Verordnung des Bundesministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten über die Lehrpläne für Höhere technische und gewerbliche Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht an diesen Schulen

Typ Verordnung
Veröffentlichung 1997-10-15
Letzte Aktualisierung 1900-01-01
Status Aufgehoben · 2019-08-31
Ministerium BKA (Bundeskanzleramt)
Quelle RIS
Artikel 14
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Anwendung der Zusammenhänge aus kulturgeschichtlichen und soziokulturellen Aspekten und Marketingstrategien; Entwicklung und Umsetzung von eigenen Ideen aus dem Entwurfsbereich zu modegrafischen Kollektionen.

Entwurfsprojekt:

Projektarbeit gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

2.8 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Werkstättenbetrieb, Werkstättenordnung, Unfallverhütung; Produktionsabläufe und Herstellungsmethoden.

Gewebetechnik:

Schaft- und Jacquardweberei.

Maschentechnik:

Rechts-Rechts-, Spezial- und Jacquardstrickerei; Stricken auf

Handflachstrickmaschinen.

III. Jahrgang:

Schnittkonstruktion und Konfektiontechniken:

Industrielle Grund- und Modellschnittkonstruktionen, facheinschlägige Software, Konfektions-Verfahrenstechniken.

Textile Drucktechniken:

Flachdruck, Schablonenherstellung, Musterabschlag.

IV. Jahrgang:

Textile Drucktechniken:

Flach- und Rotationsfilmdruck, Druckpasten, Mehrfärber; Experimentelle Web- und Flächengestaltung.

V. Jahrgang:

Praktische Produktentwicklung- und Fertigung nach Projekten:

Gewebetechnik; Maschentechnik; Drucktechik.

B.3 AUDIOVISUELLES MEDIENDESIGN

3.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Darstellende Geometrie'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Wahre Größe einer ebenen Figur; orthogonale Lage von Geraden und Ebenen; Schnitte ebenflächig begrenzter Objekte in zugeordneten. Kreis in Haupt-, projizierender und allgemeiner Lage.

Drehflächen:

Grundbegriffe; ebene Schnitte und einfache Durchdringungen. Einführung in Regel- und Schraubflächen.

Normale Axonometrie ebenflächig begrenzter Objekte.

Perspektive:

Durchschnittverfahren; einfache Anwendung auf ebenflächig begrenzte Objekte; krummflächig begrenzte Objekte mittels Näherung; Erzeugen anschaulicher Zentralrisse von Objekten; freihändiges Bearbeiten bereits gezeichneter Perspektiven.

Im Jahrgang zwei Schularbeiten.

3.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Basistechnologie:

Informationen zum Berufsbild, Bild-, Material- und Verfahrenskunde, Formate, technische Parameter; Grundlagen der Elektronik und Elektrotechnik; Grundzusammenhänge von Belichtungstechnik; Bildgestaltung, Brennweite und Perspektive;

Reproduktionstechnik; Einführung in das Phänomen „Bewegtbild'';

Grundlagen der Lichtführung; Geschichte und Stilkunde von Film, Fotografie und Fernsehen.

III. Jahrgang:

Licht-, Kamera- und Bildtechnik:

Qualität des Lichtes; Bildkreis und Parallelverstellung der Fachkamera; Farbtheorie, Farbkorrektur; Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie, der Technik des Sehens und Erkennens; Kamerafunktionen; Grundlagen der Schnitttechnik; Technik der Belichtungsmessung; Grundlagen der elektronischen Nachrichtentechnik.

Dramaturgie und Drehbuch:

Wesen, Technik, Abfassen.

IV. Jahrgang:

Bild- und Tontechnik:

Großbildtechnik; Farbnegativtechnik (Filterbestimmung, Coloranalyser, Farbchemie); historische Aufnahmetechniken; Fotografie als Kunst - Kunst als Fotografie; Bildsprache, Bildanalyse, Bildgestaltung; Akustik und Tontechnik; Lichtgestaltung für S/W und Farbe; Gestaltungsgrundlagen und Erzähltechnik des Spielfilms.

Historische Entwicklung der Video-, Computer- und Medienkunst.

V. Jahrgang:

Trends:

Techniken und Tendenzen zeitgenössischer Fotografie; Journalismus und Dokumentarfilm; Ethik und Verantwortung der Filmproduzenten; Videoelektronik; Systeme der Videorecorder, ihre Anwendung und Vergleiche; Fernseh- und Studiotechnik; Zukunftsaspekte.

3.3 DIGITALE BILDBEARBEITUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Einführung in die Technik digitaler Fotografie; Aufnahme; Einführung in die Ebenentechnik.

III. Jahrgang:

Grundlagen und Technik der Bildmontage.

IV. Jahrgang:

Bildmanipulation; Drucktechniken; Filmbelichter.

V. Jahrgang:

Realisierung und Präsentation eigener Arbeiten.

3.4 MEDIENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Mediengerechte Aufbereitung von Bild- und Toninformationen.

Spezifische EDV-Anwendungen:

Einführung in die Computertechnik in Bezug auf audiovisuelle Anwendungen; Aufnahmetechniken; Bildgestaltung; szenische Umsetzung.

III. Jahrgang:

Filmbearbeitung:

Grundlagen der digitalen Filmbearbeitung; digitaler Filmschnitt;

Einführung in die dritte Dimension; Objekt- und Landschaftsdesign;

Oberflächentechniken; Überblick über bestehende Systeme und Plattformen.

Filmtechnik:

Praktische Einführung in die Filmtechnik; Bild- und Tontechnik, praktischer Umgang mit der professionellen Filmausrüstung; Grundlagen des Filmschnittes; individuelle Übungsprojekte.

IV. Jahrgang:

Digitaler Filmschnitt:

Erstellen computergenerierter Objekte; 3-D-Illustration.

Digitale Kunst:

Webseiten-Design; Multimedia-Design; Erstellen multimedialer Anwendungen.

V. Jahrgang:

Studioarbeit:

Digitaler Filmschnitt; Computeranimation; Compositing; Grundlagen der CGE-Technik; professionellen Anwendung elektronischer Gestaltungsmöglichkeiten und Geräte.

3.5 PRODUKTION UND ORGANISATION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

kaufmännischen und rechtlichen Grundlagen erlernen und umsetzen können.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Fachliche Abwicklung:

Kalkulation; Filmfinanzierung; Förderungs- und Subventionswesen; Disposition und Drehplanung; Vorbereitung und Abwicklung von Ausstellungen, Filmpremieren und multimedialen Präsentationen.

V. Jahrgang:

Fachrecht:

Internationale Einheiten, Symbole und Normen; Urheber- und Verwertungsrecht; Kollektivvertrag; Verleihwesen.

3.6 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Entwerfen'' in Abschnitt B.2.

II. Jahrgang:

Gestaltungsaufgaben:

Entwurfs- und Darstellungstechniken aus dem audiovisuellen Bereich; Aufbereitung eines Entwurfsprozesses; Fachspezifische Entwurfsaufgaben; Konzeption und Planung von Kurzfilmen.

III. Jahrgang:

Gestaltungsaufgaben:

Schriftliche, zeichnerische und bildmäßige Darstellung von Themen und Botschaften; Ausarbeitung eines Drehbuches für den Jahrgangsfilm; experimentelle Techniken.

IV. Jahrgang:

Gestaltungsaufgaben:

Anwendung spezifischer Gestaltungsmöglichkeiten mit Hilfe der klassischen Dramaturgie; Filmsprache; Erstellen von Drehbüchern; Entwurf von Jahrgangsprojekten.

V. Jahrgang:

Entwurfsprojekt:

Projektarbeit gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

3.7 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

audiovisueller Geräte, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe erlernen, welche sie befähigen, ihre Entwurfsideen selbständig und/oder im Teamwork auszuführen.

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Handhabung und Instandhaltung der Geräte, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe.

III. Jahrgang:

Studioarbeiten mit unterschiedlichen Beleuchtungstechniken; Entwicklungs- und Kopiertechniken.

IV. Jahrgang:

Farbnegativtechnik (Arbeit mit Coloranalysern); Lagerung und archivfeste Verarbeitung von Filmen und Abzügen; Bildpräsentation.

V. Jahrgang:

Multimediale Arbeiten unter Anwendung aller audiovisueller Techniken.

Präsentationen eigener Arbeiten.

B.4 MÖBEL-RAUM-DESIGN

4.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Siehe den Pflichtgegenstand „Darstellende Geometrie'' im Abschnitt B.3.

4.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Technologiegrundlagen:

Holz, Kunststoff, Glas, Stein, Metalle, Textilien; Kombinationen.

II. Jahrgang:

Holztechnologie:

Holz als Phänomen und Rohstoff; Holzerkennung; Furniere, Furniertechniken, Werkstoffdarstellung und -eigenschaften, Materialverbindungen, Grundkonstruktionsarten im Innenausbau.

III. Jahrgang:

Materialtechnologie:

Plattenwerkstoffe, Kunststoffe; Oberflächen, Normen und Verordnungen.

Möbelkonstruktionen:

Möbelbauarten und -entwicklung; Konstruktionsvarianten der Möbelelemente, Beschlägetechnik; Rationalisierung im Innenausbau.

Bearbeitungsverfahren:

Werkzeuge und Schneidenstoffe, Zerspanungstechnologie, Prüftechniken, Messwerkzeuge.

IV. Jahrgang:

Spezialtechnologien:

Klebetechniken, Befestigungstechnik und Hilfsstoffe.

Sonderkonstruktionen:

Einbaumöbel, technologische Anforderungen an Möbel; Normmaße, Tischkonstruktionen, Tischvergrößerungen, Sitzmöbel.

V. Jahrgang:

Gebäudeöffnungen:

Fensterarten, Normfenster, Fensterläden; Außen-, Innen-, Brandschutztüren; Schallschutz, Wärmeschutz, Normen und Vorschriften.

4.3 BAUKONSTRUKTION

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Grundlagen der Ausbauarbeiten:

Fußboden, Wand und Decke (Belagsarten, Oberflächen, Unterkonstruktionen).

Innenausbau:

Leichte Trennwände (Systeme, Materialien); Treppen (Arten, Materialien, Konstruktionssysteme, Gesetze, Normen).

IV. Jahrgang:

Sonderkonstruktionen aus Metall und Glas:

Veranden, Wintergärten.

Technischer Ausbau:

Heizung (Einzel-, Zentralheizungen, alternative Heizsysteme);

Elektroinstallation (Hausinstallation, Elektrogeräte);

Sanitärinstallation (Wasser- und Warmwasserversorgung, Sanitäreinrichtung).

V. Jahrgang:

Grundbegriffe des Hochbaues:

Baugrund, Baugrube, Fundamente; aufgehendes Mauerwerk (Naturstein, Ziegel, Beton, Blähton, Porenbeton, Fänge); Geschoßdecken (Gewölbe, Massivdecken, Holzbalkendecken); Dächer (Formen, Konstruktionen, Deckungen).

4.4 INNENRÄUME

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Grundlagen:

Raum- und Funktionsprogramm; Planungsabläufe; der Mensch und seine Maße (Maßordnungen, Goldener Schnitt); Wohnen (Geräte, Gebrauchsgegenstände, Raumgrößen, Funktionsabläufe, Flächenbedarf), unterschiedliche kulturelle Wertzugänge (Europa, Asien, Amerika).

III. Jahrgang:

Raumbildungs- und Gestaltungsfaktoren:

Wertungskriterien (Raumwirkung, Raumerlebnis, Farbpsychologie, Physiologie, soziologische Aspekte); Raum und Licht; Räume des Wohn- und Nicht-Wohnbereiches; Ausstellungs- und Messegestaltung (Funktion, Form, Farbe, Material, Marketingstrategien); behindertengerechte und barrierefreie Planungsanforderungen; Möbel, Design, Präsentation.

IV. Jahrgang:

Formen des Wohnbaus:

Ein- und Mehrfamilienhäuser, verdichteter Wohnbau, Gartenstadtbewegung, Atriumhäuser, Gemeinschaftseinrichtungen sowie Sonderformen.

V. Jahrgang:

Gemeinschaftsbauten:

Funktion, Form und gesellschaftlich-kulturelle Einbindung (Kultur und Religion, Freizeit, Dienstleistung, Verwaltung, Gewerbe und Industrie, Fremdenverkehr).

4.5 PROJEKTMANAGEMENT

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

organisatorischen, rechtlichen und kaufmännischen Grundlagen erlernen und umsetzen können.

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Grundbegriffe der Baugesetzgebung und des Projektmanagements.

Projektdurchführung:

Büroorganisation, Projektbetreuung und -koordination.

Kostenrechnung:

Verbrauchsmengenberechnung, Arbeitszeitberechnung.

V. Jahrgang:

Grundbegriffe des Vergabewesens:

Leistungsverzeichnisse, Vergabe, Kalkulation, einschlägige Normen.

Baupläne:

Arten, Maßstäbe, Darstellungstechnik.

4.6 ENTWURF

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Vorgegebene und erlebnisorientierte Gestaltungsaufgaben:

Bereiche grundsätzlicher Erfahrungs- und Erkenntniswerte im Zusammenhang mit exemplarischen Phänomenen der Gestaltung; Integration handwerklicher Fähigkeiten in Bereiche gestalterischer Wertschöpfung in Zusammenhang mit exemplarischen Anforderungen der Praxis; verschiedene praktisch-refektierende Zugangsweisen zu klassischen Problembereichen (Farb-, Form-, Raum- bzw. Texturverständnis, -empfindung, -interpretation, -anmutung, Medienverständnis, -empfindung, -interpretation), Farb-, Textur- und Formqualitäten im Zusammenhang mit Interpretation und Rolle des Gestaltungsobjektes.

II. Jahrgang:

Einzelobjekte (Möbel) und einfache Innenausbaukonzepte:

Projektbezogene Entwurfs- und Darstellungstechniken sowie Präsentationsmethoden (Bestandsaufnahme, Bestandspläne, Funktionsschemen, normgerechte Konstruktionsmethoden des Möbels bzw. raumbildenden Innenausbaues, Darstellungsarten, konstruktive Detailbearbeitung).

III. Jahrgang:

Komplexe Einzelmöbel und Innenausbaukonzepte:

Thema Wohnen (Anwendung computergestützter Zeichentechnik, projektbezogene Präsentation, Modell-, Farb- und Materialstudien); Projektbearbeitung im Team (Netzwerkmanagement).

IV. Jahrgang:

Designaufgaben vom Einzelobjekt bis zur möglichen Serienfertigung:

Themenbereich Ausstellungsgestaltung (Messen, Kunstausstellungen usw.), des Wohnungsausbaues (Anwendung computergestützter Zeichentechnik, ausführungsreife Konstruktions- und Fertigungspläne, normgerechte Ausschreibungsunterlagen, projektbezogene Präsentation, Modell-, Farb- und Materialstudien).

V. Jahrgang:

Entwurfsaufgaben des Innenausbaues für Bauten der Gemeinschaft, Kultur, Gewerbe und Industrie (Anwendung computergestützter Zeichentechnik, Normteilverwaltungen zur Effizienzsteigerung, projektbezogene Präsentation, Modell-, Farb- und Materialstudien; 3D-Präsentationsunterlagen, Rendering, Visualisierung, Animation Projektarbeit).

Entwurfsprojekt:

Projektarbeit gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

4.7 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Handfertigung:

Einfache Projekte aus dem Entwurfsunterricht;

Standardmaschinenarbeiten nach entsprechender

Sicherheitsunterweisung.

III. Jahrgang:

Holzbearbeitungsmaschinen:

Maschinengefertigte Werkstücke; Vermittlung von Sicherheitsmaßnahmen im Maschinenumgang; Arbeiten mit Plattenmaterialien, Furnieren sowie einfachen Oberflächenbehandlungen.

IV. Jahrgang:

Entwurfsausfertigung:

Umsetzung von im Entwurfsunterricht vorbereiteten Sonderaufträgen, womöglich in Form von Teamarbeit, unter besonderer Förderung der individuellen Initiative hinsichtlich Materialien, Konstruktionen und Fertigungstechniken sowie Nachweis der individuellen Leistung.

V. Jahrgang:

Kleinmöbel:

Projekt und Realisierung (Entwurf, Arbeitsvorbereitung, Materialbeschaffung, Fertigung).

B.5 PLASTISCHES DESIGN

5.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Siehe den Pflichtgegenstand „Darstellende Geometrie'' im Abschnitt B.3.

5.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Grundlagen der Geologie und Mineralogie; Nomenklatur; Formenbau; Plastischer und unplastischer Zustand; Zusammensetzung keramischer Massen; Thixotropie, Viskosität, Koagulation, Wasseranlagerung, Sedimentation, Texturen, Flotation; Aufbereitungs- und Formgebungsmaschinen; Berechnungsmethoden für keramische Größen und Prozesse und EDV-Anwendung.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Vorkommen und Gewinnung der Metalle; Edelmetalle und ihre

Legierungen; Gebrauchsmetalle und ihre Legierungen; Werkstoffprüfung

und Fertigungsverfahren von Edelmetallen.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Gipse, Vorkommen und Gewinnung, Kristallisationsprozess, Oberflächenbehandlungsmethoden, Formen, Güsse, Züge, Profile; Holzmythologie, Holzentstehung, Hygroskopie des Holzes, Einteilung der Hölzer, Oberflächengestaltungen, Verbindungen, Verleimungen, Übertragungsmethoden, Bearbeitungsmethoden von Schnitzhölzern.

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Verflüssigung von Tonen und Massen; Chemische und physikalische Analysen; Trocknung, Porosität, Kapillare, Sinterung, Schmelzen, Kristallumwandlungen, Schwindung, Dehnung, Thermotropie, Rheologie; Berechnungsmethoden für keramische Größen und Prozesse und EDV-Anwendung; Gips, Verarbeitung, Formenbau.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Werkstoffprüfung und Fertigungsverfahren von Gebrauchsmetallen; Facheinschlägige Chemikalien und Hilfsstoffe; Galvanik.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Betonwerkstoffe, Zemente (Herstellung, Zuschlagstoffe, Zusatzstoffe, Zusatzmittel, Mischungsverhältnisse, Werkstoffprüfung); Entstehung und Aufbau der Erde, Gesteine, Gesteinsbildung im Laufe der Erdgeschichte, Kreislauf der Gesteine, physikalische Eigenschaften (Verwitterung), direkte und indirekte Werksteinbearbeitung.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Brennöfen, Brennzyklen, Pyrometrie; Energienutzung, Energieumwandlung, Energiequellen; Kristallbildung-, umwandlung-, neubildung; Instrumentierung, Regelung, Stoff- Transformation, Oxidation, Reduktion, Energie, Energiepotenzial;

Kunststoffformenbau; Berechnungsmethoden für keramische Größen und Prozesse und EDV-Anwendung; experimentelles Erkennen von stofflichen Wirkungen (These, Versuch, Auswirkung).

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Nichmetallische Werkstoffe; Punzierungsgesetz; fachtechnische

Berechnungen; Kalkulation.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Konservierung, Restaurierung, Renovierung, Revitalisierung, Festigungs- und Ergänzungsmethoden; Metalle, Eisen und Nichteisenmetalle, physikalische Eigenschaften, thermische Behandlungen, Formtechniken, Metallverbindungen, (Schweißen, Löten, Patinieren); Kunst und Naturstoffe, plastische Werkstoffe, Definition, Bearbeitungs-, Form- und Anwendungstechniken.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Keramischer Gesamtprozess; Thermisch-physikalische Vorgänge und Prüfmethoden; Feuerfestkeramik, Mechanokeramik; Einstoffsysteme, Zweistoffsysteme und Dreistoffsysteme; Abschlussarbeiten zu ausgewählten Stoffgebieten aus allen Jahrgängen.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Fachtechnische Berechnungen; Legierungsrechnen; Marktforschung, Produktentwicklung, Auftragsabwicklung, Vertriebsformen.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Natürliche und künstliche Farbstoffe, physikalische Eigenschaften, Anwendungs- und Verarbeitungstechniken, Glas, physikalische Eigenschaften, Formtechniken; Materialkombinationen, physikalische Eigenschaften.

5.3 GESTALT- UND FARBLEHRE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

II. Jahrgang:

Farbe und Komposition:

Farbtheorien, Farbwirklichkeit, Farbpsychologie, physikalische Theorie des Lichtes, Sehapparat; Zeichen, Symbole, Worte, Intellekt als Leerform; Virtualität, Digitale Darstellung; Wahrnehmung, Sinne, Wahrnehmungsfehler, Täuschungen, Wirklichkeit; Bildanalyse, Proportion; Punkt, Linie, Fläche, Raum; Musik, musikalische Klangsysteme; Komposition, Symmetrie, Kinderzeichnung, Interaktion, Dualität; Wirkung und Bedeutung einfacher Formen.

III. Jahrgang:

Gestaltung:

Grundlagen der Gestaltphilosophie; Information; Vervielfältigung; mathematisch-logische Ordnung, Denken, Bewusstsein; statische und Bewegungsform; Flächen und Raumsysteme; Einform, Zweiform, Komposition; Schwere und Leichtigkeit einer Form; Proportion, Rhythmus; ästhetische Flächennetze, Ornamente, Dekore, Oberflächengestaltung; Abstraktion; Typologie und Morphologie der Form; Kunst, Transzendenz.

5.4 DIMENSION UND RAUM

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Fläche und Raum:

Proportionen, goldener Schnitt, Wahrnehmungs- und Empfindungsmaßstäbe, Maße- und Maßordnungen, Raum- und Flächengrößen, Farbe und Raum, Raumordnungen, optischer Raum, religiöser Raum, Denkraum, Lebensraum.

V. Jahrgang:

Raum und Zeit:

Raum, Volumen und Masse als plastische und architektonische Ausdrucksform, Kunst und öffentlicher Raum, Außen-, Innenraum, Lichtraum, Naturraum, Dimension von Raum und Zeit, Raumakustik, virtueller Raum, Erlebnisraum, Raumanalyse, sozialer Raum; globaler und universeller Raum.

5.5 MATERIALIEN DER GESTALTUNG UND FORMGEBUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Charakteristische Besonderheiten kristalliner und glasartiger Werkstoffe; Analysieren anorganischer Substanzen an den geeigneten Laborgeräten; Glaszustand, Glasstruktur, Eigenschaften;

Kristallografische Grundlagen, Kristallstruktur, Eigenschaften;

Grundrohstoffe und Hilfsmittel zur Erzeugung der Glasuren;

Toxizität, Gesundheitsschutz; Glasurarten, Berechnung der Glasuren, Segerformel, EDV-Programme; Entwicklungsreihen als Kontrolle und Evaluation des Entwicklungsprozesses, Glasuren, Aufbereitung, Applikation, Brennvorgang, (EDV-unterstützt und mit den Laborgeräten).

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Gemmologie als Teilgebiet der Mineralogie; Einführung in die Mineralogie, Entstehung und Vorkommen der Mineralien, chemische und physikalische Eigenschaften; Kristallographie; optische Eigenschaften; Einführung in die Methoden der Edelsteinuntersuchung.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Begriffe und Definition, Denkmalschutz in Österreich, Verfahren und Kriterien einer Unterschutzstellung, Carta von Venedig, Haager Konvention, Schadensbild, Bau- und Naturaufnahmen in zeichnerischer Darstellung, Schadensursache, physikalische und chemische Methoden zur Befunderstellung, Dokumentation.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Glasuren als glasige oder kristalline Überzüge auf dem keramischen Scherben; Thermo-physikalische Eigenschaften von Glasuren;

Untersuchung der Spannung zwischen Glasur und Scherben; Glasurarten;

Glasurfehler und deren Beseitigung; Einfluss der Brennatmosphären auf Glasuren im Elektroofen und im Gasofen; Entwicklungsreihen als Kontrolle und Evaluation des Entwicklungsprozesses, Glasuren, Aufbereitung, Applikation, Brennvorgang, (EDV-unterstützt und mit den Laborgeräten).

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Edel- und Schmucksteine; Edelsteinuntersuchungen; Organisches

Schmuckmaterial; Synthesen; Imitationen.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Technologie der Holzrestaurierung, Klimamessung, Oberflächenreinigung, Imprägnierung, Holzleimung, plastische Ergänzung, Fassungen, Freilegungstechniken, Konservierungsmittel.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Glasurfehler und deren Beseitigung; Spezielle Glasurarten;

Zusammenstellung und Untersuchung von Glasuren in Mehrstoffsystemen;

Glasurbildung und Optimierung der Eigenschaften; Qualitätsprüfung, Reduktionsbrand im Gasofen; Physikalisch-mechanische und chemische Untersuchungsmethoden an den Laborgeräten; Mikroskopie;

Entwicklungsreihen als Kontrolle und Evaluation des Entwicklungsprozesses, Glasuren, Aufbereitung, Applikation, Brennvorgang, (EDV-unterstützt und mit den Laborgeräten); Projekt mit praktischer und schriftlicher Arbeit.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Edelsteinschleifen; Edelsteinuntersuchung und Begutachtung;

Bestimmung und Bewertung der Edelsteine.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Technologien der Stein-, Gips-, Stuckrestaurierung, Entsalzung, Entfeuchtung, Oberflächenreinigung, Freilegung, Härtung, Ergänzungsmaterialien, Ergänzungsmethoden.

5.6 MARKETING UND WERBUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung'' im Abschnitt B.1.

Lehrstoff:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung'' im Abschnitt B.1, und weiters Kulturmanagement.

5.7 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Entwerfen'' in Abschnitt B.2.

II. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Sensibilisierung von Motorik und Sensorik für die Formensprache im Entwurf, materialgerechte Umsetzung von Naturformen in abstrahierte Objekte, Entwurfszeichnung keramischer Objekte.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Entwurf hinsichtlich Darstellungstechniken und Erkennen der Zusammenhänge von Ästhetik - Semantik - Technik - Funktion -

Material; Normzeichnung, freie Entwürfe, Modelle.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Entwurf hinsichtlich Reliefformen, Modellbau, haptische Körper, plastische Strukturen, Formen mit der Masse und um die Masse.

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Entwurf hinsichtlich Umsetzung von Funktion und Ästhetik in der Gebrauchs- und Objektkeramik; Herstellung keramischer Oberflächen (Texturen, Strukturen, Farbe, Glasur); Präsentation und Beschreibung von Objekt und Umgebung.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Entwurf hinsichtlich Optik - Haptik - Motorik - Akustik, Ergonomie (Beziehung zwischen Produkt und Mensch), Plastik (Relief - Rundplastik - Objekt), Material (Funktionalität - Semantik - Ökonomie).

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Entwurf hinsichtlich Plastik, Skulptur, Kinetik, Masse mit raumbezogenen Formteilen; computergestütztes Entwerfen und Darstellen, Fotomontage, Freiform - Modellierung, Objektoberfläche, Raumgeometrie.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Auseinandersetzung mit Architektur, Natur, Kunst, Technik und sozialen Räumen und deren konzeptionelle oder keramische Darstellung als Objekt, Identifikation der eigenen Persönlichkeit über den keramischen Arbeitsprozess und Präsentation; computergestütztes Entwerfen und Darstellen.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Auseinandersetzung mit Problemen technischer Systeme, der Architektur, der Natur, der Kunst und sozialer Räume, der eigenen Identität; computergestütztes Entwerfen und Darstellen.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Angewandtes Design, Bühnenbild, Installationen, Rekonstruktionen, computergestütztes Entwerfen und Darstellen, digitaler Modellbau, dreidimensionale Raumillusion, animierte Räume, synthetische Umgebung.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Entwurf hinsichtlich Synthese der Erkenntnisse aus den vorangegangenen Jahrgängen und deren materialgerechte Umsetzung; Herstellung von Ausstellungsobjekten und deren Darstellung.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Entwickeln und Entwerfen freier und funktionsgebundener Objekte aus allen Themenkreisen der Schmuck und Metall-Gestaltung, sowohl für das Einzelobjekt als auch für die Serienproduktion;

computergestütztes Entwerfen und Darstellen.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Sakrale Formen, Architekturkunst, plastische Werbung;

Präsentationsformen; Videografie, Videoanimation, immaterielle

Körperlichkeit, visuelle Experimente, Transform.

Entwurfsprojekt:

Projekt gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

5.8 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Sicherheitsbestimmungen und Werkstättenordnung.

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Modellbau; Formenbau mit dem Material Gips und Holz zur Vervielfältigung; Drehen auf der Töpferscheibe; Modellieren;

Glasieren in der Spritz- und Schüttechnik; Beschickung der Trockner und Brennöfen; Aufbereitung keramischer Arbeitsmassen;

Serienfertigung in der Schlickergusstechnik.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Grundarbeitsvorgänge in der Metall-Gestaltung von Hand und an

Maschinen; Grundlegende Arbeitstechniken des Gold- und Silberschmiedes.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Ton, Gips, Holz, Modellieren, Aufbereiten, Formen; Gießen, Ziehen, Schneiden, Hobeln, Leimen, Schnitzen, Schleifen, Drechseln, Schärfen von Werkzeugen, Handhabung von Kleinmaschinen (Kettensäge, Stichsäge, Bohrmaschine, Delta-, Winkel- und Bandschleifer, Exzenterschleifer, Drechselmaschine, Schleifbock).

III. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Computerunterstützter Formenbau; Drehen auf der Töpferscheibe; Modellieren; Glasieren in verschiedenen Techniken (Spritzen, Tauchen, Überschütten, Bemalen); Schneiden und Schleifen von Gips und Keramik mit der Band- und Diamantsäge; Wartung der Trockner, Brennöfen und Brennhilfsmittel; Überwachung des keramischen Brandes;

Mischung keramischer Massen mit den Aufbereitungsmaschinen;

Serienfertigung in der Schlickergusstechnik.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Verfeinerte Arbeitstechniken des Gold- und Silberschmiedes;

Arbeitstechniken artverwandter, Metall verarbeitender Berufe.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Naturstein, Betonwerkstoffe, Spalten, Spitzen, Schneiden, Zahnen, Stocken, Scharrieren, Schleifen, Polieren; Handwerkzeuge, Bohrhammer, Nassschneidmaschinen, Winkelschleifer, Druckluftgeräte, Gerüstbau und Schaltechnik.

IV. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Kunststoffformenbau und Herstellung komplexer Formen;

rundsymmetrischer Formenbau auf der Gipsspindel und der Drehbank;

computerunterstützter Formenbau auf der NC-Fräsmaschine;

Aufbereitung spezieller keramischer Arbeitsmassen; Drehen auf der Töpferscheibe und auf der Eindrehscheibe; Modellieren in der Überschlagtechnik; Glasieren in verschiedenen Techniken (Spritzen, Tauchen, Überschütten, Bemalen); Schneiden mit der Bandsäge und Diamantsäge und Schleifen von Gips und Keramik mit verschiedenen Schleifmaschinen; Serienfertigung in der Schlickergusstechnik;

selbständiges Überwachen verschiedener Brennprozesse; Mischen keramischer Massen mit den Aufbereitungsmaschinen.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Spezielle Techniken des Gold- und Silberschmiedes mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad; Verbindung von Metallen und nichtmetallischen Werkstoffen; Herstellen von Hilfsvorrichtungen und Werkzeugen.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Metall, Kunst- und Naturstoffe, Schneiden, Feilen, Sägen, Schweißen, Löten, Bohren, Biegen, Nieten, Formen, Gießen, Laminieren, Färben, Kleben, Schleifen, Lackieren, Handwerkzeuge, Schweißgerät, Lötkolben, Abkantmaschine.

V. Jahrgang:

Themenbereich „Keramik-Gestaltung'':

Selbständige Herstellung von Werkstücken nach genauen Vorgaben aus dem Fertigungsprozess; Kunststoffformenbau und Herstellung komplexer Formen; Rundsymmetrischer Formenbau auf der Gipsspindel und der Drehbank; Aufbereitung spezieller keramischer Arbeitsmassen; Drehen von speziellen Formen auf der Töpferscheibe und auf der Eindrehscheibe; Modellieren in der Überschlagtechnik; Glasieren einzelner Werkstücke in verschiedenen Techniken (Spritzen, Tauchen, Überschütten, Bemalen); Schneiden mit der Bandsäge und Diamantsäge und Schleifen von Gips und Keramik mit verschiedenen Schleifmaschinen; Serienfertigung in der Schlickergusstechnik; Selbständiges Überwachen verschiedener Brennprozesse.

Themenbereich „Metall-Gestaltung'':

Vertiefen der handwerklichen Kenntnisse und Steigerung der Selbständigkeit durch Anwendung und Koordinierung verschiedener Techniken bei der Ausführung selbst entworfener Metallobjekte.

Themenbereich „Plastische Formgebung'':

Farbe, Glas, Materialkombinationen, Fassen, Vergolden, Härten, Ergänzen, Handwerkzeuge und Maschinen.

B.6 PRODUKTDESIGN UND -PRÄSENTATION

6.1 DARSTELLENDE GEOMETRIE

Siehe den Pflichtgegenstand „Darstellende Geometrie'' im Abschnitt B.3.

6.2 TECHNOLOGIE UND PHÄNOMENOLOGIE

Ergänzung und Fortführung des Pflichtgegenstandes „Technologie und Phänomenologie'' im Abschnitt A.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe Abschnitt A.

Der Schüler soll darüber hinaus

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Werkstoffe:

Gestalt- und bearbeitbare Materialien (Holz, Stein, Metall, Kunststoff usw.).

Farbe:

Grundlagen der Farbmaterie (Farbpigmente, Bindemittel, Lösemittel); Färbetechniken und Arbeitsverfahren; Farbnormsysteme.

Fotografie:

Geräte und Prozesse, historische Entwicklung der Fotografie;

optische Grundlagen, phänomenologische Grundlagen;

fächerübergreifend zu Medientechnik.

III. Jahrgang:

Präsentation:

Zwei-, dreidimensionale und virtuelle Präsentationsformen;

Darstellung und Konzeption von Präsentationsobjekten;

technisch-ökonomische Einflussfaktoren.

Produktanalyse:

Praktische, ästhetische, symbolische Funktion;

Beurteilungskriterien zum Produktdesign, Begriffe, Normen.

Fotografie und digitale Bildbearbeitung:

Wechselbeziehungen zwischen Objekt-, Milieu-, Licht-, Kamera-, Objektiv- und Technologiewahl und deren Einfluss auf Bildwirkung und Kommunikationsleistung; Relationen zwischen Technologie, Ästhetik und Semiotik (Schärfe - Unschärfe - Relationen, Oberfläche, Gradation, Körnung, Auflösung, Farbstellungen, Farbverschiebungen); analoge und digitale Technologien, elektronische Bildbearbeitung, fächerübergreifend zu Fotolabor und Computerlabor.

IV. Jahrgang:

Verbundstoffe und Verbindungsarten:

Präsentationssysteme im Ausstellungs- und Messebau.

Licht und Sonsorik:

Phänomenologische, emotionelle Bedeutung des Lichtes; physikalische, physiologische und technische Grundlagen der Lichttechnik.

V. Jahrgang:

Komplexe Technologien:

Technische Abläufe und Grundlagen der Bearbeitungsverfahren und Werkzeuge (Druckguss, Werkzeugtrennung, Trennfugen, Ausformschrägen).

Design:

Produkt und Präsentation; soziologische, kulturelle, ästhetische,

wirtschaftliche Auswirkung.

Licht und Sensorik:

Dynamisches, gesteuertes Licht; Laserlichttechnik; Grundlagen der

elektronischen Sensorik.

6.3 PRODUKTENTWICKLUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Ecodesign:

Grundbegriffe und Merkmale; Konzeptdesign; Produktlebenszyklus;

Rohstoffminimierung; Abfall- und Emissionsvermeidung;

Materialmangement; Nachhaltigkeitsstrategie;

Informationsbeschaffung; soziale, mikro- und makroökonomische

Aspekte.

Ökologische Bewertung von Produkten:

Kriterien und Strategien (Umweltzeichen, Produktlinienanalyse,

Produktökobilanzen; Produktbewertungsmatrix uä.)

III. Jahrgang:

Produktdesign:

Optimale Systematisierung der Subelemente (Problemstrukturierung, Form - Kontext, Alternativenbildung).

Designprozess:

Ablauf und Beachtung der ökologischen, gestalterischen, technischen, ökonomischen und kommunikativen Dimensionen; Trends im Produktdesign.

6.4 ERGONOMIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

IV. Jahrgang:

Grundbegriffe der Ergonomie:

Anthropometrie, optosensorische, haptische, audiosensorische, olfaktorische Wahrnehmung; Bewegungssinn (Kinästhesie); klimatischer Einfluss; Stoff- und Energiewechsel.

V. Jahrgang:

Komplexe Ergonomie:

Wahrnehmungspsychologische Faktoren im Design; Software-Ergonomie;

Einfluss von Makrostrukturen und Organisationsformen (Zeit-, Informations- und Verkehrsstrukturen, Arbeitsorganisation);

Analyseverfahren und Anwendungen.

6.5 MEDIENTECHNIK

Bildungs- und Lehraufqabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Fotografie:

Grundbegriffe der Schwarz-Weiß-Fotografie, kreative Umsetzung von Themen aus dem Fachspartenbereich; Studiofotografie, Dokumentationsfotografie, mediengerechte, experimentelle, fotografische Übungen.

III. Jahrgang:

Bildaufzeichnung:

Farbfotografie und digitale Bildaufzeichnung; Farb- und Digitaltechnik (elektronische Aufnahmetechnik);

multimedial-sequenzielle Bild- und Tonquellen; Reproduktions- und Drucktechnik; Einführung; Druckvorlagen am Computer, Digitalprint, Druckvorstufen.

IV. Jahrgang:

Licht:

Beleuchten von Flächen, Körpern und Räumen bezogen auf die atmosphärische Bedeutung; Experimentieren mit verschiedenen Lichtarten und Lichtträgern; farbiges Licht.

Sensorik:

Einführung in die ästhetisch angewandte Sensorik; experimentelle Übungen mit verschiedenen Sensoren (Licht, Temperatur, Schall, Feuchtigkeit, Bewegung usw.), elektronischen Wandlern und visuellen, akustischen oder andere Sinne ansprechenden Ausgabegeräten.

V. Jahrgang:

Licht:

Anwenden von dynamischem Licht, Lichtkinematik und Laserlichttechnik.

Sensorik:

Präsentatonen und Installationen mit Sensoren und Messgeräten (Licht, Temperatur, Schall, Feuchtigkeit, Bewegung usw.), elektronischen Wandlern und visuellen, akustischen oder andere Sinne ansprechenden Ausgabegeräten, wie zB. Licht, Musik, Motoren, Schaltungen.

6.6 MARKETING UND WERBUNG

Bildungs- und Lehraufgabe:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung'' im Abschnitt B.1.

Lehrstoff:

Siehe den Pflichtgegenstand „Marketing und Werbung'' im Abschnitt B.1, und weiters Kulturmanagement.

6.7 ENTWERFEN

Bildungs- und Lehraufqabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Siehe den Pflichtgegenstand „Entwerfen'' im Abschnitt B.2.

II. Jahrgang:

Spielerisch-experimentelle und strategisch-assoziative Entwürfe:

Grundlagen der Produktgestaltung und Präsentation; einfache, in ihrer Thematik überschaubare flächige, räumliche und dingliche Präsentationen (unter Farbrelativität, Helligkeit und Farbwerte, Interferenz Hell-Dunkel, Raumillusion, Nähe und Gleichheit, Offenheit und Geschlossenheit, Oberflächen und Struktur, Wahrnehmungspsychologie); Übungen zur Erkenntnis von digitaler und programmorientierter Ästhetik unter objektorientierter Software.

III. Jahrgang:

Einfache Produkte und Präsentationen:

Anwendung unterschiedlicher Entwurfsstrategien; Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen der Produktgestaltung, Rauminstallation, Werbegestaltung; dreidimensionale Entwürfe (Baukastensysteme, Stapel- und Kombinierbarkeit, Symetriecharakter);

wiederkehrende Variationen; Konturbehandlung (Umhüllungen von Volumen); industriell herstellbares Gebrauchsprodukt;

Präsentationsdarstellungen und Aufgaben über die Identitätsbildung und die Imagebildung von Produkten; Entwürfe zu Präsentations- und Veranstaltungsräumen.

Digital-Design-Bildbearbeitung:

Produktdesign und Präsentation unter Anwendung von Bildbearbeitungsprogrammen; Datentransfer und -konvertierung.

IV. Jahrgang:

Prototypenentwurf:

Kleindimensionale Protypen (Gehäuse, Bedienungselemente, struktur-formidente Geräte).

Präsentation als Prozess:

Prozessuelle Gestaltung, Vernetzung von Gegebenheiten, Raum, Bewegung und Licht als Gestaltungskriterien der Präsentation.

Digital-Design:

Produktdesign und Präsentation mittels Design- und Animationsprogrammen.

V. Jahrgang:

Entwurf:

Produkt oder Präsentation unter realisierungsrelevanten Kriterien (Grundlagenanalyse, Idee, Markt, Zielgruppe, Konstruktionsprinzipien, Materialien, Wartung, Bedienung, Transport, Recycling usw.).

Digital-Design-Multmedia:

Erarbeitung von Präsentations- und Produktdesignentwürfen mittels innovativer und sequenzieller Bild- und Tonquellen; Entwicklung von Produktdesign und Präsentation mittels Design- und Animationsprogrammen.

Net-Publishing:

Netzkommunikation (Dienste, Installation); Systeme und Benutzeroberflächen; Navigieren und Datentransfer.

Entwurfsprojekt:

Projekt gehobenen und fächerübergreifenden Umfanges (mit Zielformulierung, Recherche und mediengerechter Umsetzung).

6.8 ATELIER UND WERKSTÄTTE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

II. Jahrgang:

Materialerfahrung:

Technische Fertikeiten des Modellbaus (Material, Verbindung, Maßstab, Rendering, Perspektive).

Präsentation:

Waren, Warengruppen, Schaufenster, Vitrine, Präsentationsmodelle.

Produktgestaltung:

Formung, Oberflächen.

III. Jahrgang:

Präsentation von Firmen:

Messe, Verkauf, Präsentationsmodelle.

Produktdesign:

Volumensmodelle, Anschauungsmodelle; Werkzeichnung; Produktgrafik.

IV. Jahrgang:

Präsentation:

Inszenierung, Performance, Event (Skript, Materialien, Medien, Modell).

Produktdesign:

Ergonomische und Funktionsmodelle, Grafik, Beschriftung,

Beschreibung; Herstellen von Werbeobjekten.

V. Jahrgang:

Produktrealisierung:

Funktionsmodell, Designmodell, Prototyp; modellhafte Umsetzung von funktionsorientierten Aufgabenstellungen verbunden mit Präzision und Anforderungen an den technischen Realisierungsstand.

PFLICHTPRAKTIKUM

Siehe Anlage 1.

C. FREIGEGENSTÄNDE, UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN, FÖRDERUNTERRICHT

C.1 FREIGEGENSTÄNDE

ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.

C.2 UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

LEIBESÜBUNGEN

Siehe Anlage 1.

C.3 FÖRDERUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

Anlage 1.4.1

LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR KUNST UND DESIGN

I. STUNDENTAFEL *1)

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen

Unterrichtsgegenstände)

```

```

Wochenstunden Lehrver-

A. Pflichtgegenstände pflich-

Jahrgang Summe tungs-

I. II. III. IV. V. gruppe

```

```

```

1.

Religion ............. 2 2 2 2 2 10 (III)

```

```

2.

Deutsch .............. 3 2 2 2 2 (I)

```

```

3.

Englisch ............. 2 2 2 2 3 (I)

```

```

4.

Geschichte und

```

politische Bildung ... - - - 2 2 III

```

5.

Leibesübungen ........ 2 2 2 1 1 (IVa)

```

```

6.

Geographie und

```

Wirtschaftskunde ..... - 2 2 - - (III)

```

7.

Wirtschaft und Recht . - - - 2 3 III

```

```

8.

Angewandte Mathematik 3 3 2 2 - (I)

```

```

9.

Angewandte Physik .... 2 2 2 - - (II)

```

```

10.

Angewandte Chemie und

```

Ökologie ............. 3 2 - - - II

```

11.

Darstellende Geometrie 2 - - - - (I)

```

```

12.

Angewandte Informatik 2 - - - - I

```

```

13.

Technologie und

```

Phänomenologie ....... 2 - - - - I

```

14.

Darstellung und

```

Komposition *2) ...... 5 4 4 3 - II

```

15.

Stilkunde ............ - - 2 2 2 III

```

```

16.

Typografischer Entwurf 2 - - - - II

```

Pflichtgegenstände der

Ausbildungszweige

gemäß Abschnitt B. ... 9 18 19 21 24

```

```

Gesamtwochenstundenzahl 35- 35- 35- 35- 35- 185 *1)

39 39 39 39 39

```

```

Wochenstunden Lehrver-

B. Pflichtgegenstände der pflich-

Ausbildungszweige Jahrgang Summe tungs-

I. II. III. IV. V. gruppe

```

```

B.1 Grafik- und

Kommunikations-Design

1.1 Technologie und

Phänomenologie ...... - 2 2 2 2 I

1.2 Design und

Kommunikation *2) ... - - - 2 2 II

1.3 Marketing und Werbung - - - 2 2 II

1.4 Medienlabor ......... - 5 5 5 5 I

1.5 Entwurf *3) ......... 9 9 10 10 13 I

1.6 Typografischer

Entwurf ............. - 2 2 - - II

Wochenstundenzahl B.1 9 18 19 21 24

B.2 Textil-Design

2.1 Technologie und

Phänomenologie ...... - 2 2 2 - I

2.2 Darstellung und

Komposition *2) ..... - - - - 3 II

2.3 Dessinatur -

Gewebetechnik *4) ... 2 4 4 3 4 I

2.4 Dessinatur -

Maschentechnik *4) .. 2 4 3 4 4 I

2.5 Dessinatur -

Drucktechnik *5) .... - - 2 2 3 I

2.6 Textilmanagement .... - - - 2 2 II

2.7 Entwerfen *3) ....... 5 5 5 5 5 III

2.8 Atelier und

Werkstätte .......... - 3 3 3 3 Va

Wochenstundenzahl B.2 9 18 19 21 24

B.3 Audiovisuelles

Mediendesign

3.1 Darstellende

Geometrie ........... - 2 - - - (I)

3.2 Technologie und

Phänomenologie ...... - 3 3 2 2 I

3.3 Digitale

Bildbearbeitung *6) . - 2 2 2 2 I

3.4 Medientechnik *7) ... - 4 5 6 6 I

3.5 Produktion und

Organisation ........ - - - 2 2 III

3.6 Entwerfen *3) ....... 9 4 6 6 6 III

3.7 Atelier und

Werkstätte .......... - 3 3 3 6 Va

Wochenstundenzahl B.3 9 18 19 21 24

B.4 Möbel-Raum-Design

4.1 Darstellende

Geometrie ........... - 2 - - - (I)

4.2 Technologie und

Phänomenologie ...... - 2 2 2 2 I

4.3 Baukonstruktion ..... - - 2 2 2 I

4.4 Innenräume .......... - 2 2 2 2 I

4.5 Projektmanagement ... - - - 2 2 II

4.6 Entwurf *3) ......... 9 7 8 8 11 I

4.7 Atelier und

Werkstätte .......... - 5 5 5 5 Va

Wochenstundenzahl B.4 9 18 19 21 24

B.5 Plastisches Design

5.1 Darstellende

Geometrie ........... - 2 - - - (I)

5.2 Technologie und

Phänomenologie ...... - 2 2 2 2 I

5.3 Gestalt- und

Farblehre ........... - 2 2 - - III

5.4 Dimension und Raum .. - - - 2 2 II

5.5 Materialien der

Gestaltung und

Formgebung .......... - - 2 2 2 III

5.6 Marketing und Werbung - - - 2 2 II

5.7 Entwerfen *3) ....... 9 7 8 8 11 III

5.8 Atelier und

Werkstätte .......... - 5 5 5 5 Va

Wochenstundenzahl B.5 9 18 19 21 24

B.6 Produktdesign

und -präsentation

6.1 Darstellende

Geometrie ........... - 2 - - - (I)

6.2 Technologie und

Phänomenologie ...... - 2 2 2 2 I

6.3 Produktentwicklung .. - 3 3 - - II

6.4 Ergonomie ........... - - - 2 2 I

6.5 Medientechnik *6) ... - 2 2 2 2 I

6.6 Marketing und Werbung - - - 2 2 II

6.7 Entwerfen *3) ....... 9 5 8 9 12 III

6.8 Atelier und

Werkstätte .......... - 4 4 4 4 Va

Wochenstundenzahl B.6 9 18 19 21 24

```

```

Pflichtpraktikum .... mindestens 8 Wochen in der

unterrichtsfreien Zeit vor Eintritt

in den V. Jahrgang

```

```

Wochenstunden Lehrver-

C. Freigegenstände, pflich-

Unverbindliche Übungen Jahrgang tungs-

Förderunterricht I. II. III. IV. V. gruppe

```

```

C.1 Freigegenstände

Zweite lebende

Fremdsprache *8) ..... 2 2 2 2 2 (I)

C.2 Unverbindliche

Übungen

Leibesübungen ........ 2 2 2 2 2 (IVa)

C.3 Förderunterricht *9)

Deutsch

Englisch

Angewandte Mathematik

Fachtheoretische

Pflichtgegenstände

```

```

*1) Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel abgewichen werden und sind die im Hinblick auf die Gesamtwochenstundenzahlen erforderlichen Abweichungen von der Wochenstundenaufteilung in den einzelnen Pflichtgegenständen festzulegen; siehe Anlage 1 Unterabschnitt IIb.

*2) Mit Übungen.

3) Mit fächerübergreifendem Projekt im V. Jahrgang. 4) Mit Übungen im Ausmaß von 1 Wochenstunde im I. Jahrgang und von je 2 Wochenstunden im II. bis V. Jahrgang.

5) Mit Übungen im Ausmaß von 2 Wochenstunden im V. Jahrgang. 6) Mit Laborübungen im Ausmaß von 1 Wochenstunde in jedem Jahrgang. *7) Mit Laborübungen im Ausmaß von 2 Wochenstunden im II. Jahrgang, 3 Wochenstunden im III. Jahrgang, je 5 Wochenstunden im IV. und V. Jahrgang.

8) In Amtsschriften ist die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen. 9) Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.

II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 1.

Fachrichtungsspezifische Bildungsziele:

Die Höhere Lehranstalt für Kunst und Design vermittelt Kenntnisse über den Einsatz eigenschöpferischer Fähigkeiten zum Konzipieren, Entwerfen und Designen in den diversen gestalterischen Disziplinen der Formgebung und Kommunikation. Damit verbunden sind sowohl Kenntnisse über Fertigungsmethoden, Materialeinsätze und Kalkulation, als auch über einschlägige Normen und Gesetze sowie über Mitarbeiterführung und die Bedeutung und Verantwortung des Gestalters gegenüber der Gesellschaft.

Die Höhere Lehranstalt für Kunst und Gestaltung sieht neben einer allgemeinen Fachausbildung sechs Ausbildungszweige vor:

III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 1.

Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann im Ausbildungszweig „Plastisches Design” bei den Pflichtgegenständen „Technologie und Phänomenologie”, „Materalien der Gestaltung und Formgebung”, „Entwerfen” und „Atelier und Werkstätte” vom vorgegebenen Lehrstoff insofern abgewichen werden, als auch nur ein bzw. zwei der in den betreffenden Pflichtgegenständen angeführten Themenbereiche als Lehrstoff festgelegt werden.

IV. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

V. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;

AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

„Deutsch”, „Englisch”, „Geschichte und politische Bildung”, „Leibesübungen”, „Geographie und Wirtschaftskunde” und „Wirtschaft und Recht”:

Siehe Anlage 1.

8.

ANGEWANDTE MATHEMATIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Algebra:

Zahlenbereiche; Rechnen mit Variablen und Termen; Vektoren (Darstellung, Betrag, Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einem Skalar); lineare Gleichungen und Ungleichungen, Formelumwandlungen, lineare Gleichungssysteme.

Numerisches Rechnen:

Darstellung von Zahlen, Darstellungsfehler, Abschätzen von

Ergebnissen.

Funktionen:

Begriff, Darstellung in Koordinatensystemen; lineare Funktion;

Interpretieren von Tabellen, Interpolation; direkte und indirekte

Proportionalität.

Geometrie:

Planimetrie (Ähnlichkeit; Dreieck, Viereck, Kreis; pythagoräische Lehrsatzgruppe); Stereometrie; Trigonometrie des rechtwinkeligen Dreieckes.

II. Jahrgang:

Algebra und Geometrie:

Vektoren (Skalarprodukt, Orthogonalität, vektorielles Produkt); Quadratische Gleichungen; Exponenzialgleichungen; Komplexe Zahlen (Darstellung, Rechenoperationen); Trigonometrie des schiefwinkeligen Dreieckes.

Funktionen:

Eigenschaften; Umkehrfunktionen; quadratische Funktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen, Exponenzial- und logarithmische Funktionen; allgemeine Sinusfunktion, Summensätze; Interpretation von Funktionsgraphen und -gleichungen; Parameterdarstellung.

Wirtschaftsmathematik:

Zinseszinsrechnung; lineare Optimierung.

Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik:

Häufigkeitsverteilung; Kenngrößen; Wahrscheinlichkeit (Additions- und Multiplikationsregel).

III. Jahrgang:

Analysis:

Zahlenfolgen, Grenzwert, Stetigkeit; Differenzialrechnung (Differenzen- und Differenzialquotient, Ableitungsregeln); Integralrechnung (bestimmtes und unbestimmtes Integral, Integration elementarer Funktionen); Anwendungen der Differenzial- und Integralrechnung.

Numerische Mathematik:

Fehlerabschätzung und -fortpflanzung; Konditionsproblematik; numerische Methoden zum Lösen von Gleichungen, numerische Integration.

IV. Jahrgang:

Analysis:

Fachspezifische Anwendungen.

Lineare Algebra und analytische Geometrie:

Matrizen (Operationen, Anwendungen), Determinanten; Geraden und Ebenen; Körperschnitte in Hauptlage.

In Jahrgängen mit mindestens drei Wochenstunden vier Schularbeiten, sonst zwei.

9.

ANGEWANDTE PHYSIK

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

Lehrstoff:

I. Jahrgang:

Allgemeine Physik:

Bedeutung und Arbeitsweise der Physik; internationale Einheiten

(SI).

Kinematik und Dynamik:

Geschwindigkeit, Beschleunigung, zusammengesetzte Bewegungen; Newton`sche Gesetze, Kraft, Arbeit, Energie, Leistung, Wirkungsgrad, Impuls; Erhaltungssätze der Mechanik; Rotation, Zentralkräfte, Gravitation.

Aeromechanik und Hydromechanik:

Druck, Auftrieb, Strömungen; Molekularkräfte.

II. Jahrgang:

Elektrizität und Magnetismus:

Elektrisches und magnetisches Feld; Leitungsmechanismen; magnetische Eigenschaften der Stoffe; Induktion; Stromkreis, Energieversorgung.

Schwingungen und Wellen:

Schwingungen und Wellen in Mechanik, Optik und Elektromagnetismus;

Resonanz; Ausbreitung von Wellen, stehende Wellen, Interferenz,

Beugung und Streuung; Modulation; Akustik.

Optik:

Reflexion, Brechung, Totalreflexion, Lichtgeschwindigkeit; Abbildung durch optische Systeme; Beugung am Spalt und am Gitter, Auflösungsvermögen optischer Geräte, Interferenz dünner Schichten, Polarisation, Spannungsoptik, Streuung.

Strahlung:

Licht und Farbe, Spektren, Emission und Absorption von Strahlung; Nutzung der Solarenergie; Laser; Photometrie, Gesetze der Temperaturstrahlung.

III. Jahrgang:

Thermodynamik:

Temperatur; Wärmeenergie, Wärmetransport, Wärmedämmung; Zustandsgleichung der idealen Gase (Aggregatszustände, Zustandsdiagramme); Hauptsätze der Wärmelehre, Gaskinetik, Diffusion.

Grundgedanken der Quantenmechanik:

Welle-Teilchen-Dualismus, Energiequantisierung, Unschärferelation,

Materiewellen.

Grundgedanken der Relativitätstheorie:

Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, Äquivalenz von Masse und Energie, Raum-Zeit-Kontinuum, Gedankenexperimente.

Atom- und Kernphysik:

Aufbau der Atome und Kerne, Radioaktivität; Kernspaltung,

Kernverschmelzung; Wirkung radioaktiver Strahlung, Strahlenschutz,

Anwendung radioaktiver Isotope.

Energienutzung:

Technologien der Energienutzung und -umwandlung;

Energieversorgung; Entropie und ökologisches Gleichgewicht;

Energiehaushalt der Erde.

10.

ANGEWANDTE CHEMIE UND ÖKOLOGIE

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler soll

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