Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend über die Verbrennung von Abfällen (Abfallverbrennungsverordnung - AVV)StF. BGBl. II Nr. 389/2002

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2002-11-01
Letzte Aktualisierung 2016-02-01
Status Aufgehoben · 2007-10-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 95
Änderungshistorie JSON API
Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 350 200 150
Stickstoffoxide als NO2 100 100 100
Staubförmige Emissionen 35 20 10 10
Kohlenstoffmonoxid (CO) 80 80 80

Abkürzung

AVV

Anlage 2

(zu § 4 Abs. 2, § 5 Abs. 2, § 8 Abs. 2 und 4, § 12 Abs. 2 und 3)

Emissionsgrenzwerte für Mitverbrennungsanlagen

Mitverbrennungsanlagen haben ab 1. Jänner 2016 einen Jahresmittelwert für staubförmige Emissionen von 10 mg/m3, angegeben in mg pro m3 trockenes Abgas und bezogen auf 11% Sauerstoff, einzuhalten. Für bestehende Mitverbrennungsanlagen mit Elektrofiltern gilt dieser Grenzwert ab 1. Jänner 2020.

1.

Emissionsgrenzwerte für Mitverbrennungsanlagen, ausgenommen Zementerzeugungs- und Feuerungsanlagen gemäß Punkt 3

Mitverbrennungsanlagen, ausgenommen Zementerzeugungs- und Feuerungsanlagen, haben die folgenden Emissionsgrenzwerte im Abgas, angegeben in mg pro m3 (Dioxine und Furane in ng pro m3) trockenes Abgas einzuhalten.

Der Bezugssauerstoffgehalt beträgt 11% bei Emissionsgrenzwerten gemäß den Ziffern 1.1, 1.2 und 1.3; für Gesamtemissionsgrenzwerte (Ziffer 1.4) ist der Bezugssauerstoffgehalt gemäß Ziffer 1.5 zu berechnen.

1.1 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Mittelwerte über einen Zeitraum von 0,5 bis 8 Stunden:

Cadmium und Thallium und ihre Verbindungen, angegeben als Cd und Tl ………… 0,05 mg/m3

1.2 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Mittelwert über einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden:

Dioxine und Furane ………………………………………………………………….. 0,1 ng/m3

1.3 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) für Hg und seine Verbindungen, angegeben als Hg:

Halbstundenmittelwert 0,05 mg/m³
Tagesmittelwert 0,03 mg/m³

1.4 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) gemäß Mischungsregel:

Der Gesamtemissionsgrenzwert (GM) ist für staubförmige Emissionen, Corg, HCl, HF, SO2, NO2, CO, NH3 und die Summe der Elemente Antimon, Arsen, Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn und ihrer Verbindungen durch folgende Berechnungsmethode (Mischungsregel) zu ermitteln:

GM: Gesamtemissionsgrenzwert
GAbfall: Emissionsgrenzwert gemäß Anlage 1 zu dieser Verordnung.
GBrst: Emissionsgrenzwert für einen Schadstoff, der für das entsprechende Verfahren der Energieerzeugung oder Produktion in allgemeinen Rechtsvorschriften festgelegt ist. Ist für einen Schadstoff in allgemeinen Rechtsvorschriften kein Emissionsgrenzwert festgelegt, ist der in der bestehenden Genehmigung festgelegte Emissionsgrenzwert heranzuziehen. Wenn der entsprechende Wert sowohl in allgemeinen Rechtsvorschriften als auch in einer Genehmigung enthalten ist, so ist der jeweils strengere Wert maßgeblich. Wenn weder in allgemeinen Rechtsvorschriften noch in der Genehmigung ein Emissionsgrenzwert festgelegt ist, ist grundsätzlich der Emissionsgrenzwert gemäß Anlage 1 zu dieser Verordnung einzuhalten. Wenn dies auf Grund des Verfahrens zur Energieerzeugung oder der Produktion stofflicher Erzeugnisse einen unverhältnismäßigen Aufwand zu dem dadurch erreichbaren Nutzen für die zu schützenden Interessen darstellt, kann die Behörde auf Antrag unter Berücksichtigung des Standes der Technik für einzelne Schadstoffe abweichende Emissionsgrenzwerte für GBrst festlegen.
EAbfall: Bescheidmäßig festgelegter maximaler prozentueller Anteil der Brennstoffwärmeleistung aus der Verbrennung der Abfälle. Beträgt die maximale Brennstoffwärmeleistung aus der Verbrennung der Abfälle weniger als 10% der Gesamtbrennstoffwärmeleistung, so sind 10% der Gesamtbrennstoffwärmeleistung für die Berechnung heranzuziehen.
EBrst: 100 minus EAbfall
Egesamt: 100
BAbfall: Bezugssauerstoffgehalt für die Emissionsgrenzwerte gemäß Anlage 1 zu dieser Verordnung.
BBrst: Der in der bereits bestehenden Genehmigung oder in allgemeinen Rechtsvorschriften für das entsprechende Verfahren der Energieerzeugung oder der Produktion stofflicher Erzeugnisse festgelegte Bezugssauerstoffgehalt in Prozent. Wird weder in der Genehmigung noch in den allgemeinen Rechtsvorschriften ein Bezugssauerstoffgehalt vorgeschrieben, ist der mittlere tatsächliche Sauerstoffgehalt im Abgas ohne Verdünnung durch Zufuhr von Luft, die für das Verfahren nicht notwendig ist, zu Grunde zu legen.
BGM: Gemäß Ziffer 1.5 zu ermittelnder Bezugssauerstoffgehalt für den Gesamtemissionsgrenzwert.

1.5 Bezugssauerstoffgehalt für den Gesamtemissionsgrenzwert:

Der Bezugssauerstoffgehalt (BGM) für den Gesamtemissionsgrenzwert ist durch folgende Berechnungsmethode zu ermitteln:
2.

Emissionsgrenzwerte für Anlagen zur Zementerzeugung

Zementerzeugungsanlagen haben die folgenden Emissionsgrenzwerte im Abgas, angegeben in mg pro m3 (Dioxine und Furane in ng pro m3) trockenes Abgas und bezogen auf 10% Sauerstoff einzuhalten.

2.1 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Halbstunden- und Tagesmittelwerte:

a) staubförmige Emissionen
als Halbstundenmittelwert ……………………………………………… 30 mg/m3
als Tagesmittelwert …………………………………………………..…. 20 mg/m3
Die Behörde kann für Zementerzeugungsanlagen, die weniger als drei Tonnen Abfall pro Stunde verbrennen, eine bis längstens 31. Oktober 2007 befristete Ausnahme für staubförmige Emissionen genehmigen, wobei jedoch ein Grenzwert von 50 mg/m3 nicht überschritten werden darf.
b) gas- und dampfförmige organische Stoffe, angegeben als organisch gebundener Kohlenstoff insgesamt …………………………………..…. 10 mg/m3
Die Behörde kann für organisch gebundenen Kohlenstoff, der nachweislich nicht aus der Verbrennung von Abfällen entsteht (zB Emissionen auf Grund der Rohmaterialien), auf Antrag eine Ausnahme genehmigen, wobei jedoch ein Grenzwert von 120 mg/m3 nicht überschritten werden darf.
c) Chlorwasserstoff (HCl) ………………………………………………… 10 mg/m3
d) Fluorwasserstoff (HF) ………………………………………………….. 0,7 mg/m3
e) Schwefeldioxid (SO2) …………………………………………………. 50 mg/m3
Die Behörde kann für Schwefeldioxid, das nachweislich nicht aus der Verbrennung von Abfällen entsteht (zB Emissionen durch sulfidhältige Einschlüsse im Rohmaterial) auf Antrag eine Ausnahme genehmigen, wobei jedoch ein Grenzwert von 350 mg/m3 nicht überschritten werden darf.
f) Stickstoffoxide (NO und NO2), angegeben als NO2 500 mg/m³
g) Werden zur Minderung der Stickstoffoxid-Emissionen Ammoniak oder Ammoniumverbindungen eingesetzt, so hat die Genehmigungsbehörde einen Grenzwert für die Ammoniak-Emissionen aus der Entstickung vorzuschreiben.
h) Quecksilber und seine Verbindungen, angegeben als Hg ……………….. 0,05 mg/m3

2.1a Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Jahresmittelwert:

Quecksilber und seine Verbindungen, angegeben als Hg 0,03 mg/m3

2.2 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Mittelwerte über einen Zeitraum von 0,5 bis 8 Stunden:

a) Cadmium und Thallium und ihre Verbindungen, angegeben als Cd und Tl .. 0,05 mg/m3
b) Die Summe der Elemente Antimon, Arsen, Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn und ihrer Verbindungen, angegeben als Σ Sb, As, Pb, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, V, Sn …………………….…… 0,5 mg/m3

2.3 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Mittelwert über einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden:

Dioxine und Furane …………………………………………………… 0,1 ng/m3

Die Behörde kann einen Grenzwert für CO festlegen.

3.

Emissionsgrenzwerte für Feuerungsanlagen

Feuerungsanlagen für den Einsatz fester oder flüssiger Brennstoffe oder von Biomasse haben die folgenden Emissionsgrenzwerte im Abgas, angegeben in mg pro m3 (Dioxine und Furane in ng pro m3) trockenes Abgas einzuhalten.

3.1 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Mittelwerte über einen Zeitraum von 0,5 bis 8 Stunden:

(Bezugssauerstoffgehalt 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige Brennstoffe)
a) Cadmium und Thallium und ihre Verbindungen, angegeben als Cd und Tl ... 0,05 mg/m3
b) Die Summe der Elemente Antimon, Arsen, Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn und ihrer Verbindungen, angegeben als Σ Sb, As, Pb, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, V, Sn ………………………………… 0,5 mg/m3

3.2 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Mittelwert über einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden:

(Bezugssauerstoffgehalt 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige Brennstoffe)
Dioxine und Furane ……………………………………………………. 0,1 ng/m3

3.3 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) für Hg und seine Verbindungen, angegeben als Hg:

(Bezugssauerstoffgehalt 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige Brennstoffe)

Halbstundenmittelwert 0,05 mg/m³
Tagesmittelwert 0,03 mg/m³

3.4 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) gemäß Mischungsregel:

Der Gesamtemissionsgrenzwert (GM) ist für Corg, HCl, HF, CO und NH3 sowie bei Feuerungsanlagen unter 50 MW für SO2 und NOx durch die Berechnungsmethode der Mischungsregel (Ziffer 1.4 und 1.5) zu ermitteln.

3.5 Emissionsgrenzwerte (G Brst ) als Halbstunden- und Tagesmittelwerte für die Berechnung an Hand der Mischungsregel:

Die im Folgenden festgelegten Werte sind als Grenzwert für das Verfahren der Energieerzeugung durch die Feuerungsanlage (G Brst ) in die Berechnungsformel der Mischungsregel (Kapitel 1.4) einzusetzen; entsprechend dem Anteil der Brennstoffwärmeleistung aus der Verbrennung der Abfälle ist der Gesamtemissionsgrenzwert zu berechnen. Der Bezugssauerstoffgehalt für den Gesamtemissionsgrenzwert ist gemäß Kapitel 1.5 zu berechnen.

Neuanlagen im Sinne dieses Kapitels sind Anlagen, für die ab dem 7. Jänner 2013 eine Genehmigung erteilt wird. Ausgenommen davon sind Anlagen, für die vor dem 7. Jänner 2013 ein vollständiger Genehmigungsantrag gestellt wurde und die spätestens am 7. Jänner 2014 in Betrieb genommen wurden.

Werden die Abgase von zwei oder mehreren gesonderten Feuerungsanlagen über einen gemeinsamen Schornstein abgeleitet, so gilt die von solchen Anlagen gebildete Kombination als eine einzige Feuerungsanlage und für die Berechnung der Brennstoffwärmeleistung werden ihre Kapazitäten addiert. Werden zwei oder mehrere gesonderte Feuerungsanlagen derart errichtet, dass ihre Abgase unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Faktoren nach Genehmigung der zuständigen Behörde über einen gemeinsamen Schornstein abgeleitet werden könnten, so gilt die von solchen Anlagen gebildete Kombination als eine einzige Feuerungsanlage und für die Berechnung der Brennstoffwärmeleistung werden ihre Kapazitäten addiert. Für die Berechnung der Brennstoffwärmeleistung einer in den vorigen Sätzen beschriebenen Kombination gesonderter Feuerungsanlagen werden einzelne Feuerungsanlagen mit einer Brennstoffwärmeleistung von weniger als 15 MW nicht berücksichtigt.

G Brst für feste Brennstoffe, ausgenommen Biomasse (Bezugssauerstoffgehalt 6%):

Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 200 200 200 Neuanlagen: 150
Stickstoffoxide als NO2 200 200 200 Neuanlagen: 150
Staubförmige Emissionen 20 20 15*) 15*) Neuanlagen: 10
Kohlenstoffmonoxid (CO) 150 150 150

*) Der Halbstundenmittelwert für staubförmige Emissionen beträgt 20 mg/m³.

G Brst für Biomasse (Bezugssauerstoffgehalt 6%):

Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 200 200 200 Neuanlagen: 150
Stickstoffoxide als NO2 350 ab 1.1.2016: 300 Neuanlagen: 250 300 ab 1.1.2016: 250 Neuanlagen: 200 200 Neuanlagen: 150
Staubförmige Emissionen 30 30 Neuanlagen: 20 15 15
Kohlenstoffmonoxid (CO) 200 200 200

G Brst für flüssige Brennstoffe (Bezugssauerstoffgehalt 3%):

Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 350 200 150
Stickstoffoxide als NO2 100 100 100
Staubförmige Emissionen 35 20 10 10
Kohlenstoffmonoxid (CO) 80 80 80

Abkürzung

AVV

Die AVV idF BGBl. II Nr. 476/2010 gilt soweit sie aufgrund von Bestimmungen des EG-K, BGBl. I Nr. 150/2004, erlassen wurde bis zum Inkrafttreten einer sie ersetzenden Verordnung gemäß §§ 4 Abs. 4, 6 Abs. 10, 10 Abs. 6, 25 Abs. 5, 34 Abs. 7 und 8, 35 Abs. 6, 36 Abs. 8 und 38 Abs. 2 als Bundesgesetz weiter (vgl. § 49 Abs. 1, BGBl. I Nr. 127/2013).

Anlage 2

(zu § 4 Abs. 2, § 5 Abs. 2, § 8 Abs. 2 und 4, § 12 Abs. 2 und 3)

Emissionsgrenzwerte für Mitverbrennungsanlagen

Mitverbrennungsanlagen haben ab 1. Jänner 2016 einen Jahresmittelwert für staubförmige Emissionen von 10 mg/m3, angegeben in mg pro m3 trockenes Abgas und bezogen auf 11% Sauerstoff, einzuhalten. Für bestehende Mitverbrennungsanlagen mit Elektrofiltern gilt dieser Grenzwert ab 1. Jänner 2020.

1.

Emissionsgrenzwerte für Mitverbrennungsanlagen, ausgenommen Zementerzeugungs- und Feuerungsanlagen gemäß Punkt 3

Mitverbrennungsanlagen, ausgenommen Zementerzeugungs- und Feuerungsanlagen, haben die folgenden Emissionsgrenzwerte im Abgas, angegeben in mg pro m3 (Dioxine und Furane in ng pro m3) trockenes Abgas einzuhalten.

Der Bezugssauerstoffgehalt beträgt 11% bei Emissionsgrenzwerten gemäß den Ziffern 1.1, 1.2 und 1.3; für Gesamtemissionsgrenzwerte (Ziffer 1.4) ist der Bezugssauerstoffgehalt gemäß Ziffer 1.5 zu berechnen.

1.1 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Mittelwerte über einen Zeitraum von 0,5 bis 8 Stunden:

Cadmium und Thallium und ihre Verbindungen, angegeben als Cd und Tl ………… 0,05 mg/m3

1.2 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Mittelwert über einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden:

Dioxine und Furane ………………………………………………………………….. 0,1 ng/m3

1.3 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) für Hg und seine Verbindungen, angegeben als Hg:

Halbstundenmittelwert 0,05 mg/m³
Tagesmittelwert 0,03 mg/m³

1.4 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) gemäß Mischungsregel:

Der Gesamtemissionsgrenzwert (GM) ist für staubförmige Emissionen, Corg, HCl, HF, SO2, NO2, CO, NH3 und die Summe der Elemente Antimon, Arsen, Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn und ihrer Verbindungen durch folgende Berechnungsmethode (Mischungsregel) zu ermitteln:

GM: Gesamtemissionsgrenzwert
GAbfall: Emissionsgrenzwert gemäß Anlage 1 zu dieser Verordnung.
GBrst: Emissionsgrenzwert für einen Schadstoff, der für das entsprechende Verfahren der Energieerzeugung oder Produktion in allgemeinen Rechtsvorschriften festgelegt ist. Ist für einen Schadstoff in allgemeinen Rechtsvorschriften kein Emissionsgrenzwert festgelegt, ist der in der bestehenden Genehmigung festgelegte Emissionsgrenzwert heranzuziehen. Wenn der entsprechende Wert sowohl in allgemeinen Rechtsvorschriften als auch in einer Genehmigung enthalten ist, so ist der jeweils strengere Wert maßgeblich. Wenn weder in allgemeinen Rechtsvorschriften noch in der Genehmigung ein Emissionsgrenzwert festgelegt ist, ist grundsätzlich der Emissionsgrenzwert gemäß Anlage 1 zu dieser Verordnung einzuhalten. Wenn dies auf Grund des Verfahrens zur Energieerzeugung oder der Produktion stofflicher Erzeugnisse einen unverhältnismäßigen Aufwand zu dem dadurch erreichbaren Nutzen für die zu schützenden Interessen darstellt, kann die Behörde auf Antrag unter Berücksichtigung des Standes der Technik für einzelne Schadstoffe abweichende Emissionsgrenzwerte für GBrst festlegen.
EAbfall: Bescheidmäßig festgelegter maximaler prozentueller Anteil der Brennstoffwärmeleistung aus der Verbrennung der Abfälle. Beträgt die maximale Brennstoffwärmeleistung aus der Verbrennung der Abfälle weniger als 10% der Gesamtbrennstoffwärmeleistung, so sind 10% der Gesamtbrennstoffwärmeleistung für die Berechnung heranzuziehen.
EBrst: 100 minus EAbfall
Egesamt: 100
BAbfall: Bezugssauerstoffgehalt für die Emissionsgrenzwerte gemäß Anlage 1 zu dieser Verordnung.
BBrst: Der in der bereits bestehenden Genehmigung oder in allgemeinen Rechtsvorschriften für das entsprechende Verfahren der Energieerzeugung oder der Produktion stofflicher Erzeugnisse festgelegte Bezugssauerstoffgehalt in Prozent. Wird weder in der Genehmigung noch in den allgemeinen Rechtsvorschriften ein Bezugssauerstoffgehalt vorgeschrieben, ist der mittlere tatsächliche Sauerstoffgehalt im Abgas ohne Verdünnung durch Zufuhr von Luft, die für das Verfahren nicht notwendig ist, zu Grunde zu legen.
BGM: Gemäß Ziffer 1.5 zu ermittelnder Bezugssauerstoffgehalt für den Gesamtemissionsgrenzwert.

1.5 Bezugssauerstoffgehalt für den Gesamtemissionsgrenzwert:

Der Bezugssauerstoffgehalt (BGM) für den Gesamtemissionsgrenzwert ist durch folgende Berechnungsmethode zu ermitteln:
2.

Emissionsgrenzwerte für Anlagen zur Zementerzeugung

Zementerzeugungsanlagen haben die folgenden Emissionsgrenzwerte im Abgas, angegeben in mg pro m3 (Dioxine und Furane in ng pro m3) trockenes Abgas und bezogen auf 10% Sauerstoff einzuhalten.

2.1 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Halbstunden- und Tagesmittelwerte:

a) staubförmige Emissionen
als Halbstundenmittelwert ……………………………………………… 30 mg/m3
als Tagesmittelwert …………………………………………………..…. 20 mg/m3
Die Behörde kann für Zementerzeugungsanlagen, die weniger als drei Tonnen Abfall pro Stunde verbrennen, eine bis längstens 31. Oktober 2007 befristete Ausnahme für staubförmige Emissionen genehmigen, wobei jedoch ein Grenzwert von 50 mg/m3 nicht überschritten werden darf.
b) gas- und dampfförmige organische Stoffe, angegeben als organisch gebundener Kohlenstoff insgesamt …………………………………..…. 10 mg/m3
Die Behörde kann für organisch gebundenen Kohlenstoff, der nachweislich nicht aus der Verbrennung von Abfällen entsteht (zB Emissionen auf Grund der Rohmaterialien), auf Antrag eine Ausnahme genehmigen, wobei jedoch ein Grenzwert von 120 mg/m3 nicht überschritten werden darf.
c) Chlorwasserstoff (HCl) ………………………………………………… 10 mg/m3
d) Fluorwasserstoff (HF) ………………………………………………….. 0,7 mg/m3
e) Schwefeldioxid (SO2) …………………………………………………. 50 mg/m3
Die Behörde kann für Schwefeldioxid, das nachweislich nicht aus der Verbrennung von Abfällen entsteht (zB Emissionen durch sulfidhältige Einschlüsse im Rohmaterial) auf Antrag eine Ausnahme genehmigen, wobei jedoch ein Grenzwert von 350 mg/m3 nicht überschritten werden darf.
f) Stickstoffoxide (NO und NO2), angegeben als NO2 500 mg/m³
g) Werden zur Minderung der Stickstoffoxid-Emissionen Ammoniak oder Ammoniumverbindungen eingesetzt, so hat die Genehmigungsbehörde einen Grenzwert für die Ammoniak-Emissionen aus der Entstickung vorzuschreiben.
h) Quecksilber und seine Verbindungen, angegeben als Hg ……………….. 0,05 mg/m3

2.1a Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Jahresmittelwert:

Quecksilber und seine Verbindungen, angegeben als Hg 0,03 mg/m3

2.2 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Mittelwerte über einen Zeitraum von 0,5 bis 8 Stunden:

a) Cadmium und Thallium und ihre Verbindungen, angegeben als Cd und Tl .. 0,05 mg/m3
b) Die Summe der Elemente Antimon, Arsen, Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn und ihrer Verbindungen, angegeben als Σ Sb, As, Pb, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, V, Sn …………………….…… 0,5 mg/m3

2.3 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Mittelwert über einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden:

Dioxine und Furane …………………………………………………… 0,1 ng/m3

Die Behörde kann einen Grenzwert für CO festlegen.

3.

Emissionsgrenzwerte für Feuerungsanlagen

Feuerungsanlagen für den Einsatz fester oder flüssiger Brennstoffe oder von Biomasse haben die folgenden Emissionsgrenzwerte im Abgas, angegeben in mg pro m3 (Dioxine und Furane in ng pro m3) trockenes Abgas einzuhalten.

3.1 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) als Mittelwerte über einen Zeitraum von 0,5 bis 8 Stunden:

(Bezugssauerstoffgehalt 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige Brennstoffe)
a) Cadmium und Thallium und ihre Verbindungen, angegeben als Cd und Tl ... 0,05 mg/m3
b) Die Summe der Elemente Antimon, Arsen, Blei, Chrom, Kobalt, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zinn und ihrer Verbindungen, angegeben als Σ Sb, As, Pb, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, V, Sn ………………………………… 0,5 mg/m3

3.2 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) als Mittelwert über einen Zeitraum von 6 bis 8 Stunden:

(Bezugssauerstoffgehalt 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige Brennstoffe)
Dioxine und Furane ……………………………………………………. 0,1 ng/m3

3.3 Gesamtemissionsgrenzwert (GM) für Hg und seine Verbindungen, angegeben als Hg:

(Bezugssauerstoffgehalt 6% für feste Brennstoffe und 3% für flüssige Brennstoffe)

Halbstundenmittelwert 0,05 mg/m³
Tagesmittelwert 0,03 mg/m³

3.4 Gesamtemissionsgrenzwerte (GM) gemäß Mischungsregel:

Der Gesamtemissionsgrenzwert (GM) ist für Corg, HCl, HF, CO und NH3 sowie bei Feuerungsanlagen unter 50 MW für SO2 und NOx durch die Berechnungsmethode der Mischungsregel (Ziffer 1.4 und 1.5) zu ermitteln.

3.5 Emissionsgrenzwerte (G Brst ) als Halbstunden- und Tagesmittelwerte für die Berechnung an Hand der Mischungsregel:

Die im Folgenden festgelegten Werte sind als Grenzwert für das Verfahren der Energieerzeugung durch die Feuerungsanlage (GBrst) in die Berechnungsformel der Mischungsregel (Kapitel 1.4) einzusetzen; entsprechend dem Anteil der Brennstoffwärmeleistung aus der Verbrennung der Abfälle ist der Gesamtemissionsgrenzwert zu berechnen. Der Bezugssauerstoffgehalt für den Gesamtemissionsgrenzwert ist gemäß Kapitel 1.5 zu berechnen.

Neuanlagen im Sinne dieses Kapitels sind Anlagen, für die ab dem 7. Jänner 2013 eine Genehmigung erteilt wird. Ausgenommen davon sind Anlagen, für die vor dem 7. Jänner 2013 ein vollständiger Genehmigungsantrag gestellt wurde und die spätestens am 7. Jänner 2014 in Betrieb genommen wurden.

Werden die Abgase von zwei oder mehreren gesonderten Feuerungsanlagen über einen gemeinsamen Schornstein abgeleitet, so gilt die von solchen Anlagen gebildete Kombination als eine einzige Feuerungsanlage und für die Berechnung der Brennstoffwärmeleistung werden ihre Kapazitäten addiert. Werden zwei oder mehrere gesonderte Feuerungsanlagen derart errichtet, dass ihre Abgase unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Faktoren nach Genehmigung der zuständigen Behörde über einen gemeinsamen Schornstein abgeleitet werden könnten, so gilt die von solchen Anlagen gebildete Kombination als eine einzige Feuerungsanlage und für die Berechnung der Brennstoffwärmeleistung werden ihre Kapazitäten addiert. Für die Berechnung der Brennstoffwärmeleistung einer in den vorigen Sätzen beschriebenen Kombination gesonderter Feuerungsanlagen werden einzelne Feuerungsanlagen mit einer Brennstoffwärmeleistung von weniger als 15 MW nicht berücksichtigt.

GBrst für feste Brennstoffe, ausgenommen Biomasse (Bezugssauerstoffgehalt 6%):

Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 200 200 200 Neuanlagen: 150
Stickstoffoxide als NO2 200 200 200 Neuanlagen: 150
Staubförmige Emissionen 20 20 15*) 15*) Neuanlagen: 10
Kohlenstoffmonoxid (CO) 150 150 150

*) Der Halbstundenmittelwert für staubförmige Emissionen beträgt 20 mg/m³.

GBrst für Biomasse (Bezugssauerstoffgehalt 6%):

Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 200 200 200 Neuanlagen: 150
Stickstoffoxide als NO2 350 ab 1.1.2016: 300 Neuanlagen: 250 300 ab 1.1.2016: 250 Neuanlagen: 200 200 Neuanlagen: 150
Staubförmige Emissionen 30 30 Neuanlagen: 20 15 15
Kohlenstoffmonoxid (CO) 200 200 200

GBrst für flüssige Brennstoffe (Bezugssauerstoffgehalt 3%):

Schadstoff Gesamtbrennstoffwärmeleistung
50 MW 50 bis 100 MW 100 bis 300 MW 300 MW
Schwefeldioxid (SO2) 350 200 150
Stickstoffoxide als NO2 100 100 100
Staubförmige Emissionen 35 20 10 10
Kohlenstoffmonoxid (CO) 80 80 80

Abkürzung

AVV

Anlage 3

(zu § 3 Z 13)

Äquivalenzfaktoren für Dioxine und Furane

Zur Bestimmung des 2,3,7,8-TCDD-Äquivalentes sind folgende PCDD- und PCDF-Kongenere zu erfassen:

Kongener Äquivalenzfaktor
2,3,7,8 - Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) 1
1,2,3,7,8 - Pentachlordibenzodioxin (PeCDD) 0,5
1,2,3,4,7,8 - Hexachlordibenzodioxin (HxCDD) 0,1
1,2,3,7,8,9 - Hexachlordibenzodioxin (HxCDD) 0,1
1,2,3,6,7,8 - Hexachlordibenzodioxin (HxCDD) 0,1
1,2,3,4,6,7,8 - Heptachlordibenzodioxin (HpCDD) 0,01
- Octachlordibenzodioxin (OCDD) 0,001
2,3,7,8 - Tetrachlordibenzofuran (TCDF) 0,1
2,3,4,7,8 - Pentachlordibenzofuran (PeCDF) 0,5
1,2,3,7,8 - Pentachlordibenzofuran (PeCDF) 0,05
1,2,3,4,7,8 - Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
1,2,3,7,8,9 - Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
1,2,3,6,7,8 - Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
2,3,4,6,7,8 - Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
1,2,3,4,6,7,8 - Heptachlordibenzofuran (HpCDF) 0,01
1,2,3,4,7,8,9 - Heptachlordibenzofuran (HpCDF) 0,01
- Octachlordibenzofuran (OCDF) 0,001

Abkürzung

AVV

Die AVV idF BGBl. II Nr. 476/2010 gilt soweit sie aufgrund von Bestimmungen des EG-K, BGBl. I Nr. 150/2004, erlassen wurde bis zum Inkrafttreten einer sie ersetzenden Verordnung gemäß §§ 4 Abs. 4, 6 Abs. 10, 10 Abs. 6, 25 Abs. 5, 34 Abs. 7 und 8, 35 Abs. 6, 36 Abs. 8 und 38 Abs. 2 als Bundesgesetz weiter (vgl. § 49 Abs. 1, BGBl. I Nr. 127/2013).

Anlage 3

(zu § 3 Z 13)

Äquivalenzfaktoren für Dioxine und Furane

Zur Bestimmung des 2,3,7,8-TCDD-Äquivalentes sind folgende PCDD- und PCDF-Kongenere zu erfassen:

Kongener Äquivalenzfaktor
2,3,7,8 – Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) 1
1,2,3,7,8 – Pentachlordibenzodioxin (PeCDD) 0,5
1,2,3,4,7,8 – Hexachlordibenzodioxin (HxCDD) 0,1
1,2,3,7,8,9 – Hexachlordibenzodioxin (HxCDD) 0,1
1,2,3,6,7,8 – Hexachlordibenzodioxin (HxCDD) 0,1
1,2,3,4,6,7,8 – Heptachlordibenzodioxin (HpCDD) 0,01
– Octachlordibenzodioxin (OCDD) 0,001
2,3,7,8 – Tetrachlordibenzofuran (TCDF) 0,1
2,3,4,7,8 – Pentachlordibenzofuran (PeCDF) 0,5
1,2,3,7,8 – Pentachlordibenzofuran (PeCDF) 0,05
1,2,3,4,7,8 – Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
1,2,3,7,8,9 – Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
1,2,3,6,7,8 – Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
2,3,4,6,7,8 – Hexachlordibenzofuran (HxCDF) 0,1
1,2,3,4,6,7,8 – Heptachlordibenzofuran (HpCDF) 0,01
1,2,3,4,7,8,9 – Heptachlordibenzofuran (HpCDF) 0,01
– Octachlordibenzofuran (OCDF) 0,001

Abkürzung

AVV

Anlage 4

(zu § 3 Z 20)

Fehlerbandbreiten und Berechnung des Beurteilungswertes bei diskontinuierlichen Messungen

1.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Halbstundenmittelwerte) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
HCl 25
HF 30
2.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Mittelwerte über mehrere Stunden) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
Schwermetalle 40
Dioxine und Furane 50
3.

Berechnung des Beurteilungswertes (BW):

BW = MW - MW x F/100
MW Messwert (Halbstundenmittelwert oder Mittelwert über mehrere Stunden)
F Fehlerbandbreite in Prozent

Abkürzung

AVV

Anlage 4

(zu § 3 Z 20)

Fehlerbandbreiten und Berechnung des Beurteilungswertes bei diskontinuierlichen Messungen

1.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Halbstundenmittelwerte) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
HCl 25
HF 30
NH3 25
2.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Mittelwerte über mehrere Stunden) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
Schwermetalle 40
Dioxine und Furane 50
3.

Berechnung des Beurteilungswertes (BW):

BW = MW - MW x F/100
MW Messwert (Halbstundenmittelwert oder Mittelwert über mehrere Stunden)
F Fehlerbandbreite in Prozent

Abkürzung

AVV

Anlage 4

(zu § 12 Abs. 1)

Fehlerbandbreiten und Berechnung des Beurteilungswertes bei diskontinuierlichen Messungen

1.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Halbstundenmittelwerte) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
HCl 25
HF 30
NH3 25
2.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Mittelwerte über mehrere Stunden) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
Schwermetalle 40
Dioxine und Furane 50
3.

Berechnung des Beurteilungswertes (BW):

BW = MW - MW x F/100
MW Messwert (Halbstundenmittelwert oder Mittelwert über mehrere Stunden)
F Fehlerbandbreite in Prozent

Abkürzung

AVV

Die AVV idF BGBl. II Nr. 476/2010 gilt soweit sie aufgrund von Bestimmungen des EG-K, BGBl. I Nr. 150/2004, erlassen wurde bis zum Inkrafttreten einer sie ersetzenden Verordnung gemäß §§ 4 Abs. 4, 6 Abs. 10, 10 Abs. 6, 25 Abs. 5, 34 Abs. 7 und 8, 35 Abs. 6, 36 Abs. 8 und 38 Abs. 2 als Bundesgesetz weiter (vgl. § 49 Abs. 1, BGBl. I Nr. 127/2013).

Anlage 4

(zu § 12 Abs. 1)

Fehlerbandbreiten und Berechnung des Beurteilungswertes bei diskontinuierlichen Messungen

1.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Halbstundenmittelwerte) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
HCl 25
HF 30
NH3 25
2.

Fehlerbandbreiten bezogen auf die Grenzwerte (Mittelwerte über mehrere Stunden) der Messmethoden:

Parameter Fehlerbandbreite in %
Schwermetalle 40
Dioxine und Furane 50
3.

Berechnung des Beurteilungswertes (BW):

BW = MW MW x F/100
MW Messwert (Halbstundenmittelwert oder Mittelwert über mehrere Stunden)
F Fehlerbandbreite in Prozent

Abkürzung

AVV

Anlage 5

(zu § 4 Abs. 1 Z 9, § 9 Abs. 1, § 10 Abs. 3 und § 11 Abs. 1)

Probenahme- und Analyseverfahren für Emissionsmessungen *1)

```


```

Parameter Regelwerk

```


```

Organische Stoffe ÖNORM EN 12619 Emissionen aus stationären

(C tief org) Ausgabe 1999 09 01 Quellen - Bestimmung der

Massenkonzentration des

gesamten gasförmig organisch

gebundenen Kohlenstoffes in

geringen Konzentrationen in

Abgasen - Kontinuierliches

Verfahren unter Verwendung

eines

Flammenionisationsdetektors

```


```

Kohlenstoff- VDI 2459 Blatt 1 Messung gasförmiger

monoxid (CO) bis 5 Emissionen; Messen der

Kohlenmonoxid-Konzentration;

Infrarot-Absorptionsgeräte

VDI 2459 Blatt 6 Messung gasförmiger

Emissionen; Messen der

Kohlenmonoxid-Konzentration;

Verfahren der

nichtdispersiven

Infrarot-Absorption;

Referenzmessverfahren

VDI 2459 Blatt 7 Messung gasförmiger

Emissionen; Messen der

Kohlenmonoxid-Konzentration;

Jod-Pentoxid-Verfahren

```


```

Chlorwasserstoff ÖNORM EN 1911 Emissionen aus stationären

(HCl) Ausgabe 1998 07 01 Quellen - Manuelle Methode

zur Bestimmung von HCl

Teil 1 Ansaugen des Probegases

Teil 2 Absorption der gasförmigen

Verbindungen

Teil 3 Analyse der

Absorptionslösungen und

Berechnung der Ergebnisse

```


```

Fluorwasserstoff VDI 2470 Blatt 1 Messung gasförmiger

(HF) Emissionen; Messen

gasförmiger

Fluor-Verbindungen;

Absorptions-Verfahren

(Anmerkung: Die analytische

Bestimmung mittels

Ionenchromatographie ist

ebenso zulässig - ÖNORM

M 6283: Wasseruntersuchung;

Bestimmung von Fluorid,

Chlorid, Nitrit,

Orthophosphat, Bromid,

Nitrat und Sulfat in wenig

belasteten Wässern mit der

Ionenchromatographie)

```


```

Schwefeldioxid VDI 2462 Blatt 2 Messen gasförmiger

(SO tief 2) Emissionen; Messen der

Schwefeldioxid-

Konzentration;

Wasserstoffperoxid-

Verfahren; Titrimetrische

Bestimmungen

(Anmerkung: Die analytische

Bestimmung mittels

Ionenchromatographie ist

ebenso zulässig - ÖNORM

M 6283: Wasseruntersuchung;

Bestimmung von Fluorid,

Chlorid, Nitrit,

Orthophosphat, Bromid,

Nitrat und Sulfat in wenig

belasteten Wässern mit der

Ionenchromatographie)

VDI 2462 Blatt 4 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen der

Schwefeldioxid-

Konzentration;

Infrarot-Absorptionsgeräte

VDI 2462 Blatt 8 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen der

Schwefeldioxid-

Konzentration; H tief 2 O

tief 2-Thorin-Methode

```


```

Stickstoffoxide VDI 2456 Blatt 3 Messen gasförmiger

(NO + NO tief 2) Emissionen; Messen von

Stickstoffmonoxid;

Infrarotabsorptions-Geräte

VDI 2456 Blatt 4 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen von

Stickstoffdioxid-Gehalten;

Ultraviolettabsorptions-

Gerät

VDI 2456 Blatt 5 Messen gasförmiger

und 7 Emissionen; Messen von

Stickstoffmonoxid-Gehalten;

Chemiluminiszenz-

Analysatoren

VDI 2456 Blatt 6 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen der Summe

von Stickstoffmonoxid und

Stickstoffdioxid als

Stickstoffmonoxid unter

Einsatz eines Konverters

VDI 2456 Blatt 9 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen von

Stickstoffdioxid-Gehalten in

Feuerungsabgasen mit dem

NDUV-Resonanz-Analysator

VDI 2456 Blatt 8 Referenzmessverfahren für

und 10 Kalibrierung nach VDI 3950

```


```

staubförmige ÖNORM EN 13284 Emissionen aus stationären

Emissionen Teil 1 Quellen - Ermittlung der

(Ausgabe Staubmassenkonzentration bei

2002 03 01) geringen

Staubkonzentrationen -

Teil 1: Manuelles

gravimetrisches Verfahren

ÖNORM M 5861 Bestimmung des Staubgehaltes

Teil 1 eines strömenden Gases;

Ausgabe 1993 04 01 Gravimetrisches Verfahren

ÖNORM M 5861 Manuelle Bestimmung von

Teil 2 Staubkonzentrationen in

Ausgabe 1994 04 01 strömenden Gasen;

Gravimetrisches Verfahren;

Besondere messtechnische

Anforderungen

VDI 2066 Blatt 1 Messen von Partikeln;

Staubmessungen in strömenden

Gasen; Gravimetrische

Bestimmung der

Staubbeladung; Übersicht

VDI 2066 Blatt 2 Messen von Partikeln;

Manuelle Staubmessung in

strömenden Gasen;

Gravimetrische Bestimmung

der Staubbeladung;

Filterkopfgeräte (4 m/h,

12 m/h)

VDI 2066 Blatt 3 Messen von Partikeln;

Manuelle Staubmessung in

strömenden Gasen;

Gravimetrische Bestimmung

geringer Staubgehalte

VDI 2066 Blatt 4 Messen von Partikeln;

Staubmessung in strömenden

Gasen; Bestimmung der

Staubbeladung durch

kontinuierliches Messen der

optischen Transmission

VDI 2066 Blatt 6 Messen von Partikeln;

Staubmessung in strömenden

Gasen; Bestimmung der

Staubbeladung durch

kontinuierliches Messen des

Streulichtes mit dem

Photometer KTN

VDI 2066 Blatt 7 Messen von Partikeln;

Manuelle Staubmessung in

strömenden Gasen;

Gravimetrische Bestimmung

geringer Staubgehalte;

Planfilterkopfgeräte

```


```

Schwermetalle: ÖNORM EN 13211 Luftqualität - Emissionen

Antimon (Sb) Ausgabe 2001 04 01 aus stationären Quellen -

Arsen (As) Manuelles Verfahren zur

Blei (Pb) Bestimmung der

Cadmium (Cd) Gesamtquecksilber-

Chrom (Cr) Konzentration

Kobalt (Co) VDI 2268 Blatt 1 Stoffbestimmung an

Kupfer (Cu) Partikeln; Bestimmung der

Mangan (Mn) Elemente Ba, Be, Cd, Co, Cr,

Nickel (Ni) Cu, Ni, Pb, Sr, V, Zn in

Quecksilber (Hg) emittierten Stäuben mittels

Thallium (Tl) atomspektrometrischer

Vanadium (V) Methoden

Zinn (Sn) VDI 2268 Blatt 2 Stoffbestimmung an

Partikeln; Bestimmung der

Elemente Arsen, Antimon und

Selen in emittierten Stäuben

mittels

Atomabsorptionsspektrometrie

nach Abtrennung über ihre

flüchtigen Hydride

VDI 2268 Blatt 3 Stoffbestimmung an

Partikeln; Bestimmung des

Thalliums in emittierten

Stäuben mittels

Atomabsorptionsspektrometrie

VDI 2268 Blatt 4 Stoffbestimmung an

Partikeln; Bestimmung der

Elemente Arsen, Antimon und

Selen in emittierten Stäuben

mittels Graphitrohr-

Atomabsorptionsspektrometrie

VDI 3868 Blatt 1 Messen von Metallen,

Halbmetallen und ihren

Verbindungen; Manuelle

Messung in strömenden,

emittierten Gasen;

Probenahmesystem für

partikelförmige und

filtergängige Stoffe

VDI 3868 Blatt 2 Bestimmung der

Gesamtemission von Metallen

und Metalloiden; Messen von

Quecksilber;

Atomabsorptionsspektrometrie

mit Kaltdampftechnik

(Anmerkung: Die analytische

Bestimmung von Pb, Cd, Cr,

Co, Cu, Mn, Ni und V mittels

ICP,

Atomemissionsspektrometrie,

ist ebenso zulässig)

```


```

Polychlorierte ÖNORM EN 1948 Emissionen aus stationären

Dibenzo-p-dioxine Ausgabe 1997 04 01 Quellen - Bestimmung der

und Dibenzofurane Massenkonzentrationen von

(PCDD/F) PCDD/PCDF

Teil 1 Probenahme

Teil 2 Extraktion und Reinigung

Teil 3 Identifizierung und

Quantifizierung

```


```

Emissionsmess- ÖNORM M 9410 Luftreinhaltung, Messtechnik

geräte und Ausgabe 1991 01 01

-systeme ÖNORM M 9411 Kontinuierlich arbeitende

Ausgabe 1999 11 01 Konzentrationsmesssysteme

für Emissionen

luftverunreinigender Stoffe,

Anforderungen, Einbau und

Wartungen

ÖNORM M 9412 Anforderungen an

Ausgabe 1994 08 01 Auswerteeinrichtungen für

kontinuierliche

Emissionsmessungen

luftverunreinigender Stoffe

```


```

Qualitäts- ÖNORM EN 14181 Emissionen aus stationären

sicherung für (Entwurf Quellen-Qualitätssicherung

automatische 2001 10 01) für automatische

Messeinrichtungen Messeinrichtungen

```


```

```


```

*1) Die Probenahme und Analyse aller Schadstoffe, einschließlich Dioxine und Furane, sowie die Referenzmessverfahren zur Kalibrierung automatischer Messsysteme müssen nach CEN-Normen (ÖNORM EN ...), soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, durchgeführt werden. Sind keine CEN-Normen verfügbar, so müssen nationale oder internationale Normen, soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, verwendet werden.

Abkürzung

AVV

Anlage 5

(zu § 4 Abs. 1 Z 9, § 9 Abs. 1, § 10 Abs. 3 und § 11 Abs. 1)

Probenahme- und Analyseverfahren für Emissionsmessungen *1)

```


```

Parameter Regelwerk

```


```

Organische Stoffe ÖNORM EN 12619 Emissionen aus stationären

(C tief org) Ausgabe 1999 09 01 Quellen - Bestimmung der

Massenkonzentration des

gesamten gasförmig organisch

gebundenen Kohlenstoffes in

geringen Konzentrationen in

Abgasen - Kontinuierliches

Verfahren unter Verwendung

eines

Flammenionisationsdetektors

```


```

Kohlenstoff- VDI 2459 Blatt 1 Messung gasförmiger

monoxid (CO) bis 5 Emissionen; Messen der

Kohlenmonoxid-Konzentration;

Infrarot-Absorptionsgeräte

VDI 2459 Blatt 6 Messung gasförmiger

Emissionen; Messen der

Kohlenmonoxid-Konzentration;

Verfahren der

nichtdispersiven

Infrarot-Absorption;

Referenzmessverfahren

VDI 2459 Blatt 7 Messung gasförmiger

Emissionen; Messen der

Kohlenmonoxid-Konzentration;

Jod-Pentoxid-Verfahren

```


```

Chlorwasserstoff ÖNORM EN 1911 Emissionen aus stationären

(HCl) Ausgabe 1998 07 01 Quellen - Manuelle Methode

zur Bestimmung von HCl

Teil 1 Ansaugen des Probegases

Teil 2 Absorption der gasförmigen

Verbindungen

Teil 3 Analyse der

Absorptionslösungen und

Berechnung der Ergebnisse

```


```

Fluorwasserstoff VDI 2470 Blatt 1 Messung gasförmiger

(HF) Emissionen; Messen

gasförmiger

Fluor-Verbindungen;

Absorptions-Verfahren

(Anmerkung: Die analytische

Bestimmung mittels

Ionenchromatographie ist

ebenso zulässig - ÖNORM

M 6283: Wasseruntersuchung;

Bestimmung von Fluorid,

Chlorid, Nitrit,

Orthophosphat, Bromid,

Nitrat und Sulfat in wenig

belasteten Wässern mit der

Ionenchromatographie)

```


```

Schwefeldioxid VDI 2462 Blatt 2 Messen gasförmiger

(SO tief 2) Emissionen; Messen der

Schwefeldioxid-

Konzentration;

Wasserstoffperoxid-

Verfahren; Titrimetrische

Bestimmungen

(Anmerkung: Die analytische

Bestimmung mittels

Ionenchromatographie ist

ebenso zulässig - ÖNORM

M 6283: Wasseruntersuchung;

Bestimmung von Fluorid,

Chlorid, Nitrit,

Orthophosphat, Bromid,

Nitrat und Sulfat in wenig

belasteten Wässern mit der

Ionenchromatographie)

VDI 2462 Blatt 4 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen der

Schwefeldioxid-

Konzentration;

Infrarot-Absorptionsgeräte

VDI 2462 Blatt 8 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen der

Schwefeldioxid-

Konzentration; H tief 2 O

tief 2-Thorin-Methode

```


```

Stickstoffoxide VDI 2456 Blatt 3 Messen gasförmiger

(NO + NO tief 2) Emissionen; Messen von

Stickstoffmonoxid;

Infrarotabsorptions-Geräte

VDI 2456 Blatt 4 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen von

Stickstoffdioxid-Gehalten;

Ultraviolettabsorptions-

Gerät

VDI 2456 Blatt 5 Messen gasförmiger

und 7 Emissionen; Messen von

Stickstoffmonoxid-Gehalten;

Chemiluminiszenz-

Analysatoren

VDI 2456 Blatt 6 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen der Summe

von Stickstoffmonoxid und

Stickstoffdioxid als

Stickstoffmonoxid unter

Einsatz eines Konverters

VDI 2456 Blatt 9 Messen gasförmiger

Emissionen; Messen von

Stickstoffdioxid-Gehalten in

Feuerungsabgasen mit dem

NDUV-Resonanz-Analysator

VDI 2456 Blatt 8 Referenzmessverfahren für

und 10 Kalibrierung nach VDI 3950

```


```

staubförmige ÖNORM EN 13284 Emissionen aus stationären

Emissionen Teil 1 Quellen - Ermittlung der

(Ausgabe Staubmassenkonzentration bei

2002 03 01) geringen

Staubkonzentrationen -

Teil 1: Manuelles

gravimetrisches Verfahren

ÖNORM M 5861 Bestimmung des Staubgehaltes

Teil 1 eines strömenden Gases;

Ausgabe 1993 04 01 Gravimetrisches Verfahren

ÖNORM M 5861 Manuelle Bestimmung von

Teil 2 Staubkonzentrationen in

Ausgabe 1994 04 01 strömenden Gasen;

Gravimetrisches Verfahren;

Besondere messtechnische

Anforderungen

VDI 2066 Blatt 1 Messen von Partikeln;

Staubmessungen in strömenden

Gasen; Gravimetrische

Bestimmung der

Staubbeladung; Übersicht

VDI 2066 Blatt 2 Messen von Partikeln;

Manuelle Staubmessung in

strömenden Gasen;

Gravimetrische Bestimmung

der Staubbeladung;

Filterkopfgeräte (4 m/h,

12 m/h)

VDI 2066 Blatt 3 Messen von Partikeln;

Manuelle Staubmessung in

strömenden Gasen;

Gravimetrische Bestimmung

geringer Staubgehalte

VDI 2066 Blatt 4 Messen von Partikeln;

Staubmessung in strömenden

Gasen; Bestimmung der

Staubbeladung durch

kontinuierliches Messen der

optischen Transmission

VDI 2066 Blatt 6 Messen von Partikeln;

Staubmessung in strömenden

Gasen; Bestimmung der

Staubbeladung durch

kontinuierliches Messen des

Streulichtes mit dem

Photometer KTN

VDI 2066 Blatt 7 Messen von Partikeln;

Manuelle Staubmessung in

strömenden Gasen;

Gravimetrische Bestimmung

geringer Staubgehalte;

Planfilterkopfgeräte

```


```

Schwermetalle: ÖNORM EN 13211 Luftqualität - Emissionen

Antimon (Sb) Ausgabe 2001 04 01 aus stationären Quellen -

Arsen (As) Manuelles Verfahren zur

Blei (Pb) Bestimmung der

Cadmium (Cd) Gesamtquecksilber-

Chrom (Cr) Konzentration

Kobalt (Co) VDI 2268 Blatt 1 Stoffbestimmung an

Kupfer (Cu) Partikeln; Bestimmung der

Mangan (Mn) Elemente Ba, Be, Cd, Co, Cr,

Nickel (Ni) Cu, Ni, Pb, Sr, V, Zn in

Quecksilber (Hg) emittierten Stäuben mittels

Thallium (Tl) atomspektrometrischer

Vanadium (V) Methoden

Zinn (Sn) VDI 2268 Blatt 2 Stoffbestimmung an

Partikeln; Bestimmung der

Elemente Arsen, Antimon und

Selen in emittierten Stäuben

mittels

Atomabsorptionsspektrometrie

nach Abtrennung über ihre

flüchtigen Hydride

VDI 2268 Blatt 3 Stoffbestimmung an

Partikeln; Bestimmung des

Thalliums in emittierten

Stäuben mittels

Atomabsorptionsspektrometrie

VDI 2268 Blatt 4 Stoffbestimmung an

Partikeln; Bestimmung der

Elemente Arsen, Antimon und

Selen in emittierten Stäuben

mittels Graphitrohr-

Atomabsorptionsspektrometrie

VDI 3868 Blatt 1 Messen von Metallen,

Halbmetallen und ihren

Verbindungen; Manuelle

Messung in strömenden,

emittierten Gasen;

Probenahmesystem für

partikelförmige und

filtergängige Stoffe

VDI 3868 Blatt 2 Bestimmung der

Gesamtemission von Metallen

und Metalloiden; Messen von

Quecksilber;

Atomabsorptionsspektrometrie

mit Kaltdampftechnik

(Anmerkung: Die analytische

Bestimmung von Pb, Cd, Cr,

Co, Cu, Mn, Ni und V mittels

ICP,

Atomemissionsspektrometrie,

ist ebenso zulässig)

```


```

Polychlorierte ÖNORM EN 1948 Emissionen aus stationären

Dibenzo-p-dioxine Ausgabe 1997 04 01 Quellen - Bestimmung der

und Dibenzofurane Massenkonzentrationen von

(PCDD/F) PCDD/PCDF

Teil 1 Probenahme

Teil 2 Extraktion und Reinigung

Teil 3 Identifizierung und

Quantifizierung

```


```

Emissionsmess- ÖNORM M 9410 Luftreinhaltung, Messtechnik

geräte und Ausgabe 1991 01 01

-systeme ÖNORM M 9411 Kontinuierlich arbeitende

Ausgabe 1999 11 01 Konzentrationsmesssysteme

für Emissionen

luftverunreinigender Stoffe,

Anforderungen, Einbau und

Wartungen

ÖNORM M 9412 Anforderungen an

Ausgabe 1994 08 01 Auswerteeinrichtungen für

kontinuierliche

Emissionsmessungen

luftverunreinigender Stoffe

ÖNORM M 9415 Messtechnik – Messung von

Ausgabe 2004 01 01 Stoffemissionen in die

Atmosphäre

```


```

Qualitäts- ÖNORM EN 14181 Emissionen aus stationären

sicherung für (Entwurf Quellen-Qualitätssicherung

automatische 2001 10 01) für automatische

Messeinrichtungen Messeinrichtungen

```


```

```


```

*1) Die Probenahme und Analyse aller Schadstoffe, einschließlich Dioxine und Furane, sowie die Referenzmessverfahren zur Kalibrierung automatischer Messsysteme müssen nach CEN-Normen (ÖNORM EN ...), soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, durchgeführt werden. Sind keine CEN-Normen verfügbar, so müssen nationale oder internationale Normen, soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, verwendet werden.

Abkürzung

AVV

Anlage 5

(zu § 4 Abs. 1 Z 9, § 7 Abs. 1, § 9 Abs. 1, § 10 Abs. 3 und § 11 Abs. 1)

Probenahme- und Analyseverfahren für Emissionsmessungen 9)

Parameter Regelwerk
Organische Stoffe (Corg) ÖNORM EN 12619 Ausgabe 1999 09 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration des gesamten gasförmig organisch gebundenen Kohlenstoffes in geringen Konzentrationen in Abgasen – Kontinuierliches Verfahren unter Verwendung eines Flammenionisationsdetektors
Kohlenstoffmonoxid (CO) ÖNORM EN 15058 Ausgabe 2006 08 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Kohlenmonoxid (CO) – Referenzverfahren: Nicht-dispersive Infrarotspektrometrie
Chlorwasserstoff (HCl) ÖNORM EN 1911 Ausgabe 1998 07 01 Emissionen aus stationären Quellen – Manuelle Methode zur Bestimmung von HCl
Teil 1 Ansaugen des Probegases
Teil 2 Absorption der gasförmigen Verbindungen
Teil 3 Analyse der Absorptionslösungen und Berechnung der Ergebnisse
Fluorwasserstoff (HF) VDI 2470 Blatt 1 Messung gasförmiger Emissionen; Messen gasförmiger Fluor-Verbindungen; Absorptions-Verfahren
(Anmerkung: Die analytische Bestimmung mittels Ionenchromatographie ist ebenso zulässig – ÖNORM EN ISO 10304-1 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid, Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat“, ausgegeben am 1. August 2009)
Schwefeldioxid (SO2) ÖNORM EN 14791 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Schwefeldioxid – Referenzverfahren
Stickstoffoxide (NO + NO2) ÖNORM EN 14792 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Stickstoffoxiden (NOx) – Referenzverfahren: Chemilumineszenz
staubförmige Emissionen ÖNORM EN 13284-1 Ausgabe 2002 03 01 Emissionen aus stationären Quellen – Ermittlung der Staubmassenkonzentration bei geringen Staubkonzentrationen – Teil 1: Manuelles gravimetrisches Verfahren
ÖNORM EN 13284-2 Ausgabe 2004 12 01 Emissionen aus stationären Quellen – Ermittlung der Staubmassenkonzentration bei geringen Staubkonzentrationen – Teil 2: Automatische Messeinrichtungen
ÖNORM M 5861-1 Ausgabe 1993 04 01 Manuelle Bestimmung von Staubkonzentrationen in strömenden Gasen – Gravimetrisches Verfahren – Allgemeine Anforderungen
ÖNORM M 5861-2 Ausgabe 1994 04 01 Manuelle Bestimmung von Staubkonzentrationen in strömenden Gasen – Gravimetrisches Verfahren – Besondere meßtechnische Anforderungen
VDI 2066 Blatt 1 Messen von Partikeln – Staubmessungen in strömenden Gasen – Gravimetrische Bestimmung der Staubbeladung
Schwermetalle: Antimon (Sb) Arsen (As) Blei (Pb) Cadmium (Cd) Chrom (Cr) Kobalt (Co) Kupfer (Cu) Mangan (Mn) Nickel (Ni) Quecksilber (Hg) Thallium (Tl) Vanadium (V) Zinn (Sn) ÖNORM EN 13211 Ausgabe 2005 05 01 Luftqualität – Emissionen aus stationären Quellen – Manuelles Verfahren zur Bestimmung der Gesamtquecksilber – Konzentration (konsolidierte Fassung)
ÖNORM EN 14884 Ausgabe 2006 03 01 Luftbeschaffenheit – Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Gesamtquecksilber-Konzentration: Automatische Messeinrichtungen
ÖNORM EN 14385 Ausgabe 2004 05 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Gesamtemission von As, Cd, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, Pb, Tl und V
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/F) ÖNORM EN 1948 Ausgabe 2006 05 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von PCDD/PCDF und dioxin-ähnlichen PCB
Teil 1 Probenahme von PCDD/PCDF
Teil 2 Extraktion und Reinigung von PCDD/PCDF
Teil 3 Identifizierung und Quantifizierung von PCDD/ PCDF
Ammoniak(NH3) VDI 3496 Blatt 1 Messen gasförmiger Emissionen; Bestimmung der durch Absorption in Schwefelsäure erfassbaren basischen Stickstoffverbindungen
Sauerstoff(O2) ÖNORM EN 14789 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Volumenkonzentration von Sauerstoff (O2) – Referenzverfahren: Paramagnetismus
Wasserdampfgehalt ÖNORM EN 14790 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung von Wasserdampf in Leitungen
Gleichwertigkeit von Referenzverfahren ÖNORM CEN/TS 14793 Ausgabe 2005 07 01 Emissionen aus stationären Quellen – Laborinterne Validierung von Alternativverfahren durch Vergleich mit einem Referenzverfahren
Emissionsmessgeräte und -systeme ÖNORM M 9410 Ausgabe 1991 01 01 Luftreinhaltung; Messtechnik; Begriffsbestimmungen und Merkmale von kontinuierlich arbeitenden Konzentrationsmeßgeräten für Emissionen und Immissionen
ÖNORM M 9411 Ausgabe 1999 11 01 Kontinuierlich arbeitende Konzentrationsmesssysteme für Emissionen luftverunreinigender Stoffe – Anforderungen, Einbau und Wartung
ÖNORM M 9412 Ausgabe 2008 12 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe
Teil 1 Datenerfassung und ausgabe
Teil 2 Eignungsprüfung
ÖNORM EN 15259 Ausgabe 2007 12 01 Luftbeschaffenheit – Messung von Emissionen aus stationären Quellen – Messstrategie, Messplanung, Messberichte und Gestaltung von Messplätzen
Qualitätssicherung für automatische Messeinrichtungen, Messunsicherheit ÖNORM EN 14181 Ausgabe 2004 09 01 Emissionen aus stationären Quellen – Qualitätssicherung für automatische Messeinrichtungen
VDI 3950 Emissionen aus stationären Quellen – Qualitätssicherung für automatische Mess- und elektronische Auswerteeinrichtungen

Analyseverfahren für Rückstände

Parameter Regelwerk
gesamter organischer Kohlenstoff (TOC) ÖNORM EN 13137 Ausgabe 2001 12 01 Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) in Abfall, Schlämmen und Sedimenten
Glühverlust ÖNORM EN 15169 Ausgabe 2007 05 01 Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des Glühverlustes in Abfall, Schlamm und Sedimenten

9) Die Probenahme und Analyse aller Schadstoffe, einschließlich Dioxine und Furane, sowie die Referenzmessverfahren zur Kalibrierung automatischer Messsysteme müssen nach CEN-Normen (ÖNORM EN ...), soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, durchgeführt werden. Sind keine CEN-Normen verfügbar, so müssen nationale oder internationale Normen, soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, verwendet werden.

Abkürzung

AVV

Anlage 5

(zu § 4 Abs. 1 Z 9, § 7 Abs. 1, § 9 Abs. 1, § 10 Abs. 3 und 4 sowie § 11 Abs. 1)

Probenahme- und Analyseverfahren für Emissionsmessungen 9)

Parameter Regelwerk
Organische Stoffe (Corg) ÖNORM EN 12619 Ausgabe 1999 09 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration des gesamten gasförmig organisch gebundenen Kohlenstoffes in geringen Konzentrationen in Abgasen – Kontinuierliches Verfahren unter Verwendung eines Flammenionisationsdetektors
Kohlenstoffmonoxid (CO) ÖNORM EN 15058 Ausgabe 2006 08 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Kohlenmonoxid (CO) – Referenzverfahren: Nicht-dispersive Infrarotspektrometrie
Chlorwasserstoff (HCl) ÖNORM EN 1911 Ausgabe 2010 10 15 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von gasförmigen Chloriden, angegeben als HCl – Standardreferenzverfahren
Fluorwasserstoff (HF) VDI 2470 Blatt 1 Messung gasförmiger Emissionen; Messen gasförmiger Fluor-Verbindungen; Absorptions-Verfahren
(Anmerkung: Die analytische Bestimmung mittels Ionenchromatographie ist ebenso zulässig – ÖNORM EN ISO 10304-1 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid, Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat“, ausgegeben am 1. August 2009)
Schwefeldioxid (SO2) ÖNORM EN 14791 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Schwefeldioxid – Referenzverfahren
Stickstoffoxide (NO + NO2) ÖNORM EN 14792 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Stickstoffoxiden (NOx) – Referenzverfahren: Chemilumineszenz
staubförmige Emissionen ÖNORM EN 13284-1 Ausgabe 2002 03 01 Emissionen aus stationären Quellen – Ermittlung der Staubmassenkonzentration bei geringen Staubkonzentrationen – Teil 1: Manuelles gravimetrisches Verfahren
ÖNORM EN 13284-2 Ausgabe 2004 12 01 Emissionen aus stationären Quellen – Ermittlung der Staubmassenkonzentration bei geringen Staubkonzentrationen – Teil 2: Automatische Messeinrichtungen
ÖNORM M 5861-1 Ausgabe 1993 04 01 Manuelle Bestimmung von Staubkonzentrationen in strömenden Gasen – Gravimetrisches Verfahren – Allgemeine Anforderungen
ÖNORM M 5861-2 Ausgabe 1994 04 01 Manuelle Bestimmung von Staubkonzentrationen in strömenden Gasen – Gravimetrisches Verfahren – Besondere meßtechnische Anforderungen
VDI 2066 Blatt 1 Messen von Partikeln – Staubmessungen in strömenden Gasen – Gravimetrische Bestimmung der Staubbeladung
Schwermetalle: Antimon (Sb) Arsen (As) ÖNORM EN 13211 Ausgabe 2005 05 01 Luftqualität – Emissionen aus stationären Quellen – Manuelles Verfahren zur Bestimmung der Gesamtquecksilber-Konzentration (konsolidierte Fassung)
Blei (Pb) Cadmium (Cd) Chrom (Cr) ÖNORM EN 14884 Ausgabe 2006 03 01 Luftbeschaffenheit – Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Gesamtquecksilber-Konzentration: Automatische Messeinrichtungen
Kobalt (Co) Kupfer (Cu) Mangan (Mn) Nickel (Ni) Quecksilber (Hg) Thallium (Tl) Vanadium (V) Zinn (Sn) ÖNORM EN 14385 Ausgabe 2004 05 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Gesamtemission von As, Cd, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, Pb, Tl und V
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/F) ÖNORM EN 1948 Ausgabe 2006 05 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von PCDD/PCDF und dioxin-ähnlichen PCB
Teil 1 Probenahme von PCDD/PCDF
Teil 2 Extraktion und Reinigung von PCDD/PCDF
Teil 3 Identifizierung und Quantifizierung von PCDD/ PCDF
Ammoniak (NH3) VDI 3496 Blatt 1 Messen gasförmiger Emissionen; Bestimmung der durch Absorption in Schwefelsäure erfassbaren basischen Stickstoffverbindungen
Sauerstoff (O2) ÖNORM EN 14789 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Volumenkonzentration von Sauerstoff (O2) – Referenzverfahren: Paramagnetismus
Wasserdampfgehalt ÖNORM EN 14790 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung von Wasserdampf in Leitungen
Gleichwertigkeit von Referenzverfahren ÖNORM CEN/TS 14793 Ausgabe 2005 07 01 Emissionen aus stationären Quellen – Laborinterne Validierung von Alternativverfahren durch Vergleich mit einem Referenzverfahren
Emissionsmessgeräte und -systeme ÖNORM M 9410 Ausgabe 1991 01 01 Luftreinhaltung; Messtechnik; Begriffsbestimmungen und Merkmale von kontinuierlich arbeitenden Konzentrationsmeßgeräten für Emissionen und Immissionen
ÖNORM M 9411 Ausgabe 1999 11 01 Kontinuierlich arbeitende Konzentrationsmesssysteme für Emissionen luftverunreinigender Stoffe – Anforderungen, Einbau und Wartung
ÖNORM M 9412-1 Ausgabe 2008 12 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe – Teil 1: Datenerfassung und ausgabe
ÖNORM M 9412-2 Ausgabe 2008 12 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe – Teil 2: Eignungsprüfung
ÖNORM M 9412-3 Ausgabe 2010 03 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe – Teil 3: Abnahmeprüfung mit Kontrolle der Parametrierung vor Ort und wiederkehrende Prüfung
ÖNORM EN 15259 Ausgabe 2007 12 01 Luftbeschaffenheit – Messung von Emissionen aus stationären Quellen – Anforderungen an Messstrecken und Messplätze und an die Messaufgabe, den Messplan und den Messbericht
ÖNORM EN 15267-3 Ausgabe 2008 04 01 Luftbeschaffenheit – Zertifizierung von automatischen Messeinrichtungen – Teil 3: Mindestanforderungen und Prüfprozeduren für automatische Messeinrichtungen zur Überwachung von Emissionen aus stationären Quellen
Qualitätssicherung für automatische ÖNORM EN 14181 Ausgabe 2004 09 01 Emissionen aus stationären Quellen – Qualitätssicherung für automatische Messeinrichtungen
Messeinrichtungen, Messunsicherheit VDI 3950 Emissionen aus stationären Quellen – Qualitätssicherung für automatische Mess- und elektronische Auswerteeinrichtungen

Analyseverfahren für Rückstände

Parameter Regelwerk
gesamter organischer Kohlenstoff (TOC) ÖNORM EN 13137 Ausgabe 2001 12 01 Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) in Abfall, Schlämmen und Sedimenten
Glühverlust ÖNORM EN 15169 Ausgabe 2007 05 01 Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des Glühverlustes in Abfall, Schlamm und Sedimenten

9) Die Probenahme und Analyse aller Schadstoffe, einschließlich Dioxine und Furane, sowie die Referenzmessverfahren zur Kalibrierung automatischer Messsysteme müssen nach CEN-Normen (ÖNORM EN ...), soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, durchgeführt werden. Sind keine CEN-Normen verfügbar, so müssen nationale oder internationale Normen, soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, verwendet werden.

Abkürzung

AVV

Die AVV idF BGBl. II Nr. 476/2010 gilt soweit sie aufgrund von Bestimmungen des EG-K, BGBl. I Nr. 150/2004, erlassen wurde bis zum Inkrafttreten einer sie ersetzenden Verordnung gemäß §§ 4 Abs. 4, 6 Abs. 10, 10 Abs. 6, 25 Abs. 5, 34 Abs. 7 und 8, 35 Abs. 6, 36 Abs. 8 und 38 Abs. 2 als Bundesgesetz weiter (vgl. § 49 Abs. 1, BGBl. I Nr. 127/2013).

Anlage 5

(zu § 4 Abs. 1 Z 9, § 7 Abs. 1, § 9 Abs. 1, § 10 Abs. 3 und 4 sowie § 11 Abs. 1)

Probenahme- und Analyseverfahren für Emissionsmessungen 9)

Parameter Regelwerk
Organische Stoffe (Corg) ÖNORM EN 12619 Ausgabe 1999 09 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration des gesamten gasförmig organisch gebundenen Kohlenstoffes in geringen Konzentrationen in Abgasen – Kontinuierliches Verfahren unter Verwendung eines Flammenionisationsdetektors
Kohlenstoffmonoxid (CO) ÖNORM EN 15058 Ausgabe 2006 08 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Kohlenmonoxid (CO) – Referenzverfahren: Nicht-dispersive Infrarotspektrometrie
Chlorwasserstoff (HCl) ÖNORM EN 1911 Ausgabe 2010 10 15 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von gasförmigen Chloriden, angegeben als HCl – Standardreferenzverfahren
Fluorwasserstoff (HF) VDI 2470 Blatt 1 Messung gasförmiger Emissionen; Messen gasförmiger Fluor-Verbindungen; Absorptions-Verfahren
(Anmerkung: Die analytische Bestimmung mittels Ionenchromatographie ist ebenso zulässig – ÖNORM EN ISO 10304-1 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung von gelösten Anionen mittels Flüssigkeits-Ionenchromatographie – Teil 1: Bestimmung von Bromid, Chlorid, Fluorid, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Sulfat“, ausgegeben am 1. August 2009)
Schwefeldioxid (SO2) ÖNORM EN 14791 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Schwefeldioxid – Referenzverfahren
Stickstoffoxide (NO + NO2) ÖNORM EN 14792 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von Stickstoffoxiden (NOx) – Referenzverfahren: Chemilumineszenz
staubförmige Emissionen ÖNORM EN 13284-1 Ausgabe 2002 03 01 Emissionen aus stationären Quellen – Ermittlung der Staubmassenkonzentration bei geringen Staubkonzentrationen – Teil 1: Manuelles gravimetrisches Verfahren
ÖNORM EN 13284-2 Ausgabe 2004 12 01 Emissionen aus stationären Quellen – Ermittlung der Staubmassenkonzentration bei geringen Staubkonzentrationen – Teil 2: Automatische Messeinrichtungen
ÖNORM M 5861-1 Ausgabe 1993 04 01 Manuelle Bestimmung von Staubkonzentrationen in strömenden Gasen – Gravimetrisches Verfahren – Allgemeine Anforderungen
ÖNORM M 5861-2 Ausgabe 1994 04 01 Manuelle Bestimmung von Staubkonzentrationen in strömenden Gasen – Gravimetrisches Verfahren – Besondere meßtechnische Anforderungen
VDI 2066 Blatt 1 Messen von Partikeln – Staubmessungen in strömenden Gasen – Gravimetrische Bestimmung der Staubbeladung
Schwermetalle: Antimon (Sb) Arsen (As) ÖNORM EN 13211 Ausgabe 2005 05 01 Luftqualität – Emissionen aus stationären Quellen – Manuelles Verfahren zur Bestimmung der Gesamtquecksilber-Konzentration (konsolidierte Fassung)
Blei (Pb) Cadmium (Cd) Chrom (Cr) ÖNORM EN 14884 Ausgabe 2006 03 01 Luftbeschaffenheit – Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Gesamtquecksilber-Konzentration: Automatische Messeinrichtungen
Kobalt (Co) Kupfer (Cu) Mangan (Mn) Nickel (Ni) Quecksilber (Hg) Thallium (Tl) Vanadium (V) Zinn (Sn) ÖNORM EN 14385 Ausgabe 2004 05 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Gesamtemission von As, Cd, Cr, Co, Cu, Mn, Ni, Pb, Tl und V
Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/F) ÖNORM EN 1948 Ausgabe 2006 05 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Massenkonzentration von PCDD/PCDF und dioxin-ähnlichen PCB
Teil 1 Probenahme von PCDD/PCDF
Teil 2 Extraktion und Reinigung von PCDD/PCDF
Teil 3 Identifizierung und Quantifizierung von PCDD/ PCDF
Ammoniak (NH3) VDI 3496 Blatt 1 Messen gasförmiger Emissionen; Bestimmung der durch Absorption in Schwefelsäure erfassbaren basischen Stickstoffverbindungen
Sauerstoff (O2) ÖNORM EN 14789 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung der Volumenkonzentration von Sauerstoff (O2) – Referenzverfahren: Paramagnetismus
Wasserdampfgehalt ÖNORM EN 14790 Ausgabe 2006 04 01 Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung von Wasserdampf in Leitungen
Gleichwertigkeit von Referenzverfahren ÖNORM CEN/TS 14793 Ausgabe 2005 07 01 Emissionen aus stationären Quellen – Laborinterne Validierung von Alternativverfahren durch Vergleich mit einem Referenzverfahren
Emissionsmessgeräte und systeme ÖNORM M 9410 Ausgabe 1991 01 01 Luftreinhaltung; Messtechnik; Begriffsbestimmungen und Merkmale von kontinuierlich arbeitenden Konzentrationsmeßgeräten für Emissionen und Immissionen
ÖNORM M 9411 Ausgabe 1999 11 01 Kontinuierlich arbeitende Konzentrationsmesssysteme für Emissionen luftverunreinigender Stoffe – Anforderungen, Einbau und Wartung
ÖNORM M 9412-1 Ausgabe 2008 12 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe – Teil 1: Datenerfassung und ausgabe
ÖNORM M 9412-2 Ausgabe 2008 12 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe – Teil 2: Eignungsprüfung
ÖNORM M 9412-3 Ausgabe 2010 03 01 Anforderungen an Auswerteeinrichtungen für kontinuierliche Emissionsmessungen luftverunreinigender Stoffe – Teil 3: Abnahmeprüfung mit Kontrolle der Parametrierung vor Ort und wiederkehrende Prüfung
ÖNORM EN 15259 Ausgabe 2007 12 01 Luftbeschaffenheit – Messung von Emissionen aus stationären Quellen – Anforderungen an Messstrecken und Messplätze und an die Messaufgabe, den Messplan und den Messbericht
ÖNORM EN 15267-3 Ausgabe 2008 04 01 Luftbeschaffenheit – Zertifizierung von automatischen Messeinrichtungen – Teil 3: Mindestanforderungen und Prüfprozeduren für automatische Messeinrichtungen zur Überwachung von Emissionen aus stationären Quellen
Qualitätssicherung für automatische ÖNORM EN 14181 Ausgabe 2004 09 01 Emissionen aus stationären Quellen – Qualitätssicherung für automatische Messeinrichtungen
Messeinrichtungen, Messunsicherheit VDI 3950 Emissionen aus stationären Quellen – Qualitätssicherung für automatische Mess- und elektronische Auswerteeinrichtungen

Analyseverfahren für Rückstände

Parameter Regelwerk
gesamter organischer Kohlenstoff (TOC) ÖNORM EN 13137 Ausgabe 2001 12 01 Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs (TOC) in Abfall, Schlämmen und Sedimenten
Glühverlust ÖNORM EN 15169 Ausgabe 2007 05 01 Charakterisierung von Abfall – Bestimmung des Glühverlustes in Abfall, Schlamm und Sedimenten

9) Die Probenahme und Analyse aller Schadstoffe, einschließlich Dioxine und Furane, sowie die Referenzmessverfahren zur Kalibrierung automatischer Messsysteme müssen nach CEN-Normen (ÖNORM EN ...), soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, durchgeführt werden. Sind keine CEN-Normen verfügbar, so müssen nationale oder internationale Normen, soweit sie in dieser Anlage enthalten sind, verwendet werden.

Abkürzung

AVV

Anlage 6

(zu § 13 Abs. 1)

_

Erläuterungen auf 8. Innenblatt! Zutreffendes bitte ankreuzen! x

_

________________________________ _______________________________

An *1) Erklärungszeitraum *2)

```


```

```


```

Emissionserklärung vom

________________________________ _______________________________

Emissionserklärung

gemäß § 13 Abs. 1 der Abfallverbrennungsverordnung - AVV

```

1.

Inhaber der Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlage

```

```


```

Name/Firmenbezeichnung

```


```

Adresse

```


```

Bezirk

```


```

Sachbearbeiter

```


```

Telefonnummer (mit Vorwahl)

```


```

```

2.

Angaben zur Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlage

```

```


```

Standort der Anlage, wenn anders als in Ziffer 1 angegeben (Adresse)

```


```

Identifikationsnummer

```


```

Art und Zweck der Anlage

```


```

Auslegungsbrennstoffe und Abfallgruppen *3)

```


```

Gesamtbrennstoffwärmeleistung bei Nennlast in MW *4)

```


```

```

3.

Angaben zur Emissionsquelle

```

```


```

Schornstein-Austrittstemperatur der Abgase bei

Brennstoffwärmeleistung gemäß Ziffer 2 in °C

```


```

Maximaler Abgasvolumenstrom bei Brennstoffwärmeleistung gemäß Ziffer 2 und Auslegungsbrennstoffen bzw. -abfällen (0 °C, 1 013 mbar, nach Abzug des Feuchtegehaltes) in m3/h

```


```

Oberer lichter Querschnitt des Schornsteines in m2

```


```

Austrittshöhe der Emissionen über dem Boden in m

```


```

```

4.

Behördliche Genehmigung(en)

```

```


```

Angabe, nach welchem(n) Bundesgesetz(en) die Anlage genehmigt ist

_ _ _ _

_ AWG _ GewO 1994 _ LRG-K _ WRG 1959

```


```

Behörde

```


```

Aktenzahl/Datum

```


```

Für Feuerungsanlagen mit einer Gesamtbrennstoffwärmeleistung ≥

50 MW: _ _

Erste anlagenrechtliche Genehmigung vor 1. Juli 1987 _ ja _ nein

```


```

```

5.

Anlage war im Erklärungszeitraum in Betrieb

```

_ _

_ ja _ nein

6.

Im Erklärungszeitraum sind in der Verbrennungs- oder Mitverbrennungsanlage folgende Brennstoffe oder Abfälle eingesetzt worden:

(Anm.: Tabelle (Querformat) nicht darstellbar!)

```

7.

Jahresaufstellung für Feuerungsanlagen mit einer

```

Gesamtbrennstoffwärmeleistung von 50 MW oder mehr

```


```

Emissionsschadstoff-

frachten [t/a] Gesamtenergieinput [GJ]

SO tief 2 No Staub CO aufgeschlüsselt in die fünf

tief x Brennstoffkategorien *5) und

als Abfall

NO tief 2

```


```


8.

Emissionen luftverunreinigender Stoffe im Berichtszeitraum

(Anm.: Tabelle (Querformat) nicht darstellbar!)

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