Änderungshistorie

Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992 (BStatG)

10 Versionen · 1992-10-09

Änderungen vom 2006-11-01

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# Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992 (BStatG)
gestützt auf die Artikel 27 , 31 Absatz 5 und 85 Ziffer 1 sexies quinquies
sexies quinquies , 31 Absatz 5 und 85 Ziffer 1 gestützt auf die Artikel 27
<sup>1</sup> der Bundesverfassung ,
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##### **Art. 2** Geltungsbereich
Dieses Gesetz gilt für alle statistischen Arbeiten: 1
<sup>1</sup> Dieses Gesetz gilt für alle statistischen Arbeiten:
- a. die der Bundesrat anordnet;
<sup>3</sup> b. die Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung mit Ausnahme des ETH- Bereiches vornehmen oder vornehmen lassen. Der Bundesrat legt fest, welche Artikel des Gesetzes für die statistischen Arbeiten 2 des ETH-Bereichs, der Schweizerischen Post, der Telekommunikationsunterneh-
<sup>4</sup> mung des Bundes und der SBB anwendbar sind. Er kann Bestimmungen dieses Gesetzes für weitere Körperschaften, Anstalten oder 3 Private anwendbar erklären, wenn diese:
<sup>3</sup> b. die Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung mit Ausnahme des ETH- Bereiches vornehmen oder vornehmen lassen.
<sup>2</sup> Der Bundesrat legt fest, welche Artikel des Gesetzes für die statistischen Arbeiten des ETH-Bereichs, der Schweizerischen Post, der Telekommunikationsunterneh-
<sup>4</sup> mung des Bundes und der SBB anwendbar sind.
<sup>3</sup> Er kann Bestimmungen dieses Gesetzes für weitere Körperschaften, Anstalten oder Private anwendbar erklären, wenn diese:
- a. der Aufsicht des Bundes unterstehen;
- b. Finanzhilfen oder Abgeltungen des Bundes erhalten; oder
- c. eine Tätigkeit gestützt auf eine Konzession oder Bewilligung des Bundes ausüben. Bei der Unterstellung unter dieses Gesetz nach den Absätzen 2 und 3 beachtet der 4 Bundesrat die Forschungsfreiheit sowie die gesetzlichen Aufgaben und die Autonomie der betroffenen Organisationen.
- c. eine Tätigkeit gestützt auf eine Konzession oder Bewilligung des Bundes ausüben.
<sup>4</sup> Bei der Unterstellung unter dieses Gesetz nach den Absätzen 2 und 3 beachtet der Bundesrat die Forschungsfreiheit sowie die gesetzlichen Aufgaben und die Autonomie der betroffenen Organisationen.
##### **Art. 3** Aufgaben der Bundesstatistik
Die Bundesstatistik ermittelt in fachlich unabhängiger Weise repräsentative Ergeb- 1 nisse über den Zustand und die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft, Gesellschaft, Raum und Umwelt in der Schweiz. Sie dient: 2
<sup>1</sup> Die Bundesstatistik ermittelt in fachlich unabhängiger Weise repräsentative Ergebnisse über den Zustand und die Entwicklung von Bevölkerung, Wirtschaft, Gesellschaft, Raum und Umwelt in der Schweiz.
<sup>2</sup> Sie dient:
- a. der Vorbereitung, Durchführung und Überprüfung von Bundesaufgaben;
- b. der Beurteilung von Sachgebieten, in denen die Aufgaben von Bund und Kantonen eng ineinandergreifen, zum Beispiel von Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kultur, Sport, Rechtswesen, Tourismus, öffentlichen Finanzen, Raumnutzung, Bauund Wohnungswesen, Verkehr, Energie oder Gesundheitsund Sozialwesen;
- b. der Beurteilung von Sachgebieten, in denen die Aufgaben von Bund und Kantonen eng ineinander greifen, zum Beispiel von Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kultur, Sport, Rechtswesen, Tourismus, öffentlichen Finanzen, Raumnutzung, Bauund Wohnungswesen, Verkehr, Energie oder Gesundheitsund Sozialwesen;
- c. der Unterstützung von Forschungsvorhaben von nationaler Bedeutung;
<sup>5</sup> d. der Beurteilung der Erfüllung des Verfassungsauftrages zur Gleichstellung von Mann und Frau sowie von Behinderten und Nichtbehinderten. Im Rahmen dieser Aufgaben wird mit den Kantonen, den Gemeinden, der Wissen- 3 schaft, der Privatwirtschaft und den Sozialpartnern sowie den ausländischen und internationalen Organisationen zusammengearbeitet und nach Möglichkeit ihren Informationsbedürfnissen Rechnung getragen.
<sup>5</sup> der Beurteilung der Erfüllung des Verfassungsauftrages zur Gleichstellung d. von Mann und Frau sowie von Behinderten und Nichtbehinderten.
<sup>3</sup> Im Rahmen dieser Aufgaben wird mit den Kantonen, den Gemeinden, der Wissenschaft, der Privatwirtschaft und den Sozialpartnern sowie den ausländischen und internationalen Organisationen zusammengearbeitet und nach Möglichkeit ihren Informationsbedürfnissen Rechnung getragen.
##### **Art. 4** Grundsätze für die Datenbeschaffung
Soweit der Bund über die notwendigen Daten verfügt oder diese bei einer dem Ge- 1 setz unterstellten Organisation durch den Vollzug von Bundesrecht anfallen (Verwaltungsdaten des Bundes), wird auf besondere Erhebungen für die Bundesstatistik (Direkterhebungen, Indirekterhebungen oder Erhebungen mittels Beobachtungen und Messungen) verzichtet. Sind die von der Bundesstatistik über Dritte benötigten Daten bei Stellen der Kan- 2 tone oder Gemeinden oder bei anderen juristischen Personen des öffentlichen Rechts verfügbar, so sind die Daten bei ihnen zu erheben (Indirekterhebung). Als Direkterhebung gilt das Erfassen neuer Daten an der Quelle durch Befragung 3 von natürlichen und juristischen Personen für die alleinigen Zwecke dieses Gesetzes. Die Zahl und die Art der Befragungen sind auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. Bei Erhebungen im Rahmen dieses Gesetzes gibt der Bund den Zweck und die 4 Rechtsgrundlage für die Bearbeitung sowie die Kategorien der an der Datensammlung Beteiligten und die Datenempfänger bekannt.
<sup>1</sup> Soweit der Bund über die notwendigen Daten verfügt oder diese bei einer dem Gesetz unterstellten Organisation durch den Vollzug von Bundesrecht anfallen (Verwaltungsdaten des Bundes), wird auf besondere Erhebungen für die Bundesstatistik (Direkterhebungen, Indirekterhebungen oder Erhebungen mittels Beobachtungen und Messungen) verzichtet.
<sup>2</sup> Sind die von der Bundesstatistik über Dritte benötigten Daten bei Stellen der Kantone oder Gemeinden oder bei anderen juristischen Personen des öffentlichen Rechts verfügbar, so sind die Daten bei ihnen zu erheben (Indirekterhebung).
<sup>3</sup> Als Direkterhebung gilt das Erfassen neuer Daten an der Quelle durch Befragung von natürlichen und juristischen Personen für die alleinigen Zwecke dieses Gesetzes. Die Zahl und die Art der Befragungen sind auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.
<sup>4</sup> Bei Erhebungen im Rahmen dieses Gesetzes gibt der Bund den Zweck und die Rechtsgrundlage für die Bearbeitung sowie die Kategorien der an der Datensammlung Beteiligten und die Datenempfänger bekannt.
#### 2. Abschnitt: Anordnungsbefugnisse und Mitwirkung
##### **Art. 5** Anordnung von Erhebungen
Der Bundesrat ordnet die erforderlichen Erhebungen an. Er kann dabei Mischfor- 1 men von Direktund Indirekterhebungen vorsehen. Er kann die Anordungsbefugnis an ein Departement, eine Gruppe oder ein Amt 2 delegieren:
<sup>1</sup> Der Bundesrat ordnet die erforderlichen Erhebungen an. Er kann dabei Mischformen von Direktund Indirekterhebungen vorsehen.
<sup>2</sup> Er kann die Anordnungsbefugnis an ein Departement, eine Gruppe oder ein Amt delegieren:
- a. für Erhebungen, bei denen keine Personendaten erhoben werden;
- b. für Erhebungen ohne Auskunftspflicht über einen kleinen Kreis von Unternehmen und Betrieben des privaten und des öffentlichen Rechts;
- c. für einmalige Erhebungen bei einem kleinen Kreis von Personen. Die dem Gesetz unterstellten Institutionen der Forschungsförderung und For- 3 schungsstätten des Bundes können einmalige oder zeitlich befristete Erhebungen ohne Auskunftspflicht anordnen. Andere dem Gesetz nach Artikel 2 Absatz 2 oder 3 unterstellte Organisationen sind 4 befugt zur selbständigen Anordnung von:
- c. für einmalige Erhebungen bei einem kleinen Kreis von Personen.
<sup>3</sup> Die dem Gesetz unterstellten Institutionen der Forschungsförderung und Forschungsstätten des Bundes können einmalige oder zeitlich befristete Erhebungen ohne Auskunftspflicht anordnen.
<sup>4</sup> Andere dem Gesetz nach Artikel 2 Absatz 2 oder 3 unterstellte Organisationen sind befugt zur selbständigen Anordnung von:
- a. Erhebungen, bei denen keine Personendaten erhoben werden;
- b. Erhebungen ohne Auskunftspflicht bei natürlichen und juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts, mit denen die Organisation zur Erfüllung ihrer übrigen Aufgaben zusammenarbeitet;
- c. Erhebungen mit Auskunftspflicht, wenn ein anderes Gesetz dies vorsieht. Erhebungen zur Erprobung von Methoden können ohne besondere Anordnung 5 durchgeführt werden, sofern damit keine Auskunftspflicht verbunden ist.
- c. Erhebungen mit Auskunftspflicht, wenn ein anderes Gesetz dies vorsieht.
<sup>5</sup> Erhebungen zur Erprobung von Methoden können ohne besondere Anordnung durchgeführt werden, sofern damit keine Auskunftspflicht verbunden ist.
##### **Art. 6** Pflichten der Befragten
Wenn es die Vollständigkeit, Repräsentativität, Vergleichbarkeit oder Aktualität 1 einer Statistik unbedingt erfordert, kann der Bundesrat bei der Anordnung einer Erhebung natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts und deren Vertreter zur Auskunft verpflichten. Die verpflichteten Personen müssen die Auskünfte wahrheitsgetreu, fristgemäss, unentgeltlich und in der vorgeschriebenen Form erteilen. Die Erhebung erfolgt in der Form, welche den Verpflichteten möglichst geringe 2 administrative Umtriebe auferlegt. Wer für eine Erhebung freiwillig Auskunft gibt, muss diese wahrheitsgetreu und 3 nach bestem Wissen erteilen. Für freiwillige Auskünfte, die für die Befragten mit aussergewöhnlich grossem Aufwand verbunden sind, kann der Bundesrat eine Entschädigung vorsehen.
<sup>1</sup> Wenn es die Vollständigkeit, Repräsentativität, Vergleichbarkeit oder Aktualität einer Statistik unbedingt erfordert, kann der Bundesrat bei der Anordnung einer Erhebung natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts und deren Vertreter zur Auskunft verpflichten. Die verpflichteten Personen müssen die Auskünfte wahrheitsgetreu, fristgemäss, unentgeltlich und in der vorgeschriebenen Form erteilen.
<sup>2</sup> Die Erhebung erfolgt in der Form, welche den Verpflichteten möglichst geringe administrative Umtriebe auferlegt.
<sup>3</sup> Wer für eine Erhebung freiwillig Auskunft gibt, muss diese wahrheitsgetreu und nach bestem Wissen erteilen. Für freiwillige Auskünfte, die für die Befragten mit aussergewöhnlich grossem Aufwand verbunden sind, kann der Bundesrat eine Entschädigung vorsehen.
##### **Art. 7** Mitwirkung der Kantone und Gemeinden
Der Bundesrat legt bei der Anordnung einer Erhebung fest, in welchem Ausmass 1 die Kantone und Gemeinden bei der Durchführung mitwirken. Er kann dabei die Übernahme von Daten aus ihren Datensammlungen anordnen, 2 sofern die Rechtsgrundlage der Datensammlung die Verwendung für statistische Zwecke nicht ausdrücklich ausschliesst. Unterliegen diese Daten einer gesetzlich verankerten Geheimhaltungspflicht, dürfen sie gemäss Artikel 19 des vorliegenden
<sup>6</sup> <sup>7</sup> des Datenschutzgesetzes vom 19. Juni 1992 nicht wei- Gesetzes sowie Artikel 22 tergegeben werden. Kantone und Gemeinden tragen je die aus ihrer Mitwirkung entstehenden Kosten. 3 Das kantonale Recht kann die Kostenverteilung zwischen Kantonen und Gemeinden anders regeln. Für besondere Aufwendungen oder freiwillig erbrachte zusätzliche Leistungen 4 kann der Bundesrat eine Entschädigung vorsehen.
<sup>1</sup> Der Bundesrat legt bei der Anordnung einer Erhebung fest, in welchem Ausmass die Kantone und Gemeinden bei der Durchführung mitwirken.
<sup>2</sup> Er kann dabei die Übernahme von Daten aus ihren Datensammlungen anordnen, sofern die Rechtsgrundlage der Datensammlung die Verwendung für statistische Zwecke nicht ausdrücklich ausschliesst. Unterliegen diese Daten einer gesetzlich verankerten Geheimhaltungspflicht, dürfen sie gemäss Artikel 19 des vorliegenden
<sup>6</sup> <sup>7</sup> Gesetzes sowie Artikel 22 des Datenschutzgesetzes vom 19. Juni 1992 nicht weitergegeben werden.
<sup>3</sup> Kantone und Gemeinden tragen je die aus ihrer Mitwirkung entstehenden Kosten. Das kantonale Recht kann die Kostenverteilung zwischen Kantonen und Gemeinden anders regeln.
<sup>4</sup> Für besondere Aufwendungen oder freiwillig erbrachte zusätzliche Leistungen kann der Bundesrat eine Entschädigung vorsehen.
##### **Art. 8** Mitwirkung übriger Stellen
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##### **Art. 9** Mehrjahresprogramm
Für jede Legislaturperiode wird im Rahmen der Legislaturplanung ein Mehrjahres- 1 programm erstellt. Das Mehrjahresprogramm gibt Auskunft über: 2
<sup>1</sup> Für jede Legislaturperiode wird im Rahmen der Legislaturplanung ein Mehrjahresprogramm erstellt.
<sup>2</sup> Das Mehrjahresprogramm gibt Auskunft über:
- a. die wichtigen statistischen Arbeiten der Bundesstatistik;
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##### **Art. 10** Bundesamt für Statistik
Das Bundesamt für Statistik (Bundesamt) ist die zentrale Statistikstelle des Bundes. 1 Es erbringt statistische Dienstleistungen für Verwaltungseinheiten des Bundes, übrige Benützer der Bundesstatistik und die Öffentlichkeit. Das Bundesamt koordiniert die Bundesstatistik und erstellt einheitliche Grundlagen 2 im Interesse der nationalen und internationalen Vergleichbarkeit. Es erstellt in Zusammenarbeit mit den anderen Statistikstellen und nach Anhören interessierter Kreise das Mehrjahresprogramm. Es führt in der Regel die Erhebungen durch und erarbeitet Gesamtdarstellungen, sofern diese nicht durch den Bundesrat einer anderen Statistikoder Amtsstelle übertragen werden. Das Bundesamt führt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen ein Betriebsund 3 Unternehmungsregister (BUR) als Hilfsinstrument für die Durchführung von Erhebungen bei Unternehmen und Betrieben. Der Bundesrat kann vorsehen, dass bestimmte Angaben auch für personenbezogene Zwecke im öffentlichen Interesse verwendet werden. Das Bundesamt führt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen ein eidgenössi- 3bis sches Gebäudeund Wohnungsregister (GWR). Zugriff auf das Register haben der Bund für Zwecke der Statistik, Forschung und Planung sowie jeder Kanton für die Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben auf diejenigen Daten, die sein Gebiet betreffen. Der Bundesrat regelt die Führung des Registers und erlässt nähere Bestim-
<sup>1</sup> Das Bundesamt für Statistik (Bundesamt) ist die zentrale Statistikstelle des Bundes. Es erbringt statistische Dienstleistungen für Verwaltungseinheiten des Bundes, übrige Benützer der Bundesstatistik und die Öffentlichkeit.
<sup>2</sup> Das Bundesamt koordiniert die Bundesstatistik und erstellt einheitliche Grundlagen im Interesse der nationalen und internationalen Vergleichbarkeit. Es erstellt in Zusammenarbeit mit den anderen Statistikstellen und nach Anhören interessierter Kreise das Mehrjahresprogramm. Es führt in der Regel die Erhebungen durch und erarbeitet Gesamtdarstellungen, sofern diese nicht durch den Bundesrat einer anderen Statistikoder Amtsstelle übertragen werden.
<sup>3</sup> Das Bundesamt führt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen ein Betriebsund Unternehmungsregister (BUR) als Hilfsinstrument für die Durchführung von Erhebungen bei Unternehmen und Betrieben. Der Bundesrat kann vorsehen, dass bestimmte Angaben auch für personenbezogene Zwecke im öffentlichen Interesse verwendet werden. 3bis Das Bundesamt führt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen ein eidgenössisches Gebäudeund Wohnungsregister (GWR). Zugriff auf das Register haben der Bund für Zwecke der Statistik, Forschung und Planung sowie jeder Kanton für die Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben auf diejenigen Daten, die sein Gebiet betreffen. Der Bundesrat regelt die Führung des Registers und erlässt nähere Bestim-
<sup>8</sup> mungen über den Datenschutz. 3ter Das Bundesamt führt in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen ein Schweizerisches Register der Studierenden als Hilfsmittel für die Erstellung von Statistiken. Die Kantone und die Hochschulen dürfen Angaben aus diesem Register für Überprüfungen verwenden, die der Wahrnehmung ihrer finanzwirtschaftlichen, verwaltungstechnischen und rechtlichen Interessen nach Massgabe der Interkanto-
<sup>9</sup> nalen Universitätsvereinbarung vom 2. Februar 1997 dienen. Der Bundesrat bestimmt die für diesen Zweck bekannt zu gebenden Merkmale und die Modalitäten
<sup>10</sup> der Weitergabe. Die Verwaltungseinheiten sowie, nach Massgabe ihrer Unterstellung nach Artikel 2 4 Absatz 3, die übrigen Organisationen liefern dem Bundesamt zur Erfüllung seiner Aufgaben die Ergebnisse und Grundlagen ihrer Statistiktätigkeit und, falls erforderlich, Daten aus ihren Datensammlungen und Erhebungen. Geheimhaltungspflichten und Sperrungen können in der Regel einer Bekanntgabe 5 an das Bundesamt nur entgegengehalten werden, wenn ein Bundesgesetz die Weitergabe oder Verwendung der Daten für statistische Zwecke ausdrücklich ausschliesst. Das Bundesamt darf diese Daten gemäss Artikel 19 des vorliegenden Gesetzes sowie
<sup>11</sup> <sup>12</sup> des Datenschutzgesetzes vom 19. Juni 1992 nicht weitergeben. Artikel 22
<sup>9</sup> nalen Universitätsvereinbarung vom 20. Februar 1997 dienen. Der Bundesrat bestimmt die für diesen Zweck bekannt zu gebenden Merkmale und die Modalitäten
<sup>10</sup> der Weitergabe.
<sup>4</sup> Die Verwaltungseinheiten sowie, nach Massgabe ihrer Unterstellung nach Artikel 2 Absatz 3, die übrigen Organisationen liefern dem Bundesamt zur Erfüllung seiner Aufgaben die Ergebnisse und Grundlagen ihrer Statistiktätigkeit und, falls erforderlich, Daten aus ihren Datensammlungen und Erhebungen.
<sup>5</sup> Geheimhaltungspflichten und Sperrungen können in der Regel einer Bekanntgabe an das Bundesamt nur entgegengehalten werden, wenn ein Bundesgesetz die Weitergabe oder Verwendung der Daten für statistische Zwecke ausdrücklich ausschliesst. Das Bundesamt darf diese Daten gemäss Artikel 19 des vorliegenden Gesetzes sowie
<sup>11</sup> <sup>12</sup> Artikel 22 des Datenschutzgesetzes vom 19. Juni 1992 nicht weitergeben.
##### **Art. 11** Übrige Statistikproduzenten des Bundes
Die übrigen Verwaltungseinheiten sowie die dem Gesetz teilweise unterstellten 1 Organisationen führen die Erhebungen nach Artikel 5 Absätze 2–4 durch. Der Bundesrat kann einer Verwaltungseinheit, und mit ihrer Zustimmung auch einer unterstellten Körperschaft oder Anstalt, im Einzelfall weitere Erhebungen übertragen. Erhebungsstellen des Bundes, die nicht ausschliesslich Statistik oder Forschung 2 betreiben, bezeichnen für ihre statistischen Arbeiten eine oder mehrere Statistikstellen. Die statistische Auswertung von Verwaltungsdaten des Bundes ist grundsätzlich 3 Aufgabe der Verwaltungseinheit, Körperschaft oder Anstalt, die über die Daten verfügt. Im Einvernehmen mit dem Bundesamt oder durch Beschluss des Bundesrates kann das Bundesamt mit der Bearbeitung betraut werden. Das Bundesamt berät die übrigen Statistikproduzenten des Bundes und stellt ihnen 4 im Rahmen der Datenschutzbestimmungen die erforderlichen Daten zur Verfügung.
<sup>1</sup> Die übrigen Verwaltungseinheiten sowie die dem Gesetz teilweise unterstellten Organisationen führen die Erhebungen nach Artikel 5 Absätze 2–4 durch. Der Bundesrat kann einer Verwaltungseinheit, und mit ihrer Zustimmung auch einer unterstellten Körperschaft oder Anstalt, im Einzelfall weitere Erhebungen übertragen.
<sup>2</sup> Erhebungsstellen des Bundes, die nicht ausschliesslich Statistik oder Forschung betreiben, bezeichnen für ihre statistischen Arbeiten eine oder mehrere Statistikstellen.
<sup>3</sup> Die statistische Auswertung von Verwaltungsdaten des Bundes ist grundsätzlich Aufgabe der Verwaltungseinheit, Körperschaft oder Anstalt, die über die Daten verfügt. Im Einvernehmen mit dem Bundesamt oder durch Beschluss des Bundesrates kann das Bundesamt mit der Bearbeitung betraut werden.
<sup>4</sup> Das Bundesamt berät die übrigen Statistikproduzenten des Bundes und stellt ihnen im Rahmen der Datenschutzbestimmungen die erforderlichen Daten zur Verfügung.
##### **Art. 12** Koordination
Bei der Ausgestaltung der Erhebungen, Gesamtdarstellungen sowie der übrigen 1 Datenquellen der Bundesstatistik ist das Bundesamt zu konsultieren. Das Bundesamt wirkt auf eine Koordination mit den kantonalen Statistiken hin, 2 insbesondere um die Erhebungsprogramme aufeinander abzustimmen und Register oder andere Datensammlungen im Hinblick auf die statistische Bearbeitung zu harmonisieren. Es arbeitet zudem mit den Kantonen, den Hochschulen und den Forschungsorganen 3 in statistikbezogenen Forschungsund Ausbildungsfragen zusammen.
<sup>1</sup> Bei der Ausgestaltung der Erhebungen, Gesamtdarstellungen sowie der übrigen Datenquellen der Bundesstatistik ist das Bundesamt zu konsultieren.
<sup>2</sup> Das Bundesamt wirkt auf eine Koordination mit den kantonalen Statistiken hin, insbesondere um die Erhebungsprogramme aufeinander abzustimmen und Register oder andere Datensammlungen im Hinblick auf die statistische Bearbeitung zu harmonisieren.
<sup>3</sup> Es arbeitet zudem mit den Kantonen, den Hochschulen und den Forschungsorganen in statistikbezogenen Forschungsund Ausbildungsfragen zusammen.
##### **Art. 13** Kommission für die Bundesstatistik
Der Bundesrat setzt eine Kommission für die Bundesstatistik ein. Diese berät ihn 1 und die Statistikproduzenten des Bundes in wichtigen Fragen der Bundesstatistik. In der Kommission sind die Kantone, die Gemeinden, die Wissenschaft, die Pri- 2 vatwirtschaft, die Sozialpartner sowie die Verwaltungseinheiten des Bundes und die dem Gesetz unterstellten Organisationen vertreten.
<sup>1</sup> Der Bundesrat setzt eine Kommission für die Bundesstatistik ein. Diese berät ihn und die Statistikproduzenten des Bundes in wichtigen Fragen der Bundesstatistik.
<sup>2</sup> In der Kommission sind die Kantone, die Gemeinden, die Wissenschaft, die Privatwirtschaft, die Sozialpartner sowie die Verwaltungseinheiten des Bundes und die dem Gesetz unterstellten Organisationen vertreten.
#### 4. Abschnitt: Datenschutz und Datensicherheit
##### **Art. 14** Datenschutz und Amtsgeheimnis
Die zu statistischen Zwecken erhobenen oder weitergegebenen Daten dürfen nicht 1 zu anderen Zwecken verwendet werden, ausser wenn ein Bundesgesetz eine andere Verwendung ausdrücklich anordnet oder der Betroffene einer solchen schriftlich zustimmt. Die mit statistischen Arbeiten betrauten Personen müssen alle Daten über einzelne 2 natürliche und juristische Personen geheimhalten, die sie bei ihrer Arbeit wahrgenommen haben. Diese Pflicht gilt insbesondere auch für die Personen, die in den Kantonen, Gemeinden und bei übrigen Stellen zur Mitwirkung an Erhebungen beigezogen werden oder die Daten nach Artikel 19 erhalten.
<sup>1</sup> Die zu statistischen Zwecken erhobenen oder weitergegebenen Daten dürfen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, ausser wenn ein Bundesgesetz eine andere Verwendung ausdrücklich anordnet oder der Betroffene einer solchen schriftlich zustimmt.
<sup>2</sup> Die mit statistischen Arbeiten betrauten Personen müssen alle Daten über einzelne natürliche und juristische Personen geheim halten, die sie bei ihrer Arbeit wahrgenommen haben. Diese Pflicht gilt insbesondere auch für die Personen, die in den Kantonen, Gemeinden und bei übrigen Stellen zur Mitwirkung an Erhebungen beigezogen werden oder die Daten nach Artikel 19 erhalten.
<sup>13</sup> Art. 14 a Datenverknüpfungen
<sup>1</sup> Zur Erfüllung seiner statistischen Aufgaben kann das Bundesamt Daten miteinander verknüpfen, wenn diese anonymisiert werden. Werden besonders schützenswerte Daten verknüpft oder ergeben sich aus der Verknüpfung Persönlichkeitsprofile, so sind die verknüpften Daten nach Abschluss der statistischen Auswertungsarbeiten zu löschen. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten.
<sup>2</sup> Statistikstellen der Kantone und Gemeinden dürfen zur Erfüllung ihrer statistischen Aufgaben Daten des Bundesamtes nur mit dessen schriftlicher Zustimmung und unter Berücksichtigung seiner Auflagen mit weiteren Daten verknüpfen.
##### **Art. 15** Datensicherheit und Datenaufbewahrung
Alle Stellen, die Personendaten für die oder aus der Bundesstatistik bearbeiten, 1 müssen diese durch die erforderlichen organisatorischen und technischen Massnahmen gegen unbefugtes Bearbeiten schützen. Die Erhebungsstellen dürfen die zur Vorbereitung, Durchführung und Koordination 2 von Erhebungen erstellten Namensund Adresslisten nur solange aufbewahren, als diese für die genannten Zwecke bearbeitet werden müssen. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen über das Betriebsund Unternehmensregister. Erhebungsmaterial, das neben den erfragten Angaben Namen oder persönliche 3 Identifikationsnummern der Betroffenen enthält, darf nur von den zuständigen Erhebungsstellen bearbeitet werden. Es ist zu vernichten, sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist. Daten können bei der zuständigen Statistikstelle oder beim Bundesamt aufbewahrt 4 und archiviert werden, sofern sie keine Namen oder persönliche Identifikationsnummern der Betroffenen enthalten.
<sup>1</sup> Alle Stellen, die Personendaten für die oder aus der Bundesstatistik bearbeiten, müssen diese durch die erforderlichen organisatorischen und technischen Massnahmen gegen unbefugtes Bearbeiten schützen.
<sup>2</sup> Die Erhebungsstellen dürfen die zur Vorbereitung, Durchführung und Koordination von Erhebungen erstellten Namensund Adresslisten nur solange aufbewahren, als diese für die genannten Zwecke bearbeitet werden müssen. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen über das Betriebsund Unternehmensregister.
<sup>3</sup> Erhebungsmaterial, das neben den erfragten Angaben Namen oder persönliche Identifikationsnummern der Betroffenen enthält, darf nur von den zuständigen Erhebungsstellen bearbeitet werden. Es ist zu vernichten, sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist.
<sup>4</sup> Daten können bei der zuständigen Statistikstelle des Bundes, beim Bundesamt oder, mit dessen schriftlicher Zustimmung und unter Berücksichtigung seiner Auflagen, bei der kantonalen Statistikstelle aufbewahrt und archiviert werden, sofern sie
<sup>14</sup> keine Namen oder persönlichen Identifikationsnummern der Betroffenen enthalten.
##### **Art. 16** Anwendung anderer Datenschutzbestimmungen
Für den Datenschutz bei allen statistischen Arbeiten gelten neben den Bestimmun- 1 gen dieses Gesetzes die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes vom 19. Juni
<sup>13</sup> 1992 über die Bearbeitung für Forschung, Planung und Statistik. Der Bundesrat erlässt für die Erhebung der Daten sowie für die Bearbeitung durch 2 Bundesorgane die ergänzenden Bestimmungen über den Datenschutz und die Datensicherheit.
<sup>1</sup> Für den Datenschutz bei allen statistischen Arbeiten gelten neben den Bestimmungen dieses Gesetzes die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes vom 19. Juni
<sup>15</sup> 1992 über die Bearbeitung für Forschung, Planung und Statistik.
<sup>2</sup> Der Bundesrat erlässt für die Erhebung der Daten sowie für die Bearbeitung durch Bundesorgane die ergänzenden Bestimmungen über den Datenschutz und die Datensicherheit.
##### **Art. 17** Datenschutz in den Kantonen
Für die Bearbeitung durch kantonale Organe gelten die Artikel 14, 15 und 16 Ab- 1 satz 1 dieses Gesetzes und das kantonale Recht, welches die nicht personenbezogene Bearbeitung von Daten regelt, soweit es diesen Artikeln nicht widerspricht. Fehlen solche Vorschriften, so gilt das Bundesrecht. Wirken die Kantone oder Gemeinden bei der Durchführung einer Erhebung mit, so 2 bestimmen die Kantone eine Stelle, welche für die Einhaltung des Datenschutzes sorgt.
<sup>1</sup> Für die Bearbeitung durch kantonale Organe gelten die Artikel 14, 15 und 16 Absatz 1 dieses Gesetzes und das kantonale Recht, welches die nicht personenbezogene Bearbeitung von Daten regelt, soweit es diesen Artikeln nicht widerspricht. Fehlen solche Vorschriften, so gilt das Bundesrecht.
<sup>2</sup> Wirken die Kantone oder Gemeinden bei der Durchführung einer Erhebung mit, so bestimmen die Kantone eine Stelle, welche für die Einhaltung des Datenschutzes sorgt.
#### 5. Abschnitt: Veröffentlichungen und Dienstleistungen
##### **Art. 18** Veröffentlichungen
Die wichtigsten statistischen Ergebnisse und Grundlagen werden in benützerge- 1 rechter Form in den Amtssprachen veröffentlicht. Nicht veröffentlichte Ergebnisse werden auf geeignete Weise zugänglich gemacht. Das Bundesamt stellt zu diesem Zweck die erforderlichen Einrichtungen bereit; 2 diese stehen auch den übrigen Statistikproduzenten zur Verbreitung ihrer Ergebnisse offen. Unter Vorbehalt einer gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichung sollen die Er- 3 gebnisse keine Rückschlüsse auf die Verhältnisse einzelner natürlicher oder juristischer Personen erlauben, welche die betroffene Person nicht schon allgemein zugänglich gemacht hat. Der Bundesrat kann aus weiteren wichtigen Gründen den Zugang beschränken. 4
<sup>1</sup> Die wichtigsten statistischen Ergebnisse und Grundlagen werden in benützergerechter Form in den Amtssprachen veröffentlicht. Nicht veröffentlichte Ergebnisse werden auf geeignete Weise zugänglich gemacht.
<sup>2</sup> Das Bundesamt stellt zu diesem Zweck die erforderlichen Einrichtungen bereit; diese stehen auch den übrigen Statistikproduzenten zur Verbreitung ihrer Ergebnisse offen.
<sup>3</sup> Unter Vorbehalt einer gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichung sollen die Ergebnisse keine Rückschlüsse auf die Verhältnisse einzelner natürlicher oder juristischer Personen erlauben, welche die betroffene Person nicht schon allgemein zugänglich gemacht hat.
<sup>4</sup> Der Bundesrat kann aus weiteren wichtigen Gründen den Zugang beschränken.
##### **Art. 19** Übrige Dienstleistungen
Das Bundesamt und die übrigen Statistikproduzenten nehmen besondere Auswer- 1 tungen für die Verwaltungseinheiten des Bundes und, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, für Dritte vor. Die Statistikproduzenten des Bundes dürfen Personendaten für nicht personenbe- 2 zogene Zwecke, insbesondere für Forschung, Planung und Statistik, Forschungsund Statistikstellen des Bundes sowie Dritten bekanntgeben, wenn:
<sup>1</sup> Das Bundesamt und die übrigen Statistikproduzenten nehmen besondere Auswertungen für die Verwaltungseinheiten des Bundes und, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, für Dritte vor.
<sup>2</sup> Die Statistikproduzenten des Bundes dürfen Personendaten für nicht personenbezogene Zwecke, insbesondere für Forschung, Planung und Statistik, Forschungsund Statistikstellen des Bundes sowie Dritten bekannt geben, wenn:
- a. die Daten anonymisiert werden, sobald es der Zweck des Bearbeitens erlaubt;
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- c. der Empfänger die Ergebnisse nur so bekanntgibt, dass die betroffenen Personen nicht bestimmbar sind; und
- d. die Voraussetzungen für die Einhaltung des Statistikgeheimnisses und der übrigen Datenschutzbestimmungen durch den Empfänger gegeben sind. Das Bundesamt kann befristete Forschungs-, Analyseund Beratungsaufgaben im 3 Zusammenhang mit der Bundesstatistik ausführen, wenn der Auftraggeber die Kosten übernimmt oder das nötige Personal zur Verfügung stellt.
- d. die Voraussetzungen für die Einhaltung des Statistikgeheimnisses und der übrigen Datenschutzbestimmungen durch den Empfänger gegeben sind.
<sup>3</sup> Das Bundesamt kann befristete Forschungs-, Analyseund Beratungsaufgaben im Zusammenhang mit der Bundesstatistik ausführen, wenn der Auftraggeber die Kosten übernimmt oder das nötige Personal zur Verfügung stellt.
##### **Art. 20** Wiederverwendung durch Dritte
Die veröffentlichten, zugänglich gemachten oder aus Daten der Bundesstatistik er- 1 arbeiteten statistischen Ergebnisse können mit Quellenhinweis ohne urheberrechtliche Bewilligung verwendet oder wiedergegeben werden. Der Bundesrat kann für die Verwendung zu Erwerbszwecken Ausnahmen vor- 2 sehen.
<sup>1</sup> Die veröffentlichten, zugänglich gemachten oder aus Daten der Bundesstatistik erarbeiteten statistischen Ergebnisse können mit Quellenhinweis ohne urheberrechtliche Bewilligung verwendet oder wiedergegeben werden.
<sup>2</sup> Der Bundesrat kann für die Verwendung zu Erwerbszwecken Ausnahmen vorsehen.
##### **Art. 21** Gebühren
Der Bundesrat regelt die Gebühren für die Veröffentlichungen, Dienstleistungen und Bewilligungen.
#### 6. Abschnitt: Strafbestimmungen
#### 6. Abschnitt: Strafbestimmungen <sup>16</sup>
##### **Art. 22** Verletzung der Auskunftspflicht
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##### **Art. 23** Verletzung von Datenschutz und Amtsgeheimnis
Wer vorsätzlich oder fahrlässig die Bestimmungen von Artikel 14 verletzt, indem er geheimzuhaltende Daten weitergibt oder zu anderen als statistischen Zwecken verwendet, wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft.
Wer vorsätzlich oder fahrlässig die Bestimmungen von Artikel 14 verletzt, indem er geheim zu haltende Daten weitergibt oder zu anderen als statistischen Zwecken verwendet, wird mit Gefängnis oder mit Busse bestraft.
##### **Art. 24** Strafverfolgung
Die Kantone verfolgen und beurteilen Verletzungen der Auskunftspflicht, wenn 1 kantonale Organe eine Erhebung durchführen, und Verletzungen des Statistikgeheimnisses durch kantonale Organe. Das zuständige Departement verfolgt und beurteilt die übrigen Widerhandlungen 2
<sup>14</sup> nach den Verfahrensvorschriften des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes .
<sup>15</sup> Es gelten im übrigen die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches und 3 die Artikel 6 und 7 des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes.
<sup>1</sup> Die Kantone verfolgen und beurteilen Verletzungen der Auskunftspflicht, wenn kantonale Organe eine Erhebung durchführen, und Verletzungen des Statistikgeheimnisses durch kantonale Organe.
<sup>2</sup> Das zuständige Departement verfolgt und beurteilt die übrigen Widerhandlungen nach den Verfahrensvorschriften des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes vom 22. März
<sup>17</sup> 1974 .
<sup>3</sup> <sup>18</sup> Es gelten im Übrigen die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches und die Artikel 6 und 7 des Verwaltungsstrafrechtsgesetzes vom 22. März 1974.
#### 7. Abschnitt: Schlussbestimmungen
##### **Art. 25** Vollzug
Der Bundesrat wird mit dem Vollzug beauftragt und erlässt die Ausführungsbe- 1 stimmungen. Er kann in eigener Zuständigkeit Abkommen über die internationale Zusammenar- 2 beit abschliessen.
<sup>1</sup> Der Bundesrat wird mit dem Vollzug beauftragt und erlässt die Ausführungsbestimmungen.
<sup>2</sup> Er kann in eigener Zuständigkeit Abkommen über die internationale Zusammenarbeit abschliessen.
##### **Art. 26** Anhörung
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##### **Art. 27** Referendum und Inkrafttreten
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. 1 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten. 2 Anhang Aufhebung und Änderung von anderen Erlassen
<sup>17</sup> 1. Bundesgesetz vom 23. Juli 1870 betreffend die amtlichen statistischen Aufnahmen in der Schweiz Aufgehoben
<sup>18</sup> betreffend die statistische 2. Bundesbeschluss vom 17. September 1875 Zusammenstellung der in der Schweiz vorkommenden Geburten, Sterbefälle, Trauungen, Scheidungen und Nichtigerklärung von Ehen Aufgehoben
<sup>19</sup> über schulstatistische Erhebungen 3. Bundesgesetz vom 27. Juni 1973 Aufgehoben
<sup>20</sup> über die periodische 4. Bundesbeschluss vom 30. November 1964 Durchführung von Strassenverkehrszählungen Aufgehoben
<sup>21</sup> über die periodische 5. Beschluss der Bundesversammlung vom 14. Juni 1954 Durchführung von Betriebszählungen Aufgehoben
<sup>22</sup> 6. Beschluss der Bundesversammlung vom 12. April 1933 über die Einführung einer eidgenössischen Fremdenverkehrsstatistik Aufgehoben
<sup>23</sup> über die eidgenössische Volkszählung 7. Bundesgesetz vom 3. Februar 1860
##### **Art. 5**
...
<sup>24</sup> 8. Hochschulförderungsgesetz vom 22. März 1991 über die Hochschulförderung
##### **Art. 17**
Aufgehoben
<sup>25</sup> (FG) 9. Forschungsgesetz vom 7. Oktober 1983
##### **Art. 30** Abs. 3
Aufgehoben
<sup>26</sup> über die berufliche Alters- 10. Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 und Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVG)
##### **Art. 89**
Aufgehoben
<sup>27</sup> 11. Landwirtschaftsgesetz
##### **Art. 32** Randtitel
...
##### **Art. 33**
... Art. 34–37 Aufgehoben
##### **Art. 111** zweitletzter Absatz
...
<sup>28</sup> über die Fischerei 12. Bundesgesetz vom 21. Juni 1991
##### **Art. 11**
...
<sup>29</sup> 13. Bundesgesetz vom 20. Juni 1980 über Konjunkturbeobachtung und Konjunkturerhebungen Titel ...
##### **Art. 1** Abs. 2
...
##### **Art. 3**
... Art. 5–13 Aufgehoben
<sup>30</sup> 14. Bundesgesetz vom 6. Oktober 1989 über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih
##### **Art. 36** Abs. 1 und 3
...
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. 1 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten. 2
###### Fussnoten
[^1]: [BS 1 3; AS 1973 1051, 1978 484]. Den genannten Bestimmungen entsprechen heute Art. 64, 100 und 164 Abs. 1 Bst. g der BV vom 18. April 1999 (SR 101 ).
[^1]: [BS 1 3; AS 1973 1051, 1978 484]. Den genannten Bestimmungen entsprechen heute Art. 64, 65, 100 und 164 Abs. 1 Bst. g der BV vom 18. April 1999 (SR 101 ).
[^2]: BBl 1992 I 373
@@ -286,54 +306,32 @@
[^5]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (SR 151.3 ).
[^6]: Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers [Art. 33 GVG - AS 1974 1051].
[^6]: Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers [Art. 33 GVG – AS 1974 1051].
[^7]: SR 235.1
[^8]: Eingefügt durch Art. 10 des BG vom 26. Juni 1998 über die eidgenössische Volkszählung, in Kraft seit 1. März 1999 (SR 431.112 ).
[^9]: SR 414.23
[^9]: AS 1999 1503
[^10]: Eingefügt durch Art. 25 des Universitätsförderungsgesetz vom 8. Okt. 1999, in Kraft seit 1. April 2000 gültig bis 31. Dez. 2007 (SR 414.20 ; BBl 1999 297 8692).
[^11]: Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers [Art. 33 GVG - AS 1974 1051].
[^11]: Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers [Art. 33 GVG – AS 1974 1051].
[^12]: SR 235.1
[^13]: SR 235.1
[^14]: SR 313.0
[^15]: SR 311.0
[^16]: Datum des Inkrafttretens: 1. August 1993
[^16]: BRB vom 30. Juni 1993 (AS 1993 2089).
[^17]: [BS 4 282]
[^18]: [BS 4 285; AS 1985 660 Ziff. I 11]
[^19]: [AS 1975 1029]
[^20]: [AS 1970 1005]
[^21]: [AS 1954 652; SR 313.0 Anhang Ziff. 26]
[^22]: [BS 4 286; SR 313.0 Anhang Ziff. 27]
[^23]: [BS 4 283; AS 1988 1912. SR 431.112 Art. 9]
[^24]: [AS 1992 1027, 1993 2080 Anhang Ziff. 8, 1994 1634 Ziff. I 2, 1996 565, 2000 948 Art. 24]
[^25]: SR 420.1
[^26]: SR 831.40
[^27]: [AS 1953 1073, 1962 1144 Art. 14, 1967 722, 1968 92, 1974 763, 1977 2249 Ziff. I 921, 942, 931, 1979 2058, 1988 640, 1989 504 Art. 33 Bst. c, 1991 362 Ziff. II 51 2611, 1992 1986 Art. 36 Abs. 1, 1993 1571, 1994 28, 1995 1837 3517 Ziff. I 2, 1997 1187 1190, 1998 1822 Art. 15; SR 211.412.11 Art. 92 Ziff. 4, 220 Schl- und Ueb X. Tit. Art. 6 Ziff. 7, 414.71 Anhang Ziff. 2, 431.01 Anhang Ziff. 11, 616.1 Anhang Ziff. 25, 814.20 Art. 75 Ziff. 5, 817.0 Art. 59 Ziff. 3, 832.20 Anhang Ziff. 6. SR 910.1 Anhang Bst. c].
[^28]: SR 923.0 . Die hiernach aufgeführte Änd. ist eingefügt im genannten BG.
[^29]: SR 951.95 . Die hiernach aufgeführten Änd. sind eingefügt im genannten BG.
[^30]: SR 823.11 . Die hiernach aufgeführte Änd. ist eingefügt im genannten BG.
[^13]: Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des Registerharmonisierungsgesetzes vom 23. Juni 2006, in Kraft seit 1. Nov. 2006 (SR 431.02 ).
[^14]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des Registerharmonisierungsgesetzes vom 23. Juni 2006, in Kraft seit 1. Nov. 2006 (SR 431.02 ).
[^15]: SR 235.1
[^16]: Ab 1. Jan. 2007 sind die Strafdrohungen und Verjährungsfristen in Anwendung von Art. 333 Abs. 2–6 des Strafgesetzbuches (SR 311.0 ) in der Fassung des BG vom 13. Dez. 2002 (AS 2006 3459) umzurechnen.
[^19]: Datum des Inkrafttretens: 1. August 1993
[^17]: SR 313.0
[^18]: SR 311.0
[^19]: BRB vom 30. Juni 1993 (AS 1993 2089).
1992-10-09
BStatG
Originalfassung Text zu diesem Datum