Verordnung über die Lehrpläne für Höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten 2016
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtersensibel formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und mit Hilfe informationstechnologischer Mittel gestalten;
– einfache wissenschaftliche Techniken anwenden, indem sie bibliographieren und zitieren.
Bereich Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien
– unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten beschreiben und analysieren;
– gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen;
– über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien reflektieren;
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen und zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem die Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie in der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln in der Orthografie und Zeichensetzung einsetzen;
– Begriffe und Fachtermini text-, adressaten- und situationsadäquat anwenden.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituation und bei der Rezeption von Medien, Einsatz unterschiedlicher Stil- und Sprachebenen als Gestaltungsmittel, Nützen des sprachlichen Registers (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte), Unterscheidung von Sach- und Beziehungsebene, Abwägen von Argumenten, Entwicklung von Argumentationsstrategien.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Texterschließung, Erkennen struktureller Merkmale wissenschaftlicher Texte, Informationsbeschaffung und -auswertung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Portfoliotechniken, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Textinterpretation, Mitschrift, Exzerpt, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte, Literatur- und Quellenangaben, Zitierregeln.
Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien:
Entwicklung eines eigenen Standpunktes, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten, Text- und Medienanalyse.
Sprachbewusstsein:
Beherrschung komplexer Satzstrukturen, Vertiefung von Ausdruck und Stil, sicherer Umgang mit verschiedenen Mittel der Redewiedergabe, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Weltwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerecht appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel zielgruppenorientiert einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlichen Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtersensibel formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und mit Hilfe informationstechnologischer Mittel gestalten.
Bereich Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblicke in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
– Medien, Kunst und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen und als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthografie und Zeichensetzung anwenden;
– Begriffe und Fachtermini text-, adressaten- und situationsadäquat anwenden;
– Strategien zur Fehlervermeidung beherrschen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz sprachlicher Register (Standard-, Umgangssprache, Dialekte, Soziolekte), Anwendung von Kommunikations- und Argumentationsstrategien.
Lesen:
Sicherung der Lese- und Textsortenkompetenz, Texterschließung, Recherche, Quellenkritik.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Portfoliotechniken, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textinterpretation, Einführung in das wissenschaftliche Schreiben (Fachsprache, Zitierregeln, elaborierter Schreibstrategien), Redigieren eigener und fremder Texte.
Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien:
Medienkompetenz, sachlich kritische Auseinandersetzung mit Themen (Gestaltungsmittel, Intention und Wirkung) aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten.
Sprachbewusstsein:
Einsatz von Wissenschaftssprache, sicherer Umgang mit Ausdruck und Stil, Fehleranalyse, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalte ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen:
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden, sie mit belasteten Begriffen und abwertenden Bezeichnungen kritisch umgehen, Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen, in unterschiedlichen Gesprächsgruppen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel zielgruppenorientiert einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtersensibel formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und mit Hilfe informationstechnologischer Mittel gestalten.
Bereich Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– durch die Beschäftigung mit Kunstwerken Einblick in unterschiedliche Kunstformen gewinnen und zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– Medien, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen;
– den Kunst- und Literaturbetrieb als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthografie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text-, adressaten- und situationsadäquat anwenden;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten einordnen und in ihrem im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Argumentationsstrategien.
Lesen:
Beherrschen von Lesestrategien, Ausbildung und Anreicherung von Wissensstrukturen durch Leseprozesse, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Portfoliotechniken, informierende und meinungsbildende Textsorten wie Textanalyse, Leserbrief, offener Brief, kreative Textformen, Redigieren eigener und fremder Texte, Textinterpretation.
Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Kunst und Kultur, literarisches Lernen anhand von ausgewählten Texten, Text- und Medienanalyse.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit der Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zuhören
– mündlichen Darstellungen folgen und diese verstehen, indem sie Gestaltungsmittel und Redeabsichten erkennen sowie Inhalt ihrem Welt-, Sach- und Fachwissen zuordnen und Zusammenhänge herstellen.
Bereich Sprechen
– Sprache sozial verantwortlich gebrauchen, indem sie geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen verwenden;
– Stil- und Sprachebenen unterscheiden und differenziert einsetzen;
– in Gesprächssituationen sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren, Gestaltungsmittel angemessen einsetzen und sachliche Kritik äußern;
– öffentlich sprechen, indem sie Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren und Kommunikationsmittel zielgruppenorientiert einsetzen.
Bereich Lesen
– sich kritisch mit literarischen Texten und Sachtexten auseinandersetzen, indem sie einen Zusammenhang zwischen formalen, sprachlichen und inhaltlichen Aspekten erkennen, Texte auf ihre Intention hin analysieren sowie Textaussagen bewerten;
– Texte verstehen, indem sie Bezüge zu anderen Texten, zum eigenen Welt-, Sach- und Fachwissen sowie zu ihren Erfahrungen herstellen.
Bereich Schreiben
– Texte mit unterschiedlicher Intention verfassen und die textsortenspezifischen Merkmale gezielt einsetzen;
– Texte gemäß ihrer Funktion verfassen und geschlechtersensibel formulieren;
– Texte redigieren, indem sie diese formal und inhaltlich bearbeiten und mit Hilfe informationstechnologischer Mittel gestalten.
Bereich Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien
– typische Merkmale von Gattungen und Stilrichtungen anhand von exemplarischen Werken herausarbeiten sowie die daraus erkennbaren Haltungen und Intentionen erfassen;
– zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen;
– durch Beschäftigung mit Kunstwerken Einblicke in unterschiedliche Kunstformen gewinnen;
– Medien-, Kunst- und Literaturbetrieb als Institutionen und Wirtschaftsfaktoren verstehen und als Mittel der öffentlichen Meinungsbildung reflektieren.
Bereich Sprachbewusstsein
– Sprachnormen anwenden, indem sie Fertigkeiten und Kenntnisse in der Text- und Satzgrammatik sowie der Formenlehre umsetzen, Wortarten und Wortbildungsmuster sowie Regeln der Orthografie und Zeichensetzung anwenden;
– Fachtermini text-, adressaten- und situations- und medienadäquat anwenden;
– Sprachmuster, Sprachklischees sowie Sprachwandelphänomene erkennen;
– die deutsche Sprache und ihre Varietäten einordnen und in ihrem im Verhältnis zu anderen Sprachen betrachten.
Lehrstoff:
Zuhören und Sprechen:
Aktives Zuhören in Gesprächssituationen und bei der Rezeption von Medien, gezielter Einsatz von Kommunikations- und Präsentationstechniken.
Lesen:
Sicherung der produktorientierten Textarbeit, Wahrnehmung ästhetischer Textkomponenten, Informationsbeschaffung und -auswertung.
Schreiben:
Prozessorientiertes Schreiben, Portfoliotechniken, Wiederholung relevanter informierender und meinungsbildender Textsorten, Redigieren eigener und fremder Texte.
Kultur und gesellschaftliche Reflexion, Literarische Bildung, Medien:
Kritische Auseinandersetzung mit Themen aus Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt sowie aus Kunst, Kultur und Literatur.
Sprachbewusstsein:
Sicherung der grammatischen, orthografischen und stilistischen Kenntnisse sowie der Kommasetzung, sicherer Umgang mit Fachsprache, Anwendung von Strategien zur Fehlervermeidung, Gebrauch von Wörterbüchern, Lexika und elektronischen Rechtschreibprogrammen.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
ENGLISCH
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in alltäglichen und vertrauten Situationen die gebräuchlichsten Wendungen und Wörter verstehen;
– den Hauptinhalt von einfachen, kurzen Hör- und Lesetexten zu vertrauten Themen aus dem Alltagsleben und berufsnahen Umfeld verstehen sowie konkrete, vorhersehbare Informationen herausfiltern;
– kurze, einfache Texte zu vertrauten, konkreten Themen lesen und Ausschnitte in einfachen Sätzen mit eigener Wortwahl wiedergeben;
– sich in routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Tätigkeiten und Themen geht;
– mit einfachen Wendungen und Sätzen über Themen des täglichen Lebens sprechen und von Ereignissen und Erfahrungen berichten;
– einfache Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei die Sätze mit den häufigsten Konnektoren verbinden.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Alltäglicher Hintergrund und vertrautes Umfeld wie Alltagsleben, Familie, Freizeit, Ernährung, Schule.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Berufliches Umfeld wie Berufe, einfache Arbeitsabläufe, Leben in der Gesellschaft.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Interview, informeller Brief bzw. informelles E-Mail, Blog.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Wiederholung und Bildung grundlegender Sprachstrukturen, Aufbau und Erweiterung eines allgemeinen Wortschatzes, Grundlagen der Textproduktion.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Hauptpunkte in Gesprächen und Hörtexten verstehen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird;
– Sachtexte im Wesentlichen verstehen, in denen einfache Alltags- oder Fachsprache vorkommt, und wichtige Informationen auffinden;
– einfache Gespräche führen, dabei auch Interesse für das Gesagte zeigen und in einfachen Worten ihre Meinung zu einem bestimmten Thema sagen;
– mit einfachen Wendungen und Sätzen über Tätigkeiten des Alltags und des Fachbereichs sprechen und schreiben;
– eine eingeübte, kurze, einfache Präsentation zu einem vertrauten Thema vortragen und auf einfaches Nachfragen reagieren;
– einfache, zusammenhängende Texte zu mehreren vertrauten Themen verfassen, dabei einzelne, kürzere Teile verbinden und auch Gefühle und Reaktionen beschreiben.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Vertrautes Umfeld wie soziale Beziehungen, Gesundheit, Reisen, Kommunikation.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Einfache naturwissenschaftliche Sachverhalte, berufliches Umfeld und Ausbildung.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, Beschreibung, einfache Präsentationen.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung grundlegender Sprachstrukturen sowie eines allgemeinen Wortschatzes, Erarbeitung grundlegender Kriterien der Textstrukturierung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die Hauptpunkte in Gesprächen und Hörtexten verstehen, wenn in deutlich artikulierter Standardsprache über vertraute Dinge gesprochen wird und sowohl allgemeine Aussagen als auch spezifische Details erkennen;
– die Bedeutung unbekannter Wörter aus dem Zusammenhang erschließen und die Bedeutung des Satzes verstehen, wenn es sich um ein bekanntes Thema handelt;
– Sachtexte zur Gänze verstehen, in denen einfache Alltags- oder Fachsprache vorkommt;
– ohne Vorbereitung zu Gesprächen über vertraute Themen aktiv beitragen und auch Meinungen, Pläne und Absichten darlegen;
– in einfachen zusammenhängenden Sätzen Sachverhalte und Abläufe von vertrauten Situationen des Alltags und des Fachbereichs mündlich und schriftlich strukturiert beschreiben;
– die neuen Medien als Basis für einfache schriftliche Arbeiten nutzen.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Alltägliches Umfeld wie Freizeit, Ausbildung, Werte, Kommunikationsformen und soziale Netzwerke, Tourismus.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Berufliches Umfeld wie einfache naturwissenschaftliche und fachliche Themen.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, Broschüre.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung von Sprachstrukturen sowie eines allgemeinen Wortschatzes, Aufbau eines einfachen berufsbezogenen Wortschatzes, Erarbeitung grundlegender Kriterien der Textstrukturierung.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Sachinformationen über alltags- und berufsbezogene Themen verstehen und dabei Hauptaussagen sowie Einzelinformationen erkennen, sofern klar artikuliert und in der Standardsprache oder mit vertrautem Akzent gesprochen wird, wobei die Bedeutung wesentlicher unbekannter Wörter aus dem Kontext erschlossen werden kann;
– Lese- und Hörtexte zu aktuellen Ereignissen und Themen aus Alltags- und Berufssituationen verstehen, die auch die Beschreibung von Emotionen mit einschließen;
– Alltags- und Berufssituationen sprachlich bewältigen, auch wenn hin und wieder eine Wiederholung oder Erklärung einzelner Wörter notwendig ist und dabei auch als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler auftreten;
– in Gesprächen zu vertrauten Themen ihre Meinung einbringen und begründen, Gefühle ausdrücken und auf Gefühlsäußerungen der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner reagieren;
– bestimmte Sachverhalte und Prozesse aus dem Alltag, der Kultur oder Gesellschaft wie auch aus dem Fachbereich einfach beschreiben, erklären und Fragen dazu stellen.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Internationale und gesellschaftsrelevante Themen wie interkultureller Austausch, politisch relevante und aktuelle Themen, Jugendkultur.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Themenbereiche der Wirtschaft und der Arbeitswelt wie mündliche und schriftliche Stellenbewerbung, Berufspraktika.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, formeller Brief bzw. formelles E-Mail, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Lebenslauf.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung von zunehmend komplexeren Sprachstrukturen und eines allgemeinen und einfachen berufsbezogenen Wortschatzes, Anwendung grundlegender Kriterien der Textstrukturierung und Erarbeitung grundlegender Unterscheidungsmerkmale von Stil und Register.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– Sachinformationen über ein breites Spektrum alltags- und berufsbezogener Themen verstehen und dabei Hauptaussagen sowie Einzelinformationen erkennen, sofern klar artikuliert und mit vertrautem Akzent gesprochen wird;
– die Bedeutung einiger wesentlicher unbekannter Wörter aus dem Kontext erschließen, wenn die Thematik vertraut ist;
– umfassendere Anweisungen, Fragen und Auskünfte wie auf Reisen sowie einfache technische Informationen wie in Bedienungsanleitungen verstehen;
– Sachverhalte und Prozesse aus dem Alltag wie auch aus dem Fachbereich schriftlich und mündlich erklären oder zusammenfassen;
– über vertraute Themenbereiche sprechen und dabei auch Gefühle und Reaktionen beschreiben sowie Zustimmung, Ablehnung und Meinungen zum Ausdruck bringen;
– vorbereitete Kurzpräsentationen durchführen und in einfachen zusammenhängenden Sätzen Diagramme beschreiben und interpretieren;
– die neuen Medien zur alltäglichen und beruflichen Kommunikation in der Zielsprache nutzen.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Internationale und gesellschaftsrelevante Themen wie interkulturelle Beziehungen, Diversität in der Gesellschaft, Leben und Lernen in einer global vernetzten Welt.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Themenbereiche der Wirtschaft und der Arbeitswelt wie Struktur und Wirkungsweise der österreichischen Land- und Forstwirtschaft, berufsbezogene Situationen.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, Bericht, statistische Darstellungsformen, Präsentationen unter Verwendung digitaler Medien.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung von zunehmend komplexeren Sprachstrukturen und eines allgemeinen und berufsbezogenen Wortschatzes, Anwendung zunehmend komplexerer Textstrukturierung und grundlegender Stil- und Registermerkmale.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– den Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen und Aufnahmen aus diversen audiovisuellen Medien zu konkreten und abstrakten Themen sowie zu Themen des Fachbereichs folgen, wenn Standardsprache in normaler Geschwindigkeit gesprochen wird;
– auf einen großen Passivwortschatz zurückgreifen und häufig gebrauchte Redewendungen verstehen;
– komplexere Texte problemlos lesen und Lesetempo und Lesestil verschiedenen Texten und Zwecken anpassen;
– mündlich und schriftlich im eigenen Fachgebiet und in vertrauten unmittelbaren und gesellschaftlichen Situationen detailliert und ausführlich informieren, zusammenfassen, Stellung nehmen und Standpunkte abwägen und begründen;
– über eine größere Bandbreite von allgemeinen, berufs- oder fachbezogenen Themen – auch ohne Vorbereitung – berichten;
– gegliedert und anschaulich über Ereignisse, Erfahrungen, Einstellungen und Haltungen sprechen und schreiben.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Kulturelle, gesellschaftspolitische und aktuelle Themen wie Umwelt- und Lebensqualität, Globalisierung, Film und Medien, Werbestrategien.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Themenbereiche der Wirtschaft und der Arbeitswelt wie betriebswirtschaftliche Aspekte, Betriebsprofile, Praxisbeschreibungen, Betriebsbeschreibungen, Produktpräsentationen und Serviceleistungen.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, Artikel.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung von zunehmend komplexeren Sprachstrukturen und eines allgemeinen und berufsbezogenen Wortschatzes, Aufbau eines grundlegenden wissenschaftlichen Wortschatzes, Textstrukturierung im Kontext der relevanten Textsorten, Anwendung grundlegender Stil- und Registermerkmale.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– längeren Redebeiträgen und komplexeren Argumentationen vertrauter Themen, sofern der Rede- oder Gesprächsverlauf durch explizite Signale gekennzeichnet ist;
– Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet verstehen und den wesentlichen Punkten von Vorträgen, Gesprächen und Berichten folgen;
– Sendungen zu aktuellen Themen in Standardsprache verstehen;
– komplexe Texte aus Print- und Digitalmedien zu vertrauten, allgemeinen und berufsspezifischen Themen im Wesentlichen verstehen und ihnen Informationen und Haltungen entnehmen;
– in anspruchsvolleren Fachartikeln wichtige Einzelinformationen auffinden;
– Gespräche über viele Alltags- und Fachthemen oder über Interessensgebiete weitgehend fließend und spontan führen;
– ihren Standpunkt, Gedanken und Gefühle, Absichten und Wünsche klar zum Ausdruck bringen, auf Gegenargumente eingehen sowie verschiedene Vorschläge beurteilen;
– vorbereitete Präsentationen gut strukturiert und sprachlich klar gestalten;
– klare und verständliche Mitschriften und Protokolle oder Berichte anfertigen.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Kulturelle, gesellschaftspolitische, aktuelle Themen wie globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, wissenschaftliche Innovationen und neue Technologien.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Themenbereiche der Wirtschaft und der Arbeitswelt im internationalen Kontext wie Formen der Land- und Forstwirtschaft, Prozesse und Dienstleistungen der Fachrichtung.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, Leserbrief.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung von zunehmend komplexeren Sprachstrukturen und eines allgemeinen, berufsbezogenen und grundlegenden wissenschaftlichen Wortschatzes, Textstrukturierung relevanter Textsorten unter Berücksichtigung eines adressatenadäquaten Stils, Anwendung von verschiedenen Stil- und Registermerkmalen, Erkennen von Sprachvarianten.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache in normaler Geschwindigkeit verstehen, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen des alltäglichen, gesellschaftlichen und beruflichen Lebens geht;
– den wesentlichen Punkten von Vorträgen, Gesprächen und Berichten auch innerhalb des Fachgebietes mit komplexer Sprache folgen;
– Aufnahmen aus diversen audiovisuellen Medien zu bekannten als auch unbekannten Themen in Standardsprache verstehen und auch Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erkennen;
– lange und komplexe Texte aus Print- und Digitalmedien zu vertrauten, allgemeinen und berufsspezifischen Themen im Detail verstehen und ihnen Informationen und Haltungen entnehmen;
– anspruchsvolle Fachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen;
– spontan und fließend über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und dabei als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler fungieren;
– klar und strukturiert Alltags- und Fachthemen schriftlich und mündlich erörtern, eigene Absichten äußern sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– komplexe Abläufe klar und strukturiert beschreiben und Anleitungen erteilen;
– klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Alltags- und Fachthemen adressaten- und registeradäquat verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte geltenden Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Kulturelle, gesellschaftspolitische, ökologische und aktuelle Themen wie Mobilität und Interkulturalität, Life Long Learning, Ressourcenmanagement.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Themenbereiche der Wirtschaft und der Arbeitswelt im internationalen Kontext wie Themen der fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichtsgegenstände, Aspekte der Nachhaltigkeit.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung und Erweiterung der bekannten Textsorten und Formate, Beschwerde, Abstract.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung und Erweiterung von komplexen Sprachstrukturen und eines allgemeinen, berufsbezogenen und wissenschaftlichen Wortschatzes, Textstrukturierung relevanter Textsorten unter Berücksichtigung eines adressatenadäquaten Stils, Anwendung von Stil- und Registermerkmalen, Erkennen und Verstehen von Sprachvarianten.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache in normaler Geschwindigkeit verstehen, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen des alltäglichen, gesellschaftlichen und beruflichen Lebens geht;
– den wesentlichen Punkten von Vorträgen, Gesprächen und Berichten auch innerhalb des Fachgebietes mit komplexer Sprache folgen;
– Aufnahmen aus diversen audiovisuellen Medien zu bekannten als auch unbekannten Themen in Standardsprache verstehen und auch Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erkennen;
– lange und komplexe Texte aus Print- und Digitalmedien zu vertrauten, allgemeinen und berufsspezifischen Themen im Detail verstehen und ihnen Informationen und Haltungen entnehmen;
– anspruchsvolle Fachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen;
– spontan und fließend über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und dabei als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler fungieren;
– klar und strukturiert Alltags- und Fachthemen schriftlich und mündlich erörtern, eigene Absichten äußern sowie Standpunkte durch relevante Erklärungen und Argumente darlegen, verteidigen, adressatenadäquat appellieren und Empfehlungen abgeben;
– komplexe Abläufe klar und strukturiert beschreiben und Anleitungen erteilen;
– klare und strukturierte Texte zu einem breiten Spektrum an vertrauten Alltags- und Fachthemen adressaten- und registeradäquat verfassen und dabei die für die jeweilige Textsorte geltenden Kriterien anwenden.
Lehrstoff:
Allgemeine Kommunikationsthemen:
Kulturelle, gesellschaftspolitische, ökologische und aktuelle Themen.
Beruflich relevante Kommunikationsthemen:
Themenbereiche der Wirtschaft und der Arbeitswelt im internationalen Kontext.
Schriftliche Textsorten und Formate:
Festigung der bekannten Textsorten und Formate.
Kommunikationsrelevante Sprachstrukturen und Wortschatz:
Festigung von komplexen Sprachstrukturen und eines allgemeinen, berufsbezogenen und wissenschaftlichen Wortschatzes, Textstrukturierung relevanter Textsorten unter Berücksichtigung eines adressatenadäquaten Stils, Anwendung von Stil- und Registermerkmalen, Erkennen und Verstehen von Sprachvarianten.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
ANGEWANDTE PHYSIK UND ANGEWANDTE CHEMIE
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundbegriffe und Arbeitsweise der Chemie
– Aufbau, Strukturen und Stoffeigenschaften von Materie beschreiben;
– einen Überblick über physikalische sowie chemische Trennverfahren geben und praktischen Anwendungen zuordnen.
Bereich Vom Atomaufbau zu den Stoffeigenschaften
– den Aufbau des Periodensystems beschreiben;
– Eigenschaften der Elemente aus dem Periodensystem ableiten;
– Bindungsarten und Nebenvalenzen beschreiben, Bindungstypen unterscheiden und Merkmale ableiten;
– die Formelsprache der Chemie anwenden;
– chemische Formeln für anorganische Verbindungen erstellen.
Bereich Chemische Reaktionen
– chemische Grundgesetze anwenden;
– Begriffe wie Atommasse, Molekülmasse und Mol definieren;
– stöchiometrische Berechnungen durchführen und ihre praktische Anwendung ableiten;
– den Energieumsatz chemischer Reaktionen interpretieren;
– Säure-Base-Reaktionsgleichungen aufstellen und die Bildung von Salzen darstellen;
– den pH-Wert definieren, berechnen und in Beziehung zu chemischen sowie biochemischen Reaktionen setzen;
– Prinzip, Wirkung und Bedeutung von Pufferlösungen erklären;
– Reaktionsgleichungen für die einzelnen Reaktionstypen erstellen und praktischen Beispielen zuordnen;
– mit Hilfe der Oxidationszahlen die einzelnen Reaktionstypen unterscheiden.
Bereich Chemie ausgewählter Elemente und Verbindungen
– Eigenschaften, Gewinnung und Verwendung für das Berufsfeld relevanter Elemente beschreiben;
– Stoffkreisläufe ausgewählter chemischer Elemente beschreiben und ökologisch wichtige Aspekte darstellen;
– Herstellungsverfahren, Eigenschaften und Verwendung anorganischer Verbindungen erklären.
Bereich Mechanik und Wärmelehre
– das internationale Einheitensystem (SI-Einheiten) beschreiben;
– Bewegungen (Kinematik) beschreiben;
– die Kräfte und ihre Wirkungen (Dynamik) erklären;
– die Erhaltungsgrößen der Mechanik beschreiben;
– mechanische Schwingungen und Wellen beschreiben;
– die Thermodynamik sowie Wärme und Energie erklären;
– die Hydro- und Aeromechanik beschreiben;
– Rechenbeispiele zur Mechanik und Wärmelehre lösen.
Bereich Elektrizität
– den elektrischen Stromkreis erklären;
– die Messung elektrischer Größen beschreiben;
– die Elektrostatik erklären;
– den Elektromagnetismus erklären;
– Rechenbeispiele zur Elektrizität lösen.
Lehrstoff:
Grundbegriffe und Arbeitsweise der Chemie:
Aufbau der Materie – Atome, Moleküle, Atommodelle, heterogene sowie homogene Stoffe, Elemente und Verbindungen, Aggregatzustände und deren Übergänge, Analyse und Synthese, Trennverfahren.
Vom Atomaufbau zu den Stoffeigenschaften:
Periodensystem – Aufbau, Elementsymbol, Eigenschaften der Elemente.
Chemische Bindung – Atom-, Ionen- und Metallbindung, Nebenvalenzbindungen, Erstellen von chemischen Formeln.
Chemische Reaktionen:
Stöchiometrische Gesetze, Massenwirkungsgesetz, Reaktionsgleichungen, Atommasse, Molekülmasse, Mol, Konzentrationsberechnungen von Lösungen, Energieumsatz, Aktivierungsenergie, Katalysator.
Reaktionstypen – Säure-Basen-Reaktionen, Fällung und Komplexbildung, pH-Wert, Puffer, Redox-Reaktionen, Korrosion, Elektrolysen, galvanische Elemente.
Chemie der ausgewählten Elemente und Verbindungen:
Eigenschaften, Gewinnung, Verwendung, Stoffkreisläufe (Luft, Boden, Wasser), Dünger, Gefährdungspotenziale anorganischer Verbindungen.
Mechanik und Wärmelehre:
SI-Einheiten (sieben Grundgrößen, physikalische Größen), Bewegungen (Bezugssysteme, Translation, Rotation, horizontaler und schräger Wurf), Kräfte (Newtonsche Axiome, Druck und Zug, mechanische Kräfte, Drehmoment, Statik), Erhaltungsgrößen (Energie, Energiesatz, Impuls, Drehimpuls, Kreisel).
Schwingungen und Wellen (Feder- und Fadenpendel, harmonische Wellen, Reflexion und Interferenz, Huygensches Modell, Akustik, Doppler-Effekt), Wärme (Erscheinungsformen der Materie, kinetische Gastheorie, Phasenübergänge, Hauptsätze der Wärmelehre, Wärmekraft- und Kältemaschinen, Kreisprozesse), Hydro- und Aeromechanik (hydrostatischer Druck, hydro- und aerostatischer Auftrieb, Strömungen, Druckverteilung in Strömungen, Strömungswiderstand).
Rechenbeispiele aus den Grundlagen und der technischen Mechanik, Schwingungen und Wellen sowie Wärmelehre.
Elektrizität:
Elektrischer Stromkreis (Ohmsches Gesetz, Serien- und Parallelschaltung, Widerstand), Messung (Multi-, Ampere-, Volt- und Ohmmeter, Spannungsquellen).
Elektrostatik (elektrische Ladung, Influenz, Coulombsches Gesetz, elektrisches Feld, Kondensator, Anwendungsbeispiele wie Faradayscher Käfig), Elektromagnetismus (Permanentmagnetismus, Elektromagnet, Anwendungsbeispiele zur Lorentzkraft, Induktion, Selbstinduktion).
Rechenbeispiele zur Elektrizitätslehre sowie zu elektrischen und magnetischen Feldern, fachspezifisch angewandte Beispiele.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Kohlenwasserstoffe und Derivate
– die IUPAC Regeln bei der Benennung organischer Verbindungen anwenden;
– Strukturformeln von Kohlenwasserstoffen und Derivaten darstellen und deren Eigenschaften ableiten;
– grundlegende Reaktionstypen organischer Verbindungen erkennen und Reaktionsgleichungen formulieren.
Bereich Petro- und Kunststoffchemie
– Herstellungsverfahren von petrochemischen Produkten beschreiben;
– Kunststoffsynthesen erläutern und Anwendungsbereiche von Kunststoffen nennen.
Bereich Geometrische Optik
– die Gesetze der geometrischen Optik erklären;
– optische Bauteile und Geräte beschreiben;
– Rechenbeispiele zur geometrischen Optik lösen.
Bereich Elektrizität
– das technische Stromnetz beschreiben;
– Halbleiter und Halbleiterbauteile erklären;
– Rechenbeispiele zur Elektrizität lösen.
Lehrstoff:
Kohlenwasserstoffe und Derivate:
Kohlenwasserstoffe (Alkane, Alkene, Alkine, cyclo-Alkane, aromatische Verbindungen, Isomerien, IUPAC Regeln), organische Reaktionstypen, Kohlenwasserstoffderivate, Gefährdungspotenziale organischer Verbindungen.
Petro- und Kunststoffchemie:
Petrochemie (Benzin, Diesel, Qualitätskriterien), Kunststoffe (Synthesen, Eigenschaften und Anwendungsgebiete, Aspekte der Nachhaltigkeit).
Geometrische Optik:
Gesetze der geometrischen Optik (Reflexion, Brechung), optische Bauteile und Geräte (Spiegel, Prisma, Lupe, Mikroskop).
Rechenbeispiele zur Optik, fachspezifisch angewandte Beispiele.
Elektrizität:
Stromnetz (Wechselstromeffekte, Spule, Kondensator, Drehstromnetz, Transformator, Sicherheitseinrichtungen im Stromnetz, Wirkungen des Stromes auf den Menschen), Halbleiter (Halbleiterdiode, Transistor, Fotodiode, Solarzelle, Leuchtdiode – LED, Schaltungsbeispiele).
Rechenbeispiele zur Elektrizitätslehre, fachspezifisch angewandte Beispiele.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Ester
– Strukturformeln darstellen und Ester nach ihren Eigenschaften unterscheiden;
– Vorkommen und Verwendung von Fetten und fettähnlichen Stoffen nennen;
– Verseifung und Veresterung darstellen.
Bereich Kohlenhydrate
– Chiralität und räumlichen Bau von Molekülen erkennen;
– den Aufbau von Kohlenhydraten entwickeln;
– Vorkommen, Gewinnung, Verwendung und Eigenschaften von Kohlenhydraten beschreiben.
Bereich Organische Stickstoff-Verbindungen
– die wichtigsten organischen Stickstoff-Verbindungen darstellen und zuordnen;
– den Aufbau von Proteinen darstellen;
– Vorkommen, Verwendung und Eigenschaften von Proteinen beschreiben;
– Aufbau, Vorkommen und Bedeutung von Nukleinsäuren erklären.
Bereich Atom-, Kern- und Quantenphysik
– elektromagnetische Wellen beschreiben;
– Strahlen- und Wellenoptik beschreiben;
– Kernkraft und Kernenergie erklären;
– Radioaktivität erklären;
– die Elementarteilchenphysik beschreiben.
Bereich Relativitätstheorie
– die Spezielle Relativitätstheorie beschreiben;
– die Allgemeine Relativitätstheorie beschreiben.
Lehrstoff:
Ester:
Fette, fettähnliche Stoffe, Wachse, Fruchtester, Tenside-Emulgatoren, Verseifung und Veresterung (analytische und technologische Bedeutung), Eigenschaften von Estern.
Kohlenhydrate:
Monosaccharide (Arten, Aufbau, räumliche Anordnung, Vorkommen, Gewinnung, Verwendung, Beispiele), Di-, Oligo- und Polysaccharide (glykosidische Bindung, Vorkommen, Gewinnung, Verwendung, Beispiele), Eigenschaften der Kohlenhydrate.
Organische Stickstoff-Verbindungen:
Amine, Amide, Aminosäuren, Peptide, Proteine (Proteinstrukturen, biologische Funktionen, Beispiele), Reaktionen von Aminosäuren und Proteinen, Aufbau der DNA und RNA.
Atom-, Kern- und Quantenphysik:
Elektromagnetische Wellen (elektrischer Schwingkreis, Informationsübertragung, elektromagnetisches Spektrum), Strahlen- und Wellenoptik (Emission und Absorption von Licht, Wellenoptik, Laser), Kernkraft und Kernenergie (Atomkern, Energiefreisetzung durch Kernfusion und Kernspaltung), Radioaktivität (radioaktives Zerfallsgesetz, Strahlenwirkung und Strahlenschutz), Elementarteilchenphysik (Standardmodell, vier Fundamentalkräfte), fachspezifisch angewandte Beispiele.
Relativitätstheorie:
Spezielle Relativitätstheorie (Newtonsche Mechanik – Einsteinsche Relativitätstheorie, Raum-Zeit-Effekte, Masse und Energie), Allgemeine Relativitätstheorie (allgemeines Äquivalenzprinzip, Konzept der Raumkrümmung).
ANGEWANDTE BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitsweisen und Methoden in den Naturwissenschaften
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Inhalt den Bereichen der Naturwissenschaften zuordnen;
– naturwissenschaftliche Untersuchungen planen und durchführen, Arbeitsmethoden nach Vorschriften anwenden sowie Ergebnisse dokumentieren, präsentieren und interpretieren;
– Organismen und Teile von Organismen konservieren und präparieren;
– sachgerecht, sorgsam und sicherheitsbewusst mit naturwissenschaftlichen Werkzeugen und Apparaturen umgehen und die naturwissenschaftliche Fachsprache anwenden.
Bereich Vom Molekül zur Zelle zum Organismus
– die Kennzeichen des Lebens beschreiben;
– die wesentlichen Kennzeichen der unterschiedlichen Zelltypen vergleichen;
– die Zelle als Grundbaustein des Lebens und als geordnetes System beschreiben;
– die Bedeutung der Zellmembran für den aktiven und passiven Stofftransport erläutern und mit Beispielen aus Lebewesen in Beziehung setzen;
– die Lebensweisen von Mikroorganismen und deren Bedeutung beschreiben;
– Bau und Funktion von Organsystemen beschreiben;
– die Anatomie und Morphologie ausgewählter Lebewesen beschreiben und vergleichen.
Bereich Stoffwechsel, Steuer- und Regelmechanismen
– den Energiehaushalt erläutern und auf Systeme übertragen;
– die grundlegenden Stoffwechselvorgänge autotropher und heterotropher Lebewesen erklären;
– den Aufbau von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten und ihre wesentlichen Funktionen für Lebewesen beschreiben
– Aufbau und Funktionsweise von Enzymen erklären und biologischen Beispielen zuordnen.
Bereich Ökologie
– Grundlagen der Ökologie und ausgewählte Ökosysteme beschreiben;
– ausgewählte Ökosysteme im Freiland erkunden, vergleichen und wesentliche Umweltfaktoren bestimmen;
– ausgewählte Lebewesen erkennen und mit Artnamen benennen;
– den Zusammenhang von Artenvielfalt und Stabilität in Ökosystemen erklären.
Bereich Bionik und Nanotechnologie
– die grundlegenden Erkenntnisse der Bionik und Nanotechnologie erklären;
– Beispiele aus der Bionik und der Nanotechnologie beschreiben.
Lehrstoff:
Arbeitsweisen und Methoden in den Naturwissenschaften:
Mikroskopische Techniken, Protokolle, Beobachtungen, Messungen, Experimente, Modelle, Sammlungen.
Vom Molekül zur Zelle zum Organismus:
Prokaryota, Eukaryota, Aufbau und Funktionsweisen der Zellen, Zelltypen, Zellbestandteile, Fließgleichgewicht, Diffusion, Osmose, aktiver Stofftransport, Beispiele von Mikroorganismen und ihre Lebensweise wie Destruenten, Symbionten, Parasiten, Saprophyten, Beispiele unterschiedlicher Organsysteme bei Tieren und Pflanzen, Beispiele der Anatomie und Morphologie von Lebewesen aus der Tier- und Pflanzenwelt.
Stoffwechsel, Steuer- und Regelmechanismen:
ATP, Energieformen, Assimilationen, Dissimilationen, Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Enzyme.
Ökologie:
Biotop, Biozönose, Stoffkreisläufe, Energie-und Biomassepyramide, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Humanökologie, abiotische und biotische Umweltfaktoren, Artenkenntnis.
Bionik und Nanotechnologie:
Bionische Entwicklungsprozesse, Beispiele aus der Natur für technische Umsetzungen.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitsweisen und Methoden in den Naturwissenschaften
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Inhalt den Bereichen der Naturwissenschaften zuordnen;
– naturwissenschaftliche Untersuchungen planen und durchführen, Arbeitsmethoden nach Vorschriften anwenden sowie Ergebnisse dokumentieren, präsentieren und interpretieren;
– Organismen und Teile von Organismen konservieren und präparieren;
– sachgerecht, sorgsam und sicherheitsbewusst mit naturwissenschaftlichen Werkzeugen und Apparaturen umgehen und die naturwissenschaftliche Fachsprache anwenden.
Bereich Vom Molekül zur Zelle zum Organismus
– Bau und Funktion von Organsystemen beschreiben;
– Wachstums- und Entwicklungsvorgänge der Pflanzen beschreiben und erklären.
Bereich Stoffwechsel, Steuer- und Regelmechanismen
– Regulationssysteme von Lebewesen beschreiben;
– Wachstums- und Entwicklungsvorgänge der Pflanzen beschreiben und erklären.
Bereich Ethologie
– ethologische Grundbegriffe erklären;
– verschiedene Formen des Verhaltens erklären und das tierische Verhalten in Beziehung zur Umwelt setzen;
– die Erkenntnisse der Verhaltensforschung für den artgerechten Umgang mit Tieren nutzen.
Bereich Ökologie
– ausgewählte Lebewesen erkennen und mit Artnamen benennen;
– ausgewählte Ökosysteme im Freiland erkunden, vergleichen und wesentliche Umweltfaktoren bestimmen;
– ausgewählte Aspekte aus der Humanökologie darstellen und beurteilen.
Lehrstoff:
Arbeitsweisen und Methoden in den Naturwissenschaften:
Mikroskopische Techniken, Protokolle, Beobachtungen, Messungen, Experimente, Modelle, Sammlungen.
Vom Molekül zur Zelle zum Organismus:
Beispiele unterschiedlicher Organsysteme bei Tieren und Pflanzen, Beispiele der Anatomie und Morphologie von Lebewesen aus der Tier- und Pflanzenwelt.
Stoffwechsel, Steuer- und Regelmechanismen:
Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem, Keimung und Entwicklung der Pflanze.
Ethologie:
Grundlagen der Ethologie, Beispiele arttypischen Verhaltens.
Ökologie:
Artenkenntnis, Zeigerpflanzen, Biodiversität, Pflanzensoziologie, abiotische und biotische Umweltfaktoren ausgewählte Themenbereiche aus der Humanökologie.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Arbeitsweisen und Methoden in den Naturwissenschaften
– naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen und deren Inhalt den Bereichen der Naturwissenschaften zuordnen;
– naturwissenschaftliche Untersuchungen planen und durchführen, Arbeitsmethoden nach Vorschriften anwenden sowie Ergebnisse dokumentieren, präsentieren und interpretieren;
– Organismen und Teile von Organismen konservieren und präparieren;
– sachgerecht, sorgsam und sicherheitsbewusst mit naturwissenschaftlichen Werkzeugen und Apparaturen umgehen und die naturwissenschaftliche Fachsprache anwenden.
Bereich Genetik und Evolution
– Aufbau und Funktion von DNA und RNA erklären;
– den Zellzyklus einer eukaryotischen Zelle erklären;
– Genexpression erklären;
– Ablauf und Bedeutung der Meiose für die Fortpflanzung erklären;
– die Prozesse der klassischen Genetik erklären und anwenden;
– die Grundmechanismen der Mutationen sowie deren Auswirkungen erklären;
– grundlegende Prinzipien der Gentechnik erklären;
– Grundprinzipien der Evolution erklären und wichtige Evolutionstheorien gegenüberstellen und bewerten.
Bereich Fortpflanzung und Vermehrung
– verschiedene Vermehrungs- und Fortpflanzungsstrategien erklären;
– ausgewählte Verfahren der Reproduktionsbiologie erklären und vergleichen;
– Methoden der Familienplanung erklären sowie deren Eignung für unterschiedliche Lebenssituationen beurteilen und verantwortungsvolles Verhalten in der Sexual-Partnerschaft erörtern.
Bereich Ökologie
– ausgewählte Lebewesen erkennen und mit Artnamen benennen;
– ausgewählte Ökosysteme im Freiland erkunden, vergleichen und wesentliche Umweltfaktoren bestimmen.
Lehrstoff:
Arbeitsweisen und Methoden in den Naturwissenschaften:
Mikroskopische Techniken, Protokolle, Beobachtungen, Messungen, Experimente, Modelle, Sammlungen.
Genetik und Evolution:
Grundbegriffe der Genetik, Molekulargenetik, Zellzyklus, Mitose, Meiose, Genexpression, Mutationen, Methoden und Anwendungsbeispiele der Gentechnik, Mechanismen der Evolution, Evolutionstheorie.
Fortpflanzung und Vermehrung:
Fortpflanzung und Vermehrung von Organismen, menschliche Sexualität, Geschlechtskrankheiten, Reproduktionstechniken.
Ökologie:
Artenkenntnis, Zeigerpflanzen, Biodiversität, Pflanzensoziologie, abiotische und biotische Umweltfaktoren.
Das Ausmaß der Übungen beträgt im I. und II. Jahrgang jeweils 2 Wochenstunden.
ANGEWANDTE MATHEMATIK
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Zahlen und Maße
– den Mengenbegriff der anschaulichen Mengenlehre erfassen, die Symbolik und die grundlegenden Mengenoperationen einsetzen;
– die Zahlenmengen N, Z, Q und R und deren Eigenschaften und den Aufbau des Zahlensystems erfassen;
– Zahlen und Intervalle auf der Zahlengeraden veranschaulichen;
– den Betrag einer Zahl verstehen und anwenden;
– Zahlen im Dezimalsystem in Fest- und Gleitkommadarstellung ausdrücken und grundlegende Rechenoperationen durchführen;
– reelle Zahlen als Maßzahlen von Größen verstehen und die Maßzahlen von verschiedenen Einheiten umrechnen;
– Vielfache und Teile von Einheiten mit den entsprechenden Zehnerpotenzen darstellen;
– Zahlenangaben in Prozent und Promille verstehen und anwenden sowie Ergebnisse in Prozentdarstellung kommunizieren;
– Überschlagsrechnungen durchführen und kontextbezogen runden sowie Rechenergebnisse abschätzen.
Bereich Algebra und Geometrie
– Terme mit Klammern und Brüchen vereinfachen;
– Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten verstehen, durch Beispiele veranschaulichen und anwenden;
– Sachverhalte in Form einer Gleichung darstellen, lösen und das Ergebnis interpretieren;
– lineare Gleichungen durch Äquivalenzumformungen nach einer Variablen auflösen und die Definitions- und Lösungsmenge bestimmen;
– lineare Gleichungen mit Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis kontextbezogen deuten;
– Formeln nach beliebigen Größen umformen;
– Rechenregeln für das Operieren mit Ungleichungen ohne Fallunterscheidungen erfassen und diese anwenden;
– lineare Gleichungssysteme mit zwei Variablen problembezogen aufstellen und durch Substituieren, Eliminieren und Gleichsetzen von Variablen lösen sowie grafisch in einem Koordinatensystem darstellen und lösen;
– die Lösbarkeit von linearen Gleichungssystemen mit zwei Variablen argumentieren, an Beispielen veranschaulichen und erläutern;
– lineare Gleichungssysteme mit mehreren Variablen modellieren, mit Hilfe von Technologieeinsatz lösen und das Ergebnis kontextbezogen deuten;
– den Lösungsbereich linearer Ungleichungen bestimmen und interpretieren;
– Daten strukturiert in Matrizen und Vektoren (eindimensionale Matrizen) zusammenfassen;
– Addition, Subtraktion, Multiplikation von Matrizen und Multiplikation von Matrizen mit Zahlen in wirtschaftlich relevantem Kontext vor allem mit Technologieeinsatz durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
– die inverse Matrix mit Technologieeinsatz für die Lösung von Gleichungssystemen einsetzen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– Funktionen als Modelle zur Beschreibung der Abhängigkeit zwischen Größen verstehen und interpretieren;
– mit den Begriffen der Funktion und der Umkehrfunktion argumentieren;
– die Umkehrfunktion von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen;
– eine Gleichung mit zwei Unbekannten als lineare Funktion deuten;
– Funktionen (auch empirische Funktionen und Funktionen mit Sprungstellen) durch Wertetabellen und grafisch im rechtwinkeligen Koordinatensystem darstellen und interpretieren;
– Funktionswerte aus gegebenen Argumenten und Argumente aus gegebenen Funktionswerten berechnen;
– lineare Funktionen aus verschiedenen Angaben mittels Funktionsgleichung und Funktionsterm darstellen;
– die Parameter einer linearen Funktion angeben, ablesen und erläutern;
– Zwischenwerte einer Funktion linear interpolieren;
– die Lage der Graphen zweier linearer Funktionen erläutern (Schnittpunkt, parallel und identisch);
– von vorgegebenen Funktionseigenschaften auf lineare Funktionen schließen;
– lineare Funktionen als Modell für Aufgabenstellungen aus Naturwissenschaft und Technik aufstellen und erklären;
– die Gleichungen der Umkehrfunktion berechnen;
– die Nullstelle(n) von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen (grafisch, rechnerisch, mit Technologieeinsatz) und als Lösung einer Gleichung deuten;
– den Schnittpunkt zweier linearer Funktionen bestimmen und auch kontextbezogen erläutern.
Bereich Wirtschafts- und Finanzmathematik
– Aufgaben der Zinsrechnung modellieren, berechnen und anhand von Beispielen erklären;
– lineare Funktionen als Modell für Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft aus verschiedenen Angaben aufstellen und interpretieren.
Lehrstoff:
Zahlen und Maße:
Zahlenmengen, Zahlensysteme, Zahlendarstellung, Betrag, Prozentrechnung, Überschlagsrechnung, Umrechnung von Maßeinheiten.
Algebra und Geometrie:
Grundrechnungsarten, Umformen, Potenzen mit ganzzahligen Exponenten, lineare Gleichungen und Gleichungssysteme, Äquivalenzumformungen, lineare Ungleichungen, Matrizen.
Funktionale Zusammenhänge:
Funktionsbegriff, Darstellung von Funktionen, lineare Funktion, Umkehrfunktion.
Wirtschafts- und Finanzmathematik:
Zinsrechnung, Kosten- und Preistheorie mit linearen Funktionen.
Schularbeiten:
Zwei einstündige Schularbeiten.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie
– Sachverhalte in Form einer Gleichung darstellen, lösen und das Ergebnis interpretieren;
– quadratische Gleichungen lösen und die verschiedenen Lösungsfälle argumentieren;
– Potenzgesetze mit rationalen Exponenten verstehen, sie begründen und in Beispielen veranschaulichen und anwenden;
– Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– die Umkehrfunktion von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen;
– Funktionswerte aus gegebenen Argumenten und Argumente aus gegebenen Funktionswerten berechnen;
– die Nullstelle(n) von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen (grafisch, rechnerisch, mit Technologieeinsatz) und als Lösung einer Gleichung interpretieren;
– Potenzfunktionen sowie daraus abgeleitete Funktionen darstellen und ihre Eigenschaften beschreiben;
– den Schnittpunkt zweier Funktionen bestimmen und interpretieren;
– von vorgegebenen Funktionseigenschaften auf Potenz- und Polynomfunktionen schließen;
– im Lehrstoff angeführte Funktionen aus Natur, Technik und Wirtschaft aufstellen, anwenden und interpretieren.
Bereich Wirtschafts- und Finanzmathematik
– von vorgegebenen Funktionseigenschaften auf die Funktion schließen und Polynomfunktionen als Modell für Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft aufstellen und interpretieren;
– mit den Modellen der Kosten- und Preistheorie umgehen, sie erklären und Berechnungen zu Nachfrage, Erlös, Gewinnanalyse durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Potenzen mit rationalen Exponenten, Wurzeln, quadratische Gleichungen.
Funktionale Zusammenhänge:
Potenzfunktionen, Polynomfunktionen, Umkehrfunktion, Wurzelfunktion.
Wirtschafts- und Finanzmathematik:
Kosten- und Preistheorie mit Polynomfunktionen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie
– den Lösungsbereich linearer Ungleichungssysteme mit zwei Variablen bestimmen und interpretieren;
– lineare Optimierung einer Zielfunktion mit geeignetem Technologieeinsatz durchführen, den Lösungsweg erklären und begründen sowie das Ergebnis interpretieren;
– Sachverhalte in Form einer Gleichung darstellen, lösen und das Ergebnis erklären;
– den Sinus, Kosinus und Tangens eines Winkels im rechtwinkeligen Dreieck als Seitenverhältnisse interpretieren und die entsprechenden Werte zu vorgegebenen Winkeln bestimmen und umgekehrt;
– den Sinus- und Kosinussatz für allgemeine Dreiecke in der Ebene in facheinschlägigen Aufgabenstellungen anwenden und interpretieren;
– Abstände von Punkten in einem rechtwinkeligen Koordinatensystem berechnen;
– Flächen von ebenen Figuren mit unterschiedlichen Rechenmethoden berechnen und die Wahl der jeweiligen Rechenmethoden argumentieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– die Umkehrfunktion von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen;
– Funktionswerte aus gegebenen Argumenten und Argumente aus gegebenen Funktionswerten berechnen;
– die Nullstelle(n) von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen (grafisch, rechnerisch, mit Technologieeinsatz) und als Lösung einer Gleichung interpretieren;
– den Schnittpunkt zweier Funktionen mit Technologieeinsatz bestimmen und interpretieren;
– trigonometrische Funktionen darstellen und anhand des Einheitskreises argumentieren;
– im Lehrstoff angeführte Funktionen aus Natur, Technik und Wirtschaft aufstellen, anwenden und interpretieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Lineare Ungleichungssysteme (lineare Optimierung), Sätze im rechtwinkeligen und allgemeinen Dreieck, Flächenformeln, Abstandsberechnungen im kartesischen Koordinatensystem.
Funktionale Zusammenhänge:
Winkelfunktionen.
Schularbeiten:
Eine einstündige Schularbeit.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Algebra und Geometrie
– die Rechengesetze für Logarithmen anwenden und durch Beispiele veranschaulichen und begründen;
– Logarithmen mit Basis 10 und e umrechnen;
– Exponentialgleichungen in relevanten Anwendungsbereichen lösen;
– Sachverhalte in Form einer Gleichung darstellen, lösen und das Ergebnis interpretieren.
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– mit den Begriffen der Funktion und der Umkehrfunktion argumentieren;
– die Umkehrfunktion von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen;
– Funktionswerte aus gegebenen Argumenten und Argumente aus gegebenen Funktionswerten berechnen;
– Exponential- und Logarithmusfunktionen darstellen und ihre Eigenschaften interpretieren;
– den Schnittpunkt zweier Funktionen mit Technologieeinsatz bestimmen und interpretieren;
– die Nullstelle(n) von im Lehrstoff angeführten Funktionen bestimmen (grafisch, rechnerisch, mit Technologieeinsatz) und als Lösung einer Gleichung interpretieren;
– im Lehrstoff angeführte Funktionen aus Natur, Technik und Wirtschaft aufstellen, anwenden und interpretieren;
– Änderungsprozesse (Wachstum, Abnahme, Abklingen und Sättigung) mit Hilfe der Exponentialfunktion und der logistischen Funktion modellieren, deren Parameter bestimmen und im Kontext einsetzen;
– diskrete begrenzte und unbegrenzte Zu- und Abnahmeprozesse mit den Begriffen der Systemdynamik beschreiben und die Auswirkungen der zugrunde liegenden Parameter interpretieren.
Lehrstoff:
Algebra und Geometrie:
Logarithmen.
Funktionale Zusammenhänge:
Exponentialfunktion, Logarithmusfunktion, Systemdynamik.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Funktionale Zusammenhänge
– den Begriff von Folgen und Reihen erfassen;
– das Bildungsgesetz von geometrischen Folgen und Reihen wiedergeben und Berechnungen durchführen;
– mit Hilfe geometrischer Folgen und Reihen Berechnungen durchführen.
Bereich Analysis
– den Begriff des Grenzwertes einer Folge verstehen und diesen grafisch intuitiv bestimmen.
Bereich Wirtschafts- und Finanzmathematik
– Zinseszinsaufgaben mit ganz- und unterjähriger Verzinsungsperiode auf Grundlage der geometrischen Folgen modellieren und interpretieren sowie Berechnungen durchführen;
– Rentenrechnungen und Schuldtilgung auf der Grundlage geometrischer Reihen modellieren, ausführen und interpretieren sowie Berechnungen mit Technologieeinsatz durchführen.
Lehrstoff:
Funktionale Zusammenhänge:
Folgenbegriff, geometrische Folge und Reihe.
Analysis:
Grenzwert.
Wirtschafts- und Finanzmathematik:
Zinseszinsrechnung, Rentenrechnung, Tilgungsplan.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis
– die Begriffe Grenzwert und Stetigkeit einer Funktion verstehen, den Grenzwert und das Stetigkeitsverhalten grafisch intuitiv bestimmen und auf den Übergang vom Differenzenquotienten auf den Differenzialquotienten anwenden;
– elementare Grundfunktionen differenzieren und die Ableitung von aus diesen zusammengesetzten Funktionen mit Hilfe der Ableitungsregeln bestimmen;
– die Bedeutung von Ableitungsfunktionen erklären und sie zur Lösung von Aufgaben einsetzen;
– den Wert der Ableitungsfunktion einer beliebigen Funktion mit Technologieeinsatz berechnen;
– Graphen von Ableitungsfunktionen von beliebigen Funktionen mit Technologieeinsatz darstellen;
– den Zusammenhang von lokalen Extremwerten und Wendepunkten mit der Ableitungsfunktion herstellen sowie Funktionsgraphen diskutieren und argumentieren (Definitionsmenge, Monotonie, Nullstellen und Krümmungsverhalten);
– im Fachgebiet relevante Extremwertprobleme modellieren und transferieren, Rechnungen durchführen und Ergebnisse argumentieren;
– von vorgegebenen Funktionseigenschaften auf die Funktion schließen sowie Grundfunktionen als Modell für Aufgabenstellungen aus Naturwissenschaft und Technik aufstellen und interpretieren.
Bereich Wirtschafts- und Finanzmathematik
– von vorgegebenen Funktionseigenschaften auf die Funktion schließen und Polynomfunktionen als Modell für Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft aufstellen und interpretieren;
– mit den Modellen der Kosten- und Preistheorie umgehen, sie erklären und Berechnungen zu Nachfrage, Erlös, Gewinnanalyse, Betriebsoptimum, Kostenkehre, Grenzkosten und Stückkosten durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Analysis:
Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln, Eigenschaften von Funktionen.
Wirtschafts- und Finanzmathematik:
Modelle der Kosten- und Preistheorie.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Analysis
– Stammfunktionen von Potenzfunktionen bestimmen;
– Graphen von Stammfunktionen von beliebigen Funktionen mit Technologieeinsatz darstellen;
– das bestimmte Integral einer beliebigen Funktion mit Technologieeinsatz berechnen;
– die Berechnung von bestimmten Integralen mit Hilfe von Stammfunktionen anhand des Flächeninhaltsproblems veranschaulichen;
– Integrale als multiplikative Größen aus Naturwissenschaft und Technik mit Grundfunktionen interpretieren sowie numerisch oder mit Technologieeinsatz berechnen;
– Verfahren der numerischen Integration (Trapez-, Kepler-, Simpsonregel) anwenden.
Bereich Stochastik
– Häufigkeitsverteilungen von eindimensionalen Daten grafisch darstellen sowie Zentralmaße und Streuungsmaße berechnen und interpretieren.
Bereich Wirtschafts- und Finanzmathematik
– Integrale für Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft mit Grundfunktionen interpretieren sowie numerisch oder mit Technologieeinsatz berechnen;
– mit den Modellen der Kosten- und Preistheorie umgehen, sie erklären und Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Analysis:
Integral, Stammfunktion.
Stochastik:
Häufigkeitsverteilung, arithmetisches Mittel, gewogenes arithmetisches Mittel, Modus, Median, Spannweite, Quartile, Varianz und Standardabweichung, Boxplot.
Wirtschafts- und Finanzmathematik:
Modelle der Kosten- und Preistheorie.
Schularbeiten:
Eine zweistündige Schularbeit.
V. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Stochastik
– für Zufallsexperimente und Ereignisse Beispiele angeben;
– die Definition der Wahrscheinlichkeit für Laplace-Experimente wiedergeben;
– den Zusammenhang zwischen relativer Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses (Gesetz der großen Zahlen) erfassen;
– die Wahrscheinlichkeit für Ereignisse in Verbindung mit Laplace-Experimenten bestimmen und die Additions- und Multiplikationsregel auf aufeinander ausschließende bzw. unabhängige Ereignisse anwenden;
– die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen in mehrstufigen unabhängigen und abhängigen Zufallsversuchen mit der Multiplikations- und Additionsregel für Baumdiagramme berechnen;
– Zufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung modellieren, daraus Wahrscheinlichkeiten berechnen, grafisch darstellen und die Ergebnisse interpretieren;
– den Erwartungswert und die Varianz der Binomialverteilung berechnen;
– die Normalverteilung als Grundmodell für die Beschreibung von stetigen Zufallsgrößen bestimmen;
– die Werte einer Normalverteilung bestimmen und grafisch interpretieren;
– Intervallgrenzen für die jeweilige normalverteilte Zufallsvariable sowie die Parameter der Normalverteilung bei gegebener Wahrscheinlichkeit bestimmen;
– die Auswirkung von Erwartungswert und Standardabweichung auf die Normalverteilungskurve erklären und damit argumentieren;
– stochastische Modelle auf Problemstellungen aus Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft anwenden;
– die verschiedenen Schätzungen für Erwartungswert und Standardabweichung der Normalverteilung aus Einzelstichproben und Stichproben mit Klassenteilung berechnen und interpretieren;
– die lineare Regression und Korrelation sowie Ausgleichsfunktionen von zweidimensionalen Datenmengen anschaulich erklären, mit Technologieeinsatz bestimmen und die Ergebnisse interpretieren.
Lehrstoff:
Stochastik:
Wahrscheinlichkeitsbegriff, Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten.
Binomialverteilung, Normalverteilung, Schätzungen für die Parameter der Normalverteilung.
Regression und Korrelation, Ausgleichsfunktionen.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Wirtschafts- und Finanzmathematik
– für Aufgabenstellungen in fachlicher Vernetzung systematisch Modelle erstellen, mit diesen Modellen Berechnungen durchführen und die Ergebnisse interpretieren;
– verschiedene Rechenwege argumentieren;
– mit den Modellen der Kosten- und Preistheorie umgehen, sie erklären und Berechnungen durchführen sowie die Ergebnisse interpretieren und dokumentieren.
Lehrstoff:
Wirtschafts- und Finanzmathematik:
Kosten- und Preistheorie mit komplexen Aufgabenstellungen.
Integrative Zusammenfassung aller Stoffgebiete.
Schularbeiten:
Eine dreistündige Schularbeit.
ANGEWANDTE INFORMATIK
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Informatiksysteme
– Hardware-Komponenten und deren Funktionen benennen und erklären, eine PC-Konfiguration bewerten und Anschaffungsentscheidungen treffen sowie einfache Fehler der Hardware erkennen, benennen und qualifizierte Supportmeldungen formulieren;
– Vor- und Nachteile marktüblicher Betriebssysteme benennen, ein Betriebssystem konfigurieren, benutzerdefinierte Einstellungen vornehmen, Daten verwalten, Software installieren und deinstallieren;
– Netzwerksressourcen nutzen und Netzwerkkomponenten benennen und einsetzen und im Netzwerk auftretende Probleme erkennen, benennen und qualifizierte Supportmeldungen formulieren.
Bereich Publikation und Kommunikation
– Daten eingeben, bearbeiten, formatieren, drucken sowie Dokumente erstellen und bearbeiten;
– Präsentationen erstellen;
– das Internet nutzen, mittels E-Mail und über das Netz kommunizieren.
Bereich Tabellenkalkulation
– für fachspezifische Aufgabenstellungen Tabellenkalkulationen verwenden;
– als Entscheidungsgrundlage Tabellenkalkulationen nutzen;
– Daten vorteilhaft eingeben, formatieren, bearbeiten und drucken;
– Berechnungen durchführen, einfache Funktionen einsetzen, Diagramme erstellen.
Lehrstoff:
Informatiksysteme:
Computerkomponenten, Speichermedien, Peripheriegeräte, Hardware für Internetzugang, Netzwerkkomponenten, Computerkauf, Systemeinstellungen und -updates, Fehleranalyse, Sicherheitseinstellungen, Dateieigenschaften und -formate, Codierung, Zahlendarstellung, Dateimanagement, Dateien und Ressourcen im Netzwerk, Programm- und Online-Hilfen, Recherchemöglichkeiten.
Publikation und Kommunikation:
Rationelles Eingeben von Text und Daten, Grafiken, Tabellen und Diagramme, Felder, Zeichen- und Absatzformate, Druckeinstellungen, Layout-Richtlinien, Grundlagen der Typographie, Objekte in Präsentationen, Animation, Grundbegriffe des Internets, Browsereinstellungen, Umgang mit Suchmaschinen, Mailkommunikation und Netiquette.
Tabellenkalkulation:
Eingeben von Daten, Zahlen- und Textformate, Formeln, einfache Funktionen, übersichtliche Gestaltung und Ausdruck von Tabellen, Datenmanipulation, Daten sortieren und filtern, Gestaltung von Diagrammen.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Tabellenkalkulation
– für komplexe Problemstellungen des Fachbereichs Tabellenkalkulationen anwenden;
– Datenbestände auswerten;
– Daten austauschen;
– komplexe (Entscheidungs-)Funktionen einsetzen;
– zur Automatisierung von Abläufen Tabellenkalkulationen nutzen.
Bereich Publikation und Kommunikation
– umfangreiche Dokumente und Präsentationen unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Programme erstellen;
– Bilder erzeugen, bearbeiten, in verschiedenen Formaten speichern und bedarfsspezifisch auswählen;
– Grundlagen der Online-Zusammenarbeit verstehen und wichtige Dienste für den Fachbereich nutzen;
– soziale Netzwerke einsetzen, um mit Praxisbetrieben sowie Projektpartnern zusammenzuarbeiten.
Bereich Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft
– Daten sichern, sie vor Beschädigung und unberechtigtem Zugriff schützen;
– sich über gesetzliche Rahmenbedingungen informieren und diese berücksichtigen;
– zu aktuellen IT-Themen kritisch Stellung nehmen.
Lehrstoff:
Tabellenkalkulation:
Werkzeuge zur Datenanalyse, Datenbankfunktionen, Entscheidungsfunktionen, logische Operatoren, komplexe Funktionen und Diagramme, Import- und Exportmöglichkeiten, Formulare.
Publikation und Kommunikation:
Formatvorlagen, Normen, Index und Verzeichnisse, Seriendokumente, Verknüpfung von Dokumenten mit externen Daten, unterschiedliche Ausgabeformen, Bildbearbeitung und -optimierung für verschiedene Ausgabemedien, Bildformate, Cloud-Dienste, Online-Office-Anwendungen und Online-Speichermedien, Rechtevergabe bei Online-Ressourcen.
Informationstechnologie, Mensch und Gesellschaft:
Medien zur Datensicherung, Sicherungsprozesse, Komprimierung, Verschlüsselung, Datenschutz, Urheberrecht, Formen der Lizenzierung, Gefahren digitaler Medien.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Datenbank
– Einsatzbereiche von Datenbanken beschreiben;
– fachspezifische Aufgabenstellungen in Datenbanken abbilden;
– in Datenbanksoftware Tabellen, Abfragen, Formulare und Berichte erstellen, ändern und löschen.
Bereich Publikation und Kommunikation
– im Web publizieren;
– verschiedene Webplattformen einschätzen.
Bereich Informatiksysteme
– einfache Algorithmen verstehen und erstellen.
Lehrstoff:
Datenbank:
Datenbankentwurf, Tabellen, Datentypen, Primärschlüssel/Fremdschlüssel, Formulare, Abfragen und Abfragetypen, Berichte, Beziehungen, Datenimport und -export.
Publikation und Kommunikation:
Struktur einer Webseite, Erstellen einfacher Webseiten mittels Vorlagen, Web-Usability, Objektmodelle bei Webseiten, aktuelle Technologien, Umwandlung von Dateien in webtaugliche Formate.
Informatiksysteme:
Einfache Abläufe, Struktogramm, Prozessbeschreibung.
FORSCHUNG UND INNOVATION
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Forschung
– die Grundprinzipien des wissenschaftlichen Arbeitens erfassen;
– Versuche planen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren;
– Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung erfassen und erklären.
Lehrstoff:
Forschung:
Wissenschaftstheoretische Grundfragen (Theorie und Empirie), Untersuchungsmethoden, Literatur- und Materialrecherchen, formale Aspekte und Fachsprache, Versuchsplanung und -dokumentation.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Forschung
– selbstständig Ideen für einfache Forschungsfragen entwickeln, diese im Team planen und projektartig durchführen;
– Versuche planen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren;
– einfache Forschungsberichte analysieren und interpretieren.
Bereich Innovation
– die Merkmale einer Innovation erklären und deren Chancen und Risiken abschätzen;
– die einzelnen Phasen eines Produktlebenszyklus beschreiben;
– einige Kreativitäts- und Problemlösungstechniken nennen und anwenden.
Lehrstoff:
Forschung:
Forschungsberichte, Interpretieren von Tabellen und Grafiken, Erstellung von Fragebögen, Versuchsplanung und -dokumentation.
Innovation:
Begriff (Idee, Innovation), Innovationsmanagement, Produktphasen, Produktlebenszyklen, Kreativitätstechniken.
WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE UND GLOBALE ENTWICKLUNG, VOLKSWIRTSCHAFT
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Geografie
– kartografische Darstellungsformen benennen, interpretieren und für unterschiedliche Frage- und Problemstellungen anwenden;
– topografische Grundkenntnisse für unterschiedliche Anwendungen nutzen und sich weltweit topografisch orientieren;
– Grundlagen der Klimageografie erklären und die Nutzung landschaftsökologischer Zonen analysieren;
– Ursachen und Folgen des anthropogen bedingten Klimawandels als problemhaft einschätzen und in alltagsrelevanten Situationen entsprechend verantwortungsbewusst handeln;
– ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen von endogenen und exogenen Kräften erklären;
– naturräumliche Nutzungspotenziale Österreichs und ihre Differenzierung erklären.
Bereich Lebens- und Wirtschaftsraum Österreichs
– sozioökonomische Disparitäten Österreichs erkennen und deren Bedeutung für die unterschiedlichen Lebenswelten bewerten;
– demografische Strukturen und Prozesse Österreichs und ihre Auswirkungen erläutern;
– die Wechselwirkungen zwischen städtischem und ländlichem Raum darstellen;
– die Wirtschaftssektoren Österreichs bewerten;
– wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Europäischen Union, ihre wichtigsten Institutionen und die Bedeutung für Österreich erklären.
Bereich Globale Entwicklung
– demografische Prozesse und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Gesellschaften analysieren;
– Unterschiede in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie ihre Ursachen auf globaler Ebene erklären;
– Probleme von Entwicklungs- und Schwellenländern analysieren;
– Aspekte der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf einzelne Länder beurteilen und deren Bedeutung für die eigene Lebenswelt einschätzen.
Lehrstoff:
Geografie:
Räumliche Orientierung – Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen, geoökologische Wirkungsgefüge – endogene und exogene Kräfte, Naturkatastrophen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung), naturräumliche Nutzungspotenziale.
Lebens- und Wirtschaftsraum Österreichs:
Sozioökonomische Disparitäten Österreichs, demografische Entwicklung und Migration, Wirtschaftsregionen und -sektoren (Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen, Tourismus, Energie und Verkehr), Strukturen der EU (Aufgaben, Organe), europäischer Binnenmarkt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion.
Globale Entwicklung:
Weltbevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung. Merkmale und Probleme der Entwicklungs- und Schwellenländer, Entwicklungszusammenarbeit und theorien, Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur, Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Grundlagen der Volkswirtschaft
– volkswirtschaftliche Grundbegriffe und einfache volkswirtschaftliche Zusammenhänge erklären;
– volkswirtschaftliche Kennzahlen darstellen;
– volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren benennen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft beschreiben.
Bereich Wirtschaftssysteme und -ordnungen, Markt und Preisbildung
– verschiedene Wirtschaftssysteme und -ordnungen erläutern und erklären;
– den sektorialen Wandel und seine wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen untersuchen;
– die Grenzen des Wirtschaftswachstums umreißen;
– die Einflussfaktoren auf Markt, Marktformen und Preisbildung sowie Gründe für Marktversagen erläutern.
Bereich Arbeit und Soziales
– die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarkts und der Sozialpolitik erläutern und bewerten.
Lehrstoff:
Grundlagen der Volkswirtschaft:
Volkswirtschaftliche Grundbegriffe und Kennzahlen, volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital).
Wirtschaftssysteme und -ordnungen, Markt und Preisbildung:
Wirtschaftssysteme und -ordnungen (Markt-, Planwirtschaft), Wirtschaftspolitik und ihre unterschiedlichen Interessenslagen, Marktformen, Preis, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit.
Arbeit und Soziales:
Sozialpolitik und Arbeitsmarkt.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können im
Bereich Konjunktur, Budget, Geld- und Währungspolitik
– den Konjunkturverlauf beschreiben;
– Auswirkungen konjunktureller Veränderungen auf nationaler und globaler Ebene erläutern;
– die Rahmenbedingungen des Budgets erklären;
– die Grundlagen des Geld- und Währungswesens beschreiben und erklären;
– die Zusammenhänge und Wechselwirkungen im magischen Vieleck sowie deren Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Situation erläutern;
– die Auswirkungen wirtschaftspolitischer Maßnahmen auf private Haushalte und Unternehmen aufzeigen.
Bereich Außereuropäische/Internationale Wirtschaftsräume
– die außenwirtschaftlichen Verflechtungen erklären;
– die Stellung des Europäischen Wirtschaftsraums in der Weltwirtschaft darstellen.
Lehrstoff:
Konjunktur, Budget, Geld- und Währungspolitik:
Konjunktur und Konjunkturpolitik (magisches Vieleck), Budget und Budgetpolitik, Geld- und Währungspolitik (Inflation, Verbraucherpreisindex).
Außereuropäische/Internationale Wirtschaftsräume:
Außenhandels- und Zahlungsbilanz, europäische Wirtschaft, internationale Wirtschaftsorganisationen und -bündnisse.
BEWEGUNG UND SPORT
Siehe die Verordnung BGBl. Nr. 37/1989 in der jeweils geltenden Fassung.
B. Alternative Pflichtgegenstände
Siehe Anlagen 1.1. bis 1.9.
C. Pflichtpraktikum
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– die im Unterricht der fachtheoretischen und fachpraktischen Pflichtgegenstände erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf die Berufspraxis anwenden und vertiefen;
– einen umfassenden Einblick in die Organisation von Betrieben und Bereichen der Fachrichtung gewinnen;
- Pflichten und Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umreißen und diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin reflektieren;
- sich Vorgesetzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber korrekt und selbstsicher verhalten;
– durch die Unterrichts- und Praxiserfahrung eine positive Grundhaltung zum Berufs– und Arbeitsleben erwerben.
Organisationsform:
Das Pflichtpraktikum ist gemäß der in den jeweiligen Anlagen angeführten Stundentafeln durchzuführen. Zur Anrechenbarkeit ist das Pflichtpraktikum in einem der Zielsetzung der jeweiligen Fachrichtung entsprechenden Betrieb abzuleisten und es ist eine facheinschlägige Tätigkeit nachzuweisen. Die Schule leistet Hilfestellung beim Auffinden geeigneter Praktikumsstellen.
Der Kontakt mit dem Berufsleben bedarf einer sorgfältigen Vor- und Nachbereitung. Daher haben die Schülerinnen und Schüler nach jedem Praktikumsabschnitt einen selbst verfassten Praktikumsbericht über die ausgeübten Tätigkeiten und die erlebten Erfahrungen den betreuenden Lehrkräften vorzulegen, der in Form einer Nachbereitung entsprechend auszuwerten ist.
Im Hinblick auf die Erweiterung der sprachlichen und kulturellen Kompetenz sind Praktika in fremdsprachigen Ländern zu empfehlen.
D. Freigegenstände
KONVERSATION IN LEBENDEN FREMDSPRACHEN
I. Jahrgang:
und 2. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
II. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 3:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
Semester – Kompetenzmodul 4:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
V. Jahrgang Kompetenzmodul 9:
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– in der jeweiligen lebenden Fremdsprache mündlich über ein breites Spektrum von alltäglich relevanten, allgemeinen, kulturellen und beruflichen Themen sprechen und kommunizieren;
– fachbezogene Texte unter Zuhilfenahme von geeigneten Nachschlagwerken lesen und verstehen.
Lehrstoff:
Wie im Unterrichtsgegenstand Lebende Fremdsprache.
ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE
III. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 5:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– vertraute Wörter und einfache Sätze, die sich auf konkrete Sachverhalte zur eigenen Person und zur Familie beziehen, verstehen;
– einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze sinnerfassend lesen und verstehen, wenn sie den Text mehrmals lesen;
– einfache Zahlen verstehen;
– sich auf einfache Art verständigen, wenn der Gesprächspartner bereit ist, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen und bei der Formulierung hilft;
– sich mit einfachen, überwiegend isolierten Wendungen über die eigene Person und andere Menschen äußern und diesbezüglich einfache Fragen stellen und beantworten.
Lehrstoff:
Themenbereich aus dem alltäglichen Umfeld:
Vertraute Themen wie soziale Beziehungen.
Themenbereich aus dem beruflichen Umfeld:
Vorstellen und Gebrauch einfacher Gruß- und Abschiedsformeln.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Monologische und dialogische Gesprächssituationen wie Bitten, Bedanken und Entschuldigen, Ausfüllen einfacher Formulare.
Semester – Kompetenzmodul 6:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– einzelne Sätze und vertraute Wörter wie einfache Informationen zur eigenen Person, zur Familie und zur näheren Umgebung verstehen;
– das Wesentliche von kurzen, klaren und relativ einfachen Mitteilungen verstehen, wenn langsam und deutlich gesprochen wird;
– einfache Zahlen und Preisangaben verstehen;
– ganz kurze, einfache Texte oder Dialoge Satz für Satz lesen und verstehen und daraus die wichtigsten Informationen entnehmen;
– sich auf einfache Art verständigen, wenn der Gesprächspartner bereit ist, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen und bei der Formulierung hilft;
– sich mit einfachen, überwiegend isolierten Wendungen über Menschen und Orte äußern;
– die gebräuchlichsten Höflichkeitsformeln einsetzen und sich der wichtigsten Höflichkeitskonventionen bewusst sein;
– auf einfachen Formularen Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen und kurze einfache Nachrichten wie Feriengrüße und Wendungen sowie einfache Einträge in sozialen Netzwerken schreiben.
Lehrstoff:
Themenbereich aus dem alltäglichen Umfeld:
Vertraute Themen wie Kennenlernen, Freizeitaktivitäten, Schule, Essen und Trinken.
Themenbereich aus dem beruflichen Umfeld:
Vorstellen und Gebrauch einfacher Gruß- und Abschiedsformeln, Stellen und Beantworten einfacher Fragen nach Name, Wohnort und Befinden.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Einfache Kommunikation in sozialen Netzwerken, Notizen, einfache persönliche Gespräche.
IV. Jahrgang:
Semester – Kompetenzmodul 7:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
– bekannte Wörter, einfache Wendungen, einfache Aussagen und Fragen verstehen;
– das Wesentliche von kurzen, relativ einfachen Mitteilungen wie Wegbeschreibungen und Anweisungen verstehen;
– Zahlen, Preis- und einfache Zeitangaben verstehen;
– sich auf einfache Art verständigen, wenn es um Themen von unmittelbarer Bedeutung geht;
– eine einfache Beschreibung von Vorlieben oder Abneigungen geben;
– eine Reihe einfacher Wendungen und Sätze zu einem kurzen Text verbinden;
– kurze, einfache Notizen und Mitteilungen, E-Mails sowie Einträge in sozialen Netzwerken schreiben.
Lehrstoff:
Themenbereich aus dem alltäglichen Umfeld:
Vertraute Themen wie Gewohnheiten, Freizeit, Einkaufen, Familie, Freundeskreis.
Themenbereich aus dem beruflichen Umfeld:
Einfaches Beschreiben des beruflichen Umfelds.
Mündliche und schriftliche Kommunikation:
Persönliche Gespräche, Einkaufsgespräche, einfache Wegbeschreibungen und Situationen im öffentlichen Verkehr, Kommunikation in sozialen Netzwerken, E-Mail, Mitteilungen, SMS.
Semester – Kompetenzmodul 8:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Schülerinnen und Schüler können
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