Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über ein elektronisches Register zur Erfassung aller wesentlichen Belastungen von Oberflächenwasserkörpern durch Emissionen von Stoffen aus Punktquellen 2017 (Emissionsregisterverordnung 2017 – EmRegV-OW 2017)
| AAEV-Code | Herkunftsbereich des Abwassers (§ 4 Abs. 2 AAEV) | IE-RL Code | Kategorien von Tätigkeiten (Anhang I IE-RL) | relevante prioritäre Stoffe |
|---|---|---|---|---|
| 1.1 | Abwasser aus Abwasserreinigungsan-lagen für Siedlungsge-biete sowie für Einzel-objekte mit einem Bemessungswert größer 10 000 EW60 | -- | Nickel, Nonylphenole, Quecksilber | |
| 2.1 | Abwasser aus der Herstellung von Zellstoff und Papier | 6.1.a) | Herstellung von folgenden Produkten in Industrieanlagen:a) Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen | Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 6.1.b) | b) Papier oder Pappe mit einer Produktionskapazität von über 20 t pro Tag; | Blei, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, DEHP, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, Pentachlorphenol, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen, Trichlormethan | ||
| 3.1 | Abwasser aus Gerbereien, Lederfabriken und Pelzzurichtereien | 6.3 | Gerben von Häuten oder Fellen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 12 t Fertigerzeugnissen pro Tag | Blei, Cypermethrin, Naphthalin, Nickel, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen |
| 3.2 | Abwasser aus Textilveredelungs- und -behandlungsbetrieben | 6.2 | Vorbehandlung (Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder Färben von Textilfasern oder Textilien mit einer Verarbeitungskapazität von über 10 t pro Tag | Blei, DEHP, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole |
| 4.1 | Abwasser aus Kühlsystemen und Dampferzeugern | 1.1 | Verbrennung von Brennstoffen in Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW oder mehr | Benzol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen, Trichlormethan |
| 4.2 | Abwasser aus der Behandlung von Verbrennungsgas | 1.1 | Verbrennung von Brennstoffen in Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW oder mehr | Benzol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen, Trichlormethan |
| 5.1 5.2.b) 5.5 5.6 | 5.1. Beseitigung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag im Rahmen einer oder mehrerer der folgenden Tätigkeiten:a) biologische Behandlung;b) physikalisch-chemische Behandlung;c) Vermengung oder Vermischung vor der Durchführung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;d) Rekonditionierung vor der Durchführung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;e) Rückgewinnung/ Regenerierung von Lösungsmitteln;f) Verwertung/Rück-gewinnung von anderen anorganischen Stoffen als Metallen und Metallverbindungen;g) Regenerierung von Säuren oder Basen;h) Wiedergewinnung von Bestandteilen, die der Bekämpfung von Verunreinigungen dienen;i) Wiedergewinnung von Katalysatorenbestandteilen;j) Wiederaufbereitung von Öl oder andere Wiederverwend-ungsmöglichkeiten von Öl;k) Oberflächenaufbringung5.2. Beseitigung oder Verwertung von Abfällen in Abfallverbrennungsanlagen oder in Abfall-mitverbrennungsanlagenb) für gefährliche Abfälle mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag5.5. Zeitweilige Lagerung von gefährlichen Abfällen, die nicht unter Nummer 5.4 fallen, bis zur Durchführung einer der in den Nummern 5.1, 5.2, 5.4 und 5.6 aufgeführten Tätigkeiten mit einer Gesamtkapazität von über 50 t, mit Ausnahme der zeitweiligen Lagerung bis zur Sammlung – auf dem Gelände, auf dem die Abfälle erzeugt worden sind.5.6. Unterirdische Lagerung gefährlicher Abfälle mit einer Gesamtkapazität von über 50 t. | Alachlor, Anthracen, Atrazin, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Diuron, Fluoranthen, Heptachlor und Heptachlorepoxid, Hexabromcyclododecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Isoproturon, Naphthalin,Nickel, Nonylphenole, Octylphenole,PAK-16, Pentachlorbenzol, Pentachlorphenol, PFOS, Simazin, Terbutryn, Trichlorbenzole, Trichlormethan | ||
| 5.2 5.2.a) | 5.2. Beseitigung oder Verwertung von Abfällen in Abfallverbrennungsanlagen oder in Abfall-mitverbrennungsanlagena) für nicht gefährliche Abfälle mit einer Kapazität von über 3 t pro Stunde. | Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, PAK-16, Quecksilber | ||
| 5.1 | Abwasser aus Schlachtbetrieben und fleischverarbeitenden Betrieben | 6.4.a) | Betrieb von Schlachthäusern mit einer Produktionskapazität von mehr als 50 t Schlachtkörper pro Tag | Blei, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber |
| 6.4.b) 6.4.i) | Behandlung und Verarbeitung, mit alleiniger Ausnahme der Verpackung, folgender Rohstoffe, unabhängig davon, ob sie zuvor verarbeitet wurden oder nicht, zur Herstellung von Nahrungsmitteln oder Futtererzeugnissen ausi) ausschließlich tierischen Rohstoffen (mit alleiniger Ausnahme von Milch) mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 t Fertigerzeugnissen pro Tag | Blei, Cypermethrin, Nickel | ||
| 5.2 | Abwasser aus Milchbearbeitungs- und Milchverarbeitungs-betrieben | 6.4.c) | ausschließliche Behandlung und Verarbeitung von Milch, wenn die eingehende Milchmenge 200 t pro Tag übersteigt (Jahresdurchschnittswert) | Blei, Cadmium, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 5.3 | Abwasser aus Anlagen zur Erzeugung von Fischprodukten | 6.4.b) 6.4.i) | Behandlung und Verarbeitung, mit alleiniger Ausnahme der Verpackung, folgender Rohstoffe, unabhängig davon, ob sie zuvor verarbeitet wurden oder nicht, zur Herstellung von Nahrungsmitteln oder Futtererzeugnissen ausi) ausschließlich tierischen Rohstoffen (mit alleiniger Ausnahme von Milch) mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 t Fertigerzeugnissen pro Tag | Blei, Cypermethrin, Nickel |
| 5.4 | Abwasser aus der Hefe-, Spiritus- und Zitronensäure-erzeugung | 6.4.b)ii) 6.4.b)iii) | Behandlung und Verarbeitung, mit alleiniger Ausnahme der Verpackung, folgender Rohstoffe, unabhängig davon, ob sie zuvor verarbeitet wurden oder nicht, zur Herstellung von Nahrungs-mitteln oder Futter-erzeugnissen ausii) ausschließlich pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionskapazität von mehr als 300 t Fertigerzeugnissen pro Tag oder 600 t pro Tag, sofern die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinander folgenden Tagenim Jahr in Betrieb ist;iii) tierischen und pflanzlichen Rohstoffen sowohl in Mischerzeugnissen als auch in ungemischten Erzeugnissen mit einer Produktionskapazität (in Tonnen Fertigerzeugnisse) pro Tag von mehr als— 75, wenn A 10 oder mehr beträgt; oder— [300 — (22,5 × A)] in allen anderen Fällen,wobei „A“ den gewichtsprozentualen Anteil der tierischen Stoffe an der Produktionskapazität von Fertigerzeugnissen darstellt.Die Verpackung ist im Endgewicht des Erzeugnisses nicht enthalten. | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen |
| 5.5 | Abwasser aus der Zucker- und Stärkeerzeugung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.6 | Abwasser aus Brauereien und Mälzereien | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.7 | Abwasser aus der Herstellung von Alkohol für Trinkzwecke und für alkoholische Getränke | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.8 | Abwasser aus der Herstellung von Sauergemüse | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.9 | Abwasser aus der Erzeugung pflanzlicher oder tierischer Öle und Fette einschließlich der Speiseöl- und Speisefetterzeugung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.10 | Abwasser aus der Obst- und Gemüseveredelung sowie aus der Tiefkühlkost- und Speiseeiserzeugung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.11 | Abwasser aus der Herstellung von Erfrischungsgetränken und der Getränkeabfüllung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.12 | Abwasser aus der Kartoffelverarbeitung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.13 | Abwasser aus der Trocknung pflanzlicher Produkte für die Futtermittelherstellung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 6.1 | Abwasser aus der Herstellung von Kunstharzen | 4.1.h) | Herstellung von organischen Chemikalien wieh) Kunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | Benzol, DEHP, 1,2Dichlorethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 6.2 | Abwasser aus der Herstellung und Verarbeitung von Glas und künstlichen Mineralfasern | 3.3 | Herstellung von Glas einschließlich Glasfasern mit einer Schmelzkapazität von über 20 t pro Tag | Blei, Cadmium, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 6.2 | Abwasser aus der Herstellung und Verarbeitung von Glas und künstlichen Mineralfasern | 3.4 | Schmelzen mineralischer Stoffe einschließlich der Herstellung von Mineralfasern mit einer Schmelzkapazität von über 20 t pro Tag | Blei, Cadmium, Nickel |
| 6.3.1 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von Kohlenwasserstoffen und organischen Lösemitteln | 4.1.a) | Herstellung von organischen Chemikalien wiea) einfachen Kohlenwasserstoffen (lineare oder ringförmige, gesättigte oder ungesättigte, aliphatische oder aromatische) | Anthracen, Benzol, Blei, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 4.1.b) | Herstellung von organischen Chemikalien wieb) sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Alkohole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Ester und Estergemische, Acetate, Ether, Peroxide und Epoxide | Anthracen, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, PAK-16, Trichlormethan | ||
| 4.1.c) | Herstellung von organischen Chemikalien wiec) schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffen | Dichlormethan, Nickel | ||
| 4.1.d) | Herstellung von organischen Chemikalien wied) stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Amine, Amide, Nitroso-, Nitro- oder Nitratverbindungen, Nitrile, Cyanate, Isocyanate | Anthracen, Benzol, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Hexachlorbutadien, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Trichlorbenzole, Trichlormethan | ||
| 4.1.e) | Herstellung von organischen Chemikalien wiee) phosphorhaltigen Kohlenwasserstoffen | Anthracen, Benzol, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Hexachlorbenzol, Hexachlorbutadien, Naphthalin, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Trichlorbenzole, Trichlormethan | ||
| 4.1.f) | Herstellung von organischen Chemikalien wief) halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen | Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, PFOS, Quecksilber, Trichlormethan | ||
| 6.3.2 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von anorganischen Pigmenten und Mineralfarben | 4.2.e) | Herstellung von anorga-nischen Chemikalien wiee) Nichtmetalle, Metalloxide oder sonstige anorganische Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silicium, Siliciumkarbid | Blei, Nickel, Quecksilber |
| 6.3.3 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen, Gummi und Kautschuk | 4.1.h) | Herstellung von organischen Chemikalien wieh) Kunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | Benzol, DEHP, 1,2Dichlorethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 4.1.i) | Herstellung von organischen Chemikalien wiei) synthetischen Kautschuken | DEHP, 1,2Dichlorethan, Nickel, Nonylphenole, Trichlormethan | ||
| 6.3.4 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von Arzneimitteln und Kosmetika und deren Vorprodukten | 4.5 | Herstellung von Arzneimitteln einschließlich Zwischenerzeugnissen | Benzol, Cypermethrin, DEHP, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 6.3.5 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von anorganischen Düngemitteln, Phosphorsäure und deren Salzen | 4.2.b) | Herstellung von anorganischen Chemikalien wieb) Säuren wie Chromsäure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefelige Säuren | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 4.3 | Herstellung von phosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnährstoff- oder Mehrnährstoffdünger) | Blei, Cadmium, Nickel | ||
| 6.3.7 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung von Seifen, Wasch-, Putz- und Pflegemittel | 4.1.k) | Herstellung von organischen Chemikalien wiek) oberflächenaktiven Stoffen und Tensiden | Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole |
| 6.3.8 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln | 4.4 | Herstellung von Pflanzenschutzmitteln oder Bioziden | Aclonifen, Bifenox, Cybutryn, Cypermethrin, 1,2-Dichlorethan, Dichlorvos, Dicofol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Nickel, Quinoxyfen, Terbutryn, Trichlormethan |
| 6.3.9 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von technischen Gasen | 4.2.a) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiea) Gase wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | Quecksilber, Trichlormethan |
| 6.3.12 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung von Soda nach dem Ammoniak-Soda-Verfahren | 4.2.d) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wied) Salze wie Ammoniumchlorid, Kalium-chlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 6.3.13 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Chlor-Alkali-Elektrolyse | 4.2.a) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiea) Gase wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | Nickel, Quecksilber, Trichlormethan |
| 6.3.14 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Kunstfaserherstellung | 4.1.h) | Herstellung von organischen Chemikalien wieh) Kunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, Quecksilber |
| 6.3.15 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung anorganischer Chemikalien | 4.2.a) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiea) Gase wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Trichlormethan |
| 4.2.b) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wieb) Säuren wie Chromsäure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefelige Säuren | Blei, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Quecksilber | ||
| 4.2.c) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiec) Basen wie Ammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Quecksilber, Trichlormethan | ||
| 4.2.d) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wied) Salze wie Ammonium-chlorid, Kaliumchlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat | Blei, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Nickel, Quecksilber | ||
| 4.2.e) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiee) Nichtmetalle, Metalloxide oder sonstige anorganische Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silicium, Siliciumkarbid | Blei, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber | ||
| 6.3.16 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung organischer Chemikalien | 4.1.g) | Herstellung von organischen Chemikalien wieg) metallorganischen Verbindungen | 1,2Dichlorethan, Nonylphenole, Quecksilber, Trichlormethan |
| 4.1.j) | Herstellung von organischen Chemikalien wiej) Farbstoffen und Pigmenten | Benzol, Blei, Cybutryn, Dichlormethan, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, Quecksilber, Terbutryn, Trichlorbenzole | ||
| 6.4 | Abwasser aus Betrieben zur Behandlung und Beschichtung von metallischen Oberflächen | 2.3 | Verarbeitung von Eisenmetallen:a) Warmwalzen mit einer Leistung von mehr als 20 t Rohstahl pro Stunde;b) Schmieden mit Hämmern, deren Schlagenergie 50 Kilojoule pro Hammer über-schreitet, bei einer Wärme-leistung von über 20 MW;c) Aufbringen von schmelz-flüssigen metallischen Schutzschichten mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 2 t Rohstahl pro Stunde. | Blei, Nickel, PAK-16 |
| 2.6 | Oberflächenbehandlung von Metallen oder Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren, wenn das Volumen der Wirkbäder 30 m3 übersteigt | C10-C13-Chloralkane, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, PFOS | ||
| 6.7 | Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Ver-brauchskapazität von mehr als 150 kg organischen Lösungs-mitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr | Blei, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, PFOS | ||
| 6.5 | Abwasser aus der Erdölverarbeitung | 1.2 | Raffinieren von Mineralöl und Gas | Anthracen, Benzol, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber |
| 6.6 | Abwasser aus der Herstellung von Halbleitern, Gleichrichtern und Fotozellen | 6.7 | Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Ver-brauchskapazität von mehr als 150 kg organischen Lösungs-mitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr | Benzol, Blei, Cadmium, Nickel, Nonylphenole, PFOS |
| 6.7 | Abwasser aus der Herstellung und Weiterverarbeitung von Explosivstoffen | 4.6 | Herstellung von Explosivstoffen | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 7 | Abwasser aus grafischen oder fotografischen Prozessen | 6.7 | Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Ver-wendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprä-gnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Verbrauchskapazität von mehr als 150 kg organischen Lösungsmitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr | Benzol, Blei, Cadmium, Nickel, PFOS |
| 8.1 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Blei-, Wolfram- oder Zinkerzen sowie aus der Aluminium-, Blei-, Kupfer-, Molybdän-, Wolfram- oder Zinkmetallherstellung und -verarbeitung | 2.1 | Rösten oder Sintern von Metallerz einschließlich sulfidischer Erze | Anthracen, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, PAK-16, Quecksilber |
| 2.5 | Verarbeitung von Nichteisenmetallen:a) Gewinnung von Nichteisen-rohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekundären Rohstoffen durch metallurgische Verfahren, chemische Verfahren oder elektrolytische Verfahren;b) Schmelzen von Nichteisen-metallen, einschließlich Legierungen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukte und Betrieb von Gießereien, die Nichteisen-Metallguss-produkte herstellen, mit einer Schmelzkapazität von mehr als 4 t pro Tag bei Blei und Kadmium oder 20 t pro Tag bei allen anderen Metallen | Anthracen, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber | ||
| 8.2 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Eisenerzen sowie der Eisen- und Stahlherstellung und -verarbeitung | 2.1 | Rösten oder Sintern von Metallerz einschließlich sulfidischer Erze | Anthracen, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, PAK-16, Quecksilber |
| 2.2 | Herstellung von Roheisen oder Stahl (Primär- oder Sekundärschmelzung) einschließlich Stranggießen mit einer Kapazität von mehr als 2,5 t pro Stunde | Anthracen, Blei, Cadmium, Dichlormethan, Dioxine und dioxin-ähnliche Verbindun-gen, Fluoranthen, Nickel,Nonylphenole, PAK-16 | ||
| 2.3 | Verarbeitung von Eisenmetallen:a) Warmwalzen mit einer Leistung von mehr als 20 t Rohstahl pro Stunde;b) Schmieden mit Hämmern, deren Schlagenergie 50 Kilojoule pro Hammer überschreitet, bei einer Wärmeleistung von über 20 MW;c) Aufbringen von schmelzflüssigen metallischen Schutzschichten mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 2 t Rohstahl pro Stunde. | Blei, Nickel | ||
| 2.4 | Betrieb von Eisenmetallgießereien mit einer Produktionskapazität von über 20 t pro Tag | Blei, Cadmium, Nickel | ||
| 8.3 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Kohlen | 1.4 | Vergasung oder Verflüssigung vona) Kohle;b) anderen Brennstoffen in Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 20 MW oder mehr. | Benzol, Blei, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 1.3 | Erzeugung von Koks | Anthracen, Blei, Cadmium, Fluoranthen, Naphthalin, PAK-16, Quecksilber | ||
| 6.8 | Herstellung von Kohlenstoff (Hartbrandkohle) oder Elektrographit durch Brennen oder Graphitieren | Anthracen, Benzol, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Naphthalin, Nonylphenole, PAK-16 | ||
| 8.4 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Industriemineralen einschließlich der Herstellung von Fertigprodukten | 3.1 | Herstellung von Zement, Kalk und Magnesiumoxid:a) Herstellung von Zement-klinkern in Drehrohröfen mit einer Produktionskapazität von über 500 t pro Tag oder in anderen Öfen mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag;b) Herstellung von Kalk in Öfen mit einer Produktions-kapazität von über 50 t pro Tag;c) Herstellung von Magnesiumoxid in Öfen mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag. | Blei, Cadmium, DEHP, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 3.2 | Gewinnung von Asbest oder Herstellung von Erzeugnissen aus Asbest | Anthracen, Blei, Cadmium, DEHP, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16 | ||
| 3.5 | Herstellung von keramischen Erzeugnissen durch Brennen, und zwar insbesondere von Dachziegeln, Ziegelsteinen, feuerfesten Steinen, Fliesen, Steinzeug oder Porzellan mit einer Produktionskapazität von über 75 t pro Tag und/oder einer Ofenkapazität von über 4 m3 und einer Besatzdichte von über 300 kg/m3 pro Ofen | Anthracen, Blei, DEHP, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, PAK-16 | ||
| 8.5 | Abwasser aus der Herstellung und Weiterverarbeitung von Edelmetallen | 2.5 | Verarbeitung von Nichteisenmetallen:a) Gewinnung von Nicht-eisenrohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekun-dären Rohstoffen durch metallurgische Verfahren, chemische Verfahren oder elektrolytische Verfahren;b) Schmelzen von Nicht-eisenmetallen, einschließlich Legierungen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukte und Betrieb von Gießereien, die Nichteisen-Metallguss-produkte herstellen, mit einer Schmelzkapazität von mehr als 4 t pro Tag bei Blei und Kadmium oder 20 t pro Tag bei allen anderen Metallen | Anthracen, Blei, Cadmium, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber |
| 8.6 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Steinsalz und von allen anderen mit diesem vorkommenden Salzen | 4.2.d) | Herstellung von anorga-nischen Chemikalien wied) Salze wie Ammonium-chlorid, Kaliumchlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 10.1 | Abwasser aus der Massentierhaltung | 6.6 | Intensivhaltung oder -aufzucht von Geflügel oder Schweinena) mit mehr als 40 000 Plätzen für Geflügelb) mit mehr als 2 000 Plätzen für Mastschweine (Schweine über 30 kg) oderc) mit mehr als 750 Plätzen für Säue | DEHP, Nickel, Nonylphenole |
| 10.2 | Abwasser aus der Tierkörperverwertung | 6.5 | Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 10 t pro Tag | Cypermethrin, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole |
| 10.3 | Abwasser aus der Herstellung von Hautleim, Gelatine und Knochenleim | 6.5 | Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 10 t pro Tag | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole |
| 12.1 | Sickerwasser aus Abfalldeponien | 5.4 | Deponien im Sinne des Artikels 2 Buchstabe g der Richtlinie 1999/31/EG des Rates vom 26. April 1999 über Abfalldeponien mit einer Aufnahmekapazität von über 10 t Abfall pro Tag oder einer Gesamtkapazität von über 25 000 t, mit Ausnahme der Deponien für Inertabfälle | Atrazin, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, DEHP, Diuron, Hexabromcyclo-dodecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, PFOS, Quecksilber, Terbutryn, Tributylzinnverbindungen |
| 12.2 | Abwasser aus der physikalisch-chemischen oder biologischen Abfallbehandlung | 5.1 5.2.b) 5.5 5.6 | 5.1. Beseitigung oder Ver-wertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag im Rahmen einer oder mehrerer der folgenden Tätigkeiten:a) biologische Behandlung;b) physikalisch-chemische Behandlung;c) Vermengung oder Ver-mischung vor der Durch-führung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;d) Rekonditionierung vor der Durchführung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;e) Rückgewinnung/ Regenerierung von Lösungsmitteln;f) Verwertung/ Rückgewinnung von anderen anorganischen Stoffen als Metallen und Metallverbindungen;g) Regenerierung von Säuren oder Basen;h) Wiedergewinnung von Bestandteilen, die der Bekämpfung von Verunreinigungen dienen;i) Wiedergewinnung von Katalysatorenbestandteilen;j) Wiederaufbereitung von Öl oder andere Wiederverwen-dungsmöglichkeiten von Öl;k) Oberflächenaufbringung5.2. Beseitigung oder Verwertung von Abfällen in Abfallverbrennungsanlagen oder in Abfallmitver-brennungsanlagenb) für gefährliche Abfälle mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag5.5. Zeitweilige Lagerung von gefährlichen Abfällen, die nicht unter Nummer 5.4 fallen, bis zur Durchführung einer der in den Nummern 5.1, 5.2, 5.4 und 5.6 aufgeführten Tätigkeiten mit einer Gesamtkapazität von über 50 t, mit Ausnahme der zeitweiligen Lagerung — bis zur Sammlung — auf dem Gelände, auf dem die Abfälle erzeugt worden sind.5.6. Unterirdische Lagerung gefährlicher Abfälle mit einer Gesamtkapazität von über 50 t. | Alachlor, Anthracen, Atrazin, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Diuron, Fluoranthen, Heptachlor und Heptachlorepoxid, Hexabromcyclo-dodecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Isoproturon, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Pentachlorbenzol, Pentachlorphenol, PFOS, Simazin, Terbutryn, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 5.3.a) 5.3.b) | 5.3. a) Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle mit einer Kapazität von über 50 t pro Tag im Rahmen einer oder mehrerer der folgenden Tätigkeiten und unter Ausschluss der Tätigkeiten, die unter die Richtlinie 91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser (1) ABl. L 135 vom 30.5.1991, S. 40.fallen:i) biologische Behandlung;ii) physikalisch-chemische Behandlung;iii) Abfallvorbehandlung für die Verbrennung oder Mitverbrennung;iv) Behandlung von Schlacken und Asche;v) Behandlung von metallischen Abfällen – unter Einschluss von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie von Altfahrzeugen und ihren Bestandteilen – in Schredderanlagen.b) Verwertung – oder eine Kombination aus Verwertung und Beseitigung – von nichtgefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von mehr als 75 t pro Tag im Rahmen einer der folgenden Tätigkeiten und unter Ausschluss der unter die Richtlinie 91/271/EWG fallenden Tätigkeiten:i) biologische Behandlung;ii) Abfallvorbehandlung für die Verbrennung oder Mitverbrennung;iii) Behandlung von Schlacken und Asche;iv) Behandlung von metallischen Abfällen – unter Einschluss von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie von Altfahrzeugen und ihren Bestandteilen – in Schredderanlagen.Besteht die einzige Abfallbehandlungstätigkeit in der anaeroben Vergärung, so gilt für diese Tätigkeit einKapazitätsschwellenwert von 100 t pro Tag. | Anthracen,Atrazin, Benzol, Blei, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Diuron, Fluoranthen, Hexabromcyclo-dodecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Hexachlorbutadien, Hexachlorcyclohexan, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Pentachlorphenol, PFOS, Quecksilber, Simazin, Terbutryn, Tributylzinnverbindungen, Trichlorbenzole, Trichlormethan, Trifluralin | ||
| § 4 Abs. 1 AAEV | -- | 6.10 | Konservierung von Holz und Holzerzeugnissen mit Chemikalien mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 m3 pro Tag, sofern sie nicht ausschließlich der Bläueschutzbehandlung dient | Anthracen, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, Cypermethrin, DEHP, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Hexachlorbenzol, Hexachlorcyclohexan Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Pentachlorphenol, Quecksilber, Terbutryn |
| § 4 Abs. 3 AAEV | -- | 6.11 | Eigenständig betriebene Behandlung von Abwasser, das nicht unter die Richtlinie 91/271/EWG fällt und von einer unter Kapitel II fallenden Anlage eingeleitet wird | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, Dichlorvos, Dicofol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Hexabromcyclododecan (HBCDD), Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Pentachlorphenol, PFOS, Quecksilber, Quinoxyfen, Terbutryn, Trichlormethan |
Abkürzung
EmRegV-OW 2017
Anlage C
Zuordnung der prioritären Stoffe zu (Ab)Wasserherkunftsbereichen gemäß AAEV in Kombination mit Kategorien von Tätigkeiten entsprechend Anhang 1 der IE-RL 2010/75/EU
| AAEV-Code | Herkunftsbereich des Abwassers (§ 4 Abs. 2 AAEV) | IE-RL Code | Kategorien von Tätigkeiten (Anhang I IE-RL) | relevante prioritäre Stoffe |
|---|---|---|---|---|
| 1.1 | Abwasser aus Abwasserreinigungsan-lagen für Siedlungsge-biete sowie für Einzel-objekte mit einem Bemessungswert größer 10 000 EW60 | -- | Nickel, Nonylphenol, Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), Quecksilber | |
| 2.1 | Abwasser aus der Herstellung von Zellstoff und Papier | 6.1.a) | Herstellung von folgenden Produkten in Industrieanlagen:a) Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen | Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 6.1.b) | b) Papier oder Pappe mit einer Produktionskapazität von über 20 t pro Tag; | Blei, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, DEHP, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, Pentachlorphenol, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen, Trichlormethan | ||
| 3.1 | Abwasser aus Gerbereien, Lederfabriken und Pelzzurichtereien | 6.3 | Gerben von Häuten oder Fellen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 12 t Fertigerzeugnissen pro Tag | Blei, Cypermethrin, Naphthalin, Nickel, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen |
| 3.2 | Abwasser aus Textilveredelungs- und -behandlungsbetrieben | 6.2 | Vorbehandlung (Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder Färben von Textilfasern oder Textilien mit einer Verarbeitungskapazität von über 10 t pro Tag | Blei, DEHP, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole |
| 4.1 | Abwasser aus Kühlsystemen und Dampferzeugern | 1.1 | Verbrennung von Brennstoffen in Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW oder mehr | Benzol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen, Trichlormethan |
| 4.2 | Abwasser aus der Behandlung von Verbrennungsgas | 1.1 | Verbrennung von Brennstoffen in Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW oder mehr | Benzol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Tributylzinnverbindungen, Trichlormethan |
| 5.1 5.2.b) 5.5 5.6 | 5.1. Beseitigung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag im Rahmen einer oder mehrerer der folgenden Tätigkeiten:a) biologische Behandlung;b) physikalisch-chemische Behandlung;c) Vermengung oder Vermischung vor der Durchführung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;d) Rekonditionierung vor der Durchführung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;e) Rückgewinnung/ Regenerierung von Lösungsmitteln;f) Verwertung/Rück-gewinnung von anderen anorganischen Stoffen als Metallen und Metallverbindungen;g) Regenerierung von Säuren oder Basen;h) Wiedergewinnung von Bestandteilen, die der Bekämpfung von Verunreinigungen dienen;i) Wiedergewinnung von Katalysatorenbestandteilen;j) Wiederaufbereitung von Öl oder andere Wiederverwend-ungsmöglichkeiten von Öl;k) Oberflächenaufbringung5.2. Beseitigung oder Verwertung von Abfällen in Abfallverbrennungsanlagen oder in Abfall-mitverbrennungsanlagenb) für gefährliche Abfälle mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag5.5. Zeitweilige Lagerung von gefährlichen Abfällen, die nicht unter Nummer 5.4 fallen, bis zur Durchführung einer der in den Nummern 5.1, 5.2, 5.4 und 5.6 aufgeführten Tätigkeiten mit einer Gesamtkapazität von über 50 t, mit Ausnahme der zeitweiligen Lagerung bis zur Sammlung – auf dem Gelände, auf dem die Abfälle erzeugt worden sind.5.6. Unterirdische Lagerung gefährlicher Abfälle mit einer Gesamtkapazität von über 50 t. | Alachlor, Anthracen, Atrazin, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Diuron, Fluoranthen, Heptachlor und Heptachlorepoxid, Hexabromcyclododecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Isoproturon, Naphthalin,Nickel, Nonylphenole, Octylphenole,PAK-16, Pentachlorbenzol, Pentachlorphenol, PFOS, Simazin, Terbutryn, Trichlorbenzole, Trichlormethan | ||
| 5.2 5.2.a) | 5.2. Beseitigung oder Verwertung von Abfällen in Abfallverbrennungsanlagen oder in Abfall-mitverbrennungsanlagena) für nicht gefährliche Abfälle mit einer Kapazität von über 3 t pro Stunde. | Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, PAK-16, Quecksilber | ||
| 5.1 | Abwasser aus Schlachtbetrieben und fleischverarbeitenden Betrieben | 6.4.a) | Betrieb von Schlachthäusern mit einer Produktionskapazität von mehr als 50 t Schlachtkörper pro Tag | Blei, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber |
| 6.4.b) 6.4.i) | Behandlung und Verarbeitung, mit alleiniger Ausnahme der Verpackung, folgender Rohstoffe, unabhängig davon, ob sie zuvor verarbeitet wurden oder nicht, zur Herstellung von Nahrungsmitteln oder Futtererzeugnissen ausi) ausschließlich tierischen Rohstoffen (mit alleiniger Ausnahme von Milch) mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 t Fertigerzeugnissen pro Tag | Blei, Cypermethrin, Nickel | ||
| 5.2 | Abwasser aus Milchbearbeitungs- und Milchverarbeitungs-betrieben | 6.4.c) | ausschließliche Behandlung und Verarbeitung von Milch, wenn die eingehende Milchmenge 200 t pro Tag übersteigt (Jahresdurchschnittswert) | Blei, Cadmium, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 5.3 | Abwasser aus Anlagen zur Erzeugung von Fischprodukten | 6.4.b) 6.4.i) | Behandlung und Verarbeitung, mit alleiniger Ausnahme der Verpackung, folgender Rohstoffe, unabhängig davon, ob sie zuvor verarbeitet wurden oder nicht, zur Herstellung von Nahrungsmitteln oder Futtererzeugnissen ausi) ausschließlich tierischen Rohstoffen (mit alleiniger Ausnahme von Milch) mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 t Fertigerzeugnissen pro Tag | Blei, Cypermethrin, Nickel |
| 5.4 | Abwasser aus der Hefe-, Spiritus- und Zitronensäure-erzeugung | 6.4.b)ii) 6.4.b)iii) | Behandlung und Verarbeitung, mit alleiniger Ausnahme der Verpackung, folgender Rohstoffe, unabhängig davon, ob sie zuvor verarbeitet wurden oder nicht, zur Herstellung von Nahrungs-mitteln oder Futter-erzeugnissen ausii) ausschließlich pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionskapazität von mehr als 300 t Fertigerzeugnissen pro Tag oder 600 t pro Tag, sofern die Anlage an nicht mehr als 90 aufeinander folgenden Tagenim Jahr in Betrieb ist;iii) tierischen und pflanzlichen Rohstoffen sowohl in Mischerzeugnissen als auch in ungemischten Erzeugnissen mit einer Produktionskapazität (in Tonnen Fertigerzeugnisse) pro Tag von mehr als— 75, wenn A 10 oder mehr beträgt; oder— [300 — (22,5 × A)] in allen anderen Fällen,wobei „A“ den gewichtsprozentualen Anteil der tierischen Stoffe an der Produktionskapazität von Fertigerzeugnissen darstellt.Die Verpackung ist im Endgewicht des Erzeugnisses nicht enthalten. | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen |
| 5.5 | Abwasser aus der Zucker- und Stärkeerzeugung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.6 | Abwasser aus Brauereien und Mälzereien | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.7 | Abwasser aus der Herstellung von Alkohol für Trinkzwecke und für alkoholische Getränke | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.8 | Abwasser aus der Herstellung von Sauergemüse | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.9 | Abwasser aus der Erzeugung pflanzlicher oder tierischer Öle und Fette einschließlich der Speiseöl- und Speisefetterzeugung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.10 | Abwasser aus der Obst- und Gemüseveredelung sowie aus der Tiefkühlkost- und Speiseeiserzeugung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.11 | Abwasser aus der Herstellung von Erfrischungsgetränken und der Getränkeabfüllung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.12 | Abwasser aus der Kartoffelverarbeitung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 5.13 | Abwasser aus der Trocknung pflanzlicher Produkte für die Futtermittelherstellung | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cypermethrin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Quinoxyfen | ||
| 6.1 | Abwasser aus der Herstellung von Kunstharzen | 4.1.h) | Herstellung von organischen Chemikalien wieh) Kunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | Benzol, DEHP, 1,2Dichlorethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 6.2 | Abwasser aus der Herstellung und Verarbeitung von Glas und künstlichen Mineralfasern | 3.3 | Herstellung von Glas einschließlich Glasfasern mit einer Schmelzkapazität von über 20 t pro Tag | Blei, Cadmium, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 6.2 | Abwasser aus der Herstellung und Verarbeitung von Glas und künstlichen Mineralfasern | 3.4 | Schmelzen mineralischer Stoffe einschließlich der Herstellung von Mineralfasern mit einer Schmelzkapazität von über 20 t pro Tag | Blei, Cadmium, Nickel |
| 6.3.1 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von Kohlenwasserstoffen und organischen Lösemitteln | 4.1.a) | Herstellung von organischen Chemikalien wiea) einfachen Kohlenwasserstoffen (lineare oder ringförmige, gesättigte oder ungesättigte, aliphatische oder aromatische) | Anthracen, Benzol, Blei, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 4.1.b) | Herstellung von organischen Chemikalien wieb) sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Alkohole, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, Ester und Estergemische, Acetate, Ether, Peroxide und Epoxide | Anthracen, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, PAK-16, Trichlormethan | ||
| 4.1.c) | Herstellung von organischen Chemikalien wiec) schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffen | Dichlormethan, Nickel | ||
| 4.1.d) | Herstellung von organischen Chemikalien wied) stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Amine, Amide, Nitroso-, Nitro- oder Nitratverbindungen, Nitrile, Cyanate, Isocyanate | Anthracen, Benzol, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Hexachlorbutadien, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Trichlorbenzole, Trichlormethan | ||
| 4.1.e) | Herstellung von organischen Chemikalien wiee) phosphorhaltigen Kohlenwasserstoffen | Anthracen, Benzol, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Hexachlorbenzol, Hexachlorbutadien, Naphthalin, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Trichlorbenzole, Trichlormethan | ||
| 4.1.f) | Herstellung von organischen Chemikalien wief) halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen | Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, PFOS, Quecksilber, Trichlormethan | ||
| 6.3.2 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von anorganischen Pigmenten und Mineralfarben | 4.2.e) | Herstellung von anorga-nischen Chemikalien wiee) Nichtmetalle, Metalloxide oder sonstige anorganische Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silicium, Siliciumkarbid | Blei, Nickel, Quecksilber |
| 6.3.3 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen, Gummi und Kautschuk | 4.1.h) | Herstellung von organischen Chemikalien wieh) Kunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | Benzol, DEHP, 1,2Dichlorethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 4.1.i) | Herstellung von organischen Chemikalien wiei) synthetischen Kautschuken | DEHP, 1,2Dichlorethan, Nickel, Nonylphenole, Trichlormethan | ||
| 6.3.4 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von Arzneimitteln und Kosmetika und deren Vorprodukten | 4.5 | Herstellung von Arzneimitteln einschließlich Zwischenerzeugnissen | Benzol, Cypermethrin, DEHP, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 6.3.5 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von anorganischen Düngemitteln, Phosphorsäure und deren Salzen | 4.2.b) | Herstellung von anorganischen Chemikalien wieb) Säuren wie Chromsäure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefelige Säuren | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 4.3 | Herstellung von phosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnährstoff- oder Mehrnährstoffdünger) | Blei, Cadmium, Nickel | ||
| 6.3.7 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung von Seifen, Wasch-, Putz- und Pflegemittel | 4.1.k) | Herstellung von organischen Chemikalien wiek) oberflächenaktiven Stoffen und Tensiden | Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole |
| 6.3.8 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln | 4.4 | Herstellung von Pflanzenschutzmitteln oder Bioziden | Aclonifen, Bifenox, Cybutryn, Cypermethrin, 1,2-Dichlorethan, Dichlorvos, Dicofol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Nickel, Quinoxyfen, Terbutryn, Trichlormethan |
| 6.3.9 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Herstellung von technischen Gasen | 4.2.a) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiea) Gase wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | Quecksilber, Trichlormethan |
| 6.3.12 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung von Soda nach dem Ammoniak-Soda-Verfahren | 4.2.d) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wied) Salze wie Ammoniumchlorid, Kalium-chlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 6.3.13 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Chlor-Alkali-Elektrolyse | 4.2.a) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiea) Gase wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | Nickel, Quecksilber, Trichlormethan |
| 6.3.14 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Kunstfaserherstellung | 4.1.h) | Herstellung von organischen Chemikalien wieh) Kunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis) | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, Quecksilber |
| 6.3.15 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung anorganischer Chemikalien | 4.2.a) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiea) Gase wie Ammoniak, Chlor und Chlorwasserstoff, Fluor und Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber, Trichlormethan |
| 4.2.b) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wieb) Säuren wie Chromsäure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefelige Säuren | Blei, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Quecksilber | ||
| 4.2.c) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiec) Basen wie Ammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Quecksilber, Trichlormethan | ||
| 4.2.d) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wied) Salze wie Ammonium-chlorid, Kaliumchlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat | Blei, Cadmium, 1,2Dichlorethan, Nickel, Quecksilber | ||
| 4.2.e) | Herstellung von anorgani-schen Chemikalien wiee) Nichtmetalle, Metalloxide oder sonstige anorganische Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silicium, Siliciumkarbid | Blei, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber | ||
| 6.3.16 | Abwasser aus der chemischen Industrie, Teilbereich Abwasser aus der Herstellung organischer Chemikalien | 4.1.g) | Herstellung von organischen Chemikalien wieg) metallorganischen Verbindungen | 1,2Dichlorethan, Nonylphenole, Quecksilber, Trichlormethan |
| 4.1.j) | Herstellung von organischen Chemikalien wiej) Farbstoffen und Pigmenten | Benzol, Blei, Cybutryn, Dichlormethan, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, Quecksilber, Terbutryn, Trichlorbenzole | ||
| 6.4 | Abwasser aus Betrieben zur Behandlung und Beschichtung von metallischen Oberflächen | 2.3 | Verarbeitung von Eisenmetallen:a) Warmwalzen mit einer Leistung von mehr als 20 t Rohstahl pro Stunde;b) Schmieden mit Hämmern, deren Schlagenergie 50 Kilojoule pro Hammer über-schreitet, bei einer Wärme-leistung von über 20 MW;c) Aufbringen von schmelz-flüssigen metallischen Schutzschichten mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 2 t Rohstahl pro Stunde. | Blei, Nickel, PAK-16 |
| 2.6 | Oberflächenbehandlung von Metallen oder Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren, wenn das Volumen der Wirkbäder 30 m3 übersteigt | C10-C13-Chloralkane, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, PFOS | ||
| 6.7 | Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Ver-brauchskapazität von mehr als 150 kg organischen Lösungs-mitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr | Blei, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole, PFOS | ||
| 6.5 | Abwasser aus der Erdölverarbeitung | 1.2 | Raffinieren von Mineralöl und Gas | Anthracen, Benzol, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber |
| 6.6 | Abwasser aus der Herstellung von Halbleitern, Gleichrichtern und Fotozellen | 6.7 | Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Ver-brauchskapazität von mehr als 150 kg organischen Lösungs-mitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr | Benzol, Blei, Cadmium, Nickel, Nonylphenole, PFOS |
| 6.7 | Abwasser aus der Herstellung und Weiterverarbeitung von Explosivstoffen | 4.6 | Herstellung von Explosivstoffen | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 7 | Abwasser aus grafischen oder fotografischen Prozessen | 6.7 | Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Ver-wendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprä-gnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken, mit einer Verbrauchskapazität von mehr als 150 kg organischen Lösungsmitteln pro Stunde oder von mehr als 200 t pro Jahr | Benzol, Blei, Cadmium, Nickel, PFOS |
| 8.1 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Blei-, Wolfram- oder Zinkerzen sowie aus der Aluminium-, Blei-, Kupfer-, Molybdän-, Wolfram- oder Zinkmetallherstellung und -verarbeitung | 2.1 | Rösten oder Sintern von Metallerz einschließlich sulfidischer Erze | Anthracen, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, PAK-16, Quecksilber |
| 2.5 | Verarbeitung von Nichteisenmetallen:a) Gewinnung von Nichteisen-rohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekundären Rohstoffen durch metallurgische Verfahren, chemische Verfahren oder elektrolytische Verfahren;b) Schmelzen von Nichteisen-metallen, einschließlich Legierungen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukte und Betrieb von Gießereien, die Nichteisen-Metallguss-produkte herstellen, mit einer Schmelzkapazität von mehr als 4 t pro Tag bei Blei und Kadmium oder 20 t pro Tag bei allen anderen Metallen | Anthracen, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber | ||
| 8.2 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Eisenerzen sowie der Eisen- und Stahlherstellung und -verarbeitung | 2.1 | Rösten oder Sintern von Metallerz einschließlich sulfidischer Erze | Anthracen, Blei, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, PAK-16, Quecksilber |
| 2.2 | Herstellung von Roheisen oder Stahl (Primär- oder Sekundärschmelzung) einschließlich Stranggießen mit einer Kapazität von mehr als 2,5 t pro Stunde | Anthracen, Blei, Cadmium, Dichlormethan, Dioxine und dioxin-ähnliche Verbindun-gen, Fluoranthen, Nickel,Nonylphenole, PAK-16 | ||
| 2.3 | Verarbeitung von Eisenmetallen:a) Warmwalzen mit einer Leistung von mehr als 20 t Rohstahl pro Stunde;b) Schmieden mit Hämmern, deren Schlagenergie 50 Kilojoule pro Hammer überschreitet, bei einer Wärmeleistung von über 20 MW;c) Aufbringen von schmelzflüssigen metallischen Schutzschichten mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 2 t Rohstahl pro Stunde. | Blei, Nickel | ||
| 2.4 | Betrieb von Eisenmetallgießereien mit einer Produktionskapazität von über 20 t pro Tag | Blei, Cadmium, Nickel | ||
| 8.3 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Kohlen | 1.4 | Vergasung oder Verflüssigung vona) Kohle;b) anderen Brennstoffen in Anlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 20 MW oder mehr. | Benzol, Blei, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 1.3 | Erzeugung von Koks | Anthracen, Blei, Cadmium, Fluoranthen, Naphthalin, PAK-16, Quecksilber | ||
| 6.8 | Herstellung von Kohlenstoff (Hartbrandkohle) oder Elektrographit durch Brennen oder Graphitieren | Anthracen, Benzol, Cadmium, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Naphthalin, Nonylphenole, PAK-16 | ||
| 8.4 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Industriemineralen einschließlich der Herstellung von Fertigprodukten | 3.1 | Herstellung von Zement, Kalk und Magnesiumoxid:a) Herstellung von Zement-klinkern in Drehrohröfen mit einer Produktionskapazität von über 500 t pro Tag oder in anderen Öfen mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag;b) Herstellung von Kalk in Öfen mit einer Produktions-kapazität von über 50 t pro Tag;c) Herstellung von Magnesiumoxid in Öfen mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag. | Blei, Cadmium, DEHP, Nickel, Nonylphenole, Quecksilber |
| 3.2 | Gewinnung von Asbest oder Herstellung von Erzeugnissen aus Asbest | Anthracen, Blei, Cadmium, DEHP, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16 | ||
| 3.5 | Herstellung von keramischen Erzeugnissen durch Brennen, und zwar insbesondere von Dachziegeln, Ziegelsteinen, feuerfesten Steinen, Fliesen, Steinzeug oder Porzellan mit einer Produktionskapazität von über 75 t pro Tag und/oder einer Ofenkapazität von über 4 m3 und einer Besatzdichte von über 300 kg/m3 pro Ofen | Anthracen, Blei, DEHP, Fluoranthen, Naphthalin, Nickel, PAK-16 | ||
| 8.5 | Abwasser aus der Herstellung und Weiterverarbeitung von Edelmetallen | 2.5 | Verarbeitung von Nichteisenmetallen:a) Gewinnung von Nicht-eisenrohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekun-dären Rohstoffen durch metallurgische Verfahren, chemische Verfahren oder elektrolytische Verfahren;b) Schmelzen von Nicht-eisenmetallen, einschließlich Legierungen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukte und Betrieb von Gießereien, die Nichteisen-Metallguss-produkte herstellen, mit einer Schmelzkapazität von mehr als 4 t pro Tag bei Blei und Kadmium oder 20 t pro Tag bei allen anderen Metallen | Anthracen, Blei, Cadmium, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Quecksilber |
| 8.6 | Abwasser aus der Aufbereitung, Veredelung und Weiterverarbeitung von Steinsalz und von allen anderen mit diesem vorkommenden Salzen | 4.2.d) | Herstellung von anorga-nischen Chemikalien wied) Salze wie Ammonium-chlorid, Kaliumchlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat | Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber |
| 10.1 | Abwasser aus der Massentierhaltung | 6.6 | Intensivhaltung oder -aufzucht von Geflügel oder Schweinena) mit mehr als 40 000 Plätzen für Geflügelb) mit mehr als 2 000 Plätzen für Mastschweine (Schweine über 30 kg) oderc) mit mehr als 750 Plätzen für Säue | DEHP, Nickel, Nonylphenole |
| 10.2 | Abwasser aus der Tierkörperverwertung | 6.5 | Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 10 t pro Tag | Cypermethrin, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole |
| 10.3 | Abwasser aus der Herstellung von Hautleim, Gelatine und Knochenleim | 6.5 | Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 10 t pro Tag | 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Nickel, Nonylphenole |
| 12.1 | Sickerwasser aus Abfalldeponien | 5.4 | Deponien im Sinne des Artikels 2 Buchstabe g der Richtlinie 1999/31/EG des Rates vom 26. April 1999 über Abfalldeponien mit einer Aufnahmekapazität von über 10 t Abfall pro Tag oder einer Gesamtkapazität von über 25 000 t, mit Ausnahme der Deponien für Inertabfälle | Atrazin, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, DEHP, Diuron, Hexabromcyclo-dodecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, PFOS, Quecksilber, Terbutryn, Tributylzinnverbindungen |
| 12.2 | Abwasser aus der physikalisch-chemischen oder biologischen Abfallbehandlung | 5.1 5.2.b) 5.5 5.6 | 5.1. Beseitigung oder Ver-wertung von gefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag im Rahmen einer oder mehrerer der folgenden Tätigkeiten:a) biologische Behandlung;b) physikalisch-chemische Behandlung;c) Vermengung oder Ver-mischung vor der Durch-führung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;d) Rekonditionierung vor der Durchführung einer der anderen in den Nummern 5.1 und 5.2 genannten Tätigkeiten;e) Rückgewinnung/ Regenerierung von Lösungsmitteln;f) Verwertung/ Rückgewinnung von anderen anorganischen Stoffen als Metallen und Metallverbindungen;g) Regenerierung von Säuren oder Basen;h) Wiedergewinnung von Bestandteilen, die der Bekämpfung von Verunreinigungen dienen;i) Wiedergewinnung von Katalysatorenbestandteilen;j) Wiederaufbereitung von Öl oder andere Wiederverwen-dungsmöglichkeiten von Öl;k) Oberflächenaufbringung5.2. Beseitigung oder Verwertung von Abfällen in Abfallverbrennungsanlagen oder in Abfallmitver-brennungsanlagenb) für gefährliche Abfälle mit einer Kapazität von über 10 t pro Tag5.5. Zeitweilige Lagerung von gefährlichen Abfällen, die nicht unter Nummer 5.4 fallen, bis zur Durchführung einer der in den Nummern 5.1, 5.2, 5.4 und 5.6 aufgeführten Tätigkeiten mit einer Gesamtkapazität von über 50 t, mit Ausnahme der zeitweiligen Lagerung — bis zur Sammlung — auf dem Gelände, auf dem die Abfälle erzeugt worden sind.5.6. Unterirdische Lagerung gefährlicher Abfälle mit einer Gesamtkapazität von über 50 t. | Alachlor, Anthracen, Atrazin, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Diuron, Fluoranthen, Heptachlor und Heptachlorepoxid, Hexabromcyclo-dodecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Isoproturon, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Pentachlorbenzol, Pentachlorphenol, PFOS, Simazin, Terbutryn, Trichlorbenzole, Trichlormethan |
| 5.3.a) 5.3.b) | 5.3. a) Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle mit einer Kapazität von über 50 t pro Tag im Rahmen einer oder mehrerer der folgenden Tätigkeiten und unter Ausschluss der Tätigkeiten, die unter die Richtlinie 91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser (1) ABl. L 135 vom 30.5.1991, S. 40.fallen:i) biologische Behandlung;ii) physikalisch-chemische Behandlung;iii) Abfallvorbehandlung für die Verbrennung oder Mitverbrennung;iv) Behandlung von Schlacken und Asche;v) Behandlung von metallischen Abfällen – unter Einschluss von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie von Altfahrzeugen und ihren Bestandteilen – in Schredderanlagen.b) Verwertung – oder eine Kombination aus Verwertung und Beseitigung – von nichtgefährlichen Abfällen mit einer Kapazität von mehr als 75 t pro Tag im Rahmen einer der folgenden Tätigkeiten und unter Ausschluss der unter die Richtlinie 91/271/EWG fallenden Tätigkeiten:i) biologische Behandlung;ii) Abfallvorbehandlung für die Verbrennung oder Mitverbrennung;iii) Behandlung von Schlacken und Asche;iv) Behandlung von metallischen Abfällen – unter Einschluss von Elektro- und Elektronik-Altgeräten sowie von Altfahrzeugen und ihren Bestandteilen – in Schredderanlagen.Besteht die einzige Abfallbehandlungstätigkeit in der anaeroben Vergärung, so gilt für diese Tätigkeit einKapazitätsschwellenwert von 100 t pro Tag. | Anthracen,Atrazin, Benzol, Blei, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Diuron, Fluoranthen, Hexabromcyclo-dodecan (HBCDD), Hexachlorbenzol, Hexachlorbutadien, Hexachlorcyclohexan, Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Pentachlorphenol, PFOS, Quecksilber, Simazin, Terbutryn, Tributylzinnverbindungen, Trichlorbenzole, Trichlormethan, Trifluralin | ||
| § 4 Abs. 1 AAEV | -- | 6.10 | Konservierung von Holz und Holzerzeugnissen mit Chemikalien mit einer Produktionskapazität von mehr als 75 m3 pro Tag, sofern sie nicht ausschließlich der Bläueschutzbehandlung dient | Anthracen, Benzol, Blei, Bromierte Diphenylether, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, Cypermethrin, DEHP, 1,2Dichlorethan, Dichlormethan, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Hexachlorbenzol, Hexachlorcyclohexan Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, Octylphenole, PAK-16, Pentachlorphenol, Quecksilber, Terbutryn |
| § 4 Abs. 3 AAEV | -- | 6.11 | Eigenständig betriebene Behandlung von Abwasser, das nicht unter die Richtlinie 91/271/EWG fällt und von einer unter Kapitel II fallenden Anlage eingeleitet wird | Aclonifen, Bifenox, Blei, Cadmium, C10-C13-Chloralkane, Cybutryn, Cypermethrin, DEHP, Dichlorvos, Dicofol, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen, Fluoranthen, Hexabromcyclododecan (HBCDD), Naphthalin, Nickel, Nonylphenole, PAK-16, Pentachlorphenol, PFOS, Quecksilber, Quinoxyfen, Terbutryn, Trichlormethan |
Abkürzung
EmRegV-OW 2017
Anlage D
Rechnerische Ermittlung der Jahresfrachten aus Einzelmessungen der Konzentration in Kombination mit der emittierten (Ab)Wassermenge
Messergebnisse, die unterhalb der in Anlage F vorgegebenen Mindestbestimmungsgrenze für den jeweiligen Stoffparameter liegen, sind mit dem Wert Null in die nachfolgend beschriebenen rechnerischen Ermittlungen einzugeben. Die Messergebnisse sind wie analytisch ermittelt, ohne Abzug oder Zuschlag der Verfahrensstandardabweichung zu verwenden.
In Abhängigkeit von den in der Überwachung von (Ab)Wasser aus einer Punktquelle angewandten Überwachungsmethoden sowie der Art und Menge der dabei anfallenden Überwachungsdaten ist zur Ermittlung der Jahresfracht eines (Ab)Wasserinhaltsstoffes (Parameters) aus vorhandenen Messergebnissen die jeweils besser geeignete oder die auf Grund bundesrechtlicher Bestimmungen verbindliche der beiden nachstehenden Ermittlungsmethoden anzuwenden.
Methode A
Die Jahresfracht eines (Ab)Wasserinhaltsstoffes wird rechnerisch ermittelt als Produkt der Jahres(ab)wassermenge (Qa) und der mittleren Konzentration des Stoffes im emittierten (Ab)Wasser (Ce,m). Qa kann auf folgende Weise ermittelt werden:
- bei kontinuierlicher Messung und Registrierung der emittierten (Ab)Wassermenge (oder des den (Ab)Wasserabfluss verursachenden Wasserverbrauchs) als gemessene Jahressumme
- bei diskontinuierlicher Messung als arithmetisches Mittel aller vorhandenen Messwerte des Tages(ab)wasserabflusses eines Jahres (oder des den (Ab)Wasserabfluss verursachenden Tageswasserverbrauches), multipliziert mit der Anzahl der Tage, an denen der Abfluss stattfindet (bei ständigem Abfluss 365 Tage).
Ce,m ist die mittlere Konzentration des Stoffes im emittierten (Ab)Wasser. Sie wird ermittelt als arithmetisches Mittel aller gemessenen Konzentrationen Ce des Stoffes im emittierten (Ab)Wasser.
Methode B
Aus allen vorhandenen Wertepaaren eines Jahres für die Tages(ab)wassermenge Qd (oder den einen (Ab)Wasserabfluss verursachenden Wasserverbrauch) und für die Konzentration des (Ab)Wasserinhaltsstoffes Ce errechnet man das arithmetische Mittel der Tagesfracht eines Jahres (1/n x Σ [Qd x Ce]) mit n als Anzahl der vorhandenen Messwertpaare. Die Jahresfracht ergibt sich durch Multiplikation der mittleren Tagesfracht mit der Anzahl der Tage eines Jahres, an denen (Ab)Wasserabfluss stattfindet (bei ständigem Abfluss 365 Tage).
Abkürzung
EmRegV-OW 2017
Anlage E
Verzeichnis der Überblicksmessstellen und der zugeordneten Teileinzugsgebiete gemäß § 4 Abs. 12
Tabelle 1
Überblicksmessstellen, geordnet nach Planungsräumen
| Planungsraumbezeichnung | Messstellenbezeichnung | Messstellennummer | |
|---|---|---|---|
| Elbe | Nova Ves1) | FW31000397 | |
| Rhein | Fussach1) | FW80213067 | |
| Rhein | Bregenz | FW80207027 | |
| Rhein | Lauterach | FW80224047 | |
| Rhein | Feldkirch | FW80404027 | |
| March | oh. Neusiedl/Zaya | FW31100127 | |
| March | Hohenau | FW31100057 | |
| March | Altprerau | FW31100027 | |
| March | Wulzeshofen/oh. Pulkaumündung | FW31100167 | |
| March | Bernhardsthal | FW31100037 | |
| March | Pernhofen oh. Jungbunzlauer | FW31100187 | |
| March | Marchegg | FW31100077 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Pfaffing | FW40619016 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Ebelsberg | FW40709117 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Ansfelden | FW40713047 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Fischerau | FW40710047 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Gesäuseeingang | FW60800376 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Pyburg | FW30800027 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Enghagen | FW40907057 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Oberloiben | FW30900217 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Amstetten | FW30900037 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | uh. Traismauer | FW30900227 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Grunddorf | FW31000067 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Absdorf uh. ARA | FW31000247 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Nussdorf | FW92001017 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Hainburg1) | FW31000377 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Mannswörth | FW31000137 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Wildungsmauer | FW31000187 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | Fischamend | FW31000177 | |
| Donau unterhalb Jochenstein | St. Georgen | FW40916017 | |
| Donau bis Jochenstein | Kössen | FW73390967 | |
| Donau bis Jochenstein | Mils | FW73200617 | |
| Donau bis Jochenstein | Landeck | FW73160967 | |
| Donau bis Jochenstein | Ingling | FW40502037 | |
| Donau bis Jochenstein | Erl | FW73200987 | |
| Donau bis Jochenstein | Braunau | FW40502017 | |
| Donau bis Jochenstein | Oberndorf | FW54110087 | |
| Donau bis Jochenstein | Salzburg | FW54110117 | |
| Donau bis Jochenstein | Salzburg/Hellbrunner Brücke | FW54110017 | |
| Donau bis Jochenstein | Golling | FW53110047 | |
| Donau bis Jochenstein | Jochenstein | FW40607017 | |
| Donau bis Jochenstein | Antiesenhofen | FW40505037 | |
| Donau bis Jochenstein | Mündung | FW53110037 | |
| Donau bis Jochenstein | Weißhaus | FW72100967 | |
| Donau bis Jochenstein | Gries | FW51110127 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Burg | FW10000177 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Wulkamündung1) | FW10000027 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Altenmarkt/Fürstenfeld | FW61300337 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Fürstenfeld | FW61300327 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Neumarkt1) | FW10000087 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | Nickelsdorf/Staatsgrenze | FW10000077 | |
| Leitha, Raab und Rabnitz | St. Gotthard | FW10000227 | |
| Mur | Leobnerbrücke | FW61400597 | |
| Mur | Kalsdorf | FW61400127 | |
| Mur | Wildon | FW61400267 | |
| Mur | Wagna | FW61400287 | |
| Mur | Spielfeld | FW61400137 | |
| Mur | Bad Radkersburg1) | FW61400147 | |
| Mur | Kendlbruck | FW55010057 | |
| Mur | Bruck/Mur | FW61400217 | |
| Drau | Krottendorf | FW21560297 | |
| Drau | Unterwasser KW Lavamünd1) | FW21500097 | |
| Drau | Truttendorf | FW21550377 | |
| Drau | Zell/Gurnitz | FW21551267 | |
| Drau | Rosegger Schleife (Duel) | FW21500306 | |
| Drau | Nikolsdorf | FW71500967 | |
1) Dieser Messstelle sind gemäß Tabelle 2 zusätzliche Teileinzugsgebiete rechnerisch zugeordnet.
Tabelle 2
Rechnerische Zuordnung von Teileinzugsgebieten, die nicht von den in Tabelle 1genannten Überblicksmessstellen hydrografisch erfasst werden
| Planungsraum- bezeichnung | Teileinzugsgebietsbe- schreibung | Bezeichnung der zugeordneten Messstelle | Messstellennummer | Fluss |
|---|---|---|---|---|
| Elbe | Teileinzugsgebiete im Mühlviertel (OÖ) und Waldviertel (NÖ) | Nova Ves | FW31000397 | Lainsitz |
| Rhein | Teileinzugsgebiete am Bodensee | Fussach | FW80213067 | Neuer Rhein |
| Donau unterhalb Jochenstein | Teileinzugsgebiet zwischen Donau und Leitha | Hainburg | FW31000377 | Donau |
| Leitha, Raab, Rabnitz | Teileinzugsgebiet des Neusiedlersees | Wulkamündung | FW10000027 | Wulka |
| Leitha, Raab, Rabnitz | Teileinzugsgebiete im südlichen Burgenland | Neumarkt | FW10000087 | Raab |
| Mur | Teileinzugsgebiete im südöst- lichen Teil der Steiermark | Bad Radkersburg | FW61400147 | Mur |
| Drau | Teileinzugsgebiet östlich von Lavamünd | Unterwasser KW Lavamünd | FW21500097 | Drau |
Abkürzung
EmRegV-OW 2017
Anlage F
Analysenmethoden
Die Analyse der Parameter zur Messung von Emissionen prioritärer Stoffe aus Punktquellen ist entsprechend den Analysenmethoden der Spalte 2 der nachstehenden Tabelle oder gleichwertigen Analysenmethoden vorzunehmen. Eine Analysenmethode gilt als gleichwertig, wenn sie den Anforderungen der Normung DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analysenverfahren auf Grund des Vergleichs von Analysenergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum”, November 2002, entspricht.
Die Spalten 3 bis 5 der Tabelle enthalten folgende Angaben:
Spalte 3 – Probe: Die Art der Probenahme von Abwasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 der Tabelle festgelegt:
M: Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters ist an Hand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Tagesmischprobe zu bestimmen. Als Tagesmischprobe gilt eine über die tatsächliche Abwasserablaufzeit innerhalb eines Zeitraumes von 24 Stunden mengenproportional gezogene Mischprobe . Bei der diskontinuierlichen Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als mengenproportionale Probenahme für das entleerte Abwasservolumen.
S: Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters ist an Hand von Stichproben zu bestimmen. Als Stichprobe gilt eine Einzelentnahme aus einem Abwasser zu einem vorgegebenen Probenahmezeitpunkt an einem definierten Probenahmeort. Die tägliche Häufigkeit und die Intervalle der Stichprobenahme sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten des Abwasserparameters festzulegen. Konzentration und Fracht sind durchflussmengenproportional (in Ausnahmefällen zeitproportional) zu ermitteln.
Spalte 4 – Messung: Die Art der Messung wird für jeden Parameter in Spalte 4 der Tabelle festgelegt:
D: Der Inhaltsstoff ist direkt aus der unfiltrierten Probe mit zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.
G: Der Inhaltsstoff ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss ( Gesamtgehalt ) zu bestimmen.
Spalte 5 – MBG: Die Mindestbestimmungsgrenze MBG ist jene Bestimmungsgrenze, die zur Erfüllung der Anforderungen an eine Messung im gegebenen Kontext jedenfalls mindestens erreicht werden muss.
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Parameter | Methodea) | Probe | Messung | MBG | ||
| Aclonifen | - | M | D | 0,05 µg/l b) | ||
| Alachlor | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | 0,2 μg/l | |
| ÖNORM EN ISO 10695 c) | 2000-11-01 | M | D | 0,2 µg/l | ||
| Atrazin | ÖNORM EN ISO 10695 c) | 2000-11-01 | M | D | 1 μg/l | |
| ÖNORM EN ISO 27108 | 2013-11-15 | M | D | 1 μg/l | ||
| Benzol | ISO 11423-1 c) | 1997-06-15 | S | D | 1 µg/l | |
| Bifenox | - | M | D | 0,05 µg/l d) | ||
| Blei e) | ÖNORM EN ISO 17294-2 | 2017-01-15 | M | G | 1 µg/l | |
| Bromierte Diphenylether | EPA 1614A | 2010-05-01 | M | D | ||
| 2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28) | 0,1 μg/l | |||||
| 2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47) | 0,1 μg/l | |||||
| 2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99) | 0,1 μg/l | |||||
| 2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100) | 0,1 μg/l | |||||
| 2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153) | 0,1 μg/l | |||||
| 2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154) | 0,1 μg/l | |||||
| Cadmium e) | ÖNORM EN ISO 17294-2 | 2017-01-15 | M | G | 1 µg/l | |
| C10-C13-Chloralkane f) | ÖNORM EN ISO 12010 | 2014-05-15 | M | D | 1 μg/l | |
| Chlorfenvinphos | ÖNORM EN 12918 | 1999-11-01 | M | D | ||
| cis-Chlorfenvinphos | 0,5 μg/l | |||||
| trans-Chlorfenvinphos | 0,5 µg/l | |||||
| Chlorpyrifos | ÖNORM EN 12918 | 1999-11-01 | M | D | 0,25 μg/l | |
| Cybutryn | - | M | D | 0,02 µg/l b) | ||
| Cypermethrin | - | M | D | |||
| α-Cypermethrin | 0,05 µg/l d) | |||||
| β-Cypermethrin | 0,05 µg/l d) | |||||
| θ-Cypermethrin | 0,05 µg/l d) | |||||
| ζ-Cypermethrin | 0,05 µg/l d) | |||||
| Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) | ÖNORM EN ISO 18856 | 2005-11-01 | M | D | 0,5 µg/l | |
| 1,2-Dichlorethan (DCE) | ÖNORM EN ISO 10301 g) | 1998-02-01 | S | D | 2 μg/l | |
| Dichlormethan (DCM) | ÖNORM EN ISO 10301 g) | 1998-02-01 | S | D | 5 μg/l | |
| Dichlorvos | - | M | D | 0,05 µg/l b) | ||
| Dicofol | - | M | D | 0,5 µg/l d) | ||
| Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen | ISO 18073 | 2004-04-15 | M | D | ||
| EPA 1668B | 2008-11-01 | M | D | |||
| Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine | ||||||
| 2,3,7,8-T4CDD | 4 pg/l | |||||
| 1,2,3,7,8-P5CDD | 4 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,7,8- H6CDD | 10 pg/l | |||||
| 1,2,3,6,7,8-H6CDD | 10 pg/l | |||||
| 1,2,3,7,8,9-H6CDD | 10 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,6,7,8-H7CDD | 20 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD | 20 pg/l | |||||
| Polychlorierte Dibenzofurane | ||||||
| 2,3,7,8-T4CDF | 4 pg/l | |||||
| 1,2,3,7,8-P5CDF | 4 pg/l | |||||
| 2,3,4,7,8-P5CDF | 4 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,7,8-H6CDF | 10 pg/l | |||||
| 1,2,3,6,7,8-H6CDF | 10 pg/l | |||||
| 1,2,3,7,8,9-H6CDF | 10 pg/l | |||||
| 2,3,4,6,7,8-H6CDF | 10 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,6,7,8-H7CDF | 20 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,7,8,9-H7CDF | 20 pg/l | |||||
| 1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF | 20 pg/l | |||||
| Polychlorierte Biphenyle | ||||||
| 3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77) | 200 pg/l | |||||
| 3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81) | 200 pg/l | |||||
| 2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105) | 300 pg/l | |||||
| 2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114) | 300 pg/l | |||||
| 2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118) | 500 pg/l | |||||
| 2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123) | 300 pg/l | |||||
| 3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126) | 100 pg/l | |||||
| 2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156) | 300 pg/l | |||||
| 2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157) | 300 pg/l | |||||
| 2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167 | 300 pg/l | |||||
| 3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169) | 200 pg/l | |||||
| 2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189) | 300 pg/l | |||||
| Diuron h) | ÖNORM EN ISO 11369 | 1998-05-01 | M | D | 0,3 μg/l | |
| Endosulfan | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | ||
| α-Endosulfan | 0,2 μg/l | |||||
| β-Endosulfan | 0,2 μg/l | |||||
| Heptachlor und Heptachlorepoxid | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | ||
| (+/-)-Heptachlor | 0,01 μg/l | |||||
| (+/-)-Heptachlorepoxid | 0,05 μg/l | |||||
| Hexabromcyclododecan (HBCD) (1,2,5,6,9,10- HBCD) | - | M | D | |||
| (+/-)-α- HBCD | 0,05 μg/l i) | |||||
| (+/-)-β- HBCD | 0,05 μg/l i) | |||||
| (+/-)-γ- HBCD | 0,05 μg/l i) | |||||
| Hexachlorbenzol (HCB) | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | 0,01 μg/l | |
| Hexachlorbutadien (HCBD) | ÖNORM EN ISO 10301 g) | 1998-02-01 | M | D | 0,02 μg/l | |
| Hexachlorcyclohexan (HCH) | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | ||
| α-HCH | 0,02 µg/l | |||||
| β-HCH | 0,02 µg/l | |||||
| γ-HCH (Lindan) | 0,02 µg/l | |||||
| δ-HCH | 0,02 µg/l | |||||
| Isoproturon | ÖNORM EN ISO 11369 | 1998-05-01 | M | D | 0,3 μg/l | |
| Nickel e) | ÖNORM EN ISO 17294-2 | 2017-01-15 | M | G | 5 µg/l | |
| 4-Nonylphenol technisch (Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol) | ÖNORM EN ISO 18857-1 | 2006-11-01 | M | D | 0,1 μg/l | |
| Octylphenol (4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol) | ÖNORM EN ISO 18857-1 | 2006-11-01 | M | D | 0,1 μg/l | |
| Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) | DIN 38407-39 (DEV F 39) | 2011-09-01 | M | D | ||
| Anthracen | 0,03 µg/l | |||||
| Acenaphthen | 0,03 µg/l | |||||
| Acenaphthylen | 0,03 µg/l | |||||
| Benzo[a]anthracen | 0,05 µg/l | |||||
| Benzo[a]pyren | 0,03 µg/l | |||||
| Benzo[b]fluoranthen | 0,04 µg/l | |||||
| Benzo[ghi]perylen | 0,005 µg/l | |||||
| Benzo[k]fluoranthen | 0,04 µg/l | |||||
| Chrysen | 0,05 µg/l | |||||
| Dibenzo[a,h]anthracen | 0,03 µg/l | |||||
| Fluoranthen | 0,03 μg/l | |||||
| Fluoren | 0,04 µg/l | |||||
| Indeno[1,2,3-cd]pyren | 0,005 µg/l | |||||
| Naphthalin | 0,2 μg/l | |||||
| Phenanthren | 0,03 µg/l | |||||
| Pyren | 0,03 µg/l | |||||
| Pentachlorbenzol | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | 0,02 μg/l | |
| Pentachlorphenol (PCP) | ÖNORM EN 12673 | 1999-04-01 | M | D | 0,2 μg/l | |
| Perfluoroctansulfonsäure | DIN 38407-42 (DEV F 42) | 2011-03-01 | M | D | 0,001 µg/l | |
| Quecksilber | ÖNORM EN ISO 12846 | 2012-07-01 | M | G | 0,05 µg/l | |
| ÖNORM EN ISO 17852 | 2008-03-01 | M | G | 0,05 µg/l | ||
| Quinoxyfen | DIN 38407-36 (DEV F 36) | 2014-09-01 | M | D | 0,05 µg/l | |
| Simazin | ÖNORM EN ISO 10695 | 2000-11-01 | M | D | 1 μg/l | |
| ÖNORM EN ISO 27108 | 2013-11-15 | M | D | 1 μg/l | ||
| Terbutryn | ÖNORM EN ISO 27108 | 2013-11-15 | M | D | 1 μg/l | |
| Tributylzinnverbindungen | ÖNORM EN ISO 17353 | 2005-10-01 | M | D | 0,01 μg/l | |
| Trichlorbenzole (TCB) | ÖNORM EN ISO 6468 c) | 1997-07-01 | M | D | ||
| 1,2,3-Trichlorbenzol | 0,1 μg/l | |||||
| 1,2,4-Trichlorbenzol | 0,1 μg/l | |||||
| 1,3,5-Trichlorbenzol | 0,1 μg/l | |||||
| Trichlormethan (Chloroform) | ÖNORM EN ISO 10301 g) | 1998-02-01 | S | D | 0,3 μg/l | |
| Trifluralin | ÖNORM EN ISO 10695 c) | 2000-11-01 | M | D | 0,1 μg/l | |
Sofern für einen Parameter keine genormte Methode angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu anzuwenden. Die Methode ist zu dokumentieren.
Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.
Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor
Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden
Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.
Für die Stoffgruppe können keine Indikatorsubstanzen angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.
Dampfraumanalyse mit massenspektrometrischem Detektor
In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.
Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden
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