Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend über die Erprobung von Patronen für Handfeuerwaffen 2013 (Patronenprüfordnung 2013)
(4) Bei Gebrauchsmunition darf in 90% aller Fälle, mit einer statistischen Sicherheit von 95%, kein Einzelwert den Wert Emax um mehr als 7% überschreiten. Diese Forderung gilt als erfüllt, wenn folgende Ungleichung gilt: En K3n Sn 1,07 Emax.
(5) Ist gemäß Abs. 1 anstelle der Messung des Gasdruckes die Geschoßenergie zu ermitteln, so hat die mittlere Geschoßenergie der Beschussmunition im Regelfall um 10% höher zu sein als die zulässige Geschoßenergie der für die betreffende Handfeuerwaffe vorgesehenen Gebrauchsmunition. Sie ist in der jeweils in Betracht kommenden, in § 53 angeführten TDCC Tabelle (Anlage 2) festgelegt. Wenn die verlangte Geschoßenergie für Beschussmunition durch eine Erhöhung des Treibladungsgewichtes nicht erreicht werden kann, kann das Geschoßgewicht um 10% erhöht werden, wobei die Energieverluste durch die Reibung im Lauf nicht ansteigen dürfen.
(6) Die Forderung gemäß Abs. 5 gilt als erfüllt, wenn in 90% der Fälle, mit einer statistischen Sicherheit von 95%, der untere Wert der Toleranzgrenze nicht kleiner ist als 1,07 Emax. Die Beschussmunition hat demnach den folgenden Ungleichungen zu entsprechen:
En 1,10 E max ;
En – K3n Sn 1,07 E max ;
En + K3n Sn 1,25 E max .
Ermittlung der Geschoßenergie bei Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung
§ 37. (1) Für die Überprüfung der Geschoßenergie von Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung sind Messläufe zu verwenden, deren Innenabmessungen der Patronenlager jenen Mindestmaßen entsprechen, welche in der ON-Regel 191390 angegeben sind. Folgende Laufabmessungen sind für die Messläufe vorgeschrieben:
200 mm 2 mm für die Länge des Messlaufes Lc;
4,05 mm bzw. 5,45 mm 0,02 mm für den Felddurchmesser F;
4,30 mm bzw. 5,60 mm 0,03 mm für den Zugdurchmesser Z;
5,50 mm bzw. 8,38 mm 0,03 mm für den Durchmesser des glatten Laufes F = Z;
450 mm für die Dralllänge u;
1,25 mm 0,10 mm für die Breite der Züge b;
6 für die Anzahl der Züge N.
(2) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.
(3) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und
für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;
für die Messung der Geschoßenergie der Beschusspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.
Ermittlung der Geschoßenergie bei Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung
§ 37. (1) Für die Überprüfung der Geschoßenergie von Patronen für Handfeuerwaffen mit Randfeuerzündung sind Messläufe zu verwenden, deren Innenabmessungen der Patronenlager jenen Mindestmaßen entsprechen, welche in der TDCC Tabelle V (Anlage 2) angegeben sind. Folgende Laufabmessungen sind für die Messläufe vorgeschrieben:
200 mm 2 mm für die Länge des Messlaufes Lc;
4,05 mm bzw. 5,45 mm 0,02 mm für den Felddurchmesser F;
4,30 mm bzw. 5,60 mm 0,03 mm für den Zugdurchmesser Z;
5,50 mm bzw. 8,38 mm 0,03 mm für den Durchmesser des glatten Laufes F = Z;
450 mm für die Dralllänge u;
1,25 mm 0,10 mm für die Breite der Züge b;
6 für die Anzahl der Züge N.
(2) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.
(3) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und
für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;
für die Messung der Geschoßenergie der Beschusspatronen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.
Ermittlung der Geschoßenergie bei Kartuschen für Alarmwaffen
§ 38. (1) Für die Überprüfung der Geschoßenergie der Kartuschen für Alarmwaffen ist ein Messlauf gemäß ÖNORM S 1233 zu verwenden, dessen Abmessungen den in dieser ÖNORM sowie in der ON-Regel 191397 angegebenen Maßen entsprechen.
Folgende Toleranzen sind zulässig:
H11 für die Länge des Munitionslagers L3;
js16 für die Länge des Laufes LT.
Zur Messung der Geschoßenergie sind Projektile zu verwenden, die folgende Bedingungen erfüllen:
Durchmesser: 6 mm (f8) bzw. 9 mm (f7);
Gewicht: m = 4,0 g 0,04 g bzw. m = 10 g 0,1 g;
Werkstoff: Messing (58% – 70% Cu) oder mittelharter Stahl (R = 55 bis 65 Deka-N/mm²);
Länge: proportional zum Gewicht.
(2) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe gemäß Abs. 1 ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.
(3) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und
für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;
für die Messung der Geschoßenergie der Beschusskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.
Ermittlung der Geschoßenergie bei Kartuschen für Alarmwaffen
§ 38. (1) Für die Überprüfung der Geschossenergie der Kartuschen für Alarmwaffen ist ein Messlauf gemäß Anlage 1 zu verwenden, dessen Abmessungen den in der Anlage 1 sowie den in der TDCC Tabelle VIII (Anlage 2) angegebenen Maßen entsprechen.
(2) Folgende Toleranzen sind zulässig:
H11 für die Länge des Munitionslagers L3;
js16 für die Länge des Laufes LT.
(3) Zur Messung der Geschoßenergie sind Projektile zu verwenden, die folgende Bedingungen erfüllen:
Durchmesser: 6 mm (f8) bzw. 9 mm (f7);
Gewicht: m = 4,0 g +/- 0,04 g bzw. m = 10 g +/- 0,1 g;
Werkstoff: Messing (58% - 70% Cu) oder mittelharter Stahl (R = 55 bis 65 Deka-N/mm²);
Länge: proportional zum Gewicht.
(4) Die Kontrolle der Maßhaltigkeit der Messläufe gemäß Abs. 1 ist mit Hilfe solcher Messsysteme durchzuführen, die unmittelbaren Zugang zu den zu messenden Werten geben.
(5) Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regeln der Statistik des § 27 und
für die Messung der Geschoßenergie der Gebrauchskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 4;
für die Messung der Geschoßenergie der Beschusskartuschen nach den Bestimmungen des § 36 Abs. 5 und 6.
Ermittlung des Mündungsimpulses bei Patronen mit bleifreien Schroten
§ 39. Der Mündungsimpuls Mo ist aus der Masse m und der Geschwindigkeit v des Geschoßes nach der Formel zu ermitteln. Die Geschoßgeschwindigkeit ist in 2,5 m Entfernung vor der Mündung des Laufes in sinngemäßer Anwendung von § 36 Abs. 2 in einem zylindrischen Messlauf gemäß § 30 Abs. 2 ohne Choke, zu messen und ist als Mittelwert aus einer Serie von 10 Schüssen anzugeben.
Hauptstück
Kalibrierung mechanisch-elektrischer Druckaufnehmer
Anwendungsbereich
§ 40. (1) Jeder einzelne der bei der Messung des Gasdruckes von Munition gemäß den Bestimmung des 2. Hauptstückes Verwendung findende, in § 28 beschriebene mechanisch-elektrische Druckaufnehmer ist während seiner gesamten Verwendungsdauer wiederholt zu überprüfen.
(2) Mit Hilfe der Kalibrierung der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer im Laboratorium sind deren messtechnische Hauptmerkmale zu bestimmen. Diese sind:
Empfindlichkeit über den gesamten Messbereich;
Linearitätsabweichung;
Wiederholbarkeit.
(3) Durch die regelmäßigen Kalibrierungen der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer soll eine Streuung der Messungen der Spitzendruckwerte erzielt werden, die unter 4% liegt. Der angestrebte Messfehler sollte weniger als 3% betragen.
Hauptstück
Kalibrierung elektromechanischer Druckaufnehmer
Anwendungsbereich
§ 40. (1) Jeder einzelne der bei der Messung des Gasdruckes von Munition gemäß den Bestimmung des 2. Hauptstückes Verwendung findende, in § 28 beschriebene elektromechanische Druckaufnehmer ist während seiner gesamten Verwendungsdauer wiederholt zu überprüfen.
(2) Mit Hilfe der Kalibrierung sind die messtechnischen Hauptmerkmale zu bestimmen. Diese sind:
Empfindlichkeit über den gesamten Messbereich;
Linearitätsabweichung;
Wiederholbarkeit.
(3) Die Kalibrierung hat zu erfolgen
jedenfalls während der ersten 600 Schüsse mindestens alle 200 Schüsse und anschließend mindestens alle 500 Schüsse, wobei die Kalibrierungsfrequenz an den gewollten Unsicherheitsgrad anzupassen ist,
wenn die erhobenen Mittelwerte bei Versuchen, die gleichzeitig mit mehreren Druckaufnehmern durchgeführt wurden, um mehr als 4% voneinander abweichen sowie
bei Vorliegen folgender Anomalien:
Streuung der Messwerte;
Nichtanzeige der Werte;
Entweichen von Gas.
(4) Über die Verwendung sind Aufzeichnungen zu führen. Diese haben zu enthalten:
die Anzahl der Schüsse;
den registrierten Höchstdruck;
allfällige Störfälle.
Messsystem für die Kalibrierung
§ 41. (1) Das Messsystem besteht aus:
einem statischen oder einem dynamischen Kalibrator;
einem Verstärker (Last- oder Spannungsverstärker);
einem Anzeigegerät (Voltmeter, Spitzenwertleser, Oszillograph, etc.).
(2) Die Genauigkeit des gesamten Messsystems muss
bei der primären Kalibrierung kleiner als 1% sein;
bei der sekundären Kalibrierung kleiner als 2% sein.
(3) Wird die sekundäre Kalibrierung durch Vergleich mit einem Referenz – Druckaufnehmer durchgeführt, muss die Genauigkeit dieses Gerätes kleiner als oder gleich 0,5% sein.
(4) Die Genauigkeit des gesamten Messsystems ist mindestens alle 5 Jahre sowie anlässlich des Austausches eines wesentlichen Bestandteiles von einer der folgenden Stellen überprüfen zu lassen:
Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder diesem gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten;
von hierfür akkreditierten Kalibrierstellen.
Primärdruckaufnehmer
§ 42. (1) Das Messsystem für die primäre Kalibrierung sowie das dynamische Vergleichssytem zur Überprüfung der Referenzdruckaufnehmer sind mit Hilfe eines Primärdruckaufnehmers zu überprüfen.
(2) Der Primärdruckaufnehmer ist mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder diesem gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen jeweils nach 50 Zyklen, oder wenn Zweifel an der Genauigkeit bestehen, mindestens jedoch alle zwei Jahre, zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.
(3) Der Primärdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:
Messbereich, entsprechend dem Anwendungszweck:
20 MPa bis 200 MPa + 10% oder 200 MPa bis 600 MPa + 10%;
Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;
Linearität: +0,3% vom Endwert;
Grenzfrequenz: 100 kHz;
Isolationswiderstand:
(4) Wird bei der Überprüfung festgestellt, dass ein Primärdruckaufnehmer nicht mehr den geforderten Bedingungen entspricht, kann er solange als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden, als er die für diesen geltenden Bedingungen (§ 43 Abs. 2) erfüllt.
Primärdruckaufnehmer
§ 42. (1) Das Messsystem für die primäre Kalibrierung sowie das dynamische Vergleichssytem zur Überprüfung der Referenzdruckaufnehmer sind mit Hilfe eines Primärdruckaufnehmers zu überprüfen.
(2) Der Primärdruckaufnehmer ist mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder diesem gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen jeweils nach 50 Zyklen, oder wenn Zweifel an der Genauigkeit bestehen, mindestens jedoch alle zwei Jahre, zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.
(3) Der Primärdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:
Messbereich, entsprechend dem Anwendungszweck:
20 MPa bis 200 MPa + 10% oder 200 MPa bis 600 MPa + 10%;
Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;
Linearität: +0,1% vom Endwert;
Grenzfrequenz: 100 kHz;
Isolationswiderstand:
(4) Wird bei der Überprüfung festgestellt, dass ein Primärdruckaufnehmer nicht mehr den geforderten Bedingungen entspricht, kann er solange als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden, als er die für diesen geltenden Bedingungen (§ 43 Abs. 2) erfüllt.
Referenzdruckaufnehmer
§ 43. (1) Referenzdruckaufnehmer, die bei der dynamischen Kalibrierung verwendet werden (§ 50 Abs. 4), sind mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.
(2) Der Referenzdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:
Messbereich, entsprechend dem Anwendungsbereich:
20 MPa bis 200 MPa +10% oder 200 MPa bis 600 MPa +10%;
Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;
Linearität: +0,5% vom Endwert;
Grenzfrequenz: 100 kHz;
Isolationswiderstand: 1.10 13 .
(3) Werden bei den nachfolgenden Überprüfungen gemäß Abs. 1 größere Abweichungen von der Empfindlichkeit festgestellt als
2% gegenüber der letzten Überprüfung,
4% gegenüber der ersten Überprüfung,
so darf der Druckaufnehmer, wenn auch nur einer der beiden Werte überschritten wird, nicht mehr als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden. Er kann jedoch solange als Druckaufnehmer für Gasdruckmessungen verwendet werden, als er die betreffenden Bedingungen (§ 47) erfüllt.
Referenzdruckaufnehmer
§ 43. (1) Referenzdruckaufnehmer, die bei der dynamischen Kalibrierung verwendet werden (§ 48 Abs. 2), sind mit dem dazugehörigen Adapter vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen oder gleichwertigen metrologischen Instituten anderer Staaten oder von hierfür akkreditierten Prüfstellen zu überprüfen. Über das Ergebnis der Überprüfung ist eine Bescheinigung auszustellen.
(2) Der Referenzdruckaufnehmer hat folgende Bedingungen zu erfüllen:
Messbereich, entsprechend dem Anwendungsbereich:
20 MPa bis 200 MPa +10% oder 200 MPa bis 600 MPa +10%;
Temperaturbereich: -50 °C bis +100 °C;
Linearität: +0,5% vom Endwert;
Grenzfrequenz: 100 kHz;
Isolationswiderstand: 1.10 13 .
(3) Werden bei den nachfolgenden Überprüfungen gemäß Abs. 1 größere Abweichungen von der Empfindlichkeit festgestellt als
2% gegenüber der letzten Überprüfung,
4% gegenüber der ersten Überprüfung,
so darf der Druckaufnehmer, wenn auch nur einer der beiden Werte überschritten wird, nicht mehr als Referenzdruckaufnehmer verwendet werden. Er kann jedoch solange als Druckaufnehmer für Gasdruckmessungen verwendet werden, als er nicht die in § 44 angeführten Werte überschreitet.
Primäre Kalibrierung
§ 44. (1) Zur Durchführung der Kalibrierungen sind jene Adapter zu verwenden, die von den Herstellern der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer vorgesehen sind.
(2) Die Messungen sind vom unteren Ende des Messbereiches des mechanisch-elektrischen Druckaufnehmers, mindestens aber von 100 bar beginnend, bis mindestens dem 1,3-fachen Druck der zu kontrollierenden Munition durchzuführen. Es sind mindestens fünf Zwischenwerte zu ermitteln, es ist also insgesamt an mindestens sieben Messpunkten zu messen.
(3) Bei jedem Messpunkt sind mindestens drei Versuche durchzuführen, um einen mittleren Empfindlichkeitswert zu bekommen.
(4) Die Kalibrierkurve ist wie die Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ zu berechnen. Beim mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer mit Kanal hat sie durch den Ursprung zu gehen. Beim mechanisch-elektrischen Tangential- oder Konformaldruckaufnehmer ist der durch die Kalibrierung bestimmte Offset zu berücksichtigen. In beiden Fällen ist bei den Schussversuchen von einer nicht linearen Abhängigkeit zwischen der Ladung Q und dem Gasdruck P als Grundlage für die Berücksichtigung der Empfindlichkeit auszugehen.
Ausscheiden eines Druckaufnehmers
§ 44. (1) Werden bei den Kalibrierungen eines Druckaufnehmers Unregelmäßigkeiten festgestellt, sind die Versuche noch mindestens zweimal durchzuführen, nachdem jeweils der Druckaufnehmer gereinigt und bei 65 °C getrocknet worden ist. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Messkette immer die geforderten Genauigkeitsgrenzen (§ 41 Abs. 2) aufweist.
(2) Der elektromechanische Druckaufnehmer ist auszuscheiden, wenn dennoch einer der folgenden Mängel festgestellt wird:
Instabilität der Messungen bei gleichem Druck und bei jedem Versuch höher als 2%;
Linearitätsabweichung der ersten Kalibrierung gemäß dem Kalibrierschein um mehr als 1%;
Feststellung von Abweichungen des Druckaufnehmers während des Kalibriervorganges.
Sekundäre Kalibrierung
§ 45. (1) Zur Durchführung der Kalibrierungen sind jene Adapter zu verwenden, die von den Herstellern der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer vorgesehen sind.
(2) Wird ein statischer Kalibrator verwendet, sind die Messungen unter sinngemäßer Anwendung des § 44 Abs. 2 vorzunehmen. Wird ein dynamischer Kalibrator verwendet, ist mindestens ein Versuch mit mindestens 20% des zu kontrollierenden Maximalgasdruckes, der das 1,3-fache des Messwertes betragen muss, durchzuführen.
(3) Bei jedem Messpunkt sind mindestens drei Versuche durchzuführen, um einen mittleren Empfindlichkeitswert zu bekommen.
(4) Die Kalibriergerade ist wie die Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ zu berechnen. Sie kann durch den Ursprung gehen. Geht sie nicht durch den Ursprung (§ 44 Abs. 4), ist der Offset zu berücksichtigen.
Wahl des Kalibrierverfahrens
§ 45. (1) Für die Untersuchung des statischen Verhaltens der elektromechanischen Druckaufnehmer sind diese mit Hilfe eines statischen Kalibrators (Manometerwaage) einem Referenzdruck auszusetzen, der als Primärgröße dient.
(2) Für die Überprüfung der Übereinstimmung zwischen den dynamischen Empfindlichkeiten bei Messungen und den statischen Empfindlichkeiten bei der Kalibrierung ist ein dynamischer Kalibrator (Ölbombe, Referenzmunition mit mehrstufigen Ladungen, Stoßwellenrohr) zu verwenden.
(3) Die Wahl des Kalibrierverfahrens ist entsprechend dem Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers vorzunehmen. Hinsichtlich der Arbeitsweise des Kalibrators ist die technische Anweisung seines Herstellers zu beachten. Ebenso ist die Montageanweisung des Herstellers des Druckaufnehmers zu beachten. Es sind die diesen Angaben entsprechenden Adapter zu verwenden. Insbesondere ist zu vermeiden, dass Luft im Hydraulikkreis eingeschlossen wird.
(4) Vor der Kalibrierung ist der Isolationswiderstand (Risol) des elektromechanischen Druckaufnehmers mit Hilfe eines geeigneten Isolationsprüfgerätes zu messen:
Ist R isol 1 · 10 12 , kann die Kalibrierung vorgenommen werden;
ist R isol 1 · 10 12 , ist der Stecker zu reinigen bzw. der Druckaufnehmer für mehrere Stunden einer Temperatur von etwa 80 °C auszusetzen und sodann der Isolationswiderstand erneut zu prüfen;
verbleibt R isol 1 · 10 12 , ist der Druckaufnehmer außer Betrieb zu nehmen.
(5) Weiters ist vor jeder Kalibrierung der zu prüfende Druckaufnehmer einer Vorbehandlung zu unterziehen, indem er mit Hilfe der manometrischen Ausstattung in drei aufeinanderfolgenden Belastungen dem Höchstdruck der vorgesehenen Kalibrierung ausgesetzt wird.
Wiederholte Kalibrierung
§ 46. (1) Die wiederholte Kalibrierung besteht aus einer Reihe von
primären Kalibrierungen (§ 44) und
sekundären Kalibrierungen (§ 45).
(2) Die Kontrollen der primären Kalibrierungen sind durchzuführen:
Während der ersten 600 Schüsse mindestens alle 200 Schüsse und anschließend mindestens alle 3000 Schüsse;
außerdem immer, wenn sich bei der Kontrolle einer sekundären Kalibrierung die Empfindlichkeit um mehr als 3% gegenüber der letzten Kalibrierung geändert hat;
weiters, wenn die erhobenen Mittelwerte bei Versuchen, die gleichzeitig mit mehreren mechanisch-elektrischen Druckaufnehmern durchgeführt wurden, um mehr als 4% voneinander abweichen.
(3) Die Kontrollen der sekundären Kalibrierung sind durchzuführen:
wenn bei den Schüssen zur Ermittlung des Gasdruckes der Munition eine der folgenden Anomalien festgestellt werden:
Streuung der Werte;
Nichtanzeige der Werte;
Entweichen von Gas;
die Kontrollen der Empfindlichkeit der Druckaufnehmer sind mindestens alle 500 Schüsse beim Wert des zu messenden Druckes durchzuführen.
Statische Kalibrierung
§ 46. (1) Die statische Kalibrierung ist mit einer Manometerwaage durchzuführen.
(2) Die einzelnen Elemente der Messkette haben folgende Merkmale einzuhalten:
Referenzdruck: 0,01%;
kalibrierter Ladungsverstärker
Linearität: 0,1% des Endwertes
Abweichung: 0,05 pC/s bei 25 1°C und 60% HR
Fehler: 0,5%
Erfassungssystem: 0,1% max oder gesamte Messunsicherheit: 1%.
(3) Die Kalibrierung der elektromechanischen Druckaufnehmer hat zu erfolgen:
bei mindestens 100 bar für Drücke bis zu 2000 bar und bei mindestens 500 bar für höhere Drücke,
bis zum 1,1fachen Druck der zu testenden Munition,
bei mindestens fünf Zwischenmessungen, dh. bei mindestens sieben Messpunkten.
Bei jedem Messpunkt sind mindestens drei Messungen durchzuführen und der Mittelwert zu berechnen. Die Empfindlichkeit ist definiert als das Verhältnis zwischen der elektrischen Ladung und dem Kalibrierdruck. Im Lauf des Zyklus werden sukzessive, mit steigenden Werten, die fünf Druckstufen erreicht. Zwischen den einzelnen Punkten ist für einige Sekunden zum Atmosphärendruck zurückzukehren.
(4) Alle Spannungen, die den Einstellungen und Druckstufen entsprechen, sind zu erfassen. Daraus sind die Kalibrierkurve, die Linearitätsabweichung, die Wiederholbarkeit im Verlauf der Kalibrierung und die Empfindlichkeit des Druckaufnehmers zu ermitteln. Für jeden Messpunkt ist die elektrische Ladung Q des Druckaufnehmers wie folgt zu bestimmen:
Q = (V1 – V0) · G.
Dabei bedeutet
V1 die Spannung, die an der jeweiligen Druckstufe abgelesen wird,
V0 die Restspannung, die erfasst wird, wenn der Druck gleich Null ist, und
G den Verstärkungsfaktor des Ladungsverstärkers, der durch die Anfangseinstellung definiert ist.
Ausscheiden eines Druckaufnehmers
§ 47. (1) Werden bei den Kalibrierungen eines Druckaufnehmers Unregelmäßigkeiten festgestellt, sind die Versuche noch mindestens zweimal durchzuführen, nachdem jeweils der Druckaufnehmer gereinigt und bei 65 °C getrocknet worden ist. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Messkette immer die geforderten Genauigkeitsgrenzen (§ 41 Abs. 2) aufweist.
(2) Der mechanisch-elektrische Druckaufnehmer ist auszuscheiden, wenn dennoch einer der folgenden Mängel festgestellt wird:
Instabilität der Messungen bei gleichem Druck und bei jedem Versuch höher als 2%;
Linearitätsabweichung in der Kurve der primären Kalibrierung um mehr als 1%;
Feststellung von Abweichungen des Druckaufnehmers während des Kalibriervorganges.
Kontinuierliche Kalibrierung
§ 47. (1) Die kontinuierliche Kalibrierung ist eine Alternative zur statischen Kalibrierung. Sie erfolgt durch Vergleich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers mit einem Referenzdruckaufnehmer.
(2) Der Druck muss kontinuierlich bis zum vorgesehenen Maximalwert erhöht und anschließend wieder auf Null (atmosphärischer Druck) zurückgeführt werden. Gleichzeitig muss eine kontinuierliche Aufzeichnung der Messwerte beider Druckaufnehmer erfolgen. Mit Hilfe des bekannten Druckwertes des Referenzaufnehmers wird die Empfindlichkeit des zu kalibrierenden Wandlers berechnet.
(3) Die Elemente der Messkette müssen folgende Merkmale aufweisen:
Generator für Dauerdruck: Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers +10%;
Für den Referenzdruckaufnehmer muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen:
Messspanne adaptiert an den höchsten Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers;
Linearität 0,3% über den gesamten Messbereich;
Eigenfrequenz 1kHz.
Für die Ladungsverstärker oder die gesamte Messkette muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen. Folgende Einstellungen sind zu verwenden:
Hochpassfilter: Aus (Zeitkonstante: Lang, T 100.000s);
Tiefpassfilter: Aus;
Bereich: zu kalibrierender Bereich + 10%;
Empfindlichkeit (Referenzaufnehmer): gemäß Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle;
Empfindlichkeit (Druckaufnehmer): nominale Empfindlichkeit laut Datenblatt;
max. Toleranz: 0,05pC/s bei 25 1°C und 60% HR.
Druckerzeugung:
Lastprofil: Halbsinus (angenähert) oder Dreieck;
Anstiegszeit bis zum höchsten Kalibrierpunkt: 15 Sekunden;
Vorspannzyklus: (0...PE...0);
Kalibrierzyklus: (0...PE...0).
(4) Die Erfassung der analogen Ausgangssignale der Ladungsverstärker umfasst:
Datenerfassungskomponenten nach dem aktuellen Stand der Technik;
Gesamte Messunsicherheit des Auswertungssystems: 0,1%.
(5) Die Verarbeitung und Auswertung der Daten muss enthalten:
Filtrierung und Signalverarbeitung der Messdaten;
Berechnung der Kalibrierparameter;
Überprüfung der Kalibrierergebnisse des getesteten Druckaufnehmers laut Spezifikationen des technischen Datenblattes;
Aufzeichnungen der Empfindlichkeit und Linearität für den kalibrierten Bereich.
Wahl des Kalibrators
§ 48. (1) Für die Untersuchung des statischen Verhaltens der mechanisch-elektrischen Druckaufnehmer sind diese mit Hilfe eines statischen Kalibrators (Manometerwaage) einem Referenzdruck auszusetzen, der als Primärgröße dient.
(2) Für die Überprüfung der Übereinstimmung zwischen den dynamischen Empfindlichkeiten bei Messungen und den statischen Empfindlichkeiten bei der Kalibrierung ist ein dynamischer Kalibrator (Ölbombe, Referenzmunition mit mehrstufigen Ladungen, Stoßwellenrohr) zu verwenden.
(3) Die Wahl des Kalibrators ist entsprechend der Skala des zu kalibrierenden Druckaufnehmers vorzunehmen. Hinsichtlich der Arbeitsweise des Kalibrators ist die technische Anweisung seines Herstellers zu beachten. Ebenso ist die Montageanweisung des Herstellers des Druckaufnehmers zu beachten. Es sind die, diesen Angaben entsprechenden Adapter zu verwenden. Insbesondere ist zu vermeiden, dass Luft in den Hydraulikkreis eingeschlossen wird.
(4) Vor der Kalibrierung ist der Isolationswiderstand (Risol) des mechanisch-elektrischen Druckaufnehmers mit Hilfe eines Isolationsprüfgerätes (Ohmmeter mit hoher Prüfspannung) zu messen:
Ist Risol , kann die Kalibrierung vorgenommen werden;
ist Risol , ist der Stecker zu reinigen bzw. der Druckaufnehmer für mehrere Stunden einer Temperatur von etwa 80 °C auszusetzen und sodann der Isolationswiderstand erneut zu prüfen;
verbleibt Risol , ist der Druckaufnehmer außer Betrieb zu nehmen.
(5) Weiters ist vor jeder Kalibrierung der zu prüfende Druckaufnehmer einer Vorbehandlung zu unterziehen, indem er mit Hilfe der manometrischen Ausstattung in drei aufeinanderfolgenden Belastungen dem Höchstdruck der vorgesehenen Kalibrierung ausgesetzt wird.
Dynamische Kalibrierung
§ 48. (1) Die dynamische Kalibrierung ist eine fakultative und zusätzliche Methode neben der statischen und kontinuierlichen Kalibrierung; dafür wird ebenfalls ein Referenzdruckaufnehmer benötigt.
(2) Der Referenzdruckaufnehmer und der zu kalibrierende Druckaufnehmer sind in einen Messkopf zu montieren, in dem ein dynamischer Druckanstieg erzeugt wird. Gleichzeitig muss eine kontinuierliche Aufzeichnung der Messwerte beider Druckaufnehmer erfolgen. Mit Hilfe des bekannten Druckwertes des Referenzaufnehmers wird die Empfindlichkeit des zu kalibrierenden Wandlers berechnet.
(3) Die Messelemente müssen folgende Eigenschaften aufweisen:
Für den Druckbereich: Messbereich des Druckaufnehmers +10%.
Für den Referenzdruckaufnehmer muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen. Folgende Einstellungen sind zu verwenden:
Messbereich angepasst an den höchsten Messbereich des zu kalibrierenden Druckaufnehmers;
Linearität: 0,3% über den gesamten Messbereich;
Eigenfrequenz: 150 kHz.
Für die Ladungsverstärker oder die gesamte Messkette muss ein Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle vorliegen. Folgende Einstellungen sind zu verwenden:
Hochpassfilter: Aus (Zeitkonstante: Lang, T 100.000s);
Tiefpassfilter: Aus;
Bereich: Kalibrierbereich + ca. 10%;
Empfindlichkeit (Referenzaufnehmer): gemäß Kalibrierschein einer akkreditierten Konformitätsbewertungsstelle;
Empfindlichkeit (Druckaufnehmer): nominale Empfindlichkeit laut Datenblatt;
max. Toleranz: 0,05pC/s bei 25 1°C und 60% HR.
(4) Für die Erfassung der analogen Ausgangssignale der Ladungsverstärker muss erforderlich sein:
Datenerfassungskomponenten nach dem aktuellen Stand der Technik;
Gesamte Messunsicherheit des Auswertungssystems: 0,1%.
Statischer Kalibrator
§ 49. (1) Die statische Kalibrierung ist mit einer Manometerwaage nach folgendem Messschema durchzuführen:
(2) Die einzelnen Elemente der Messkette haben die folgenden Genauigkeitsgrenzen einzuhalten:
Referenzdruck: 0,2%;
Kalibrierkondensator: 0,3%;
Spannungsnormal: 0,1%;
Ladungsverstärker: 0,1% vom Endwert;
Messwerterfassung: 0,1%;
zusammengesetzte Messunsicherheiten: 1%.
(3) Im Verlaufe jedes Kalibrierzyklus (§ 45 Abs. 2 und § 46 Abs. 2) sind die Druckstufen nacheinander in aufsteigender Reihenfolge durchzuführen, wobei zwischen den einzelnen Punkten für einige Sekunden zum Atmosphärendruck zurückgekehrt wird.
(4) Vor jedem Kalibrierzyklus (Abs. 3) ist mit Hilfe der Normspannung und der Kapazität des Kalibrierkondensators der Verstärkungsfaktor des Ladungsverstärkers zu ermitteln.
(5) Alle Spannungen, die den Einstellungen und Druckstufen entsprechen, sind zu erfassen. Daraus sind die Kalibrierkurve, die Linearitätsabweichung, die Wiederholbarkeit im Verlaufe der Kalibrierung und die Empfindlichkeit des Druckaufnehmers zu ermitteln. Für jeden Messpunkt ist die elektrische Ladung Q des Druckaufnehmers wie folgt zu bestimmen:
.
| Es bedeutet: | V1: die Spannung, die an der jeweiligen Druckstufe abgelesen wird; |
|---|---|
| V0: die Restspannung, die erfasst wird, wenn der Druck gleich Null ist; | |
| G: den Verstärkungsfaktor des Ladungsverstärkers, der durch die Anfangseinstellung definiert ist. | |
(6) Ausgehend von den drei Ladungswerten, die jeweils bei den einzelnen Druckstufen erhalten werden, wird die Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ (§ 44 Abs. 4 und § 45 Abs. 4) ermittelt.
Bestimmung der Empfindlichkeit
§ 49. (1) Die Berechnung des Toleranzbandes oder der linearen Regression hat gemäß nachstehender Grafik zu erfolgen, welche die zur Berechnung der spezifischen Parameter der piezoelektrischen Druckaufnehmer verwendeten Begriffe und Definitionen zeigt:
(2) Individuelle Empfindlichkeit:
(3) Die mittlere Empfindlichkeit kann auf zwei Arten bestimmt werden:
Algorithmus des Toleranzbandes
Lineare Regression
(4) Erläuterung der Bezeichnungen:
Ei: Empfindlichkeit an einem definierten Punkt i (pC/bar)
Pi: Druck an einem definierten Punkt i (bar)
Qi: Ladung an einem definierten Punkt i (pC)
Qe: Mittelwert der maximalen Ladung (pC)
PFS: Normaldruck (bar)
Eq: mittlere Empfindlichkeit (pC/bar)
P(i): Druck an einem definierten Punkt i (pC/bar)
Q(i): Ladung an einem definierten Punkt i (pC)
n: Anzahl der Punkte
Dynamischer Kalibrator
§ 50. (1) Für die dynamische Kalibrierung wird die Energie des Falls einer Masse M verwendet, die ein Wertepaar Druck – Ladung definiert. Die Kalibrierung erfolgt nach folgendem Messschema:
| Es bedeutet: | A: | Impulsdruckgeber; |
|---|---|---|
| B1: | Verhältnis Druck/Fallhöhe; | |
| B2: | Referenzwandler; | |
| C: | Kalibrierkondensator; | |
| D: | Ladungsverstärker; | |
| E: | Spannungsnormal; | |
| F: | Messwerterfassung; | |
| G: | Rechner; | |
| H: | Fallhöhe; | |
| I: | Drucker; | |
| T: | zu kalibrierender Druckaufnehmer; | |
| M: | Fallmasse. | |
Die einzelnen Elemente der Messkette haben sinngemäß die Genauigkeitsgrenzen gemäß § 49 Abs. 2 einzuhalten. Die zusammengesetzten Messunsicherheiten müssen 1% sein.
(2) Für die Vorbereitung und Durchführung der Messungen gelten die Bestimmungen des § 49 Abs. 3 und 4 sinngemäß.
(3) Bei der Methode „Verhältnis Druck-Fallhöhe“ wird eine Masse M verwendet, die entsprechend den Belastungsstufen und Messungen nacheinander von immer höheren Höhen fallen gelassen wird. Bei jeder Fallhöhe und bei jeder Messung wird der Höchstdruckwert registriert und daraus die Kalibrierkurve ermittelt.
(4) Bei der Methode „Referenzdruckaufnehmer“ wird eine Masse M von einer Maximalhöhe fallen gelassen und die dynamische Reaktion des Referenzwandlers (B2), der den Druck des manometrischen Gerätes (A) angibt, im Vergleich zur dynamischen Reaktion des zu prüfenden Druckwandlers (T), der den Wert der gemessenen Ladung angibt, registriert. Die Wertepaare Druck/Ladung ergeben die Kalibrierkurve des zu prüfenden Druckaufnehmers (T), die für die gesamte Messbreite gilt.
Bestimmung der Linearität
§ 50. (1) Die Bestimmung der Linearität L muss nach folgenden Verfahren erfolgen:
Nach dem Algorithmus des Toleranzbandes
Nach der Linearen Regression
Es muss der Höchstwert verwendet werden.
(2) Erläuterung der Bezeichnungen:
L: Linearität (%)
Eq: mittlere Empfindlichkeit (pC/bar)
Q(i): Ladung an einem definierten Punkt i (pC)
P(i): Druck an einem definierten Punkt i (pC/bar)
Pfs: Normaldruck (bar)
Qe: Mittelwert der maximalen Ladung (pC)
QFS: Ladung der höchsten Stufe
Auswertung der Messergebnisse
§ 51. (1) Von allen Punkten der Kalibrierzyklen (§ 45 Abs. 2 und § 46 Abs. 2) ist die Kalibrierkurve zu berechnen, die gemäß folgendem Diagramm eine Regressionskurve x-ten Grades darstellt, und von der die Empfindlichkeit des Druckaufnehmers und seine Abhängigkeit vom Wert P abgeleitet werden können.
(2) Für die Bestimmung der Gerade der „kleinsten Fehlerquadrate“ (§ 44 Abs. 4 und § 45 Abs. 4) ist der DurchschnittswertQk aus den für jede Druckstufe k durchgeführten drei Messungen wie folgt zu berechnen:
| Es bedeutet: | Qk1: erste Messung, Stufe k; |
|---|---|
| Qk2: zweite Messung, Stufe k; | |
| Qk3: dritte Messung, Stufe k. | |
(3) Die Empfindlichkeiten Sk sind mit Hilfe der Wertepaare Pk undQk wie folgt zu ermitteln:
.
Zu Vergleichszwecken ist die mittlere Empfindlichkeit S mit Hilfe der folgenden Gleichung zu berechnen:
.
| Es bedeutet: | S: mittlere Empfindlichkeit; |
|---|---|
| Pk: Kalibrierdruck der Druckstufe k; | |
| Qk: mittlere Ladung bei Druck Pk; | |
| n: Zahl der Kalibrierstufen. | |
(4) Die Berechnung der Linearität L ist nach folgender Formel vorzunehmen:
.
| Es bedeutet: | |
|---|---|
| QFS = Ladung der höchsten Stufe | |
| PFS = Druck der höchsten Stufe. | |
Kalibrierung der Messkette
§ 51. Bei Aktualisierung der Software oder bei Änderung des Erfassungssystems (Bereichswechsel oder Änderung des Ladungsverstärkers) muss die Messkette neu kalibriert werden. Die Messkette ist mit einem bekannten Ladungssignal in der Größenordnung des Messsignals von einer Dauer von einer bis zehn Millisekunden und mit der Anstiegszeit von 0,2 bis 1,0 ms zu kalibrieren. Der angezeigte Wert Pmax muss mit dem verwendeten Kalibrierwert übereinstimmen. Es muss sichergestellt werden, dass dieselbe Messkette und Software eingesetzt wird wie für die betriebsmäßige Messung. Die absolute Abweichung zwischen dem Eingangssignal und dem maximalen Ausgangssignal darf höchstens 0,5% betragen.
Hauptstück
Verbindlicherklärung von technischen Normenwerken
Verbindlicherklärung von ÖNORMEN
§ 52. Folgende, in der Anlage 1 dargestellte ÖNORMEN werden für verbindlich erklärt:
ÖNORM S 1232 „Kartuschen mit Hülse für Schussapparate – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997;
ÖNORM S 1233 „Kartuschen für Alarmwaffen – Meßläufe“ Ausgabe: 1. April 1997;
ÖNORM S 1234 „Patronen mit Kleinschrot – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997.
Hauptstück
Berechnungen von Patronen- und Patronenlagerabmessungen sowie Verbindlicherklärung von technischen Regelwerken
Formeln für die Berechnungen
§ 52. (1) Die Patronenabmessungen in den mit dem Schriftzeichen (*) gekennzeichneten Maßen in den TDCC Maßblättern (Anlage 2) sind Grundmaße und die restlichen Werte sind gerundet. Alle Maße sind auf den Schnittpunkt der Linien bezogen.
Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang der Schulter
Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang des Hülsenhalses
Maß bis zum Beginn der Eindrehung
Durchmesser der Eindrehung
Maß der zylindrischen Eindrehung
Durchmesser der Hülse am Anfang der Schulter
Durchmesser am Anfang des Hülsenhalses
Länge bis zum Scheitel des Schulterwinkels
(2) Die Patronenlagerabmessungen in den mit dem Schriftzeichen (*) gekennzeichneten Maßen in den TDCC Maßblättern (Anlage 2) sind Grundmaße und die restlichen Werte sind gerundet. Alle Maße sind auf den Schnittpunkt der Linien bezogen.
Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang der Schulter:
Länge vom Hülsenboden bis zum Anfang des Hülsenhalses
Durchmesser der Hülse am Anfang der Schulter
Durchmesser am Anfang des Hülsenhalses L2
Schulterkonuswinkel
Länge bis zum Scheitel des Schulterwinkels
Durchmesser am Anfang des Übergangskonus
Länge vom Ende des Patronenlagers bei H2 bis zum Anfang des Übergangs bei G1
Länge vom Ende des Patronenlagers bei H2 bis zum Anfang des Übergangskonus
Länge vom Ende des Patronenlagers bis zum Ende des Übergangskonus
Winkel des Übergangs zwischen H2 und G1
(3) Erläuterung der Bezeichnungen
Längenmaße
L1: Länge des Lagers bis Durchmesser P2
L2: Länge des Lagers bis Durchmesser H1
L3: Länge des Lagers bis Durchmesser H2
Stoßboden
R: Tiefe der Randeinfräsung inklusive Verschlussabstand
R1: Durchmesser der Randeinfräsung
R2: Tiefe der Randeinfräsung
r: Radius am Anfang des Patronenlagers P1
Pulverkammer
P1: Durchmesser am Ende des Randes
P2: Durchmesser am Beginn des Übergangskonus L1
Schulterkonus
: Schulterkonuswinkel
S: Länge bis zum Scheitel des Schulterwinkels
r1max: Radius am Ende von Durchmesser P2
r2: Radius am Hülsenhals
Hülsenhals
H1: Durchmesser am Beginn des Hülsenhalses im Abstand L2
H2: Durchmesser bei dem Abstand L3
Übergang
G1: Durchmesser am Beginn des Übergangs
G: Abstand zwischen H2 und F
Winkel zwischen H2 und G1
h: Abstand zwischen H2 und G1
s: Abstand zwischen H2 und Beginn des Überganges beim Durchmesser G1
i: Halber Winkel des Übergangs
Lauf
F: Felddurchmesser des Laufes
Z: Zugdurchmesser des Laufes
Verbindlicherklärung von ON-Regeln
§ 53. Folgende, in Anlage 2 dargestellte ON-Regeln werden für verbindlich erklärt:
ONR 191390 „Randfeuerpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191391 „Pistolen und Revolverpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“
Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191392-1 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“
Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191392-2 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“
Teil 2: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191393-1 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“
Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191393-2 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“
Teil 2: Kaliber in Zoll Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191394 „Magnumpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191395 „Schrotpatronen“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191396 „Kartuschen für Schussapparate – Abmessungen und Gasdrücke“
Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191397 “Kartuschen für Alarmwaffen – Abmessungen und Gasdrücke“
Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191399 “Sondermunition – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013.
Verbindlicherklärung von Toleranzen und TDCC Tabellen
§ 53. Die in den Anlagen 1 und 2 enthaltenen bzw. dargestellten Toleranzen und TDCC Tabellen werden für verbindlich erklärt.
Hauptstück
Schlussbestimmungen
Sprachliche Gleichbehandlung
§ 54. Soweit in dieser Verordnung auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.
Verweisungen
§ 55. Verweisungen in dieser Verordnung auf andere Verordnungen sind als Verweisungen auf deren jeweils geltende Fassung zu verstehen.
Inkrafttreten und Außerkrafttreten
§ 56. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des Tages ihrer Kundmachung in Kraft; gleichzeitig tritt die Patronenprüfordnung 1999, BGBl. II Nr. 388/1999, außer Kraft.
EU-Notifikation
§ 57. Diese Verordnung wurde gemäß Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. L 204 vom 21.07.1998 S. 37, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 1025/2012, ABl. Nr. L 316 vom 14.11.2012 S. 12, unter Notifikationsnummer 2013/0303/A notifiziert.
EU-Notifikation
§ 57. (1) Diese Verordnung wurde gemäß Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. L 204 vom 21.07.1998 S. 37, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) Nr. 1025/2012, ABl. Nr. L 316 vom 14.11.2012 S. 12, unter Notifikationsnummer 2013/0303/A notifiziert.
(2) Die Verordnung BGBl. II Nr. 435/2019 wurde unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie (EU) 2015/1535 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft, ABl. Nr. L 241 vom 17.09.2015 S.1, notifiziert (Notifikationsnummer: 2019/350/A).
Anlage 1
ÖNORM S 1232 „Kartuschen mit Hülse für Schussapparate – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997;
ÖNORM S 1233 „Kartuschen für Alarmwaffen – Meßläufe“ Ausgabe: 1. April 1997;
ÖNORM S 1234 „Patronen mit Kleinschrot – Meßlauf“ Ausgabe: 1. April 1997.
(Anm.: Die ÖNORMEN sind als PDF dokumentiert.)
Anlage 1
Abmessungen und Toleranzen der Messläufe
(Anm.: Anlage 1 als PDF dokumentiert)
Anlage 2
ONR 191390 „Randfeuerpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191391 „Pistolen und Revolverpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191392-1 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191392-2 „Büchsenpatronen ohne Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 2: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191393-1 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 1: Metrische Kaliber Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191393-2 „Büchsenpatronen mit Rand – Abmessungen und Gasdrücke“ Teil 2: Kaliber in Zoll Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191394 „Magnumpatronen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191395 „Schrotpatronen“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191396 „Kartuschen für Schussapparate – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191397 “Kartuschen für Alarmwaffen – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013;
ONR 191399 “Sondermunition – Abmessungen und Gasdrücke“ Ausgabe: 1. Jänner 2013.
(Anm.: Die ÖNORMEN sind als PDF dokumentiert.)
Anlage 2
I. Patronen ohne Rand
| Nr. | Patronen- und Patronenlagermaßtabelle (TDCC) | Datum | Revision |
|---|---|---|---|
| 1 | 4,6 X 30 | 18.05.2004 | 18.05.2016 |
| 2 | 5 mm / 35 SMc | 05.05.2009 | |
| 3 | 5,45 x 39 | 23.07.1992 | 19.05.2015 |
| 4 | 5,6 x 39 | 15.02.2000 | 14.05.2007 |
| 5 | 5,6 x 50 Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 6 | 5,6 x 57 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 7 | 5,6 x 61 SE v. H. | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 8 | 5,7 x 28 | 19.10.1993 | 15.05.2002 |
| 9 | 6 x 47 ATZL | 05.11.1997 | 25.05.2011 |
| 10 | 6 x 47 SM | 22.01.2002 | 19.09.2006 |
| 11 | 6 x 51 ATZL | 05.11.1997 | 15.05.2002 |
| 12 | 6 x 62 Freres | 14.06.1984 | 25.02.2005 |
| 13 | 6 mm BR Farè | 19.05.2015 | |
| 14 | 6 mm BR Norma | 20.12.1995 | 15.05.2002 |
| 15 | 6 mm B.R. Rem. | 01.03.1994 | 15.05.2002 |
| 16 | 6 mm D.B.G. | 18.05.2016 | |
| 17 | 6 mm PPC | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 18 | 6 mm PPC ITA | 19.05.2015 | |
| 19 | 6 mm PPC-USA | 18.04.1989 | 15.05.2002 |
| 20 | 6 mm Rem. (244 Rem.) | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 21 | 6 XC | 15.04.2008 | |
| 22 | 6,3 x 57 Farè | 30.05.2012 | |
| 23 | 6,5 - 284 Norma | 15.02.2000 | 15.04.2008 |
| 24 | 6,5 x 39 | 22.05.2013 | |
| 25 | 6,5 x 47 Lapua | 16.05.2006 | 20.05.2014 |
| 26 | 6,5 x 52 Carcano | 21.09.1993 | 20.05.2014 |
| 27 | 6,5 x 54 Mauser | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 28 | 6,5 x 54 M.-Sch. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 29 | 6,5 x 55 SE | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 30 | 6,5 x 55 T.R.I. | 19.05.2015 | |
| 31 | 6,5 x 57 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 32 | 6,5 x 58 Mauser | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 33 | 6,5 x 63 Messner Mag. | 22.01.2002 | 15.05.2002 |
| 34 | 6,5 x 64 | 27.02.1992 | 15.05.2002 |
| 35 | 6,5 x 64 Brenneke | 27.02.1992 | 22.05.2013 |
| 36 | 6,5 x 65 RWS | 05.04.1990 | 15.05.2002 |
| 37 | 6,5 x 68 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 38 | 6,5 Creedmoor | 30.05.2012 | |
| 39 | 6,5 Grendel | 22.05.2013 | 19.05.2015 |
| 40 | 6,5 mm D.B.G. | 19.05.2015 | |
| 41 | 6,5 mm Lahoz | 25.05.2011 | |
| 42 | 6,8 mm Rem. SPC | 16.05.2006 | |
| 43 | 7 x 33 Sako | 09.03.1995 | 15.05.2002 |
| 44 | 7 X 44 Penna | 22.05.2013 | |
| 45 | 7 x 57 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 46 | 7 x 64 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 47 | 7-47 GS | 22.05.2013 | |
| 48 | 7 mm - 08 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 49 | 7 mm Blaser Mag. | 05.05.2009 | |
| 50 | 7 mm B.R. Rem. | 01.03.1994 | 15.05.2002 |
| 51 | 7 mm Exp. Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 52 | 7 mm KM | 01.09.1999 | 25.05.2011 |
| 53 | 7 mm Rem. SA Ultra Mag. | 27.09.2004 | |
| 54 | 7 mm Rem. Ultra Mag. | 22.01.2002 | 15.05.2002 |
| 55 | 7 mm SE v.H. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 56 | 7 mm Win. Short Mag. | 22.01.2002 | 25.05.2011 |
| 57 | 7,21 Firebird | 22.01.2002 | 23.09.2008 |
| 58 | 7,5 x 54 MAS | 14.05.2007 | 25.05.2011 |
| 59 | 7,5 x 55 Suisse | 14.06.1984 | 18.05.2016 |
| 60 | 7,62 x 39 | 04.01.1989 | 22.05.2013 |
| 61 | 7,62 x 45 | 03.08.1992 | 23.09.2008 |
| 62 | 7,62 UKM | 22.01.2002 | 23.09.2008 |
| 63 | 7,65 x 53 Arg. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 64 | 7,82 Warbird | 15.02.2000 | 23.09.2008 |
| 65 | 7,92 x 24 VBR | 14.05.2007 | |
| 66 | 7,92 x 33 kurz | 14.06.1984 | 20.05.2014 |
| 67 | 8 x 51 (Mauser K) | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 68 | 8 x 56 M.-Sch. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 69 | 8 x 57 I | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 70 | 8 x 57 IS | 14.06.1984 | 18.05.2016 |
| 71 | 8 x 57 PCC | 05.05.2009 | |
| 72 | 8 x 60 | 13.06.1984 | 25.05.2011 |
| 73 | 8 x 60 S | 14.06.1984 | 19.09.2006 |
| 74 | 8 x 64 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 75 | 8 x 64 S | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 76 | 8 x 68 S | 14.06.1984 | 19.09.2006 |
| 77 | 8 x 75 S | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 78 | 8,5 x 63 | 27.02.1992 | 24.01.2006 |
| 79 | 8,5 x 68 Fanzoj | 30.05.2012 | |
| 80 | 8,5 mm Messner Mag. | 22.05.2013 | |
| 81 | 9 x 56 M.-Sch. | 28.06.1995 | 01.07.2005 |
| 82 | 9 x 57 | 14.06.1984 | 18.05.2004 |
| 83 | 9,3 x 57 | 14.05.2007 | 25.05.2011 |
| 84 | 9,3 x 62 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 85 | 9,3 x 64 Brenneke | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 86 | 9,3 x 66 Sako | 22.01.2002 | 19.09.2006 |
| 87 | 9,3 RSM | 25.05.2011 | |
| 88 | 9,5 x 57 M.-Sch. | 28.06.1995 | 15.05.2002 |
| 89 | 9,5 x 66 SE v. H. | 24.05.1996 | 15.05.2002 |
| 90 | 10,3 CSP | 18.05.2016 | |
| 91 | 10,75 x 68 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 92 | 12,7 x 70 (500 Schüler) | 27.01.1998 | 15.05.2002 |
| 93 | 17 Libra | 22.01.2001 | 15.05.2002 |
| 94 | 17 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 95 | 17 Rem. Fireball | 15.04.2008 | 25.05.2011 |
| 96 | 204 Ruger | 16.05.2006 | |
| 97 | 215 | 27.02.1992 | 25.05.2011 |
| 98 | 22 PPC-USA | 18.04.1989 | 15.05.2002 |
| 99 | 22-250 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 100 | 220 Swift | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 101 | 222 Rem. | 14.06.1984 | 13.09.2008 |
| 102 | 222 Rem.Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 103 | 223 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 104 | 223 Win. SS Mag. | 18.05.2004 | 23.09.2008 |
| 105 | 243 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 106 | 243 Win. SS Mag. | 07.11.2003 | 23.09.2008 |
| 107 | 25 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 108 | 25 Win. SSM | 16.05.2006 | 25.05.2011 |
| 109 | 25-06 Rem. | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 110 | 250 Savage | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 111 | 255 GS | 26.05.2010 | |
| 112 | 256 Mag. Gibbs | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 113 | 257 Roberts | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 114 | 260 Rem. | 09.02.1998 | 15.05.2002 |
| 115 | 264 Leroy N.E. | 01.03.1994 | 15.05.2002 |
| 116 | 270 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 117 | 270 Win. Short Mag. | 22.01.2002 | 23.09.2008 |
| 118 | 275 H.V. Rigby | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 119 | 277 GS | 26.11.1996 | 25.05.2011 |
| 120 | 280 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 121 | 280 Riml. N.E. Ross | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 122 | 284 Tony | 18.10.2016 | |
| 123 | 284 Win. | 14.06.1984 | 25.05.2005 |
| 124 | 30 BR | 25.05.2011 | |
| 125 | 30 Carbine | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 126 | 30 Court | 17.05.1991 | 15.05.2002 |
| 127 | 30 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 128 | 30 TC | 05.05.2009 | |
| 129 | 30-06 Ackley Improved | 20.05.2014 | |
| 130 | 30-06 Court Cartry | 10.12.1995 | 15.05.2002 |
| 131 | 30-06 Spring. | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 132 | 30-284 NOLASCO | 10.12.1995 | 05.05.2009 |
| 133 | 30-284 Win. | 09.02.1998 | 15.05.2002 |
| 134 | 30-47 GS | 20.05.2014 | |
| 135 | 300 AAC Blackout | 19.05.2015 | 18.05.2016 |
| 136 | 300 Blacktornado | 19.05.2015 | 18.05.2016 |
| 137 | 300 Blaser Mag. | 05.05.2009 | |
| 138 | 300 CR | 16.05.2006 | 15.04.2008 |
| 139 | 300 Lapua Mag. | 06.10.1989 | 23.09.2008 |
| 140 | 300 Norma Mag | 30.05.2012 | |
| 141 | 300 Pegasus | 20.05.2014 | |
| 142 | 300 RCM | 26.05.2010 | 25.05.2011 |
| 143 | 300 Rem. SA Ultra Mag. | 01.03.2002 | 27.09.2004 |
| 144 | 300 Rem. Ultra Mag. | 03.11.1998 | 23.09.2008 |
| 145 | 300 Savage | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 146 | 300 Whisper | 05.05.2009 | 19.05.2015 |
| 147 | 300 Win. Short Mag. | 22.01.2002 | 23.09.2008 |
| 148 | 308 EH | 20.09.1989 | 15.05.2002 |
| 149 | 308 Match | 20.05.2014 | |
| 150 | 308 Win. | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 151 | 318 Riml. N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 152 | 32 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 153 | 325 WSM | 14.05.2007 | |
| 154 | 333 Riml. N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 155 | 338 Blaser Mag. | 05.05.2009 | |
| 156 | 338 Federal | 14.05.2007 | 25.05.2011 |
| 157 | 338 Lapua Mag. | 09.09.1989 | 18.10.2016 |
| 158 | 338 Norma Mag. | 26.05.2010 | |
| 159 | 338 RCM | 25.05.2011 | |
| 160 | 338 Rem. Ultra Mag. | 20.10.2000 | 19.09.2006 |
| 161 | 338 Win. Short Mag. | 22.01.2002 | 19.09.2006 |
| 162 | 35 Rem. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 163 | 35 Whelen | 01.03.1994 | 15.05.2002 |
| 164 | 350 Mag. Rigby | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 165 | 358 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 166 | 375 Blaser Mag. | 05.05.2009 | |
| 167 | 375 Hölderlin | 14.05.2007 | |
| 168 | 375 Rem. Ultra Mag. | 22.01.2002 | 18.05.2004 |
| 169 | 375 Ruger | 05.05.2009 | |
| 170 | 376 Steyr | 20.01.1999 | 15.05.2002 |
| 171 | 404 Riml. N.E. | 14.06.1984 | 25.05.2005 |
| 172 | 408 Chey Tac | 22.05.2013 | 18.10.2016 |
| 173 | 416 A-TEC | 18.05.2016 | |
| 174 | 416 Barrett | 18.05.2016 | |
| 175 | 416 Rigby | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 176 | 416 Ruger | 26.05.2010 | |
| 177 | 416 TYR | 20.05.2014 | |
| 178 | 45 Blaser | 21.10.2002 | 07.12.2005 |
| 179 | 450 Bushmaster | 26.05.2010 | |
| 180 | 450 Rigby | 15.02.2000 | 14.05.2007 |
| 181 | 460 Steyr | 16.05.2006 | |
| 182 | 50 Browning | 31.05.1995 | 26.05.2010 |
| 183 | 500 Jeffery | 12.01.1999 | 15.05.2002 |
| 184 | 505 Mag. Gibbs | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 185 | 510 DTC | 18.05.2004 | 27.09.2004 |
II. Patronen mit Rand
| Nr. | Patronen- und Patronenlagermaßtabelle (TDCC) | Datum | Revision |
|---|---|---|---|
| 1 | 5,6 x 35 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 2 | 5,6 x 50 R Mag. | 04.02.1988 | 15.05.2002 |
| 3 | 5,6 x 52 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 4 | 5,6 x 57 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 5 | 5,6 x 61 R SE v. H. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 6 | 5,6 x 70 R | 15.04.2008 | |
| 7 | 6 x 50 R Scheiring | 29.09.1987 | 15.05.2002 |
| 8 | 6 x 52 R BB2 | 25.05.2005 | |
| 9 | 6 x 52 R Bretschneider | 27.01.1998 | 15.05.2002 |
| 10 | 6 x 62 R Freres | 27.02.1992 | 15.05.2002 |
| 11 | 6 x 70 R | 28.06.2000 | 15.05.2002 |
| 12 | 6,5 x 50 R | 27.02.1992 | 15.05.2002 |
| 13 | 6,5 x 51 R (Arisaka) | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 14 | 6,5 x 52 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 15 | 6,5 x 52 R KS | 30.05.2012 | |
| 16 | 6,5 x 57 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 17 | 6,5 x 58 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 18 | 6,5 x 65 R RWS | 05.04.1990 | 15.05.2002 |
| 19 | 6,5 x 68 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 20 | 6,5 x 70 R | 11.04.1986 | 15.05.2002 |
| 21 | 7-30 Waters | 19.02.1991 | 15.05.2002 |
| 22 | 7 x 50 R | 27.02.1992 | 15.05.2002 |
| 23 | 7 x 57 R | 14.06.1984 | 19.05.2015 |
| 24 | 7 mm Mag.Fl. HH | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 25 | 7 x 65 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 26 | 7 x 67 R Luyven | 16.05.2006 | |
| 27 | 7 x 72 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 28 | 7 x 75 R SE.v. H. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 29 | 7,62 x 53 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 30 | 7,62 x 54 R | 14.06.1984 | 20.05.2014 |
| 31 | 8 x 50 R | 06.10.1989 | 15.05.2002 |
| 32 | 8 x 51 R Lebel | 19.05.2015 | |
| 33 | 8 x 56 R M30S | 30.01.1988 | 02.08.2006 |
| 34 | 8 x 56 R M89 Port. Krop. | 14.06.1984 | 02.08.2006 |
| 35 | 8 x 57 R 360 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 36 | 8 x 57 IR | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 37 | 8 x 57 IRS | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 38 | 8 x 58 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 39 | 8 x 60 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 40 | 8 x 60 RS | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 41 | 8 x 65 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 42 | 8 x 65 RS | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 43 | 8 x 72 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 44 | 8 x 75 RS | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 45 | 8 mm – 348 Win. | 16.03.1999 | 15.05.2002 |
| 46 | 8,15 x 46 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 47 | 8,2 x 53 R | 09.03.1995 | 15.05.2002 |
| 48 | 8,5 x 63 R | 27.02.1992 | 24.01.2006 |
| 49 | 8,5 x 75 R Scheiring | 20.05.2014 | |
| 50 | 9 x 53 R | 23.03.1999 | 0000-00-00 |
| 51 | 9 x 57 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 52 | 9,3 x 53 R Finnish | 09.03.1995 | 15.05.2002 |
| 53 | 9,3 x 72 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 54 | 9,3 x 74 R | 14.06.1984 | 16.05.2006 |
| 55 | 10,3 x 60 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 56 | 11,15 x 60 R | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 57 | 17 Hornet | 20.05.2014 | |
| 58 | 218 Bee | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 59 | 219 Zipper | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 60 | 22 Hornet | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 61 | 22 Savage | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 62 | 222 R Stief | 20.05.2014 | |
| 63 | 225 Win. | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 64 | 240 Fl. N.E. | 14.06.1984 | 18.05.2004 |
| 65 | 25-20 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 66 | 25-35 Win. | 14.06.1984 | 08.02.2006 |
| 67 | 256 Win. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 68 | 280 Fl. N.E. | 14.06.1984 | 18.05.2004 |
| 69 | 297/230 Morris lg | 14.06.1984 | 07.06.2000 |
| 70 | 297/230 Morris sh | 14.06.1984 | 07.06.2000 |
| 71 | 30 R Blaser | 19.02.1991 | 06.07.2007 |
| 72 | 30 Fl. N.E. Purdey | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 73 | 30 Super Fl. HH | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 74 | 30-06 R Stief | 05.05.2009 | |
| 75 | 30-30 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 76 | 30-40 Krag | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 77 | 300/295 Rook Rifle | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 78 | 300 Sherwood | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 79 | 303 British | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 80 | 303 Savage | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 81 | 303 Sporting | 13.11.2000 | 19.09.2006 |
| 82 | 307 Win. | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 83 | 308 Marlin Express | 05.05.2009 | |
| 84 | 310 Cadet Rifle | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 85 | 32 Win. SL | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 86 | 32 Win. Spec. | 14.06.1984 | 23.06.2006 |
| 87 | 32-20 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 88 | 32-40 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 89 | 33 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 90 | 338 Marlin Express | 26.05.2010 | |
| 91 | 348 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 92 | 35 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 93 | 35 Win. SL | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 94 | 350 No. 2 Rigby | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 95 | 351 Win. SL | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 96 | 356 Win. | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 97 | 360 N.E. 21/4 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 98 | 369 N.E. Purdey | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 99 | 375 Fl. N.E. 21/2 | 14.06.1984 | 24.01.2006 |
| 100 | 375 Fl. Mag. N.E. | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 101 | 375 R Hölderlin | 14.05.2007 | |
| 102 | 375 R Verney-Carron | 26.05.2010 | |
| 103 | 375 Win. | 14.06.1984 | 26.05.2010 |
| 104 | 38-40 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 105 | 38-55 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 106 | 380 Long Rifle | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 107 | 40-60 Win | 15.05.2007 | 15.04.2008 |
| 108 | 40-82 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 109 | 400 Purdey 3 | 14.06.1984 | 14.05.2007 |
| 110 | 400/350 N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 111 | 401 Win. SL | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 112 | 405 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 113 | 408 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 114 | 44-40 Win. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 115 | 444 Marlin | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 116 | 45-60 Win | 15.05.2007 | 15.04.2008 |
| 117 | 45-70 Elko Mag. | 28.07.1992 | 15.05.2002 |
| 118 | 45-70 Govt. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 119 | 45-75 Win | 14.06.1984 | 15.04.2008 |
| 120 | 45-90 WM | 08.04.2003 | 27.09.2004 |
| 121 | 450 N.E. 3" 1/4 | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 122 | 450 N° 2 N.E. 3“1/2Eley | 27.01.1998 | 15.05.2002 |
| 123 | 450/400 N.E. 3 | 14.06.1984 | 15.04.2008 |
| 124 | 450/400 Mag. N.E. 31/4 | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 125 | 470 N.E. | 14.06.1984 | 22.05.2013 |
| 126 | 475 N° 2 N.E. 31/2 | 14.06.1984 | 14.06.1984 |
| 127 | 475 N° 2 N.E. 3“1/2 Jeffery | 27.01.1998 | 27.01.1998 |
| 128 | 50-95 Win. | 05.05.2009 | |
| 129 | 500 N.E. 3" | 14.06.1984 | 20.07.2005 |
| 130 | 500/416 N.E. 3“1/4 | 20.12.1996 | 15.05.2002 |
| 131 | 500/465 N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 132 | 56/50 Spencer | 18.05.2004 | 27.09.2004 |
| 133 | 577/450 Sld. Mart.H. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 134 | 577 N.E. 3" | 14.06.1984 | 30.05.2012 |
| 135 | 577 Sld. Snider | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 136 | 600 N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 137 | 700 HH Nitro Exp. | 06.04.1992 | 15.05.2002 |
| 138 | 4 Bore Rifle | 27.09.1993 | 15.05.2002 |
III. Magnumpatronen
| Nr. | Patronen- und Patronenlagermaßtabelle (TDCC) | Datum | Revision |
|---|---|---|---|
| 1 | 6,5 mm Rem. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 2 | 7 x 61 Super | 24.04.1990 | 25.05.2011 |
| 3 | 7 mm Rem. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 4 | 7 mm STW | 15.02.2000 | 23.09.2008 |
| 5 | 7 mm Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 6 | 8 mm Rem.Mag. | 14.06.1984 | 23.09.2008 |
| 7 | 11,5 x 51 | 05.05.2009 | |
| 8 | 224 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 9 | 240 Belt. Riml. N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 10 | 240 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 11 | 244 HH Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 12 | 257 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 13 | 264 Win. Mag. | 14.06.1984 | 08.02.2006 |
| 14 | 270 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 15 | 275 Belt. N.E. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 16 | 30 Super Bl Riml. HH | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 17 | 30-378 Weath. Mag. | 05.03.1996 | 15.05.2002 |
| 18 | 300 HH Mag. | 14.06.1984 | 25.05.2011 |
| 19 | 300 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 20 | 300 Win. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 21 | 308 Norma Mag. | 14.06.1984 | 18.10.2016 |
| 22 | 338 Win. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 23 | 338-378 Weath. Mag | 09.02.1998 | 05.05.2009 |
| 24 | 340 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 25 | 350 Rem.Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 26 | 358 Norma Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 27 | 375 HH Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 28 | 375 Weath.Mag. | 17.01.1987 | 15.05.2002 |
| 29 | 378 Weath.Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 30 | 400 HH Belt. Mag. | 25.05.2005 | |
| 31 | 416 Rem. Mag. | 10.09.1989 | 18.05.2004 |
| 32 | 416 Taylor Mag. | 15.04.2008 | 25.05.2011 |
| 33 | 416 Weath.Mag. | 19.02.1991 | 18.05.2004 |
| 34 | 450 Marlin | 05.05.2009 | |
| 35 | 458 Lott | 24.08.2000 | 16.05.2006 |
| 36 | 458 Win. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 37 | 460 Weath. Mag. | 14.06.1984 | 15.05.2002 |
| 38 | 465 HH Belt. Mag. | 19.09.2006 | |
IV. Pistolen und Revolverpatronen
Dieses Dokument ersetzt nicht die offizielle Publikation im Bundesgesetzblatt. Für eventuelle Ungenauigkeiten bei der Übertragung in dieses Format wird keine Haftung übernommen.
Dieser Text wird zu den eigenen Weiterverwendungsbedingungen von RIS veröffentlicht, nicht unter einer Legalize-Lizenz oder einer Public-Domain-Lizenz.
RIS
CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International)
Quelle: RIS – Rechtsinformationssystem des Bundes, Bundeskanzleramt der Republik Österreich (https://www.ris.bka.gv.at/). Lizenziert unter CC BY 4.0 (Creative Commons Namensnennung 4.0 International). Aus den Daten können keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden.