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Verordnung vom 18. August 2004 über die Tierarzneimittel (Tierarzneimittelverordnung, TAMV)
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· 2004-08-18
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2010-04-15
2009-01-01
2008-09-01
2008-01-01
Änderungen vom 2008-01-01
@@ -400,9 +400,11 @@
- a. tierärztlichen Privatapotheken;
- b. anderen Detailhandelsbetrieben, deren Arzneimittelsortiment zu einem überwiegenden Teil aus Tierarzneimitteln besteht;
- c. Nutztierbetrieben.
- b. anderen Detailhandelsbetrieben, deren Arzneimittelsortiment zu einem ü- berwiegenden Teil aus Tierarzneimitteln besteht;
<sup>18</sup> c. Betrieben, die nach Artikel 3 Absatz 3 der Verordnung vom 23. November
<sup>19</sup> 2005 über die Primärproduktion registriert sind.
<sup>2</sup> Sie dürfen insbesondere:
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<sup>4</sup> Das Institut legt in Absprache mit dem BVET, dem BLW, dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), der schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS und den Kontrollorganen in einer technischen Weisung Form und Inhalt der Kontrollen fest. Es ist zusammen mit den zuständigen Bundesämtern dafür besorgt, dass die Kontrollen nach dieser Verordnung mit den Kontrollen im Aufgabenbereich dieser Ämter koordiniert werden.
##### **Art. 31** Kontrollhäufigkeit
<sup>1</sup> Detailhandelsbetriebe und tierärztliche Privatapotheken, die Arzneimittel für Nutztiere führen, sind mindestens alle fünf Jahre, reine Heimtierpraxen sowie Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter mindestens alle zehn Jahre zu kontrollieren.
<sup>2</sup> Je nach Risiko werden zusätzliche Kontrollen durchgeführt.
<sup>20</sup> Art. 31 Inspektionsfrequenz und Delegation der Inspektionen
<sup>1</sup> Detailhandelsbetriebe und tierärztliche Privatapotheken, die Arzneimittel für Nutztiere führen, sind mindestens alle fünf Jahre, reine Heimtierpraxen mindestens alle zehn Jahre zu inspizieren.
<sup>2</sup> Je nach Risiko werden zusätzliche Inspektionen durchgeführt.
<sup>3</sup> Die Inspektionsfrequenz der Primärproduktionsbetriebe richtet sich nach der
<sup>21</sup> Inspektionskoordinationsverordnung vom 14. November 2007 .
<sup>4</sup> Die Kantone können zur Inspektion Stellen beiziehen, die nach der europäischen
<sup>22</sup> Norm ISO/IEC 17020 «Allgemeine Kriterien für den Betrieb verschiedener Typen von Stellen, die Inspektionen durchführen» und der Akkreditierungsund Bezeich-
<sup>23</sup> akkreditiert sind. nungsverordnung vom 17. Juni 1996
##### **Art. 32** Mitwirkungspflichten
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<sup>1</sup> Die Kontrollorgane, die gestützt auf diese Verordnung Kontrollen und Inspektionen durchführen, müssen über ein Qualitätsmanagement-System nach international anerkannten Normen verfügen und nach der Akkreditierungsund Bezeichnungs-
<sup>18</sup> verordnung vom 17. Juni 1996 akkreditiert sein.
<sup>24</sup> verordnung vom 17. Juni 1996 akkreditiert sein.
<sup>2</sup> Inspektorinnen und Inspektoren müssen in ihrem Fachgebiet über eine ausreichende Qualifikation sowie über Erfahrung verfügen und sich laufend fortbilden.
<sup>3</sup> Sie müssen von den Betrieben, die sie inspizieren, unabhängig sein. In den Fällen
<sup>19</sup> nach Artikel 10 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren müssen sie in den Ausstand treten.
<sup>25</sup> nach Artikel 10 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren müssen sie in den Ausstand treten.
#### 2. Abschnitt: Anforderungen an die Bearbeitung von Verbrauchsdaten
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<sup>4</sup> Daten dürfen anonymisiert veröffentlicht werden.
<sup>5</sup> <sup>20</sup> Sämtliche Bearbeitungen unterstehen dem Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 über den Datenschutz.
<sup>5</sup> <sup>26</sup> Sämtliche Bearbeitungen unterstehen dem Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 über den Datenschutz.
### 6. Kapitel: Schlussbestimmungen
@@ -506,11 +518,11 @@
##### **Art. 39** Übergangsbestimmungen
<sup>1</sup> <sup>21</sup> ...
<sup>1</sup> <sup>27</sup> ...
<sup>2</sup> Die Kontrollorgane haben die Anforderungen nach Artikel 34 bis spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten dieser Verordnung zu erfüllen.
<sup>3</sup> <sup>22</sup> ...
<sup>3</sup> <sup>28</sup> ...
<sup>4</sup> Arzneimittel-Vormischungen, deren Arzneimittelinformation keine Angaben über die Eignung der Mischung im vorgesehenen Verarbeitungsprozess enthalten (Art. 19 Bst. c), dürfen bis 1. Januar 2007 verwendet werden.
@@ -562,12 +574,24 @@
[^17]: Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. II 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände- verordnung vom 23. Nov. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2006 (SR 817.02 ).
[^18]: SR 946.512
[^19]: SR 172.021
[^20]: SR 235.1
[^21]: Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. II 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände- verordnung vom 23. Nov. 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2006 (SR 817.02 ).
[^22]: Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. II 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände- verordnung vom 23. Nov. 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2006 (SR 817.02 ).
[^18]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 der Inspektionskoordinationsverordnung vom 14. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (SR 910.15 ).
[^19]: SR 916.020
[^20]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 der Inspektionskoordinationsverordnung vom 14. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (SR 910.15 ).
[^21]: SR 910.15
[^22]: Der Text dieser Norm kann bei der Schweizerischen Normen-Vereinigung, Bürglistrasse 29, 8400 Winterthur (www.snv.ch), Telefon: 052 224 54 82, Fax: 052 224 54 74, E-Mail: verkauf@snv.ch bezogen werden.
[^23]: SR 946.512
[^24]: SR 946.512
[^25]: SR 172.021
[^26]: SR 235.1
[^27]: Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. II 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände- verordnung vom 23. Nov. 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2006 (SR 817.02 ).
[^28]: Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. II 1 der Lebensmittel- und Gebrauchsgegenstände- verordnung vom 23. Nov. 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2006 (SR 817.02 ).
2006-01-01
2004-09-01
2004-08-18
TAMV
Originalfassung
Text zu diesem Datum