Verordnung der Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz über Kondensmilch- und Milchpulverarten (CELEX-Nr.: 376L0118, 378L0630, 383L0635, 379L1067, 387L0524)
4.1. Zinkacetatlösung, 1 M: 21,9 g kristallisiertes Zinkacetat
(Zn(C2H3O2)2.2 H2O und 3 ml Eisessig auf 100 ml mit Wasser
auffüllen.
4.2. Kaliumhexacyanoferrat(II)lösung, 0,25 M: 10,6 g
kristallisiertes Kaliumhexacyanoferrat(II)
K4(Fe(CN)6).3 H2O auf 100 ml mit Wasser auffüllen.
4.3. Salzsäurelösung, 6,35 +- 0,20 M (20 bis 22%) oder 5,0 +-
0,2 M (16 bis 18%)
4.4. Ammoniaklösung, 2,0 +- 0,2 M (3,5%)
4.5. Essigsäurelösung, 2,0 +- 0,2 M (12%)
4.6. Bromothymolblau-Indikator, 1%ige Lösung (m/v) in Äthanol
GERÄTE
5.1. Waage, Empfindlichkeit 10 mg
5.2. Polarimeter-Rohr, 2 dm, mit genau kalibrierter Länge
5.3. Polarimeter oder Saccharimeter:
```
Polarimeter mit Natriumlicht oder grünem
```
Quecksilberlicht (Quecksilberdampflampe mit Prisma oder
dem speziellen Wratten-Filter Nr. 77A), das mit einer
Genauigkeit von mindestens 0,05 Winkelgraden abgelesen
werden kann;
```
Saccharimeter mit internationaler Zuckerskala, unter
```
Verwendung von weißem, durch ein 15 mm dickes Filter
einer 6%igen Kaliumdichromatlösung geleiteten Licht
oder Natriumlicht mit einer Ablesegenauigkeit von
mindestens 0,1 Grad auf der internationalen
Zuckerskala.
5.4. Wasserbad, eingestellt auf 60 +- 1 Grad C
DURCHFÜHRUNG
6.1. Kontrollbestimmung
Zur Überprüfung der Methode, der Reagenzien und der Geräte
nach der nachstehenden Methode eine
Doppelkontrollbestimmung durchführen, unter Verwendung
eines Gemisches von 100 g Milch oder 110 g Magermilch und
18,00 g reiner Saccharose; diese Mischung entspricht
40,00 g kondensierter Milch mit einem Saccharosegehalt von
45%. Den Zuckergehalt anhand der Formel unter 7 berechnen,
wobei in der Formel 1 für M, F und P die gewogene
Milchmenge, der Fettgehalt und der Eiweißgehalt dieser
Milch, und in der Formel 2 für M die Zahl 40,00 eingesetzt
werden. Der Mittelwert der festgestellten Werte sollte
nicht um mehr als 0,2% von den tatsächlichen 45,0%
abweichen.
6.2. Bestimmung
6.2.1. Etwa 40 g der gut durchgemischten Probe mit einer
Genauigkeit von 10 mg in ein 100 ml fassendes Becherglas
einwiegen. 50 ml heißes Wasser (80 bis 90 Grad C)
hinzufügen und gut mischen.
6.2.2. Die Mischung quantitativ in einen 200-ml-Meßkolben
überführen und das Becherglas mehrmals mit kleinen Mengen
destillierten Wassers von 60 Grad C bis zu einem
Gesamtvolumen von 120 bis 150 ml nachspülen. Mischen und
auf Zimmertemperatur abkühlen.
6.2.3. 5 ml der verdünnten Ammoniaklösung (4.4) hinzufügen.
Erneut mischen und dann 15 Minuten stehen lassen.
6.2.4. Den Ammoniak durch Zugabe einer äquivalenten Menge
verdünnter Essigsäurelösung (4.5) neutralisieren. Vorher
die genaue Zahl von Milliliter durch Titration der
Ammoniaklösung mit Bromthymolblau als Indikator (4.6)
bestimmen. Mischen.
6.2.5. 12,5 ml Zinkacetatlösung (4.1) unter vorsichtigem
Vermischen durch kreisende Bewegung des geneigten Kolbens
hinzufügen.
6.2.6. In gleicher Weise wie bei der Acetatlösung 12,5 ml
Kaliumhexacyanoferratlösung(II) (4.2) hinzufügen.
6.2.7. Den Inhalt des Kolbens auf 20 Grad C bringen und Wasser
(von 20 Grad C) bis zur 200-ml-Marke hinzufügen.
Anmerkung:
Bis zu diesem Stadium sollten alle Zusätze von Wasser oder
Reagenzien in einer solchen Weise erfolgen, daß die
Bildung von Luftblasen vermieden wird, und mit dem
gleichen Ziel sollte jedes Mischen durch kreisende
Bewegung des Kolbens und nicht durch Schütteln erfolgen.
Luftblasen, die vor der vollständigen Verdünnung auf
200 ml festgestellt werden, können durch vorübergehenden
Anschluß des Kolbens an eine Vakuumpumpe und kreisende
Bewegung des Kolbens beseitigt werden.
6.2.8. Den Kolben mit einem trockenen Stopfen verschließen und
durch kräftiges Schütteln gründlich mischen.
6.2.9. Einige Minuten stehen lassen und dann durch ein trockenes
Filterpapier filtrieren und die ersten 25 ml Filtrat
verwerfen.
6.2.10. Direkte Polarisation: die optische Drehung des Filtrats
bei +- 1 Grad C bestimmen.
6.2.11. Inversion: 40 ml des wie oben erhaltenen Fitrats in einen
50-ml-Meßkolben pipettieren. 6,0 ml 6,35 M oder 7,5 ml
5,0 M Salzsäure (4.3) hinzugeben.
Den Kolben für 15 Minuten in ein Wasserbad von 60 Grad C
stellen, wobei der Kolben bis zum Hals eingetaucht wird.
Durch kreisende Bewegung während der ersten 5 Minuten
mischen; in dieser Zeit sollte der Inhalt des Kolbens die
Temperatur des Bades erreicht haben. Auf 20 Grad C
abkühlen und bis zur 50-ml-Marke mit Wasser von 20 Grad C
auffüllen. Mischen und bei dieser Temperatur eine Stunde
stehen lassen.
6.2.12. Polarisation nach Inversion
Die Drehung der invertierten Lösung bei 20 +- 0,2 Grad C
bestimmen. (Wenn die Temperatur T der Flüssigkeit im
Polarisationsrohr jedoch während der Messung um mehr als
0,2 Grad von 20 Grad C abweicht, muß die unter Ziffer 7.2
angegebene Temperaturkorrektur angewandt werden.)
```
AUSWERTUNG
```
7.1. Berechnung
Berechnen des Saccharosegehalts mit folgenden Formeln:
M
1 v = ---(1,08F+1,55P)
100
D-1,25 I V-v V
2 S = --------x---x---%
Q V LxM
S = Saccharosegehalt,
M = Masse der eingewogenen Probe in Gramm,
F = Fettgehalt in der Probe in %,
P = Eiweißgehalt (N x 6,38) in der Probe in %,
V = Volumen in ml, auf das die Probe vor dem Filtrieren
verdünnt wurde,
v = Korrektur in ml für das Volumen des durch die Fällung
gebildeten Niederschlags,
D = direkte Polarimeter-Ablesung (Polarisation vor der
Inversion),
I = Polarimeter-Ablesung nach der Inversion,
L = Länge in dm des Polarimeterrohrs,
Q = Inversionsfaktor, dessen Werte unten angegeben werden.
Anmerkungen:
```
Wenn genau 40,00 g Kondensmilch eingewogen und ein
```
Polarimeter mit Natriumlicht, Winkelgraden und einem
Polarimeterrohr von 2 dm Länge bei 20 +- 0,1 Grad C
verwendet werden, kann der Saccharosegehalt normaler
Kondensmilch (C = 9) mit der folgenden Formel berechnet
werden:
S = (D - 1,25 I) x (2,833 - 0,00612 F - 0,00878 P).
```
Wenn die Polarisation nach der Inversion bei einer von
```
20 Grad C abweichenden Temperatur (T) gemessen wird,
müssen die Werte multipliziert werden mit:
(1 + 0,0037 (T - 20))
7.2. Werte für den Inversionsfaktor Q
Die folgenden Formeln ergeben genaue Werte für Q bei
verschiedenen Lichtquellen, mit Korrekturen für
Konzentration und Temperatur:
Natriumlicht und Polarimeter mit Winkelgraden:
Q = 0,8825 + 0,0006 (C - 9) - 0,0033 (T - 20);
grünes Quecksilberlicht und Polarimeter mit Winkelgraden:
Q = 1,0392 + 0,0007 (C - 9) - 0,0039 (T - 20);
weißes Licht mit Dichromatfilter und Saccharimeter mit
internationalen Zuckerskalagraden:
Q = 2,549 + 0,0017 (C - 9) - 0,0095 (T - 20).
In den obigen Formeln sind:
C = Gesamtgehalt an Zucker in der invertierten Lösung
entsprechend der polarimetrischen Messung in Prozent,
T = Temperatur der invertierten Lösung bei der
polarimetrischen Messung.
Anmerkung 1:
Der Gehalt an Gesamtzucker in % (C) in der invertierten
Lösung kann aus der direkten Ablesung und der Änderung
nach der Inversion in der üblichen Weise unter Verwendung
der normalen Werte für das spezifische Drehungsvermögen
von Saccharose, Lactose und Invertzucker berechnet werden.
Die Korrektur 0,0006 (C - 9) usw. ist nur dann genau, wenn
C etwa = 9 ist; bei normaler Kondensmilch kann auf diese
Korrektur verzichtet werden, da C nahe bei 9 liegt.
Anmerkung 2:
Eine Temperaturabweichung von 1 Grad C gegenüber der
Meßtemperatur von 20 Grad C macht bei der direkten
Ablesung wenig aus, jedoch Abweichungen von mehr als
0,2 Grad C bei der Ablesung nach der Inversion erfordern
eine Korrektur. Die Korrektur -0,0033 (T - 20) usw. ist
nur zwischen 18 Grad C und 22 Grad C genau.
7.3. Wiederholbarkeit
Die Differenz zwischen den Ergebnissen von
Doppelbestimmungen, die gleichzeitig oder unmittelbar
nacheinander von demselben Untersucher mit der gleichen
Probe und unter denselben Bedingungen durchgeführt worden
sind, darf 0,3 g Saccharose/100 g Kondensmilch nicht
überschreiten.
METHODE 6: BESTIMMUNG DES MILCHSÄURE- UND LACTATGEHALTS
```
ZWECK UND ANWENDUNGSBEREICH
```
Nach dieser Methode wird bestimmt der Milchsäure- und
Lactatgehalt von:
- Milchpulver mit hohem Fettgehalt,
- Milchpulver (Vollmilchpulver),
- teilentrahmtem Milchpulver,
- Magermilchpulver.
```
DEFINITION
```
Milchsäure- und Lactatgehalt von getrockneter Milch: der
nach dieser Methode bestimmte Milchsäure- und
Lactatgehalt, berechnet als Milchsäure.
```
PRINZIP DER METHODE
```
Fett, Protein und Lactose werden gleichzeitig durch Zusatz
von Kupfersulfat und Calciumhydroxid und anschließende
Filtration entfernt.
Die Milchsäure im Filtrat wird durch konzentrierte
Schwefelsäure in Gegenwart von Kupfersulfat in Acetaldehyd
umgewandelt.
Der entstandene Acetaldehyd wird kolorimetrisch unter
Verwendung von 4-Hydroxydiphenyl bestimmt.
Der Milchsäure- und Lactatgehalt wird in mg Milchsäure pro
100 g fettfreier Trockenmasse ausgedrückt.
```
REAGENZIEN
```
4.1. Kupfer(II)sulfatlösung: 250 g Kupfer(II)sulfat (CuSo4.5
H2O) in Wasser auflösen und auf 1 000 ml verdünnen.
4.2. Calciumhydroxid-Suspension:
4.2.1. 300 g Calciumhydroxid (Ca(OH)2) in einem Mörser mit Wasser
unter Verwendung von insgesamt 900 ml mahlen. Die
Suspension ist vor Gebrauch frisch herzustellen.
4.2.2. Alternativ: 300 g Calciumhydroxid (Ca(OH)2) in einem
Mörser mit Wasser unter Verwendung von insgesamt 1 400 ml
mahlen. Die Suspension ist vor Gebrauch frisch
herzustellen.
4.3. Schwefelsäure-Kupfer(II)sulfatlösung: Zu 300 ml
Schwefelsäure (95,5 bis 97,0% (m/m) H2SO4) 0,5 ml der
Kupfer(II)sulfatlösung (4.1) hinzufügen.
4.4. Lösung von 4-Hydroxydiphenyl (C6H5C6H4OH): Durch Schütteln
und leichtes Erhitzen 0,75 g 4-Hydroxydiphenyl in 5 ml
einer wäßrigen Lösung von Natriumhydroxid auflösen, die
5 g NaOH pro 100 ml enthält. Mit Wasser auf 50 ml in einem
Meßkolben verdünnen. Die Lösung an einem dunklen und
kühlen Ort in einer braunen Glasflasche aufbewahren. Nicht
verwenden, falls Farbänderungen oder Trübungen auftreten.
Die maximale Lagerfähigkeit beträgt 72 Stunden.
4.5. Milchsäure-Standardlösung: Kurz vor der Verwendung
0,1067 g Lithiumlactat (CH3CHOHCOOLi) in Wasser auflösen
und in einem Meßkolben auf 1 000 ml verdünnen. 1 ml dieser
Lösung entspricht 0,1 mg Milchsäure.
4.6. Rekonstituierte Standardmilch: Mehrere Proben Trockenmilch
von hoher Qualität werden im Vorwege analysiert. Zur
Aufstellung der Eichkurve die Probe auswählen, die den
geringsten Milchsäuregehalt hat und die nicht mehr als
30 mg Milchsäure pro 100 g fettfreier Trockenmasse
enthält. Die Arbeitsschritte gemäß 6.2.1 und 6.2.2
einhalten.
```
GERÄTE
```
5.1. Analysenwaage
5.2. Spektralphotometer, geeignet für Ablesungen bei einer
Wellenlänge von 570 nm.
5.3. Wasserbad bei 30 +- 2 Grad C
5.4. Mörser und Pistill
5.5. Filterpapier (Schleicher und Schüll 595, Whatman 1 oder
äquivalent)
5.6. Reagenzgläser aus Pyrex oder äquivalent (Abmessungen
25 x 150 mm)
Anmerkung:
Alle Glasgefäße müssen vollkommen rein und nur für die
Verwendung zu dieser Bestimmung vorgesehen sein.
Glasgefäße, die Niederschläge enthalten, mit
konzentrierter Salzsäure spülen und dann auswaschen.
```
DURCHFÜHRUNG
```
6.1. Blindversuch
Eine Blindprobe durchführen, indem 30 ml Wasser in einen
50-ml-Meßkolben gegeben werden und wie unter 6.2.4 bis
einschließlich 6.2.11 beschrieben weiter verfahren wird.
Wenn die Ergebnisse des Blindversuchs, gegen Wasser
gemessen, das Äquivalent von 20 mg Milchsäure pro 100 g
fettfreier Trockenmasse überschreiten, sollten die
Reagenzien geprüft werden und die unreinen Reagenzien bzw.
das unreine Reagenz ersetzt werden. Den Blindversuch
gleichzeitig mit der Untersuchung der Probe durchführen.
6.2. Bestimmung
Anmerkung: Verunreinigungen insbesondere mit Speichel und
Schweiß vermeiden.
6.2.1. Der Gehalt an fettfreier Trockenmasse (a) der Probe wird
durch Abzug des Fettgehalts (erhalten nach Methode 4) und
des Wassergehalts (erhalten nach Methode 2) von 100
errechnet.
1 000
6.2.2. ------ g der Probe auf 0,1 g genau abwiegen. Zu dieser
a - 10
Probemenge 100 ml Wasser geben, gründlich mischen.
6.2.3. 5 ml der erhaltenen Lösung in einen 50-ml-Meßkolben
pipettieren und mit Wasser auf etwa 30 ml verdünnen.
6.2.4. Unter Umschwenken langsam 5 ml der Kupfersulfatlösung
(4.1) hinzufügen und zehn Minuten stehen lassen.
6.2.5. Unter Umschwenken langsam 5 ml der
Calciumhydroxidsuspension 4.2.1 oder 10 ml der
Calciumhydroxidsuspension 4.2.2 hinzufügen.
6.2.6. Auf 50 ml mit Wasser verdünnen, kräftig schütteln, zehn
Minuten stehen lassen, dann filtrieren. Die ersten
Filtratanteile verwerfen.
6.2.7. 1 ml des Filtrats in ein Reagenzglas (5.6) pipettieren.
6.2.8. Mit einer Bürette oder einer graduierten Pipette 6,0 ml
der Schwefelsäure-Kupfersulfatlösung (4.3) in das
Reagenzglas geben. Mischen.
6.2.9. Das Reagenzglas fünf Minuten lang in kochendem Wasserbad
erhitzen. Unter fließendem Wasser auf Raumtemperatur
abkühlen.
6.2.10. 2 Tropfen 4-Hydroxydiphenyl-Reagenz (4.4) hinzufügen und
kräftig schütteln, um das Reagenz gleichmäßig in der
ganzen Flüssigkeit zu verteilen. Das Reagenzglas in das
Wasserbad von 30 +- 2 Grad C bringen; es dort 15 Minuten
belassen, von Zeit zu Zeit schütteln.
6.2.11. Das Reagenzglas 90 Sekunden in das kochende Wasserbad
einsetzen. Unter fließendem Wasser auf Raumtemperatur
abkühlen.
6.2.12. Die optische Dichte gegen den Blindversuch (6. 1)
innerhalb von drei Stunden bei der unter 5.2 angegebenen
Wellenlänge messen.
6.2.13. Falls die optische Dichte diejenige des höchsten Punktes
der Eichkurve überschreitet, die Untersuchung unter
Verwendung einer geeigneten Verdünnung des unter 6.2.6
erhaltenen Filtrats wiederholen.
6.3. Erstellung der Eichkurve
6.3.1. 5 ml der rekonstituierten Milch (4.6) in fünf
50-ml-Meßkolben pipettieren. In diese Kolben 0, 1, 2, 3
bzw. 4 ml der Eichlösung (4.5) pipettieren, um so
Eichlösungen zu erhalten, die 0, 20, 40, 60 und 80 mg
zugesetzter Milchsäure pro 100 g fettfreier Trockenmasse
des Milchpulvers entsprechen.
6.3.2. Mit Wasser auf etwa 30 ml verdünnen und wie unter 6.2.4
bis einschließlich 6.2.11 beschrieben behandeln.
6.3.3. Die optischen Dichten der Standards (6.3.1) gegen den
Blindversuch (6.1) bei der unter 5.2 angegebenen
Wellenlänge messen. In ein Diagramm die optischen Dichten
gegen die Mengen an Milchsäure eintragen, die in 6.3.1
angegeben sind, also 0 mg, 20 mg, 40 mg, 60 mg und 80 mg
pro 100 g fettfreier Trockenmasse. Eine diesen Punkten am
besten entsprechende Gerade zeichnen und die Eichkurve
anfertigen, indem diese Gerade parallel zu sich selbst
verschoben wird, so daß sie durch den Nullpunkt der
Koordinaten geht.
```
AUSWERTUNG
```
7.1. Berechnung
Die optische Dichte, die unter 6.2.12 oder 6.2.13 gemessen
wurde, in mg Milchsäure pro 100 g fettfreie Trockenmasse
in der Probe entsprechend der Eichkurve verwandeln. Dieses
Ergebnis mit dem Verdünnungsfaktor multiplizieren, falls
das Filtrat gemäß 6.2.13 verdünnt worden ist.
7.2. Wiederholbarkeit
Die Differenz zwischen den Ergebnissen von
Doppelbestimmungen, die gleichzeitig oder unmittelbar
nacheinander von demselben Untersucher mit der gleichen
Probe und unter denselben Bedingungen durchgeführt worden
sind, darf 8 mg Milchsäure pro 100 g fettfreie
Trockenmasse für Gehalte bis 80 mg nicht überschreiten.
Bei höheren Werten darf diese Differenz 10%, bezogen auf
den niedrigsten Wert, nicht überschreiten.
METHODE 7: BESTIMMUNG DER PHOSPHATASEAKTIVITÄT
(MODIFIZIERTES SANDERS- UND SAGAR-VERFAHREN)
```
ZWECK UND ANWENDUNGSBEREICH
```
Diese Methode beschreibt die Bestimmung der
Phosphataseaktivität in
- Milchpulver mit hohem Fettgehalt,
- Milchpulver (Vollmilchpulver),
- teilentrahmtem Milchpulver,
- Magermilchpulver.
```
DEFINITION
```
Die Phosphataseaktivität ist ein Maß für die vorhandene
Menge an aktiver alkalischer Phosphatase. Sie wird in myg
Phenol, die nach der hier beschriebenen Methode von 1 ml
der rekonstituierten Milch freigesetzt werden, bestimmt.
```
PRINZIP
```
Die Phosphataseaktivität von Trockenmilch wird durch die
Fähigkeit der Phosphatase, Phenol aus
Dinatriumphenylphosphat freizusetzen, bestimmt. Die Menge
an Phenol, die unter den beschriebenen Bedingungen
freigesetzt wird, wird durch spektrophotometrische Messung
der mit dem Gibb'schen Reagenz entwickelten Farbe
bestimmt.
```
REAGENZIEN
```
4.1. Lösung A
Bariumborat-hydroxid-Puffer: pH 10,6 +- 0,1 bei 20 Grad C.
25,0 g Bariumhydroxid (Ba(OH)2.8 H2O) werden in Wasser
gelöst und auf 500 ml verdünnt.
11,0 g Borsäure (H3BO3) werden in Wasser gelöst und auf
500 ml verdünnt.
Beide Lösungen auf 50 Grad C erwärmen und mischen.
Die Mischung schütteln und auf Raumtemperatur abkühlen.
Den pH-Wert mit Bariumhydroxidlösung auf 10,6 +- 0,1
einstellen und filtrieren.
Die Lösung in einem dicht verschlossenen Behälter
aufbewahren.
Den Puffer vor der Verwendung mit der gleichen Menge
Wasser verdünnen.
4.2. Lösung B
Farbentwicklungspuffer
6,0 g Natriummetaborat (NaBO2) (oder 12,5 g NaBO2.4 H2O)
und 20,0 g Natriumchlorid (NaCl) in Wasser auflösen und
auf 1 000 ml verdünnen.
4.3. Lösung C
Substrat-Puffer-Lösung
4.3.1. 0,5 g Dinatriumphenylphosphat (Na2C6H5PO4.2 H2O) in 4,5 ml
der Lösung B (4.2) auflösen. Zwei Tropfen von Lösung E
(4.5) hinzufügen und 30 Minuten stehen lassen. Farbstoff
mit 2,5 ml Butanol (4.10) extrahieren. Falls notwendig,
Farbstoffextraktion wiederholen. Nach der Abscheidung
Butanol verwerfen. Die Lösung kann in einem Kühlschrank
mehrere Tage aufbewahrt werden. Vor der Verwendung die
Farbe nochmals entwickeln und extrahieren.
4.3.2. 1 ml dieser Lösung in einen 100-ml-Meßkolben überführen
und mit der Lösung A bis zur Marke auffüllen. Die
Pufferlösung unmittelbar vor der Verwendung vorbereiten.
4.4. Lösung D
Fällungsreagenz
3,0 g Zinksulfat (ZnSO4.7 H2O) und 0,6 g Kupfersulfat
(CuSO4.5 H2O) in Wasser auflösen und auf 100 ml auffüllen.
4.5. Lösung E
Gibb's-Reagenz
0,040 g 2,6-Dibromchinon-1,4-Chlorimid (O.C6H2Br2.NCl) in
10 ml 96%igem Äthylalkohol auflösen. Die Lösung in einer
Flasche aus dunklem Glas im Kühlschrank aufbewahren. Bei
Entfärbung das Reagenz verwerfen.
4.6. Farbverdünnungspuffer
10 ml der Lösung B (4.2) des Farbentwicklungspuffers mit
Wasser auf 100 ml verdünnen.
4.7. Kupfersulfatlösung
0,05 g Kupfersulfat (II) (CuSO4.5 H2O) in Wasser lösen und
auf 100 ml mit Wasser auffüllen.
4.8. Phenol-Standardlösung
0,200 +- 0,001 g reines Phenol in Wasser auflösen und auf
100 ml in einem Meßkolben auffüllen. Diese Lösung kann
einige Monate im Kühlschrank aufbewahrt werden. 10 ml
dieser Lösung mit Wasser auf 100 ml verdünnen. Diese
verdünnte Lösung enthält 200 myg Phenol in 1 ml und kann
zur Herstellung weiterer Verdünnungen verwendet werden.
4.9. Abgekochtes, destilliertes Wasser
4.10. n-Butanol
GERÄTE
5.1. Analysenwaage
5.2. Wasserbad, thermostatisch eingestellt auf 37 Grad C +-
1 Grad C
5.3. Spektralphotometer, geeignet für Ablesungen bei einer
Wellenlänge von 610 nm
5.4. Filterpapier (Schleicher und Schüll 597, Whatman 42 oder
gleichwertiges Filterpapier)
5.5. Wasserbad, siedend
5.6. Aluminiumfolie
```
DURCHFÜHRUNG
```
Vorsichtsmaßregeln:
```
Direkte Einwirkung von Sonnenlicht vermeiden.
```
```
Alle Glasgeräte, Stopfen und Entnahmegeräte sollten
```
vollständig sauber sein. Es wird empfohlen, diese
Gegenstände mit Wasser zu spülen und zu kochen oder sie
mit Dampf zu behandeln.
```
Die Verwendung von Kunststoffmaterial (zB Stopfen)
```
vermeiden, sie können Phenol enthalten.
```
Speichel enthält Phosphatase; Kontamination durch
```
Speichelspuren muß sorgfältig vermieden werden.
6.1. Vorbereitung der Probe
6.1.1. 10 g der Probe (auf 0,1 g genau gewogen) in 90 ml Wasser
auflösen. Die Temperatur bei der Auflösung des Pulvers
darf unter keinen Umständen 35 Grad C überschreiten.
6.2. Bestimmung
6.2.1. In zwei Reagenzgläser je 1 ml der rekonstituierten Milch
eingeben, die entsprechend 6.1.1 vorbereitet wurde.
6.2.2. Eines der Reagenzgläser zwei Minuten in kochendem Wasser
erhitzen. Das Reagenzglas und das Wasserbad (5.5) (zB ein
Becherglas) mit Aluminiumfolie (5.6) abdecken, um
sicherzustellen, daß das gesamte Reagenzglas erhitzt wird.
In kaltem Wasser auf Raumtemperatur abkühlen. Dieses
Reagenzglas wird für den Blindversuch verwendet. Von
diesem Punkt an die beiden Reagenzgläser in gleicher Weise
behandeln.
6.2.3. 10 ml Lösung C (4.3.2) hinzufügen. Mischen und das
Reagenzglas in das Wasserbad von 37 Grad C (5.2) stellen.
6.2.4. 60 Minuten im Wasserbad inkubieren und von Zeit zu Zeit
schütteln.
6.2.5. Die Reagenzgläser sofort in ein kochendes Wasserbad (5.5)
stellen und zwei Minuten erhitzen; in kaltem Wasser auf
Zimmertemperatur abkühlen.
6.2.6. 1 ml der Lösung D (4.4) hinzufügen, mischen und durch ein
trockenes Filterpapier filtrieren; die ersten Filtrate
verwerfen, bis eine klare Flüssigkeit erhalten wird.
6.2.7. 5 ml jedes der beiden Filtrate in Reagenzgläser eingeben,
5 ml Lösung B (4.2) und 0,1 ml Lösung E (4.5) hinzugeben.
Mischen.
6.2.8. Zur Farbentwicklung 30 Minuten bei Zimmertemperatur
geschützt vor Sonnenlicht stehen lassen.
6.2.9. Die optische Dichte der Probelösung gegen den Blindversuch
bei der unter 5.3 angegebenen Wellenlänge messen.
6.2.10. Die Bestimmung wiederholen, falls die optische Dichte der
Lösung über der der Standardprobe mit 20 myg Phenol
liegt, die gemäß 7 erhalten wurde.
Wenn dieser Wert überschritten wird, ein entsprechendes
Volumen rekonstituierter Milch (6.1.1) mit einem
entsprechenden Volumen dieser Milch, die gemäß 6.2.2
sorgfältig abgekocht wurde, um die vorhandene Phosphatase
zu inaktivieren, verdünnen.
```
ERSTELLUNG DER EICHKURVE
```
7.1. In vier 100-ml-Meßkolben je 1, 3, 5 und 10 ml der nach 4.8
verdünnten Standardlösung eingeben und bis zur Marke mit
Wasser auffüllen; diese Verdünnungen enthalten 2, 6, 10
und 20 myg Phenol in 1 ml.
7.2. 1 ml Wasser oder 1 ml jeder Referenzlösung (7.1) in die
Reagenzgläser pipettieren, um eine Reihe von Proben zu
erhalten, die 0 (Nullwert) - 2 - 6 - 10 und 20 myg Phenol
enthalten.
7.3. Nacheinander in jedes Reagenzglas 1 ml der
Kupfersulfatlösung (4.7), 5 ml des Farbverdünnungspuffers
(4.6), 3 ml Wasser und 0,1 ml Lösung E (4.5) hinzufügen.
Mischen.
7.4. Die Reagenzgläser bei Zimmertemperatur vor Sonnenlicht
geschützt 30 Minuten stehen lassen.
7.5. Die optische Dichte der Lösungen aus den Reagenzgläsern im
Vergleich zum Nullwert bei der in 5.3 angegebenen
Wellenlänge messen.
7.6. Die Eichkurve durch Aufzeichnen der optischen Dichtewerte
gegen die Phenolmengen in myg wie bei 7.2 angegeben
aufzeichnen.
```
AUSWERTUNG
```
8.1. Berechnung
8.1.1. Die nach 6.2.9 erhaltenen Werte unter Benutzung der
Eichkurve in myg Phenol umrechnen.
8.1.2. Die Phosphataseaktivität, ausgedruckt als myg Phenol je ml
rekonstituierter Milch, wird nach folgender Formel
berechnet:
Phosphataseaktivität = 2,4 x P,
hierin ist P = die Phenolmenge in myg entsprechend 8.1.1.
8.1.3. Falls es nötig war, entsprechend der Angabe nach 6.2.10 zu
verdünnen, das unter 8.1.2 erhaltene Resultat mit dem
Verdünnungsfaktor multiplizieren.
8.2. Wiederholbarkeit
Die Differenz zwischen den Ergebnissen von
Doppelbestimmungen, die gleichzeitig oder unmittelbar
nacheinander von demselben Untersucher, mit derselben
Probe und unter denselben Bedingungen durchgeführt worden
sind, darf 2 myg freigesetztes Phenol je 1 ml
rekonstituierter Milch nicht überschreiten.
METHODE 8: BESTIMMUNG DER PHOSPHATASEAKTIVITÄT
(ASCHAFFENBURG- UND MULLEN-VERFAHREN)
```
ZWECK UND ANWENDUNGSBEREICH
```
Diese Methode beschreibt die Bestimmung der
Phosphataseaktivität in
- Milchpulver mit hohem Fettgehalt,
- Milchpulver (Vollmilchpulver),
- teilentrahmtem Milchpulver,
- Magermilchpulver.
```
DEFINITION
```
Die Phosphataseaktivität von Trockenmilch ist ein Maß für
die Menge an aktiver alkalischer Phosphatase im Produkt.
Sie wird in myg p-Nitrophenol, die nach der hier
beschriebenen Methode von 1 ml der rekonstituierten Probe
freigesetzt werden, bestimmt.
```
PRINZIP
```
Die rekonstituierte Probe wird mit einem Puffersubstrat
bei pH 10,2 verdünnt und bei einer Temperatur von
37 Grad C zwei Stunden bebrütet. Die in der Probe
vorhandene alkalische Phosphatase setzt unter diesen
Bedingungen p-Nitrophenol aus Dinatrium
(p-Nitrophenyl)-phosphat frei.
Das freigesetzte p-Nitrophenol wird durch direkten
Vergleich mit Standardfarbgläsern in einem einfachen
Komparator unter Verwendung von reflektiertem Licht
bestimmt.
```
REAGENZIEN
```
4.1. Natriumcarbonat-Hydrogencarbonat-Puffer 3,5 g wasserfreies
Natriumcarbonat und 1,5 g Natrium-Hydrogencarbonat in
Wasser auflösen und in einem Meßkolben auf 1 000 ml
verdünnen.
4.2. Puffersubstrat
1,5 g Dinatrium p-Nitrophenyl-Phosphat im
Natriumcarbonat-Hydrogencarbonat-Puffer (4.1) auflösen und
in einem Meßkolben mit dem Puffer (4.1) auf 1 000 ml
auffüllen.
Diese Lösung ist einen Monat stabil, wenn sie in einem
Kühlschrank (= 4 Grad C) gelagert wird, jedoch sollte
eine Farbprüfung an solchen gelagerten Lösungen
durchgeführt werden; siehe 6, Anmerkung 3.
4.3. Fällungsreagenzien
4.3.1. Zinksulfatlösung
30,0 g Zinksulfat in Wasser auflösen und in einem
Meßkolben auf 100 ml verdünnen.
4.3.2. Kalium-Hexacyanoferrat(II)lösung
17,2 g Kalium-Hexacyanoferrat(II)-Trihydrat in Wasser
auflösen und in einem Meßkolben auf 100 ml verdünnen.
```
GERÄTE
```
5.1. Analysenwaage
5.2. Wasserbad, thermostatisch auf 37 +- 1 Grad C eingestellt
5.3. Komparator mit einer besonderen, auf myg p-Nitrophenol je
ml Milch geeichte, Standardfarbgläser aufweisende Scheibe
und zwei Küvetten von 25 mm
```
DURCHFÜHRUNG
```
Vorsichtsmaßnahmen:
```
Nach der Verwendung müssen die Reagenzgläser geleert,
```
mit Wasser gespült, in heißem Wasser mit einem
alkalischen Waschmittel gewaschen und anschließend in
reinem heißem Leitungswasser gespült werden.
Schließlich müssen sie vor der Verwendung mit Wasser
gespült und getrocknet werden.
Die Pipetten sind gründlich in sauberem kaltem
Leitungswasser sofort nach der Verwendung zu spülen,
anschließend muß vor der Verwendung mit Wasser gespült
und getrocknet werden.
```
Die Stopfen der Reagenzgläser müssen sofort nach der
```
Verwendung in heißem Leitungswasser gründlich gespült
werden, anschließend sind sie zwei Minuten in Wasser
abzukochen.
```
Die Puffersubstratlösung (4.2) sollte mindestens ein
```
Monat stabil bleiben, wenn sie in einem Kühlschrank bei
4 Grad C oder darunter aufbewahrt wird. Etwaige
Instabilitäten zeigen sich an der Bildung einer
Gelbfärbung. Während die Probe immer gegen eine
abgekochte Kontrollprobe abgelesen wird, die die
gleiche Puffersubstratlösung enthält, wird empfohlen,
daß die Lösung nicht verwendet werden sollte, wenn sich
eine Farbablesung ergibt, die in einer 25-mm-Küvette
des Komparators, bei dem in der anderen Küvette
destilliertes Wasser verwendet wird, mehr als 10 myg
beträgt.
```
Eine getrennte Pipette für jede Probe verwenden und
```
Speichelkontamination der Pipette vermeiden.
```
Die Probe darf zu keiner Zeit direktem Sonnenlicht
```
ausgesetzt werden.
6.1. Vorbereitung der Probe
10 g Pulver in 90 ml Wasser auflösen. Die Temperatur für
die Lösung des Pulvers darf 35 Grad C nicht überschreiten.
6.2. Bestimmung
6.2.1. 15 ml des Puffersubstrats in ein sauberes trockenes
Reagenzglas pipettieren, anschließend 2 ml der zu
testenden rekonstituierten Probe (6.1). Das Reagenzglas
verschließen, durch Stürzen mischen und in das
37 Grad C-Wasserbad stellen.
6.2.2. Gleichzeitig ein Reagenzglas mit 15 ml Puffersubstrat und
2 ml der abgekochten rekonstituierten Probe in der
gleichen Art wie die zu prüfende Probe in das Wasserbad
stellen.
6.2.3. Nach zwei Stunden beide Reagenzgläser aus dem Wasserbad
entfernen, 0,5 ml Zinksulfatlösung (4.3.1) hinzufügen, den
Stopfen wieder aufsetzen, kräftig schütteln und drei
Minuten stehen lassen. 0,5 ml
Kalium-Hexacyanoferrat(II)lösung (4.3.2) hinzugeben,
gründlich mischen, filtern und das klare Filtrat in einem
sauberen Reagenzglas auffangen.
6.2.4. Das Filtrat in eine 25-mm-Küvette einbringen und mit dem
Filtrat der abgekochten Gegenprobe im Komparator unter
Verwendung der Spezialscheibe (5.3) vergleichen.
```
AUSWERTUNG
```
7.1. Berechnung
Die direkte Ablesung nach 6.2.4 wird als myg p-Nitrophenol
je ml der rekonstituierten Probe ausgedrückt.
7.2. Wiederholbarkeit
Die Differenz zwischen den Ergebnissen von
Doppelbestimmungen, die gleichzeitig oder unmittelbar
nacheinander mit derselben Probe von demselben Untersucher
und unter denselben Bedingungen durchgeführt worden sind,
darf nicht mehr als 2 myg Nitrophenol je ml
rekonstituierter Milch betragen.
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