Verordnung der Bundesministerin für Bildung, mit der die Lehrpläne des Kollegs der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, des Kollegs der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik einschließlich der Qualifikation für Hortpädagogik und des Kollegs der Bildungsanstalt für Sozialpädagogik erlassen werden; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Entwicklung des Kindes während und nach der Schwangerschaft erklären,
– die Bedeutung von Mikroorganismen beschreiben,
– einfache hygienische Maßnahmen erläutern und begründen.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Aspekte der Entwicklung des Menschen beschreiben.
im Bereich „Systeme“
– Methoden der Gesunderhaltung und richtigen Pflege des Kindes beschreiben,
– Grundsätze einer ausgewogenen Ernährung beschreiben unter Bedachtnahme der Schwangerschaft und des unter 1 bis 3 jährigen Kindes,
– gesetzliche Rahmenbedingungen beschreiben.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Fachbegriffe richtig erklären,
– Erste Hilfe speziell für Säuglinge und Kinder beschreiben,
– Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Krankheiten vergleichen.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
Ernährung, psycho-soziale Faktoren, Einzeller, Pilze, Bakterien, Viren, Parasiten beim Menschen, Lebensmittelhygiene, Betriebshygiene.
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Physiologische Entwicklung des Kindes in den ersten drei Lebensjahren.
Bereich „Systeme“:
Infektionskrankheiten Ernährungsformen, Essstörungen, Ernährung des Säuglings, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und –allergien, Rechtssituation zu Schwangerschaft, Geburt, Wohlbefinden des Kindes, Vernachlässigung und Missbrauch.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Fachbegriffe, Erste Hilfe.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Wechselwirkungen“
– physische und psychische Grundlagen von Gesundheit, Ernährung und Wohlbefinden erläutern,
– soziokulturelle Einflüsse auf die Ernährungsgewohnheiten benennen.
im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“
– Gesetzmäßigkeiten der Vererbung anhand ausgewählter Beispiele anwenden,
– Methoden der Pränataldiagnostik vergleichen,
– gesundheitsförderliche Arbeitssituationen analysieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– mit Hilfe des erworbenen Fachwissens Verhaltensweisen im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschreiben,
– vorbeugende psychohygienische und gesundheitsfördernde Maßnahmen beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Wechselwirkungen“:
WHO-Gesundheitsbegriff, Säulen der Gesundheit, Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung, Ernährungsgewohnheiten.
Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:
Humangenetik, Pränataldiagnostik, Präimplantationsdiagnostik, Ergonomie, Burnout-Prophylaxe, Stressbewältigung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Schmetterlingskind, Hämophilie, Trisomie 21, Rot-Grün-Blindheit, Analyse von Belastungsfaktoren, Selbstwahrnehmung, Burnout – Boreout, Alltagsbewältigung, Beispiele für Hilfestellungen.
2.9 MEDIENPÄDAGOGIK
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Medienbearbeitung und Kriterien“
– Informationstechnologien und Medien analysieren und reflektieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– multimediale Techniken als Unterstützung der Selbstreflexion argumentieren,
– Interaktionsprozesse kreativ gestalten.
im Bereich „Ausdruck und Darstellung“
– mit den Mitteln der szenischen Darstellung improvisieren und gestalten,
– unterschiedliche Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten erproben.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
– unterschiedliche Medien mit kreativen Methoden aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich „Medienbearbeitung und Kriterien“:
Video, Computer, Fotografie, Bilderbuch, Märchen, Kinderbuch, Jugendbuch.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Formen von Literacy, digitale Medien, soziale Netzwerke, Gestik, Mimik, Pantomime.
Bereich „Ausdruck und Darstellung“:
Stimme und Sprache, Körperübungen. Improtheater, Stegreifspiel, Objekttheater, Fotogeschichten.
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Vorlesen, Erzählen, kreatives Schreiben, Dramatisieren. Filmtheorie und Videoarbeit.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Medienbearbeitung und Kriterien“
– Werke unterschiedlicher Gattungen gezielt zur Entwicklungsförderung einsetzen,
– Informationstechnologien und Medien anwenden,
– Werke unterschiedlicher Gattungen veranschaulichen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– multimediale Techniken als Unterstützung der Selbstreflexion entwicklungsbezogen reflektieren.
im Bereich „Ausdruck und Darstellung“
– Bewegung und Stimme gezielt als Gestaltungsmittel einsetzen,
– den Symbolcharakter von Kostümen und Requisiten bewerten.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
– unterschiedliche Medien zielgruppenadäquat aufbereiten und anwenden,
– die erworbene Medienkompetenz im Unterricht aller anderen Unterrichtsgegenstände anwenden,
– Kinder zum kritischen Umgang mit Informationstechnologien und Medien anleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Medienbearbeitung und Kriterien“:
Entwicklungsroman, Autobiographie, einfache interaktiven Websites und Spiele, multimediale Präsentationen, Lern- und Spielsoftware.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Kinderfilme, Jugendfilme, Hörspiel, E-Book, Digitalradio, Jeux Dramatiques.
Bereich „Ausdruck und Darstellung“:
Wahrnehmungsübungen, Ansätze schauspielerischer Arbeit, Symbolik von Theaterutensilien und Szenenbildern, Schminktechniken.
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Literarischer Spaziergang, Textverfremdung, Videoclip, Animationsfilm, Rollenwechsel, szenische Aktion.
AUSDRUCK, GESTALTUNG UND BEWEGUNG
3.1 Künstlerisch-kreativer Bereich
3.1.1 BILDNERISCHE ERZIEHUNG
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Bilder und Bildinhalte erkennen und mit eigenen Worten beschreiben,
– bildnerische Mittel und Techniken erkennen und benennen,
– Fachbegriffe aus dem bildnerischen Bereich erklären.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– Material, Technik und bildnerische Mittel zielgerichtet einsetzen,
– Sachverhalte bildlich umsetzen,
– eine eigene Bildsprache entwickeln,
– Arbeitsplätze für sich oder eine Gruppe einrichten.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– Gesehenes, Erlebtes und Gefühltes mit vorhandenen Bildern in elementarer Form vermitteln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– eigene Arbeitsergebnisse in der Gruppe vorstellen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Bild/Produkt situationsadäquat und Zielgruppen orientiert beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Bildbetrachtung, grundlegende Kompositions- und Gestaltungslehre, Farbe und Farbtheorien.
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken, Studien vor dem Objekt, nichtkonstruktive Raumdarstellung, Skizze, Studie und Entwurf.
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Bildgeschichte, Collage, Montage, Assemblage, Decollage, Ready Made, Object trouvé.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentation.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Vermittlungskonzepte.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Ordnung, Struktur und Komposition in Bildern erkennen und benennen,
– Bildgattungen erkennen und beschreiben,
– Fachsprache gezielt anwenden.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– Bildlösungen auch mittels Kreativitätstechniken finden und fachgerecht umsetzen.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– Bilder in unterschiedlichen Kontexten erklären.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Arbeitsprozesse allein und in der Gruppe planen und durchführen,
– Arbeitsergebnisse argumentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Bilder situationsadäquat und Zielgruppen orientiert einsetzen.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Ordnungsprinzipien, Bildorganisation, Ornament, Muster, Bildgattungen, Kunstbetrachtung.
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
grundlegende grafische und malerische Techniken, Gebrauchsgrafik, elementare Druckgrafik.
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Bild-Text-Bezug, Bild im Kontext.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Arbeitsprozess und –ergebnis, Dokumentation, Mappe, Portfolio.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Vermittlung einfacher bildnerischer, druckgraphischer Techniken und Materialien
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Kunst als Teil der Bildproduktion erkennen und unterscheiden,
– Bilder in kunsthistorische und gesellschaftliche Zusammenhänge stellen.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– zur Lösung von Gestaltungsaufgaben gezielt analoge oder digitale Medien einsetzen,
– experimentelle Verfahren als Impuls nutzen und selbstständige Bildlösungen finden,
– Bildfolgen generieren.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– Bildmaterial für die Illustration von Inhalten gezielt einsetzen und performativ darstellen,
– Zusammenhänge in Bildfolgen erklären und neue herstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Konzepte in der Gruppe diskutieren und abstimmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– methodische Schritte zur Umsetzung von Bildthemen planen,
– anlassbezogen mit Blick auf das pädagogische Berufsfeld gestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Kunstbetrachtung, exemplarische stilistische Einordnungen, Zusammenhänge zwischen Kultur, Kunst, Geschichte und Gesellschaft.
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Bildgeschichten, Bilderbuchanalysen, Digitale Medien, Video, kinetische Objekte, optische Täuschungen.
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Performative Darstellung, Zootrop, Foto und Film.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Ideenfindungsprozesse.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Visuelle Aufbereitung von Themen zu den Bildungsbereichen, Fest- und Feiergestaltungen, Plakate, Aushänge.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bild/Produkt erfassen“
– Bilder und Bildinhalte in ihren künstlerischen und außerkünstlerischen Zusammenhängen kritisch hinterfragen,
– Merkmale der Kinderzeichnung benennen.
im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– nach selbstgewähltem Thema prozessorientiert und begleitend dokumentierend arbeiten,
– Arbeitsprozessen reflektieren und Querverbindungen zu anderen Disziplinen herstellen.
im Bereich „Bild/Produkt verwenden“
– Bilder als Impuls für eigenes Tun nutzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– experimentelle Abläufe beschreiben und kommunizieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einen Bezug herstellen zwischen der eigenen bildnerischen Praxis und dem Gestalten im pädagogischen Berufsfeld.
Lehrstoff:
Bereich „Bild/Produkt erfassen“:
Kunstbetrachtung, Phänomene und Entwicklungsformen der Kinderzeichnung.
Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Experimentelle Verfahren, Körper und Raum, räumliche Konstruktionen (Perspektiven), Design, Architektur.
Bereich „Bild/Produkt verwenden“:
Bildrecherche, Bildarchive, Sammlungen, Museen, Urheberrecht, Original und Kopie.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Selbstorganisation, Themenfindung, Präsentationsformen.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gestaltungsaufgaben im Berufsfeld, unabhängig von konkreten Anlässen, Entwicklung der Bildsprache der Kinder, individuelle Ausprägungen.
3.1.2 WERKERZIEHUNG
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– Werkzeuge benennen,
– allgemeine Sicherheitsbestimmungen beachten,
– unterschiedliche Materialien zuordnen und beschreiben und unter ökologischen Aspekten betrachten,
– Aufgabenstellungen verstehen und umsetzen.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien erproben,
– Grundtechniken und Verfahren zur Herstellung und Gestaltung dreidimensionaler Objekte anwenden.
im Bereich „Produkt verwenden“
– formale, funktionale und materielle Qualitäten untersuchen, überprüfen und experimentell-spielerisch einsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Gestaltungsprozesse beschreiben,
– Zusammenhänge zwischen Gestalt, Funktion und Ausdruck mit Fachbegriffen erklären.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Werkmaterialien und Werkzeuge situationsadäquat und Zielgruppen orientiert beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde.
Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Konstruktionsprinzipien, Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, körperhafte Gestaltung, Spielfiguren, Bühnengestaltung- und Dekoration, Fest- und Feiergestaltung.
Bereich „Produkt verwenden“:
Materialexperimente, Zerlegewerkstatt.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Anwendungskonzepte.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– Werkzeuge und Maschinen anwendungsspezifisch systematisch zuordnen,
– Umwelt, Kunst und Kultur als Erfahrungsquelle für gestalterische Prozesse erkennen und beschreiben.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– Grundtechniken und Werkzeuge für die Gestaltung dreidimensionaler Objekte selbstständig anwenden,
– Aufgabenstellungen in einfacher Form weiterentwickeln.
im Bereich „Produkt verwenden“
– formale, funktionale und materielle Qualitäten unterscheiden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Fachbegriffe anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– altersgerechte und Zielgruppen orientierte Anwendungsbereiche für die Praxis finden und vermitteln.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Materialrecherchen, Wahrnehmungsspiele, Produktanalysen.
Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, Montageverfahren, Gussverfahren, Abdruckverfahren, Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung, Spielfiguren, Charakterstudien, Puppenbau, Masken, Bühnengestaltung und Dekoration, Objektkunst Design, Produktionstechniken, Raumelemente, Wohnelemente.
Bereich „Produkt verwenden“:
Materialexperimente, Zweckentfremdung, kinetische Kunst.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Reflektierende Gespräche und Diskussionen zu Gestaltungsprozessen, Aufführungen, Vorführungen, Präsentationen, Ausstellungen.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Projektplanung, Spiel.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– einfache physikalische Gesetze und mechanische Phänomene darstellen,
– Konstruktionsprinzipien differenzieren.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– Objekte (auch mit mechanischen Elementen) planen und herstellen,
– Objekte (auch mit mechanischen Elementen) gezielt weiterentwickeln.
im Bereich „Produkt verwenden“
– funktionale und materielle Qualitäten erkennen und kreativ nutzen.
im Bereich „Interaktion und Kommunikation“
– Ideen und Konzepte in Fachsprache kommunizieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Werkmaterialien und Werkzeuge situationsadäquat und Zielgruppen orientiert anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Materialrecherchen, Wahrnehmungsspiele, Produktanalysen, Grundprinzipien der Mechanik, Optik, Spiele, Spielobjekte.
Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Skizzen, Modelle, Entwürfe, Zeichnungen, keramisches Gebrauchsgut, Schmuck, Klangkörper, Herstellung und Verwendung von Spielzeug und didaktischem Material, Trödelspiel.
Bereich „Produkt verwenden“:
Material- und Zweckentfremdung, Materialaufbewahrung, Umfunktionieren, Wühlkiste, Experiment, spielerisches Arbeiten, Aufbewahrungssysteme, Materialsammlungen, Werkzeugsammlungen.
Bereich „Interaktion und Kommunikation“:
Portfolio, Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten.
4 . Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– unterschiedliche Funktionen von Innen- und Außenräumen erkennen und benennen.
im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“
– nach selbstgewähltem Thema prozessorientiert und begleitend dokumentierend arbeiten,
– wesentliche Arbeitsschritte einer Aufgabenstellung planen und durchführen,
– Innen- und Außenräume gestalten und verändern.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Arbeitsergebnisse vor einer Gruppe präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– vorhandene räumliche Gegebenheiten im pädagogischen Berufsfeld analysieren und situationsadäquate Veränderungen planen.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Sinneswahrnehmungen, Raumempfinden, Wohnbedürfnisse, Zusammenhang von Raumformen, soziokulturelle, ökonomische und kulturhistorische Aspekte, Street Art, Land Art.
Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:
Skizzen, Entwürfe, Pläne, Risse, Modelle, Puppenhäuser, Diorama, Miniaturinszenierungen, Tasträume, Raumwahrnehmung, Architektur, Licht, Farbe.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Präsentation von Arbeitsergebnissen, Skizzen, Bilder, Anleitungen.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Arbeitsräumen im pädagogischen Berufsfeld, Einrichtung, Raumstrukturierungen, Spielplatzgestaltung, Rauminterventionen.
3.1.3 TEXTILES GESTALTEN
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– Faserarten benennen,
– die Grundzüge der Gewinnung von Fasern und flächenbildende Verfahren beschreiben.
im Bereich „Produkt konzipieren“
– Methoden zur Ideenfindung anwenden.
im Bereich „Produkt herstellen“
– der Aufgabenstellung entsprechende unterschiedliche Verfahren anwenden.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– ihre Arbeitsergebnisse mit erworbenen Fachbegriffen in der Gruppe vorstellen,
– ihre Arbeit protokollieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– den Einsatz einfacher textiler Techniken planen.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Materialkunde, vom Schaf zur Wolle, sinnliches Erfassen, Erproben und Erleben von Material, fadenbildende, fadenverstärkende oder flächenbildende Verfahren.
Bereich „Produkt konzipieren“:
Ideenskizze, Brainstorming.
Bereich „Produkt herstellen“:
Fadenbildende, fadenverstärkende, flächenbildende, flächenverbindende und körperbildende Verfahren.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Beschreibung eines Arbeitsprozesses, Fachsprache, Selbst- und Fremdeinschätzung des Werkstücks, Fotodokumentation, Skizzen, Arbeitsprotokoll.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, natürliche Fasern, flächenbildende Techniken.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– flächengestaltende Verfahren unterscheiden.
im Bereich „Produkt konzipieren“
– Flächengestaltungen experimentell und spielerisch erproben.
im Bereich „Produkt herstellen“
– flächengestaltende Verfahren anwenden.
im Bereich „Produkt verwenden“
– Flächengestaltung und Flächenveränderung in der Produktgestaltung einsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– über ihre Arbeitsergebnisse diskutieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die Materialauswahl und Arbeitsplatzgestaltung altersgerecht organisieren.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Flächengestaltende und flächenverändernde Verfahren, Materialkunde.
Bereich „Produkt konzipieren“:
Muster, Ornamente, Motiv, Streuung, Raster, Rapport, Proportionen.
Bereich „Produkt herstellen“:
Flächengestaltende Verfahren wie Stoffmal- und Stoffdrucktechniken, Textilfärbetechniken, Stickerei, Mola, Applikation, Patchwork, flächenverändernde Verfahren wie thermoplastisches Verfahren, Ätzen, Schmelzen, Entfärben, textile Verfahren auch mit „nichttextilen“ Materialien.
Bereich „Produkt verwenden“:
Materialcollage, Modedesign, Produktdesign, Motivgestaltung, Techniktransfer.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Reflexion, Erklärung, fachliche Begründung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Aufbereitung von Umsetzungsmöglichkeiten, Improvisation, Adaption, Materialorganisation, Ordnungssysteme.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– körperbildende Verfahren beschreiben,
– Beispiele aus der Kunst- oder Modegeschichte nennen,
– Ideensammlungen anlegen.
im Bereich „Produkt konzipieren“
– körperbezogene und körperhafte Arbeiten entwerfen und planen,
– Materiallisten für ihre Arbeit zusammenstellen.
im Bereich „Produkt herstellen“
– dreidimensionale Formen durch körperbildende Verfahren herstellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– körperbildende Verfahren dokumentieren,
– Teamarbeit, gruppendynamische Prozesse mitgestalten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– gestalterische Erfahrungen zielgruppenorientiert aufbereiten,
– geschlechtergerechte Berücksichtigung, Interessenorientierung,
– Bezüge zwischen körperbezogenen oder körperhaften Objekten und dem Alltag von Kindern herstellen.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Dreidimensionale Objekte, Zusammenfügen von Flächen, Recherche, Bilder- und Ideensammlungen.
Bereich „Produkt konzipieren“:
Skizze, Schnitt zeichnen, Materialbeschaffung.
Bereich „Produkt herstellen“:
Körperbildende Verfahren und dreidimensionale Formen aus Fasern, Fäden und Flächen, Nähen, Kleben, Kaschieren, Techniktransfer, Produktgestaltung.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Dokumentation, Erstellen von Arbeitsanleitungen.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Experimentieren mit dreidimensionalen Verfahren, die Arbeitsplatzgestaltung altersgerecht organisieren.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Produkt erfassen“
– ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen erklären,
– verschiedene Möglichkeiten der Positionierung von Textilien im Raum zu beschreiben,
– ihre eigene Arbeit in Bezug auf Form und Funktion analysieren.
im Bereich „Produkt konzipieren“
– Textilien im Bezug zum Raum entwerfen, planen und darstellen,
– eine adäquate Methode für textile Arbeiten im Raum auswählen.
im Bereich „Produkt herstellen“
– textile Arbeiten in Bezug zum Raum umsetzen,
– nach selbstgewähltem Thema prozessorientiert und begleitend dokumentierend arbeiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Arbeitsergebnisse fachlich begründen und kommunizieren,
– textile Arbeitsprozesse in Bezug zum Raum dokumentieren,
– Präsentation zu einem Projekt mit passenden Medien gestalten.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Gelerntes zielgruppenorientiert aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich „Produkt erfassen“:
Textil und Körper, ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen, historische Entwicklungen textiler Techniken und Materialien, Textilkunst, geschlechter- und kulturrelevante Kleidernormen, Alltagskultur, Analyse von Produkten und Produktionsprozessen, Berücksichtigung von Funktionszusammenhängen, Wohnbedürfnisse, textile Wohnformen.
Bereich „Produkt konzipieren“:
Entwurf, Werk- und Schnittzeichnung
Bereich „Produkt herstellen“:
Be- und Verkleiden, Mode und Accessoires, Schmuck, Behältnisse, textile Raumgestaltungen, Rauminstallationen, begehbare Objekte, textile Spiele.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Ausstellung, Aufführung, Performance, Präsentation und Dokumentation von Ideen und Arbeitsprozessen.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Feste, Spiele, Theater, Spielräume, Rückzugsbereiche, Fühlstraße, Kleidung im Alltag des Kindes.
3.2 Musikalischer Bereich
3.2.1 MUSIKERZIEHUNG, STIMMBILDUNG UND SPRECHTECHNIK
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– die Stimme entwickeln, einstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
– ein Vokalrepertoire unter besonderer Berücksichtigung des Kinderliedes melodisch und rhythmisch richtig sowie stilgerecht und textsicher singen,
– elementares Instrumentarium benennen und handhaben,
– einfache Notentexte erfassen und umsetzen sowie einfache Motive finden.
Stimmbildung und Sprechtechnik
– die Sing- und Sprechstimme ökonomisch gebrauchen und differenziert einsetzen,
– ausgewählte Lieder und Melodien ausdrucksvoll interpretieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– die Wechselwirkung zwischen Musik und Bewegung wahrnehmen und darauf reagieren,
– ein Metrum in Bewegung umsetzen.
Stimmbildung und Sprechtechnik
– die stimmliche Qualität durch Bewegung und Darstellung unterstützen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Musik emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern,
– einfache formale Abläufe benennen.
Stimmbildung und Sprechtechnik
– Defizite benennen und verbessern,
– Intonationssensibilität entwickeln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– selbstständig mit Medien umgehen,
– beim Singen und Musizieren einander zuhören und sich differenziert darüber äußern.
Stimmbildung und Sprechtechnik
– Strategien zur Eindämmung von Nervosität anwenden,
– stimmhygienische Maßnahmen sinnvoll anwenden,
– sich mit der Stimme gut präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– berufsbezogenes Liedrepertoire systematisch ordnen,
– elementare Musikinstrumente fachgerecht handhaben.
Stimmbildung und Sprechtechnik
– eine Auswahl an Liedern und rhythmischen Sprachspielen präsentieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale Einstimmigkeit, Blattsingen im Fünftonraum, Kinderliedrepertoire, altersadäquates Vokalrepertoire, Üben und Festigen der Kenntnisse aus dem Bereich der allgemeinen Musiklehre.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Einfache Kinder- und Kreistänze, Bewegungsimprovisationen.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken aus verschiedenen musikalischen Epochen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Aktuelle und traditionelle musikalische Medien.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Liedsammlung, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– die Stimme weiterentwickeln,
– ein Vokalrepertoire verschiedener Genres singen,
– komplexere Notentexte erfassen und umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Musik unterschiedlicher Stile emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern,
– einfache formale und melodisch-harmonische Abläufe in Musikstücken unterschiedlicher Genres benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– unterschiedliche Musikbeispiele unter Anwendung von Fachsprache verbalisieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– situationsbezogenes Liedrepertoire singen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale einfache Mehrstimmigkeit, Erweiterung des Liedrepertoires, Transposition.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken unterschiedlicher Epochen und Stile.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Anwendung musikalischer Fachsprache.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Liedsammlung, Jahreskreis, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– ihre Stimme unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen einsetzen,
– mehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
– mit elementaren Instrumenten improvisieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Wechselwirkungen zwischen Musik und Bewegung wahrnehmen, verstehen und ausdrücken,
– einfache Taktarten in Bewegung umsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Musik emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– beim Singen und Musizieren einander zuhören, und das Gehörte verbalisieren,
– kritisch zu Musik Stellung nehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– verschiedene Notationsformen in der Praxis einsetzen,
– Musizieren anleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Vokales Musizieren mit gesteigerten Anforderungen, Stimmbildung und Atemtechnik, ein- und mehrstimmige Chorliteratur, Kinderliedrepertoire, Stimmimprovisationen, Sprachspiele. Vertiefende Auseinandersetzung mit musiktheoretischen Kenntnissen des 1. und 2. Semesters, Liedharmonisierung, Pentatonik, Grundprinzipien der Improvisation.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Körperinstrumente, Bewegungsimprovisationen.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Gehörbildung im Oktavraum, einfache Liedformen, Fachsprache, Formen und Gattungen der Musik.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Auswendiges Singen und Musizieren, Einsätze geben und Musik anleiten.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fachliteratur, Programmmusik, Filmmusik, funktionale Musik, Materialsammlung für das pädagogische Berufsfeld.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen,
– Liedrepertoire unterschiedlicher Kulturen singen und begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Rhythmen erkennen und notieren,
– Instrumente klanglich unterscheiden und deren Bauweise beschreiben,
– Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire wiedererkennen, vergleichen und musikgeschichtlich zuordnen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich mit einem vielfältigen und interkulturellen Musikangebot kritisch auseinandersetzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– berufsbezogenes Liedrepertoire singen und begleiten,
– selbstständig Kinderlieder erarbeiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Instrumentenkunde, Rhythmusschulung.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Interkulturelle Musik, ausgewählte Werke unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Urheberrechte und Vermarktung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung.
3.2.2 INSTRUMENTALUNTERRICHT
(Gitarre, Klavier/E-Piano, Blockflöte, Querflöte, Bambusflöte, Akkordeon, Violine)
GITARRE
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das Instrument erklären, handhaben und warten,
– einfache Notentexte und Akkordsymbole erfassen und korrekt umsetzen,
– einfache Lieder singen und begleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– ihre Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Dur- und Mollakkorde hörend unterscheiden,
– einfache Lieder nach dem Gehör singen und begleiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– elementar improvisatorisch agieren,
– ihre Übetätigkeit reflektieren,
– gemeinsam musizieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Kinderlieder singen und begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Instrumentenkunde, Stimmen, Saitenwechsel, Pflege der Gitarre, Grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, grundlegende Anschlagsarten, Technik der Greifhand, einfache Schlagmuster, Zerlegungen, einfache Sololiteratur mit leeren Bässen.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
korrekte Haltung, Körperwahrnehmung.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Elementare Intervalllehre, Akkordgriffe Dur und Moll, einstimmige Melodien.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Anleitung zum zielführenden Üben, Improvisationsspiele.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Anlegen einer praxisrelevanten Liedersammlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Lieder singen und abwechslungsreich begleiten,
– einfache Sololiteratur vortragen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Lieder nach dem Gehör singen, spielen und begleiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– beim gemeinsamen Spiel sicher agieren und aufeinander hören,
– Stärken und Schwächen im Hinblick auf das instrumentale Spiel beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Lieder selbstständig erarbeiten und präsentieren,
– Vorspiele harmonisch und improvisatorisch gestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Weiterführung der Technik beider Hände, Ausweitung der Begleittechnik, grundlegende Barrégriffe, Septakkorde, Sololiteratur, Lieder, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Kadenzen, Tonleitern.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Einfache Ensembleliteratur, verschiedene Übetechniken.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Erweiterung des praxisorientierten Liedrepertoires, Improvisation mit Klängen, perkussiven Elementen, Einführung in die Methodik der Liedvermittlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– einstimmige Melodien in verschiedenen Lagen oder mit Lagenwechsel spielen,
– einfache Notentexte prima vista spielen,
– Solo- und Ensembleliteratur verschiedener Stilrichtungen und Epochen unter Umsetzung grundlegender dynamischer Vortragsbezeichnungen spielen,
– Lieder auswendig singen, spielen und abwechslungsreich begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Lieder unter Anleitung nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes mit Hauptstufen harmonisieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– Übetechniken erläutern und zielführend anwenden,
– beim gemeinsamen Spiel sicher und rücksichtsvoll agieren und reagieren,
– Audiovisuelle Medien reflektiert nutzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Melodien oktavieren,
– Lieder in praxisrelevante Tonarten transponieren,
– Lieder unterschiedlicher Stilistik selbstständig erarbeiten und praxisbezogen vermitteln.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sololiteratur und Ensembleliteratur unterschiedlicher Stilistik, Lieder, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Akkordfolgen mit Nebenstufen, erweiterte Kadenz, Grundlagen des Harmonisierens.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Übetechniken, Problemanalyse, Ensembleliteratur, Einführung in die Nutzung audiovisueller Medien.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ausbau der Barrétechnik, Tonleitern in verschiedenen Lagen, Lagewechsel, Anwendung des Kapodasters, Erweiterung des Repertoires an Zupf- und Schlagmustern in unterschiedlichen Taktarten, Erweiterung der Methodik der Liedvermittlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Sololiteratur musikalisch gestalten,
– Lieder unterschiedlicher Stilistik singen, spielen und abwechslungsreich begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Eigenständig Lieder nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes harmonisieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– Musizieren als Mittel der Kommunikation anwenden,
– sich instrumental vor anderen selbstbewusst präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen, umsetzen und reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Mehrstimmige Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Vorspielpraxis, Einsatz verschiedener improvisatorischer Bausteine.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung.
KLAVIER/E-PIANO
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das Instrument erklären, handhaben und warten,
– einfache Notentexte und Akkordsymbole erfassen und korrekt umsetzen,
– einfache Lieder singen und begleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– die Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Dur- und Mollakkorde hörend unterscheiden,
– einfache Lieder nach dem Gehör singen und begleiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– elementar improvisatorisch agieren,
– ihre Übetätigkeit reflektieren,
– gemeinsam musizieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Kinderlieder singen und begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Instrumentenkunde, Pflege des Instruments, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, grundlegende Anschlagsarten, technische Übungen, einfache Begleitmuster, einfache Sololiteratur.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Korrekte Haltung, Körperwahrnehmung.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Elementare Intervalllehre, Dur- und Mollakkorde, einstimmige Melodien.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Anleitung zum zielführenden Üben, Improvisationsspiele.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Anlegen einer praxisrelevanten Liedersammlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Lieder singen und abwechslungsreich begleiten,
– einfache Sololiteratur vortragen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Lieder nach dem Gehör singen, spielen und begleiten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– beim gemeinsamen Spiel sicher agieren und aufeinander hören,
– Stärken und Schwächen im Hinblick auf das instrumentale Spiel beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Lieder selbstständig erarbeiten und präsentieren,
– Vorspiele harmonisch und improvisatorisch gestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Weiterführung der Technik beider Hände, Ausweitung der Begleittechnik, Septakkorde, Sololiteratur, Lieder, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Kadenzen, Tonleitern.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Einfache Ensembleliteratur, verschiedene Übetechniken.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Erweiterung des praxisorientierten Liedrepertoires, Improvisation mit Klängen, perkussiven Elementen, Einführung in die Methodik der Liedvermittlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– einfache Notentexte prima vista spielen,
– Solo- und Ensembleliteratur verschiedener Stilrichtungen und Epochen unter Umsetzung grundlegender dynamischer Vortragsbezeichnungen spielen,
– Lieder auswendig singen, spielen und abwechslungsreich begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Lieder unter Anleitung nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes mit Hauptstufen harmonisieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– Übetechniken erläutern und zielführend anwenden,
– beim gemeinsamen Spiel sicher und rücksichtsvoll agieren und reagieren,
– Audiovisuelle Medien reflektiert nutzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Lieder in praxisrelevante Tonarten transponieren,
– Lieder unterschiedlicher Stilistik selbstständig erarbeiten und praxisbezogen vermitteln.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sololiteratur und Ensembleliteratur unterschiedlicher Stilistik, Lieder, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Akkordfolgen mit Nebenstufen, erweiterte Kadenz, Grundlagen des Harmonisierens.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Übetechniken, Problemanalyse, Ensembleliteratur, Einführung in die Nutzung audiovisueller Medien.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Tonleitern, Erweiterung der Begleitmuster in unterschiedlichen Taktarten, Erweiterung der Methodik der Liedvermittlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Sololiteratur musikalisch gestalten,
– Lieder unterschiedlicher Stilistik singen, spielen und abwechslungsreich begleiten.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– eigenständig Lieder nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes harmonisieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“
– Musizieren als Mittel der Kommunikation anwenden,
– sich instrumental vor anderen selbstbewusst präsentieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen, umsetzen und reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Mehrstimmige Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion, Kommunikation“:
Vorspielpraxis, Einsatz verschiedener improvisatorischer Bausteine.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung.
BLOCKFLÖTE
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das eigene Instrument richtig handhaben, warten und pflegen,
– einfache Stücke nach Noten, vom Blatt oder auswendig spielen,
– technische Fertigkeiten mit Ausdruck verbinden.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Melodien im Fünftonbereich nach Gehör spielen,
– sauber intonieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– effiziente Übestrategien entwickeln,
– Spiel und Gehörtes reflektieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Motive und Bewegungsbegleitungen auswendig, nach Noten und improvisierend spielen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Einsatz einer F- oder C-Blockflöte, Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation, Phrasierung und Intonation, einfache Rhythmusübungen, einfache Lieder im Fünftonraum, einfache Ensemble- und Sololiteratur auch mit anderen Instrumenten, Improvisation im Bereich Pentatonik bzw. Fünftonraum, Handhabung, Reinigung und Pflege des Instrumentes.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Gehörbildung, technische Hinweise zur Intonation.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Zielführendes Üben, Anleitung zur Selbstwahrnehmung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Rhythmische und melodische Improvisationsübungen, vorgegebene und selbst gestaltete Liedvorspiele, Signale, Bewegungsbegleitungen im 3.-5. Tonraum.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Lieder und ein- und mehrstimmige Stücke erarbeiten, singen, spielen und ausdrucksvoll gestalten,
– Kurzimprovisationen mit traditionellen und modernen Spieltechniken erfinden.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Musik auf unterschiedliche Art darstellen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– die Form eines Stückes erkennen und beschreiben,
– das Instrument in einen historischen Kontext stellen,
– in der Gruppe richtig intonieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich instrumental präsentieren,
– geeignete Übestrategien anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eine Auswahl aus dem berufsbezogenen Lied- und Tanzrepertoire auswendig singen und spielen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Tonleiter- und Akkordzerlegungsübungen, Übungen zu Artikulationsarten und dynamische Möglichkeiten, Kinderlieder loco und oktavierend, Ensemble- und Sololiteratur im erweiterten Tonumfang, moderne Spieltechniken, Gestaltung von Klanggeschichten und -szenen auch unter Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Notationsformen, Parameter von Musik und Bewegung, Kindertänze und Kreisspiellieder.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Formaler Aufbau und harmonische Struktur der Literaturstücke, berufsfeldbezogene Literatur in ein, zwei- und dreiteiliger Liedform, Geschichte der Blockflöte, Hör- und Spielbeispiele aus unterschiedlichen Stilbereichen, Intonationsübungen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Fehleranalyse und Bereinigung, respektvolles Zuhören und konstruktive Kritik.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder und Tänze aus unterschiedlichen Kulturen, Kinderlieder im Oktavraum unter Berücksichtigung des kindlichen Stimmapparats, Aufbau eines Lied- und Literaturrepertoires für das pädagogische Berufsfeld.
QUERFLÖTE
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das eigene Instrument richtig handhaben, warten und pflegen,
– einfache Stücke nach Noten, vom Blatt oder auswendig spielen,
– technische Fertigkeiten mit Ausdruck verbinden,
– nach einfachen Mustern improvisieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Melodien im Fünftonbereich nach Gehör spielen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– effiziente Übestrategien entwickeln,
– Spiel und Gehörtes reflektieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– einfache Motive und Bewegungsbegleitungen auswendig, nach Noten und improvisierend spielen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation, Phrasierung und Intonation, einfache Rhythmusübungen, einfache Lieder im Fünftonraum, einfache Ensemble- und Sololiteratur auch mit anderen Instrumenten, Improvisation im Bereich Pentatonik bzw. Fünftonraum, Handhabung, Reinigung und Pflege des Instrumentes.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Gehörbildung, technische Hinweise zur Intonation.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Zielführendes Üben, Anleitung zur Selbstwahrnehmung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Rhythmische und melodische Improvisationsübungen, vorgegebene und selbst gestaltete Liedvorspiele, Signale, Bewegungsbegleitungen im 3.-5. Tonraum.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Lieder und ein- und mehrstimmige Stücke erarbeiten, singen, spielen und ausdrucksvoll gestalten,
– Kurzimprovisationen mit traditionellen und modernen Spieltechniken erfinden.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Musik auf unterschiedliche Art darstellen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– die Form eines Stückes erkennen und beschreiben,
– in der Gruppe richtig intonieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich instrumental präsentieren,
– geeignete Übestrategien anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eine Auswahl aus dem berufsbezogenen Lied- und Tanzrepertoire auswendig singen und spielen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Erweiterung des Tonraums, Überblasübungen, Phrasieren und Oktavieren von Kinderliedern, einfache mehrstimmige Literatur, Tonleiter- und Akkordzerlegungsübungen.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Musik und Bewegung, Kindertänze und Kreisspiellieder.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Hör- und Spielbeispiele aus verschiedenen Epochen, Rondoform, Liedformen, Zusammenhang zwischen Haltung und Intonation, Intonationsübungen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Fehleranalyse und Bereinigung, respektvolles Zuhören und konstruktive Kritik.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder und Tänze aus unterschiedlichen Kulturen, Kinderlieder im Oktavraum unter Berücksichtigung des kindlichen Stimmapparats, Aufbau eines Lied- und Literaturrepertoires für das pädagogische Berufsfeld.
BAMBUSFLÖTE
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– unter Anleitung eine Flöte aus Bambusrohr herstellen,
– das Instrument richtig handhaben und pflegen,
– einfache Stücke nach Noten, vom Blatt oder auswendig spielen,
– die geschichtlichen Zusammenhänge zur Entwicklung der Bambusflöte benennen,
– erste praxisbezogene Möglichkeiten des Musizierens reflektieren,
– Kurzimprovisationen erfinden,
– handwerkliche Vorerfahrungen einsetzen.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Bewegungsbegleitung auf der Flöte zielgruppenorientiert einsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– bekannte Melodien nach Gehör spielen,
– sauber intonieren,
– den Zusammenhang modifizierter Techniken des Baus und der Klangqualität des Instrumentes erfassen und beschreiben,
– die Form eines Stückes benennen,
– in der Gruppe richtig intonieren,
– die Klangqualität des selbstgebauten Instrumentes bewerten.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– effiziente Übungsstrategien entwickeln,
– Spiel und Gehörtes reflektieren,
– sich instrumental in der Gruppe präsentieren,
– geeignete Übungsstrategien anwenden.
im Bereich „Transfer in das elementarpädagogische Berufsfeld“
– eine Auswahl aus dem berufsbezogenen Lied- und Tanzrepertoire singen und spielen,
– Lieder und Stücke didaktisch für das Bildungsgeschehen aufbereiten,
– praxisadäquat unterschiedliche Möglichkeiten des Musizierens umsetzen,
– den jeweiligen Einsatz des Instrumentes im Bildungsgeschehen reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Bau einer Bambusflöte in Sopran- oder Altlage, Handhabung, Reinigung und Pflege des Instrumentes, Beheben von kleinen Schäden, vielfältige Übungen zur Haltung, Atmung, Tonbildung, Artikulation, Phrasierung und Intonation, Improvisation im Bereich von Dreiklangstönen, Pentatonik bzw. Fünftonraum. einfache Rhythmusübungen, einfache Lieder im Fünftonraum, Geschichte der Bambusflöte, Tonleiter- und Akkordzerlegungsübungen, Übungen zu Artikulationsarten und dynamische Möglichkeiten, Transponieren von Liedgut, Übung im zwei- und mehrstimmigen Zusammenspiel in der Gruppe, Gestaltungsversuche mit Klängen und Geräuschen.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Musikverläufe und Bewegung, Parameter von Musik und Bewegung.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Improvisations- und Blattspielübungen, berufsfeldbezogene Literatur in unterschiedlichen Liedformen, Intonationsübungen, weiterführendes Arbeiten an der Klangqualität, Gehörbildung, technische Hinweise zur Intonation, sensibles Arbeiten an der Klangqualität.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Anleitung zum zielführenden Üben, Anleitung zur Selbstwahrnehmung, Fehleranalyse, aufmerksames Zuhören und konstruktive Kritik, Einsätze geben.
Bereich „Transfer in das elementarpädagogische Berufsfeld“:
Erstellen und Weiterführen eines praxisbezogenen Liedrepertoires, Spielen von Liedern für Kinder nach Gehör und Noten, grundlegende Methoden der Liedvermittlung mit Flöteneinsatz, solistisches Spiel im elementarpädagogischen Bildungsgeschehen, Lieder und Tänze aus unterschiedlichen Kulturen, Kinderlieder im Oktavraum unter Berücksichtigung des kindlichen Stimmapparats, musikalische Gestaltung von Reimen, Geschichten, Bilderbüchern und Bewegungsbegleitung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– allenfalls vorhandene Baukenntnisse anwenden und vertiefen,
– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe melodisch und rhythmisch korrekt agieren,
– auswendig spielen, transponieren und instrumental begleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Bewegungsbegleitungen erfinden,
– Klanggeschichten und -szenen notieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– den Zusammenhang modifizierter Techniken des Baus und der Klangqualität des Instrumentes erweitern und verfeinern,
– Literatur des Instruments aufgrund von Hör- und Spielerfahrung zeitlich grob einordnen,
– ihr Instrument im mehrstimmigen Spiel gut intonierend einsetzen,
– die Klangqualität der unterschiedlichen Einstimmungen der selbstgebauten Instrumente selbstständig wahrnehmen und verbessern.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– verschiedene Rollen im Ensemble übernehmen,
– Musik als nonverbales Verständigungsmittel einsetzen,
– an einem musikalischen Auftritt mitwirken,
– unterschiedliche Medien reflektiert nutzen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– aus einem Repertoire Lieder und Tänze sowie Musizierstücke eigenständig auswählen und diese situationsgerecht einsetzen,
– Texte musikalisch gestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Ein- und mehrstimmiges Zusammenspiel unter Einbeziehung von Bambusflöten unterschiedlicher Stimmungen und dem erweiterten Orff- Instrumentarium, Gestaltung von Vor-, Zwischen- und Nachspielen, Blattspielübungen, Rhythmusübungen, rhythmische und melodische Improvisationsspiele, Erweiterung des Tonumfangs, Blattspielübungen auch mehrstimmiger einfacher Literatur.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Bewegungsbegleitung in Verbindung zur rhythmisch- musikalischen Erziehung, Notationsformen.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Werk- und Formanalyse, aufbauendes, aber auch zum Teil selbstständiges Arbeiten an der Klangqualität, Klangqualität des selbstgebauten Instrumentes und der Intonation, Gehörbildungsübungen mit Bambusflöten unterschiedlicher Stimmung.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Erste Übungen zur Ensembleleitung, kritischer Umgang mit Informationen, wertschätzender Umgang, musikalische Kommunikation, Fest- und Feiergestaltung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Liedgestaltung und Liedeinführung, Auswahlkriterien für ein kind- und situationsgerechtes Lied- und Literaturrepertoire, solistisches Spiel im Bildungsgeschehen, Methoden der Musikvermittlung, Festigung und Erweiterung der Material- und Liedsammlung, Praxisaufträge, Gestaltung von Reimen, Geschichten und Bilderbüchern, Versvertonungen.
AKKORDEON
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das Instrument richtig handhaben,
– einfache Notentexte und Akkordsymbole erfassen und umsetzen,
– unterschiedliche Begleitmuster anwenden,
– berufsbezogenes Liedrepertoire nach Noten und auswendig singen, spielen und begleiten,
– einfache Lieder singen und begleiten.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– die Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– Dur- und Mollakkorde hörend unterscheiden,
– einfache rhythmische, harmonische und melodische Motive hörend erfassen und imitierend wiedergeben.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
– im Unterricht erarbeitete Lieder singen und den Gesang begleiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Instrumentenkunde, korrekte Haltung und Balgführung, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, Umsetzung von Akkordsymbolen, grundlegende Technik beider Hände für Diskant- und Bassseite, einfache Lied- und Sololiteratur.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Korrekte Spielhaltung, Atemübungen.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Gehörbildung mit grundlegenden musikalischen Parametern, diatonische Akkorde (Haupt- und Nebenstufen) und Akkordverbindungen, einfache Begleitmuster, Wechselbass.
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Praxisrelevante Liedersammlung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Lieder vor der Gruppe präsentieren,
– musiktheoretische und spieltechnische Fertigkeiten vernetzen,
– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe ihre Stimme korrekt einsetzen,
– das Instrument improvisatorisch einsetzen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Taktarten und Rhythmen benennen und nachspielen,
– einfache Lieder nach dem Gehör singen und begleiten,
– stilistische Zuordnungen treffen und adäquat interpretieren,
– Hauptstufen und Nebenstufen erfassen und benennen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich musikalisch präsentieren,
– Medien situationsspezifisch und zielgerichtet nutzen.
im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“
– Musikstücke zielgruppenspezifisch erarbeiten,
– Lieder transponieren und adaptieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Literatur unterschiedlicher Stilrichtungen und Kulturkreise, Weiterführung der Technik beider Hände, Ensembleliteratur, Kammermusik, grundlegende Fachtermini zu Dynamik und Tempo, Artikulation und Phrasierung, Verklanglichung von Bildern, Gedichten und Geschichten.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Kadenzen mit Haupt- und Nebenstufen, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation, Basisrhythmen der Popularmusik, Hörbeispiele unterschiedlicher Instrumentation.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Öffentliche Darbietung, Präsentationsperformance, musikalische Angebote im Internet.
Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:
Praxisorientiertes musikalisches Repertoire, Kategorisierung im Hinblick auf Zielgruppen und Bedürfnisse, Einsatz im elementarpädagogischen Bildungsgeschehen.
VIOLINE
(Aufbauend auf Vorkenntnissen: 1. Übertrittsprüfung, Mittelstufe)
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– das Instrument richtig handhaben,
– einfache Stücke nach Noten, vom Blatt, oder auswendig spielen,
– technische Fertigkeiten mit Ausdruck auf dem Instrument verbinden.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– sich auf dem Instrument spielend im Raum bewegen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– einfache Melodien nach Gehör spielen,
– sauber intonieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– effiziente Übestrategien entwickeln,
– Spiel und Gehörtes reflektieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Vor-, Zwischen- und Nachspiele gestalten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Grundlegende Technik (Haltung, Lagenwechsel, Vibrato), Bogenführung (Stricharten) und Tongebung, berufsbezogenes Liedrepertoire in der 1. und 3. Lage, einfache Ensemble- und Sololiteratur auch mit anderen Instrumenten, Wartung und Pflege des Instrumentes.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Musikverläufe und Bewegung, Parameter von Musik und Bewegung.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Gehörbildung, Stimmen des Instrumentes nach dem Gehör, Funktionsbässe.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Zielführendes Üben, aufmerksames Zuhören, Selbstwahrnehmung.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Rhythmische und melodische Improvisationsübungen, Liedgestaltung und Liedeinführung, Lied- und Tanzrepertoire für das pädagogische Berufsfeld in der 1. und 3. Lage, Bewegungsbegleitung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– beim gemeinsamen Musizieren in der Gruppe melodisch und rhythmisch korrekt agieren,
– einfache Solo- und Ensemblestücke aus verschiedenen Epochen und Stilbereichen interpretieren.
im Bereich „Bewegen und Darstellen“
– Musik auf unterschiedlichste Art darstellen.
im Bereich „Hören und Erfassen“
– die Form eines Stückes erkennen und beschreiben,
– das Instrument in einen historischen Kontext stellen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich instrumental präsentieren,
– geeignete Übestrategien anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– eine Auswahl aus dem berufsbezogenen Lied- und Tanzrepertoire auswendig singen und spielen,
– Lieder und Stücke methodisch-didaktisch für das Bildungsgeschehen aufbereiten.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Instrumentales Musizieren mit gesteigerten Anforderungen, Kinderliedrepertoire, moderne Spieltechniken, Gestaltung von Klanggeschichten und -Szenen auch unter Zuhilfenahme von Körper- und Rhythmusinstrumenten.
Bereich „Bewegen und Darstellen“:
Notationsformen, Parameter von Musik und Bewegung, Musikverläufe graphisch oder mit Bewegung darstellen, Kindertänze und Kreisspiellieder.
Bereich „Hören und Erfassen“:
Formaler Aufbau und harmonische Struktur der Literaturstücke, berufsfeldbezogene Literatur in ein-, zwei- und dreiteiliger Liedform, Geschichte der Violine, Hör- und Spielbeispiele aus unterschiedlichen Stilbereichen, Intonationsübungen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Fehleranalyse und Bereinigung, respektvolles Zuhören und konstruktive Kritik.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Lieder und Tänze aus unterschiedlichen Kulturen, Liedgestaltung und Liedeinführung, Kinderlieder im Oktavraum unter Berücksichtigung des kindlichen Stimmapparats, Aufbau eines Lied- und Literaturrepertoires für das pädagogische Berufsfeld.
3.2.3 RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– mit Instrumenten, Bodypercussion und Materialien elementar improvisieren,
– ihre Stimme gestaltend und elementar improvisierend einsetzen,
– mit den Mitteln der Rhythmik Fantasie und Vorstellungsvermögen entwickeln und beschreiben,
– den engen Zusammenhang zwischen Musik und Bewegung in der Rhythmik erkennen und benennen.
im Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“
– ihren eigenen Körper bewusst wahrnehmen und ihr Körperbild verfeinern,
– Wahrnehmungsbereiche differenzieren,
– ihre Reaktions- und Koordinationsfähigkeit, Feinmotorik und Geschicklichkeit erweitern,
– durch Bewegen, Tanzen und Darstellen die Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeiten weiterentwickeln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich als Individuum und als Teil der Gruppe wahrnehmen und präsentieren,
– das Prinzip „Führen und Geführt werden“ als zentrales soziales Thema beschreiben,
– gesammelte Erfahrungen und das eigene Tun reflektieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Ziele, Inhalte und Mittel der Rhythmik benennen und reflektieren,
– Instrumente des Orff-Instrumentariums benennen und elementar spielen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Sprach- und Klangspiele mit Stimme, Instrumenten und Klangerzeugern, Alltagsgegenstände, Materialien, Improvisationsspiele, Puls- und Rhythmusspiele, rhythmische Bausteine, Notenwerte, sprachliche Elemente, Grunderfahrungen im musikalischen Bereich, Höraufgaben, Dirigierspiele, Stilleübungen.
Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“:
Gruppendynamische Bewegungsspiele, Bewegungsimprovisation und -gestaltung, sensomotorische Übungen, Impulse zum Darstellen und Gestalten in Bewegung, Massagespiele und -geschichten, Spannung – Entspannung als rhythmisches Prinzip, Parameter von Musik und Bewegung, Materialien in der Rhythmik.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Soziales Lernen, Kommunikations- und Interaktionsspiele, Gesprächsführung, wertschätzende und konstruktive Kommunikation .
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Ziele und Mittel der Rhythmik, Orff-Instrumentarium.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– die Grundbewegungsarten in Musik und Bewegung unterscheiden und darstellen,
– eine adäquate musikalische Begleitung zu einer Bewegung finden,
– mit den Mitteln der Rhythmik unter Anleitung improvisieren und gestalten.
im Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“
– die Beziehung und Wechselwirkung von Musik und Bewegung erfassen und beschreiben,
– unterschiedliche Bewegungsqualitäten erkennen, vergleichen und variieren,
– die eigene Bewegungserfahrung als Basis für gelingende Bewegungsbegleitung erkennen und reflektieren,
– Vorstellungsbilder in Bewegung umsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– verschiedene Rollen in kreativen und pädagogischen Prozessen einnehmen,
– Möglichkeiten für eine verfeinerte Kommunikation beschreiben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– erste Erfahrungen im Anleiten einer Gruppe sammeln,
– Rhythmikeinheiten für Kinder unter Anleitung analysieren und reflektieren,
– Beobachtungs- und Reflexionskriterien entwickeln,
– grundlegende Planungsprinzipien und methodisch-didaktische Überlegungen beschreiben,
– geschichtliche Grundlagen der Rhythmik und ihre Bedeutung für die Gegenwart benennen.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Elementare musikalische Formen, erweitertes Orff-Instrumentarium, Alltagsgegenstände, Materialien, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, Instrumente, Musik aus verschiedenen Epochen und Kulturbereichen.
Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“:
Musikalische Bewegungsspiele, Erleben der Mittel der Rhythmik und ihre Verbindung mit den Parametern von Musik und Bewegung, Improvisationsaufgaben, Fortbewegungsarten, Methoden zur Vermittlung gebundener (Kreis-)Tänze ausgehend von der Improvisation, Verbindung von musikalischer Form und Bewegungsform.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Gruppendynamische Spiele und Rollenspiele, Führen und geführt werden, Anleiten einer Gruppe, nonverbale Kommunikation, Sozialformen.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Reflexionskriterien, Fachsprache, Elemente für die Planung, Zusammenhang Spannung – Entspannung.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– elementare Bewegungsbegleitung anleiten,
– spontane Bewegung musikalisch improvisierend aufnehmen.
im Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“
– Bewegungsformen zu unterschiedlicher Musik differenziert ausführen,
– den Körper als Kommunikationsmittel einsetzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– elementare Musikinstrumente und Rhythmikmaterialien zur Förderung der Interaktion und nonverbalen Kommunikation einsetzen,
– mit einführender Fachliteratur umgehen und daraus Unterrichtspraktisches ableiten,
– Rhythmikeinheiten reflektieren und wertschätzendes Feedback geben.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Rhythmik als ganzheitliche Arbeitsweise erkennen und beschreiben,
– verschiedene Materialien sowie Instrumente zielgruppenorientiert und situationsadäquat auswählen,
– Rhythmikeinheiten hinsichtlich ihres Aufbaus analysieren und Zielformulierungen ergänzen,
– Rhythmikeinheiten selbstständig und zielgruppenorientiert planen, durchführen und reflektieren.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Leitungs- und Dirigieraufgaben, Bewegungsbegleitung der Grundbewegungsarten.
Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“:
Grundbewegungsarten, Improvisationsaufgaben, Rollenspiele, Bewegungsimpulse, freie und gebundene Bewegungsformen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Improvisationen mit allen Mitteln der Rhythmik und in unterschiedlichen Sozialformen, musikalische Kommunikation, Feedbackkultur.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Materialerfahrungen, methodischen Aufbau und Planungsschritte einer Rhythmikeinheit, Zielformulierungen, Mittel, Übergänge, Prozesswechsel, Impulse für Rhythmikeinheiten aus Fachliteratur, Spiel- und Angebotsvariationen, konstruktives Feedback.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“
– Prinzipien der Bewegungsbegleitung auf Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger und Instrumente übertragen und anwenden,
– außermusikalische Inhalte gestaltend umsetzen,
– musikalische Verläufe anleiten,
– die Wirkung von Klängen, Geräuschen und Instrumenten benennen und diese situationsadäquat einsetzen.
im Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“
– das eigene kreative Potential improvisatorisch und gestaltend bewusst einsetzen und reflektieren,
– elementare Improvisationsimpulse geben und eine Gruppe anleiten,
– Tänze aus unterschiedlichen Kulturen selbstständig erarbeiten und durchführen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– sich ausdauernd, differenziert und konzentriert mit rhythmisch-musikalischen Aufgaben auseinandersetzen,
– sich mit Fachliteratur eigenständig auseinandersetzen, diese kritisch beurteilen und adäquat einsetzen,
– allgemeine Beobachtungskriterien und kommunikative Aspekte verfeinern.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Grundlagen, Ziele und Mittel der rhythmisch-musikalischen Erziehung begründen,
– interkulturelle Elemente aus Musik, Bewegung und Sprache bewusst einsetzen,
– methodische Grundlagen für die Arbeit mit Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungsvoraussetzungen und Verhaltensdispositionen zielgruppenorientiert anwenden,
– Rhythmik in Verbindung mit angrenzenden Fachbereichen beschreiben,
– das Potenzial der Rhythmik hinsichtlich Individualisierung und Differenzierung erkennen und benennen,
– Zusammenhänge zwischen Bewegung und Lernen erkennen und Impulse für ganzheitliche Lernprozesse beschreiben.
Lehrstoff:
Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:
Improvisationen, Klanggeschichten, Klangszenen und Bilderbuchgestaltungen, Rhythmisieren und Gestalten von Texten, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, (Percussions-)Instrumente, Alltagsmaterialien, Malen zur Musik, interkulturelle Liedangebote.
Bereich „Wahrnehmen, Bewegen und Darstellen“:
Elementare Impulse für Bewegungsimprovisation, Tänze aus unterschiedlichen Kulturen, Gestalten mit Musik, Bewegung, Stimme/ Sprache und Materialien.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Rhythmikeinheiten, Reflexionen, Fachliteratur, Feedback.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Fachliteratur, Rhythmik und Lernen, Aspekte angrenzender Fachbereiche, Rhythmik mit unterschiedlichen Zielgruppen, Methoden der Rhythmik, kritische Musik-, Text- und Liedauswahl.
3.3 Bewegungserziehlicher Bereich
3.3.1 BEWEGUNGSERZIEHUNG; BEWEGUNG UND SPORT
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
Konditionelle und koordinative Voraussetzungen
– grundlegende konditionelle Fähigkeiten zeigen und benennen.
im Bereich „Spielen“
Spielen können
– an kleinen Spielen erfolgreich teilnehmen,
– die zentrale Spielidee bewegungsorientierter Spiele beschreiben,
– bewegungsorientierte Spiele alters- und entwicklungsgemäß vorbereiten und situationsadäquat durchführen sowie die Vermittlung der dafür notwendigen Regeln.
Fairplay
– die Merkmale von fairem und unfairem Verhalten erkennen und selbst fair spielen.
im Bereich „Leisten“
Grundlegende motorische Fertigkeiten
– grundlegende motorische Fertigkeiten zumindest in einem der Bereiche „Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Bewegen auf Schnee und Eis“ vorzeigen.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
Darstellen
– sich über Bewegung verständigen und verschiedene Bewegungs- und Ausdrucksformen mit dem Körper zeigen.
im Bereich „Gesundheit“
anatomische und physiologische Grundlagen des Körpers
– Haltungs- und Bewegungsauffälligkeiten beschreiben,
– Übungen zur Haltungsschulung korrekt ausführen.
im Bereich „Erleben und Wagen“
Erleben und Erfahren
– sich auf Bewegungs- und Sportaktivitäten in verschiedenen Räumen und Elementen, in unterschiedlichen Situationen, mit verschiedenen Geräten einlassen und ihre Erfahrungen beschreiben.
Wagen und Bewältigen
– sich auf herausfordernde Situationen einlassen und dabei ihre Grenzen einschätzen und reflektieren.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– wesentliche Dimensionen und Bereiche des sozialen Lernens erkennen und anwenden.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– die Fachsprache anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion.
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regelkunde, Materialkunde, Spielpädagogik, Spiele in unterschiedlichen Umgebungen und Sozialformen, Spielgeräte, Spielbeobachtung und Reflexion.
Bereich „Leisten“:
Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmen im Rahmen des Helferscheines, Geschicklichkeitsparcours, Fallen und Stürzen, Wintersport, Sicherheitsregeln, Schutzmaßnahmen.
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten.
Bereich „Gesundheit“:
Erscheinungsbild, Körperhaltung, Beobachtung, Belastung – Erholung, Dosierung von Belastungen, Pulswert, Pulswertmessung.
Bereich „Erleben und Wagen“:
Waldpädagogik, Abenteuerspiele, Erlebnispädagogik, Spiele im Jahreskreis, Bewegung und Spiel im Freien, im Wasser, auf Eis und Schnee, Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, Sportfeste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, Zieh- und Schiebewettkämpfe, Selbstverteidigung, Outdoor Aktivitäten, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten, Bewegungstage, Sportwochen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Fair Play, Gruppenstrukturen, -dynamiken.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Gerätebezeichnungen, Materialkunde, Körperpositionen, Bewegungsmerkmale.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
Konditionelle und koordinative Voraussetzungen
– grundlegende konditionelle Fähigkeiten zeigen und benennen.
Wahrnehmung und Bewegung
– die Wechselwirkung von Wahrnehmung und Bewegung erklären.
Bewegungsvielfalt und Kreativität
– die Bedeutung von vielfältigen Bewegungserfahrungen und Bewegungsmustern für die Entwicklung der Kinder beschreiben,
– Angebote zur Sensibilisierung und zur Förderung sensomotorischer Fähigkeiten des unter 1 bis 3 jährigen Kindes beschreiben,
– elementare Bewegungsbedürfnisse beobachten, erkennen und adäquate Maßnahmen beschreiben.
im Bereich „Spielen“
Spielen können
– bewegungsorientierte Spiele hinsichtlich ihrer Wirkung bewerten und entsprechend einsetzen,
– Maßnahmen zum Entwickeln von Fair Play setzen.
im Bereich „Leisten“
– grundlegende motorische Fertigkeiten in einem weiteren der Bereiche Boden- und Geräteturnen, Leichtathletik, Schwimmen, vermitteln,
– einfache Fertigkeiten auf gleitenden oder rollenden Geräten vermitteln.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
Bewegungskünste
– Bewegungsformen aus den Bereichen rhythmische Gymnastik, Tanz und Bewegungskünste verbinden und präsentieren.
im Bereich „Gesundheit“
psychosoziale Schutzfaktoren
– die Wirkungen des Bewegens und Sporttreibens hinsichtlich der eigenen Gesundheit erkennen und benennen,
– die Wirkungen der sozialen Umgebung im Bewegen und Sporttreiben erkennen und benennen,
– Techniken zur Entspannung beschreiben, begründen und richtig ausführen.
im Bereich Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikationsmittel
– Verantwortung für sich, für andere und für ihr Handeln übernehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– Bewegungsräume, Geräte und Materialien auswählen und unter dem Aspekt der Sicherheit beurteilen und verwenden,
– Methoden des Sicherns und Helfens nennen und situationsgemäß anwenden,
– die grundlegende Fachliteratur adäquat anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
Psychomotorik, Motopädagogik, Kenntnisse über Verlauf der Bewegungsentwicklung des unter 1 bis 6 jährigen Kindes, vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, motorische Testverfahren.
Bereich „Spielen“:
Psychomotorik, Spielpädagogik, Regeln, exekutive Funktionen, Sportspiele, Rückschlagspiele Regelkunde.
Bereich „Leisten“:
Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmen, Rettungsschwimmen, gleitende und rollende Geräte.
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater.
Bereich „Gesundheit“:
Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, kindgerechte motorische Testverfahren, Bewegungstagebuch, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Selbsteinschätzung, Fair Play, Sicherheit, Ausrüstung, Helfen und Sichern, Planung, Organisation.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Materialien- und Gerätekunde, Sicherheitshinweise, Didaktik und Methodik, Kenntnisse über Verlauf der Bewegungsentwicklung, Helfen und Sichern, Internetportale, Fachliteratur.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Bewegen: Grundlagen“
Konditionelle und koordinative Voraussetzungen
– Bewegungsangebote zur Förderung motorischer Fähigkeiten planen und umsetzen.
Wahrnehmung und Bewegung
– Angebote zur Sensibilisierung und zur Förderung sensomotorischer Fähigkeiten setzen.
Bewegungsvielfalt und Kreativität
– entsprechende Angebote für freie Bewegungsformen planen und umsetzen.
im Bereich „Spielen“
Spielen können
– Spiele variieren, erklären und umsetzen.
Organisieren und Leiten
– einfache Spiel- und Wettbewerbsformen organisieren und leiten,
– eine Spielidee entwicklungsgemäß und situationsgerecht adaptieren.
im Bereich „Leisten“
Fördern und Fordern
– die unterschiedliche Leistungsfähigkeit anderer benennen,
– grundlegende Bewegungserfahrungen im Feld des Sportes und der freien Bewegungsspiele sammeln.
im Bereich „Gesundheit“
anatomische und physiologische Grundlagen des Körpers
– Reaktionen des Körpers an sich selbst und an anderen wahrnehmen und adäquat reagieren.
gesundheits- und bewegungsfördernde Lebensräume
– Konzepte von gesundheits- und bewegungsfördernden Lebensräumen beschreiben.
im Bereich „Erleben und Wagen“
Erleben und Erfahren
– erlebnisorientierte Bewegungsangebote planen und umsetzen,
– herausfordernde Bewegungssituationen zielgruppenorientiert planen und umsetzen,
– Gefahrensituationen und Verletzungsrisiken benennen, einschätzen und adäquat handeln.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
psychosoziale Schutzfaktoren
– in einer Gruppe kooperieren, Gruppenprozesse reflektieren und geeignete Maßnahmen zur Veränderung von Gruppenstrukturen setzen,
– Emotionen und Bedürfnisse wahrnehmen und adäquat reagieren.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– den Zusammenhang von Bewegen und Lernen beschreiben und adäquate Angebote setzen,
– geschlechterrelevante Unterschiede in der Bewegung erkennen und adäquate Angebote setzen,
– verschiedene Methoden der Bewegungserziehung nennen und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Bewegen: Grundlagen“:
KleineSpiele, Übungen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle,Bewegungsgeschichte, Vielseitigkeitsparcours vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, Klettern, Rutschen, Springen, Rollen, Verstecken, Tragen, Schieben, Psychomotorik, Motopädagogik.
Bereich „Spielen“:
Spielideen, Spielregeln, kleine Spiele, Regelkunde, Spielfeste.
Bereich „Leisten“:
Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Leichtathletik, Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmtechniken, Springen, Tauchen, Rettungsschwimmen, persönliche Zielsetzung, Feedback und Reflexion, Beobachtungsinstrumente.
Bereich „Gesundheit“:
Belastung – Erholung, Dosierung von Belastungen, Beobachtung, Pulswert(messung), Spannung – Entspannung, Fitnessfaktoren, Fitnesstest, Übungsprogramme, bewegte Pause, bewegtes Umfeld, bewegter Kindergarten, Pausenspiele, Spielen im Freien, aktives Lernen, Bewegungspausen, Bewegung in der Freizeitgestaltung, Vertrauensspiele, Kooperations- und Kommunikationsspiele, Teamspiele, Salutogenese, Selbstkonzept.
Bereich „Erleben und Wagen“:
Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, Zieh- und Schiebewettkämpfe, Selbstverteidigung, Trendsportarten, Outdoor Aktivitäten, Erlebnispädagogik, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten, Bewegungstage, Sportwochen, Sportfest, Ausrüstung, Ausstattung, Prophylaxe, Baderegeln, Pistenregeln, Sichern und Helfen, Erlebnispädagogik, Spiele im Jahreskreis, Bewegung und Spiel im Freien, im Wasser.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Beobachtungsinstrumente, Gruppenarbeit, Emotionsregulation.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen.
Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
im Bereich „Spielen“
Organisieren und Leiten
– Spiel- und Wettbewerbsformen organisieren und leiten.
im Bereich „Leisten“
Leistung erbringen und vergleichen
– einfache sportliche Wettbewerbe planen und anleiten.
Fördern und Fordern
– adäquate Maßnahmen zur Förderung der Leistungsfähigkeit setzen,
– adäquate Maßnahmen zur Förderung von Lernmotivation setzen.
im Bereich „Darstellen und Gestalten“
Gestalten
– Prozesse zur Entwicklung bewegungsbezogener Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit anleiten und begleiten.
im Bereich „Gesundheit“
Psychosoziale Schutzfaktoren
– Bewegung als Faktor für eine gesunde Lebensführung und einen aktiven Lebensstil begründen.
Gesundheits- und bewegungsfördernde Lebensräume
– entsprechende Maßnahmen und Angebote zur Bewegungsförderung setzen.
im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“
– Konflikte erkennen und adäquat reagieren,
– angemessen miteinander kommunizieren,
– Gruppen anleiten und führen,
– Feedback geben und annehmen.
im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“
– den motorischen Entwicklungsstand bei Kindern einschätzen und entsprechende Maßnahmen setzen,
– den respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Naturraum vermitteln,
– die Bedeutung von Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern reflektieren,
– Methoden zur Gesundheitsförderung nennen und anwenden.
Lehrstoff:
Bereich „Spielen“:
Kleine Spiele, Trendspiele, Sportspiele/Rückschlagspiele, Regelkunde, Spielfeste.
Bereich „Leisten“:
Spiel- und Sportfeste, kleine Turniere, Mehrkampf, Kräftemessen, Kämpfe in spielerischer Form, vielseitige Bewegungsschulung, Beobachtungsinstrumente, Abzeichen, Bewegungsfreude, Angstreduktion, Selbstkonzept, anregendes Lernumfeld, Bewegungsanreize, positive Lernerfahrungen, angemessene Zielsetzungen, Angebote aus der Bewegungswelt der Kinder.
Bereich „Darstellen und Gestalten“:
Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater.
Bereich „Gesundheit“:
Bewegungsorientierte, gesundheitswirksame Maßnahmen, bewegte Pause, bewegtes Umfeld, bewegter Kindergarten, Pausenspiele, Spielen im Freien, aktives Lernen, Bewegungspausen, Bewegung in der Freizeitgestaltung.
Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:
Eltern und andere Partner in der Bewegungserziehung, bewegungsbezogene Lösungsstrategien, verbale und nonverbale Kommunikation, kleine und große (Sport)Spiele, Bewegungssequenzen, Bewegungseinheiten, Feedback-Instrumente.
Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:
Natur als Bewegungsraum, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung, Gespräch mit Bildungspartner, passende Bewegungsangebote für Kinder.
A.2. Schulautonomer Erweiterungsbereich
2.1 ENGLISCHE KONVERSATION
1.+2. Semester oder 3.+4. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
– das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
– die Rolle der Pädagogin/des Pädagogen analysieren und reflektieren,
– pädagogische Konzepte diskutieren.
Lehrstoff:
Studium von Fachliteratur, Aufbau und Anwendung von Fachvokabular, Projektplanung für den elementarpädagogischen Bereich, Vergleich nationaler und internationaler pädagogischer Konzepte, Aufbau und Anwenden von fachspezifischem Vokabular der Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Didaktik.
2.2 NATUR UND TECHNIK
1.+2. Semester oder 3.+4. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– komplexe Vorgänge in der Natur zielgruppenadäquat beschreiben und analysieren,
– Möglichkeiten von Grunderfahrungen zu früher mathematischer Bildung veranschaulichen,
– die Bedeutung früher mathematischer Bildung begründen und reflektieren,
– Basiswissen unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Bereiche zielgruppenspezifisch aufbereiten,
– naturwissenschaftliche Fragen und Interessen von Kindern aufgreifen und sachrichtige, entwicklungsangemessene Bildungsinhalte anbieten.
Lehrstoff:
Naturwissenschaftliche Themen und Informationen, naturwissenschaftliche Methoden, Auseinandersetzung mit Kinderfragen, Experimente, berufsbezogene Fachliteratur, Aufzeichnungen, Ergebnissicherung, Mobilität und Nachhaltigkeit, Farben – Farbmischung – Optik, Grunderfahrungen mit Zeitdauer, zeitliche Abfolge, Rhythmen, Serialität, Muster, Strukturen.
2.3 SUPERVISORISCHE BEGLEITUNG
1.+2. Semester oder 3.+4. Semester:
Bildungs- und Lehraufgabe:
Die Studierenden können
– systemische Sichtweisen in der elementarpädagogischen Arbeit veranschaulichen,
– die Wechselwirkung zwischen individueller Entwicklung und (elementar)pädagogischen Arbeitsfeldern beschreiben,
– Verfahren und Techniken der supervisorischen Begleitung reflektieren,
– Bedeutung und Nutzen der supervisorischen Begleitung für die Professionalisierung beschreiben.
Lehrstoff:
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