Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ZuV)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1998-11-06
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2014-12-12
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 36
Änderungshistorie JSON API

Sorbitantrioleat sind weitere Bestandteile

Einecs 215-665-4

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Bernsteinfarbene viskose Flüssigkeit,

helle cremefarbene bis gelbbraune Perlen

oder Flocken oder harter, wachsartiger

Stoff mit leichtem charakteristischem

Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Ethanol, Ether, Ethylacetat,

Anilin, Toluol, Dioxan, Petrolether und

Tetrachlorkohlenstoff bei Temperaturen

oberhalb seines Schmelzpunktes

Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar

in warmem Wasser

B. Jodzahl Der Rückstand von Ölsäure, gewonnen durch

Verseifung des obengenannten

Sorbitanmonooleats, hat eine Jodzahl

zwischen 80 und 100

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 8

Verseifungszahl Mindestens 145 und höchstens 160

Hydroxylzahl Mindestens 193 und höchstens 210

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 495 SORBITANMONOPALMITAT

Synonyme Sorbitanpalmitat

Definition Gemisch der Partialester von Sorbit und

seinen Anhydriden mit genießbarer,

handelsüblicher Palmitinsäure

Einecs 247-568-8

Gehalt Mindestens 95% eines Gemischs von Sorbit,

Sorbitan und Isosorbidestern

Beschreibung Leichte cremefarbene bis gelbbraune

Pastillen oder Schuppen oder harter,

wachsartiger Stoff mit leichtem

charakteristischem Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Ethanol, Methanol, Ether,

Ethylacetat, Anilin, Toluol, Dioxan,

Petrolether und Tetrachlorkohlenstoff bei

Temperaturen oberhalb seines

Schmelzpunktes

Unlöslich in kaltem Wasser, dispergierbar

in warmem Wasser

B. Erstarrungs- 45-47 Grad C

temperatur

C. Infrarot- Charakteristisch für ein

Absorptionsspektrum Partialfettsäureester eines Polyols

Reinheit

Wasser Höchstens 2% (Karl-Fischer-Methode)

Sulfatasche Höchstens 0,5%

Säurezahl Höchstens 7,5

Verseifungszahl Mindestens 140 und höchstens 150

Hydroxylzahl Mindestens 270 und höchstens 305

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 508 KALIUMCHLORID

Synonyme Sylvin

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumchlorid

Einecs 231-211-8

Chemische Formel KCl

Molekulargewicht 74,56

Gehalt Mindestens 99% bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose, längliche, prismatische oder

würfelförmige Kristalle oder weißes,

körniges Pulver; geruchlos

Merkmale

A. Löslichkeit Leicht löslich in Wasser

Unlöslich in Ethanol

B. Positive Prüfung

auf Kalium und

Chlorid

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 1% (105 Grad C, 2 Std.)

Natrium Negative Prüfung

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Schwermetalle (als Pb) Höchstens 10 mg/kg

E 579 EISENGLUCONAT

Definition

Chemische Bezeichnung Eisen-di-D-gluconatdihydrat

Eisen(II)-D-gluconatdihydrat

Einecs 206-076-3

Chemische Formel C tief 12 H tief 22 FeO tief 14.

2H tief 2 O

Molekulargewicht 482,17

Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Schwach grünlichgelbes bis gelblichgraues

Pulver oder Granulat, kann einen schwachen

Geruch von verbranntem Zucker aufweisen

Merkmale

A. Löslichkeit Bei leichter Erwärmung wasserlöslich

Praktisch unlöslich in Ethanol

B. Positive Prüfung

auf

Eisen-(II)-ionen

C. Prüfung auf

Gluconsäure mit

Phenylhydrazin:

positiv

D. pH-Wert einer Zwischen 4 und 5,5

10%igen Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 10% (105 Grad C, 16 Std.)

Oxalsäure Nicht nachweisbar

Eisen (Fe III) Höchstens 2%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Reduzierende Höchstens 0,5%, ausgedrückt als Glucose

Substanzen

E 585 EISENLACTAT

Synonyme Eisen-(II)-Lactat

Eisen-(III)-2-Hydroxypropionat

Eisen(II)salz der Milchsäuren

Definition

Chemische Bezeichnung Eisen-2-Hydroxypropanoat

Einecs 227-608-0

Chemische Formel C tief 6 H tief 10 FeO tief 6.xH tief 2 O

(x = 2 oder 3)

Molekulargewicht 270,02 (Dihydrat)

288,03 (Trihydrat)

Gehalt Mindestens 96%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Grünlich-weiße Kristalle oder schwach

grünes Pulver mit einem charakteristischen

Geruch

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser

Praktisch unlöslich in Ethanol

B. Positive Prüfung

auf

Eisen-(II)-ionen

und Lactat

C. pH-Wert einer Zwischen 4 und 6

2%igen Lösung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 18% (100 Grad C, in einem

Vakuum, etwa 700 mm Hg)

Eisen (Fe III) Höchstens 0,6%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

POLYETHYLENGLYCOL 6000

Synonym PEG 6000

Macrogol 6000

Definition Polyethylenglycol 6000 ist ein Gemisch aus

Polymeren der allgemeinen Formel

H-(OCH tief 2-CH)-OH und einem

durchschnittlichen relativen

Molekulargewicht von rund 6 000

Chemische Formel (C tief 2 H tief 4 O) tief n H tief 2 O

(n = Anzahl Ethylenoxideinheiten, die

einem Molekulargewicht von 6 000

entsprechen, d. h. rund 140)

Molekulargewicht 5 600-7 000

Gehalt Mindestens 90% und höchstens 110%

Beschreibung Weißer oder fast weißer, wachs- oder

parafinartiger Feststoff

Merkmale

A. Löslichkeit In Wasser und Methylenchlorid sehr gut

löslich

In Alkohol, Ether, fetten Ölen und

Mineralölen praktisch unlöslich

B. Schmelzbereich 55 bis 61 °C

Reinheit

Viskosität 0,220 bis 0,275 kgm hoch -1 s hoch -1

bei 20 °C

Hydroxylzahl 16 bis 22

Sulfatasche Höchstens 0,2%

Ethylenoxid Höchstens 1 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 296 APFELSÄURE

Synonym dl-Apfelsäure

Definition

Chemischer Name dl-Apfelsäure, Hydroxybutandisäure,

Hydroxybernsteinsäure

EINECS 230-022-8

Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 5

Molekulargewicht 134,09

Gehalt Gehalt mindestens 99%

Beschreibung Weißes oder fast weißes kristallines

Pulver oder Körner

Merkmale

A. Schmelzbereich 127 bis 132 °C

B. Reagiert positiv

auf den Nachweis

von Malat

C. Lösungen dieses

Stoffes sind in

allen

Konzentrationen

optisch inaktiv

Reinheit

Sulfatasche Höchstens 0,1%

Fumarsäure Höchstens 1%

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 297 FUMARSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung Trans-Butendisäure,

trans-1,2-Ethylen-Dicarbonsäure

EINECS 203-743-0

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 O tief 4

Molekulargewicht 116,07

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockensubstanz

Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder Körner

Merkmale

A. Schmelzbereich 286-302 °C (geschlossene Kapillare,

rasche Erwärmung)

B. Reagiert positiv

auf den

Doppelbindungs-

und den 1,2-Dicar-

bonsäure-Test

C. pH einer 0,05%igen

Lösung bei 25 °C 3,0-3,2

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,5% (120 °C, 4 h)

Sulfatasche Höchstens 0,1%

Maleinsäure Höchstens 0,1%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 343 (i) MONOMAGNESIUMPHOSPHAT

Synonym Magnesiumdihydrogenphosphat

Einbasiges Magnesiumphosphat

Monomagnesiumorthophosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Monomagnesiumdihydrogenmonophosphat

EINECS 236-004-6

Chemische Formel Mg(H tief 2 PO tief 4) tief 2 .

nH tief 2 O (n = 0 bis 4)

Molekulargewicht 218,30 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 51% nach dem Glühen

Beschreibung Weißes, geruchloses, kristallines

Pulver, geringfügig wasserlöslich

Merkmale

A. Positivtest für

Magnesium und

Phosphat

B. MgO-Gehalt Mindestens 21,5% nach dem Glühen

Reinheit

Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt als Fluor)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 343 (ii) DIMAGNESIUMPHOSPHAT

Synonym Magnesiumhydrogenphosphat

Zweibasiges Magnesiumphosphat

Dimagnesiumorthophosphat

Sekundäres Magnesiumphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Dimagnesiummonohydrogenmonophosphat

EINECS 231-823-5

Chemische Formel MgHPO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0 bis

3)

Molekulargewicht 120,30 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 96% nach dem Glühen

Beschreibung Weißes, geruchloses, kristallines

Pulver, geringfügig wasserlöslich

Merkmale

A. Positivtest für

Magnesium und

Phosphat

B. MgO-Gehalt Mindestens 33%, bezogen auf die

Trockenmasse

Reinheit

Fluorid Höchstens 10 mg/kg (ausgedrückt in

Fluor)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 350 (i) NATRIUMMALAT

Synonym Natriumsalz der Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Dinatrium-dl-malat-Dinatriumsalz der

Hydroxybutandisäure

Chemische Formel Hemihydrat: C tief 4 H tief 4 Na tief

2

O tief 5 . 1/2 H tief 2 O

Trihydrat: C tief 4 H tief 4 Na tief 2

O tief 5 . 3H tief 2 O

Molekulargewicht Hemihydrat: 187,05

Trihydrat: 232,10

Gehalt Mindestens 98%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes kristallines Pulver oder Stücke

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Natriumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

C. Löslichkeit Gut wasserlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 7% (130 °C, 4 h) für das

Hemihydrat, oder 20,5%-23,5% (130 °C,

4 h) für das Trihydrat

Basizität Höchstens 0,2%, ausgedrückt als

Na tief 2 CO tief 3

Fumarsäure Höchstens 1%

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 350 (ii) NATRIUMHYDROGENMALAT

Synonym Mononatriumsalz der dl-Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Mononatrium-dl-malat,

Mononatrium-2-dl-hydroxysuccinat

Chemische Formel C tief 4 H tief 5 NaO tief 5

Molekulargewicht 156,07

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Natriumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (110 °C, 3 h)

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Fumarsäure Höchstens 1%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 351 KALIUMMALAT

Synonym Kaliumsalz der Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Dikalium-dl-malat, Dikaliumsalz der

Hydroxybutandisäure

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 K tief 2 O tief 5

Molekulargewicht 210,27

Gehalt Mindestens 59,5%

Beschreibung Farblose oder fast farblose wässrige

Lösung

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Kaliumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

Reinheit

Basizität Höchstens 0,2%, ausgedrückt als

K tief 2 CO tief 3

Fumarsäure Höchstens 1%

Maleinsäure Höchstens 0,05 %

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 352 (i) CALCIUMMALAT

Synonym Calciumsalz der Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Calcium-dl-malat,

Calcium-alpha-hydroxysuccinat,

Calciumsalz

der Hydroxybutandisäure

Chemische Formel C tief 4 H tief 4 CaO tief 5

Molekulargewicht 172,14

Gehalt Mindestens 97,5%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Malat-, den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Calciumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

C. Löslichkeit Gering wasserlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (100 °C, 3 h)

Basizität Höchstens 0,2% als CaCO tief 3

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Fumarsäure Höchstens 1%

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 352 (ii) CALCIUMHYDROGENMALAT

Synonym Monocalciumsalz der dl-Apfelsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Monocalcium-dl-malat,

Monocalcium-2-dl-hydroxysuccinat

Chemische Formel (C tief 4 H tief 5 O tief 5) tief 2 Ca

Gehalt Gehalt mindestens 97,5%, bezogen auf

die Trockenmasse

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

1,2-Dicarbonsäure-

und den Calciumtest

B. Azofarbstoffbildung Positiv

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (110 °C, 3 h)

Maleinsäure Höchstens 0,05%

Fumarsäure Höchstens 1%

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 355 ADIPINSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung Hexandisäure, Butan-1,4-dicarbonsäure

EINECS 204-673-3

Chemische Formel C tief 6 H tief 10 O tief 4

Molekulargewicht 146,14

Gehalt Mindestens 99,6%

Beschreibung Weiße, geruchlose Kristalle oder

kristallines Pulver

Merkmale

A. Schmelzbereich 151,5-154,0 °C

B. Löslichkeit Gering wasserlöslich. Gut löslich in

Ethanol

Reinheit

Wasser Höchstens 0,2% (Karl-Fischer)

Sulfatasche Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 363 BERNSTEINSÄURE

Definition

Chemische Bezeichnung Butandisäure

EINECS 203-740-4

Chemische Formel C tief 4 H tief 6 O tief 4

Molekulargewicht 118,09

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farblose oder weiße, geruchlose

Kristalle

Merkmale

A. Schmelzbereich 185,0 bis 190,0 °C

Reinheit

Glührückstand Höchstens 0,025% (800 °C, 15 min)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 380 TRIAMMONIUMCITRAT

Synonym Dreibasiges Ammoniumcitrat

Definition

Chemische Bezeichnung Triammoniumsalz der

2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarbonsäure

EINECS 222-394-5

Chemische Formel C tief 6 H tief 17 N tief 3 O tief 7

Molekulargewicht 243,22

Gehalt Mindestens 97%

Beschreibung Weiße bis schmutzigweiße Kristalle

Oder Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Gut wasserlöslich

Reinheit

Oxalat Höchstens 0,04% (ausgedrückt als

Oxalsäure)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 452 (iii) NATRIUMCALCIUMPOLYPHOSPHAT

Synonym Glasiges Natriumcalciumpolyphosphat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumcalciumpolyphosphat

EINECS 233-782-9

Chemische Formel (NaPO tief 3) tief n CaO, wobei n

typischerweise = 5

Gehalt Mindestens 61% und höchstens 69% als

P tief 2 O tief 5

Beschreibung Weiße glasige Kristalle, kugelförmig

Merkmale

A. pH einer 1%igen ca. 5 bis 7

Aufschlämmung (m/m)

B. CaO-Gehalt 7-15% m/m

Reinheit

Fluorid Höchstens 10 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 459 BETA-CYCLODEXTRIN

Definition Beta-Cyclodextrin ist ein nichtreduziertes

cyklisches Saccharid aus sieben in

Alpha-1,4-Stellung verknüpften

d-Glucosepyranosyleinheiten. Das

Produkt wird durch Einwirkung des

Enzyms Cycloglycosyltransferase

(CGTase) hergestellt, das mit Bacillus

circulans auf teilweise hydrolysierter

Stärke gewonnen wird

Chemische Bezeichnung Cycloheptaamylose, Cycloheptapentylose

EINECS 231-493-2

Chemische Formel (C tief 6 H tief 10 O tief 5) tief 7

Molekulargewicht 1 135

Gehalt Mindestens 98% (C tief 6 H 10 O tief

5) tief 7, bezogen auf die

Trockenmasse Beschreibung

Praktisch geruchloser, weißer oder

fast weißer kristalliner Feststoff

Merkmale

A. Löslichkeit Mäßig wasserlöslich; gut löslich in

Warmem Wasser; gering löslich in

Ethanol

B. Spezifische [Alpha] hoch 25 D: +160° bis +164°

(1%ige

Rotation Lösung

C. Infrarotabsorption Die Infrarotabsorption des zu testenden

Stoffes in einer Kaliumbromiddispersion

entspricht derjenigen einer Referenzprobe

Reinheit

Wasser Höchstens 14% (Karl-Fischer-Methode)

Andere Cyclodextrine Höchstens 2%, bezogen auf die Trockenmasse

Lösungsmittel- Höchstens 1 mg jedes Lösungsmittels/kg

rückstände (Toluol und

Trichlorethylen)

Reduktionsmittel (wie Höchstens 1%

Glucose)

Sulfatasche Höchstens 0,1%

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 1 mg/kg

E 468 VERNETZTE NATRIUMCARBOXYMETHYLCELLULOSE

Synonym Vernetzte Carboxymethylcellulose

Vernetzte CMC

Vernetzte Natrium-CMC

Vernetzter Cellulosekautschuk

Definition Vernetzte Natriumcarboxymethylcellulose

ist das Natriumsalz thermisch vernetzter,

teilweise O-carboxymethylierter Cellulose

Chemische Bezeichnung Natriumsalz vernetzter carboxymethylierter

Ethercellulose

Chemische Formel Polymere mit substituierter

Anhydroglucoseeinheiten der allgemeinen

Formel:

C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OR tief 1)

(OR tief 2)(OR tief 3)

wobei R tief 1, R tief 2 und R tief 3

- H

- CH tief 2 COONa

- CH Tief 2 COOH

sein können

Beschreibung Leicht hygroskopisches, weißes bis

schmutzigweißes, geruchloses Pulver

Merkmale

A. 1 g in 100 ml einer 4 mg/kg Methylenblau

enthaltenen Lösung schütteln und absetzen

lassen. Der zu prüfende Stoff absorbiert

Methylenblau und bildet einen blauen,

faserigen Bodensatz.

B. 1 g in 50 ml Wasser schütteln. 1 ml des

Gemisches in einen Prüfkolben geben, 1 ml

Wasser hinzufügen und 0,05 ml einer frisch

zubereiteten Lösung von

40 g/l Alpha-Naphthol in Methanol

hinzugeben. Prüfkolben neigen und

vorsichtig 2 ml Schwefelsäure über die

niedrigere Seite einführen, so dass eine

untere Schicht gebildet wird. Die

Grenzfläche färbt sich rot-violett.

C. Es erfolgt eine Natriumreaktion.

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 6% (105 °C, 3 h)

In Wasser lösliche Höchstens 10%

Substanzen

Substitutionsgrad Mindestens 0,2 und höchstens

1,5 Carboxymethylgruppen je

Anhydroglucoseeinheit

pH einer 1%igen Lösung Mindestens 5,0 und höchstens 7,0

Natriumgehalt Höchstens 12,4% bezogen auf die

Trockenmasse

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 469 MIT ENZYMEN HYDROLYSIERTE CARBOXYMETHYLCELLULOSE

Synonym Mit Enzymen hydrolysierte

Natriumcarboxymethyl-cellulose

Definition Mit Enzymen hydrolysierte

Carboxymethylcellulose wird durch

enzymatischen Aufschluß mit Cellulase, die

durch Trichoderma longibrachiatum (früher

T. reesei) hergestellt wird, aus

Carboxymethylcellulose gewonnen.

Chemische Bezeichnung Teilweise enzymatisch hydrolysierte

Carboxymethyl-cellulose, Natrium,

teilweise enzymatisch hydrolysiert.

Chemische Formel Natriumsalze von Polymeren mit

substituierten Anhydroglucoseeinheiten der

allgemeinen Formel:

[C tief 6 H tief 7 O tief 2 (OH) tief x)

(OCH tief 2 COONa) tief y] tief n

wobei n = Polymerisationsgrad

x = 1,50 bis 2,80

y = 0,2 bis 1,50

x + y = 3,0

(y = Substitutionsgrad)

Formelgewicht 178,14 wobei y = 0,20

282,18 wobei y = 1,50

Macromoleküle: Mindestens 800 (n = rund 4)

Gehalt Mindestens 99,5% einschließlich Mono- und

Disaccharide, bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung Weißes oder leicht gelbliches oder graues,

geruchloses, leicht hygroskopisches

körniges oder faseriges Pulver

Merkmale

A. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol

B. Schaumtest Eine 0,1%ige Probelösung kräftig

schütteln. Es bildet sich keine

Schaumschicht. Bei diesem Test

unterscheidet sich hydrolysiertes oder

nichthydrolysiertes Natriumcarboxymethyl

von anderen Celluloseethern, Alginaten und

Naturkautschuk

C. Ausfällungen Zu 5 ml einer 0,5%igen Probelösung füge

man 5 ml 5%ige Kupfer- oder

Aluminiumsulfatlösung hinzu. Es bildet

sich ein Niederschlag. Bei diesem Test

unterscheidet sich hydrolysiertes oder

nichthydrolysiertes Natriumcarboxymethyl

von anderen Celluloseethern, Gelatine,

Johannisbrotkautschuk und

`Tragacanth`-Kautschuk

D. Farbreaktion Bei Umrühren 0,5 g pulverförmige Probe zu

50 ml Wasser hinzufügen, um eine

einheitliche Dispersion zu erhalten.

Weiter umrühren, bis eine klare Lösung

erhalten wird. In einem kleinen Prüfkolben

1 ml der Probe mit 1 ml Wasser verdünnen.

5 Tropfen 1-Naphthol TS hinzufügen. Das

Reagenzglas neigen und entlang seiner

Seite vorsichtig 2 ml Schwefelsäure

eingießen, so dass diese eine untere

Schicht bildet. Die Grenzfläche färbt sich

purpurrot

E. Viscosität Mindestens 2,500 kgm hoch -1 s hoch -1

(60% Feststoffe) (bei 25 °C) entsprechend einem

Durchschnittsmolekülgewicht von 5 000 D

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 12% (105 °C bis zu konstantem

Gewicht)

Substitutionsgrad Mindestens 0,2 und höchstens

1,5 Carboxymethyl- gruppen je

Anhydroglucoseeinheit bezogen auf die

Trockenmasse

pH einer 1%igen Mindestens 6,0 und höchstens 8,5

kolloidalen Lösung

Natriumchlorid und Höchstens 0,5% einzeln oder kombiniert

Natriumglycolat

Restenzymaktivität Besteht den Test. Keine Änderung der

Viskosität der Testlösung, die die

Hydrolyse der

Natriumcarboxymethylcellulose anzeigt

Blei Höchstens 3 mg/kg

E 500 (i) NATRIUMCARBONAT

Synonym Sodaasche

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumcarbonat

EINECS 207-838-8

Chemische Formel Na tief 2 CO tief 3 . nH tief 2 O (n =

0, 1 oder 10)

Molekulargewicht 106,00 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 99% Na tief 2 CO tief 3,

bezogen auf die Trockenmasse

Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes, körniges

oder kristallines Pulver

Die wasserfreie Form ist hygroskopisch,

das Decahydrat auskristallisiert

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (wasserfrei),

15% (Monohydrat) oder 55-65% (Decahydrat)

fortschreitende Erwärmung von 70 °C auf

300 °C, bis zu konstantem Gewicht)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 500 (ii) NATRIUMHYDROGENCARBONAT

Synonym Natriumbicarbonat, doppeltkohlensaures

Natrium, Natron

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumhydrogencarbonat

EINECS 205-633-8

Chemische Formel NaHCO tief 3

Molekulargewicht 84,01

Gehalt Gehalt mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose oder weiße kristalline Masse oder

kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und Carbonatttest

B. pH einer 1%igen 8,0 bis 8,6

Lösung

C. Löslichkeit Wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,25% (auf Silikagel, 4 h)

Ammoniumsalze Nach Erwärmung ist kein Ammoniumgeruch

feststellbar.

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 500 (iii) NATRIUMSESQUICARBONAT

Definition

Chemische Bezeichnung Natriummonohydrogendicarbonat

EINECS 208-580-9

Chemische Formel Na tief 2 (CO) tief 3 . NaHCO tief 3 .

2H tief 2 O

Molekulargewicht 226,03

Gehalt NaHCO tief 3-Gehalt 35 bis 38,6% und

Na tief 2 CO tief 3-Gehalt 46,4 bis 50,0%

Beschreibung Weiße Flocken, Kristalle oder kristallines

Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den

Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich

Reinheit

Natriumchlorid Höchstens 0,5%

Eisen Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 501 (i) KALIUMCARBONAT

Chemische Bezeichnung Kaliumcarbonat

EINECS 209-529-3

Chemische Formel K tief 2 CO tief 3 . nH tief 2 O (n =

0 oder 1,5)

Molekulargewicht 138,21 (wasserfrei)

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes, stark zerfließendes Pulver

Das Hydrat bildet kleine, weiße,

durchsichtige Kristalle oder Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 5% (wasserfrei) oder

18% (Hydrat) (180 °C, 4 h)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 501 (ii) KALIUMHYDROGENCARBONAT

Synonym Kaliumbicarbonat, doppeltkohlensaures

Kalium

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumhydrogencarbonat

EINECS 206-059-0

Chemische Formel KHCO tief 3

Molekulargewicht 100,11

Gehalt Mindestens 99% und höchstens

101% KHCO tief 3, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose Kristalle oder weißes Pulver oder

Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

Carbonattest

B. Löslichkeit Gut wasserlöslich. Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,25% (auf Silicagel, 4 h)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 503 (i) AMMONIUMCARBONAT

Definition Ammoniumcarbonat besteht aus

Ammoniumcarbamat, Ammoniumcarbonat und

Ammoniumhydrogencarbonat in

unterschiedlichen Verhältnissen

Chemische Bezeichnung Ammoniumcarbonat

EINECS 233-786-0

Chemische Formel CH tief 6 N tief 2 O tief 2,

CH tief 8 N tief 2 O tief 3 und

CH tief 5 NO tief 3

Molekulargewicht Ammoniumcarbamat 78,06; Ammoniumcarbonat

98,73; Ammoniumhydrogencarbonat 79,06

Gehalt Mindestens 30% und höchstens 34% NH tief 3

Beschreibung Weißes Pulver oder harte, weiße oder

durchsichtige Masse oder Kristalle. Wird

an der Luft undurchsichtig und wandelt

sich infolge des Verlusts an Ammoniak und

Kohlendioxid schließlich in weiße, poröse

Klumpen oder Pulver (aus

Ammoniumbicarbonat) um

Merkmale

A. Regiert positiv auf

den Ammonium- und

den Carbonattest.

B. pH einer 5%igen

Lösung: Rund 8,6

C. Löslichkeit Wasserlöslich

Reinheit

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 500 mg/kg

Chlorid Höchstens 30 mg/kg

Sulfat Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 503 (ii) AMMONIUMHYDROGENCARBONAT

Synonym Ammoniumbicarbonat

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumhydrogencarbonat

EINECS 213-911-5

Chemische Formel CH tief 5 NO tief 3

Molekulargewicht 79,06

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Weiße Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Ammonium-

und den

Carbonattest

B. pH einer 5%igen

Lösung: Rund 8,0

C. Löslichkeit Gut wasserlöslich. In Ethanol unlöslich

Reinheit

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 500 mg/kg

Chloride Höchstens 30 mg/kg

Sulfat Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 507 CHLORWASSERSTOFFSÄURE

Synonym Salzsäure

Definition

Chemische Bezeichnung Chlorwasserstoffsäure

EINECS 231-595-7

Chemische Formel HCl

Molekulargewicht 36,46

Gehalt Chlorwasserstoffsäure ist in verschiedenen

Konzentrationen im Handel erhältlich.

Konzentrierte Chlorwasserstoffsäure

enthält mindestens 35% HCl

Beschreibung Klare, farblose oder leicht gelbliche

Flüssigkeit von stechendem Geruch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Säure- und

den Chloridtest

B. Löslichkeit In Wasser und Ethanol löslich

Reinheit

Organische Gesamtgehalt an organischen (nicht

Verbindungen insgesamt fluorierten) Verbindungen: höchstens

5 mg/kg

Benzol: höchstens 0,05 mg/kg

Fluorierte Verbindungen (insgesamt):

höchstens 25 mg/kg

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 0,5%

Reduktionsmittel Höchstens 70 mg/kg (als SO tief 2)

Oxidationsmittel Höchstens 30 mg/kg (als Cl tief 2)

Sulfat Höchstens 0,5%

Eisen Höchstens 5 mg/kg

Arsen Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 509 CALCIUMCHLORID

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumchlorid

EINECS 233-140-8

Chemische Formel CaCl tief 2 . nH tief 2 O (n = 0, 2

oder 6)

Molekulargewicht 110,99 (wasserfrei), 147,02 (Dihydrat),

219,08 (Hexahydrat)

Gehalt Mindestens 93%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Weißes, geruchloses, hygroskopisches

Pulver oder zerfließende Kristalle

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Calcium-

und den Chloridtest

B. Löslichkeit Wasserfreies Calciumchlorid: in Wasser und

Ethanol gut löslich

Dihydrat: in Wasser und Ethanol gut

löslich, Hexahydrat: in Wasser und Ethanol

sehr gut löslich

Reinheit

Magnesium- und Höchstens 5%, bezogen auf die

Alkalisalze Trockensubstanz

Fluorid Höchstens 40 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 511 MAGNESIUMCHLORID

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumchlorid

EINECS 232-094-6

Chemische Formel MgCl tief 2 . 6H tief 2 O

Molekulargewicht 203,30

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farblose, geruchlose, stark zerfließende

Flocken oder Kristalle

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf Magnesium- und

den Chloridtest

B. Löslichkeit: In Wasser sehr gut und in Ethanol gut

löslich

Reinheit

Ammonium Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 512 ZINN(II)-CHLORID

Synonym Zinnchlorid, Zinndichlorid

Definition

Chemische Bezeichnung Zinn(II)-chloriddihydrat

EINECS 231-868-0

Chemische Formel SnCl tief 2 . 2H tief 2 O

Molekulargewicht 225,63

Gehalt Mindestens 98%

Beschreibung Farblose oder weiße Kristalle

Kann leicht nach Salzsäure riechen

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Zinn(II)-

und den Chloridtest

B. Löslichkeit Wasser: löslich in geringerer als der

seinem eigenen Gewicht entsprechenden

Wassermenge, bildet in übermäßigen Mengen

jedoch ein unlösliches basisches Salz

Ethanol: löslich

Reinheit

Sulfat Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 2 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 513 SCHWEFELSÄURE

Synonym Monohydrat (des Schwefelsäureanhydrids)

Definition

Chemische Bezeichnung Schwefelsäure

EINECS 231-639-5

Chemische Formel H tief 2 SO tief 4

Molekulargewicht 98,07

Gehalt Schwefelsäure ist in unterschiedlichen

Konzentrationen im Handel erhältlich. Die

konzentrierte Lösung enthält mindestens

96%

Beschreibung Klare, farblose oder leicht braune, stark

ätzende ölige Flüssigkeit

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Säure- und

den Sulfattest

B. Löslichkeit Mit Wasser unter starker Wärmeerzeugung

mischbar; ebenso mit Ethanol

Reinheit

Asche Höchstens 0,02%

Reduktionsmittel Höchstens 40 mg/kg (als SO tief 2)

Nitrat Höchstens 10 mg/kg (auf der Grundlage von

H tief 2 SO tief 4)

Chlorid Höchstens 50 mg/kg

Eisen Höchstens 20 mg/kg

Selen Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 514 (i) NATRIUMSULFAT

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumsulfat

Chemische Formel Na tief 2 SO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0

oder 10)

Molekulargewicht 142,04 (wasserfrei)

322,04 (Dekahydrat)

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Farblose Kristalle oder feines, weißes,

kristallines Pulver

Das Decahydrat zerfließt

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den Sulfattest

B. Acidität einer

5%igen Lösung:

neutral oder leicht

alkalisch auf

Lackmuspapier

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 1,0% (wasserfrei) oder höchstens

57% (Decahydrat) bei 130 °C

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 514 (ii) NATRIUMHYDROGENSULFAT

Synonym Natriumbisulfat, Natriumhydrosulfat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumhydrogensulfat

Chemische Formel NaHSO tief 4

Molekulargewicht 120,06

Gehalt Mindestens 95,2%

Beschreibung Weiße, geruchlose Kristalle oder Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den Sulfattest

B. Lösungen sind stark

sauer

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 0,8%

Nicht wasserlöslich Höchstens 0,05%

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 515 (i) KALIUMSULFAT

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumsulfat

Chemische Formel K tief 2 SO tief 4

Molekulargewicht 174,25

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Farblose oder weiße Kristalle oder

kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Sulfattest

B. pH einer 5%igen 5,5 bis 8,5

Lösung

C. Löslichkeit In Wasser gut löslich, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 515 (ii) KALIUMHYDROGENSULFAT

Synonym Kaliumbisulfat, Kaliumhydrosulfat

Chemische Bezeichnung Kaliumhydrogensulfat

Chemische Formel KHSO tief 4

Molekulargewicht 136,17

Gehalt Mindestens 99%

Schmelzpunkt 197 °C

Beschreibung Weiße zerfließende Kristalle, Stücke oder

Körner

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kaliumtest

B. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 516 CALCIUMSULFAT

Synonym Gips, Selenit, Anhydrit

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumsulfat

EINECS 231-900-3

Chemische Formel CaSO tief 4 . nH tief 2 O (n = 0 oder 2)

Molekulargewicht 136,14 (wasserfrei), 172,18 (Dihydrat)

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Feines, weißes bis leicht gelbliches

geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Calcium und Sulfat

B. Löslichkeit Löslich in Wasser, unlöslich in Ethanol

Reinheit

Trocknungsverlust Wasserfrei: höchstens 1,5% (250 °C,

konstantes Gewicht)

Dihydrat: höchstens 23% (ibid.)

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Selen Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 517 AMMONIUMSULFAT

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumsulfat

EINECS 231-984-1

Chemische Formel (NH tief 4) tief 2 SO tief 4

Molekulargewicht 132,14

Gehalt Mindestens 99% bis höchstens 100,5%

Beschreibung Weißes Pulver, glänzende Plättchen oder

Kristallfragmente

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Ammonium-

und den Sulfattest

B. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Glühverlust Höchstens 0,25%

Selen Höchstens 30 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 520 ALUMINIUMSULFAT

Synonym Alaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumsulfat

EINECS 233-135-0

Chemische Formel Al tief 2 (SO tief 4) tief 3

Molekulargewicht 342,13

Gehalt Mindestens 99,5% nach dem Glühen

Beschreibung Weißes Pulver, glänzende Plättchen oder

Kristallfragmente

Merkmale

A. Positivtest für

Aluminium und

Sulfat

B. pH einer 5%igen

Lösung:

Mindestens 2,9

C. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Glühverlust Höchstens 5% (500 °C, 3 h)

Alkalien und Höchstens 0,4%

Erdalkalien

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 521 ALUMINIUMNATRIUMSULFAT

Synonym Sodaalaun, Natriumalaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumnatriumsulfat

EINECS 233-277-3

Chemische Formel AlNa(SO tief 4) tief 2 . nH tief 2 O (n =

0 oder 12

Molekulargewicht 242,09 (wasserfrei)

Gehalt Gehalt (bezogen auf die Trockenmasse)

mindestens 96,5% (wasserfrei) und 99,5%

(Dodecahydrat)

Beschreibung Transparente Kristalle oder weißes

kristallines Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Aluminium, Natrium

und Sulfat

B. Löslichkeit Das Dodecahydrat ist leicht wasserlöslich.

Die wasserfreie Form ist in Wasser langsam

löslich. Beide Formen sind in Ethanol

unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Wasserfreie Form: Höchstens 10% (220 °C,

16 h)

Dodecahydrat: Höchstens 47,2% (50-55 °C,

1 h, anschließend 200 °C, 16 h)

Ammoniumsalze Nach Erwärmung kein Ammoniumgeruch

feststellbar

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 522 ALUMINIUMKALIUMSULFAT

Synonym Kaliumalaun, Kalialaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumkaliumsulfatdodecahydrat

EINECS 233-141-3

Chemische Formel AlK(SO tief 4) tief 2 . 12 H tief 2 O

Molekulargewicht 474,38

Gehalt Gehalt mindestens 99,5%

Beschreibung Große, transparente Kristalle oder weißes

kristallines Pulver

Merkmale

A. Positivrest für

Aluminium, Kalium

und Sulfat

B. pH einer 10%igen

Lösung: 3,0 bis 4,0

C. Löslichkeit Gut löslich in Wasser, unlöslich in

Ethanol

Reinheit

Ammoniumsalze Nach Erwärmung kein Ammoniumgeruch

feststellbar

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 523 ALUMINIUMAMMONIUMSULFAT

Synonym Ammoniumalaun

Definition

Chemische Bezeichnung Aluminiumammoniumsulfatdodecahydrat

EINECS 232-055-3

Chemische Formel AlNH tief 4 (SO tief 4) tief 2 .

12 H tief 2 O

Molekulargewicht 453,32

Gehalt Gehalt mindestens 99,5%

Beschreibung Große, farblose Kristalle oder weißes

Pulver

Merkmale

A. Positivrest für

Aluminium, Ammonium

und Sulfat

B. Löslichkeit Leicht wasserlöslich, löslich in Ethanol

Reinheit

Alkali- und Höchstens 0,5%

Erdalkalimetalle

Selen Höchstens 30 mg/kg

Fluorid Höchstens 30 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 524 NATRIUMHYDROXID

Synonyme Natronlauge, Lauge

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumhydroxid

EINECS 215-185-5

Chemische Formel NaOH

Molekulargewicht 40,0

Gehalt Feststoffgehalt mindestens 98% des

Gesamtalkaligehalts (NaOH). Entsprechender

Gehalt der Lösungen gemäß dem erklärten

oder auf dem Etikett angegebenen

NaOH-Gehalt

Beschreibung Weiße oder fast weiße Tabletten, Flocken,

Stäbchen, geschmolzene Masse der sonstige

Form. Die Lösungen sind klar oder leicht

trüb, farblos oder leicht gefärbt, stark

ätzend und hygroskopisch; bei Luftkontakt

können sie Kohlendioxid absorbieren und

Natriumcarbonat bilden

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natriumtest

B. Eine 1%ige Lösung

reagiert stark

alkalisch

C. Löslichkeit Sehr gut wasserlöslich. Gut löslich in

Ethanol

Reinheit

Nicht wasserlösliche Eine 5%ige Lösung ist vollständig klar und

und organische Stoffe farblos bis leicht gefärbt

Carbonat Höchstens 0,5% (Na tief 2 CO tief 3)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 0,5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 525 KALIUMHYDROXID

Synonym Ätzkali

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumhydroxid

EINECS 215-181-3

Chemische Formel KOH

Molekulargewicht 56,11

Gehalt Alkaligehalt mindestens 85%, berechnet als

KOH

Beschreibung Weiße oder fast weiße Tabletten, Flocken,

Stäbchen, geschmolzene Masse oder sonstige

Form

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kaliumtest

B. Eine 1%ige Lösung

reagiert stark

alkalisch

C. Löslichkeit Sehr gut wasserlöslich. Gut löslich in

Ethanol

Reinheit

Wasserunlösliche Eine 5%ige Lösung ist absolut klar und

Stoffe farblos

Carbonat Höchstens 3,5% (als K tief 2 CO tief 3)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 526 CALCIUMHYDROXID

Synonyme Gelöschter Kalk, hydratisierter Kalk

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumhydroxid

EINECS 215-137-3

Chemische Formel Ca(OH) tief 2

Molekulargewicht 74,09

Gehalt Mindestens 92%

Beschreibung Weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Alkali- und

den Calciumtest

B. Löslichkeit Gering wasserlöslich. Unlöslich in

Ethanol. Löslich in Glycerin

Reinheit

In Säure unlösliche Höchstens 1%

Asche

Magnesium- und Höchstens 1%

Alkalisalze

Barium Höchstens 300 mg/kg

Fluorid Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 527 AMMONIUMHYDROXID

Synonyme Ammoniak, Ammoniakwasser

Definition

Chemische Bezeichnung Ammoniumhydroxid

Chemische Formel NH tief 4 OH

Molekulargewicht 35,05

Gehalt Mindestens 27% NH tief 3

Beschreibung Klare, farblose Lösung mit extrem

stechendem, eigenartigem Geruch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

Ammoniaktest

Reinheit

Nichtflüchtige Stoffe Höchstens 0,02%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 528 MAGNESIUMHYDROXID

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumhydroxid

EINECS 215-170-3

Chemische Formel Mg(OH) tief 2

Molekulargewicht 58,32

Gehalt Mindestens 95%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Geruchloses, weißes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Magnesium-

und den Alkalitest

B. Löslichkeit In Wasser und Ethanol praktisch unlöslich

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2% (105 °C, 2 h)

Glühverlust Höchstens 33% (800 °C bis zu konstantem

Gewicht)

Calciumoxid Höchstens 1,5%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 529 CALCIUMOXID

Synonym Gebrannter Kalk

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumoxid

EINECS 215-138-9

Chemische Formel CaO

Molekulargewicht 56,08

Gehalt Mindestens 95% nach dem Glühen

Beschreibung Geruchlose, harte, weiße oder

gräulich-weiße Körnermasse oder weißes bis

gräuliches Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Alkali- und

den Calciumtest

B. Bei der Befeuchtung

einer Probe mit

Wasser wird Wärme

erzeugt

C. Löslichkeit Gering wasserlöslich. Unlöslich in

Ethanol. Löslich in Glycerin

Reinheit

Glühverlust Höchstens 10% (rund 800 °C bis zu

konstantem Gewicht)

In Säure unlösliche Höchstens 1%

Fraktion

Barium Höchstens 300 mg/kg

Magnesium- und Höchstens 1,5%

Alkalisalze

Fluorid Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 530 MAGNESIUMOXID

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumoxid

EINECS 215-171-9

Chemische Formel MgO

Molekulargewicht 40,31

Gehalt Gehalt mindestens 98% nach dem Glühen

Beschreibung Stark zu Verklumpung neigendes, weißes

Pulver (leichtes Magnesiumoxid) oder

dichtes weißes Pulver (schweres

Magnesiumoxid). 5 g leichtes Magnesiumoxid

hat ein Volumen von 40 bis 50 ml, während

5 g schweres Magnesiumoxid 10 bis 20 ml

einnehmen

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Alkali- und

den Magnesiumtest

B. Löslichkeit In Wasser praktisch nicht löslich.

Unlöslich in Ethanol

Reinheit

Glühverlust Höchstens 5% (rund 800 °C bis zu

konstantem Gewicht)

Calciumoxid Höchstens 1,5%

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 10 mg/kg

E 535 NATRIUMFERROCYANID

Synonym Gelbes Sodaprussiat,

Natriumhexacyanoferrat

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumferrocyanid

EINECS 237-081-9

Chemische Formel Na tief 4 Fe(CN) tief 6 . 10 H tief 2 O

Molekulargewicht 484,1

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Gelbe Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Natrium-

und den

Ferrocyanidtest

Reinheit

Ungebundenes Wasser Höchstens 1%

In Wasser unlösliche Höchstens 0,03%

Fraktion

Chlorid Höchstens 0,2%

Sulfat Höchstens 0,1%

Ungebundenes Cyanid Nicht feststellbar

Ferricyanid Nicht feststellbar

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 536 KALIUMFERROCYANID

Synonym Gelbes Potaschenprussiat,

Kaliumhexacyanoferrat

Definition

Chemische Bezeichnung Kaliumferrocyanid

EINECS 237-722-2

Chemische Formel K tief 4 Fe(CN) tief 6 . 3 H tief 2 O

Molekulargewicht 422,4

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Zitronengelbe Kristalle

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Kalium- und

den Ferrocyanidtest

Reinheit

Ungebundenes Wasser Höchstens 1,0%

In Wasser unlösliche Höchstens 0,03%

Fraktion

Chlorid Höchstens 0,2%

Sulfat Höchstens 0,1%

Ungebundenes Cyanid Nicht feststellbar

Ferricyanid Nicht feststellbar

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 538 CALCIUMFERROCAYNID

Synonym Gelbes Kalkprussiat,

Calciumhexacyanoferrat

Definition

Chemische Bezeichnung Calciumferrocyanid

EINECS 215-476-7

Chemische Formel Ca tief 2 Fe(CN) tief 6 . 12H tief 2 O

Molekulargewicht 508,3

Gehalt Mindestens 99%

Beschreibung Gelbe Kristalle oder kristallines Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Calcium-

und den

Ferrocyanidtest

Reinheit

Ungebundenes Wasser Höchstens 1%

In Wasser unlösliche Höchstens 0,03%

Fraktion

Chlorid Höchstens 0,2%

Sulfat Höchstens 0,1%

Ungebundenes Cyanid Nicht feststellbar

Ferricyanid Nicht feststellbar

Blei Höchstens 5 mg/kg

E 541 SAURES NATRIUMALUMINIUMPHOSPHAT

Synonym SALP

Definition

Chemische Bezeichnung Natriumtrialuminiumtetradecahydrogenocta-

phosphattetrahydrat (A) oder

Trinatriumdialuminiumpentadecahydrogen-

octaphosphat (B)

EINECS 232-090-4

Chemische Formel NaAl tief 3 H tief 14 (PO tief 4) tief 8 .

4H tief 2 O (A)

Na tief 3 Al tief 2 H tief 15 (PO tief 4)

tief 8 (B)

Molekulargewicht 949,88 (A)

897,82 (B)

Gehalt Mindestens 95% (beide Formen)

Beschreibung Weißes geruchloses Pulver

Merkmale

A. Positivtest für

Natrium, Aluminium

und Phosphat

B. pH Saure Reaktion auf Lackmuspapier

C. Löslichkeit Unlöslich in Ethanol; in Salzsäure löslich

Reinheit

Glühverlust 19,5-21% (A) } 750-800 °C, 2 h)

15-16% (B) }

Fluorid Höchstens 25 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 4 mg/kg

Cadmium Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 551 SILICONDIOXID

Synonym Silica, Siliciumdioxid

Definition Silicondioxid ist ein amorpher

synthetischer Stoff, der entweder in einem

Dampfphasenhydrolyseverfahren, bei dem

geglühtes Siliciumdioxid entsteht, oder in

einem Nassverfahren, bei dem

Siliciumdioxid ausfällt, hergestellt wird.

Geglühtes Siliciumdioxid ist grundsätzlich

wasserfrei, während die im Nassverfahren

hergestellten Produkte Hydrate sind oder

an der Oberfläche Wasser absorbiert haben

Chemische Bezeichnung Silicondioxid

EINECS 231-545-4

Chemische Formel (SiO tief 2) tief n

Molekulargewicht 60,08 (SiO tief 2)

Gehalt Nach dem Glühen mindestens 99% (geglühtes

Siliciumdioxid) oder 94% (Hydratform)

Beschreibung Weißes, flockiges Pulver oder Körner

Hygroskopisch

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den

Siliciumdioxidtest

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 2,5% (geglühtes Siliciumdioxid,

105 °C, 2 h)

Höchstens 8% (ausgefälltes Siliciumdioxid

und Kieselgel, 105 °C, 2 h)

Höchstens 70% (wässriges Siliciumdioxid,

105 °C, 2 h)

Glühverlust Höchstens 2,5% nach Trocknung (1 000 °C,

geglühtes Siliciumdioxid)

Höchstens 8,5% nach Trocknung (1 000 °C,

hydratisierte Formen)

Lösliche ionisierbare Höchstens 5% (als Na tief 2 SO tief 4)

Salze

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 552 CALCIUMSILICAT

Definition Calciumsilicat ist ein hydratisiertes oder

wasserfreies Silicat mit unterschiedlichem

Gehalt an CaO und SiO tief 2

Chemische Bezeichnung Calciumsilicat

EINECS 215-710-8

Gehalt Bezogen auf die Trockenmasse:

- mindestens 50% und höchstens

95% SiO tief 2

- mindestens 3% und höchstens 35% CaO

Beschreibung Weißes bis schmutzigweißes fließendes

Pulver, das auch nach Absorption relativ

großer Mengen Wasser oder anderer

Flüssigkeiten in diesem Zustand verbleibt

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Silicat-

und den Calciumtest

B. Bildet mit

mineralischen

Säuren ein Gel

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 10% (105 °C, 2 h)

Glühverlust Mindestens 5% und höchstens 14% (1 000 °C

bis zu konstantem Gewicht)

Natrium Höchstens 3%

Fluorid Höchstens 50 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 553a (i) MAGNESIUMSILICAT

Definition Magnesiumsilicat ist eine synthetische

Verbindung mit einem

Molekülmassenverhältnis zwischen

Magnesiumoxid und Siliciumdioxid von

rund 2 : 5

Gehalt Mindestens 15% MgO und mindestens 67% SiO

tief 2 nach dem Glühen

Beschreibung Sehr feines, weißes, geruchloses und nicht

verklumpendes Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Magnesium-

und den Silicattest

B. pH einer 10%igen 7,0 bis 10,8

Aufschlämmung

Reinheit

Trocknungsverlust Höchstens 15% (105 °C, 2 h)

Glühverlust Höchstens 15% nach Trocknung (1 000 °C,

20 min)

Wasserlösliche Salze Höchstens 3%

Ungebundene Alkalien Höchstens 1% (als NaOH)

Fluorid Höchstens 10 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 553a (ii) MAGNESIUMTRISILICAT

Definition

Chemische Bezeichnung Magnesiumtrisilicat

Chemische Formel Mg tief 2 Si tief 3 O tief 8 . xH tief 2 O

(ungefähre Zusammensetzung)

EINECS 239-076-7

Gehalt Mindestens 29% MgO und mindestens

65% SiO tief 2 nach dem Glühen

Beschreibung Feines, weißes und nicht verklumpendes

Pulver

Merkmale

A. Reagiert positiv

auf den Magnesium-

und den Silicattest

B. pH einer 5%igen 6,3 bis 9,5

Aufschlämmung

Reinheit

Glühverlust Mindestens 17% und höchstens 34%

(1 000 °C)

Wasserlösliche Salze Höchstens 2%

Ungebundene Alkalien Höchstens 1% (als NaOH)

Fluorid Höchstens 10 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 570 FETTSÄUREN

Definition Lineare Fettsäuren, Caprylsäure

(C tief 8), Caprinsäure (C tief 10),

Laurinsäure (C tief 12), Myristinsäure

(C tief 14), Palmitinsäure (C tief 16),

Stearinsäure (C tief 18), Ölsäure

(C tief 18:1)

Chemische Bezeichnung Octansäure (C tief 8), Decansäure

(C tief 10), Dodecansäure (C tief 12),

Tetradecansäure (C tief 14),

Hexadecansäure (C tief 16), Octadecansäure

(C tief 18), 9-Octadecensäure

(C tief 18:1)

Gehalt Mindestens 98% (chromatographische

Ermittlung)

Beschreibung Aus Ölen und Fetten gewonnene farblose

Flüssigkeit oder weißer Feststoff

Merkmale

A. Einzelne Fettsäuren

können mit Hilfe

der Säurezahl, der

Iodzahl, von

Chromatographie und

Molekulargewichts-

bestimmungen

ermittelt werden

Reinheit

Glührückstand Höchstens 0,1%

Unverseifbare Fraktion Höchstens 1,5%

Wasser Höchstens 0,2% (Karl Fischer)

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 1 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 574 GLUCONSÄURE

Synonyme D-Gluconsäure, Dextronsäure

Definition Gluconsäure ist eine wässrige Lösung von

Gluconsäure und Glucon-delta-lacton

Chemische Bezeichnung Gluconsäure

Chemische Formel C tief 6 H tief 12 O tief 7 (Gluconsäure)

Molekulargewicht 196,2

Gehalt Mindestens 50% (als Gluconsäure)

Beschreibung Farblose bis leicht gelbliche, klare

sirupartige Flüssigkeit

Merkmale

A. Phenylhydrazin- Die Verbindung schmilzt bei 196 °C bis

derivatbildung: 202 °C und zerfällt

positiv

Reinheit

Glührückstand Höchstens 1%

Reduktionsmittel Höchstens 0,75% (als D-glucose)

Chlorid Höchstens 350 mg/kg

Sulfat Höchstens 240 mg/kg

Sulphit Höchstens 20 mg/kg

Arsen Höchstens 3 mg/kg

Blei Höchstens 5 mg/kg

Quecksilber Höchstens 1 mg/kg

E 575 GLUCONSÄURE-DELTA-LACTON

Synonym Gluconolacton, GDL,

D-Gluconsäure-delta-lacton,

Delta-Gluconolacton

Definition Gluconsäure-delta-lacton ist der zyklische

1,5-intramolekulare Ester der

D-Gluconsäure. In wässrigem Milieu wird

dieser Stoff hydrolisiert, bis

D-Gluconsäure (55-66%) und Delta- und

Gamma-Lactone miteinander im Gleichgewicht

stehen

Chemische Bezeichnung D-Glucono-1,5-lacton

EINECS 202-016-5

Chemische Formel C tief 6 H tief 10 O tief 6

Molekulargewicht 178,14

Gehalt Mindestens 99%, bezogen auf die

Trockenmasse

Beschreibung Feines, weißes, fast geruchloses

kristallines Pulver

Merkmale

A. Bildung des Phenyl- Die Verbindung schmilzt zwischen 196 und

hydrazinderivats 202 °C und zerfällt

der Gluconsäure:

positiv

B. Löslichkeit Leicht wasserlöslich. Löslich in Ethanol

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