Verordnung des Bundeskanzlers über Standard- und Musteranwendungen nach dem Datenschutzgesetz 2000 (Standard- und Muster-Verordnung 2004 – StMV 2004)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2004-08-01
Letzte Aktualisierung 2017-07-05
Status Aufgehoben · 2018-05-24
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 44
Änderungshistorie JSON API

20Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

C. Sterbebuch

C.1 Daten der Anwendung:1

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise: (siehe C.2)
Witwe/Witwer: 01 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 15
02 Daten zur eintragenden Behörde 1 - 14
03 Laufende Nummer der Eintragung 1 - 14
04 Tag der Eintragung 1 - 14
05 Vor- und Familiennamen, akad. Grad 1 - 14
06 Datum der Geburt 1 - 7, 9 - 14
07 Daten der Eheschließung 1 - 7, 9 - 14
08 Hinweise und Vermerke zu den Eintragungen 1 - 7, 9 - 14
Eltern tot geborener Kinder: 09 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 15
10 Daten zur eintragenden Behörde 1 - 7
11 Nummer der Eintragung der Totgeburt 1 - 7
12 Nummer der Eintragung der anderen Kinder bei Mehrlingsgeburten 1 - 7
13 Zeit und Ort der Totgeburt 1 - 7
14 Von den Eltern vorgesehene und bekannt gegebene Vornamen des Kindes 1 - 7
15 Geschlecht des tot geborenen Kindes 1 - 7
16 Vermerk: Kind ehelich/unehelich 1 - 7
17 Vor- und Familienname 1 - 7
18 Wohnanschrift 1 - 7
19 Tag und Ort der Geburt 1 - 7
20 Religionszugehörigkeit 1 - 7
21 Staatsangehörigkeit 1 - 7
22 Familienstand der Mutter zum Zeitpunkt der Totgeburt 1 - 7
23 Daten der Eheschließung 1 - 7
24 Hinweise und Vermerke zu den Eintragungen 1 - 7
Anzeigender: 25 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 15
26 Daten zur eintragenden Behörde 1 - 7
27 Laufende Nummer der Eintragung 1 - 7
28 Tag der Eintragung 1 - 7
29 Datum der Anzeige des Todes 1 - 7
30 Name/Bezeichnung 1 - 7
31 Anschrift 1 - 7
32 Identitätsnachweis 1 - 7
33 Hinweise und Vermerke zu den Eintragungen 1 - 7

1 Daten von verstorbenen Personen sind datenschutzrechtlich nicht geschützt.

C.2 Empfängerkreise:

1*Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland;

2*Personen, die an der Einsicht ein rechtliches Interesse glaubhaft machen, gemäß § 37 Abs. 1 Z 2 PStG;

3*Personen, auf die sich die Eintragung bezieht oder deren Personenstand durch die Eintragung berührt wird, bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 1 PStG;

4Verwaltungsbehörden (Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG; Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 PStG; Bezirksverwaltungsbehörde zur Einleitung von Strafverfahren gemäß § 57 PStG);

5Gerichte im Falle von Mitteilungen gemäß § 38 Abs. 1 PStG;

6Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts bei Einsicht gemäß § 37 Abs. 1 Z 3 PStG;

7Bundesanstalt ”Statistik Österreich” gemäß §§ 17 Abs. 3 Z 9 und 17 Abs. 4 PStV;

8*Ausländische Personenstandsbehörden, einschließlich ausländischer Vertretungsbehörden in Österreich, gemäß internationaler Abkommen;

9Personenstandsbehörde, die das Geburtenbuch des Verstorbenen führt, gemäß § 17 Abs. 3 Z 1 PStV;

10Personenstandsbehörde, die das Ehebuch der zur Zeit des Todes bestehenden Ehe führt, gemäß § 17 Abs. 3 Z 2 PStV;

11Verlassenschaftsgerichte gemäß § 17 Abs. 3 Z 6 PStV;

12Jugendwohlfahrtsträger, wenn der Verstorbene minderjährig war, gemäß § 17 Abs. 3 Z 7 PStV;

13Örtlich zuständige Gebietskrankenkasse gemäß § 360 Abs. 5 ASVG;

14Örtlich zuständiges Führerscheinregister gemäß § 27 Abs. 2 Führerscheingesetz;

15Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA009 Staatsbürgerschaftsevidenz Zweck der Datenanwendung:

Führung der Staatsbürgerschaftsevidenz durch die Gemeinden und Gemeindeverbände als Staats- bürgerschaftsbehörden, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in dieser Angelegenheit.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):

Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 (StbG), BGBl. Nr. 311, Staatsbürgerschaftsverordnung 1985 (StbV), BGBl. Nr. 329, sowie Gesetz über das Heimatrecht, RGBl. Nr. 105/1863, Staatsbürgerschaftsgesetz 1925, BGBl. Nr. 285, Staatsbürgerschaftsüberleitungsgesetz 1949 (StÜG 1949), BGBl. Nr. 276, Staatsbürgerschaftsgesetz 1949 (StbG 1949), BGBl. Nr. 276, Bundesgesetz über den Erwerb der Staatsbürgerschaft durch Volksdeutsche, BGBl. Nr. 142/1954, Staatsbürgerschaftsgesetz 1965 (StbG 1965), BGBl. Nr. 250, Staatsbürgerschaftsgesetz 1965 in der Fassung der Novelle 1983, BGBl. Nr. 170/1983, zwischenstaatliche Abkommen.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise:
Personen, die in die Staatsbürgerschaftsevidenz einzutragen sind: 01 Verfahrensdaten formaler Art einschließlich Daten zur eintragenden Behörde 1 - 12
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 13
03 Vor- und Familiennamen, akad. Grad 1 - 12
04 frühere Vor- und Familiennamen/ Geschlechtsname 1 - 6, 9, 11, 12
05 Geschlecht ---
06 Datum und Ort der Geburt 1 - 12
07 Eintragungsstelle und Nummer der Geburt 1 - 12
08 Ort der Auffindung und Alter bei Auffindung gemäß § 8 StbG in Verbindung mit § 19 StbV 1 - 7, 11
09 Vermerk: ehelich/unehelich 1 - 6, 11
10 Eheschließung der Eltern oder Ehelicherklärung durch den Bundespräsidenten 1 - 6, 8, 11
11 Daten des Verfahrens nach § 7a Abs. 2 - 6 StbG 5, 6
12 Wohnanschrift 1 - 12
13 Familienstand 1 - 3, 5 - 12
14 Daten der Eheschließung 1 - 6, 11, 12
15 Daten zum Erwerb der Staatsbürgerschaft 1 - 6, 9, 11, 12
16 Angaben zum Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft 1 - 6, 9, 11, 12
17 Daten zur Ausstellung von Staatsbürgerschaftsnachweisen und Staatsbürgerschaftsbestätigungen 1 - 6, 10 - 12
18 Daten des Verlustes der Staatsbürgerschaft 1 - 6, 10 - 12
19 Daten über eine zweite Staatsbürgerschaft gemäß § 28 StbG 1 - 6, 11, 12
20 Daten einer beigelegten Personenstandsurkunde, soweit relevant 1 - 6, 11
21 Hinweise und Vermerke zu den Eintragungen 1 - 9, 11, 12
Eltern/Großeltern, von denen der Besitz der Staatsbürgerschaft abgeleitet ist: 22 Vor- und Familiennamen, akad. Grad 1 - 8, 11, 12
23 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 13
24 Datum und Ort der Geburt 1 - 8, 11, 12
25 Eintragungsstelle 1 - 8, 11, 12
26 Staatsangehörigkeit und Evidenzgemeinde 1 - 6, 8, 11, 12
27 Daten zum Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft 1 - 6, 9, 11, 12
28 Hinweise und Vermerke zu den Eintragungen 1 - 6, 9, 11
29 Wohnort der leiblichen Mutter im Zeitpunkt der Geburt 1 - 6, 11
Ehegatte: 30 Vor- und Familiennamen, akad. Grad 1 - 6, 11, 12
31 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 13
32 Datum und Ort der Geburt 1 - 6, 11, 12
33 Eintragungsstelle der Geburt 1 - 6, 11, 12
34 Staatsangehörigkeit und Evidenzgemeinde 1 - 6, 9, 11, 12
35 Daten zum Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft 1 - 6, 9, 11, 12
36 Hinweise und Vermerke zu den Eintragungen 1 - 6, 9, 11

Empfängerkreise:

1 *Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland gemäß § 41 Abs. 2 StbG;

2Neue Staatsbürgerschaftsevidenzstelle gemäß § 13 StbV;

3Bezirksverwaltungsbehörden zur Einleitung von Strafverfahren gemäß § 64 StbG;

4Landesregierung zur Erlassung von Bescheiden gemäß § 39 StbG;

5*Gesetzliche Vertreter von Betroffenen;

6*Personen, deren Zustimmung zu einem Rechtsakt erforderlich ist, bzw. ihre gesetzlichen Vertreter gemäß § 7a Abs. 5 StbG u.a.;

7Landesregierung gemäß § 8 StbG in Verbindung mit § 19 StbV;

8Landesregierung bei Legitimation eines minderjährigen ledigen Fremden gemäß § 18 StbV;

9Geburtenbuch des Eingetragenen gemäß § 7a StbG;

10Gemeinde oder Gemeindeverband am Hauptwohnsitz des Eingetragenen gemäß § 41 Abs. 1 StbG;

11Bundesminister für Inneres gemäß § § 3 5 und 42 Abs. 2 StbG;

12*Ausländische Behörden, einschließlich ausländischer Vertretungsbehörden in Österreich, auf Grund zwischenstaatlicher Vereinbarungen;

13Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA010 Melderegister

A. Lokales Melderegister Zweck der Datenanwendung:

Führung des lokalen Melderegisters durch die Bürgermeister (Gemeindeämter oder Magistrate), einschließlich automationsunterstützt erstellter und aufbewahrter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in dieser Angelegenheit.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze (in der geltenden Fassung): § 14 Meldegesetz 1991 (MeldeG), BGBl. Nr. 9/1992.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen/Löschungspflichten (§ 14 Abs. 4 MeldeG). A.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
Alle in der Gemeinde aufrecht gemeldeten und abgemeldeten Personen: 01 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 19
02 Ordnungsnummer(n) 1-3, 17
03 Melderegisterzahl (ZMR-Zahl) 1 - 4, 7, 9 -15, 16 - 18
04 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1 - 8,10 - 18 ,
05 Familienname vor der ersten Eheschließung 1, 2, 4, 7, 10 – 18
06 Geburtsdatum 1 - 4, 6, 7, 10- 18
07 Geburtsort, Bundesland, Staat 1 - 4, 7, 10 - 18
08 Reisedokument bei Fremden (Art, Nummer, Ausstellungsdatum und ausstellende Behörde, Ausstellungsstaat)) 1 - 4, 7, 10 - 15, 17 18
09 Geschlecht 1 - 18
10 Staatsangehörigkeit 1 - 4, 7, 10 – 18
11 Religionsbekenntnis 16
12 Anschrift der Unterkunft 1 - 5, 7 - 18
13 Hauptwohnsitz (ja/nein) 1 - 5, 7, 9 - 18
14 Anschrift des bisherigen Hauptwohnsitzes 1, 2, 4, 7, 10 – 18
15 Allfällige weitere Wohnsitze 1 – 5, 7, 9 - 18
16 Ortsgemeinde einer Hauptwohnsitzbestätigung gemäß § 19a MeldeG 1 - 7, 9-18
17 Kontaktstelle gemäß § 19a MeldeG 1 - 4, 7, 9 - 15, 17, 18
18 Name des Unterkunftgebers 1, 2, 7, 10 - 15, 17, 18
19 Datum der Anmeldung 1, 2, 4, 7, 9 - 18
20 Datum der Abmeldung 1, 2, 4, 7, 10 - 18
21 Verzogen nach (Ortsgemeinde, Bundesland bzw. Staat/Ausland) 1, 2, 4, 5, 7, 10 - 18
22 Grund der Anmeldung 1, 2, 4, 7, 9 - 18
23 Grund der Abmeldung 1, 2, 4, 7, 10 -18
24 Abänderung von Meldedaten gemäß § § 11 bzw. 15 MeldeG 1 -18
25 Bescheiddaten bei Einwendung des Meldepflichtigen gegen eine beabsichtigte An-, Ab- oder Ummeldung von Amts wegen (§ 15 Abs. 2 MeldeG) 14, 17
26 Berichtigung des Melderegisters auf Grund eines durchgeführten Reklamationsverfahrens (Bescheiddaten gemäß § 17 Abs. 5 MeldeG) 17
27 Auskunftssperre gemäß § 18 Abs. 2 MeldeG (und Gründe der Erlassung, Verlängerung oder Aufhebung samt Geschäftszahl und Behörde; Geltungszeitraum) 1
28 Hinweise auf Verwaltungsverfahren (Behörde, 9, 13
Aktenzeichen, Datum der Speicherung) gemäß § 14 Abs. 1 MeldeG
29 Aliasdaten (Identitätsdaten) 9, 12
30 Herkunftsvermerk (Standesamt, AZ, Datum) 2, 4, 9 - 15, 17, 18
Personen, die aufgrund einer Entscheidung oder Verfügung eines Gerichtes oder einer Verwaltungsbehörde angehalten werden: 31 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 19
32 ZMR-Zahl 1 - 4, 7, 9, 10, 14, 15, 17, 18
33 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1 - 4, 9, 10, 12, 13 –15, 17, 18
34 Familienname vor der ersten Eheschließung 1, 2, 4, 7, 10, 12, 13- 15, 17, 18
35 Geburtsdatum 1 - 4, 7, 9, 10, 12 – 15, 17
36 Geburtsort, Bundesland, Staat 1 - 4, 7, 9, 10, 12- 15, 17
37 Reisedokument bei Fremden (Art, Nummer, Ausstellungsdatum und ausstellende Behörde) 1 - 4, 7, 9, 10, 12 - 15, 17
38 Geschlecht 1 – 4, 7, 9, 10, 12 - 15, 17, 18
39 Staatsangehörigkeit 1 - 4, 7, 9, 10, 12 – 15,17
40 Anschrift des Hauptwohnsitzes 1 - 4, 7, 9, 10, 12 – 15, 17, 18
41 Anschrift des zuletzt gemeldeten Hauptwohnsitzes 1, 2, 4, 7, 10, 12- 15, 17, 18
42 Allfällige weitere Wohnsitze (ausgenommen Unterkünfte gemäß § 2 Abs. 2 MeldeG) 1, 2, 4, 7, 9, 10, 12 – 15, 17, 18
43 Name, Adresse und Anstaltschlüssel der Haftanstalt 9, 12, 13
44 Haftanstalt (Adresse) 1, 2, 4, 9, 10, 12 - 15, 17, 18
45 Tag der Einlieferung (Haftbeginn) 1, 2, 4, 9, 10, 12 - 15, 17, 18
46 Tag der Entlassung (Haftende) 1, 2, 4, 9, 10, 12 - 15, 17, 18
47 Adresse der Haftanstalt bei Überstellung 1, 2, 4, 9, 10, 12 - 15, 17, 18
48 Wohnanschrift nach der Entlassung 1, 2, 4, 9, 10, 12 - 15, 17, 18
49 Amtswegige Auskunftssperre (von/bis) (§ 18 Abs. 2a, § 16 Abs. 3 MeldeG) 1
Personen, die nicht gemeldet sind, deren Anmeldung (Aufenthalt) aber für Zwecke einer Fahndung oder eines bestimmten Verwaltungsverfahrens von Bedeutung ist (§ 14 Abs. 2 MeldeG): 50 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 19
51 ZMR-Zahl 9
52 Vor- und Familienname(n), akad. Grad 9
53 Geburtsdatum 9
54 Geburtsort 9
55 Geschlecht 9
56 Staatsangehörigkeit 9
57 Reisedokument bei Fremden (Art, Nummer, Ausstellungsbehörde und Ausstellungsdatum) 9
58 Personenhinweis (Behörde Aktenzeichen, Datum des Ersuchens, Art und Grund der Fahndung, spätestens Datum der Löschung) 9
59 Status (Aviso (nicht) freigegeben) 9
60 Ähnlicher Datensatz besteht (keine Ausgabe) ---

A.2 Empfängerkreise:

1Bisherige Meldebehörde im Wege des ZMR, wenn der Meldepflichtige sich bei einer anderen

Meldebehörde anmeldet und sich bei dieser auch von seiner bisherigen Unterkunft abmeldet (§ 4 Abs. 4 MeldeG);

2Gemeinde für Zwecke der Wählerevidenz (§ 1 der Wählerevidenzverordnung 1973);

3Schulbehörden (§ 20 Abs. 3 MeldeG);

4Juristische Personen öffentlichen Rechts (auf Anfrage, soweit gesetzlich vorgesehen, z.B. nach § 360 ASVG oder § 93 Arbeiterkammergesetz);

5Meldeauskunftswerber (§ 18 MeldeG);

6Personen, denen aus einem Exekutionstitel ein Recht erwächst (§ 294a Abs. 3 Exekutionsordnung);

7Bezirksverwaltungsbehörden und Bundespolizeidirektionen für fremdenpolizeiliche Zwecke (§ 20 Abs. 4 MeldeG);

8Haus- und Wohnungseigentümer (auf Verlangen gemäß § 20 Abs. 1 MeldeG);

9Verwaltungsbehörde, die um Aufnahme des Personenhinweises ersucht hat (§ 20 Abs. 6 MeldeG);

10Organe der Gebietskörperschaften (auf Verlangen gemäß § 20 Abs. 3 MeldeG);

11Personen und Institutionen, die Meldedaten zur Erfüllung einer gesetzlich übertragenen Aufgabe benötigen (z.B. § 4 Abs. 3 Rundfunkgebührengesetz);

12Auftraggeber der Anwendung zur Verwendung in anderen Aufgabengebieten gemäß § 20 Abs. 3 MeldeG;

13Verwaltungsstrafbehörde zur Durchführung des Verwaltungsstrafverfahrens gemäß § 22 MeldeG in Verbindung mit § 25 Abs. 1 des Verwaltungsstrafgesetzes 1991 (VStG), BGBl. Nr. 52, in der geltenden Fassung;

14Sicherheitsdirektion bzw. Bundesministerium für Inneres gemäß § 15 Abs. 7 MeldeG;

15Landeshauptmann oder Bundesministerium für Inneres zur Durchführung des Reklamationsverfahrens (§ 17 MeldeG);

16Gesetzlich anerkannte Religionsgesellschaften (auf Verlangen) im Wege des Bürgermeisters gemäß § 20 Abs. 7 MeldeG;

17Meldebehörde nach Maßgabe des § 15 Abs. 5 MeldeG;

18Personen, welche die Meldepflicht gemäß § 7 Abs. 2 und 3 trifft oder gemäß § 19 Abs. 1 und 2 MeldeG tätig werden (z.B. in Form einer Meldebestätigung gemäß § 19 MeldeG);

19Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

B. Zentrales Melderegister Zweck der Datenanwendung:

Führung des Zentralen Melderegisters als Informationsverbundsystem, mit den Meldebehörden als teilnehmende Auftraggeber, einschließlich automationsunterstützt erstellter und aufbewahrter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in dieser Angelegenheit.

Betreiber: Bundesministerium für Inneres (§ 16 Abs. 2 MeldeG)

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):

§§ 16 und 16a Meldegesetz 1991 (MeldeG), BGBl. Nr. 9/1992; Meldegesetz-Durchführungsverordnung, BGBl. II Nr. 66/2002.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen/Löschungspflichten (§ 16a Abs. 10 MeldeG). B.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr.: Datenarten: Empfängerkreise:
Alle aufrecht gemeldeten und abgemeldeten Personen: 01 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 11
02 ZMR-Zahl 1 - 4, 7 - 9
03 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel)' 1 – 10
04 Familienname vor der ersten Eheschließung' 1 – 9
05 Geburtsdatum' 1 – 3, 8 - 10
06 Geburtsort, Bundesland, Staat' 1 – 3, 8, 9
07 Reisedokument bei Fremden (Art, Nummer, Ausstellungsdatum und ausstellende Behörde) 1 – 3, 8
08 Geschlecht' 1 – 9
09 Staatsangehörigkeit' 1 – 3, 8, 9
10 Anschrift des Hauptwohnsitzes 1 – 10
11 Anschrift des zuletzt gemeldeten Hauptwohnsitzes 1 - 3, 5 – 9
12 Allfällige weitere Wohnsitze 1 – 9
13 Ortsgemeinde einer Hauptwohnsitzbestätigung gemäß § 19a MeldeG 1 – 9
14 Kontaktstelle gemäß § 19a MeldeG 1 – 4, 8, 9
15 Name des Unterkunftgebers 1 - 3
16 Datum der Anmeldung 1 – 4, 7 - 9
17 Datum der Abmeldung 1 – 3, 7, 8, 9
18 verzogen ins Ausland (Staat), zugezogen vom Ausland (Staat) 1 – 3, 8
19 Grund der Anmeldung 1 - 3
20 Grund der Abmeldung 1 - 3
21 Klärungsinformation (ähnlicher Datensatz eines „Doppelgängers“, Wohnsitzinformation noch zweifelhaft) 1, 2, 8
22 Auskunftssperre gemäß § 18 Abs. 2 MeldeG (und Gründe der Erlassung, Verlängerung oder Aufhebung samt Geschäftszahl und Behörde; Geltungszeitraum) 1, 2
23 Bezeichnung des Auftraggebers für die Zwecke der Kennzeichnung der Herkunft der Daten im Informationsverbundsystem 1
Personen, die aufgrund einer Entscheidung oder Verfügung eines Gerichtes oder einer Verwaltungsbehörde angehalten werden: 24 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 11
25 ZMR-Zahl 1, 2, 8
26 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1, 2 8
27 Familienname vor der ersten Eheschließung 1, 2, 8
28 Geburtsdatum 1, 2, 8
29 Geburtsort, Bundesland, Staat 1, 2, 8
30 Reisedokument bei Fremden (Art, Nummer, Ausstellungsdatum und ausstellende Behörde) 1, 2, 8
31 Geschlecht 1, 2, 8
32 Staatsangehörigkeit 1, 2, 8
33 Anschrift des Hauptwohnsitzes 1, 2, 8
34 Anschrift des zuletzt gemeldeten Hauptwohnsitzes 1, 2, 8
35 Allfällige weitere Wohnsitze 1, 2, 8
36 Name, Adresse und Anstaltschlüssel der Haftanstalt 1, 2, 8
37 Haftanstalt (Adresse) 1, 2, 8
38 Tag der Einlieferung (Haftbeginn) 1, 2, 8
39 Tag der Entlassung (Haftende) 1, 2, 8
40 Adresse der Haftanstalt bei Überstellung 1, 2, 8
41 Wohnanschrift nach der Entlassung 1, 2, 8
42 Amtswegige Auskunftssperre (von/bis) (§§ 18 Abs. 2a und 16 Abs. 3 MeldeG) 1, 2
43 Bezeichnung des Auftraggebers für die Zwecke der Kennzeichnung der Herkunft der Daten im Informationsverbundsystem 1
Personen, die nicht gemeldet sind, deren Anmeldung (Aufenthalt) aber für Zwecke einer Fahndung oder eines bestimmten Verwaltungsverfahrens von Bedeutung ist (§§ 14 Abs. 2 i.V.m. 16 Abs. 6 MeldeG): 44 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 11
45 ZMR-Zahl 4
46 Vor- und Familienname(n), akad. Grad 4
47 Geburtsdatum 4
48 Geburtsort 4
49 Geschlecht 4
50 Staatsangehörigkeit 4
51 Reisedokument bei Fremden (Art, Nummer, Ausstellungsbehörde und Ausstellungsdatum) 4
52 Personenhinweis (Behörde Aktenzeichen, Datum des Ersuchens, Art und Grund der Fahndung, spätestens Datum der Löschung) 4
53 Status (Aviso (nicht) freigegeben) 4
54 Bezeichnung des Auftraggebers für die Zwecke der Kennzeichnung der Herkunft der Daten im Informationsverbundsystem 1
Personen, die im Wege eines Änderungszugriffes auf das ZMR Meldedaten überlassen oder Änderungen hinsichtlich der Staatsbürgerschaft, des Namens oder Geschlechts von Menschen, die im Bundesgebiet gemeldet sind, übermitteln: 55 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personalverwaltung (PV) 1-11
56 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) ---
57 Bezeichnung der Personenstandsbehörde/Evidenzstelle 1

B.2 Empfängerkreise:

1Meldebehörden als teilnehmende Auftraggeber am Informationsverbundsystem (§ 16a MeldeG);

2Organe von Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände, Gerichtskommissäre im Sinne des Gerichtskommissärsgesetzes und Sozialversicherungsträger, denen gemäß § 16a Abs. 4 MeldeG eine Abfragemöglichkeit im ZMR eröffnet wurde oder auf Verlangen gemäß § 20 Abs. 3 MeldeG (soweit dies zur Besorgung einer gesetzlich übertragenen Aufgabe erforderlich ist), xAnmerkung über erfolgte Prüfung der Richtigkeit der im ZMR gespeicherten Daten zum Personenstand und zur Staatsangehörigkeit durch Meldebehörden durch Einsicht in Standarddokumente oder auf Verlangen des Betroffenen (§ 17 E-Government-Gesetz), Übermittlung auf Anfrage an andere Behörden zur Beurteilung einer Vorfrage in einem Verfahren, soweit die Richtigkeit eines Personenstands- oder Staatszugehörigkeitsdatums auch das Meldedatum ist, (§ 16a Abs. 4 MeldeG);

3Bundesanstalt Statistik Österreich, andere Organe der Bundesstatistik oder nach landesgesetzlichen Vorschriften dazu berufene Organe (§ 16b MeldeG);

4Behörden (ersuchende Stellen), die um Aufnahme des Personenhinweises ersucht haben und die Meldebehörde, die das Ersuchen dem BMI zum regelmäßigen Abgleich mit den im ZMR verarbeiteten Anmeldungen überlassen hat (§ 14 Abs. 2 iVm § 16 Abs. 6 MeldeG);

5Meldeauskunftswerber (Meldeauskünfte gem. § 18 Abs. 1 MeldeG, die unter Inanspruchnahme des ZMR erteilt werden (§ 15 Abs. 3 MeldeV);

6Personen, denen gemäß § 16a Abs. 5 MeldeG eine Abfragemöglichkeit im ZMR eröffnet wurde;

7Personen, welche die Meldepflicht gemäß § 7 Abs. 2 und 3 trifft oder gemäß § 19 Abs. 1 und 2 MeldeG tätig werden (z.B. in Form einer Meldebestätigung gemäß § 19 MeldeG - § 15 Abs. 3 MeldeV);

8Bundesminister für Inneres (zum Zweck des Datenabgleiches mit von Sicherheitsbehörden geführten Fahndungsevidenzen) gemäß § 16a Abs. 11 MeldeG;

9Personen und Institutionen, die Auskünfte aus dem ZMR zur Erfüllung einer gesetzlich übertragenen Aufgabe benötigen (z.B. § 50 Abs. 2 Fernmeldegebührenverordnung);

10Personen, denen aus einem Exekutionstitel ein Recht erwächst (§ 294a Abs. 3 Exekutionsordnung);

11Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA011 Wählerevidenz, Wählerverzeichnisse und Stimmlisten

Zweck der Datenanwendung:

A Führung der Wählerevidenz und Erstellung der Wählerverzeichnisse (für Nationalrats- und Bundespräsidentenwahlen) und der Stimmlisten (für Volksabstimmungen, Volksbefragungen und Volksbegehren); Erstellung der Wählerverzeichnisse für Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen sowie der Stimmlisten für Volksabstimmungen, Volksbefragungen und Volksbegehren auf Grund landesgesetzlicher Vorschriften und der Wählerverzeichnisse für die Wahlen zu beruflichen Interessensvertretungen;

B Evidenthaltung der Daten von Personen, die vom Wahlrecht ausgeschlossen sind (z.B. gemäß § 22 der Nationalrats-Wahlordnung 1992 (NRWO), BGBl. Nr. 471, in der geltenden Fassung) sowie

C Evidenz der Angehörigen eines anderen Mitgliedstaates der EU, die in Österreich an den Kommunalwahlen teilnehmen (Unionsbürgerevidenz) durch die Gemeinden (Gemeindeämter);

einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):

Wählerevidenzgesetz 1973, BGBl. Nr. 601; Wählerevidenzverordnung 1973, BGBl. Nr. 306; Nationalrats- Wahlordnung 1992 (NRWO), BGBl. Nr. 471; Bundespräsidentenwahlgesetz 1971, BGBl. Nr. 57; Volksabstimmungsgesetz 1972, BGBl. Nr. 79/1973; Volksbegehrengesetz 1973, BGBl. Nr. 344; Volksbefragungsgesetz 1989, BGBl. Nr. 356; landesgesetzliche Regelungen über die Durchführung von Landtagswahlen, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen, Volksabstimmungen, Volksbegehren, Volksbefragungen; Wahlen zu beruflichen Interessensvertretungen auf Grund bundes- und landesrechtlicher Vorschriften.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

A. Wählerevidenz, Erstellung von Wählerverzeichnissen und Stimmlisten A.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise: (siehe A.2)
In der Wählerevidenz der Gemeinde eingetragene Österreicher mit Hauptwohnsitz im Inland: 01 Ordnungsnummer 1 - 7, 9
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 12
03 Aufnahme-/Eintragungsdatum 6
04 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1 - 9, 11
05 Geburtsjahr 1 - 9, 11
06 Geburtstag und -monat 1, 2, 6 - 9
07 Geschlecht 1 - 7, 9, 11
08 Hauptwohnsitz (Wohnadresse) 1 - 9, 11
09 früherer Hauptwohnsitz 6, 7
10 Regionalwahlkreis 1 - 7
11 Wahlsprengelzugehörigkeit 1 - 7, 9
12 Gemeindebezeichnung (Gemeindekennziffer - GKZ) 1 - 7, 9, 11
13 Unterstützung eines Wahlvorschlages z.B. gemäß § 42 Abs. 3 NRWO oder § 7 des Bundespräsidentenwahlgesetzes 1971 ---
14 Unterstützungserklärung im Sinne des § 4 Abs. 3 des Volksbegehrengesetzes 1973 und landesrechtlicher Bestimmungen 6, 7
15 Ausstellung einer Wahlkarte z.B. § 40 Abs. 1 NRWO 7
16 Richtigstellungen der Wählerevidenz 6, 7, 9
17 Richtigstellungen der Wählerverzeichnisse 3, 5, 7
18 Streichungsvermerk 6
19 neuer Hauptwohnsitz 6, 7
In der Wählerevidenz der Gemeinde eingetragene Österreicher mit Hauptwohnsitz im Ausland: 20 Ordnungsnummer 1 - 7, 9
21 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 12
22 Aufnahme-/ Eintragungsdatum 6
23 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1 - 7, 9, 10
24 Geburtsjahr 1 - 7, 9, 10
25 Geburtstag und -monat 1, 2, 6, 7, 9, 10
26 Geschlecht 1 - 7, 9, 10
27 Hauptwohnsitz im Ausland 1 - 7, 9, 10
28 früherer Hauptwohnsitz 6, 7
29 Bezugsanschrift/ Anknüpfungspunkt gemäß § 2a Abs. 1 oder 2 des Wählerevidenzgesetzes 1973 1 - 7, 9, 10
30 Regionalwahlkreis 1 - 7, 10
31 Wahlsprengelzugehörigkeit 1 - 7, 9, 10
32 Gemeindebezeichnung (Gemeindekennziffer - GKZ) 1 - 7, 9, 10
33 Beginn und Ende der Eintragung gemäß §§ 2 Abs. 3 und 2a Abs. 4 des Wählerevidenzgesetzes 1973 7
34 Richtigstellungen der Wählerevidenz 6, 7, 9
35 Richtigstellungen der Wählerverzeichnisse 3, 5, 7
36 Unterstützung eines Wahlvorschlages z.B. gemäß § 42 Abs. 3 NRWO oder § 7 des Bundespräsidentenwahlgesetzes 1971 ---
37 Unterstützungserklärung im Sinne des § 4 Abs. 3 des Volksbegehrengesetzes 1973 und landesrechtlicher Bestimmungen 6, 7
38 Ausstellung einer Wahlkarte z.B. § NRWO 40 Abs. 1 7
39 Streichungsvermerk 6
40 Neuer Hauptwohnsitz 6, 7

A.2 Empfängerkreise:

1Personen, die sich von der Richtigkeit und Vollständigkeit der Wählerevidenz überzeugen wollen (§ 3 Abs. 1 des Wählerevidenzgesetzes 1973);

2Parteien , die in den allgemeinen Vertretungskörpern vertreten sind und deshalb das Recht auf Übermittlung von Daten aus der Wählerevidenz haben (§ 3 Abs. 1 des Wählerevidenzgesetzes 1973 und landesgesetzliche Vorschriften);

3Parteien, die das Recht auf Abschriften der Wählerverzeichnisse haben (z.B. § 27 NRWO);

4Personen, die innerhalb der Einsichtsfrist in die Wählerverzeichnisse Einsicht nehmen oder Vervielfältigungen herstellen (z.B. gemäß § 25 Abs. 3 NRWO);

5Zustellbevollmächtigte Vertreter, die Wahlvorschläge einzubringen beabsichtigen, gemäß § 5 Abs. 2 des Bundespräsidentenwahlgesetzes 1971;

6Gemeinde, in die/aus der der Betroffene seinen Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Wählerevidenz (§§ 2 Abs. 2 und 9 Abs. 1 des Wählerevidenzgesetzes 1973, § 5 der Wähler- evidenzverordnung 1973);

7Wahlbehörden bzw. Eintragungs- und Einleitungsbehörden (bei Volksbegehren und Volksabstimmungen);

8Bürgermeister zur Erstellung der Geschworenen- und Schöffenverzeichnisse (§ 5 Abs. 1 Geschworenen- und Schöffengesetz 1990 - GSchG, BGBl. Nr. 256, in der geltenden Fassung); 9Bundesministerium für Inneres für Zwecke des Wählerevidenzregisters (§ 3 Abs. 4 des Wählerevidenzgesetzes 1973);

10*Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland (§ 39 NRWO);

11Öffentlichkeit durch Kundmachung in den Häusern (§ 10 Abs. 2 des Wählerevidenzgesetzes 1973, § 26 NRWO);

12Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

B. Evidenz der vom Wahlrecht ausgeschlossenen Personen B.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise: (siehe B.2)
Österreichische Staatsbürger, die in der Wählerevidenz der Gemeinde eingetragen und vom Wahlrecht ausgeschlossen sind: 01 Ordnungsnummer 1, 2
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 3
03 Aufnahme-/ Eintragungsdatum 1
04 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1, 2
05 Geburtsjahr 1, 2
06 Geburtstag und -monat 1, 2
07 Geschlecht 1, 2
08 Hauptwohnsitz (Wohnadresse) 1, 2
09 Früherer Hauptwohnsitz 1, 2
10 Bezugsanschrift/ Anknüpfungspunkt gemäß § 2a Abs. 1 oder 2 des Wählerevidenzgesetzes 1973 (nur bei Österreichern mit Hauptwohnsitz im Ausland) 1, 2
11 Regionalwahlkreis 1, 2
12 Wahlsprengelzugehörigkeit 1, 2
13 Gemeindebezeichnung (Gemeindekennziffer - GKZ) 1, 2
14 Beginn und Ende der Eintragung gemäß § § 2 Abs. 3 und 2a Abs. 4 des Wählerevidenzgesetzes 1973 1, 2
15 Unterstützung eines Wahlvorschlages z.B. gemäß § 42 Abs. 3 NRWO oder § 7 des Bundespräsidentenwahlgesetzes 1971 1, 2
16 Unterstützungserklärung z.B. § 4 Abs. 3 des Volksbegehrengesetzes 1973 1, 2
17 Richtigstellungen der Wählerevidenz 1, 2
18 Richtigstellungen der Wählerverzeichnisse 1, 2
19 Ausstellung einer Wahlkarte z.B. § 40 Abs. 1 NRWO 1, 2
20 Streichungsvermerk 1, 2
21 Neuer Hauptwohnsitz 1, 2
22 Dauer der Ausschließung vom Wahlrecht 1, 2

B.2 Empfängerkreise:

1Gemeinde, in die/aus der der Betroffene seinen Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Wählerevidenz (§ 2 des Wählerevidenzgesetzes 1973, § 5 der Wählerevidenzverordnung 1973);

2Wahlbehörden zur Entscheidung über das Vorliegen eines Ausschlusses vom Wahlrecht;

3Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

C. Unionsbürgerevidenz

C.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise: (siehe C.2)
Bürger eines anderen Mitgliedstaates der EU, die zur Ausübung des Wahlrechtes bei Kommunalwahlen in der Wählerevidenz der Gemeinde eingetragen sind: 01 Ordnungsnummer 1 - 4, 6
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 7
03 Aufnahme-/ Eintragungsdatum 1
04 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1 - 6
05 Geburtsjahr 1 - 6
06 Geburtstag und -monat 1 - 4
07 Geschlecht 1 - 6
08 Staatsangehörigkeit 1 - 3
09 Hauptwohnsitz (Wohnanschrift) 1 - 6
10 Früherer Hauptwohnsitz in Österreich 1, 2
11 Regionalwahlkreis 1 - 6
12 Wahlsprengelzugehörigkeit 1 - 6
13 Gemeindebezeichnung (Gemeindekennziffer - GKZ) 1 - 6
14 Unterstützung eines Wahlvorschlages ---
15 Ausstellung einer Wahlkarte 2
16 Richtigstellungen der Wählerevidenz 1 - 3
17 Richtigstellungen der Wählerverzeichnisse 1, 2, 4
18 Streichungsvermerk 1
19 Neuer Hauptwohnsitz 1, 2

C.2 Empfängerkreise:

1Gemeinde, in die/aus der der Betroffene seinen Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Unionsbürgerevidenz;

2Wahlbehörden, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;

3Personen, die sich von der Richtigkeit der Unionsbürgerevidenz überzeugen wollen, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;

4Wahlwerbende Parteien, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;

5Öffentlichkeit in Form von Anschlägen zur Bekanntgabe einer Wahl und zur Information über den Stand der Unionsbürgerevidenz, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;

6Personen, die innerhalb der Einsichtsfrist in die Wählerverzeichnisse Einsicht nehmen, sofern bundes- oder landesrechtlich vorgesehen;

7Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA012 Europa-Wählerevidenz und Wählerverzeichnisse

Zweck der Datenanwendung:

A Führung der automationsunterstützten Europa-Wählerevidenz und Erstellung der Wählerverzeichnisse,

B Evidenthaltung der Daten von Personen, die gemäß § 3 Abs. 1 des Europa-Wählerevidenzgesetzes (EuWEG), BGBl. Nr. 118/1996, in der geltenden Fassung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind durch die Gemeinden (Gemeindeämter);

einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze (in der geltenden Fassung):

Bundesgesetz über die Führung ständiger Evidenzen der Wahl- und Stimmberechtigten bei Wahlen zum Europäischen Parlament (Europa-Wählerevidenzgesetz - EuWEG), BGBl. Nr. 118/1996;

Bundesgesetz über die Wahl der von Österreich zu entsendenden Abgeordneten zum Europäischen Parlament (Europawahlordnung - EuWO), BGBl. Nr. 117/1996.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Bis zur gesetzlichen Verpflichtung zur Streichung aus der Evidenz. A. Europa-Wählerevidenz und Erstellung der Wählerverzeichnisse

A.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise: (siehe A.2)
In der Europa-Wählerevidenz der Gemeinde eingetragene Österreicher sowie sonstige Unionsbürger mit Hauptwohnsitz in Österreich: 01 Ordnungsnummer 1 - 5, 7, 8
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 9
03 Aufnahme-/Eintragungsdatum 1
04 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1 - 8
05 Geschlecht 1 - 8
06 Geburtsjahr 1 - 8
07 Geburtstag und -monat 1 - 4, 8
08 Staatsangehörigkeit 1 - 4, 8
09 Hauptwohnsitz (Anschrift) 1 - 8
10 Bezugsanschrift / Anknüpfungspunkt gemäß § 4 Abs. 1 oder 2 EuWEG bei Österreichern mit Hauptwohnsitz im Ausland 1 - 3, 8
11 Früherer Hauptwohnsitz 1, 8
12 Regionalwahlkreis 1 - 5, 7, 8
13 Wahlsprengelzugehörigkeit 1 - 5, 7, 8
14 Gemeindebezeichnung (Gemeindekennziffer - GKZ) 1 - 5, 7, 8
15 Beginn und Ende der Eintragung gemäß § 2 Abs. 3 und § 4 Abs. 4 EuWEG bei Österreichern mit Hauptwohnsitz im Ausland 1 - 4, 8
16 Erklärung eines Österreichers mit Hauptwohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat gemäß § 2 Abs. 4 und § 4 Abs. 5 EuWEG, dass er die von Österreich zu entsendenden Abgeordneten wählen will ---
17 Erklärung eines Bürgers eines anderen EU- Mitgliedstaates gemäß § 5 Abs. 1 EuWEG, dass er die von Österreich zu entsendenden Abgeordneten wählen will und in seinem Heimatstaat das Wahlrecht besitzt 1
18 Hinweis auf die letzte Eintragung im Wählerverzeichnis des Heimatstaates bei Bürgern eines anderen EU-Mitgliedstaates gemäß § 5 Abs. 2 EuWEG 1
19 Richtigstellungen der Europa-Wählerevidenz 1 - 4, 8
20 Richtigstellungen der Wählerverzeichnisse 5, 8
21 Ausstellung einer Wahlkarte gemäß § 28 Abs. 1 EuWO 8
22 Anmerkung über die Unterstützung eines Wahlvorschlages gemäß § 30 EuWO ---
23 Streichungsvermerk 1
24 Neuer Hauptwohnsitz 1, 8

A.2 Empfängerkreise:

1Gemeinde, in die/aus der der Wahlberechtigte seinen Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Europa-Wählerevidenz (gemäß § 2 Abs. 2 EuWEG);

2Unionsbürger, die in die Europa-Wählerevidenz Einsicht nehmen (§ 6 EuWEG);

3Parteien, die in den allgemeinen Vertretungskörpern der EU vertreten sind und in die Europa-Wählerevidenz Einsicht nehmen oder Abschriften/ Kopien herstellen wollen (§ 6 EuWEG);

4Bundesministerium für Inneres (im Wege des zuständigen Landes) für Zwecke der Zentralen Europa-Wählerevidenz betreffend Österreicher mit Hauptwohnsitz in einem anderen EUMitgliedstaat und Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten mit Hauptwohnsitz in Österreich (§ 13 Abs. 2 und 5 EuWEG);

5Personen, die in die Wählerverzeichnisse Einsicht nehmen oder Abschriften herstellen (§ 13 Abs. 3 EuWO);

6Öffentlichkeit durch Kundmachung in Häusern, sofern in § 14 EuWO vorgesehen;

7Parteien, die zum Zweck der Wahlwerbung Abschriften der Wählerverzeichnisse erhalten (§ 15 Abs. 1 EuWO);

8Wahlbehörden (§ 22 Abs. 2 EuWO und §§ 9 ff. EuWEG);

9Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

B. Evidenz der vom Wahlrecht ausgeschlossenen Personen

B.1 Daten der Anwendung:

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise: (siehe B.2)
Unionsbürger, die gemäß § 3 Abs. 1 EuWEG vom Wahl- recht ausgeschlossen sind: 01 Ordnungsnummer 1, 2
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personenidentität und Bürgerrechte (ZP) 3
03 Aufnahme-/ Eintragungsdatum 1
04 Vor- und Familienname(n), akad. Grad (Titel) 1, 2
05 Geschlecht 1, 2
06 Geburtsjahr 1, 2
07 Geburtstag und -monat 1, 2
08 Staatsangehörigkeit 1, 2
09 Hauptwohnsitz (Anschrift) 1, 2
10 Bezugsanschrift/ Anknüpfungspunkt gemäß § 4 Abs. 1 oder 2 EuWEG 1, 2
11 Früherer Hauptwohnsitz 1, 2
12 Regionalwahlkreis 1, 2
13 Wahlsprengelzugehörigkeit 1, 2
14 Gemeindebezeichnung (Gemeindekennziffer - GKZ) 1, 2
15 Beginn und Ende der Eintragungsfrist gemäß § 2 Abs. 3 und § 4 Abs. 4 EuWEG bei Österreichern mit Wohnsitz im Ausland 1, 2
16 Erklärung eines Österreichers mit Hauptwohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat gemäß § 2 Abs. 4 und § 4 Abs. 5 EuWEG, dass er die von Österreich zu entsendenden Abgeordneten wählen will 2
17 Erklärung, gemäß § 5 Abs. 1 EuWEG, dass der Betroffene die von Österreich zu entsendenden Abgeordneten wählen will und in seinem Heimatstaat das Wahlrecht besitzt 1, 2
18 Hinweis auf die letzte Eintragung im Wählerverzeichnis des Heimatstaates bei Bürgern eines anderen EU-Mitgliedstaates gemäß § 5 Abs. 2 EuWEG 1, 2
19 Richtigstellungen der Europa-Wählerevidenz 1, 2
20 Richtigstellungen der Wählerverzeichnisse 1, 2
21 Ausstellung einer Wahlkarte gemäß § 28 Abs. 1 EuWO 1, 2
22 Anmerkung über die Unterstützung eines Wahlvorschlages gemäß § 30 EuWO 1, 2
23 Streichungsvermerk 1, 2
24 Neuer Hauptwohnsitz 1, 2
25 Dauer der Ausschließung vom Wahlrecht gemäß § 3 EuWEG (Befristung von - bis) 1, 2

B.2 Empfängerkreise:

1Gemeinde, in die/aus der der Wahlberechtigte seinen Hauptwohnsitz verlegt, für Zwecke der Europa-Wählerevidenz (gemäß § 2 Abs. 2 EuWEG);

2Wahlbehörden;

3Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA013 Personalverwaltung des Bundes und der bundesnahen Rechtsträger Zweck der Datenanwendung:

Verwendung und Evidenthaltung dienstrechtlicher, besoldungsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten von öffentlich Bediensteten und sonstigen vom Bund besoldeten Personen (wie z.B. von Beamten, Vertragsbediensteten, Personen in Ausbildung, Aushilfskräften, aber auch von Abgeordneten und sonstigen Funktionären) durch die Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen; Verwendung und Evidenthaltung arbeitsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten der Beschäftigten von Rechtsträgern, die durch Ausgliederung aus der Bundesverwaltung entstanden sind, zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):

Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 (BDG 1979), BGBl. Nr. 333, Vertragsbediensteten¬gesetz 1948, BGBl. Nr. 86, Richterdienstgesetz (RDG), BGBl. Nr. 305/1961;

Gehaltsgesetz 1956, BGBl. Nr. 54, Pensionsgesetz 1965, BGBl. Nr. 340/1965, Reisegebührenvorschrift 1955, BGBl. Nr. 133, Heeres¬gebührengesetz 1992 (HGG 1992), BGBl. Nr. 422, Bezügegesetz, BGBl. Nr. 273/1972, Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955, Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), BGBl. Nr. 200/1967, Einkommensteuergesetz 1972 (EStG 1972), BGBl. Nr. 440, Einkommensteuergesetz 1988 (EStG 1988), BGBl. Nr. 400, Mutterschutzgesetz 1979 (MschG), BGBl. Nr. 221, Bundesgesetz vom 11. Juli 1974 über die Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten an Hoch¬schulen, BGBl. Nr. 463/1974, Rechnungshofgesetz 1948, BGBl. Nr. 144, Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 64/1997;

Bundes-Personalvertretungsgesetz (PVG), BGBl. Nr. 133/1967, Bundes-Personalvertretungs-Wahlordnung (PVWO), BGBl. Nr. 215/1967, Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG), BGBl. Nr. 22/1970, Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG), BGBl. Nr. 22/1974, Betriebsrats-Wahlordnung 1974 (BRWO 1974), BGBl. Nr. 319, Bundesrechenamtsgesetz, BGBl. Nr. 123/1978, Bundesgesetz über die Bundesrechenzentrum GmbH. (BRZ GmbH), BGBl. Nr. 757/1996, Post-Betriebsverfassungs¬gesetz (PBVG), BGBl. Nr. 326/1996, Post-Betriebsverfassungs- Wahlordnung (PBVWO), BGBl. II Nr. 147/1998, Bahn-Betriebsverfassungsgesetz (BBVG), BGBl. I Nr. 66/1997, Bahn-Betriebsverfassungs-Wahlordnung (BBVWO), BGBl. II Nr. 231/1997.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise:
Bezugs-/Entgeltsempfänger: 01 Ordnungszahl 1 - 27
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen:
Personalverwaltung (PV) 1 - 29
03 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung
1 – 21, 23 - 28
04 Frühere Namen 4, 6, 7, 9, 12, 17, 19, 21,
24, 26, 27
05 Geburtsdatum 3 – 12, 14, 15, 17 - 21, 24,
26
06 Geburtsort und -land 4, 6, 7, 9, 15, 17, 21, 24,
26
07 Staatsangehörigkeit 4, 6, 7, 9, 12, 15, 17, 21,
26
08 Geschlecht 4, 6, 7, 9, 11, 12, 17, 21,
24, 26
09 Familienstand 4 – 7, 9, 11, 12, 21
10 Anschrift 3 – 7, 9 – 12, 14, 17, 21,
24, 26
11 Sozialversicherungsnummer 3 - 7, 9 - 14, 19 - 21, 27
12 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung, Sozialversicherungsnummer des
(Ehe-)Partners 4 – 7, 9, 12, 21
13 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung, Sozialversicherungsnummer bzw.
Geburtsdatum der Kinder 4 – 7, 9, 12, 21
14 Amtstitel und Verwendungs-/Funktionsbezeichnung 6, 7, 9, 12, 15 - 17, 21 -
26, 28
15 Vorbildung 6, 7, 9, 12, 17, 21
16 Auszeichnungen (Berufstitel, Orden, Ehrenzeichen) 6 – 9, 12, 16, 17, 21, 23
17 Vordienstzeiten 6, 7, 9, 12, 17, 21
18 Vorrückungsstichtag 6 – 9, 12, 17, 21
19 Urlaubsstichtag 6, 7, 9, 21
20 Basisdatum für Dienstjubiläum 6, 7, 9, 21
21 Beginn und Ende des Beschäftigungsverhältnisses / der Funktion 4, 6 – 9, 11, 12, 14, 15, 21
22 Art der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses / der Funktion 6, 7, 9, 11, 12, 18, 21
23 Daten der Beschäftigungsbewilligung 9, 18
24 Sonstige Laufbahndaten 6 – 9, 12, 17, 21
25 Art der Verwendung / der Funktion 1, 6 - 9, 12, 13, 15 - 21, 28
26 Weitere Dienstbehörden / Personalstellen 19
27 Ort (Dienststelle) der Verwendung 1 – 26, 28
28 Telefon- und Faxnummer und andere zur Adressierung im Rahmen der Funktion erforderliche Informationen, die sich durch moderne Kommunikationstechniken ergeben 1 – 26, 28
29 Daten zur Arbeitszeit (Gleitzeitverwaltung, Zeitausgleich) 6
30 Arbeitsplatzkennzeichnung 6, 7, 9, 12, 21
31 Arbeitsplatzwertigkeit 6, 7, 9, 12, 21
32 Leistungsfeststellung 6, 7, 9, 12, 17, 21
33 Erwerbsminderung (Amtsbescheinigung, Opferausweis und sonstige Bescheinigungen) 6, 7, 9, 12, 14, 15, 21
34 Krankenstände 4, 6, 7, 9, 21
35 Dienstfreistellungen (z.B. als politischer Funktionär, Gewerkschaftsfunktionär oder Personalvertreter) 6, 7, 9, 12, 21, 26
36 Religionsbekenntnis (zur Abwesenheitsverwaltung), nach Angabe des Betroffenen ---
37 Unentschuldigte Abwesenheiten 6, 7, 9, 21
38 Kuraufenthalte, Pflegefreistellungen, Erholungsurlaube 4, 6, 7, 9, 21
39 Gründe sonstiger Abwesenheiten wie insbesondere Karenzurlaube, Sonderurlaube, Dienstfreistellungen, Präsenzdienst, Ausbildungsdienst, Zivildienst 4, 6, 7, 9, 12, 21, 26
40 Voraussichtlicher Entbindungstermin 4, 7, 18
41 Dienstliche Ausbildung 6, 7, 9, 12, 17, 21
42 Monatsbezug/Monatsentgelt 1 – 7, 9, 11, 12, 19 - 21, 24, 26
43 Nebengebühren und sonstige Geldleistungen (z.B. Reisegebühren, Jubiläumszuwendungen, Abfertigungen, Pflegegeld, Karenzgeld) 1, 2, 4, 6, 7, 9, 12, 19, 21
44 Bezugszettel(-daten) 1 – 3, 11, 21
45 Besoldungsrechtliche Einstufung 6 – 9, 12, 17, 21
46 Merkmale für die Sozialversicherungsbeitragsberechnung (z.B. Sozialversicherungsträger, Überweisungsdaten, Krankenversicherungsdaten, Pensionsversicherungsdaten) 4, 6, 7, 10, 21
47 Mitarbeitervorsorge: MVK-Leitzahl MV-Beitragsgrundlage (inklusive Sonderzahlungen) Beitragshöhe gemäß BMVG (Gruppensumme) Beginn und Ende der MV-Beitragszahlung (Stichtag) Eingezahlter Betrag an MV MV-Beitragszeiten (Beitragsmonat von – bis) 4, 5, 27 4, 5, 27 4, 5, 27 4, 5, 27 4, 5, 27 4, 5, 27
Vordienstzeiten (bei Übertritt ins neue Abfertigungsmodell) Übertragungsbetrag an die MVK und Zahlungsmodus Zuordnung zu Dienstgeberkontonummer Abmeldegründe (zB Unterbrechung der Beitragszahlungen durch Karenzurlaub) 27 27 27 4, 27
48 Daten zur Krankenscheinverwaltung 4
49 Merkmale für die Lohnsteuerberechnung (z.B. Art der Steuerpflicht, Steuerfreibetrag) 5 – 7, 21
50 Weitere Merkmale für die Bezugsberechnung und Abrechnung (z.B. Beschäftigungsausmaß, Sonderzahlung, eventuell Kommunalsteuer) 4 – 7, 11, 13, 21
51 Höhe des Gewerkschaftsbeitrages, und Bezeichnung und Adresse des Empfängers (nach Bekanntgabe des Betroffenen) 1, 26
52 Forderungen an den Bezugsempfänger 3, 21
53 Lohnkonto (Lohnzettelwerte) 5, 21, 24
54 Bankverbindung (Postscheckkonto, Girokonto, Bankleitzahl) 1, 6, 7, 21
55 Dienstnummer 22, 23
56 Lichtbild des Betroffenen 22, 23, 25
57 Gültigkeit der Dienstkarte 22, 23
58 Grund und Datum der Ausfertigung der Dienst- karte oder des Lichtbildes ---
59 Sonstige persönlich zugewiesene Sachmittel und – behelfe ---
60 Beschäftigungsrelevante Daten gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, BGBl. Nr. 450/1994 idgF., Bazillenausscheidergesetz, BGBl. Nr. 153/1945 idgF., Tuberkulosegesetz, BGBl. Nr. 127/1968 idgF. und ähnlichen Rechtsvorschriften ---
61 Nebenbeschäftigung / Nebentätigkeit 7, 21, 24

Empfängerkreise:

1Banken, die mit der Abwicklung des Zahlungsverkehrs für den Auftraggeber insbesondere mit der Auszahlung von Bezügen bzw. mit der Zuleitung von Bezugszetteln an den Betroffenen (auf freiwilliger Basis) betraut sind;

2Dienststellen zum Zweck der Barauszahlung, Zuleitung der Bezugszettel an den Betroffenen sowie Vorgesetzte im Zusammenhang mit Entscheidungen über Leistungsprämien;

3Gläubiger des Bezugsempfängers sowie sonstige an der allenfalls damit verbundenen Rechtsverfolgung Beteiligte, auch bei freiwilligen Bezugsabtretungen und Abzugsvereinbarungen;

4Sozialversicherungsträger und Krankenfürsorgeeinrichtungen;

5Finanzämter;

6Übergeordnete Dienstbehörde (falls vorhanden);

7Dienstbehörden und Dienststellen bei Versetzungen, Dienstzuteilungen usw., Pensionsbehörde bei Pensionsanfall und Ermittlung der Pensionsleistungen;

8Alle Beamten und Personalvertreter (gemäß § 9 Abs. 3 lit. i PVG) der Dienststelle im Umfang des Personalverzeichnisses nach § 9 Abs. 3 BDG 1979;

9Organe der Personalvertretung, soweit die Zustimmung des Betroffenen und/oder die sonstigen Voraussetzungen des Personalvertretungsrechts, insb. § § 9, 10 und 1 0a PVG, vorliegen, sowie Betriebsräte, soweit die Zustimmung des Betroffenen und/oder die sonstigen Voraussetzungen des Arbeitsverfassungsgesetzes, insbesondere §§ 89 und 98 ff., vorliegen;

10Mitversicherte;

11Pensionskassen;

12Bundesministerien in Ausübung der gesetzlichen Mitwirkungskompetenzen in Personalangelegenheiten gemäß § 280 BDG 1979, § 171 des Gehaltsgesetzes 1956 und § 96 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948;

13Gemeinden (bei Kommunalsteuerpflicht);

14Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen und Dienststellen des Arbeitsmarktservice gemäß § 16 Abs. 2 und 3 BEinstG sowie die dort eingerichteten Behindertenausschüsse gemäß § § 8 und 8a BEinstG (im Wege über das zuständige Bundesministerium);

15Wahlausschüsse, insbesondere gemäß § 6 Abs. 1 PVWO, sowie Wahlvorstand gemäß § 14 der Betriebsrats-Wahlordnung 1974;

16Personen, die gemäß § 7 Abs. 8 des Bundesministeriengesetzes 1986, BGBl. Nr. 76, in die Geschäftseinteilung Einsicht nehmen;

17Öffentliche Stellen, die an Ernennungs- und Auszeichnungsakten beteiligt sind;

18Arbeitsinspektorat oder sonst zuständige Behörde gemäß § 3 Abs. 6 MSchG;

19Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck der Anweisung von z.B. Nebentätigkeitsvergütungen, Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten mittels Fremd-ZVA durch die führende Dienstbehörde/Personalstelle;

20Gesetzliche Interessenvertretungen im gesetzlich vorgesehenen Umfang (z.B. die Ärztekammer gemäß §§ 41 Abs. 6 und 91 Abs. 6 Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG 1998), BGBl. I Nr. 169, die Kammer für Arbeiter und Angestellte gemäß § 20 Abs. 5 Arbeiterkammer-Wahlordnung (AKWO), BGBl. II Nr. 340/1998);

21Organisationseinheiten, die in dienst- und/oder besoldungsrechtlichen Verfahren kraft gesetzlicher Anordnung mitzuwirken haben (z.B. Begutachtungskommission gemäß § 9 Abs. 2 des Ausschreibungsgesetzes 1989 (AusG), BGBl. Nr. 85, Aufnahmekommission gemäß § 79 Abs. 3 AusG, Leistungsfeststellungskommission gemäß §§ 87 Abs. 3 und 88 BDG 1979 und Disziplinarbehörden gemäß §§ 96 ff. BDG 1979);

22Personen, denen gegenüber sich der Betroffene nicht namentlich zu legitimieren hat;

23Personen, denen gegenüber sich der Betroffene namentlich zu legitimieren hat;

24Rechnungshof gemäß Art. 1 § 8 Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 64/1997;

25Veröffentlichung mit ausdrücklicher Zustimmung des Betroffenen;

26Vom Dienstnehmer angegebene Gewerkschaft, mit Zustimmung des Betroffenen;

27Mitarbeitervorsorgekassen (MVK) gemäß § 11 Abs. 2 Z 5 und § 13 BMVG;

28*Auskunftswerber und Personen, die ein Anliegen im Wirkungsbereich des Auftraggebers vorbringen;

29Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA014 Inventarverwaltung der öffentlichen Auftraggeber

Zweck der Datenanwendung:

einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):

Bundeshaushaltsgesetz (BHG), BGBl. Nr. 213/1986, Bundeshaushaltsverordnung 1989 (BHV 1989), BGBl. Nr. 570, Verordnungen und Richtlinien zum Bundeshaushaltsgesetz, Richtlinien für die Verwaltung der beweglichen Sachen bei Bundesdienststellen (Inventar- und Materialrichtlinien - RIM) entsprechend § 58 Abs. 5 BHG (Erlass des BMF mit Rundschreiben vom 24. August 1954, Zl. 66.000-20/54), sonstige haushalts- und finanzrechtliche Regelungen des Bundes, haushalts- und finanzrechtliche Regelungen der Länder und Selbstverwaltungskörper.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Bis zur Beendigung der Geschäftsbeziehung oder bis zum Ablauf der für den Auftraggeber geltenden Garantie-, Gewährleistungs-, Verjährungs- und gesetzlichen Aufbewahrungsfristen; darüberhinaus bis zur Beendigung von allfälligen Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden.

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise:
Lieferanten bzw. Abgeber, Empfänger aus Sachgüteraustausch, Abnehmer von ausgeschiedenem Inventar, Einbringer von Fremdinventar: 01 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung bzw. Bezeichnung des Unternehmens oder der Organisation 1 - 2
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen (soweit Bedienstete eines öffentlichen Auftraggebers): Personalverwaltung (PV) 3
03 Gliederungseinheit (Inventarkennzahlen) 1 - 2
04 Bewertungen und Mengen 1 - 2
05 Datumsangaben (Buchungsdatum, Rechnungsdatum, Inbetriebnahmedatum) 1 - 2
06 Daten zum Inventarstück (Zubehör ja/nein, Seriennummer, Geschäftszahlen, Beschreibung u.ä.) 1 - 2
Kontaktperson beim Lieferanten, Empfänger oder Abnehmer: 07 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung 1 - 2
08 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen (soweit Bedienstete eines öffentlichen Auftraggebers): Personalverwaltung (PV) 3
09 Anschrift 1 - 2
10 Telefon- und Faxnummer und andere zur Adressierung erforderliche Informationen, die sich durch moderne Kommunikationstechniken ergeben 1 - 2

Empfängerkreise:

1Prüfungsstelle der zuständigen Buchhaltung zur Inventarüberprüfung gemäß § 7 Abs. 3 iVm. § 119 Abs. 8 Z 3 BHV bzw. entsprechende Prüfinstanzen der Länder und Gemeinden für die Inventarverwaltung der Landes- und Gemeindedienststellen;

2An alle Dienststellen des Bundes im Wege über das Bundesministerium für Finanzen im Falle des Sachgüteraustausches des Bundes, gemäß § 58 Abs. 4 BHG, bzw. Dienststellen der Länder und Selbstverwaltungskörper für deren Sachgüteraustausch;

3Stammzahlenregisterbehörde im Rahmen ihrer Befugnisse nach dem E-Government-Gesetz.

SA015 Personalverwaltung der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände Zweck der Datenanwendung:

Verwendung und Evidenthaltung dienstrechtlicher, besoldungsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten von öffentlich Bediensteten und sonstigen von den Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden besoldeten Personen (wie z.B. von Beamten, Vertragsbediensteten, Personen in Ausbildung, Aushilfskräften, aber auch von Landtagsabgeordneten, Gemeinderatsmitgliedern und sonstigen Funktionären) durch die Dienstbehörden und Personalstellen zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen; Verwendung und Evidenthaltung arbeitsrechtlicher, ausbildungsbezogener und sonstiger mit dem Beschäftigungsverhältnis in unmittelbarem Zusammenhang stehender personenbezogener Daten der Beschäftigten von Rechtsträgern, die durch Ausgliederung aus der Landes- oder Gemeindeverwaltung entstanden sind, zum Zweck von Einzelpersonalmaßnahmen und von statistischen Auswertungen, einschließlich automationsunterstützt erstellter und archivierter Textdokumente (wie z.B. Korrespondenz) in diesen Angelegenheiten.

Rechtsgrundlagen der Anwendung sind insbesondere die folgenden Gesetze und Verordnungen (in der geltenden Fassung):

Landesrechtliche Vorschriften über Dienst-, Besoldungs und Pensionsrecht für Beamte einschließlich Verordnungen der Städte und Gemeinden, über Dienst- und Besoldungsrecht für Vertragsbedienstete einschließlich Verordnungen der Städte und Gemeinden, über Kranken- und Unfallfürsorge für Beamte und Landeslehrer, über Personalvertretungsrecht, über Bezüge von Mandataren und Funktionären und über dem Rechnungshof vergleichbare Kontrolleinrichtungen auf Landes- und Gemeindeebene;

Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984 (LDG 1984), BGBl. Nr. 302, Land- und forstwirtschaftliches Landeslehrer- Dienstrechtsgesetz 1985 (LLDG 1985), BGBl. Nr. 296, Landesvertragslehrergesetz 1966, BGBl. Nr. 172, Land- und forstwirtschaftliches Landesvertragslehrergesetz, BGBl. Nr. 244/1969, Bundes-Personalvertretungsgesetz (PVG), BGBl. Nr. 133/1967,

Heeresgebührengesetz 1992 (HGG 1992), BGBl. Nr. 422, Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl. Nr. 189/1955, Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (B-KUVG), BGBl. Nr. 200/1967, Einkommen- steuergesetz 1972 (EStG 1972), BGBl. Nr. 440, Einkommensteuergesetz 1988 (EStG 1988), BGBl. Nr. 400, Mutterschutzgesetz 1979 (MschG), BGBl. Nr. 221 und vergleichbare landesrechtliche Vorschriften, Eltern- Karenzurlaubsgesetz (EKUG), BGBl. Nr. 651/1989 und vergleichbare landesrechtliche Vorschriften, Karenzurlaubs- geldgesetz BGBl Nr. 359/1974 und vergleichbare landesrechtliche Vorschriften, Rechnungshofgesetz 1948, BGBl. Nr. 144, Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 64/1997; Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG), BGBl. Nr. 22/1970, Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG), BGBl. Nr. 22/1974, Betriebsrats-Wahlordnung 1974 (BRWO 1974), BGBl. Nr. 319, Bazillenausscheidergesetz, BGBl. Nr. 153/1945, Tuberkulosegesetz, BGBl. Nr. 127/1968.

Höchstdauer der zulässigen Datenaufbewahrung:

Entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

Betroffene Personengruppen: Nr: Datenarten: Empfängerkreise:
Bezugs-/Entgeltsempfänger: 01 Ordnungszahl 1 – 25
02 Bereichsspezifisches Personenkennzeichen: Personalverwaltung (PV) 1 - 27
03 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung 1 – 19, 21 - 26
04 Frühere Namen 4, 6, 7, 9, 15, 17, 19, 22, 24, 25
05 Geburtsdatum 3 – 11, 13 - 19, 22, 24
06 Geburtsort und -land 4, 6, 7, 9, 14, 15, 19, 22, 24
07 Staatsangehörigkeit 4, 6, 7, 9, 14, 15, 19, 24
08 Geschlecht 4, 6, 7, 9, 11, 15, 19, 22, 24
09 Familienstand 4 – 7, 9, 11, 19
10 Anschrift 3 - 7, 9 - 11, 13, 15, 19, 21, 22, 24
11 Sozialversicherungsnummer 3 - 7, 9 - 13, 17 - 19, 25
12 Vor- und Familienname, akad. Grad/Standesbezeichnung, Sozialversicherungsnummer des (Ehe-)Partners 4 – 7, 9, 19
13 Vor- und Familienname, akad. Grad/ Standesbezeichnung, Sozialversicherungsnummer bzw. Geburtsdatum der Kinder 4 – 7, 9, 19
14 Amtstitel und Verwendungs-/Funktionsbezeichnung 6, 7, 9, 14, 15, 19 - 24, 26
15 Vorbildung 6, 7, 9, 15, 19
16 Auszeichnungen (Berufstitel, Orden, Ehrenzeichen) 6 – 9, 15, 19, 21
17 Vordienstzeiten 6, 7, 9, 15, 19
18 Vorrückungsstichtag 6 – 9, 15, 19
19 Urlaubsstichtag 6, 7, 9, 19
20 Basisdatum für Dienstjubiläum 6, 7, 9, 19
21 Beginn und Ende des Beschäftigungsverhältnisses / der Funktion 4, 6 – 9, 11, 13, 14, 19
22 Art der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses / der Funktion 6, 7, 9, 11, 16, 19
23 Daten der Beschäftigungsbewilligung 9, 16
24 Sonstige Laufbahndaten 6 – 9, 15, 19
25 Art der Verwendung / der Funktion 1, 6 - 9, 12, 14 - 19, 26
26 Weitere Dienstbehörden / Personalstellen 17
27 Ort (Dienststelle) der Verwendung 1 – 24, 26
28 Telefon- und Faxnummer und andere zur Adressierung im Rahmen der Funktion erforderliche Informationen, die sich durch moderne Kommunikationstechniken ergeben 1 – 24, 26
29 Daten zur Arbeitszeit (Gleitzeitverwaltung, Zeitausgleich) 6
30 Arbeitsplatzkennzeichnung 6, 7, 9, 19
31 Arbeitsplatzwertigkeit 6, 7, 9, 19
32 Leistungsfeststellung 6, 7, 9, 15, 19
33 Erwerbsminderung (Amtsbescheinigung, Opferausweis und sonstige Bescheinigungen) 6, 7, 9, 13, 14, 19
34 Krankenstände 4, 6, 7, 9, 19
35 Dienstfreistellungen (z.B. als politischer Funktionär, Gewerkschaftsfunktionär oder Personalvertreter) 6, 7, 9, 19, 24
36 Religionsbekenntnis (zur Abwesenheitsverwaltung), nach Angabe des Betroffenen –--
37 Unentschuldigte Abwesenheiten 6, 7, 9, 19
38 Kuraufenthalte, Pflegefreistellungen, Erholungsurlaube 4, 6, 7, 9, 19
39 Gründe sonstiger Abwesenheiten wie insbesondere Karenzurlaube, Sonderurlaube, Dienstfreistellungen, Präsenzdienst, Ausbildungsdienst, Zivildienst 4, 6, 7, 9, 19, 24
40 Voraussichtlicher Entbindungstermin 4, 7, 16
41 Dienstliche Ausbildung 6, 7, 9, 15, 17 - 19
42 Monatsbezug/Monatsentgelt 1 - 7, 9, 11, 18, 19, 22, 24
43 Nebengebühren und sonstige Geldleistungen (z.B. Reisegebühren, Jubiläumszuwendungen, Abfertigungen, Pflegegeld, Karenzgeld, Familienbeihilfe) 1, 2, 4, 6, 7, 9, 17,
44 Bezugszettel(-daten) 1 – 3, 11, 19
45 Besoldungsrechtliche Einstufung 6 – 9, 15, 19
46 Mitarbeitervorsorge: MVK-Leitzahl MV-Beitragsgrundlage (inklusive Sonderzahlungen) Beitragshöhe gemäß BMVG (Gruppensumme) Beginn und Ende der MV-Beitragszahlung (Stichtag) Eingezahlter Betrag an MV MV-Beitragszeiten (Beitragsmonat von – bis) Vordienstzeiten (bei Übertritt ins neue Abfertigungsmodell) Übertragungsbetrag an die MVK und Zahlungsmodus Zuordnung zu Dienstgeberkontonummer Abmeldegründe (zB Unterbrechung der Beitragszahlungen durch Karenzurlaub) 4, 5, 25 4, 5, 25 4, 5, 25 4, 5, 25 4, 5, 25 4, 5, 25 25 25 25 4, 25
47 Merkmale für die Sozialversicherungsbeitragsberechnung (z.B. Sozialversicherungsträger, Überweisungsdaten, Krankenversicherungsdaten, Pensionsversicherungsdaten) 4, 6, 7, 10, 19
48 Daten zur Krankenscheinverwaltung 4
49 Merkmale für die Lohnsteuerberechnung (z.B. Art der Steuerpflicht, Steuerfreibetrag) 5 – 7, 19
50 Weitere Merkmale für die Bezugsberechnung und Abrechnung (z.B. Beschäftigungsausmaß, Sonderzahlung, eventuell Kommunalsteuer) 4 – 7, 11, 12, 19
51 Höhe des Gewerkschaftsbeitrages, und Bezeichnung und Adresse des Empfängers (nach Bekanntgabe des Betroffenen) 1, 24
52 Forderungen an den Bezugsempfänger 3, 19
53 Lohnkonto (Lohnzettelwerte) 5, 19, 22
54 Bankverbindung (Postscheckkonto, Girokonto, Bankleitzahl) 1, 6, 7, 19
55 Dienstnummer 20, 21
56 Lichtbild des Betroffenen 20, 21, 23
57 Gültigkeit der Dienstkarte 20, 21
58 Grund und Datum der Ausfertigung der Dienst- karte, des Dienstausweises oder des Lichtbildes ---
59 Sonstige persönlich zugewiesene Sachmittel und – behelfe ---
60 Beschäftigungsrelevante Daten gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, BGBl. Nr. 450/1994 idgF., Bazillenausscheidergesetz, BGBl. Nr. 153/1945 idgF., Tuberkulosegesetz, BGBl. Nr. 127/1968 idgF. und ähnlichen Rechtsvorschriften ---
61 Nebenbeschäftigung / Nebentätigkeit 7, 19, 22

Empfängerkreise:

1Banken, die mit der Abwicklung des Zahlungsverkehrs für den Auftraggeber insbesondere mit der Auszahlung von Bezügen bzw. mit der Zuleitung von Bezugszetteln an den Betroffenen (auf freiwilliger Basis) betraut sind;

2Dienststellen zum Zweck der Barauszahlung, Zuleitung der Bezugszettel an den Betroffenen sowie Vorgesetzte im Zusammenhang mit Entscheidungen über Leistungsprämien;

3Gläubiger des Bezugsempfängers sowie sonstige an der allenfalls damit verbundenen Rechtsverfolgung Beteiligte, auch bei freiwilligen Bezugsabtretungen und Abzugsvereinbarungen;

4Sozialversicherungsträger und Krankenfürsorgeeinrichtungen;

5Finanzämter;

6Übergeordnete Dienstbehörde (falls vorhanden);

7Dienstbehörden und Dienststellen bei Versetzungen, Dienstzuteilungen usw., Pensionsbehörde beim Eintritt in den Ruhestand;

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