Verordnung des Bundesministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten über die Lehrpläne der Hauptschulen; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an diesen Schulen
Die beim Verfassen von Texten auftretenden Mängel in der Beherrschung der Sprach- und Schreibrichtigkeit müssen zu individuellen, bei Bedarf zu gemeinsamen Schwerpunkten der Unterrichtsarbeit werden.
Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, soll einen Schwerpunkt des Deutschunterrichts bilden. Bei der Auswahl sind der Leistungsstand, insbesondere die Lesefertigkeit und -fähigkeit, und die Interessen und Konsumgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler zu bedenken. Individualisierung und Differenzierung beim Angebot der Texte sind daher notwendig.
Altersgemäße mediale und lokale kulturelle Angebote sind einzubeziehen.
Durch regelmäßige, methodisch abwechslungsreiche Beschäftigung mit Texten verschiedener Art sollen die Schülerinnen und Schüler zu gründlichem Textverständnis und zu positiver Einstellung zum Lesen gelangen.
Sprachbetrachtung und Rechtschreibunterricht sind grundsätzlich in die Handlungszusammenhänge des Deutschunterrichts einzubinden. Die Auseinandersetzung mit Sprach- und Schreibnormen soll nicht Selbstzweck sein und auch nicht auf vordergründiges Begriffswissen abzielen.
Ausgangspunkte sollen vor allem Texte und komplexe Situationen sein, bisweilen ist es aber auch zielführend, einzelne Teilbereiche der Grammatik oder Rechtschreibung zunächst isoliert zu betrachten. Über beide Zugänge sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in Bau und Funktion der Sprache gewinnen: Durch die Beschäftigung mit Text-, Satz- und Wortgrammatik sowie mit Lautung und Schreibung sollen die Schülerinnen und Schüler ihr Sprachwissen erweitern.
Grammatische Inhalte und Begriffe müssen in dem Maß vermittelt werden, wie es ein altersgemäßes Nachdenken und Sprechen über Sprache erfordert. Sprach- und Schreibnormen werden als gesellschaftlich bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet, ihre Veränderbarkeit soll aufgezeigt werden. Spielerische und entdeckende Verfahren sollen als ein wesentlicher Zugang zur Auseinandersetzung mit Sprache eingesetzt werden.
Grammatisches und orthographisches Wissen soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, bewusst mit Sprache umzugehen, über Sprache zu reden und eigene Texte selbstständig zu überarbeiten. Dazu ist es zweckmäßig, Hilfsmittel in Buchform und elektronischer Form, zB österreichische Wörterbücher, heranzuziehen.
Die Beschäftigung mit Sprach- und Schreibnormen soll nach Gesichtspunkten der inneren Differenzierung erfolgen, die den individuellen Besonderheiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler weitgehend Rechnung zu tragen hat. Besondere Maßnahmen zur Differenzierung sind vor allem notwendig, wenn der Deutschunterricht Zweitsprache-Unterricht ist (siehe weiter unten).
Die Leistungsdifferenzierung erfolgt durch den methodischen Zugang, nach Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung, nach dem Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler sowie nach dem Anspruchsniveau, das mit der jeweiligen Aufgabenstellung verbunden ist (siehe auch den Abschnitt “Förderung durch Differenzierung und Individualisierung” im dritten Teil).
Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist zu ermöglichen.
Besondere didaktische Grundsätze, wenn Deutsch Zweitsprache ist:
Diese Grundsätze gelten als Leitlinien für den regulären Deutschunterricht sowie für den besonderen Förderunterricht für Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch.
Bei der Einschätzung der individuellen Lernfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache ist immer ein Missverhältnis zwischen vorhandenen Möglichkeiten und tatsächlicher Ausdrucksfähigkeit zu berücksichtigen. Als Zugang zu kommunikativen Realsituationen sowie als Möglichkeit einer kontinuierlichen Reflexion und behutsamen Fehlerkorrektur kommt der Hereinnahme von ungesteuertem Spracherwerb in den Unterricht große Bedeutung zu.
Im Unterricht sind die rezeptiven Fertigkeiten (Hörverstehen und Leseverstehen) vor den entsprechenden produktiven Fertigkeiten (Sprechen und Schreiben) zu vermitteln, dh. das Hörverstehen vor dem Sprechen und das Leseverstehen vor dem Schreiben.
Hörverstehen
Das Hörverstehen stellt im Zweitsprachenunterricht eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation dar.
Hörübungen sollen das Verstehen anbahnen und schulen: das Globalverständnis (die allgemeine Sinnerfassung) und das Detailverständnis (das Erfassen bestimmter Einzelheiten). Hören soll dabei kein passiver Vorgang sein, sondern eingebunden werden in kommunikative Situationen, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, verbal oder nonverbal zu reagieren.
Die Entwicklung des rezeptiven Wortschatzes soll vor allem durch sinnerfassendes Hören (und Lesen) erfolgen.
Hörverstehensübungen müssen auch für die Laut- und Ausspracheschulung eingesetzt werden. Übungen dieser Art sollen ihr Textmaterial größeren Sinnzusammenhängen entnehmen.
Sprechen
Die Schulung der mündlichen Ausdrucksfähigkeit (einschließlich der richtigen Aussprache und Intonation) soll einen Schwerpunkt im Unterricht von Deutsch als Zweitsprache bilden.
Der Spracherwerb ist dabei als Prozess zu verstehen, in dessen Verlauf die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen und bestimmte Sprachnormen einzuhalten.
Aussprache und Intonation sollen der deutschen Standardsprache möglichst nahe kommen. Neben der Lautsicherheit ist ein in Rhythmus, Melodieführung und Sprechtempo möglichst natürlicher Sprechton anzustreben. Auf den engen Zusammenhang mit dem Hörverstehen ist zu achten.
Lesen und Leseverstehen
Beim Zweitspracherwerb kommen dem Lesen folgende Aufgaben zu:
- Das laute Lesen soll die Entsprechung von Schriftsymbolen und den dazu gehörigen Lauten automatisieren, Aussprache, Intonation und Sprachrhythmus sowie die Lesefertigkeit festigen.
- Das stille Lesen soll der Sinnerfassung von Texten (mit unbekannten Elementen) und der Wortschatzerweiterung dienen.
Das selbstständige Lesen als Mittel zum eigenständigen Spracherwerb ist besonders zu fördern.
Schreiben
Das Schreiben hat im Unterricht Deutsch als Zweitsprache zunächst nur lernunterstützende Funktion. Es ist erst allmählich zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln und muss zu wachsender Sicherheit führen und die Bereitschaft wecken, unterschiedliche Schreibformen reproduktiv und produktiv zu gebrauchen.
Rechtschreiben
Von Anfang an sollte danach getrachtet werden, dass der Prozess des Schreibens aktiv vollzogen wird, dh. er sollte vom Sensorischen zum Kognitiven und zum Motorischen führen (Hinschauen/Hören/Merken/Aufschreiben).
Spezifische Schwierigkeiten beim Erwerb der deutschen Rechtschreibung ergeben sich vor allem aus Unterschieden zu den Muttersprachen der Schüler und Schülerinnen, besonders bei:
- Laut-Buchstaben-Entsprechungen,
- Abgrenzung von Wörtern,
- Wortzusammensetzungen,
- Groß- und Kleinschreibung,
- Satzzeichen.
Kontrastive Vergleiche (Muttersprache und Deutsch) können Problembereiche deutlich machen und Fehlschreibungen verhindern.
Auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und auf Schwierigkeiten, die sich aus den Unterschieden zu ihrer jeweiligen Muttersprache ergeben, ist durch geeignete Individualisierungsmaßnahmen einzugehen.
Für die Arbeit mit österreichischen und zweisprachigen Wörterbüchern sollen Nachschlagetechniken erlernt werden.
Grundkenntnisse aus der Sprachbetrachtung unterstützen das Verständnis für die Rechtschreibung und sollen daher im Rechtschreibunterricht angewendet werden.
Sprachbetrachtung
Grundsätzlich ist zwischen Erkennungsgrammatik für den muttersprachlichen Unterricht und Erzeugungsgrammatik für den Zweitund/oder Fremdsprachunterricht zu unterscheiden:
Erlernt man eine Sprache als Zweitsprache, bedient man sich der Erzeugungsgrammatik, die das bestehende Regelsystem einer Sprache als gegeben annimmt. Dafür bieten Satzmuster oder nach kommunikativem Bedarf erworbene Teile der Formenlehre rasch die Möglichkeit, mit relativ einfachen Strukturen sprachrichtig zu kommunizieren.
Erst nach Erarbeitung, Reflexion und Einsicht in die Funktion grammatischer Phänomene können diese im Bedarfsfall auch benannt werden. Dabei ist zu bedenken, dass viele Funktionen grammatischer Phänomene des Deutschen in den verschiedenen Muttersprachen der betroffenen Schülerinnen und Schüler oft keine direkte Entsprechung haben (zB die Funktion des Artikels).
Bei der Einschätzung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist zu berücksichtigen, dass diese nur einen kleinen Ausschnitt ihrer tatsächlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt in der für sie fremden Sprache wiedergeben können. Schularbeiten sind so zu erstellen, dass sie dem individuellen Sprachstand der Schülerinnen und Schüler entsprechen. Die Verwendung von zweisprachigen Wörterbüchern ist zu ermöglichen.
Mangelnde Sprachkompetenz in der Zweitsprache Deutsch legitimiert nicht eine Zuweisung in die niedrigste Leistungsgruppe. Vor allem in Sprechen, Lesen und Schreiben erwerben Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Herkunftssprache im gemeinsamen Unterricht mit Schülern und Schülerinnen der höchsten Leistungsgruppe eine hohe Sprachkompetenz in Deutsch - vor allem aus der Sicht der sozialen Funktion des Sprachlernens.
Lehrstoff:
Kernbereich:
Klasse:
Sprache als Grundlage von Beziehungen
Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.
Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Einfache Mittel kennen lernen und anwenden um Gespräche partner- und situationsgerecht zu führen. Vertraute Gesprächsformen anwenden und neue kennen lernen. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.
Interessen wahrnehmen: Eigene Absichten und Absichten anderer wahrnehmen und mit eigenen Worten ausdrücken. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; dafür einfache sprachliche Mittel sichern.
Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen
Informationsquellen erschließen: Personen befragen; Auskünfte einholen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.
Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen.
Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem Wesentliches wiedergeben.
Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen lernen.
Sprache als Gestaltungsmittel
Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:
Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.
Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.
Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.
Sprachbetrachtung und Rechtschreibung
siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse
Klasse:
Sprache als Grundlage von Beziehungen
Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.
Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Die schon bekannten Mittel der Gesprächsführung ausbauen und erweitern. Gesprächsformen mit zunehmender Sicherheit anwenden. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.
Interessen wahrnehmen: Verschiedene Absichten beschreiben und vergleichen lernen. Anliegen mündlich und schriftlich vorbringen; weitere sprachliche Mittel kennen lernen und erproben.
Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen
Informationsquellen erschließen: Personen zu verschiedenen Themenbereichen befragen; Fragen vorbereiten und zielführend stellen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.
Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und Notizen anlegen.
Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem anhand von Notizen ordnen und mündlich oder schriftlich wiedergeben.
Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu einfachen Sachverhalten und Äußerungen mündlich und schriftlich Stellung nehmen. Eigene Überlegungen äußern und begründen.
Sprache als Gestaltungsmittel
Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:
Persönliche Zugänge zu literarischen Texten finden, im Besonderen aus der Kinder- und Jugendliteratur. Einfache Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.
Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Einfache Möglichkeiten kennen lernen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben). Deren Wirkung auf sich und andere wahrnehmen und beschreiben.
Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.
Sprachbetrachtung und Rechtschreibung
siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse
Klasse:
Sprache als Grundlage von Beziehungen
Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.
Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Den Gesprächsverlauf bewusst wahrnehmen und zunehmend eigenständig auf Partner/innen und Situationen eingehen. In verschiedenen Gesprächsformen den Gesprächsverlauf beobachten und beschreiben, um ihn beeinflussen zu können. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen, um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.
Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch einander widersprechende Absichten beschreiben; Stellung beziehen. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; formale und mediale Möglichkeiten nützen.
Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen
Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen; entsprechende sprachliche und technische Mittel kennen lernen und erproben. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.
Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.
Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche von Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem mündlich und schriftlich auch unter Verwendung von Merk- und Veranschaulichungshilfen wiedergeben.
Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten (auch aus Texten) und Äußerungen Argumente sammeln, ordnen und zu einfachen mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen.
Sprache als Gestaltungsmittel
Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:
Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.
Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).
Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.
Sprachbetrachtung und Rechtschreibung
siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse
Klasse:
Sprache als Grundlage von Beziehungen
Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken austauschen: Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken mündlich und schriftlich partnergerecht mitteilen.
Beziehungen aufnehmen, ausbauen und gemeinsames Handeln ermöglichen: Eigenes Gesprächsverhalten in seiner Wirkung abschätzen und situations- und partnergerecht einsetzen können. Sich in verschiedenen Gesprächsformen - versuchsweise auch leitend - angemessen verhalten. In vielfältigen Situationen und unter verschiedenen Bedingungen ausdrucksvoll und verständlich sprechen. Texte verfassen, um persönliche Beziehungen auszudrücken; entsprechende Formen der Übermittlung kennen lernen und einsetzen.
Interessen wahrnehmen: Verschiedene, auch versteckte Absichten erkennen und zuordnen; entsprechend reagieren. Anliegen sprachlich differenziert vorbringen; auch mit Anforderungen im öffentlichen und institutionellen Bereich vertraut werden.
Sprache als Trägerin von Sachinformationen aus verschiedenen Bereichen
Informationsquellen erschließen: Informationen von Personen gezielt einholen (auch in Form von Interviews); entsprechende sprachliche und technische Mittel einsetzen. Mit Ordnungs- und Suchhilfen vertraut werden; Bibliotheken, Medien bzw. andere Informationssysteme zur Erarbeitung von Themen nützen.
Informationen aufnehmen und verstehen: Die Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen weiterentwickeln und das individuelle Lesetempo steigern; Lesetechniken zur Informationsentnahme kennen lernen und anwenden. Aus Gehörtem und Gesehenem - auch größeren Umfangs - Informationen entnehmen und gezielt Merkhilfen einsetzen.
Informationen für bestimmte Zwecke bearbeiten sowie schriftlich und mündlich vermitteln: Das Wesentliche aus Gehörtem, Gesehenem und Gelesenem wirkungsvoll und anschaulich mündlich und schriftlich präsentieren und erklären.
Sich mit Sachthemen auseinander setzen: Zu Sachverhalten und Äußerungen (auch aus Texten) Argumente sammeln, ordnen und zu ausführlicheren mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen zusammenfassen. Standpunkte anderer in zunehmendem Maß berücksichtigen.
Sprache als Gestaltungsmittel
Literarische Textformen und Ausdrucksmittel kennen lernen:
Literarische Texte mit höherem Anspruchsniveau im Hinblick auf Thema, Form und Umfang erleben und verstehen, im Besonderen aus der Jugendliteratur. Grundlegende Einblicke in Entstehungs- und Wirkungszusammenhänge von Texten gewinnen. Gestaltungsmittel erkennen und als Anregung für eigene Texte nützen.
Ausdrucksformen in verschiedenen Medien kennen lernen: Verstehen, wie in Medien Themen und Inhalte gezielt aufbereitet und gestaltet werden (auch durch eigenes Erproben).
Kreative sprachliche Gestaltungsmittel kennen lernen: Schriftlich und mündlich erzählen; erzählerische Mittel einsetzen, um Texte bewusst zu gestalten. Durch kreativen Umgang mit Lauten, Wörtern, Sätzen oder Texten Möglichkeiten sprachlicher Gestaltung erleben und erproben.
Sprachbetrachtung und Rechtschreibung
siehe Abschnitt 1. bis 4. Klasse
bis 4. Klasse:
Sprachbetrachtung und Rechtschreibung
(bezieht sich auf die jeweils genannten Aufgabenbereiche):
Sprachliche Erscheinungsformen betrachten und anwenden
Wissen über Sprache erwerben und anwenden, wie es für einen möglichst fehlerfreien Sprachgebrauch notwendig ist. Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache gewinnen, und zwar aus den Bereichen der Pragmatik, der Semantik und der Text-, Satz- und Wortgrammatik. Maßgebend für die Auswahl sind der Entwicklungsstand, die Leistungsfähigkeit und der sprachliche Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler.
Rechtschreiben
Den Gebrauchswortschatz entsprechend dem jeweiligen Thema stetig erweitern und orthographisch sichern. Die Regelhaftigkeit von Sprachformen und Schreibung in zunehmendem Maße erkennen und verstehen. Neben anderen Hilfen Wortbedeutungen und Wortbildung zum Erschließen der richtigen Schreibung nützen lernen. Individuelle Rechtschreibschwächen herausfinden und durch regelmäßige Übungen abbauen. Hilfsmittel (Wörterbücher, elektronische Programme ua.) benützen lernen und regelmäßig verwenden.
Erweiterungsbereich:
Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).
LEBENDE FREMDSPRACHE
(Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch,
Tschechisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Ungarisch,
Kroatisch, Türkisch)
Bildungs- und Lehraufgabe:
Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich in der Fremdsprache in altersgemäßer, situationsadäquater und der jeweiligen Leistungsstufe entsprechender Form zu informieren und auszudrücken.
Der Prozess des Fremdsprachenerwerbs bietet zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit interkulturellen Themen. Das bewusste Aufgreifen solcher Fragestellungen soll zu einer verstärkten Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler führen und ihr Verständnis für andere Kulturen und Lebensweisen vertiefen. Dabei ist der Vergleich mit den eigenen Erfahrungen und den österreichischen Gegebenheiten anzustreben.
Der Fremdsprachenunterricht soll Grundlage für den weiteren selbstständigen Spracherwerb sein; darüber hinaus soll er auch einen Beitrag zur Entwicklung adäquaten Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler leisten.
Das Erlernen der vier Fertigkeiten (Hörverstehen, mündliche Kommunikation, Leseverstehen, schriftliche Kommunikation) soll unter Berücksichtigung der Altersgemäßheit die Bewältigung von Alltags- und Unterrichtssituationen ermöglichen.
Allgemeine Fachziele sind:
- Das Verstehen von gesprochener Sprache in direktem Kontakt oder über Medien als Ergebnis der Erarbeitung von vorgeschlagenen Themen und Sprachmitteln ausgehend von Standardaussprachen sowie einer durchschnittlichen Sprechgeschwindigkeit.
- Der aktive Einsatz der erworbenen Redemittel in für die Schülerinnen und Schüler relevanten Situationen.
- Das selbstständige Erfassen schriftlicher, fremdsprachlicher Texte verschiedener Art unter Berücksichtigung der vorgesehenen Themen und Sprachmittel.
- Die schriftliche Anwendung der erworbenen Sprachmittel in adressatenbewusster und mediengerechter Form (der Textsorte entsprechend) auch unter Einbeziehung neuer Technologien (Textverarbeitung, E-Mail).
Beitrag zu den Aufgabenbereichen der Schule:
Eine Fremdsprache ist Ausdruck von teilweise anderen und fremden Kultur- und Lebensformen sowie Wertsystemen. Der Erwerb einer Fremdsprache soll auch dem Kennenlernen dieses Fremden, der bewussten Auseinandersetzung, dem Abbau von Vorurteilen und der Entfaltung des Wertbewusstseins dienen. In der Anwendung der Fremdsprache soll wertorientiertes Handeln im politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und weltanschaulichen Umfeld umgesetzt werden.
Beiträge zu den Bildungsbereichen:
Sprache und Kommunikation:
Der Fremdsprachenunterricht soll in seiner Gesamtheit zur Erreichung aller Ziele dieses Bildungsbereiches beitragen.
Mensch und Gesellschaft:
Fremdsprache ist Ausdruck von Kultur- und Lebensformen. Wertorientiertes Handeln im politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Umfeld wird durch Sprache umgesetzt.
Der Erwerb einer Fremdsprache soll auch dem Kennenlernen von Fremdem und der bewussten Auseinandersetzung damit dienen. Dadurch sollen auch Vorurteile abgebaut werden. Sofern es sich bei der Fremdsprache um eine Volksgruppensprache handelt, soll deren besondere Beachtung zum gleichberechtigten und friedlichen Zusammenleben beitragen.
Natur und Technik:
Eine Internationalisierung der Fachsprachen hat bereits stattgefunden, Fremdsprachenkenntnisse erleichtern den Zugang. Themen aus diesem Bereich sollen auch im Fremdsprachenunterricht bearbeitet werden.
Kreativität und Gestaltung:
Anregung kreativer Aktivitäten durch Fremdsprachenunterricht wie zB: fremdsprachliche Theateraufführungen, Rollenspiele, Verstehen und Verfassen fremdsprachlicher Liedtexte, kreatives Schreiben in den Fremdsprachen.
Gesundheit und Bewegung:
Kommunikative Anlässe über gesunde Lebensführung und den harmonischen Umgang mit dem gesellschaftlichen Umfeld bzw. der natürlichen Umwelt sollen auch im Fremdsprachenunterricht genutzt bzw. hergestellt werden.
Sportspezifisches Vokabular soll im Fremdsprachenunterricht vermittelt werden. Auseinandersetzung (auch) mit landestypischen Sportarten (zB Baseball, Cricket usw.) und gegebenenfalls auch deren Ausübung könnte angeregt werden.
Didaktische Grundsätze:
Im Unterricht ist so viel Fremdsprache wie möglich, so wenig Unterrichtssprache wie nötig einzusetzen. Die Techniken der mündlichen und schriftlichen Übersetzung und Übertragung sind lediglich punktuell, und nur wenn sie dem besseren Verständnis dienen, einzusetzen.
Der Wortschatzvermittlung in vielfältiger und vernetzter Form (Vokabular im Kontext, Kollokationen, Vokabular mit impliziter Grammatik, fixe Redewendungen, halbfixe Redewendungen) ist größtes Gewicht beizumessen.
Die vier Fertigkeiten sind regelmäßig und möglichst integrativ zu üben. Als Ziel ist die Fähigkeit zur erfolgreichen Kommunikation, die nicht mit fehlerfreier Kommunikation zu verwechseln ist, anzustreben. Die jeweiligen kommunikativen Anliegen sind beim Üben von Teilfertigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Neue Technologien (Textverarbeitung, E-Mail, Internet) sind einzubeziehen.
Regelmäßige Hörübungen sind durchzuführen, und den Schülerinnen und Schülern sind möglichst viele Sprechanlässe für den Gebrauch der Fremdsprache anzubieten.
Der funktionale Aspekt der Grammatik hat Vorrang gegenüber dem formalen Aspekt. Das Erarbeiten und Einüben von grammatischen Strukturen hat möglichst im kommunikativen Zusammenhang zu geschehen und darf nicht zum Selbstzweck werden.
Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Sprache (auch im Vergleich mit der Unterrichts- bzw. Muttersprache) ist zu fördern. Dabei sind komparative und kontrastive Methoden in der 1. und 2. Klasse eher zu vermeiden, in der 3. und 4. Klasse vor allem dort einzusetzen, wo es sinnvoll erscheint und zu einem verbesserten sprachlichen Bewusstsein der Fremdsprache gegenüber führt.
Der Einsatz von spielerischen und musisch-kreativen Elementen ist erforderlich, da sich dies einerseits sehr positiv auf die Motivation auswirkt und andererseits auch lernpsychologisch sinnvoll ist.
Landes- und kulturkundliche Informationen sind mit den Themen und kommunikativen Situationen sinnvoll zu verbinden, handlungsorientiert zu vermitteln und bewusstseinsbildend zu nutzen.
Um möglichst große Authentizität zu gewährleisten sind direkte persönliche Begegnungen (Einsatz von “native speakers”, Schüleraustausch, Intensivsprachwochen) und Einsatz und Nutzung von audiovisuellen Medien, neuen Technologien (zB E-Mail, Internet) empfehlenswert.
Das Erleben der Fremdsprache als authentisches Kommunikationsmittel in fächerübergreifenden Situationen ist anzustreben.
Die Vermittlung und Anwendung von Lerntechniken, insbesondere im Hinblick auf autonomes Lernen und als Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen, soll zentrales Anliegen sein.
In Englisch und Französisch ist das rezeptive Beherrschen der Lautschrift als Hilfsmittel bezüglich der Aussprache und Intonation anzustreben (Förderung des selbstständigen Erarbeitens von unbekanntem Wortmaterial). Standardisierte Akzentzeichen sind als Lernhilfen zu verwenden.
Für den Lernerfolg sind alle vier Fertigkeiten im gleichen Ausmaß (im Anfangsunterricht überwiegend mündliche Kommunikation) ausschlaggebend. Übersetzungen von Texten kommt keine eigenständige Bedeutung zu. Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit sind nur eines der Kriterien und können nicht alleine ausschlaggebend sein.
Die Lehrerinnen und Lehrer sollen auf die Qualität der sprachlichen Äußerungen achten. Der individuelle Lernfortschritt und das Bemühen um die Optimierung von Arbeitsergebnissen sind zu beachten.
Der Zeitrahmen für Schularbeiten ist dem Abschnitt “Leistungsfeststellung” des dritten Teils zu entnehmen. Die Verwendung von Wörterbüchern bei Schularbeiten ist - nach Maßgabe der Aufgabenstellung - zu ermöglichen.
Übungsphasen sind in mündlicher und schriftlicher Form zu integrieren.
Fertigkeitsorientierung steht im Vordergrund des Fremdsprachenunterrichts. Dies ist bei der Festlegung des Erweiterungsbereichs zu berücksichtigen. Bei Vertiefung der Fertigkeiten ist es nahe liegend, die Ziele des Kernbereichs weiter zu führen.
Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern (Lerntypen, Lerntempo, Neigungen und Interessen, soziale Fertigkeiten, Stärken und Schwächen) müssen durch verschiedene methodische Zugänge, Umfang und Komplexität der Aufgabenstellung und entsprechend individualisierte Arbeits- und Betreuungsformen Berücksichtigung finden.
Falls sich Schülerinnen und Schüler im Klassenverband befinden, denen die betreffende Fremdsprache als Muttersprache bzw. als Zweitsprache im Familienverband dient, sind deren besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht zu nutzen. Eine solche Konstellation stellt meist eine natürliche Chance dar, mit verschiedenen Varianten der Standardsprache umgehen zu lernen, direkte Informationen über die kulturellen Hintergründe zu erhalten und ermöglicht eine positive Hervorhebung von Mehrsprachigkeit.
Leistungsdifferenzierung (siehe auch den Abschnitt Förderung durch Differenzierung und Individualisierung im dritten Teil)
Die Beschreibung des Lehrstoffes erfolgt in Form globaler Zielsetzungen, welche unabhängig von der individuellen Leistungsfähigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler gelten. Eine Differenzierung kann im Grad der Erreichung der einzelnen Ziele und im Grad der Hilfestellung zum Ausdruck kommen. Grundsätzlich soll immer nach dem Prinzip: “Vom Einfachen zum Schwierigen” vorgegangen werden. Aufbauend auf einem gemeinsamen Grundangebot für alle Schülerinnen und Schüler bekommen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zusätzliche Angebote, die aber auch für die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zugänglich sein sollen.
Lernschwächere Schülerinnen und Schüler werden die Lernziele häufig in einer weniger komplexen oder abstrahierten Form erreichen. Dies kommt in der Fremdsprache vor allem durch eine einfachere Ausdrucksweise und durch Konzentration auf elementare Strukturen im Bereich der Grammatik zum Tragen.
Durch Schaffung und Erhaltung eines positiven Lernklimas sollen die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft unterstützt werden. Ein solches Lernklima kann durch Stärkung des Selbstwertgefühls und Fokussierung auf vorhandene Stärken der Schülerinnen und Schüler erreicht werden.
Differenzierungsmaßnahmen sind zu treffen in Bezug auf die methodische Aufbereitung des Lehrstoffes (Zugänge über mehrere Wahrnehmungskanäle), auf Abstraktionsgrad und Komplexität der Aufgabenstellung, Komplexität der sprachlichen Äußerungen und unterrichtsorganisatorische Maßnahmen (offene Lernformen).
Kriterien für die Planung und Durchführung der Differenzierungsmaßnahmen:
- Grad des Verständnisses gehörter oder gelesener Texte;
- Komplexität der Ausdrucksmittel sowohl im rezeptiven als auch im produktiven Bereich;
- Komplexität bzw. Verständlichkeit der Aufgabenstellungen;
- Unterschiedliches Zeitausmaß, das von den einzelnen Schülerinnen und Schülern zur Erreichung der Lernziele benötigt wird (Übung und Festigung);
- Intensität der erforderlichen Betreuung bzw. der erforderlichen Hilfestellung;
- Stellenwert von schriftlichen und mündlichen Ausdrucksformen (bei lernschwachen Schülerinnen und Schülern ist vor allem die lernunterstützende Funktion des Schreibens zu beachten);
- Umgang mit Fehlern (ein sensibler Umgang mit Fehlern ist notwendig. In den verschiedenen Unterrichtsphasen ist klar zu machen, ob das Hauptaugenmerk bei sprachlicher Korrektheit - mit Korrektur - oder bei Geläufigkeit - ohne Korrektur durch die Lehrkraft - liegt.);
- Vielfalt an methodischen Zugängen mit Berücksichtigung der verschiedenen Wahrnehmungskanäle.
Lehrstoff:
Kernbereich:
Fertigkeiten:
Klasse:
Rezeptive Fertigkeiten:
Regelmäßige Lese- und Hörübungen haben als Ziel:
- das Erschließen der Textintention;
- das Erfassen des Wesentlichen (Globalverstehen);
- das Erfassen bestimmter Einzelheiten (Detailverstehen);
- das Erschließen von unbekanntem Sprachmaterial aus dem Zusammenhang.
Hörverstehen:
Hörtexte müssen sich am rezeptiven Wortschatz der Schülerinnen und Schüler orientieren. Es sind vor allem Texte heranzuziehen, die von kommunikativem Wert sind und authentischen Sprechtexten zumindest nahe kommen.
Zielsetzung ist das Verstehen von:
- Einfachen Äußerungen und dem Klassengespräch (wie zB Anweisungen, Fragen und Auskünfte der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schülerinnen und Schüler);
- kurzen Texten, die aus bekannten Elementen bestehen;
- themenbezogenen Texten, die einige unbekannte Elemente enthalten;
- Liedern.
Leseverstehen:
Ziel ist die Grundlegung für das stille, sinnerfassende Lesen. Bei der Auswahl der Texte ist einerseits auf Handlungsrelevanz für den Alltag zu achten, andererseits darauf, dass ein vielfältiges Bild der Gesellschaft in den Ländern der Zielsprache vermittelt wird. Das Verständnis verschiedener Textsorten (im Russischen/Serbischen in cyrillischer Schrift) ist anzustreben. Zielsetzung ist das Verstehen von:
- kurzen Sachtexten und Mitteilungen;
- einfachen Briefe persönlichen Inhalts;
- Dialogen als Basis für die Entwicklung des Sprechens;
- einfachen fiktionalen Texten;
- Gedichten und Liedern.
Produktive Fertigkeiten:
Im Vordergrund steht die Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit, wobei der Schulung des mündlichen Ausdrucks Vorrang zu geben ist. Das Prinzip der Handlungsorientiertheit, Adressatenbewusstheit und Mediengerechtheit ist zu beachten. Ein korrekter Sprachgebrauch ist anzustreben, jedoch steht die kommunikative Leistung im Vordergrund.
Mündliche Kommunikation:
Die Fremdsprache ist als Kommunikationsmittel im Unterricht zu verwenden.
Zielsetzung dabei ist:
- Gesprächsführung über Themen und Texte, die vom Erfahrungs- und Interessenshorizont der Schülerinnen und Schüler ausgehen und ihn erweitern; sich dabei über ihre Meinungen, Wünsche und Entscheidungen verständigen;
- die Sprachmittel und damit verbundene kulturspezifische Verhaltenskonventionen für relevante Alltagssituationen erwerben;
- Schulung der Aussprache und Intonation, wobei die Lautschrift als Unterstützung einbezogen werden soll, wenn die jeweilige Fremdsprache es erfordert.
Schriftliche Kommunikation:
Das Schreiben hat im Anfangsunterricht vorwiegend lernmethodische Funktion. Im Zuge des Lernfortschritts ist es zu einer eigenständigen Fertigkeit zu entwickeln, wobei die kommunikative Leistung vorrangig ist. Sprach- und Schreibrichtigkeit sind ebenfalls anzustreben. Zielsetzung dabei ist:
- Umgestaltung von erarbeiteten Texten;
- Verfassen von Beschreibungen und einfachsten kreativen Texten;
- Schreiben von einfachen Briefen und Mitteilungen.
Klasse:
Hörverstehen:
Bei der Schulung des Hörverstehens sollen die Texte nicht wesentlich über den rezeptiven Wortschatz der Schülerinnen und Schüler hinausgehen. Sie sollen auch längere fiktionale Texte im Wesentlichen erfassen.
Leseverstehen:
Die Schülerinnen und Schüler sollen auch längere fiktionale Texte im Wesentlichen erfassen.
Mündliche Kommunikation:
Über die Zielsetzungen der 1. Klasse hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler in gelenkter Form kurze, zusammenhängende Äußerungen über Erlebtes, Beobachtetes, Gelesenes und Gehörtes machen.
Schriftliche Kommunikation:
Über die Zielsetzungen der 1. Klasse hinaus ist auch das Schreiben einfacher Zusammenfassungen zu erarbeiten und zu üben.
Klasse:
Rezeptive Fertigkeiten:
An den generellen Zielsetzungen der 1. und 2. Klasse ist weiterzuarbeiten. Zusätzlich ist die Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch vorgesehen. Reflektiert werden soll auch der Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Die Kommentierung von Texten soll angeregt werden.
Hörverstehen:
Es sind vor allem Texte heranzuziehen, die von kommunikativem Wert sind. In zunehmendem Ausmaß sollen authentische Texte herangezogen werden. Dabei sind unterschiedliche Textsorten zu bearbeiten.
Zielsetzung ist das Verstehen von:
- Klassengesprächen (wie zB Anweisungen, Fragen und Auskünfte der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schülerinnen und Schüler);
- längeren und komplexeren Texten aus verschiedenen Bereichen des Alltags;
- kurzen fiktionalen Texten;
- Liedern.
Hörtexte sollen über den rezeptiven Wortschatz der Schülerinnen und Schüler in angemessener Weise hinausgehen.
Leseverstehen:
Ziel ist der Ausbau der grundgelegten Lesefertigkeit und die Förderung der Lust am Lesen. Das Verständnis verschiedener und von der Thematik her anspruchsvollerer Textsorten (im Russischen/Serbischen in cyrillischer Schrift) mit komplexeren Aufgabenstellungen ist anzustreben. Auswahlkriterien für Texte:
siehe 1. und 2. Klasse. Zielsetzung ist das Verstehen von:
- alltagsbezogenen Sachtexten;
- persönlichen Mitteilungen (Notizen, Briefe usw.) auch handschriftlicher Art;
- kurzen Artikeln aus Zeitungen, Magazinen unter Einbeziehung der neuen Technologien (Internet, E-Mail);
- fiktionalen Texten;
- Liedern und Gedichten.
Neue Technologien sind einzubeziehen.
Produktive Fertigkeiten:
Es wird auf die generellen Zielsetzungen der 1. und 2. Klasse verwiesen. Zusätzlich ist die Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch vorgesehen. Reflektiert werden soll auch der Unterschied zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Die Kommentierung von Texten soll angeregt werden. Ein korrekter Sprachgebrauch ist anzustreben, jedoch steht die kommunikative Leistung im Vordergrund.
Mündliche Kommunikation:
Die Vorkenntnisse sind zu festigen und zu erweitern und die zunehmend selbstständige Anwendung ist zu fördern. Folgende Ziele sind über die der 1. und 2. Klasse hinausgehend zu verfolgen:
- Vorbereitung auf Realsituationen durch Schaffung und Nutzung von Sprechanlässen im Unterricht, ausgehend von den Erfahrungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler;
- selbstständige Anwendung von erlernten Redemitteln und damit verbundene kulturspezifische Verhaltenskonventionen für relevante Alltagssituationen;
- Erzählen von Erlebtem, Beobachtetem, Erfundenem usw.;
- kreative Gestaltung von Spielszenen.
Schriftliche Kommunikation:
Die Vorkenntnisse sind zu festigen und zu erweitern und zunehmend selbstständig anzuwenden. Da der Zweck des Schreibens im Vordergrund steht, ist die kommunikative Leistung gegenüber der Schreibrichtigkeit vorrangig. Neue Technologien sind einzubeziehen.
Als Textsorten sind zu erarbeiten:
- einfache Beschreibungen und Berichte;
- Notizen und Mitteilungen;
- Briefe und Texte persönlicher Art (zB Lebenslauf);
- einfache Stellungnahmen und Zusammenfassungen;
- kreative Texte und einfache Gebrauchstexte;
- Umgestaltung von Texten.
Klasse:
Hörverstehen:
Über die Zielsetzungen der 3. Klasse hinaus sollen auch längere Texte verwendet werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen auch verschiedene standardsprachliche Varianten der Zielsprache verstehen lernen.
Leseverstehen:
Über die Zielsetzungen der 3. Klasse hinaus sollen die Anforderungen durch die Zunahme der Länge und des Schwierigkeitsgrades der Texte steigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, sich auch außerhalb der Unterrichtszeit mit fremdsprachlichen Texten auseinander zu setzen.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Die Zielsetzungen der 3. Klasse für die mündliche und schriftliche Kommunikation gelten auch für die 4. Klasse, jedoch steht eine zunehmend selbstständige Anwendung der erworbenen Fertigkeiten im Mittelpunkt. Auch die sprachliche Qualität von mündlichen und schriftlichen Äußerungen soll durch den Lernzuwachs steigen.
Sprachfunktionen, Themen und Wortschatz:
bis 4. Klasse:
Sprachfunktionen müssen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit konkreten mündlichen und schriftlichen Kommunikationssituationen stehen, die sich aus der Erarbeitung von Themen ergeben. Die genannten Themenbereiche sind zu erarbeiten und sollen an Erfahrungen, Interessen und Verständigungsbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen. Diese Themen sollen den Einblick in die Lebensweisen und -bedingungen (Vorstellungen, Wünsche, Werte und Normen) von Menschen verschiedener sozialer Gruppen zum Ziel haben. Landesspezifische Sprach- und Verhaltenskonventionen und die Alltagskultur der Länder der Zielsprache sind anwendungsorientiert zu vermitteln.
Anzustreben ist ein Basiswortschatz, der sich aus den behandelten Themen und Situationen nach den Kriterien der Verwendbarkeit, Wahrscheinlichkeit des Auftretens und der Erlernbarkeit ergibt. Es ist zwischen produktivem, rezeptivem und potenziellem (aus dem Kontext erschließbarem) Wortschatz zu unterscheiden. Bei der Erarbeitung des Wortschatzes sind nicht nur einzelne Wörter wichtig, sondern vor allem Kollokationen und fixe Redewendungen, die als lexikalische Einheiten zu erlernen sind.
Klasse:
```
```
Funktionen Kommunikative Tätigkeiten/Aufgaben
```
```
Kontakte pflegen o Sich vorstellen unter Beachtung von
Beziehungen regeln mündlichen/schriftlichen Konventionen
(Begrüßung, Anrede, Verabschiedung)
o Wünsche, Bitten, Dank, Entschuldigung
formulieren Ratschläge, Warnungen, Lob und
Tadel ausdrücken
o Hilfe anbieten/erbitten
o Informationen über Namen, Alter, Hobbys, das
Befinden austauschen
o Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern,
Geschwister, Freundinnen und Freunde
vorstellen
o Einladungen aussprechen, sich verabreden
(Zeit- und Ortsangaben machen)
o Ansichts-, Gruß- und Glückwunschkarten
schreiben
```
```
Kommunikation o Nichtverstehen/Nichtwissen äußern
und Handlungen o Wörter erfragen; sich nach der Bedeutung von
steuern Wörtern erkundigen; um Erklärung,
Wiederholung, langsameres Sprechen bitten
o Vorschläge machen; Absprachen treffen
o Informationen einholen
Stellungnahmen o Zustimmung, Ablehnung, Aufforderung,
abgeben Anordnungen und Verbote, Bitten und Wünsche
äußern und auf die anderer eingehen
o Erwartungen und Absichten äußern
```
```
Gefühle äußern o Bewunderung, Missfallen, Zuneigung,
Abneigung, Freude, Traurigkeit, Ärger, Angst,
Wohlbefinden, Unwohlsein ausdrücken
```
```
Informationen o berichten, erzählen, erklären, benennen,
geben und erfragen fragen
o Zustände, Eigenschaften, Aussehen, Abläufe
beschreiben
o Besitzverhältnisse und Mengen angeben
o über Gehörtes/Gelesenes/Erlebtes berichten
o Vorlieben und Abneigungen darstellen
o ein Vorhaben umreißen
o einfache Handlungsanweisungen verstehen und
geben
o Fähigkeit/Unfähigkeit ausdrücken
o Vergleiche anstellen
o Bedingungen und Folgen ausdrücken
```
```
Erzählen und o Rollenspiele
gestalten o erlebte und erfundene Geschichten kreativ
gestalten
o spontane Assoziationen, Einfälle, Eindrücke
äußern
```
```
Diskutieren und o in einfacher Weise Meinungen äußern;
argumentieren widersprechen, verneinen, bezweifeln,
vermuten
o Begründungen erfragen/geben
```
```
Themenbereiche:
Klasse:
Familie und Freunde;
Wohnen und Umgebung;
Schule;
Einstellungen und Werte;
Erlebnisse und Fantasiewelt (einfache fiktionale Texte);
Hobbys und Interessen.
Klasse:
Die angeführten Sprachfunktionen sind auch in der 2. Klasse dieselben, jedoch sollen der zur Verfügung stehende Wortschatz, die Geläufigkeit, die raschere Verfügbarkeit und die Komplexität der sprachlichen Äußerungen zunehmen.
Die Themenbereiche der 1. Klasse sind auch in der 2. Klasse in vertiefender Form zu bearbeiten.
Klasse:
Für den Bereich der Sprachfunktionen gelten dieselben Vorgaben wie für die 1. und 2. Klasse. Die Themen und die Qualität der sprachlichen Äußerungen verändern sich auf Grund des Prinzips der Altersgemäßheit und der zunehmenden sprachlichen Anforderungen.
Themenbereiche:
Umwelt und Gesellschaft;
Interkulturelle und landeskundliche Aspekte;
Schule und Arbeitswelt;
Einstellungen und Werte;
Erlebnisse und Fantasiewelt;
Kultur und Medien;
Freizeit- und Konsumverhalten.
Klasse:
Die angeführten Sprachfunktionen sind auch in der 4. Klasse dieselben, jedoch sollen der zur Verfügung stehende Wortschatz, die Geläufigkeit, die raschere Verfügbarkeit und die Komplexität der sprachlichen Äußerungen zunehmen.
Die Themenbereiche der 3. Klasse sind auch in der 4. Klasse, allerdings in vertiefender Form, zu bearbeiten.
Grammatik - alle Fremdsprachen:
Im Sinne der Zirkularität des Sprachenlernens soll die Mehrzahl der anschließend aufgelisteten Strukturen zwar in den ersten beiden Lernjahren eingeführt, in den Folgejahren aber wiederholt und erweitert werden. Im Zuge der Erarbeitung der Grammatik ist auf kommunikative Zusammenhänge im mündlichen und schriftlichen Bereich besonders Bedacht zu nehmen. Grammatische Teilsysteme dürfen sich keineswegs verselbstständigen und wegen ihrer leichteren Überprüfbarkeit indirekt zum eigentlichen Lernziel des Fremdsprachenunterrichts werden. Wo es sinnvoll ist, sollen grammatische Strukturen besser ohne Regelformulierung als lexikalische Einheiten vermittelt werden. Generell ist die situative Einführung und ein induktives Erschließen grammatischer Sachverhalte aus Textbeispielen anzustreben. Die anschließenden Aufstellungen enthalten die Basisgrammatik der einzelnen Sprachen, und benennen die grammatischen Elemente, die im Laufe von vier Lernjahren produktiv beherrscht werden sollen. Das Vorkommen grammatischer Strukturen im rezeptiven Bereich kann darüber hinausgehen.
Englisch
Die Zuordnung der grammatischen Strukturen und lexikalischen Einheiten zu den Funktionen ist exemplarisch zu verstehen. Die angeführten Strukturen werden zum Teil auch in anderen Zusammenhängen auftreten.
und 2. Klasse:
Die mit * markierten grammatischen Elemente, die über das Niveau der produktiv beherrschten Strukturen hinausgehen, können in der
Klasse gelegentlich im rezeptiven Bereich vorkommen, wenn es für
die Schülerinnen und Schüler möglich ist, die jeweilige Bedeutung der Strukturen aus dem Kontext zu erschließen. Diese sollten in der
Klasse aber im wesentlichen auch produktiv angewendet werden
können.
```
```
Funktionen Grammatische Elemente/lexikalische Einheiten
```
```
Informationen o Expressing eternal truths, habits and
geben und erfragen frequency (adverbs of frequency) and facts
Sachverhalte und with present simple
Handlungen o Forming questions and negatives by using
(Routinen) als auxiliaries (including the `dummy auxiliary`
gegenwärtig, “do”) and polite questions (using would)
vergangen und o `wh`/`how` - questions
zukünftig o Expressing distance and factuality, referring
darstellen to past events (past simple) *
(Dauer von o Expressing the connection between present and
past (present perfect simple) - some common
forms (e.g. with ever, never, already, just)
*
o Expressing present activities and present
routines (present continuous)
o Expressing predictions and expectations (with
modal auxiliary `will`) and expressing
previously decided intention (be + “going
to”) - some frequent forms *
o Using the most important conjunctions (e.g.
and, or, but, after *, then, because, if *)
```
```
Personen/Sachen/ o Singular and plural of nouns (some frequent
Tätigkeiten irregular forms), articles and this/that;
bezeichnen und these/those - common uses and collocations of
beschreiben nouns/adjectives and nouns/verbs
o Adverbs (frequent forms) *
o Personal pronouns (including objective case)
o Prepositions of time and location (from a
lexical perspective as they occur in texts)
o Some frequently used phrasal verbs (lexical
items) *
```
```
Besitzverhältnisse o Possessive pronouns, genitive and `of`
angeben construction *
Vergleichen
o Comparison of adjectives (irregulars: good,
bad, many/much) and constructions with
comparisons (than) *
```
```
Mengen und o Quantifiers and pronouns (e.g.: some, many,
Zahlen angeben much, any *, every, all)
o Numerals, ordinals (date)
```
```
Kommunikation o Agreeing (Yes, I do; Yes, I have; Neither
und Handlungen have I; So do I) *
steuern o Expressing ability, asking and refusing
Kommentare, permission and expressing possibility (can,
Bestätigungen, can`t, may)
Erlaubnis, o Expressing internal (must) and external
Fähigkeit,Verbot, (have to, should) necessity *
Verpflichtung o Expressing prohibition (mustn`t), lack of
ausdrücken obligation and necessity (don`t have to,
should) *
```
```
Aufforderung, o Use of imperative
Warnung, Bitte, o Expressing (polite) requests, offers and
Wunsch, Angebote, possibilities with modal auxiliaries (can and
Möglichkeit; could/I`d like to .../would)
Bedingungen und o Expressing general conditions, instructions
Folgen ausdrücken and advice (if + present simple, ... present
simple) *
```
```
und 4. Klasse:
Die aufgelisteten Bereiche sind als Ergänzung zu den in der 1. und 2. Klasse erlernten Teilbereichen zu sehen. Die bereits erlernten Formen sind immer wieder zu verwenden und zu festigen. Im Vordergrund steht die Funktion der grammatischen Struktur.
Die mit * angeführten grammatischen Elemente, die über das Niveau der produktiv beherrschten Strukturen hinausgehen, können in der
Klasse gelegentlich im rezeptiven Bereich vorkommen, wenn es für
die Schülerinnen und Schüler möglich ist, die jeweilige Bedeutung der Strukturen aus dem Kontext zu erschließen. Diese sollten in der
Klasse im wesentlichen auch produktiv angewendet werden können.
Den mit ** gekennzeichneten Elementen sollen die Schülerinnen und Schüler zwar begegnen, sie sollen aber nicht Gegenstand von Überprüfungen sein.
```
```
Funktionen Grammatische Elemente/lexikalische Einheiten
```
```
Informationen o Expressing factuality with future time
geben und erfragen reference (timetables and after if) with
Sachverhalte und present simple *
Handlungen o Talking about a process or a period of an
(Routinen) als activity in the past (past continuous)
gegenwärtig, o Expressing the connection between present and
vergangen und past with emphasis on the period or process
zukünftig of the activity (present perfect continuous)
darstellen o Expressing the speaker`s present view of
Dauer von events before a particular point in the past
Aktivitäten (past perfect) **
ausdrücken o More conjunctions (when, before, while,
although, since) and relative (who, that,
which) and reflexive (myself, yourself, ...)
pronouns
```
```
Personen/Sachen/ o Word grammar (e.g. clean/verb; clean up,
Tätigkeiten clean/adj.; cleanly; cleaner, cleanness,
bezeichnen und cleanliness, cleaning lady), word building
beschreiben (word fields)
o Some frequent forms of phrasal verbs with:
away, back, down, in, off, on, out, over, up
and some other particles *
o Prepositions from a lexical perspective as
they occur in texts (e.g. at school, in town
etc.)
```
```
Bedingungen, o Expressing likely conditions (if + present
Folgen und simple, will/won`t + base form)
Abstraktheit o Expressing unlikely conditions (if + past
ausdrücken simple, would + base form) *
o Expressing impossible conditions (if + past
perfect, would have + third form) **
```
```
Über etwas o Reporting present situations (present simple)
berichten and reporting facts and activities (past
simple and past continuous) **
```
```
Beschreibung von o Referring to situations and actions with
Prozessen general or unknown agents (Passive/present
and past simple) only frequently used forms
(not through transformation exercises) *
```
```
Kommunikation o Asking for comments or confirmation by using
und Handlungen tags (most frequent forms in spoken English)*
steuern o Expressing assumptions and uncertainty by
Ausdruck von using modal auxiliaries such as `could, might
Vermutungen, (possibility), may`
Vorschlägen; o Expressing ability (be able to) and giving
Gewissheit, and refusing permission in past tense (be
Fähigkeit und allowed to) *
Möglichkeit
ausdrücken
```
```
Erweiterungsbereich:
Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).
Französisch
Klasse:
```
```
Kategorien Unterkategorien Beispiele
```
```
Die Satzarten Aussagesatz:
gerade Wortfolge Jean est malade.
```
```
Frage und Antwortsatz:
reine Intonationsfrage Tu viens! Jean vient?
mit oder ohne Quand tu viens?
Fragewort: Tu viens quand?
```
```
Frage mit “est-ce que” Est-ce que tu viens?
mit und ohne Fragewort: Quand est-ce que tu
viens?
```
```
Aufforderungssatz Viens! Tais-toi!
(Imperativ)
```
```
Verneinung mit “ne ... pas”, “ne ... Jean ne vient pas.
personne” Je ne vois personne.
“ne ... rien” Jean ne fait rien.
```
```
“personne”, “rien” in der -Qui est la? -Personne.
Antwort -Qu`est-ce que tu fais?
-Rien.
```
```
Die Nomen: Genus, Numerus,
Nominalgruppe einzelne zusammengesetzte
Nomina
Begleiter und
Stellvertreter:
best. und unbest. Artikel beaucoup de chocolat
article partitif beaucoup de pommes
article partitif in der du chocolat/des pommes
Verneinung Je ne mange pas de
adjectif demonstratif chocolat/de pommes.
adjectif possessif Je viens. Toi, tu ne
adjectif indefini peux pas venir.
Grundzahlwörter
Personalpronomina:
Subjektspronomina Je le vois.
tonique/atone,
Objektspronomina le, la
les, lui, leur, me/moi,
te/toi, nous, vous,
Reflexivpronomina.
Stellung bei der
Personalform
Adjektiv: Genus, Numerus,
Übereinstimmung, Stellung
```
```
Präpositionen Die wichtigsten
Präpositionen und ihre
Verwendung
```
```
Das Verb Konjugation der Verben
auf -er, -ir: indicatif
present, futur compose,
imperatif, einige Formen
des passe compose (vor
allem als present
accompli).
Andere Verbklassen und
unregelmäßige Verben nach
Maßgabe der Kommunika-
tionssituationen.
Reflexive Verben.
Übereinstimmung des passe
compose der
nichtrückbezüglichen
Verben mit “etre”
```
```
Erweiterungen Ergänzungen: complement J`aime jouer au
des einfachen d`objet direct/indirect, football.
Satzes complement infinitif Dis-lui de venir.
Attribute: complement de la porte de la salle
nom proposition relative
mit “ou”, “qui”, “que”
```
```
Adverbiale Bestimmungen:
ursprüngliches Adverb alors, puis .../le
abgeleitetes Adverb matin, le soir.
```
```
Pour/sans + infinitif Il m`a telephone pour
m`inviter.
Il s`en va sans saluer.
```
```
Der Beiordnung: “et”, “ou”,
zusammengesetzte “mais”
Satz Unterordnung: “que”,
“si”, “parce que”,
“quand”, “pendant que”,
“lorsque”, “comme”.
```
```
Klasse:
Die grammatischen Elemente der 1. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.
```
```
Kategorien Unterkategorien Beispiele
```
```
Die Satzarten Aussagesatz:
extraposition du sujet: Jean, il est malade.
extraposition de l`objet: Jean, tu le vois?
```
```
Frage und Antwortsatz:
Einfache Inversion: Ou vas-tu?
Que fais ton pere?
```
```
Frage mit “Qu`est-ce Qui est-ce que tu vois?
qui”, “Qui est-ce que?” Qu`est-ce qui se passe?
Frage mit prep. + A qui/quoi penses-tu?
qui/quoi
```
```
Verneinung “ne ... jamais”, “ne ... Jean ne vient
plus” jamais/plus.
```
```
Die Personalpronomina:
Nominalgruppe Objektspronomina: y, en
Reflexivpronomina. Je veux le voir.
Stellung beim Infinitiv Jean est plus grand que
Adjektiv: Jacques.
Vergleichsformen Il est le plus grand.
```
```
Das Verb Konjugation der Verben
auf -er, -ir:
Weitere Formen des passe Je dormais. Tout a
compose, imparfait, futur coup, le telephone a
simple, conditionnel I sonne.
```
```
Erweiterungen Adverbiale Bestimmungen: Jean parle plus
des einfachen Vergleichsformen des lentement que son
Satzes Adverbs frere. Jean parle le
plus lentement.
Hervorhebung C`est moi qui l`ai
fait.
```
```
Klasse:
Die grammatischen Elemente der 2. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.
```
```
Kategorien Unterkategorien Beispiele
```
```
Die Satzarten Aussagesatz:
Passivsatz La souris est mangee
par le chat.
```
```
Aufforderungs- Ohne imperatif Tu viens, enfin! Entrer
satz sans frapper!
Tu ne recommenceras
pas!
```
```
Verneinung Restriktion mit “ne ... Je ne connais que son
que”, ami.
“Rien ne” und “personne Rien ne me manque.
ne” in Kopfstellung Personne n`est venu.
```
```
Die Nomen: noms composes:
Nominalgruppe genre, pluriel
Begleiter und On a besoin de pain
Stellvertreter: article (aber: Il nous faut du
partitif nach Verben mit pain.)
“de” und vor Nous buvons du bon
Adjektiv + Nomen lait.
Zahlwörter: Bruchzahlen, Nous buvons de(s)
Sammelzahlen bonnes boissons.
Pronomina: pronom une dizaine, une
demonstratif, possessif, quinzaine etc.
indefini; kombinierte Je le lui donne.
Objektspronomina des cheveux marron; ca
Adjektiv: Nomen als fait tres femme; des
Adjektiv; näher bestimmte yeux bleu clair; il est
Adjektive, Adjektive mit content de son travail
Objekt
```
```
Präpositionen Weitere wichtige
Präpositionen und ihre
Verwendung
```
```
Das Verb Konjugation: weitere
häufige unregelmäßige
Verben;
Tempora: une campagne riante
plus-que-parfait; Il me faut une
participe present in secretaire sachant
adjektivischer und in l`anglais.
satzwertiger Verwendung;
Zeitenfolge in der
indirekten Rede.
Subjonctif present in
häufigen Verwendungen
```
```
Erweiterungen Attribute: proposition
des einfachen relative mit “dont” und
Satzes mit “preposition + qui”
```
```
Adverbiale Bestimmungen:
weitere Adverbien
```
```
Der Unterordnung:
zusammengesetzte Adverbialsätze mit Pendant que je mange,
Satz indicatif und mit mon frere regarde
subjonctif; toujours la
Bedingungssatz mit “si” television.
in den wichtigsten J`irai a l`ecole bien
Formen que je sois malade.
Gerondif Si tu ne viens pas,
je suis/serai fache.
Satzwertige Si tu venais, je serais
Infinitivkonstruktionen: content.
“apres + inf. passe”, Si tu etais venu,
“avant de + inf.” j`aurais ete content.
Hervorhebung C`est aux voleurs qu`il
faut faire attention.
```
```
Zeichensetzung Grundregeln
```
```
Klasse:
Die grammatischen Elemente der 3. Klasse sind wieder aufzunehmen, weiterzuführen und zu ergänzen.
```
```
Kategorien Unterkategorien Beispiele
```
```
Die Satzarten Frage und Antwortsatz:
Fragesatz mit komplexer (Quand) les elections
Inversion: auront-elles lieu?
```
```
Passivsatz “on” und rückbezügliche Cette boisson se boit
Verben mit passiver frais.
Bedeutung On vous demande au
telephone.
```
```
Verneinung Restriktion mit “ne ... Il ne parle guere.
guere” Je ne bois ni biere ni
mehrfache Verneinung: vin.
“ne ... ni ... ni”
```
```
Das Verb Tempora: passe simple
(nur rezeptiv)
Übereinstimmung des
participe passe mit avoir
und der rückbezüglichen
Verben
```
```
Bedingungssatz mit “si” + Si tu etais venu,
plus-que-parfait j`aurais ete content.
Bedingungssatz ohne “si” Tu me donnerais
1000 francs que je ne
le ferais pas.
```
```
Erweiterungsbereich:
Die Inhalte des Erweiterungsbereichs werden unter Berücksichtigung der Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Didaktischen Grundsätze festgelegt (siehe den Abschnitt “Kern- und Erweiterungsbereich” im dritten Teil).
Italienisch
und 2. Klasse:
```
```
Grammatische Kategorien und Beispiele
Strukturen
```
```
Proposizione enunciativa Maria e tedesca.
Proposizione interrogativa Maria e tedesca?
E tedesca Maria?
Negazione e restrizione non + verbo
non ... ancora, non ... piu, non
... mai ...
```
```
Nomi:
forma singolare e plurale, libro - libri; casa - case
maschile e femminile
Articoli:
determinativi e indeterminativi il, la, l`, lo, i, le, gli, un,
articolo partitivo * una, un`, unodi + articolo
determinativo
```
```
Pronomi e pronomi-aggettivi:
pronomi personali soggetto io, tu, lui ...
pronomi personali complemento lo incontro oggi; oggi incontro
diretto e indiretto, lui;
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