Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend über die Erprobung von Patronen für Handfeuerwaffen 2013 (Patronenprüfordnung 2013)

Typ Verordnung
Veröffentlichung 2013-12-17
Letzte Aktualisierung 2019-12-24
Status Aufgehoben · 2019-03-22
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 93
Änderungshistorie JSON API

(4) Bei Gebrauchsmunition darf in 90% aller Fälle, mit einer statistischen Sicherheit von 95%, kein Einzelwert den Wert Emax um mehr als 7% überschreiten. Diese Forderung gilt als erfüllt, wenn folgende Ungleichung gilt: En K3n Sn 1,07 Emax.

(5) Ist gemäß Abs. 1 anstelle der Messung des Gasdruckes die Geschoßenergie zu ermitteln, so hat die mittlere Geschoßenergie der Beschussmunition im Regelfall um 10% höher zu sein als die zulässige Geschoßenergie der für die betreffende Handfeuerwaffe vorgesehenen Gebrauchsmunition. Sie ist in der jeweils in Betracht kommenden, in § 53 angeführten TDCC Tabelle (Anlage 2) festgelegt. Wenn die verlangte Geschoßenergie für Beschussmunition durch eine Erhöhung des Treibladungsgewichtes nicht erreicht werden kann, kann das Geschoßgewicht um 10% erhöht werden, wobei die Energieverluste durch die Reibung im Lauf nicht ansteigen dürfen.

(6) Die Forderung gemäß Abs. 5 gilt als erfüllt, wenn in 90% der Fälle, mit einer statistischen Sicherheit von 95%, der untere Wert der Toleranzgrenze nicht kleiner ist als 1,07 Emax. Die Beschussmunition hat demnach den folgenden Ungleichungen zu entsprechen:

1.

En 1,10 E max ;

2.

En – K3n Sn 1,07 E max ;

3.

En + K3n Sn 1,25 E max .

Ermittlung der Geschoßenergie bei Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung

§ 37. (1) Für die Überprüfung der Geschoßenergie von Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung sind Messläufe zu verwenden, deren Innenabmessungen der Patronenlager jenen Mindestmaßen entsprechen, welche in der ON-Regel 191390 angegeben sind. Folgende Laufabmessungen sind für die Messläufe vorgeschrieben:

1.

200 mm 2 mm für die Länge des Messlaufes Lc;

2.

4,05 mm bzw. 5,45 mm 0,02 mm für den Felddurchmesser F;

3.

4,30 mm bzw. 5,60 mm 0,03 mm für den Zugdurchmesser Z;

4.

5,50 mm bzw. 8,38 mm 0,03 mm für den Durchmesser des glatten Laufes F = Z;

5.

450 mm für die Dralllänge u;

6.

1,25 mm 0,10 mm für die Breite der Züge b;

7.

6 für die Anzahl der Züge N.

(2) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.

(3) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und

1.

für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;

2.

für die Messung der Geschoßenergie der Beschusspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.

Ermittlung der Geschoßenergie bei Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung

§ 37. (1) Für die Überprüfung der Geschoßenergie von Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung sind Messläufe zu verwenden, deren Innenabmessungen der Patronenlager jenen Mindestmaßen entsprechen, welche in der TDCC Tabelle V (Anlage 2) angegeben sind. Folgende Laufabmessungen sind für die Messläufe vorgeschrieben:

1.

200 mm 2 mm für die Länge des Messlaufes Lc;

2.

4,05 mm bzw. 5,45 mm 0,02 mm für den Felddurchmesser F;

3.

4,30 mm bzw. 5,60 mm 0,03 mm für den Zugdurchmesser Z;

4.

5,50 mm bzw. 8,38 mm 0,03 mm für den Durchmesser des glatten Laufes F = Z;

5.

450 mm für die Dralllänge u;

6.

1,25 mm 0,10 mm für die Breite der Züge b;

7.

6 für die Anzahl der Züge N.

(2) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.

(3) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und

1.

für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;

2.

für die Messung der Geschoßenergie der Beschusspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.

Ermittlung der Geschoßenergie bei Kartuschen für Alarmwaffen

§ 38. (1) Für die Überprüfung der Geschoßenergie der Kartuschen für Alarmwaffen ist ein Messlauf gemäß ÖNORM S 1233 zu verwenden, dessen Abmessungen den in dieser ÖNORM sowie in der ON-Regel 191397 angegebenen Maßen entsprechen.

1.

Folgende Toleranzen sind zulässig:

a)

H11 für die Länge des Munitionslagers L3;

b)

js16 für die Länge des Laufes LT.

2.

Zur Messung der Geschoßenergie sind Projektile zu verwenden, die folgende Bedingungen erfüllen:

a)

Durchmesser: 6 mm (f8) bzw. 9 mm (f7);

b)

Gewicht: m = 4,0 g 0,04 g bzw. m = 10 g 0,1 g;

c)

Werkstoff: Messing (58% – 70% Cu) oder mittelharter Stahl (R = 55 bis 65 Deka-N/mm²);

d)

Länge: proportional zum Gewicht.

(2) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe gemäß Abs. 1 ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.

(3) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und

1.

für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;

2.

für die Messung der Geschoßenergie der Beschusskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.

Ermittlung der Geschoßenergie bei Kartuschen für Alarmwaffen

§ 38. (1) Für die Überprüfung der Geschossenergie der Kartuschen für Alarmwaffen ist ein Messlauf gemäß Anlage 1 zu verwenden, dessen Abmessungen den in der Anlage 1 sowie den in der TDCC Tabelle VIII (Anlage 2) angegebenen Maßen entsprechen.

(2) Folgende Toleranzen sind zulässig:

1.

H11 für die Länge des Munitionslagers L3;

2.

js16 für die Länge des Laufes LT.

(3) Zur Messung der Geschoßenergie sind Projektile zu verwenden, die folgende Bedingungen erfüllen:

1.

Durchmesser: 6 mm (f8) bzw. 9 mm (f7);

2.

Gewicht: m = 4,0 g +/- 0,04 g bzw. m = 10 g +/- 0,1 g;

3.

Werkstoff: Messing (58% - 70% Cu) oder mittelharter Stahl (R = 55 bis 65 Deka-N/mm²);

4.

Länge: proportional zum Gewicht.

(4) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe gemäß Abs. 1 ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.

(5) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und

1.

für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;

2.

für die Messung der Geschoßenergie der Beschusskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.

Ermittlung des Mündungsimpulses bei Patronen mit bleifreien Schroten

§ 39. Der Mündungsimpuls Mo ist aus der Masse m und der Geschwindigkeit v des Geschoßes nach der Formel zu ermitteln. Die Geschoßgeschwindigkeit ist in 2,5 m Entfernung vor der Mündung des Laufes in sinngemäßer Anwendung von § 36 Abs. 2 in einem zylindrischen Messlauf gemäß § 30 Abs. 2 ohne Choke, zu messen und ist als Mittelwert aus einer Serie von 10 Schüssen anzugeben.

4.

Hauptstück

Kalibrierung mechanisch-elektrischer Druckaufnehmer

Anwendungsbereich

§ 40. (1) Jeder einzelne der bei der Messung des Gasdruckes von Munition gemäß den Bestimmung des 2. Hauptstückes Verwendung findende, in § 28 beschriebene mechanisch-elektrische Druckaufnehmer ist während seiner gesamten Verwendungsdauer wiederholt zu überprüfen.

(2) Mit Hilfe der Kalibrierung der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer im Laboratorium sind deren messtechnische Hauptmerkmale zu bestimmen. Diese sind:

1.

Empfindlichkeit über den gesamten Messbereich;

2.

Linearitätsabweichung;

3.

Wiederholbarkeit.

(3) Durch die regelmäßigen Kalibrierungen der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer soll eine Streuung der Messungen der Spitzendruckwerte erzielt werden, die unter 4% liegt. Der angestrebte Messfehler sollte weniger als 3% betragen.

4.

Hauptstück

Kalibrierung elektromechanischer Druckaufnehmer

Anwendungsbereich

§ 40. (1) Jeder einzelne der bei der Messung des Gasdruckes von Munition gemäß den Bestimmung des 2. Hauptstückes Verwendung findende, in § 28 beschriebene elektromechanische Druckaufnehmer ist während seiner gesamten Verwendungsdauer wiederholt zu überprüfen.

(2) Mit Hilfe der Kalibrierung sind die messtechnischen Hauptmerkmale zu bestimmen. Diese sind:

1.

Empfindlichkeit über den gesamten Messbereich;

2.

Linearitätsabweichung;

3.

Wiederholbarkeit.

(3) Die Kalibrierung hat zu erfolgen

1.

jedenfalls während der ersten 600 Schüsse mindestens alle 200 Schüsse und anschließend mindestens alle 500 Schüsse, wobei die Kalibrierungsfrequenz an den gewollten Unsicherheitsgrad anzupassen ist,

2.

wenn die erhobenen Mittelwerte bei Versuchen, die gleichzeitig mit mehreren Druckaufnehmern durchgeführt wurden, um mehr als 4% voneinander abweichen sowie

3.

bei Vorliegen folgender Anomalien:

a)

Streuung der Messwerte;

b)

Nichtanzeige der Werte;

c)

Entweichen von Gas.

(4) Über die Verwendung sind Aufzeichnungen zu führen. Diese haben zu enthalten:

1.

die Anzahl der Schüsse;

2.

den registrierten Höchstdruck;

3.

allfällige Störfälle.

Messsystem für die Kalibrierung

§ 41. (1) Das Messsystem besteht aus:

1.

einem statischen oder einem dynamischen Kalibrator;

2.

einem Verstärker (Last- oder Spannungsverstärker);

3.

einem Anzeigegerät (Voltmeter, Spitzenwertleser, Oszillograph, etc.).

(2) Die Genauigkeit des gesamten Messsystems muss

1.

bei der primären Kalibrierung kleiner als 1% sein;

2.

bei der sekundären Kalibrierung kleiner als 2% sein.

(3) Wird die sekundäre Kalibrierung durch Vergleich mit einem Referenz – Druckaufnehmer durchgeführt, muss die Genauigkeit dieses Gerätes kleiner als oder gleich 0,5% sein.

(4) Die Genauigkeit des gesamten Messsystems ist mindestens alle 5 Jahre sowie anlässlich des Austausches eines wesentlichen Bestandteiles von einer der folgenden Stellen überprüfen zu lassen:

1.

Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder diesem gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten;

2.

von hierfür akkreditierten Kalibrierstellen.

Primärdruckaufnehmer

§ 42. (1) Das Messsystem für die primäre Kalibrierung sowie das dynamische Vergleichssytem zur Überprüfung der Referenzdruckaufnehmer sind mit Hilfe eines Primärdruckaufnehmers zu überprüfen.

(2) Der Primärdruckaufnehmer ist mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder diesem gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen jeweils nach 50 Zyklen, oder wenn Zweifel an der Genauigkeit bestehen, mindestens jedoch alle zwei Jahre, zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.

(3) Der Primärdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:

1.

Messbereich, entsprechend dem Anwendungszweck:

20 MPa bis 200 MPa + 10% oder 200 MPa bis 600 MPa + 10%;

2.

Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;

3.

Linearität: +0,3% vom Endwert;

4.

Grenzfrequenz: 100 kHz;

5.

Isolationswiderstand:

(4) Wird bei der Überprüfung festgestellt, dass ein Primärdruckaufnehmer nicht mehr den geforderten Bedingungen entspricht, kann er solange als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden, als er die für diesen geltenden Bedingungen (§ 43 Abs. 2) erfüllt.

Primärdruckaufnehmer

§ 42. (1) Das Messsystem für die primäre Kalibrierung sowie das dynamische Vergleichssytem zur Überprüfung der Referenzdruckaufnehmer sind mit Hilfe eines Primärdruckaufnehmers zu überprüfen.

(2) Der Primärdruckaufnehmer ist mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder diesem gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen jeweils nach 50 Zyklen, oder wenn Zweifel an der Genauigkeit bestehen, mindestens jedoch alle zwei Jahre, zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.

(3) Der Primärdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:

1.

Messbereich, entsprechend dem Anwendungszweck:

20 MPa bis 200 MPa + 10% oder 200 MPa bis 600 MPa + 10%;

2.

Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;

3.

Linearität: +0,1% vom Endwert;

4.

Grenzfrequenz: 100 kHz;

5.

Isolationswiderstand:

(4) Wird bei der Überprüfung festgestellt, dass ein Primärdruckaufnehmer nicht mehr den geforderten Bedingungen entspricht, kann er solange als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden, als er die für diesen geltenden Bedingungen (§ 43 Abs. 2) erfüllt.

Referenzdruckaufnehmer

§ 43. (1) Referenzdruckaufnehmer, die bei der dynamischen Kalibrierung verwendet werden (§ 50 Abs. 4), sind mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.

(2) Der Referenzdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:

1.

Messbereich, entsprechend dem Anwendungsbereich:

20 MPa bis 200 MPa +10% oder 200 MPa bis 600 MPa +10%;

2.

Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;

3.

Linearität: +0,5% vom Endwert;

4.

Grenzfrequenz: 100 kHz;

5.

Isolationswiderstand: 1.10 13 .

(3) Werden bei den nachfolgenden Überprüfungen gemäß Abs. 1 größere Abweichungen von der Empfindlichkeit festgestellt als

1.

2% gegenüber der letzten Überprüfung,

2.

4% gegenüber der ersten Überprüfung,

so darf der Druckaufnehmer, wenn auch nur einer der beiden Werte überschritten wird, nicht mehr als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden. Er kann jedoch solange als Druckaufnehmer für Gasdruckmessungen verwendet werden, als er die betreffenden Bedingungen (§ 47) erfüllt.

Referenzdruckaufnehmer

§ 43. (1) Referenzdruckaufnehmer, die bei der dynamischen Kalibrierung verwendet werden (§ 48 Abs. 2), sind mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.

(2) Der Referenzdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:

1.

Messbereich, entsprechend dem Anwendungsbereich:

20 MPa bis 200 MPa +10% oder 200 MPa bis 600 MPa +10%;

2.

Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;

3.

Linearität: +0,5% vom Endwert;

4.

Grenzfrequenz: 100 kHz;

5.

Isolationswiderstand: 1.10 13 .

(3) Werden bei den nachfolgenden Überprüfungen gemäß Abs. 1 größere Abweichungen von der Empfindlichkeit festgestellt als

1.

2% gegenüber der letzten Überprüfung,

2.

4% gegenüber der ersten Überprüfung,

so darf der Druckaufnehmer, wenn auch nur einer der beiden Werte überschritten wird, nicht mehr als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden. Er kann jedoch solange als Druckaufnehmer für Gasdruckmessungen verwendet werden, als er nicht die in § 44 angeführten Werte überschreitet.

Primäre Kalibrierung

§ 44. (1) Zur Durchführung der Kalibrierungen sind jene Adapter zu verwenden, die von den Herstellern der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer vorgesehen sind.

(2) Die Messungen sind vom unteren Ende des Messbereiches des mechanisch-elektrischen Druckaufnehmers, mindestens aber von 100 bar beginnend, bis mindestens dem 1,3-fachen Druck der zu kontrollierenden Munition durchzuführen. Es sind mindestens fünf Zwischenwerte zu ermitteln, es ist also insgesamt an mindestens sieben Messpunkten zu messen.

(3) Bei jedem Messpunkt sind mindestens drei Versuche durchzuführen, um einen mittleren Empfindlichkeitswert zu bekommen.

(4) Die Kalibrierkurve ist wie die Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ zu berechnen. Beim mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer mit Kanal hat sie durch den Ursprung zu gehen. Beim mechanisch-elektrischen Tangential- oder Konformaldruckaufnehmer ist der durch die Kalibrierung bestimmte Offset zu berücksichtigen. In beiden Fällen ist bei den Schussversuchen von einer nicht linearen Abhängigkeit zwischen der Ladung Q und dem Gasdruck P als Grundlage für die Berücksichtigung der Empfindlichkeit auszugehen.

Ausscheiden eines Druckaufnehmers

§ 44. (1) Werden bei den Kalibrierungen eines Druckaufnehmers Unregelmäßigkeiten festgestellt, sind die Versuche noch mindestens zweimal durchzuführen, nachdem jeweils der Druckaufnehmer gereinigt und bei 65 °C getrocknet worden ist. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Messkette immer die geforderten Genauigkeitsgrenzen (§ 41 Abs. 2) aufweist.

(2) Der elektromechanische Druckaufnehmer ist auszuscheiden, wenn dennoch einer der folgenden Mängel festgestellt wird:

1.

Instabilität der Messungen bei gleichem Druck und bei jedem Versuch höher als 2%;

2.

Linearitätsabweichung der ersten Kalibrierung gemäß dem Kalibrierschein um mehr als 1%;

3.

Feststellung von Abweichungen des Druckaufnehmers während des Kalibriervorganges.

Sekundäre Kalibrierung

§ 45. (1) Zur Durchführung der Kalibrierungen sind jene Adapter zu verwenden, die von den Herstellern der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer vorgesehen sind.

(2) Wird ein statischer Kalibrator verwendet, sind die Messungen unter sinngemäßer Anwendung des § 44 Abs. 2 vorzunehmen. Wird ein dynamischer Kalibrator verwendet, ist mindestens ein Versuch mit mindestens 20% des zu kontrollierenden Maximalgasdruckes, der das 1,3-fache des Messwertes betragen muss, durchzuführen.

(3) Bei jedem Messpunkt sind mindestens drei Versuche durchzuführen, um einen mittleren Empfindlichkeitswert zu bekommen.

(4) Die Kalibriergerade ist wie die Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ zu berechnen. Sie kann durch den Ursprung gehen. Geht sie nicht durch den Ursprung (§ 44 Abs. 4), ist der Offset zu berücksichtigen.

Wahl des Kalibrierverfahrens

§ 45. (1) Für die Untersuchung des statischen Verhaltens der elektromechanischen Druckaufnehmer sind diese mit Hilfe eines statischen Kalibrators (Manometerwaage) einem Referenzdruck auszusetzen, der als Primärgröße dient.

(2) Für die Überprüfung der Übereinstimmung zwischen den dynamischen Empfindlichkeiten bei Messungen und den statischen Empfindlichkeiten bei der Kalibrierung ist ein dynamischer Kalibrator (Ölbombe, Referenzmunition mit mehrstufigen Ladungen, Stoßwellenrohr) zu verwenden.

(3) Die Wahl des Kalibrierverfahrens ist entsprechend dem Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers vorzunehmen. Hinsichtlich der Arbeitsweise des Kalibrators ist die technische Anweisung seines Herstellers zu beachten. Ebenso ist die Montageanweisung des Herstellers des Druckaufnehmers zu beachten. Es sind die diesen Angaben entsprechenden Adapter zu verwenden. Insbesondere ist zu vermeiden, dass Luft im Hydraulikkreis eingeschlossen wird.

(4) Vor der Kalibrierung ist der Isolationswiderstand (Risol) des elektromechanischen Druckaufnehmers mit Hilfe eines geeigneten Isolationsprüfgerätes zu messen:

1.

Ist R isol 1 · 10 12 , kann die Kalibrierung vorgenommen werden;

2.

ist R isol 1 · 10 12 , ist der Stecker zu reinigen bzw. der Druckaufnehmer für mehrere Stunden einer Temperatur von etwa 80 °C auszusetzen und sodann der Isolationswiderstand erneut zu prüfen;

3.

verbleibt R isol 1 · 10 12 , ist der Druckaufnehmer außer Betrieb zu nehmen.

(5) Weiters ist vor jeder Kalibrierung der zu prüfende Druckaufnehmer einer Vorbehandlung zu unterziehen, indem er mit Hilfe der manometrischen Ausstattung in drei aufeinanderfolgenden Belastungen dem Höchstdruck der vorgesehenen Kalibrierung ausgesetzt wird.

Wiederholte Kalibrierung

§ 46. (1) Die wiederholte Kalibrierung besteht aus einer Reihe von

1.

primären Kalibrierungen (§ 44) und

2.

sekundären Kalibrierungen (§ 45).

(2) Die Kontrollen der primären Kalibrierungen sind durchzuführen:

1.

Während der ersten 600 Schüsse mindestens alle 200 Schüsse und anschließend mindestens alle 3000 Schüsse;

2.

außerdem immer, wenn sich bei der Kontrolle einer sekundären Kalibrierung die Empfindlichkeit um mehr als 3% gegenüber der letzten Kalibrierung geändert hat;

3.

weiters, wenn die erhobenen Mittelwerte bei Versuchen, die gleichzeitig mit mehreren mechanisch-elektrischen Druckaufnehmern durchgeführt wurden, um mehr als 4% voneinander abweichen.

(3) Die Kontrollen der sekundären Kalibrierung sind durchzuführen:

1.

wenn bei den Schüssen zur Ermittlung des Gasdruckes der Munition eine der folgenden Anomalien festgestellt werden:

a)

Streuung der Werte;

b)

Nichtanzeige der Werte;

c)

Entweichen von Gas;

2.

die Kontrollen der Empfindlichkeit der Druckaufnehmer sind mindestens alle 500 Schüsse beim Wert des zu messenden Druckes durchzuführen.

Statische Kalibrierung

§ 46. (1) Die statische Kalibrierung ist mit einer Manometerwaage durchzuführen.

(2) Die einzelnen Elemente der Messkette haben folgende Merkmale einzuhalten:

1.

Referenzdruck: 0,01%;

2.

kalibrierter Ladungsverstärker

a)

Linearität: 0,1% des Endwertes

b)

Abweichung: 0,05 pC/s bei 25 1°C und 60% HR

c)

Fehler: 0,5%

3.

Erfassungssystem: 0,1% max oder gesamte Messunsicherheit: 1%.

(3) Die Kalibrierung der elektromechanischen Druckaufnehmer hat zu erfolgen:

1.

bei mindestens 100 bar für Drücke bis zu 2000 bar und bei mindestens 500 bar für höhere Drücke,

2.

bis zum 1,1fachen Druck der zu testenden Munition,

3.

bei mindestens fünf Zwischenmessungen, dh. bei mindestens sieben Messpunkten.

Bei jedem Messpunkt sind mindestens drei Messungen durchzuführen und der Mittelwert zu berechnen. Die Empfindlichkeit ist definiert als das Verhältnis zwischen der elektrischen Ladung und dem Kalibrierdruck. Im Lauf des Zyklus werden sukzessive, mit steigenden Werten, die fünf Druckstufen erreicht. Zwischen den einzelnen Punkten ist für einige Sekunden zum Atmosphärendruck zurückzukehren.

(4) Alle Spannungen, die den Einstellungen und Druckstufen entsprechen, sind zu erfassen. Daraus sind die Kalibrierkurve, die Linearitätsabweichung, die Wiederholbarkeit im Verlauf der Kalibrierung und die Empfindlichkeit des Druckaufnehmers zu ermitteln. Für jeden Messpunkt ist die elektrische Ladung Q des Druckaufnehmers wie folgt zu bestimmen:

Q = (V1 – V0) · G.

Dabei bedeutet

V1 die Spannung, die an der jeweiligen Druckstufe abgelesen wird,

V0 die Restspannung, die erfasst wird, wenn der Druck gleich Null ist, und

G den Verstärkungsfaktor des Ladungsverstärkers, der durch die Anfangseinstellung definiert ist.

Ausscheiden eines Druckaufnehmers

§ 47. (1) Werden bei den Kalibrierungen eines Druckaufnehmers Unregelmäßigkeiten festgestellt, sind die Versuche noch mindestens zweimal durchzuführen, nachdem jeweils der Druckaufnehmer gereinigt und bei 65 °C getrocknet worden ist. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Messkette immer die geforderten Genauigkeitsgrenzen (§ 41 Abs. 2) aufweist.

(2) Der mechanisch-elektrische Druckaufnehmer ist auszuscheiden, wenn dennoch einer der folgenden Mängel festgestellt wird:

1.

Instabilität der Messungen bei gleichem Druck und bei jedem Versuch höher als 2%;

2.

Linearitätsabweichung in der Kurve der primären Kalibrierung um mehr als 1%;

3.

Feststellung von Abweichungen des Druckaufnehmers während des Kalibriervorganges.

Kontinuierliche Kalibrierung

§ 47. (1) Die kontinuierliche Kalibrierung ist eine Alternative zur statischen Kalibrierung. Sie erfolgt durch Vergleich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers mit einem Referenzdruckaufnehmer.

(2) Der Druck muss kontinuierlich bis zum vorgesehenen Maximalwert erhöht und anschließend wieder auf Null (atmosphärischer Druck) zurückgeführt werden. Gleichzeitig muss eine kontinuierliche Aufzeichnung der Messwerte beider Druckaufnehmer erfolgen. Mit Hilfe des bekannten Druckwertes des Referenzaufnehmers wird die Empfindlichkeit des zu kalibrierenden Wandlers berechnet.

(3) Die Elemente der Messkette müssen folgende Merkmale aufweisen:

1.

Generator für Dauerdruck: Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers +10%;

2.

Für den Referenzdruckaufnehmer muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen:

a)

Messspanne adaptiert an den höchsten Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers;

b)

Linearität 0,3% über den gesamten Messbereich;

c)

Eigenfrequenz 1kHz.

3.

Für die Ladungsverstärker oder die gesamte Messkette muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen. Folgende Einstellungen sind zu verwenden:

a)

Hochpassfilter: Aus (Zeitkonstante: Lang, T 100.000s);

b)

Tiefpassfilter: Aus;

c)

Bereich: zu kalibrierender Bereich + 10%;

d)

Empfindlichkeit (Referenzaufnehmer): gemäß Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle;

e)

Empfindlichkeit (Druckaufnehmer): nominale Empfindlichkeit laut Datenblatt;

f)

max. Toleranz: 0,05pC/s bei 25 1°C und 60% HR.

4.

Druckerzeugung:

a)

Lastprofil: Halbsinus (angenähert) oder Dreieck;

b)

Anstiegszeit bis zum höchsten Kalibrierpunkt: 15 Sekunden;

c)

Vorspannzyklus: (0...PE...0);

d)

Kalibrierzyklus: (0...PE...0).

(4) Die Erfassung der analogen Ausgangssignale der Ladungsverstärker umfasst:

1.

Datenerfassungskomponenten nach dem aktuellen Stand der Technik;

2.

Gesamte Messunsicherheit des Auswertungssystems: 0,1%.

(5) Die Verarbeitung und Auswertung der Daten muss enthalten:

1.

Filtrierung und Signalverarbeitung der Messdaten;

2.

Berechnung der Kalibrierparameter;

3.

Überprüfung der Kalibrierergebnisse des getesteten Druckaufnehmers laut Spezifikationen des technischen Datenblattes;

4.

Aufzeichnungen der Empfindlichkeit und Linearität für den kalibrierten Bereich.

Wahl des Kalibrators

§ 48. (1) Für die Untersuchung des statischen Verhaltens der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer sind diese mit Hilfe eines statischen Kalibrators (Manometerwaage) einem Referenzdruck auszusetzen, der als Primärgröße dient.

(2) Für die Überprüfung der Übereinstimmung zwischen den dynamischen Empfindlichkeiten bei Messungen und den statischen Empfindlichkeiten bei der Kalibrierung ist ein dynamischer Kalibrator (Ölbombe, Referenzmunition mit mehrstufigen Ladungen, Stoßwellenrohr) zu verwenden.

(3) Die Wahl des Kalibrators ist entsprechend der Skala des zu kalibrierenden Druckaufnehmers vorzunehmen. Hinsichtlich der Arbeitsweise des Kalibrators ist die technische Anweisung seines Herstellers zu beachten. Ebenso ist die Montageanweisung des Herstellers des Druckaufnehmers zu beachten. Es sind die, diesen Angaben entsprechenden Adapter zu verwenden. Insbesondere ist zu vermeiden, dass Luft in den Hydraulikkreis eingeschlossen wird.

(4) Vor der Kalibrierung ist der Isolationswiderstand (Risol) des mechanisch-elektrischen Druckaufnehmers mit Hilfe eines Isolationsprüfgerätes (Ohmmeter mit hoher Prüfspannung) zu messen:

1.

Ist Risol , kann die Kalibrierung vorgenommen werden;

2.

ist Risol , ist der Stecker zu reinigen bzw. der Druckaufnehmer für mehrere Stunden einer Temperatur von etwa 80 °C auszusetzen und sodann der Isolationswiderstand erneut zu prüfen;

3.

verbleibt Risol , ist der Druckaufnehmer außer Betrieb zu nehmen.

(5) Weiters ist vor jeder Kalibrierung der zu prüfende Druckaufnehmer einer Vorbehandlung zu unterziehen, indem er mit Hilfe der manometrischen Ausstattung in drei aufeinanderfolgenden Belastungen dem Höchstdruck der vorgesehenen Kalibrierung ausgesetzt wird.

Dynamische Kalibrierung

§ 48. (1) Die dynamische Kalibrierung ist eine fakultative und zusätzliche Methode neben der statischen und kontinuierlichen Kalibrierung; dafür wird ebenfalls ein Referenzdruckaufnehmer benötigt.

(2) Der Referenzdruckaufnehmer und der zu kalibrierende Druckaufnehmer sind in einen Messkopf zu montieren, in dem ein dynamischer Druckanstieg erzeugt wird. Gleichzeitig muss eine kontinuierliche Aufzeichnung der Messwerte beider Druckaufnehmer erfolgen. Mit Hilfe des bekannten Druckwertes des Referenzaufnehmers wird die Empfindlichkeit des zu kalibrierenden Wandlers berechnet.

(3) Die Messelemente müssen folgende Eigenschaften aufweisen:

1.

Für den Druckbereich: Messbereich des Druckaufnehmers +10%.

2.

Für den Referenzdruckaufnehmer muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen. Folgende Einstellungen sind zu verwenden:

a)

Messbereich angepasst an den höchsten Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers;

b)

Linearität: 0,3% über den gesamten Messbereich;

c)

Eigenfrequenz: 150 kHz.

3.

Für die Ladungsverstärker oder die gesamte Messkette muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen. Folgende Einstellungen sind zu verwenden:

a)

Hochpassfilter: Aus (Zeitkonstante: Lang, T 100.000s);

b)

Tiefpassfilter: Aus;

c)

Bereich: Kalibrierbereich + ca. 10%;

d)

Empfindlichkeit (Referenzaufnehmer): gemäß Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle;

e)

Empfindlichkeit (Druckaufnehmer): nominale Empfindlichkeit laut Datenblatt;

f)

max. Toleranz: 0,05pC/s bei 25 1°C und 60% HR.

(4) Für die Erfassung der analogen Ausgangssignale der Ladungsverstärker muss erforderlich sein:

1.

Datenerfassungskomponenten nach dem aktuellen Stand der Technik;

2.

Gesamte Messunsicherheit des Auswertungssystems: 0,1%.

Statischer Kalibrator

§ 49. (1) Die statische Kalibrierung ist mit einer Manometerwaage nach folgendem Messschema durchzuführen:

(2) Die einzelnen Elemente der Messkette haben die folgenden Genauigkeitsgrenzen einzuhalten:

1.

Referenzdruck: 0,2%;

2.

Kalibrierkondensator: 0,3%;

3.

Spannungsnormal: 0,1%;

4.

Ladungsverstärker: 0,1% vom Endwert;

5.

Messwerterfassung: 0,1%;

6.

zusammengesetzte Messunsicherheiten: 1%.

(3) Im Verlaufe jedes Kalibrierzyklus (§ 45 Abs. 2 und § 46 Abs. 2) sind die Druckstufen nacheinander in aufsteigender Reihenfolge durchzuführen, wobei zwischen den einzelnen Punkten für einige Sekunden zum Atmosphärendruck zurückgekehrt wird.

(4) Vor jedem Kalibrierzyklus (Abs. 3) ist mit Hilfe der Normspannung und der Kapazität des Kalibrierkondensators der Verstärkungsfaktor des Ladungsverstärkers zu ermitteln.

(5) Alle Spannungen, die den Einstellungen und Druckstufen entsprechen, sind zu erfassen. Daraus sind die Kalibrierkurve, die Linearitätsabweichung, die Wiederholbarkeit im Verlaufe der Kalibrierung und die Empfindlichkeit des Druckaufnehmers zu ermitteln. Für jeden Messpunkt ist die elektrische Ladung Q des Druckaufnehmers wie folgt zu bestimmen:

.

Es bedeutet: V1: die Spannung, die an der jeweiligen Druckstufe abgelesen wird;
V0: die Restspannung, die erfasst wird, wenn der Druck gleich Null ist;
G: den Verstärkungsfaktor des Ladungsverstärkers, der durch die Anfangseinstellung definiert ist.

(6) Ausgehend von den drei Ladungswerten, die jeweils bei den einzelnen Druckstufen erhalten werden, wird die Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ (§ 44 Abs. 4 und § 45 Abs. 4) ermittelt.

Bestimmung der Empfindlichkeit

§ 49. (1) Die Berechnung des Toleranzbandes oder der linearen Regression hat gemäß nachstehender Grafik zu erfolgen, welche die zur Berechnung der spezifischen Parameter der piezoelektrischen Druckaufnehmer verwendeten Begriffe und Definitionen zeigt:

(2) Individuelle Empfindlichkeit:

(3) Die mittlere Empfindlichkeit kann auf zwei Arten bestimmt werden:

1.

Algorithmus des Toleranzbandes

2.

Lineare Regression

(4) Erläuterung der Bezeichnungen:

Ei: Empfindlichkeit an einem definierten Punkt i (pC/bar)

Pi: Druck an einem definierten Punkt i (bar)

Qi: Ladung an einem definierten Punkt i (pC)

Qe: Mittelwert der maximalen Ladung (pC)

PFS: Normaldruck (bar)

Eq: mittlere Empfindlichkeit (pC/bar)

P(i): Druck an einem definierten Punkt i (pC/bar)

Q(i): Ladung an einem definierten Punkt i (pC)

n: Anzahl der Punkte

Dynamischer Kalibrator

§ 50. (1) Für die dynamische Kalibrierung wird die Energie des Falls einer Masse M verwendet, die ein Wertepaar Druck – Ladung definiert. Die Kalibrierung erfolgt nach folgendem Messschema:

Es bedeutet: A: Impulsdruckgeber;
B1: Verhältnis Druck/Fallhöhe;
B2: Referenzwandler;
C: Kalibrierkondensator;
D: Ladungsverstärker;
E: Spannungsnormal;
F: Messwerterfassung;
G: Rechner;
H: Fallhöhe;
I: Drucker;
T: zu kalibrierender Druckaufnehmer;
M: Fallmasse.

Die einzelnen Elemente der Messkette haben sinngemäß die Genauigkeitsgrenzen gemäß § 49 Abs. 2 einzuhalten. Die zusammengesetzten Messunsicherheiten müssen 1% sein.

(2) Für die Vorbereitung und Durchführung der Messungen gelten die Bestimmungen des § 49 Abs. 3 und 4 sinngemäß.

(3) Bei der Methode „Verhältnis Druck-Fallhöhe“ wird eine Masse M verwendet, die entsprechend den Belastungsstufen und Messungen nacheinander von immer höheren Höhen fallen gelassen wird. Bei jeder Fallhöhe und bei jeder Messung wird der Höchstdruckwert registriert und daraus die Kalibrierkurve ermittelt.

(4) Bei der Methode „Referenzdruckaufnehmer“ wird eine Masse M von einer Maximalhöhe fallen gelassen und die dynamische Reaktion des Referenzwandlers (B2), der den Druck des manometrischen Gerätes (A) angibt, im Vergleich zur dynamischen Reaktion des zu prüfenden Druckwandlers (T), der den Wert der gemessenen Ladung angibt, registriert. Die Wertepaare Druck/Ladung ergeben die Kalibrierkurve des zu prüfenden Druckaufnehmers (T), die für die gesamte Messbreite gilt.

Bestimmung der Linearität

§ 50. (1) Die Bestimmung der Linearität L muss nach folgenden Verfahren erfolgen:

1.

Nach dem Algorithmus des Toleranzbandes

2.

Nach der Linearen Regression

Es muss der Höchstwert verwendet werden.

(2) Erläuterung der Bezeichnungen:

L: Linearität (%)

Eq: mittlere Empfindlichkeit (pC/bar)

Q(i): Ladung an einem definierten Punkt i (pC)

P(i): Druck an einem definierten Punkt i (pC/bar)

Pfs: Normaldruck (bar)

Qe: Mittelwert der maximalen Ladung (pC)

QFS: Ladung der höchsten Stufe

Auswertung der Messergebnisse

§ 51. (1) Von allen Punkten der Kalibrierzyklen (§ 45 Abs. 2 und § 46 Abs. 2) ist die Kalibrierkurve zu berechnen, die gemäß folgendem Diagramm eine Regressionskurve x-ten Grades darstellt, und von der die Empfindlichkeit des Druckaufnehmers und seine Abhängigkeit vom Wert P abgeleitet werden können.

(2) Für die Bestimmung der Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ (§ 44 Abs. 4 und § 45 Abs. 4) ist der DurchschnittswertQk aus den für jede Druckstufe k durchgeführten drei Messungen wie folgt zu berechnen:

Es bedeutet: Qk1: erste Messung, Stufe k;
Qk2: zweite Messung, Stufe k;
Qk3: dritte Messung, Stufe k.

(3) Die Empfindlichkeiten Sk sind mit Hilfe der Wertepaare Pk undQk wie folgt zu ermitteln:

.

Zu Vergleichszwecken ist die mittlere Empfindlichkeit S mit Hilfe der folgenden Gleichung zu berechnen:

.

Es bedeutet: S: mittlere Empfindlichkeit;
Pk: Kalibrierdruck der Druckstufe k;
Qk: mittlere Ladung bei Druck Pk;
n: Zahl der Kalibrierstufen.

(4) Die Berechnung der Linearität L ist nach folgender Formel vorzunehmen:

.

Es bedeutet:
QFS = Ladung der höchsten Stufe
PFS = Druck der höchsten Stufe.

Kalibrierung der Messkette

§ 51. Bei Aktualisierung der Software oder bei Änderung des Erfassungssystems (Bereichswechsel oder Änderung des Ladungsverstärkers) muss die Messkette neu kalibriert werden. Die Messkette ist mit einem bekannten Ladungssignal in der Größenordnung des Messsignals von einer Dauer von einer bis zehn Millisekunden und mit der Anstiegszeit von 0,2 bis 1,0 ms zu kalibrieren. Der angezeigte Wert Pmax muss mit dem verwendeten Kalibrierwert übereinstimmen. Es muss sichergestellt werden, dass dieselbe Messkette und Software eingesetzt wird wie für die betriebsmäßige Messung. Die absolute Abweichung zwischen dem Eingangssignal und dem maximalen Ausgangssignal darf höchstens 0,5% betragen.

5.

Hauptstück

Verbindlicherklärung von technischen Normenwerken

Verbindlicherklärung von ÖNORMEN

§ 52. Folgende, in der Anlage 1 dargestellte ÖNORMEN werden für verbindlich erklärt:

1.

ÖNORM S 1232 „Kartuschen mit Hülse für Schussapparate – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997;

2.

ÖNORM S 1233 „Kartuschen für Alarmwaffen – Meßläufe“ Ausgabe: 1. April 1997;

3.

ÖNORM S 1234 „Patronen mit Kleinschrot – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997.

5.

Hauptstück

Berechnungen von Patronen- und Patronenlagerabmessungen sowie Verbindlicherklärung von technischen Regelwerken

Formeln für die Berechnungen

§ 52. (1) Die Patronenabmessungen in den mit dem Schriftzeichen (*) gekennzeichneten Maßen in den TDCC Maßblättern (Anlage 2) sind Grundmaße und die restlichen Werte sind gerundet. Alle Maße sind auf den Schnittpunkt der Linien bezogen.

1.

Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang der Schulter

2.

Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang des Hülsenhalses

3.

Maß bis zum Beginn der Eindrehung

4.

Durchmesser der Eindrehung

5.

Maß der zylindrischen Eindrehung

6.

Durchmesser der Hülse am Anfang der Schulter

7.

Durchmesser am Anfang des Hülsenhalses

8.

Länge bis zum Scheitel des Schulterwinkels

(2) Die Patronenlagerabmessungen in den mit dem Schriftzeichen (*) gekennzeichneten Maßen in den TDCC Maßblättern (Anlage 2) sind Grundmaße und die restlichen Werte sind gerundet. Alle Maße sind auf den Schnittpunkt der Linien bezogen.

1.

Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang der Schulter:

2.

Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang des Hülsenhalses

3.

Durchmesser der Hülse am Anfang der Schulter

4.

Durchmesser am Anfang des Hülsenhalses L2

5.

Schulterkonuswinkel

6.

Länge bis zum Scheitel des Schulterwinkels

7.

Durchmesser am Anfang des Übergangskonus

8.

Länge vom Ende des Patronenlagers bei H2 bis zum Anfang des Übergangs bei G1

9.

Länge vom Ende des Patronenlagers bei H2 bis zum Anfang des Übergangskonus

10.

Länge vom Ende des Patronenlagers bis zum Ende des Übergangskonus

11.

Winkel des Übergangs zwischen H2 und G1

(3) Erläuterung der Bezeichnungen

1.

Längenmaße

L1: Länge des Lagers bis Durchmesser P2

L2: Länge des Lagers bis Durchmesser H1

L3: Länge des Lagers bis Durchmesser H2

2.

Stoßboden

R: Tiefe der Randeinfräsung inklusive Verschlussabstand

R1: Durchmesser der Randeinfräsung

R2: Tiefe der Randeinfräsung

r: Radius am Anfang des Patronenlagers P1

3.

Pulverkammer

P1: Durchmesser am Ende des Randes

P2: Durchmesser am Beginn des Übergangskonus L1

4.

Schulterkonus

: Schulterkonuswinkel

S: Länge bis zum Scheitel des Schulterwinkels

r1max: Radius am Ende von Durchmesser P2

r2: Radius am Hülsenhals

5.

Hülsenhals

H1: Durchmesser am Beginn des Hülsenhalses im Abstand L2

H2: Durchmesser bei dem Abstand L3

6.

Übergang

G1: Durchmesser am Beginn des Übergangs

G: Abstand zwischen H2 und F

Winkel zwischen H2 und G1

h: Abstand zwischen H2 und G1

s: Abstand zwischen H2 und Beginn des Überganges beim Durchmesser G1

i: Halber Winkel des Übergangs

7.

Lauf

F: Felddurchmesser des Laufes

Z: Zugdurchmesser des Laufes

Verbindlicherklärung von ON-Regeln

§ 53. Folgende, in Anlage 2 dargestellte ON-Regeln werden für verbindlich erklärt:

1.

ONR 191390 „Randfeuerpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

2.

ONR 191391 „Pistolen und Revolverpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“

Ausgabe: 1. Jänner 2013;

3.

ONR 191392-1 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“

Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;

4.

ONR 191392-2 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“

Teil 2: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;

5.

ONR 191393-1 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“

Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;

6.

ONR 191393-2 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“

Teil 2: Kaliber in Zoll Ausgabe: 1. Jänner 2013;

7.

ONR 191394 „Magnumpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

8.

ONR 191395 „Schrotpatronen“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

9.

ONR 191396 „Kartuschen für Schussapparate – Abmessungen und Gasdrücke“

Ausgabe: 1. Jänner 2013;

10.

ONR 191397 “Kartuschen für Alarmwaffen – Abmessungen und Gasdrücke“

Ausgabe: 1. Jänner 2013;

11.

ONR 191399 “Sondermunition – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013.

Verbindlicherklärung von Toleranzen und TDCC Tabellen

§ 53. Die in den Anlagen 1 und 2 enthaltenen bzw. dargestellten Toleranzen und TDCC Tabellen werden für verbindlich erklärt.

6.

Hauptstück

Schlussbestimmungen

Sprachliche Gleichbehandlung

§ 54. Soweit in dieser Verordnung auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.

Verweisungen

§ 55. Verweisungen in dieser Verordnung auf andere Verordnungen sind als Verweisungen auf deren jeweils geltende Fassung zu verstehen.

Inkrafttreten und Außerkrafttreten

§ 56. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des Tages ihrer Kundmachung in Kraft; gleichzeitig tritt die Patronenprüfordnung 1999, BGBl. II Nr. 388/1999, außer Kraft.

EU-Notifikation

§ 57. Diese Verordnung wurde gemäß Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. L 204 vom 21.07.1998 S. 37, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 1025/2012, ABl. Nr. L 316 vom 14.11.2012 S. 12, unter Notifikationsnummer 2013/0303/A notifiziert.

EU-Notifikation

§ 57. (1) Diese Verordnung wurde gemäß Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. L 204 vom 21.07.1998 S. 37, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 1025/2012, ABl. Nr. L 316 vom 14.11.2012 S. 12, unter Notifikationsnummer 2013/0303/A notifiziert.

(2) Die Verordnung BGBl. II Nr. 435/2019 wurde unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie (EU) 2015/1535 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. L 241 vom 17.09.2015 S.1, notifiziert (Notifikationsnummer: 2019/350/A).

Anlage 1

ÖNORM S 1232 „Kartuschen mit Hülse für Schussapparate – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997;

ÖNORM S 1233 „Kartuschen für Alarmwaffen – Meßläufe“ Ausgabe: 1. April 1997;

ÖNORM S 1234 „Patronen mit Kleinschrot – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997.

(Anm.: Die ÖNORMEN sind als PDF dokumentiert.)

Anlage 1

Abmessungen und Toleranzen der Messläufe

(Anm.: Anlage 1 als PDF dokumentiert)

Anlage 2

ONR 191390 „Randfeuerpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191391 „Pistolen und Revolverpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191392-1 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191392-2 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 2: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191393-1 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191393-2 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 2: Kaliber in Zoll Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191394 „Magnumpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191395 „Schrotpatronen“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191396 „Kartuschen für Schussapparate – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191397 “Kartuschen für Alarmwaffen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;

ONR 191399 “Sondermunition – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013.

(Anm.: Die ÖNORMEN sind als PDF dokumentiert.)

Anlage 2

I. Patronen ohne Rand

Nr. Patronen- und Patronenlagermaßtabelle (TDCC) Datum Revision
1 4,6 X 30 18.05.2004 18.05.2016
2 5 mm / 35 SMc 05.05.2009
3 5,45 x 39 23.07.1992 19.05.2015
4 5,6 x 39 15.02.2000 14.05.2007
5 5,6 x 50 Mag. 14.06.1984 15.05.2002
6 5,6 x 57 14.06.1984 15.05.2002
7 5,6 x 61 SE v. H. 14.06.1984 23.09.2008
8 5,7 x 28 19.10.1993 15.05.2002
9 6 x 47 ATZL 05.11.1997 25.05.2011
10 6 x 47 SM 22.01.2002 19.09.2006
11 6 x 51 ATZL 05.11.1997 15.05.2002
12 6 x 62 Freres 14.06.1984 25.02.2005
13 6 mm BR Farè 19.05.2015
14 6 mm BR Norma 20.12.1995 15.05.2002
15 6 mm B.R. Rem. 01.03.1994 15.05.2002
16 6 mm D.B.G. 18.05.2016
17 6 mm PPC 14.06.1984 15.05.2002
18 6 mm PPC ITA 19.05.2015
19 6 mm PPC-USA 18.04.1989 15.05.2002
20 6 mm Rem. (244 Rem.) 14.06.1984 15.05.2002
21 6 XC 15.04.2008
22 6,3 x 57 Farè 30.05.2012
23 6,5 - 284 Norma 15.02.2000 15.04.2008
24 6,5 x 39 22.05.2013
25 6,5 x 47 Lapua 16.05.2006 20.05.2014
26 6,5 x 52 Carcano 21.09.1993 20.05.2014
27 6,5 x 54 Mauser 14.06.1984 15.05.2002
28 6,5 x 54 M.-Sch. 14.06.1984 15.05.2002
29 6,5 x 55 SE 14.06.1984 22.05.2013
30 6,5 x 55 T.R.I. 19.05.2015
31 6,5 x 57 14.06.1984 15.05.2002
32 6,5 x 58 Mauser 14.06.1984 15.05.2002
33 6,5 x 63 Messner Mag. 22.01.2002 15.05.2002
34 6,5 x 64 27.02.1992 15.05.2002
35 6,5 x 64 Brenneke 27.02.1992 22.05.2013
36 6,5 x 65 RWS 05.04.1990 15.05.2002
37 6,5 x 68 14.06.1984 15.05.2002
38 6,5 Creedmoor 30.05.2012
39 6,5 Grendel 22.05.2013 19.05.2015
40 6,5 mm D.B.G. 19.05.2015
41 6,5 mm Lahoz 25.05.2011
42 6,8 mm Rem. SPC 16.05.2006
43 7 x 33 Sako 09.03.1995 15.05.2002
44 7 X 44 Penna 22.05.2013
45 7 x 57 14.06.1984 15.05.2002
46 7 x 64 14.06.1984 15.05.2002
47 7-47 GS 22.05.2013
48 7 mm - 08 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
49 7 mm Blaser Mag. 05.05.2009
50 7 mm B.R. Rem. 01.03.1994 15.05.2002
51 7 mm Exp. Rem. 14.06.1984 15.05.2002
52 7 mm KM 01.09.1999 25.05.2011
53 7 mm Rem. SA Ultra Mag. 27.09.2004
54 7 mm Rem. Ultra Mag. 22.01.2002 15.05.2002
55 7 mm SE v.H. 14.06.1984 15.05.2002
56 7 mm Win. Short Mag. 22.01.2002 25.05.2011
57 7,21 Firebird 22.01.2002 23.09.2008
58 7,5 x 54 MAS 14.05.2007 25.05.2011
59 7,5 x 55 Suisse 14.06.1984 18.05.2016
60 7,62 x 39 04.01.1989 22.05.2013
61 7,62 x 45 03.08.1992 23.09.2008
62 7,62 UKM 22.01.2002 23.09.2008
63 7,65 x 53 Arg. 14.06.1984 15.05.2002
64 7,82 Warbird 15.02.2000 23.09.2008
65 7,92 x 24 VBR 14.05.2007
66 7,92 x 33 kurz 14.06.1984 20.05.2014
67 8 x 51 (Mauser K) 14.06.1984 15.05.2002
68 8 x 56 M.-Sch. 14.06.1984 15.05.2002
69 8 x 57 I 14.06.1984 15.05.2002
70 8 x 57 IS 14.06.1984 18.05.2016
71 8 x 57 PCC 05.05.2009
72 8 x 60 13.06.1984 25.05.2011
73 8 x 60 S 14.06.1984 19.09.2006
74 8 x 64 14.06.1984 15.05.2002
75 8 x 64 S 14.06.1984 15.05.2002
76 8 x 68 S 14.06.1984 19.09.2006
77 8 x 75 S 14.06.1984 15.05.2002
78 8,5 x 63 27.02.1992 24.01.2006
79 8,5 x 68 Fanzoj 30.05.2012
80 8,5 mm Messner Mag. 22.05.2013
81 9 x 56 M.-Sch. 28.06.1995 01.07.2005
82 9 x 57 14.06.1984 18.05.2004
83 9,3 x 57 14.05.2007 25.05.2011
84 9,3 x 62 14.06.1984 15.05.2002
85 9,3 x 64 Brenneke 14.06.1984 15.05.2002
86 9,3 x 66 Sako 22.01.2002 19.09.2006
87 9,3 RSM 25.05.2011
88 9,5 x 57 M.-Sch. 28.06.1995 15.05.2002
89 9,5 x 66 SE v. H. 24.05.1996 15.05.2002
90 10,3 CSP 18.05.2016
91 10,75 x 68 14.06.1984 15.05.2002
92 12,7 x 70 (500 Schüler) 27.01.1998 15.05.2002
93 17 Libra 22.01.2001 15.05.2002
94 17 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
95 17 Rem. Fireball 15.04.2008 25.05.2011
96 204 Ruger 16.05.2006
97 215 27.02.1992 25.05.2011
98 22 PPC-USA 18.04.1989 15.05.2002
99 22-250 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
100 220 Swift 14.06.1984 23.09.2008
101 222 Rem. 14.06.1984 13.09.2008
102 222 Rem.Mag. 14.06.1984 15.05.2002
103 223 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
104 223 Win. SS Mag. 18.05.2004 23.09.2008
105 243 Win. 14.06.1984 15.05.2002
106 243 Win. SS Mag. 07.11.2003 23.09.2008
107 25 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
108 25 Win. SSM 16.05.2006 25.05.2011
109 25-06 Rem. 14.06.1984 23.09.2008
110 250 Savage 14.06.1984 15.05.2002
111 255 GS 26.05.2010
112 256 Mag. Gibbs 14.06.1984 15.05.2002
113 257 Roberts 14.06.1984 15.05.2002
114 260 Rem. 09.02.1998 15.05.2002
115 264 Leroy N.E. 01.03.1994 15.05.2002
116 270 Win. 14.06.1984 15.05.2002
117 270 Win. Short Mag. 22.01.2002 23.09.2008
118 275 H.V. Rigby 14.06.1984 15.05.2002
119 277 GS 26.11.1996 25.05.2011
120 280 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
121 280 Riml. N.E. Ross 14.06.1984 15.05.2002
122 284 Tony 18.10.2016
123 284 Win. 14.06.1984 25.05.2005
124 30 BR 25.05.2011
125 30 Carbine 14.06.1984 15.05.2002
126 30 Court 17.05.1991 15.05.2002
127 30 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
128 30 TC 05.05.2009
129 30-06 Ackley Improved 20.05.2014
130 30-06 Court Cartry 10.12.1995 15.05.2002
131 30-06 Spring. 14.06.1984 23.09.2008
132 30-284 NOLASCO 10.12.1995 05.05.2009
133 30-284 Win. 09.02.1998 15.05.2002
134 30-47 GS 20.05.2014
135 300 AAC Blackout 19.05.2015 18.05.2016
136 300 Blacktornado 19.05.2015 18.05.2016
137 300 Blaser Mag. 05.05.2009
138 300 CR 16.05.2006 15.04.2008
139 300 Lapua Mag. 06.10.1989 23.09.2008
140 300 Norma Mag 30.05.2012
141 300 Pegasus 20.05.2014
142 300 RCM 26.05.2010 25.05.2011
143 300 Rem. SA Ultra Mag. 01.03.2002 27.09.2004
144 300 Rem. Ultra Mag. 03.11.1998 23.09.2008
145 300 Savage 14.06.1984 15.05.2002
146 300 Whisper 05.05.2009 19.05.2015
147 300 Win. Short Mag. 22.01.2002 23.09.2008
148 308 EH 20.09.1989 15.05.2002
149 308 Match 20.05.2014
150 308 Win. 14.06.1984 23.09.2008
151 318 Riml. N.E. 14.06.1984 15.05.2002
152 32 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
153 325 WSM 14.05.2007
154 333 Riml. N.E. 14.06.1984 15.05.2002
155 338 Blaser Mag. 05.05.2009
156 338 Federal 14.05.2007 25.05.2011
157 338 Lapua Mag. 09.09.1989 18.10.2016
158 338 Norma Mag. 26.05.2010
159 338 RCM 25.05.2011
160 338 Rem. Ultra Mag. 20.10.2000 19.09.2006
161 338 Win. Short Mag. 22.01.2002 19.09.2006
162 35 Rem. 14.06.1984 15.05.2002
163 35 Whelen 01.03.1994 15.05.2002
164 350 Mag. Rigby 14.06.1984 15.05.2002
165 358 Win. 14.06.1984 15.05.2002
166 375 Blaser Mag. 05.05.2009
167 375 Hölderlin 14.05.2007
168 375 Rem. Ultra Mag. 22.01.2002 18.05.2004
169 375 Ruger 05.05.2009
170 376 Steyr 20.01.1999 15.05.2002
171 404 Riml. N.E. 14.06.1984 25.05.2005
172 408 Chey Tac 22.05.2013 18.10.2016
173 416 A-TEC 18.05.2016
174 416 Barrett 18.05.2016
175 416 Rigby 14.06.1984 15.05.2002
176 416 Ruger 26.05.2010
177 416 TYR 20.05.2014
178 45 Blaser 21.10.2002 07.12.2005
179 450 Bushmaster 26.05.2010
180 450 Rigby 15.02.2000 14.05.2007
181 460 Steyr 16.05.2006
182 50 Browning 31.05.1995 26.05.2010
183 500 Jeffery 12.01.1999 15.05.2002
184 505 Mag. Gibbs 14.06.1984 15.05.2002
185 510 DTC 18.05.2004 27.09.2004

II. Patronen mit Rand

Nr. Patronen- und Patronenlagermaßtabelle (TDCC) Datum Revision
1 5,6 x 35 R 14.06.1984 15.05.2002
2 5,6 x 50 R Mag. 04.02.1988 15.05.2002
3 5,6 x 52 R 14.06.1984 15.05.2002
4 5,6 x 57 R 14.06.1984 15.05.2002
5 5,6 x 61 R SE v. H. 14.06.1984 15.05.2002
6 5,6 x 70 R 15.04.2008
7 6 x 50 R Scheiring 29.09.1987 15.05.2002
8 6 x 52 R BB2 25.05.2005
9 6 x 52 R Bretschneider 27.01.1998 15.05.2002
10 6 x 62 R Freres 27.02.1992 15.05.2002
11 6 x 70 R 28.06.2000 15.05.2002
12 6,5 x 50 R 27.02.1992 15.05.2002
13 6,5 x 51 R (Arisaka) 14.06.1984 22.05.2013
14 6,5 x 52 R 14.06.1984 15.05.2002
15 6,5 x 52 R KS 30.05.2012
16 6,5 x 57 R 14.06.1984 15.05.2002
17 6,5 x 58 R 14.06.1984 15.05.2002
18 6,5 x 65 R RWS 05.04.1990 15.05.2002
19 6,5 x 68 R 14.06.1984 15.05.2002
20 6,5 x 70 R 11.04.1986 15.05.2002
21 7-30 Waters 19.02.1991 15.05.2002
22 7 x 50 R 27.02.1992 15.05.2002
23 7 x 57 R 14.06.1984 19.05.2015
24 7 mm Mag.Fl. HH 14.06.1984 15.05.2002
25 7 x 65 R 14.06.1984 15.05.2002
26 7 x 67 R Luyven 16.05.2006
27 7 x 72 R 14.06.1984 15.05.2002
28 7 x 75 R SE.v. H. 14.06.1984 15.05.2002
29 7,62 x 53 R 14.06.1984 15.05.2002
30 7,62 x 54 R 14.06.1984 20.05.2014
31 8 x 50 R 06.10.1989 15.05.2002
32 8 x 51 R Lebel 19.05.2015
33 8 x 56 R M30S 30.01.1988 02.08.2006
34 8 x 56 R M89 Port. Krop. 14.06.1984 02.08.2006
35 8 x 57 R 360 14.06.1984 15.05.2002
36 8 x 57 IR 14.06.1984 22.05.2013
37 8 x 57 IRS 14.06.1984 15.05.2002
38 8 x 58 R 14.06.1984 15.05.2002
39 8 x 60 R 14.06.1984 15.05.2002
40 8 x 60 RS 14.06.1984 15.05.2002
41 8 x 65 R 14.06.1984 15.05.2002
42 8 x 65 RS 14.06.1984 15.05.2002
43 8 x 72 R 14.06.1984 15.05.2002
44 8 x 75 RS 14.06.1984 15.05.2002
45 8 mm – 348 Win. 16.03.1999 15.05.2002
46 8,15 x 46 R 14.06.1984 15.05.2002
47 8,2 x 53 R 09.03.1995 15.05.2002
48 8,5 x 63 R 27.02.1992 24.01.2006
49 8,5 x 75 R Scheiring 20.05.2014
50 9 x 53 R 23.03.1999 0000-00-00
51 9 x 57 R 14.06.1984 15.05.2002
52 9,3 x 53 R Finnish 09.03.1995 15.05.2002
53 9,3 x 72 R 14.06.1984 15.05.2002
54 9,3 x 74 R 14.06.1984 16.05.2006
55 10,3 x 60 R 14.06.1984 15.05.2002
56 11,15 x 60 R 14.06.1984 15.05.2002
57 17 Hornet 20.05.2014
58 218 Bee 14.06.1984 15.05.2002
59 219 Zipper 14.06.1984 15.05.2002
60 22 Hornet 14.06.1984 15.05.2002
61 22 Savage 14.06.1984 15.05.2002
62 222 R Stief 20.05.2014
63 225 Win. 14.06.1984 25.05.2011
64 240 Fl. N.E. 14.06.1984 18.05.2004
65 25-20 Win. 14.06.1984 15.05.2002
66 25-35 Win. 14.06.1984 08.02.2006
67 256 Win. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
68 280 Fl. N.E. 14.06.1984 18.05.2004
69 297/230 Morris lg 14.06.1984 07.06.2000
70 297/230 Morris sh 14.06.1984 07.06.2000
71 30 R Blaser 19.02.1991 06.07.2007
72 30 Fl. N.E. Purdey 14.06.1984 25.05.2011
73 30 Super Fl. HH 14.06.1984 25.05.2011
74 30-06 R Stief 05.05.2009
75 30-30 Win. 14.06.1984 15.05.2002
76 30-40 Krag 14.06.1984 25.05.2011
77 300/295 Rook Rifle 14.06.1984 25.05.2011
78 300 Sherwood 14.06.1984 15.05.2002
79 303 British 14.06.1984 23.09.2008
80 303 Savage 14.06.1984 25.05.2011
81 303 Sporting 13.11.2000 19.09.2006
82 307 Win. 14.06.1984 22.05.2013
83 308 Marlin Express 05.05.2009
84 310 Cadet Rifle 14.06.1984 15.05.2002
85 32 Win. SL 14.06.1984 15.05.2002
86 32 Win. Spec. 14.06.1984 23.06.2006
87 32-20 Win. 14.06.1984 15.05.2002
88 32-40 Win. 14.06.1984 15.05.2002
89 33 Win. 14.06.1984 15.05.2002
90 338 Marlin Express 26.05.2010
91 348 Win. 14.06.1984 15.05.2002
92 35 Win. 14.06.1984 15.05.2002
93 35 Win. SL 14.06.1984 15.05.2002
94 350 No. 2 Rigby 14.06.1984 15.05.2002
95 351 Win. SL 14.06.1984 25.05.2011
96 356 Win. 14.06.1984 25.05.2011
97 360 N.E. 21/4 14.06.1984 15.05.2002
98 369 N.E. Purdey 14.06.1984 15.05.2002
99 375 Fl. N.E. 21/2 14.06.1984 24.01.2006
100 375 Fl. Mag. N.E. 14.06.1984 22.05.2013
101 375 R Hölderlin 14.05.2007
102 375 R Verney-Carron 26.05.2010
103 375 Win. 14.06.1984 26.05.2010
104 38-40 Win. 14.06.1984 15.05.2002
105 38-55 Win. 14.06.1984 15.05.2002
106 380 Long Rifle 14.06.1984 15.05.2002
107 40-60 Win 15.05.2007 15.04.2008
108 40-82 Win. 14.06.1984 15.05.2002
109 400 Purdey 3 14.06.1984 14.05.2007
110 400/350 N.E. 14.06.1984 15.05.2002
111 401 Win. SL 14.06.1984 15.05.2002
112 405 Win. 14.06.1984 15.05.2002
113 408 Win. 14.06.1984 15.05.2002
114 44-40 Win. 14.06.1984 15.05.2002
115 444 Marlin 14.06.1984 15.05.2002
116 45-60 Win 15.05.2007 15.04.2008
117 45-70 Elko Mag. 28.07.1992 15.05.2002
118 45-70 Govt. 14.06.1984 15.05.2002
119 45-75 Win 14.06.1984 15.04.2008
120 45-90 WM 08.04.2003 27.09.2004
121 450 N.E. 3" 1/4 14.06.1984 22.05.2013
122 450 N° 2 N.E. 3“1/2Eley 27.01.1998 15.05.2002
123 450/400 N.E. 3 14.06.1984 15.04.2008
124 450/400 Mag. N.E. 31/4 14.06.1984 15.05.2002
125 470 N.E. 14.06.1984 22.05.2013
126 475 N° 2 N.E. 31/2 14.06.1984 14.06.1984
127 475 N° 2 N.E. 3“1/2 Jeffery 27.01.1998 27.01.1998
128 50-95 Win. 05.05.2009
129 500 N.E. 3" 14.06.1984 20.07.2005
130 500/416 N.E. 3“1/4 20.12.1996 15.05.2002
131 500/465 N.E. 14.06.1984 15.05.2002
132 56/50 Spencer 18.05.2004 27.09.2004
133 577/450 Sld. Mart.H. 14.06.1984 15.05.2002
134 577 N.E. 3" 14.06.1984 30.05.2012
135 577 Sld. Snider 14.06.1984 15.05.2002
136 600 N.E. 14.06.1984 15.05.2002
137 700 HH Nitro Exp. 06.04.1992 15.05.2002
138 4 Bore Rifle 27.09.1993 15.05.2002

III. Magnumpatronen

Nr. Patronen- und Patronenlagermaßtabelle (TDCC) Datum Revision
1 6,5 mm Rem. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
2 7 x 61 Super 24.04.1990 25.05.2011
3 7 mm Rem. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
4 7 mm STW 15.02.2000 23.09.2008
5 7 mm Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
6 8 mm Rem.Mag. 14.06.1984 23.09.2008
7 11,5 x 51 05.05.2009
8 224 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
9 240 Belt. Riml. N.E. 14.06.1984 15.05.2002
10 240 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
11 244 HH Mag. 14.06.1984 15.05.2002
12 257 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
13 264 Win. Mag. 14.06.1984 08.02.2006
14 270 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
15 275 Belt. N.E. 14.06.1984 15.05.2002
16 30 Super Bl Riml. HH 14.06.1984 15.05.2002
17 30-378 Weath. Mag. 05.03.1996 15.05.2002
18 300 HH Mag. 14.06.1984 25.05.2011
19 300 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
20 300 Win. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
21 308 Norma Mag. 14.06.1984 18.10.2016
22 338 Win. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
23 338-378 Weath. Mag 09.02.1998 05.05.2009
24 340 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
25 350 Rem.Mag. 14.06.1984 15.05.2002
26 358 Norma Mag. 14.06.1984 15.05.2002
27 375 HH Mag. 14.06.1984 15.05.2002
28 375 Weath.Mag. 17.01.1987 15.05.2002
29 378 Weath.Mag. 14.06.1984 15.05.2002
30 400 HH Belt. Mag. 25.05.2005
31 416 Rem. Mag. 10.09.1989 18.05.2004
32 416 Taylor Mag. 15.04.2008 25.05.2011
33 416 Weath.Mag. 19.02.1991 18.05.2004
34 450 Marlin 05.05.2009
35 458 Lott 24.08.2000 16.05.2006
36 458 Win. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
37 460 Weath. Mag. 14.06.1984 15.05.2002
38 465 HH Belt. Mag. 19.09.2006

IV. Pistolen und Revolverpatronen

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