Änderungshistorie

Verordnung vom 18. Juni 2010 über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV)

5 Versionen · 2010-06-18

Änderungen vom 2013-07-01

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# Verordnung vom 18. Juni 2010 über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (VeÜ-ZSSV)
gestützt auf die Artikel 130 Absatz 2, 139 Absatz 2 und 400 Absatz 1
(VeÜ-ZSSV) <sup>1</sup> vom 18. Juni 2010 (Stand am 1. Juli 2013) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf die Artikel 130 Absatz 2, 139 Absatz 2 und 400 Absatz 1
<sup>1</sup> der Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO), auf die Artikel 15 Absatz 2, 33 a Absatz 2 und 34 Absatz 2 des Bundesgesetzes
<sup>2</sup> (ZPO), der Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 auf die Artikel 15 Absatz 2, 33 a Absatz 2 und 34 Absatz 2 des Bundesgesetzes
<sup>2</sup> vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) und auf die Artikel 110 Absatz 2 und 445 der Strafprozessordnung
<sup>3</sup> vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) und auf die Artikel 110 Absatz 2 und 445 der Strafprozessordnung
<sup>3</sup> vom 5. Oktober 2007 (StPO), verordnet:
<sup>4</sup> vom 5. Oktober 2007 (StPO), verordnet:
#### 1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen
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- a. für Signatur und Verschlüsselung Schlüsselpaare einsetzt, die auf Zertifikaten einer anerkannten Anbieterin von Zertifizierungsdiensten nach dem
<sup>4</sup> über die elektronische Signatur Bundesgesetz vom 19. Dezember 2003 (anerkannte Anbieterin) basieren;
<sup>5</sup> Bundesgesetz vom 19. Dezember 2003 über die elektronische Signatur (anerkannte Anbieterin) basieren;
- b. unverzüglich eine Quittung ausstellt mit dem Zeitpunkt des Eingangs einer Eingabe auf der Zustellplattform oder der Übergabe durch die Plattform an die Adressatin oder den Adressaten; diese Quittung und der von einem synchronisierten Zeitstempeldienst bestätigte Zeitpunkt ist mit einer elektronischen Signatur zu versehen, die auf einem Zertifikat einer anerkannten Anbieterin basiert;
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##### **Art. 3** Anerkennungsverfahren
<sup>1</sup> Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) entscheidet über Anerkennungsgesuche. Es kann die Einzelheiten des Anerkennungsverfahrens regeln und insbesondere bestimmen:
<sup>1</sup> Das Eidgenössische Justizund Polizeidepartement (EJPD) entscheidet über Anerkennungsgesuche. Es kann die Einzelheiten des Anerkennungsverfahrens regeln und
<sup>6</sup> insbesondere bestimmen:
- a. welche funktionalen und betrieblichen Anforderungen zu erfüllen sind;
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<sup>3</sup> Die Entscheidgebühr wird nach Zeitaufwand berechnet; der Stundenansatz beträgt 250 Franken. Im Übrigen sind die Bestimmungen der Allgemeinen Gebührenver-
<sup>5</sup> ordnung vom 8. September 2004 anwendbar.
<sup>7</sup> ordnung vom 8. September 2004 anwendbar.
#### 2. Abschnitt: Eingaben an eine Behörde
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<sup>1</sup> Die Verfahrensbeteiligten haben ihre Eingaben einschliesslich Beilagen im Format PDF zu übermitteln.
<sup>2</sup> Das Eidgenössische Justizund Polizeidepartement (EJPD) kann durch Verordnung festlegen, dass die Verfahrensdaten zusammen mit der Eingabe in strukturierter Form eingereicht werden können. Es regelt die technischen Vorgaben und das Datenformat.
<sup>2</sup> Das EJPD kann durch Verordnung festlegen, dass die Verfahrensdaten zusammen mit der Eingabe in strukturierter Form eingereicht werden können. Es regelt die
<sup>8</sup> technischen Vorgaben und das Datenformat.
##### **Art. 7** Signatur
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#### 6. Abschnitt: Schlussbestimmungen
##### **Art. 15** Übergangsbestimmung
<sup>9</sup> Art. 15 Übergangsbestimmung
<sup>1</sup> Bis am 31. Dezember 2013 kann das EFD auf Verlangen eine Zustellplattform vorläufig anerkennen, wenn aus dem Anerkennungsgesuch nach summarischer Prüfung ersichtlich ist, dass die Voraussetzungen nach Artikel 2 wahrscheinlich erfüllt sind.
<sup>1</sup> Das EJPD kann auf Verlangen eine Zustellplattform vorläufig anerkennen, wenn aus dem Anerkennungsgesuch nach summarischer Prüfung ersichtlich ist, dass die Voraussetzungen nach Artikel 2 wahrscheinlich erfüllt sind.
<sup>2</sup> Die vorläufige Anerkennung gilt bis zum definitiven Entscheid, längstens aber zwei Jahre.
<sup>2</sup> Vorläufige Anerkennungen nach Absatz 1 sowie solche nach bisherigem Recht gelten bis zum definitiven Entscheid, längstens aber bis zum 31. Dezember 2015.
##### **Art. 16** Inkrafttreten
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###### Fussnoten
[^1]: SR 272
[^1]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Mai 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1535).
[^2]: SR 281.1
[^2]: SR 272
[^3]: SR 312.0
[^3]: SR 281.1
[^4]: SR 943.03
[^4]: SR 312.0
[^5]: SR 172.041.1 von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren
[^5]: SR 943.03
[^6]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Mai 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1535).
[^7]: SR 172.041.1 von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren
[^8]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Mai 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1535). von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren
[^9]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Mai 2013, in Kraft seit 1. Juli 2013 (AS 2013 1535).
2010-06-18
VeÜ-ZSSV
Originalfassung Text zu diesem Datum