Änderungshistorie
Schweizerische Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (Zivilprozessordnung, ZPO)
11 Versionen
· 2008-12-19
2020-07-01
2020-01-01
2018-01-01
Änderungen vom 2018-01-01
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# Schweizerische Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (Zivilprozessordnung, ZPO)
<sup>1</sup> , nach Einsicht in die gestützt auf Artikel 122 Absatz <sup>1</sup> der Bundesverfassung
<sup>2</sup> Botschaft des Bundesrates vom 28. Juni 2006 , beschliesst: 1. Teil: Allgemeine Bestimmungen
<sup>1</sup> gestützt auf Artikel 122 Absatz <sup>1</sup> der Bundesverfassung ,
<sup>2</sup> nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 28. Juni 2006 , beschliesst: 1. Teil: Allgemeine Bestimmungen
## 1. Titel: Gegenstand und Geltungsbereich
@@ -56,19 +56,19 @@
- g. die Einsetzung eines Sonderprüfers nach Artikel 697 b des Obligationen-
<sup>6</sup> (OR); rechts
<sup>7</sup> <sup>8</sup> Streitigkeiten nach dem Kollektivanlagengesetz vom 23. Juni 2006 , nach h.
<sup>9</sup> dem Börsengesetz vom 24. März 1995 und nach dem Finanzmarktinfra-
<sup>6</sup> rechts (OR) ;
<sup>7</sup> <sup>8</sup> h. Streitigkeiten nach dem Kollektivanlagengesetz vom 23. Juni 2006 , nach
<sup>9</sup> und nach dem Finanzmarktinfradem Börsengesetz vom 24. März 1995
<sup>10</sup> strukturgesetz vom 19. Juni 2015 ;
<sup>11</sup> <sup>12</sup> i. Streitigkeiten nach dem Wappenschutzgesetz vom 21. Juni 2013 , dem
<sup>13</sup> Bundesgesetz vom 25. März 1954 betreffend den Schutz des Zeichens und des Namens des Roten Kreuzes und dem Bundesgesetz vom 15. Dezember
<sup>14</sup> zum Schutz von Namen und Zeichen der Organisation der Vereinten 1961 Nationen und anderer zwischenstaatlicher Organisationen.
<sup>13</sup> betreffend den Schutz des Zeichens und Bundesgesetz vom 25. März 1954 des Namens des Roten Kreuzes und dem Bundesgesetz vom 15. Dezember
<sup>14</sup> 1961 zum Schutz von Namen und Zeichen der Organisation der Vereinten Nationen und anderer zwischenstaatlicher Organisationen.
<sup>2</sup> Diese Instanz ist auch für die Anordnung vorsorglicher Massnahmen vor Eintritt der Rechtshängigkeit einer Klage zuständig.
@@ -128,7 +128,7 @@
- d. für Klagen gegen einen Kanton: ein Gericht am Kantonshauptort.
<sup>2</sup> <sup>16</sup> Der Wohnsitz bestimmt sich nach dem Zivilgesetzbuch (ZGB). Artikel 24 ZGB ist nicht anwendbar.
<sup>2</sup> <sup>16</sup> Der Wohnsitz bestimmt sich nach dem Zivilgesetzbuch (ZGB) . Artikel 24 ZGB ist nicht anwendbar.
##### **Art. 11** Aufenthaltsort
@@ -194,7 +194,7 @@
- d. Klagen und Begehren nach Artikel 15 des Bundesgesetzes vom 19. Juni
<sup>17</sup> über den Datenschutz. 1992
<sup>17</sup> 1992 über den Datenschutz.
##### **Art. 21** Todesund Verschollenerklärung
@@ -322,7 +322,7 @@
<sup>2</sup> Für Klagen gegen das nationale Versicherungsbüro (Art. 74 des Strassenverkehrs-
<sup>20</sup> gesetzes vom 19. Dez. 1958 ; SVG) oder gegen den nationalen Garantiefonds (Art. 76 SVG) ist zusätzlich das Gericht am Ort einer Zweigniederlassung dieser Einrichtungen zuständig.
<sup>20</sup> ; SVG) oder gegen den nationalen Garantiefonds gesetzes vom 19. Dez. 1958 (Art. 76 SVG) ist zusätzlich das Gericht am Ort einer Zweigniederlassung dieser Einrichtungen zuständig.
##### **Art. 39** Adhäsionsklage
@@ -340,7 +340,7 @@
Vermögensübertragungen
<sup>22</sup> Für Klagen, die sich auf das Fusionsgesetz vom 3. Oktober 2003 stützen, ist das Gericht am Sitz eines beteiligten Rechtsträgers zuständig.
<sup>22</sup> stützen, ist das Für Klagen, die sich auf das Fusionsgesetz vom 3. Oktober 2003 Gericht am Sitz eines beteiligten Rechtsträgers zuständig.
##### **Art. 43** Kraftloserklärung von Wertpapieren und Versicherungspolicen;
@@ -394,7 +394,7 @@
- b. beim Schlichtungsverfahren;
<sup>25</sup> ; c. bei der Rechtsöffnung nach den Artikeln 80–84 SchKG
<sup>25</sup> c. bei der Rechtsöffnung nach den Artikeln 80–84 SchKG ;
- d. bei der Anordnung vorsorglicher Massnahmen;
@@ -570,7 +570,7 @@
- c. in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Artikel 251 dieses Gesetzes: gewerbsmässige Vertreterinnen und Vertreter nach Artikel 27
<sup>28</sup> ; SchKG
<sup>28</sup> SchKG ;
- d. vor den Mietund Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, soweit das kantonale Recht es vorsieht.
@@ -950,7 +950,7 @@
<sup>2</sup> Keine Gerichtskosten werden gesprochen in Streitigkeiten:
<sup>30</sup> ; a. nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995
<sup>30</sup> a. nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 ;
<sup>31</sup> b. nach dem Behindertengleichstellungsgesetz vom 13. Dezember 2002 ;
@@ -958,13 +958,13 @@
- d. aus dem Arbeitsverhältnis sowie nach dem Arbeitsvermittlungsgesetz vom
<sup>32</sup> 6. Oktober 1989 bis zu einem Streitwert von 30 000 Franken;
<sup>32</sup> bis zu einem Streitwert von 30 000 Franken; 6. Oktober 1989
<sup>33</sup> e. nach dem Mitwirkungsgesetz vom 17. Dezember 1993 ;
- f. aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bun-
<sup>34</sup> über die Krankenversicherung. desgesetz vom 18. März 1994
<sup>34</sup> desgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung.
##### **Art. 114** Entscheidverfahren
@@ -972,17 +972,17 @@
<sup>35</sup> a. nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 ;
<sup>36</sup> ; b. nach dem Behindertengleichstellungsgesetz vom 13. Dezember 2002
<sup>36</sup> b. nach dem Behindertengleichstellungsgesetz vom 13. Dezember 2002 ;
- c. aus dem Arbeitsverhältnis sowie nach dem Arbeitsvermittlungsgesetz vom
<sup>37</sup> bis zu einem Streitwert von 30 000 Franken; 6. Oktober 1989
<sup>38</sup> d. nach dem Mitwirkungsgesetz vom 17. Dezember 1993 ;
<sup>37</sup> 6. Oktober 1989 bis zu einem Streitwert von 30 000 Franken;
<sup>38</sup> ; d. nach dem Mitwirkungsgesetz vom 17. Dezember 1993
- e. aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bun-
<sup>39</sup> über die Krankenversicherung. desgesetz vom 18. März 1994
<sup>39</sup> desgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung.
##### **Art. 115** Kostentragungspflicht
@@ -1122,7 +1122,7 @@
<sup>2</sup> Bei elektronischer Einreichung muss die Eingabe mit einer qualifizierten elektro-
<sup>41</sup> nischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur versehen werden. Der Bundesrat regelt:
<sup>41</sup> über die elektronische nischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 Signatur versehen werden. Der Bundesrat regelt:
- a. das Format der Eingabe und ihrer Beilagen;
@@ -1208,7 +1208,7 @@
<sup>1</sup> Mit dem Einverständnis der betroffenen Person können Vorladungen, Verfügungen und Entscheide elektronisch zugestellt werden. Sie sind mit einer elektronischen
<sup>43</sup> Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur zu versehen.
<sup>43</sup> über die elektronische Signatur Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 2016 zu versehen.
<sup>2</sup> Der Bundesrat regelt:
@@ -1384,7 +1384,7 @@
<sup>46</sup> b. Urkunden herauszugeben; ausgenommen sind Unterlagen aus dem Verkehr einer Partei oder einer Drittperson mit einer Anwältin oder einem Anwalt, die oder der zur berufsmässigen Vertretung berechtigt ist, oder mit einer Patentanwältin oder einem Patentanwalt im Sinne von Artikel 2 des Patent-
<sup>47</sup> ; anwaltsgesetzes vom 20. März 2009
<sup>47</sup> anwaltsgesetzes vom 20. März 2009 ;
- c. einen Augenschein an Person oder Eigentum durch Sachverständige zu dulden.
@@ -1436,7 +1436,7 @@
- d. die Pflegeeltern, die Pflegekinder und die Pflegegeschwister einer Partei;
<sup>50</sup> e. die für eine Partei zur Vormundschaft oder zur Beistandschaft eingesetzte Person.
<sup>50</sup> die für eine Partei zur Vormundschaft oder zur Beistandschaft eingesetzte e. Person.
<sup>2</sup> Die eingetragene Partnerschaft ist der Ehe gleichgestellt.
@@ -1612,7 +1612,7 @@
<sup>2</sup> Das Gericht weist sie auf die Strafbarkeit eines falschen Gutachtens nach Arti-
<sup>58</sup> kel 307 StGB und der Verletzung des Amtsgeheimnisses nach Artikel 320 StGB sowie auf die Folgen von Säumnis und mangelhafter Auftragserfüllung hin.
<sup>58</sup> und der Verletzung des Amtsgeheimnisses nach Artikel 320 StGB kel 307 StGB sowie auf die Folgen von Säumnis und mangelhafter Auftragserfüllung hin.
<sup>3</sup> Die sachverständige Person hat Anspruch auf Entschädigung. Der gerichtliche Entscheid über die Entschädigung ist mit Beschwerde anfechtbar.
@@ -1682,7 +1682,7 @@
<sup>2</sup> Die Parteien werden vor der Beweisaussage zur Wahrheit ermahnt und auf die
<sup>59</sup> Straffolgen einer Falschaussage hingewiesen (Art. 306 StGB ).
<sup>59</sup> ). Straffolgen einer Falschaussage hingewiesen (Art. 306 StGB
##### **Art. 193** Protokoll
@@ -1728,9 +1728,9 @@
- c. im Scheidungsverfahren;
- d. im Verfahren zur Auflösung der eingetragenen Partnerschaft;
<sup>63</sup> e. bei folgenden Klagen aus dem SchKG : 1. Aberkennungsklage (Art. 83 Abs. 2 SchKG), 2. Feststellungsklage (Art. 85 a SchKG), 3. Widerspruchsklage (Art. 106–109 SchKG), 4. Anschlussklage (Art. 111 SchKG), 5. Aussonderungsund Admassierungsklage (Art. 242 SchKG), 6. Kollokationsklage (Art. 148 und 250 SchKG), 7. Klage auf Feststellung neuen Vermögens (Art. 265 a SchKG), 8. Klage auf Rückschaffung von Retentionsgegenständen (Art. 284 SchKG);
<sup>63</sup> d. im Verfahren zur Auflösung und zur Ungültigerklärung der eingetragenen Partnerschaft;
<sup>64</sup> : e. bei folgenden Klagen aus dem SchKG 1. Aberkennungsklage (Art. 83 Abs. 2 SchKG), 2. Feststellungsklage (Art. 85 a SchKG), 3. Widerspruchsklage (Art. 106–109 SchKG), 4. Anschlussklage (Art. 111 SchKG), 5. Aussonderungsund Admassierungsklage (Art. 242 SchKG), 6. Kollokationsklage (Art. 148 und 250 SchKG), 7. Klage auf Feststellung neuen Vermögens (Art. 265 a SchKG), 8. Klage auf Rückschaffung von Retentionsgegenständen (Art. 284 SchKG);
- f. bei Streitigkeiten, für die nach den Artikeln 5 und 6 dieses Gesetzes eine einzige kantonale Instanz zuständig ist;
@@ -1748,13 +1748,13 @@
- b. der Aufenthaltsort der beklagten Partei unbekannt ist;
<sup>64</sup> c. in Streitigkeiten nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 .
<sup>65</sup> c. in Streitigkeiten nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 .
##### **Art. 200** Paritätische Schlichtungsbehörden
<sup>1</sup> Bei Streitigkeiten aus Miete und Pacht von Wohnund Geschäftsräumen besteht die Schlichtungsbehörde aus einer vorsitzenden Person und einer paritätischen Vertretung.
<sup>2</sup> <sup>65</sup> Bei Streitigkeiten nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 besteht die Schlichtungsbehörde aus einer vorsitzenden Person und einer paritätischen Vertretung der Arbeitgeberund Arbeitnehmerseite und des öffentlichen und privaten Bereichs; die Geschlechter müssen paritätisch vertreten sein.
<sup>2</sup> <sup>66</sup> Bei Streitigkeiten nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 besteht die Schlichtungsbehörde aus einer vorsitzenden Person und einer paritätischen Vertretung der Arbeitgeberund Arbeitnehmerseite und des öffentlichen und privaten Bereichs; die Geschlechter müssen paritätisch vertreten sein.
##### **Art. 201** Aufgaben der Schlichtungsbehörde
@@ -1866,7 +1866,7 @@
<sup>1</sup> Die Schlichtungsbehörde kann den Parteien einen Urteilsvorschlag unterbreiten in:
<sup>66</sup> a. Streitigkeiten nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 ;
<sup>67</sup> a. Streitigkeiten nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 ;
- b. Streitigkeiten aus Miete und Pacht von Wohnund Geschäftsräumen sowie aus landwirtschaftlicher Pacht, sofern die Hinterlegung von Mietund Pachtzinsen, der Schutz vor missbräuchlichen Mietund Pachtzinsen, der Kündigungsschutz oder die Erstreckung des Mietund Pachtverhältnisses betroffen ist;
@@ -1932,7 +1932,7 @@
<sup>2</sup> In kindesrechtlichen Angelegenheiten haben die Parteien Anspruch auf eine unent-
<sup>67</sup> geltliche Mediation, wenn:
<sup>68</sup> geltliche Mediation, wenn:
- a. ihnen die erforderlichen Mittel fehlen; und
@@ -2022,7 +2022,7 @@
<sup>1</sup> Eine Klageänderung ist zulässig, wenn der geänderte oder neue Anspruch nach der gleichen Verfahrensart zu beurteilen ist und:
- a. mit dem bisherigen Anspruch in einem sachlichen Zusammenhang steht; o- der
- a. mit dem bisherigen Anspruch in einem sachlichen Zusammenhang steht; oder
- b. die Gegenpartei zustimmt.
@@ -2042,7 +2042,7 @@
<sup>1</sup> In der Hauptverhandlung werden neue Tatsachen und Beweismittel nur noch berücksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden und:
- a. erst nach Abschluss des Schriftenwechsels oder nach der letzten Instruktionsverhandlung entstanden oder gefunden worden sind (echte Noven); o- der
<sup>69</sup> erst nach Abschluss des Schriftenwechsels oder nach der letzten Instruka. tionsverhandlung entstanden sind (echte Noven); oder
- b. bereits vor Abschluss des Schriftenwechsels oder vor der letzten Instruktionsverhandlung vorhanden waren, aber trotz zumutbarer Sorgfalt nicht vorher vorgebracht werden konnten (unechte Noven).
@@ -2056,7 +2056,7 @@
- a. die Voraussetzungen nach Artikel 227 Absatz 1 gegeben sind; und
- b. sie zudem auf neuen Tatsachen und Beweismitteln beruht.
<sup>70</sup> b. sie auf neuen Tatsachen oder Beweismitteln beruht.
<sup>2</sup> Artikel 227 Absätze <sup>2</sup> und 3 ist anwendbar.
@@ -2150,7 +2150,7 @@
<sup>3</sup> Vorbehalten bleiben die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni
<sup>68</sup> 2005 über die Eröffnung von Entscheiden, die an das Bundesgericht weitergezogen werden können.
<sup>71</sup> 2005 über die Eröffnung von Entscheiden, die an das Bundesgericht weitergezogen werden können.
##### **Art. 240** Mitteilung und Veröffentlichung des Entscheides
@@ -2178,21 +2178,21 @@
<sup>2</sup> Es gilt ohne Rücksicht auf den Streitwert für Streitigkeiten:
<sup>69</sup> a. nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 ;
<sup>70</sup> ; b. wegen Gewalt, Drohung oder Nachstellungen nach Artikel 28 b ZGB
<sup>72</sup> a. nach dem Gleichstellungsgesetz vom 24. März 1995 ;
<sup>73</sup> b. wegen Gewalt, Drohung oder Nachstellungen nach Artikel 28 b ZGB ;
- c. aus Miete und Pacht von Wohnund Geschäftsräumen sowie aus landwirtschaftlicher Pacht, sofern die Hinterlegung von Mietund Pachtzinsen, der Schutz vor missbräuchlichen Mietund Pachtzinsen, der Kündigungsschutz oder die Erstreckung des Mietoder Pachtverhältnisses betroffen ist;
- d. zur Durchsetzung des Auskunftsrechts nach dem Bundesgesetz vom 19. Juni
<sup>71</sup> 1992 über den Datenschutz;
<sup>72</sup> e. nach dem Mitwirkungsgesetz vom 17. Dezember 1993 ;
<sup>74</sup> 1992 über den Datenschutz;
<sup>75</sup> e. nach dem Mitwirkungsgesetz vom 17. Dezember 1993 ;
- f. aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bun-
<sup>73</sup> desgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung.
<sup>76</sup> desgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung.
<sup>3</sup> Es findet keine Anwendung in Streitigkeiten vor der einzigen kantonalen Instanz nach den Artikeln 5 und 8 und vor dem Handelsgericht nach Artikel 6.
@@ -2264,17 +2264,19 @@
Das summarische Verfahren gilt insbesondere für folgende Angelegenheiten:
<sup>74</sup> a. Personenrecht: 1. Fristansetzung zur Genehmigung von Rechtsgeschäften einer minderjährigen Person oder einer Person unter umfassender Beistandschaft (Art. 19 a ZGB), 2. Anspruch auf Gegendarstellung (Art. 28 l ZGB), 3. Verschollenerklärung (Art. 35–38 ZGB), 4. Bereinigung einer Eintragung im Zivilstandsregister (Art. 42 ZGB);
<sup>75</sup> b. …
<sup>77</sup> a. Personenrecht: 1. Fristansetzung zur Genehmigung von Rechtsgeschäften einer minderjährigen Person oder einer Person unter umfassender Beistandschaft
<sup>78</sup> (Art. 19 a ZGB ), 2. Anspruch auf Gegendarstellung (Art. 28 l ZGB), 3. Verschollenerklärung (Art. 35–38 ZGB), 4. Bereinigung einer Eintragung im Zivilstandsregister (Art. 42 ZGB);
<sup>79</sup> b. …
- c. Erbrecht: 1. Entgegennahme eines mündlichen Testamentes (Art. 507 ZGB), 2. Sicherstellung bei Beerbung einer verschollenen Person (Art. 546 ZGB), 3. Verschiebung der Erbteilung und Sicherung der Ansprüche der Miterbinnen und Miterben gegenüber zahlungsunfähigen Erben (Art. 604 Abs. 2 und 3 ZGB);
- d. Sachenrecht: 1. Massnahmen zur Erhaltung des Wertes und der Gebrauchsfähigkeit der Sache bei Miteigentum (Art. 647 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB), 2. Eintragung dinglicher Rechte an Grundstücken bei ausserordentlicher Ersitzung (Art. 662 ZGB), 3. Aufhebung der Einsprache gegen die Verfügungen über ein Stockwerk (Art. 712 c Abs. 3 ZGB), 4. Ernennung und Abberufung des Verwalters bei Stockwerkeigentum (Art. 712 q und 712 r ZGB), 5. vorläufige Eintragung gesetzlicher Grundpfandrechte (Art. 712 i , 779 d , 779 k und 837–839 ZGB), 6. Fristansetzung zur Sicherstellung bei Nutzniessung und Entzug des Besitzes (Art. 760 und 762 ZGB), 7. Anordnung der Schuldenliquidation des Nutzniessungsvermögens (Art. 766 ZGB), 8. Massnahmen zu Gunsten des Pfandgläubigers zur Sicherung des Grundpfands (Art. 808 Abs. 1 und 2 sowie Art. 809–811 ZGB),
<sup>76</sup> 9. Anordnung über die Stellvertretung bei Schuldbrief (Art. 850 Abs. 3 ZGB),
<sup>77</sup> 10. Kraftloserklärung von Schuldbrief (Art. 856 und 865 ZGB), 11. Vormerkung von Verfügungsbeschränkungen und vorläufigen Eintragungen im Streitfall (Art. 960 Abs. 1 Ziff. 1, 961 Abs. 1 Ziff. 1 und 966 Abs. 2 ZGB).
<sup>80</sup> Anordnung über die Stellvertretung bei Schuldbrief (Art. 850 Abs. 3 9. ZGB),
<sup>81</sup> Kraftloserklärung von Schuldbrief (Art. 856 und 865 ZGB), 10. 11. Vormerkung von Verfügungsbeschränkungen und vorläufigen Eintragungen im Streitfall (Art. 960 Abs. 1 Ziff. 1, 961 Abs. 1 Ziff. 1 und 966 Abs. 2 ZGB).
##### **Art. 250** Obligationenrecht
@@ -2282,11 +2284,11 @@
- a. Allgemeiner Teil: 1. gerichtliche Hinterlegung einer erloschenen Vollmacht (Art. 36 Abs. 1
<sup>78</sup> OR ), 2. Ansetzung einer angemessenen Frist zur Sicherstellung (Art. 83 Abs. 2 OR), 3. Hinterlegung und Verkauf der geschuldeten Sache bei Gläubigerverzug (Art. 92 Abs. 2 und 93 Abs. 2 OR), 4. Ermächtigung zur Ersatzvornahme (Art. 98 OR),
<sup>79</sup> 5. Ansetzung einer Frist zur Vertragserfüllung (Art. 107 Abs. 1 OR), 6. Hinterlegung eines streitigen Betrages (Art. 168 Abs. 1 OR);
- b. Einzelne Vertragsverhältnisse: 1. Bezeichnung einer sachverständigen Person zur Nachprüfung des Geschäftsergebnisses oder der Provisionsabrechnung (Art. 322 a Abs. 2 und 322 c Abs. 2 OR), 2. Ansetzung einer Frist zur Sicherheitsleistung bei Lohngefährdung (Art. 337 a OR), 3. Ansetzung einer Frist bei vertragswidriger Ausführung eines Werkes (Art. 366 Abs. 2 OR), 4. Bezeichnung einer sachverständigen Person zur Prüfung eines Werkes (Art. 367 OR), 5. Ansetzung einer Frist zur Herstellung der neuen Auflage eines literarischen oder künstlerischen Werkes (Art. 383 Abs. 3 OR), 6. Herausgabe der beim Sequester hinterlegten Sache (Art. 480 OR), 7. Beurteilung der Pfanddeckung bei Solidarbürgschaft (Art. 496 Abs. 2 OR),
<sup>82</sup> OR ), 2. Ansetzung einer angemessenen Frist zur Sicherstellung (Art. 83 Abs. 2 OR), 3. Hinterlegung und Verkauf der geschuldeten Sache bei Gläubigerverzug (Art. 92 Abs. 2 und 93 Abs. 2 OR), 4. Ermächtigung zur Ersatzvornahme (Art. 98 OR),
<sup>83</sup> 5. Ansetzung einer Frist zur Vertragserfüllung (Art. 107 Abs. 1 OR), 6. Hinterlegung eines streitigen Betrages (Art. 168 Abs. 1 OR);
- b. Einzelne Vertragsverhältnisse: 1. Bezeichnung einer sachverständigen Person zur Nachprüfung des Geschäftsergebnisses oder der Provisionsabrechnung (Art. 322 a Abs. 2 und 322 c Abs. 2 OR), 2. Ansetzung einer Frist zur Sicherheitsleistung bei Lohngefährdung (Art. 337 a OR), 3. Ansetzung einer Frist bei vertragswidriger Ausführung eines Werkes (Art. 366 Abs. 2 OR),
###### Fussnoten
@@ -2414,36 +2416,44 @@
[^62]: SR 210
[^63]: SR 281.1
[^64]: SR 151.1
[^63]: Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 25. Sept. 2015 (Gewerbsmässige Vertretung im Zwangsvollstreckungsverfahren), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2016 3643; BBl 2014 8669).
[^64]: SR 281.1
[^65]: SR 151.1
[^66]: SR 151.1
[^67]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 20. März 2015 (Kindesunterhalt), in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2015 4299; BBl 2014 529).
[^68]: SR 173.110
[^69]: SR 151.1
[^70]: SR 210
[^71]: SR 235.1
[^72]: SR 822.14
[^73]: SR 832.10
[^74]: Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 3, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221; AS 2011 725; BBl 2006 7001).
[^75]: Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. 3, mit Wirkung seit 1. Jan. 2013 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221; AS 2011 725; BBl 2006 7001).
[^76]: Fassung gemäss Ziff. II 3 des BG vom 11. Dez. 2009 (Register-Schuldbrief und weitere Änderungen im Sachenrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4637; BBl 2007 5283).
[^77]: Fassung gemäss Ziff. II 3 des BG vom 11. Dez. 2009 (Register-Schuldbrief und weitere Änderungen im Sachenrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4637; BBl 2007 5283).
[^78]: SR 220
[^79]: Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers (Art. 58 Abs. 1 ParlG – SR 171.10 ).
[^67]: SR 151.1
[^68]: Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 20. März 2015 (Kindesunterhalt), in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2015 4299; BBl 2014 529).
[^69]: Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 25. Sept. 2015 (Gewerbsmässige Vertretung im Zwangsvollstreckungsverfahren), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2016 3643; BBl 2014 8669).
[^70]: Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 25. Sept. 2015 (Gewerbsmässige Vertretung im Zwangsvollstreckungsverfahren), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2016 3643; BBl 2014 8669).
[^71]: SR 173.110
[^72]: SR 151.1
[^73]: SR 210
[^74]: SR 235.1
[^75]: SR 822.14
[^76]: SR 832.10
[^77]: Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 3, in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221; AS 2011 725; BBl 2006 7001).
[^78]: SR 210
[^79]: Aufgehoben durch Anhang 2 Ziff. 3, mit Wirkung seit 1. Jan. 2013 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221; AS 2011 725; BBl 2006 7001).
[^80]: Fassung gemäss Ziff. II 3 des BG vom 11. Dez. 2009 (Register-Schuldbrief und weitere Änderungen im Sachenrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4637; BBl 2007 5283).
[^81]: Fassung gemäss Ziff. II 3 des BG vom 11. Dez. 2009 (Register-Schuldbrief und weitere Änderungen im Sachenrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4637; BBl 2007 5283).
[^82]: SR 220
[^83]: Berichtigt von der Redaktionskommission der BVers (Art. 58 Abs. 1 ParlG – SR 171.10 ).
2017-01-01
2016-01-01
2014-07-01
2013-05-01
2013-01-01
2012-01-01
2011-01-01
2008-12-19
ZPO
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