Änderungshistorie

Dienstreglement der Armee vom 22. Juni 1994 (DRA)

8 Versionen · 1994-06-22

Änderungen vom 2008-01-01

@@ -1,6 +1,6 @@
# Dienstreglement der Armee vom 22. Juni 1994 (DRA)
(DR 04) <sup>1</sup> vom 22. Juni 1994 (Stand am 29. November 2005) Der Schweizerische Bundesrat,
(DR 04) <sup>1</sup> vom 22. Juni 1994 (Stand am 1. Januar 2008) Der Schweizerische Bundesrat,
<sup>2</sup> <sup>3</sup> , gestützt auf Artikel 150 Absatz <sup>2</sup> des Militärgesetzes vom 3. Februar 1995 verordnet:
@@ -354,7 +354,7 @@
<sup>31</sup> Auszubildenden tragen zum Erfolg bei. Militärisches und ziviles Können ergänzen sich gegenseitig. Unsere Milizarmee stützt sich oft auf zivil erworbene Fähigkeiten ihrer Angehörigen; umgekehrt profitieren viele in ihrer zivilen Tätigkeit von Erfahrungen und Kenntnissen aus dem Militärdienst.
<sup>32</sup> <sup>32</sup> Ziel der militärischen Ausbildung und Erziehung Ziel der militärischen Ausbildung und Erziehung ist die Fähigkeit zur Auftragserfüllung im Krieg und in anderen Krisensituationen, auch unter Einsatz des Lebens.
<sup>32</sup> Ziel der militärischen Ausbildung und Erziehung <sup>32</sup> Ziel der militärischen Ausbildung und Erziehung ist die Fähigkeit zur Auftragserfüllung im Krieg und in anderen Krisensituationen, auch unter Einsatz des Lebens.
<sup>33</sup> <sup>33</sup> Militärische Ausbildung und Erziehung des einzelnen
@@ -702,9 +702,9 @@
<sup>68</sup> Grundlage Zur Erfüllung ihrer Aufgaben stehen der Truppe die notwendigen Polizeibefugnisse
<sup>48</sup> zu. In der Verordnung vom 26. Oktober 1994 über die Polizeibefugnisse der
<sup>49</sup> Armee sind diese Befugnisse rechtsverbindlich geregelt. Die folgenden Ziffern fassen lediglich die Hauptpunkte zusammen.
<sup>48</sup> zu. In der Verordnung vom 26. Oktober 1994 über die Polizeibefugnisse der Ar-
<sup>49</sup> mee sind diese Befugnisse rechtsverbindlich geregelt. Die folgenden Ziffern fassen lediglich die Hauptpunkte zusammen.
<sup>69</sup> Anwendungsbereich
@@ -738,9 +738,9 @@
<sup>50</sup> chen, als letztes Mittel die Schusswaffe gebraucht werden:
- a. in Notwehr: um einen gefährlichen, rechtswidrigen Angriff auf Leib und
<sup>51</sup> Leben der eigenen oder einer anderen Person abzuwehren. Der Gebrauch der Schusswaffe ist nur zulässig, sofern der Angriff bereits begonnen hat oder unmittelbar droht. Die Abwehr des Angriffs muss in einer Weise erfolgen, die den Umständen angemessen ist;
- a. in Notwehr: um einen gefährlichen, rechtswidrigen Angriff auf Leib und Le-
<sup>51</sup> ben der eigenen oder einer anderen Person abzuwehren. Der Gebrauch der Schusswaffe ist nur zulässig, sofern der Angriff bereits begonnen hat oder unmittelbar droht. Die Abwehr des Angriffs muss in einer Weise erfolgen, die den Umständen angemessen ist;
- b. im Notstand: um Leib und Leben der eigenen oder einer anderen Person vor einer unmittelbar drohenden Gefahr zu retten, sofern die Gefahr nicht anders
@@ -890,7 +890,7 @@
<sup>3</sup> Wer sich vorsätzlich dienstuntauglich oder dienstunfähig macht, wird nach den
<sup>55</sup> <sup>56</sup> Vorschriften des Militärstrafgesetzes vom 13. Juni 1927 bestraft.
<sup>55</sup> <sup>56</sup> bestraft. Vorschriften des Militärstrafgesetzes vom 13. Juni 1927
<sup>89</sup> Pflichten ausser Dienst
@@ -1068,7 +1068,7 @@
- g. Verfügungen über die Verlängerung der Militärdienstpflicht;
- h. Verwendung im Bevölkerungsschutz, in den zivilen Führungsorganen oder in anderen Bereichen der nationalen Sicherheitskooperation;
<sup>67</sup> h. …
- i. Abgabe und Entzug des militärischen Führerausweises;
@@ -1124,7 +1124,7 @@
<sup>2</sup> Entscheide der kantonalen Militärbehörden können direkt beim VBS angefochten werden, wenn das kantonale Recht nicht den Weiterzug an die Kantonsregierung
<sup>67</sup> vorsieht.
<sup>68</sup> vorsieht.
<sup>3</sup> Entscheide der Vorinstanzen sind dem Anfechtungsschreiben beizulegen.
@@ -1134,21 +1134,21 @@
In einem militärischen Verband muss Ordnung herrschen. Wer gegen die Ordnung verstösst oder gar eine nach Gesetz strafbare Handlung begeht, muss mit einer Strafe rechnen. Die Angehörigen der Armee sind dem Militärstrafrecht (Militärstrafgesetz, Militärstrafprozess) unterstellt: wenn sie im Militärdienst stehen, wenn sie ausserhalb des Dienstes in Uniform auftreten und wenn es um die Erfüllung ihrer ausserdienstlichen Pflichten geht. Im Urlaub und ausserhalb des Dienstes gilt das Militärstrafrecht aber nur für Verfehlungen, die mit dem Militärdienst einen gewissen Zusammenhang haben. Eine Besonderheit des Militärstrafrechts besteht darin, dass Ordnungswidrigkeiten und geringfügige Verstösse gegen Strafbestimmungen disziplinarisch geahndet werden können. Wer im Militärdienst eine nicht besonders ins Gewicht fallende Verfehlung begeht, wird deswegen also nicht gleich dem Richter überwiesen. Er muss sich seinem Kommandanten gegenüber verantworten, der ihn kennt und auch die besonderen Umstände berücksichtigt, die der Militärdienst mit sich bringt.
<sup>68</sup> Disziplinarstrafen sind: Verweis, Ausgangssperre, Disziplinarbusse und Arrest. Eine Disziplinarstrafverfügung kann beim nächsthöheren Kommandanten angefochten werden. Der Beschwerdeentscheid dieses Kommandanten kann, wenn er auf Arrest oder Busse mit einem Betrag von 300 Franken oder mehr lautet, an den
<sup>69</sup> Ausschuss des Militärappellationsgerichts weitergezogen werden.
<sup>70</sup> ...
<sup>69</sup> Disziplinarstrafen sind: Verweis, Ausgangssperre, Disziplinarbusse und Arrest. Eine Disziplinarstrafverfügung kann beim nächsthöheren Kommandanten angefochten werden. Der Beschwerdeentscheid dieses Kommandanten kann, wenn er auf Arrest oder Busse mit einem Betrag von 300 Franken oder mehr lautet, an den
<sup>70</sup> Ausschuss des Militärappellationsgerichts weitergezogen werden.
<sup>71</sup> ...
### 10. Kapitel: Schlussbestimmungen
<sup>71</sup> 110 Aufhebung bisherigen Rechts
<sup>72</sup> Das Dienstreglement der Schweizerischen Armee (DR 80) vom 27. Juni 1979 wird aufgehoben. 111 Inkrafttreten Dieses Dienstreglement tritt am 1. Januar 1995 in Kraft.
<sup>73</sup> Anhang 1
<sup>74</sup> Anhang 2 (1. Kap. Ziff. 2 Abs. 1 zweiter Satz) Besondere Bestimmungen für den Friedensförderungsdienst
<sup>72</sup> 110 Aufhebung bisherigen Rechts
<sup>73</sup> Das Dienstreglement der Schweizerischen Armee (DR 80) vom 27. Juni 1979 wird aufgehoben. 111 Inkrafttreten Dieses Dienstreglement tritt am 1. Januar 1995 in Kraft.
<sup>74</sup> Anhang 1
<sup>75</sup> Anhang 2 (1. Kap. Ziff. 2 Abs. 1 zweiter Satz) Besondere Bestimmungen für den Friedensförderungsdienst
#### 1. Abschnitt: Grundlagen
@@ -1258,7 +1258,7 @@
[^15]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^16]: Bezeichnung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729)). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^16]: Bezeichnung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^17]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
@@ -1274,7 +1274,7 @@
[^23]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^24]: Bezeichnung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729)). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^24]: Bezeichnung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729). Diese Änd. ist im ganzen Erlass berücksichtigt.
[^25]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
@@ -1360,18 +1360,20 @@
[^66]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^67]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^67]: Aufgehoben durch Beilage 2 Ziff. 1 der V vom 21. Nov. 2007, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6751).
[^68]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^69]: Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^70]: Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, mit Wirkung seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^71]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^72]: [AS 1980 16, 1995 170 Ziff. 110 Abs. 1 Bst. a in der Fassung des 22. Juni 1994]
[^73]: Aufgehoben durch Ziff. VI Bst. a der V vom 29. Okt. 2003, mit Wirkung seit 1. März 2004 (AS 2003 4541, 2004 943).
[^74]: Eingefügt durch Ziff. III der V vom 9. Sept. 1998 (AS 1998 2288). Bereinigt durch Ziff. II der V vom 19. Dez. 2003 (AS 2004 729) und Ziff. IV Bst. b der V vom 29. Okt. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2003 4541, 2004 943).
[^69]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^70]: Fassung des Satzes gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^71]: Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, mit Wirkung seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^72]: Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Dez. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2004 729).
[^73]: [AS 1980 16, 1995 170 Ziff. 110 Abs. 1 Bst. a in der Fassung des 22. Juni 1994]
[^74]: Aufgehoben durch Ziff. VI Bst. a der V vom 29. Okt. 2003, mit Wirkung seit 1. März 2004 (AS 2003 4541, 2004 943).
[^75]: Eingefügt durch Ziff. III der V vom 9. Sept. 1998 (AS 1998 2288). Bereinigt durch Ziff. II der V vom 19. Dez. 2003 (AS 2004 729) und Ziff. IV Bst. b der V vom 29. Okt. 2003, in Kraft seit 1. März 2004 (AS 2003 4541, 2004 943).
1994-06-22
DRA
Originalfassung Text zu diesem Datum