nicht mehr als 0,3%
p-Phenylphenol Nicht mehr als 0,1%
1-Naphthol Nicht mehr als 0,01%
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 233 THIABENDAZOL
Definition
Chemische Bezeichnung 4-(2-Benzimidazolyl)thiazol
2-(4-Thiazolyl)-1H-Benzimidazol
EINECS 205-725-8
Chemische Formel C tief 10 H tief 7 N tief 3 S
Molekulargewicht 201,26
Gehalt Nicht weniger als 98%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bzw. fast weißes, geruchloses
Pulver
Merkmale
A. Schmelzbereich 296 Grad C bis 303 Grad C
B. Spektrometrie Absorptionsmaxima in 0,1 N HCl
(0,0005% G/V) bei 302 nm, 258 nm und
243 nm
1%
E 1 cm bei 302 nm +- 2 nm: ca. 1 230
1%
E 1 cm bei 258 nm +- 2 nm: ca. 200
1%
E 1 cm bei 243 nm +- 2 nm: ca. 620
Absorptionsgrad 243 nm/302 nm =
0,47 bis 0,53
Absorptionsgrad 258 nm/302 nm =
0,14 bis 0,18
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 0,5%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,2%
Selen Nicht mehr als 3 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 234 NISIN
Definition Nisin besteht aus verschiedenen
engverwandten Polypeptiden, die
durch natürliche Arten von
Streptococcus lactis,
Lancefield-Gruppe N erzeugt werden
EINECS 215-807-5
Chemische Formel C tief 143 H tief 230 N tief 42
O tief 37 S tief 7
Molekulargewicht 3 354,12
Gehalt Nisinkonzentrat enthält nicht
weniger als 900 Einheiten pro mg in
einer Mischung aus fettfreien
Milchfeststoffen mit einem
Natriumchloridgehalt von mindestens
50%
Beschreibung Weißes Pulver
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 3%, wenn bei
102 Grad C bis 103 Grad C bis zur
Gewichtskonstanz getrocknet
Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 235 NATAMYCIN
Synonyme Pimaricin
Definition Natamycin ist ein Fungizid der
Polyen-Makrolid-Gruppe und wird vom
natürlichen Arten des Streptomyces
natalensis bzw. des Streptococcus
lactis erzeugt
EINECS 231-683-5
Chemische Formel C tief 33 H tief 47 O tief 13 N
Molekulargewicht 665,74
Gehalt Nicht weniger als 95%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes bis cremefarbenes,
kristallines Pulver
Merkmale
A. Farbreaktion Bei der Hinzufügung von
Natamycinkristallen auf einer
Tüpfelplatte zu einem Tropfen
- konzentrierter Salzsäure entsteht
blaue Färbung;
- konzentrierter Phosphorsäure
entsteht grüne Färbung, die nach
einigen Minuten in eine blaßrote
Färbung übergeht
B. Spektrometrie Eine 0,0005prozentige (G/V) Lösung
in einer 1prozentigen methanolischen
Essigsäurelösung hat ein
Absorptionsmaximum bei etwa 290 nm
und 318 nm und einen Absatz bei
etwas 280 nm, die Minima liegen bei
etwa 250 nm, 295 nm und 311 nm
C. pH 5,5 bis 7,5 (1prozentige Lösung
(G/V) in vorher neutralisierter
Mischung aus 20 Teilen
Dimethylformamid und 80 Teilen
Wasser)
20
D. Spezifische Drehung (alpha) D = +250 Grad bis +295 Grad
1prozentige Lösung
(G/V) in
kristallisierter
Essigsäure bei
20 Grad C, berechnet
aufgrund der
Trockenmasse)
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 8% (über P tief 2
O tief 5 bei 60 Grad C zur
Gewichtskonstanz vakuumgetrocknet)
Sulfatasche Nicht mehr als 0,5%
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
Mikrobiologische Kriterien: Nicht mehr als 100 Kolonien pro
Gesamtkeimzahl: Gramm
E 239 HEXAMETHYLENTETRAMIN
Synonyme Hexamin, Methenamin
Definition
Chemische Bezeichnung 1,3,5,7-Tetraazatricyclo(3.3.1.1
hoch 3,7)-decan,
Hexamethylentetramin
EINECS 202-905-8
Chemische Formel C tief 6 H tief 12 N tief 4
Molekulargewicht 140,19
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Farbloses bzw. weißes, kristallines
Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Formaldehyd und Ammoniak
B. Sublimationspunkt ca.
260 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,5% nach
zweistündigem Vakuumtrocknen über
P tief 2 O tief 5 bei 105 Grad C
Sulfatasche Nicht mehr als 0,05%
Sulfate Nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt
als SO tief 4
Chloride Nicht mehr als 0,005%, ausgedrückt
als Cl
Ammoniumsalze Nicht nachweisbar
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 242 DIMETHYLDICARBONAT
Synonyme DMDC
Dimethylpyrocarbonat
Definition
Chemische Bezeichnung Dimethyldicarbonat
Pyrokohlensäuredimethylester
EINECS 224-859-8
Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 5
Molekulargewicht 134,09
Gehalt Nicht weniger als 99,8%
Beschreibung Farblose Flüssigkeit, zersetzt sich
in wäßriger Lösung. Ätzend für Haut
und Augen und giftig beim Einatmen
bzw. Verzehr
Merkmale
A. Zersetzung Nach Verdünnen positive Prüfung auf
CO tief 2 und Methanol
B. Schmelzpunkt 17 Grad C
Siedepunkt 172 Grad C unter Zersetzung
C. Dichte bei 20 Grad C ca. 1,25 g/cm3
D. Infrarot-Spektrum Maxima bei 1 156 und 1 832 cm
hoch -1
Reinheit
Dimethylcarbonat Nicht mehr als 0,2%
Chlor, insgesamt Nicht mehr als 3 mg/kg
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 249 KALIUMNITRIT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumnitrit
EINECS 231-832-4
Chemische Formel KNO tief 2
Molekulargewicht 85,11
Gehalt Nicht weniger als 95%, bezogen auf
die Trockensubstanz *4)
Beschreibung Weiße bzw. leicht gelbliche
hygroskopische Granulate
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrit und auf Kalium
B. pH einer 5prozentigen 6,0 bis 9,0
Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 3% nach vierstündigem
Trocknen über Kieselgel
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 250 NATRIUMNITRIT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumnitrit
EINECS 231-555-9
Chemische Formel NaNO tief 2
Molekulargewicht 69,00
Gehalt Nicht weniger als 97%, bezogen auf
die Trockensubstanz *4)
Beschreibung Weißes, kristallines Pulver bzw.
gelbliche Klumpen
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrit und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 0,25% nach
vierstündigem Trocknen über
Kieselgel
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 251 NATRIUMNITRAT
Synonyme Chilesalpeter
Natronsalpeter
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumnitrat
EINECS 231-554-3
Chemische Formel NaNO tief 3
Molekulargewicht 85,00
Gehalt Nicht weniger als 99% nach
vierstündigem Trocknen bei
105 Grad C
Beschreibung Weißes, kristallines, leicht
hygroskopisches Pulver
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrit und auf Natrium
B. pH einer 5prozentigen 5,5 bis 8,3
Lösung
C. Schmelzpunkt:
+-308 Grad C
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 2% nach vierstündigem
Trocknen bei 105 Grad C
Nitrite Nicht mehr als 30 mg/kg, ausgedrückt
als NaNO tief 2
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 252 KALIUMNITRAT
Synonyme Salpeter
Kalisalpeter
Kaliumsalz der Salpetersäure
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumnitrat
EINECS 231-818-8
Chemische Formel KNO tief 3
Molekulargewicht 101,11
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Weißes kristallines Pulver bzw.
transparente Prismen mit kühlem,
salzigem, scharfem Geschmack
Merkmale
A. Positive Prüfungen auf
Nitrat und auf Kalium
B. pH einer 5prozentigen 4,5 bis 8,5
Lösung
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 1% nach vierstündigem
Trocknen bei 105 Grad C
Nitrite Nicht mehr als 20 mg/kg, ausgedrückt
als KNO tief 2
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 260 ESSIGSÄURE
Synonyme Eisessig
Definition
Chemische Bezeichnung Essigsäure
Ethansäure
EINECS 200-580-7
Chemische Formel C tief 2 H tief 4 O tief 2
Molekulargewicht 60,05
Gehalt Nicht weniger als 99,8%
Beschreibung Klare farblose Flüssigkeit mit
stechendem charakteristischem Geruch
Merkmale
A. Siedepunkt 118 Grad C unter 760 mm Hg
B. Spezifisches Gewicht Etwa 1,049
C. Eine Lösung im Verhältnis
eins zu drei ermöglicht
positive Prüfungen auf
Acetat
D. Erstarrungspunkt Nicht unter 14,5 Grad C
Reinheit
Nichtflüchtige Rückstände Nicht mehr als 100 mg/kg
Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg,
andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure
Verunreinigungen
Leicht oxidierbare Stoffe 2 ml der Probe in einem
Glasstopfbehälter mit 10 ml Wasser
auflösen und 0,1 ml 0,1 N
Kaliumpermanganat hinzufügen; keine
farbliche Änderung von rosa zu braun
innerhalb von 30 min
Arsen Nicht mehr als 1 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetall (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 261 KALIUMACETAT
Definition
Chemische Bezeichnung Kaliumacetat
EINECS 204-822-2
Chemische Formel C tief 2 H tief 3 KO tief 2
Molekulargewicht 98,14
Gehalt Nicht weniger als 99%, bezogen auf
die Trockensubstanz
Beschreibung Farblose, hygroskopische Kristalle
bzw. ein weißes kristallines Pulver,
geruchlos bzw. mit leichtem
Essiggeruch
Merkmale
A. pH einer 5prozentigen 7,5 bis 9,0
wäßrigen Lösung
B. Positive Prüfungen auf
Acetat und auf Kalium
Reinheit
Trocknungsverlust Nicht mehr als 8% nach
zweistündigem Trocknen bei
105 Grad C
Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg,
andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure
Verunreinigungen
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 262 (i) NATRIUMACETAT
Definition
Chemische Bezeichnung Natriumacetat
EINECS 204-823-8
Chemische Formel C tief 2 H tief 3 NaO tief 2 .
nH tief 2 O (n = 0 oder 3)
Molekulargewicht Anhydrat: 82,03
Trihydrat: 136,08
Gehalt Sowohl Anhydrat als auch Trihydrat
enthalten nicht weniger als 98,5%,
bezogen auf die Trockensubstanz
Beschreibung Anhydrat: Weißes, geruchloses,
körniges,
hygroskopisches Pulver
Trihydrat: Farblose, transparente
Kristalle bzw.
körniges, kristallines
Pulver, geruchlos bzw.
mit leichtem
Essiggeruch; verwittert
in warmer trockener
Luft
Merkmale
A. pH einer 1,0prozentigen 8,0 bis 9,5
wäßrigen Lösung
B. Positive Prüfungen auf
Acetat und auf Natrium
Reinheit
Trocknungsverlust Anhydrat: Nicht mehr als 2%
(120 Grad C, 4 Std.)
Trihydrat: zwischen 36 und 42%
(120 Grad C, 4 Std.)
Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg,
andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure
Verunreinigungen
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 262 (ii) NATRIUMDIACETAT
Definition Natriumdiacetat ist eine
Molekülverbindung von Natriumacetat
und Essigsäure
Chemische Bezeichnung Natriumhydrogendiacetat
EINECS 204-814-9
Chemische Formel C tief 4 H tief 7 NaO tief 4 .
nH tief 2 O (n = 0 oder 3)
Molekulargewicht 142,09 (Trockensubstanz)
Gehalt 39 bis 41% freie Essigsäure und
58 bis 60% Natriumacetat
Beschreibung Weißer, hygroskopischer,
kristalliner Feststoff mit
essigsaurem Geruch
Merkmale
A. pH einer 10prozentigen 4,5 bis 5,0
wäßrigen Lösung
B. Positive Prüfungen auf
Acetat und auf Natrium
Reinheit
Wassergehalt Nicht mehr als 2%
(Karl-Fischer-Verfahren)
Ameisensäure, Formiate und Nicht mehr als 1 000 mg/kg,
andere oxydierbare ausgedrückt als Ameisensäure
Verunreinigungen
Arsen Nicht mehr als 3 mg/kg
Blei Nicht mehr als 5 mg/kg
Quecksilber Nicht mehr als 1 mg/kg
Schwermetalle (als Pb) Nicht mehr als 10 mg/kg
E 263 CALCIUMACETAT
Definition
Chemische Bezeichnung Calciumacetat
EINECS 200-540-9
Chemische Formel Anhydrat: C tief 4 H tief 6
O tief 4 Ca
Monohydrat: C tief 4 H tief 6
O tief 4 Ca .
H tief 2 O
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.
Dieser Text wird zu den eigenen Weiterverwendungsbedingungen von RIS veröffentlicht, nicht unter einer Legalize-Lizenz oder einer Public-Domain-Lizenz.
RIS
CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International)
Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/). Lizenziert unter CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International). Aus den Daten können keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden.